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Dividende in Gefahr: Dax-Unternehmen überdenken ihre Ausschüttung


Gut 45 Milliarden Euro Dividende wollten Deutschlands Unternehmen ihren Aktionären nach den diesjährigen Hauptversammlungen überweisen. Eigentlich. Die Summe errechnet sich aus den entsprechenden Vorschlägen der Konzerne in ihren Geschäftsabschlüssen für das vergangene Jahr und den Bilanzpressekonferenzen.
Doch nachdem Dax-Neuling MTU angekündigt hat, angesichts der Corona-Pandemie vermutlich keine Dividende auszuschütten, „ist das Eis gebrochen“, fürchtet Commerzbank-Experte Andreas Hürkamp. Ursprünglich wollte der Triebwerkshersteller 3,40 Euro je Aktie ausschütten, 55 Cent mehr als im Jahr davor.
Nach MTU überdenken nun viele Unternehmen ihre bereits angekündigten Dividenden. Covestro etwa plant zwar weiterhin, eine Dividende in Höhe von 2,40 Euro pro Aktie auszuschütten, doch ein Konzernsprecher schränkt gegenüber dem Handelsblatt ein: „Wir werden die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls bei unserem Dividendenvorschlag berücksichtigen.“
Quelle: Handelsblatt

Dividende dank Staatshilfe
Mit Hunderten Milliarden Euro will der Staat angeschlagene Unternehmen vor der Pleite bewahren. Das nutzen auch Firmen, die ausreichend Finanzpolster hätten, indem sie etwa ihre Mietzahlungen einstellen. Andere schütten ihre Reserven schnell noch an die Aktionäre aus.
So sei das doch nicht gemeint, erklären nun Politiker aller Parteien: Vergangene Woche hatten sie im Eiltempo ein Gesetz verabschiedet, das private und gewerbliche Mieter vor Kündigung schützt, sollten sie aufgrund der Corona-Epidemie in Probleme geraten und keine Miete mehr zahlen können. Umgehend stellten zahlreiche Unternehmen, darunter auch Konzerne mit dicken Finanzpolstern, Zahlungen an die Vermieter ihrer Ladengeschäfte ein. Es gehe um den Unterschied, ob jemand ein Gesetz “nutze” oder “ausnutze”, sagte daraufhin der ehemalige Vize-Kanzler Sigmar Gabriel der “Bild”-Zeitung und kritisierte Firmen wie Adidas und H&M scharf für die – teilweise – Einstellung der Mietzahlungen.
Quelle: n-tv

Ja - so läuft das Spielchen.

Die Massen, die infolge Kurzarbeit noch 60% ihres früheren Nettolohnes beanspruchen können, die können zusehen, wie sie klarkommen. Ich denke, wer zuvor mit 100% sein Leben führen musste, von dem nichts übrig blieb, der kann mit 60% bestimmt nicht klarkommen, seine Verpflichtungen zu erfüllen.

Die Tafeln hatten sich in unserem System so richtig schön verfestigt, die Armutsempfänger hatten sich daran gewöhnt, für die  Politik waren das verbündete Massnahmen zu ihren geringen Versorgungen. Die Notleidenden wurden zu Resteverzehrern.
Aber wegen Corona wurden die Tafeln geschlossen. Nun sollen die Armen daheim hungern. Hauptsache die Aktionäre bekommen ihre Renditen.

Wer alles glaubt, was er liest, sollte besser aufhören zu lesen.

Du kannst den Hahn zwar einsperren, die Sonne geht dennoch auf.

„Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist.
Das Volk, der nominelle Herr und Souverän hat in Wirklichkeit nichts zu sagen“.

Das einzige, was sich Politiker gerne vorhalten lassen,
sind Mikrofone.

Wir müssen erkennen, daß das Morgen in unserem Heute liegt.
Martin Luther King

Wer das Böse Widerspruchslos hinnimmt, unterstützt es in Wirklichkeit.
Martin Luther King

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