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Nur drei Überlebende 

Boot mit 86 Flüchtlingen sinkt vor Tunesien


Mitten in der Diskussion um Seenotrettung auf dem Mittelmeer kommt von dort eine erneute Schreckensnachricht: Mehr als 80 Migranten kommen dort vermutlich bei einem Schiffsunglück ums Leben. Derweil rettet eine Hilfsorganisation 54 andere Schiffbrüchige vor dem Ertrinken.

Nach einem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens befürchten Helfer den Tod von mehr als 80 Menschen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) teilte unter Berufung auf einen Überlebenden mit, das Schlauchboot der Flüchtlinge sei am Mittwoch nur wenige Stunden nach dem Start in Libyen gesunken. Vor der nordafrikanischen Küste spielen sich immer wieder Tragödien mit dutzenden Toten ab. Erst im Mai waren vor der tunesischen Küste 60 Migranten ertrunken.

Die Hilfskräfte gingen davon aus, dass vermutlich nur drei Menschen das Unglück überlebten. Wajdi Ben Mhamed, bei der IOM für Südtunesien zuständig, sagte, er habe einen der drei Überlebenden des Unglücks in einem Krankenhaus in der südtunesischen Stadt Zarzis gesprochen. Der junge Mann aus Mali stehe "noch immer unter Schock". Er wisse nicht, was mit den anderen Menschen an Bord des Boots geschehen sei. "Sie sind verschwunden; es ist wahrscheinlich, dass sie ertrunken sind", sagte Mhamed.

Aber: 54 Schiffbrüchige eines anderen gekenterten Schiffs hatten mehr Glück: Sie wurden von einer italienischen Hilfsorganisation an Bord der "Alex Mediterranea" genommen.

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Nächste Probleme

Ein neuer Fall Carola Rackete? Ein Segelboot der italienischen Flüchtlingshilfsorganisation Mediterranea hat vor der libyschen Küste nach eigenen Angaben 54 Menschen aus Seenot gerettet. Unter den Migranten befänden sich auch drei Schwangere und vier Kinder. Italiens rechtsradikaler Innenminister Matteo Salvini lehnte eine Aufnahme der Geretteten in Italien umgehend ab.

 

Ein neuer Fall Carola Rackete? Ein Segelboot der italienischen Flüchtlingshilfsorganisation Mediterranea hat vor der libyschen Küste nach eigenen Angaben 54 Menschen aus Seenot gerettet. Unter den Migranten befänden sich auch drei Schwangere und vier Kinder. Italiens rechtsradikaler Innenminister Matteo Salvini lehnte eine Aufnahme der Geretteten in Italien umgehend ab.


Tunesien: ein sicherer Hafen?

Einen tunesischen Hafen will die Organisation ebenfalls nicht ansteuern. Tunesien hatte seine Häfen kürzlich über mehrere Wochen für aus Seenot gerettete Migranten gesperrt. Erlaubt war ihnen die Anlandung nur unter der Bedingung, dass sie sofort in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt würden. Die Möglichkeit, Asyl in Tunesien zu beantragen, wurde ihnen nicht gewährt. Daher ist Tunesien nach dem Seerecht kein sicherer Hafen für Flüchtlinge. 

Und hier heisst es:

Migranten vor Küste Libyens gerettet

Seit der Rettungsaktion befinden sich die Menschen auf dem 18 Meter langen Segelboot "Alex" auf dem Mittelmeer. Salvini erklärte, die Migranten seien in libyschen Hoheitsgewässern gerettet worden. Das Segelschiff von Mediterranea dürfe deshalb nicht in Italien anlegen.

Vor-Libyen 

Hier ist ja wohl alles schiefgelaufen. In dem Hoheitsgebiet eines Landes muss die Küstenwache auf das in Seenot befindliche Schiff hingewiesen werden. Die Küstenwache des Staates ist für die Rettung zuständig und nicht ein Segelboot, das die Küste nach Flüchtlingen absucht! Alles andere ist Menschenhandel.

Man kann und darf da nicht die Rettung von Menschenleben anführen und sie einfach an der Küste von Lampedusa absetzen wollen. Dafür ist die EU zuständig. Die können ja angeben, wer die Migranten aufnimmt und dann die Leute verteilen. Für den Fall gewährt Italien den Menschen auch eine Aufnahme. 

A b e r  - es ist doch recht einfach, dem italienischen Innenminister Salvini den Schwarzen Peter zuzuschieben und selber keine Lösung zu veröffentlichen. Die EU plagt sich lieber seit Monaten nur um das PERSONAL-KARUSSEL.

Wundert mich nur, dass man nicht noch den Putin als Schuldigen anführt, der alles inszeniert hat.

Alle deutschen Qualitätsmedien verurteilen jetzt Italien für ihr Handeln. Man hätte seitens der EU ja lieber gehabt, Italien hätte die vielen Migranten aus Afrika immer aufs Neue aufgenommen, obwohl das Land selber grösste Probleme besitzt. Ab und zu wäre die Grenze zu Österreich und Bayern leicht geöffnet worden und die Migranten wären in ihre Wunschländer gelangt. Das kam dabei herum, aber alles heimlich, still und leise. Seit Italien offiziell keine FLUCHTHELFER mehr anlanden lässt, kann man die Probleme nicht mehr verschweigen!

Selbst die UNHCR - die Organisation von Flüchtlingen - hat neulich erklärt, wie die Schlepper heute handeln. Sie passen sich immerzu den neuesten Gegebenheiten an. Es wird auch erklärt, dass sie die Flüchtlinge zuerst unter Deck in dafür eingerichteten Schiffen verstecken und erst, wenn sie aus dem Hoheitsgebiet des Landes heraus sind, entlassen sie die Menschen in kleinere Schlauchboote, mit etwas Sprit im Tank und weisen sie an, Lampedusa anzufahren. Ob sie ankommen, ist den Schleppern ja völlig egal. Das viele Geld haben sie zuvor kassiert.

Es wurde ebenfalls erwähnt, dass selbst Segelschiffe die Küste Libyens nach Fluchtwilligen absuchen, die sie ebenso verstecken, bis sie in freien, internationalen Gewässern sind. Das ist keineswegs edelmütig gehandelt, sondern man unterstützt die Schlepperorganisationen, die MILLIARDEN damit verdienen. 

Und wenn kritisiert wird, dass die Fluchtwilligen in Libyen, vom Krieg umgeben sind, dann muss man sich doch fragen, warum es die Leute denn in solch ein Land verschlägt? Warum gehen sie in ein Land, wo angeblich gefoltert wird, wo es so schrecklich zugeht? Warum warnt man die Fluchtwilligen nicht überall? Es wäre doch kein Problem. 

Es tut mir unendlich leid, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken müssen, aber dafür kann man Italien nicht verantwortlich machen.Die Menschen müssen sich selber davon überzeugen, in welche Gefahren sie sich und ihre Familien bringen. Und man muss noch dazu sagen, dass die NEU-Ankommenden nicht verhungert aussehen.Sie scheinen wohlgenährt zu sein, auch die Kinder. Notlagen kann jeder erfinden.

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