Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 127 Gäste und keine Mitglieder online

   

Ältere Arbeitslose verschwinden aus Statistik


Sinkt die Zahl der Langzeitarbeitslosen, ist das eigentlich eine gute Nachricht. Weniger erfreulich wird es allerdings, wenn das nur ein statistischer Effekt ist. Auf Anfrage der Linken räumt das Bundesarbeitsministerium ein, dass immer mehr Hartz-IV-Empfänger über 58 nicht mehr in der Statistik erscheinen.
Quelle: n-tv

Anmerkung J.K.: ŸWie das bei der Rente mit 67 und der Propagierung der Rente mit 70? Ist das nicht das offizielle Eingeständnis, dass man ab diesem Alter keinerlei Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt hat, obwohl man eben noch fast 10 Jahre arbeiten müsste?

Ich erinnerte mich an das Jahr, bevor ich 58 Jahre alt wurde.

Es kam ein Schreiben ins Haus: Die Einladung zu einem Info - Gespräch im Arbeitsamt. Dieser Mitteilung waren wohl mehrere Leute gefolgt und wir sassen alle erwartend in einem grossen Raum. Man zählte uns die vielen Vorteile auf, die wir erwarten könnten, wenn wir unterschreiben würden, dass wir nicht mehr vermittelt werden wollten.

Unser Geld bekämen wir weiter, die auferlegten Schikanen würden gestrichen und wir brauchten auch nicht mehr so häufig zu den Meldeterminen erscheinen. Viele der dort Erschienenen konnten nicht schnell genug ihre Unterschrift abgeben, dass sie nicht mehr vermittelt werden wollten.

Ich habe mich dahingehend geäussert, dass ich vermittelt werden wollte. Natürlich wusste ich ja, worum es ging. Man kündigte es mir an, dass ich Schwierigkeiten bekommen würde, setzte ich meine Unterschrift nicht unter den vorgefertigten Briefbogen.

Es beeindruckte mich nicht! Dafür erhielt ich nun öfter mal Meldetermine.

Also, ich kam zu der Sachbearbeiterin, die meine Verweigerung als Verstoss gegen EU-Gesetze ansah.

Ich antwortete ihr, dass ich ein treuer Gesetzesbürger sei und mir das nicht bekannt sei, wie sich Gesetz nennt. "Würden Sie mir das bitte nennen?"

Sie antwortete, dass sie das nicht wisse. Ich hatte jetzt den Schwachpunkt gefunden, auf dem ich herumreiten konnte und meinte, dass sie das doch in Erfahrung bringen sollte. "Sie können mir das auch zusenden. Danach werde ich meine Unterschrift auch leisten, wenn das das Gesetz so vorsieht."

Ich machs kurz:  Das Gesetz bekam ich natürlich nicht mitgeteilt, dafür jedoch Drohungen, dass man mir mein Geld sperrt und man mir mehr Meldetermine geben würde. Ich sagte: "Ich komme doch sehr gerne zu ihnen. Sie sind immer so nett! Schliesslich muss ich ja noch bis 67 arbeiten. Ich will mich doch nicht bis dahin finanzieren lassen!"

Das sass! Mit solchen Argumenten können jüngere Angestellte des Arbeitsamtes nichts anfangen!

Kurz und gut - meine Unterschrift bekamen die nicht. Dafür erhielt ich mit 60 meine Rente - ohne Abschlag.

Und für die Älteren, die man nicht mehr beschäftigen will, benötigt man jetzt die ganzen FACHKRÄFTE - die man anwirbt.

Die Wirtschaft braucht jüngere Arbeitskräfte, die man auch ausnutzen kann! 


Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de