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Wir können nur davor warnen, diese Seite ernst zu nehmen!

Wir lügen, dass sich die Balken biegen - aber wir stehen dazu!

 

Leute mit empfindlichen und schwachen Nerven mögen vor dem Betreten

dieser Seite etwas Beruhigendes einnehmen oder gar lieber fernbleiben.

Fragen Sie zuvor Ihren Arzt oder den .................., na Ihr wisst schon!

Neue Hoffnungen für Armuts-Rentner - SATIRE -




Es gibt sehr interessante Entwicklungen in Berlin. - Die Annäherung von CDU-CSU und der SPD scheint sich erfolgreich zu entwickeln.



Obwohl noch nichts in trockenen Tüchern ist, dringen jedoch schon wichtige Fakten an die Öffentlichkeit, die da lauten, dass es in sozialer Hinsicht mit den Sozialdemokraten künftig besser für die Bürger laufen soll. Die Armut im Lande soll berücksichtigt werden, was ja unter Schwarz/Gelb völlig ignoriert wurde.



Die GROKO soll beschlossen haben, den Armutsrentnern mit der Aufbesserung ihrer Einnahmen beim Flaschensammeln etwas entgegen zu kommen. Es soll eine Art Mindestlohn für sie geschaffen werden, ohne die notleidende Wirtschaft zu belasten.



Andrea Nahles legte einen 10-Punkte-Plan vor - der ein höheres Flaschenpfand vorsieht.



Sie betonte, dass man es nicht hinnehmen könnte, dass Menschen, die lange gearbeitet haben, unverschuldet arbeitslos wurden, auf einmal von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben könnten. -



Hier muss das Flaschensammeln hervorgehoben werden, mit dem die Armutsrentner und Hartz4-Arbeitslosen ihre geringen Einkünfte aufbessern, die Binnenkonjunktur ankurbeln und die preußische Tugend der Ordnung wieder aufleben lassen.



"ARBEIT  SOLL  SICH  WIEDER  LOHNEN" - soll der neue, zweideutige Slogan der SPD heissen.



"Auch die Armen der Gesellschaft haben einen Anspruch auf ein vernünftiges Leben", soll Sigmar Gabriel, der neue SUPERMANN der SPD in die Mikrophone abgelassen haben!



Auf die Frage von Journalisten, wie das denn finanziert werden soll, hatte die SPD ausser ihrer üblichen Phrasendreschmaschine noch etwas Neues im Gepäck:  - Die Lösung aller Lösungen!




Das Flaschenpfand wird erhöht.




Damit jedoch nicht eine neue Ungerechtigkeit ausbricht und eifrige Sammler dann zu Reichtümern gelangen, wird eine Sammler - Polizei eingerichtet. Berechtigte Bedürftige können sich einen Sammelausweis ausstellen lassen, den sie sichtbar an ihrer Kleidung befestigen müssen. Bei ihnen werden Stichproben, Auswertungen ihrer Beute und Hochrechnungen bis 2020 erstellt, die dann auch in die Rentenberechnungen für die künftigen Rentner einfliessen werden.



Mit dem erhöhten Flaschenpfand werden soziale Notstände verringert, teilweise ist die Absicherung für künftige Rentner und Flaschensammler gesichert.


Ein wichtiger Aspekt wurde auch von Gesundheitsdrecksperten der GROKO eingeworfen. Das Flaschensammeln sorgt für Beweglichkeit bis ins hohe Alter, wodurch auch die Gesundheitskassen geschont würden. Deutschland sei da beispielsführend in Europa.


Der Ärzteverband äusserte sich ebenfalls recht positiv für diese Neuregelungen. Einer, der nicht genannt werden wollte, meinte, dass dann wenigstens nicht mehr so viele Rentner in die Arztpraxen kämen, die wegen zu viel Langeweile einen Arzt zum Gespräch aufsuchten. - Arbeiten bis ins hohe Alter - der "WEG  ZUR  DAUERNDEN  GESUNDHEIT".


Die Arbeitgeberverbände sind ebenfalls vollen Lobes über dieses Regierungsvorhaben. Mit der Aktion:  "BÜRGER  HELFEN  BÜRGERN" - werden die Staatskassen um ein Vielfaches geschont und die Gelder ganz natürlich umverteilt. - Die einen haben zuviel - werfen alles weg - auch das Geld - und die anderen heben es auf!


Die dadurch eingesparten Gelder könnten für andere soziale Wohltaten verwendet werden - zumal damit gerechnet werden muss, dass es noch zu einem Zustrom von anderen Völkern kommt, die ebenfalls mitversorgt werden müssen.


Wir werden die Gelder der Bürger - wie die NEUE  HAUSHALTSABGABE - (früher GEZ-Gebühren)  nicht mehr speziell alleine für die Rundfunkprogramme verwenden. - Das können wir uns nicht mehr leisten und haben es völlig anders organisiert:

Da ja nicht jeder auf einen Sportplatz geht und dort seinen Eintritt zahlt, der den Sportverbänden und den Sportlern dann zugute kommt, haben wir den Sport gleich in die Haushaltsabgabe integriert. So zahlt jeder mit seinem Beitrag auch für die Bundesliga oder anderen Sportverbänden.


Nur mal das Beispiel:  Wenn ein FC Bayern-Fussballspiel im Hauptprogramm am Abend übertragen wird, dann erhält der Verein dafür von jedem Gebührenzahler Geld, auch wenn ihn das nicht interessiert. - Nur ein finanziell gut gesicherter Verein, kann sich auch Fussball-Millionäre kaufen. Das kommt dann dem ganzen Land zugute.


So auch beim übrigen Sport:  Wie sollen die Sportler bezahlt werden, wenn nicht die Massen dafür abkassiert werden? Nur mit Eintrittspreisen kommt man nicht auf Summen, die benötigt werden. - Und die Bürger müssen ja auch nicht ständig vor der Glotze hängen. Viele Zuschauer dürften froh sein. wenn Sendungen, die in Vergessenheit geraten sind, öfter mal wiederholt werden.


Und man darf nicht vergessen, dass die ganzen Verbände von sportlichen Ereignissen auch leben wollen. Davon gibt es reichlich, die sich in den Stadien den Hintern platt drücken. Diese Leute bestimmen ja die Richtungen, die genommen werden dürfen. -


Dazu zählt:  Was ist und was gehört zum Doping - wie viel darf eingenommen werden - je nach Sportart (?) oder Kontrollen zulassen - wie viele und wann?Sollen die Sportler zuvor benachrichtigt werden?

Darf im Fernsehen bei der Berichterstattung darüber geredet werden? NEIN - schadet dem Sport! (den Einnahmen)

Welche Strümpfe und Schuhe dürfen von den Sportlern getragen werden und welche Werbung darf in die Stadien?

Wo finden die nächsten Ereignisse statt? Welches Land zahlt dafür am meisten oder von welchem Land - welchem Ort - hat die Politik die grössten Vorteile?

Das wird dann von internationalen Verbänden hinter geschlossenen Türen verhandelt. Sichtbar ist nicht, ob da schwarze Köfferchen die Besitzer wechseln. Das kann nur vermutet werden. -


Ein Fussball WM-Ereignis - bei 50° - in der Wüste - kann unter normalen Gesichtspunkten nicht zustande gekommen sein. - Da die dortigen Entscheider ja keinen Alkohol trinken dürfen - kann man feuchte Saufgelage dort ausschliessen. - Aber Geld haben sie reichlich, infolge der Ölquellen. -



Hier bekommt der Slogan: "GELD REGIERT DIE WELT" - wieder einen glaubwürdigen Anstrich.



So verantwortungsbewusst geht es jetzt künftig mit der GROKO (grosse Koalition) im Lande zu. - Sie entscheiden im Interesse unseres Landes/der Bürger - wo die Opposition keine Rolle mehr spielt.



Gerade wird das Polittheater im Fernsehen gesendet. Ich bin schockiert über meine Mitmenschen.
Fallen denn alle auf den Mindestlohn-Schwachsinn herein?
80% der Bürger wollen keine Kriegsbeteiligungen und trotzdem stimmen sie für diese Politik?



Nur eines passt:  Der Dauer-Applaus für die SPD-Tölpel - wie in einem Theater. -

Ich würde entsprechende Vorhänge empfehlen!



Amerikanische Geheimdienste reichen Beschwerde ein!   S a t i r e




Als hätte Angela Merkel nicht Sorgen genug, wie sie eine Regierung bilden könnte, da beschweren sich auch noch die Freunde jenseits des Atlantics.



Dort hatte sich der Innenminister Friedrich ja bei den Amerikanern beschwert, weil sie uns flächendeckend abhören. - Von der EU aus ging eine weitere Beschwerde bei den Amis ein, was allerdings nicht glaubwürdig ausgeräumt werden konnte.


Nachdem das EU-Parlament damit drohte, den Edward Snowden als Zeugen zu befragen, wie die Praktiken der USA im Einzelnen sind, wenn die Telefone und die eMails unbescholtener Bürger und Politiker abgehört und gespeichert werden, bemerkelte man doch, wie einzelne Parlamentarier ihren Schwanz einzogen. Bloss nicht die Amis reizen, hörte man hinter vorgehaltener Hand, ziemlich leise.


Die könnten uns Drohnen hierher senden oder auch Terroristen.


Als hätte Obama das gehört, meldete er sich und beschwor, doch ein Freund der Europäer zu sein. Er hätte doch dafür gesorgt, dass die Bevölkerung und auch die Politiker beschützt würden. Schliesslich wären wir doch alle von gefährlichen Terroristen umgeben. Es sei nicht mehr wie früher, dass Verbrecher alle wie Verbrecher aussähen und die Täter lange Bärte trügen.


Jeder unter uns könnte ein Terrorist sein - jeder hätte diese schädlichen Gene im Inneren verborgen. Und das ist teilweise selbst unter Politikern stark ausgeprägt.


Man sieht aber auch, wie entgegenkommend die Bevölkerung in dieser Hinsicht ist. Bei Facebook wird munter alles ausgeplaudert, was das Geheimdienstherz begehrt. Google weiss, wo jeder wohnt, zeigt das Haus an. Bei eBay werden alle Kontodaten genannt und man weiss um die Wünsche dieser Kunden. Diese Daten geben die Bürger bereitwillig heraus. Sie wollen das so.


Der Ausspähskandal zieht immer weitere Kreise. - Die Amerikaner sind schweigsam, verweisen nur darauf, dass sie die Völker doch beschützen.


Aber in den letzten Tagen kam es zu einem Eklat. Der Botschafter der USA und der Chef der NSA beschwerten sich bei der Kanzlerin und bei der EU. -


Die meisten eMails könnten wegen der vielen Fehler nicht einmal übersetzt werden. Die PISA - Studie ist katastrophal unvollständig. Es gibt kein Programm, dass solch fehlerhafte eMails übersetzen kann.


Das ist nicht deutsch - nicht englisch - nicht türkisch, ja nicht einmal eine Verschlüsselung, die man verwenden kann. Bekannt sind ja diese Kryptosysteme, womit man eine Schrift unleserlich gestalten kann.


Dagegen haben die USA offiziell Einspruch erhoben.


Noch schlimmer sei es beim Abhören von Telefonaten. Das muss man den Bayern und Sachsen vorrangig ankreiden, wie auch einigen anderen Bundesländern, wie Baden-Württemberg - wo man sich noch damit rühmt, kein DEUTSCH sprechen zu können.


Die Klagenden wiesen daraufhin, dass Frau Merkel doch auf eine deutlich und klare Ausdrucksweise drängen sollte. Deutschsprachige Länder wiesen einen hohen Rückstand gegenüber anderen Nationen auf. Zugleich verwiesen sie auch auf eine Klage in der EU hin. Österreichische Bürger hätten ebenfalls starke sprachliche Mängel, was sich ebenfalls in eMails bemerkbar machte.



Bei den Schweizern wurde ebenfalls eine Beschwerde über die Sprache eingereicht. Was daran deutsch sein soll, ist kein deutsch. Auch hier sollte eine Korrektur angebracht werden.



Wie sollen Geheimdienste da für gesicherte Zustände sorgen, wenn man Milliarden Daten sammeln und speichern muss?



Aber die Bespitzelungen haben auch eine gute Seite.



Wer mal Computerprobleme hatte, seine Festplatte vielleicht aus Versehen gelöscht hat, der kann sich an die NSA wenden, denn die haben von allem Kopien.

 


 

 

Interwju mit der Oberwichtigen

 



Chris Dingsbums: Ich würde mich gerne einmal über ESM und den Brüsseler Beschlüssen unterhalten. - Wie kam es denn, dass Sie in einer Nacht- und Nebelaktion wieder einmal ganz peinlich umgefallen sind? Man sagt Ihnen ja schon nach, dass Sie die UMFALLERIN seien. - Stört Sie das nicht?

Oberwichtige: Das Timing passte heuer nicht richtig. - Schuld sind die Fussballspieler, die versprochen hatten, gegen Italien zu gewinnen!

Chris Dingsbums: Was haben denn Fussballspiele mit den Brüsseler Beschlüssen zu tun?

Oberwichtige: Wir hatten uns extra den Tag der Entscheidung ausgesucht, an dem das Fussballspiel Italien gegen Deutschland stattfand. Wir wussten, dass viele Bürger vor den Glotzen sassen und nichts anderes mehr wichtig war. - Nach gewonnenem Spiel hätte das Volk gefeiert, wäre im Hupkonzert durch die Strassen gefahren und die Politik wäre ganz weit fort gewesen. - Wir hätten in Ruhe herrschen können, weil das Volk betäubt war!

Es hätte einen weiteren Vorteil gebracht. - Ich hätte nämlich beim Endspiel in der Ukraine so richtig punkten können! - Kaum einen hätten die Brüsseler Entscheidungen gestört, weil es nur ein Thema gegeben hätte. - FUSSBALL - BILD hatte das doch bei meinem letzten Auftritt super geschrieben und meinen Auftritt als Kabinenluder ausgiebig gewälzt. Das schafft Sympathien beim Volk.

Chris Dingsbums: So meinen Sie das! Sie wollten sich hinter dem Sport sozusagen verstecken.Den Wind praktisch aus den Segeln nehmen ..........! Und dann?

Oberwichtige: Und ab Montag direkt in Urlaub fahren, für etliche Wochen. - Alles wäre gut gegangen - alles mit BILD abgesprochen. - BILD kämpft für mich, mit Eurem Geld. WIR  SIND  EIN  TEAM.

Chris Dingsbums: Aber Sie erklärten doch, dass Sie hart bleiben wollten, keine Vergesellschaftung von Schulden dulden wollten, so lange, wie Sie lebten! - Haben Sie denn vor, das Zeitliche zu segnen - dass Ihnen eine solche Aussage über die Lippen rutschte?

Oberwichtige: Die Italiener haben mich über den Tisch gezogen. -

Chris Dingsbums: Ja, ja, die Italiener. - Man sollte nicht meinen, dass es dort so viele Berlusconis gibt. - Aber der stand ja nur auf jüngere Damen.

Oberwichtige: Lauwarme Nächte, etwas Alkohol und die Herren sind dann nicht mehr so wählerisch.

Chris Dingsbums: Oder handelte es sich um eine gesponsorte Party von Bankern und Versicherungen?

Oberwichtige: Entschuldigen Sie bitte, wenn ich hier das Thema wechsele, denn es läuft ja in eine sehr sensible Richtung. - Ich kann ja nicht die Finanzindustrie brüskieren!
Der Rollie-Wolfgang und ich boxen alles durch, was uns in die Quere kommt. Wir haben in der EU ja die Macht unserer Landesgrösse und der Wirtschaftsleistung, die wir dem bescheidenen Volk verdanken. - Würden die sich nicht dauernd in die Taschen fassen lassen, stünden wir nicht anders da, als die übrigen Länder.
Und dann muss man ja auch darauf hinweisen, dass das ohne BILD & Fernsehsender nicht möglich gewesen wäre.

Chris Dingsbums: Könnte man sagen, dass Sie sich hinter sportlichen Grossereignissen und hinter den Medien verstecken?

Oberwichtige: Ja, tatsächlich können Sie das annehmen. - Ich tauche nur auf, wenn ich mich im Scheinwerferlicht sonnen kann!  - Fürs Grobe habe ich doch mein Personal. - Der Seibert muss alles in ein rechtes Licht rücken, die Worte so wählen, dass sie positiv und freundlich klingen. - Er hat die Aufgabe, mich aus allem Negativen heraus zu halten, aber die positiv klingenden Dinge mindestens dreimal zu wiederholen.

Chris Dingsbums: Nun darf man aber auch den ständig mäkelnden Horst aus Bayern nicht vergessen. - Er droht ja ständig mit dem Bruch der Koalition. - "Irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo die bayrische Staatsregierung und die CSU nicht mehr "JA" sagen können."

Oberwichtige: Ach, wenns danach geht, sollte man den Lederhosenkönig nicht so ernst nehmen. Sein Geschwafel ist eher für seine Untertanen gedacht. Sie sollen ihren Ministerpräsidenten als starken Herrscher kennenlernen, der für sein Land sehr viel herausholen kann. - Bitte nicht so wichtig nehmen. Wie oft der schon kündigen wollte! - Er grinst ja auch immer dabei. Der kann in Bayern ja nicht einmal alleine regieren.

Chris Dingsbums: Aber Sie könnten auch nicht alleine regieren. Da wäre auch Schluss mit Lustig.

Oberwichtige: Dann würden wir uns eben mit der SPD arrangieren. Klappte doch schon einmal als grosse Koalition. Und vor allen Dingen sind die richtig regierungsgeil, nachdem sie bei den letzten Wahlen in den Keller kamen. - Schaun wir mal.

Chris Dingsbums: Und wie solls jetzt mit EMS weitergehen? - Was tun Sie, wenn das Bundesverfassungsgericht EMS als grundgesetzwidrig ansieht? -

Oberwichtige: Jetzt werden Sie aber lästig mit Ihren Fragen! - Daran will ich nicht denken - will jetzt Urlaub machen. War doch wohl ein aufregendes Jahr!

Chris Dingsbums: Ja, das stimmt, allerdings erst recht für die Bürger. Sie werden ja tagtäglich durch einen Querschnitt aller politischen Gräuel geführt. Wann werden Sie dem Volk denn mal erklären, wohin uns diese Wege führen?

Oberwichtige: Wenn ich das selber nicht weiss, kann ich es auch nicht erklären. Ich empfehle BILD. Da werden Sie am besten belogen! Die Wahrheit dürfte weniger angenehm sein.

Chris Dingsbums: Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub. Hoffentlich können Sie ihn geniessen, denn es ist möglich, dass noch andere Länder unter den Rettungsschirm müssen, bzw die Banken der Länder.

 

 

 

 

 

 

S A T I R E  

 

 

 

Interwju mit der Kanzlerin

Die Wahrheit hinter den ganzen Ereignissen.

 



Chris Dingsbums: Frau Kanzlerin, zunächst bedanke ich mich dafür, dass Sie mir dieses Interwju gewähren. Die gesamte Leserschaft hat grosses Interesse daran, zu erfahren, nach welchen Kriterien Sie überhaupt regieren. Man beachtet stets eine Schaukelpolitik und keiner ist sich sicher, ob das, was Sie ankündigen, auch durchgeführt wird.

Kanzlerin: Das ist ja auch mein Geheimnis. Warum sollte ich meinen Gegnern einen Einblick darin gewähren, wie ich ticke?

Chris Dingsbums: Wie war denn Ihre Entscheidung in Bezug auf die Atomkraftwerke?

Kanzlerin: Ich will es mal erklären. Mich rufen die ganzen Lobbyisten an, senden mir Einladungen nach überall, die ich aber nie wahrnehme, die ganzen Interessenverbände hocken mir auf den Fersen, die Atomkraftgegner machen sich bemerkbar, das Volk demonstriert, die EU hat wiederum andere Vorstellungen, die Medien plagen mich, wollen Näheres wissen und komme ich nach Hause, sagt Joachim: "So kannst Du das aber nicht machen!" - Das lasse ich dann mal lange gären, sollen doch alle denken, was sie wollen.
In einem schwachen Augenblick wurde ich dann von einem der Atomkraftbetreiber überredet, mit Argumenten, denen ich nicht widerstehen konnte. Das geschah zu nächtlicher Stunde, nachdem ich mal den Frust des Tages herunter gespült hatte. - Schliesslich bin ich nicht nur Kanzlerin, sondern auch eine Frau, die mal schwach wird.

Chris Dingsbums:
Da entschieden Sie sich für eine Laufzeitverlängerung. Und was sagten ihre Parteifreunde dazu?

Kanzlerin: Da sind ja immer einige Quertreiber dabei, die dann maulen, weil man sie nicht zuvor gefragt hat. - Jedenfalls wurde das öffentlich gemacht und dann wagt sich kaum einer der Parteihörigen noch eine andere Meinung zu vertreten.

Chris Dingsbums: Waren Sie nicht mit dem Atomfreund zu einem nächtlichen Kompromiss gelangt?

Kanzlerin: Ja, ja, das stimmt! - Von dem finanziellen Segen sollte der Finanzminister dann auch einen ordentlichen Teil abbekommen.

Chris Dingsbums: Und dann kam kurz darauf der Super-Gau in Japan, der die Welt aus den Angeln hob und sie schmissen alle Abmachungen hin.

Kanzlerin: Das Volk war so geschockt. Ich musste mich umorientieren und ordnete zunächst einen Teilstopp der älteren Kraftwerke an.

Chris Dingsbums:
Aber die Mächtigen der Atomlobby pochten doch auf die Verträge. Wie haben Sie denn das geregelt? Die wollten oder haben doch geklagt. Es schlief auf einmal in den Medien ein, wie das endete!

Kanzlerin: Ja, ich musste die Medien bitten, darüber zu schweigen, denn die Bürger wären ja sauer geworden, wenn sie Tag für Tag erfahren hätten, dass sie nun für meine Fehlentscheidungen aufzukommen haben. So bekommen sie eine erhöhte Stromrechnung, sie meckern über die Strompreise und gut ist es dann. Das kennen die Bürger ja nicht anders. Sie können sparen, wie sie wollen und müssen immer noch was draufzahlen.

Chris Dingsbums:
Wie regeln Sie das eigentlich mit den Medien, dass die stets weisungsgebunden reagieren?

Kanzlerin: Seit "WIR ALLE DEUTSCHLAND SIND" geben WIR Politiker auch die Themen heraus, über die sie berichten können und sollen. Wer sich gegen uns stellt, hat das Nachsehen. Wie das im Einzelnen aussieht, möchte ich nicht bekannt geben. Das fällt unter die Staatsgeheimnisse. - Es geht in erster Linie darum, alles so darzustellen, dass wir, die Regierenden, immer in einem positiven Licht stehen, komme, was wolle.

Chris Dingsbums: Und die Medien machen das so einfach mit, sich die Meinungsfreiheit nehmen zu lassen?

Kanzlerin:
Die regieren doch mit uns und ziehen mit uns an einem Strang. - Sie sind dafür verantwortlich, dass sie die Volksmeinung steuern. Dafür werden sie entsprechend honoriert. Das ist eine Kernaufgabe unserer Politik. - Ab und zu bekommen sie mal einen Skandal serviert, wo sich dann alle dran auslassen können. Aber das bestimmen WIR dann, welche Personen geopfert werden. Auf jeden Fall sind es Querulanten.

Chris Dingsbums: Und wie regeln Sie das mit den ganzen Veränderungen im Land, dass das Volk alles mitträgt?

Kanzlerin: Ganz unter uns gesagt, wir erklären den Medien unsere Ziele und die Etappen, die in die Richtung führen. Das wird dann systematisch abgehakt. Mit den ganzen Terrorismus-Debatten und dem Verstreuen von Ängsten, haben wir doch bisher erstaunliches erzielt. Wir können das Volk bewachen, wie wir wollen. Wer ahnt denn schon, dass wir demokratische Grundsätze abschaffen wollen? Schauen Sie, wie wir die Arbeitnehmer knechten konnten, ohne dass sie aufmuckten. Wir haben die Gewerkschaften hinter uns versammelt, die die arbeitende Bevölkerung nur noch oberflächlich bedienten, indem sie einmal im Jahr mit den Unzufriedenen auf der Strasse spazieren gingen. Wer hätte daran gedacht, dass unsere Bevölkerung mal ohne eine Entlohnung arbeiten geht? - Es war auch nicht zu erwarten, dass wir 12,6 Millionen Deutsche in die Armut drängen konnten, ohne Widerstand. - Und überlegen Sie mal, wie viele Bürger heute zu den Suppenküchen und zur Armenversorgung gehen, wo die Abfälle der grossen Supermärkte verwertet werden! - Das alles haben wir mit Hilfe der Medien geschafft!

Chris Dingsbums: Haben Sie denn keine Bedenken, wenn Sie anordnen, dass die breite Masse verzichten muss, damit die grossen Konzerne ihre Wunschliste erfüllt bekommen?

Kanzlerin:
Es wird sich noch viel mehr ändern, um unsere Pläne zu verwirklichen. - Vieles ist alternativlos! - Verlierer wird es immer geben. Da kann man nicht auf jeden Rücksicht nehmen. - Wenn wir die Umfragen jedoch so gestalten, dass das Ergebnis aussagt, dass 80% der Bevölkerung mit meiner Politik zufrieden ist, dann nimmt das Volk das auch an. - Man muss das nur oft genug wiederholen und es wird als Tatsache weiter verbreitet! - Gut ist - was man dem Volk einredet. Sie sind zu eigenem Denken nicht fähig.

Chris Dingsbums:
Und was planen Sie für die Zukunft?

Kanzlerin:
Wie Sie ja schon bemerkt haben, kritisieren Sie meine ständig wechselnden Meinungen. - Das wird sich künftig andern, so, wie wir das in der DDR hatten. Es wird was angeordnet und es gibt danach kein Vor und kein Zurück. Es bestimmt dann einer und nicht wie im Augenblick viele. - In einer Demokratie kann man nicht vernünftig regieren. - Zuerst muss man es mit den Lobbyisten abklären, dann innerhalb der Partei durchbringen, durchs Parlament, durch die EU - bei 27 Staaten und zuletzt muss man es noch mit den USA abstimmen. - Und das mal alles unter einen Hut zu bringen, das ist das Problem. - Demnächst, es kann noch etwas dauern, gibt es nur noch eine Meinung, der sich jeder anschliessen muss! - Das hatten wir schon einmal und es hat sich als die beste Form des Regierens durchgesetzt.

Chris Dingsbums:
Ach Sie meinen jetzt, dass Sie eine Diktatur einführen wollen?

Kanzlerin: Wir sind doch bereits jetzt auf bestem Wege. Es wird mit der Salami-Taktik vorgegangen. - Immer ein Scheibchen davon weg und kaum einer merkt die Veränderungen, bzw, dass die Wurst kleiner wird. Das ist die Kunst unseres Regierens! - Am Ende werden alle froh sein, nicht mehr selbständig denken zu müssen. Sie brauchen dann nur noch unsere Anweisungen befolgen. - Gut ist, was wir für richtig halten!

Chris Dingsbums: Rechnen Sie denn nicht mit dem Widerstand anderer EU-Länder?

Kanzlerin:
Einige dieser Länder haben doch lange genug im Kommunismus verbracht. Sie kennen die diktatorischen Anordnungen und haben sich doch wohlgefühlt. Aber für viele demokratisch geführten Länder wird es doch höchste Zeit, dass so einige Vorkommnisse mal wieder in richtige Bahnen gelenkt werden, sonst verrotten die Völker noch regelrecht! - Ausserdem ist das die einzige Möglichkeit, alle europäischen Völker unter einen Hut zu bringen!

Chris Dingsbums:
Ich habe noch die Frage, bezüglich Griechenland. Wie lange werden Sie noch deutsche Steuergelder opfern, um das Land angeblich zu retten. -

Kanzlerin: Also, ganz genau weiss man das nicht, aber vermutlich wird Griechenland als erster Staat seine Identität völlig an die EU abgeben müssen. Sie haben den Finanzkrieg eben verloren, können froh sein, dass nichts bombardiert wurde. - Ihnen werden aber andere Länder folgen, die nicht in der Lage sind, weltweit bestehen zu können.

Chris Dingsbums: Und eine letzte Frage betrifft die Zunahme der Kriege. Inwieweit werden Sie Soldaten in die Welt hinaus schicken?

Kanzlerin: Das hängt von der NATO und von den USA ab. - Wir befinden uns in einem Nato Bündnis und müssen entsprechend reagieren, wenn es angeordnet wird.
Aber jetzt beenden Sie bitte die Fragerei. - Die Kriege und deren Nützlichkeit zu erklären, ist immer eine heikle Sache. Sie wissen ja, dass WIR nur humanitäre Ereignisse bewachen - nicht mehr - wie Brunnenbohren, Kinder in die Schulen zu begleiten und Frauen in den islamischen Ländern zu beschützen!

Chris Dingsbums: Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Interwju und wünsche Ihnen viel Erfolg.

 

Die Kanzlerin erklärte mir noch beim Verabschieden, dass es künftig neben dem VATERUNSER noch das "MERKELUNSER" geben wird, dass für alle Europäer gelten soll. Es würde derzeit noch daran gearbeitet, so dass es für alle EU-Länder anwendbar ist. Es sollte eine ebenso lange Anwendbarkeit haben, wie das VATERUNSER. Zum Beispiel so:

 

Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt usw.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Interwju mit dem Bundespräsidenten Wulff


Kurz vor Kriesausbruch gelang es der Kriegsberichterstatterin Chris Dingsbums, unseren Bundespräsidenten zu einem Interwju zu überreden, wofür wir uns schon vorzeitig bedanken.

 

 

 

Chris Dingsbums: Herr Bundespräsident Wulff, haben Sie denn vor Ihrer Attacke nicht überblicken können, was es bedeutet, der BILD den Krieg erklären zu wollen? Das wäre jetzt damit vergleichbar, als wollten Sie die USA angreifen.

Wulff: Ich habe das mächtigste Amt im Staate inne. Ohne meine Unterschrift läuft nichts im Parlament. Also kein neues Gesetz wird gültig, wenn es meine Unterschrift nicht trägt. - Also verlange ich Respekt vor dem Amt und keine Kritik.  - Wo kommen wir denn hin, wenn irgendwelche Schreiberlinge meinen, mein Amt beschmutzen zu können! - Ich bin sozusagen immun und nicht angreifbar - egal was ich mache!

Chris Dingsbums: Wenn man jedoch auf etwas Unrechtes stösst, muss man doch auch darüber schreiben dürfen. Das muss doch wohl erlaubt sein!

Wulff: Ich bin doch schon der passende Schwiegersohn für alle Mütter und meine hübsche Frau gibt doch immer Anlass, sie auch in den Medien zu bewundern. - Diese Bildnisse können doch nicht zerstört werden. - Schauen Sie nach, in jeder BUNTEN und BILD DER FRAU sind wir inzwischen vertreten. Das hält die Deutschen aufrecht.

Chris Dingsbums: Aber wir möchten doch Ihr Amt begleiten, weshalb sich die Frage auftut: "Warum müssen Sie der BILD denn den Krieg aufzwingen wollen? Die haben bestimmt alleine 5 Millionen hörige Lesersoldaten, die ihrerseits allen möglichen Deutschen, bei der Arbeit oder sonst wo, die Schlagzeilen von der BILD wie ein Evangelium verkünden. Die meisten von ihnen sind ja nicht mal in der Lage, einen Artikel zu lesen, bzw ihn auf Glaubwürdigkeit zu untersuchen. - Wenn dann jeder noch was dabei macht, was er in seinem Hinterstübchen gespeichert hat, falls überhaupt vorhanden, das auch noch im Internet grasiert, dann ist das ein Krieg mit stumpfen Waffen, den Sie niemals gewinnen können! - BILD hat`s drauf!

Wulff: Ich bin aber der Bundespräsident und habe sehr gute und einflussreiche Freunde. Die werden schon dafür sorgen, dass BILD sich im Zaun hält.

Chris Dingsbums: Meinen Sie die Hannover-Gang, die zu den Waffen ruft?

Wulf: Ich sage nichts dazu. Man wird doch wohl noch Freunde haben dürfen!

Chris Dingsbums: Herr Bundespräsident, das sind aber doch demokratische Verhältnisse, wenn die Medien verschiedene unklare Begebenheiten aufklären. Was sagen Sie dazu?

Wulff: Demokratie hin und Demokratie her. Wir haben die lange begraben. Es gibt sie nicht mehr und Bild kann sie nicht einfach wieder hervor holen. - Das ergibt ja dann unregierbare Zustände im Lande.

Chris Dingsbums: Aber Ihre Kollegen von der CDU-CSU reden doch dauernd von der herrschenden Demokratie, die man durch Kriege auch in anderen Ländern einführen will.

Wulff: Ja, das ist die Demokratie, wie wir sie uns vorstellen und keine Freiheit für Jedermann, wie viele Bürger meinen.

Chris Dingsbums: Wie verfassen Sie denn jetzt ihre Rede zum Ende des Jahres, wo Sie doch Ihren Redenschreiber entlassen haben, oder irre ich mich?

Wulf: Für die eine Rede im Jahr habe ich mir einen Phrasensprechautomaten zugelegt. Mit dem und meiner Frau basteln wir an einer passenden Rede.

Chris Dingsbums: Und wenn Sie im Ausland Reden halten müssen?  

Wulff:  Da ja die Länder ständig wechseln, muss ich nur immer neue Namen einsetzen, für die Länder und die begrüssenden Personen. Sonst bleiben die Reden eigentlich immer die gleichen. Nur wenn man ein Land öfter aufsucht, muss man mal wechseln. - Ein paar Ersatzreden sind immer gespeichert, die ich nur abrufen brauche.

Chris Dingsbums: Habe ich Sie vielleicht inzwischen überzeugen können, dass ein Krieg mit der BILD aussichtslos ist, den zu gewinnen?

Wulff: Einmal habe ich mich ja schon entschuldigt. Wenn BILD jetzt alles ganz schnell totschweigt, dann will ich mal nicht zum Angriff blasen und will Gnade walten lassen.

Chris Dingsbums: Denken Sie nicht daran, dass Friede Springer und die Oberwichtige häufig beim Kaffeeklatsch sitzen und auch über Sie debattieren?

Wulff: Die Kanzlerin deckt mich!

Chris Dinsbums: W A A A S ?? -  Sie auch noch? Oh, das wusste ich überhaupt nicht. - Ich dachte höchstens, dass da mit dem kleinen Napoleon was lief. Wie man sich so irren kann!

Wulff: Nun lassen Sie mal die Kirche im Dorf. Jeder braucht sein kleines Geheimnis. Es muss ja nicht alles an die grosse Glocke gehängt werden.

Chris Dingsbums: Vielleicht können wir uns demnächst noch mal zu einem Interwju treffen, wo wir die Geheimnisse der Hannover-Gang mal unter die Lupe nehmen können?

Wulff: Sie sind wohl verrückt geworden, was?  - Meinen Sie, ich möchte in einem VW Phaeton verunglücken oder ähnliches Schicksal erleiden?

Chris Dingsbums: Oh, dann muss ich wohl annehmen, dass es sich um einen Geheimbund handelt.

Wulf: Noch schlimmer! Aber schweigen Sie, sonst entfache ich einem Krieg.

Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für dieses Interwju und hoffe, dass Sie bald wieder in Ruhe bei Freunden urlauben können, die Ihnen keine Rechnung erstellen. So Dicke haben Sie es ja auch nicht, wenn man noch Unterhalt für die vergangene Familie zahlen muss. - Viel Frieden für die Zukunft.

 

 

 

An alle deutschen Schafe - zwecks Unterstützung der Banken und Versicherungen

 

 

 


 

 

Riestern auf "Teufel komm heraus". - Eine Satire mit Beigeschmack!

 




Nachdem die Politiker den Klimawandel entdecken liessen, kamen einige Versicherungsdrecksperten auf die Idee, auch einen demografischen Wandel zu gebären, der ihnen einen Aufschwung bringen sollte!

Die Idee wurde den Politikern so schmackhaft gemacht, dass sie glänzende und feuchte Augen bekamen. - Man musste nur entsprechende Überzeugungsarbeit leisten, indem man die Bürger entsprechend aufklären müsste.

Zu dem Zweck rief man alle Drecksperten des Landes zusammen und schickte sie in den Ring der Talkshows, die genau zu diesem Zweck geschaffen wurden.

Walter, der RIESTER der SPD ging voran, mit dem Hans Adalbert, dem "RÜHRUP" der Wirtschaftsweisen der Bundesregierung. - Sie schafften Umsätze für die Versicherungskonzerne. -

 

Der ehemalige Fliesenleger - der SPD Riester - wurde auch noch Chefökonom und Sonderberater von Carsten Maschmeyer von der Hannover Gang.

In Fachkreisen nennt man die private, erfundene Altersvorsorge von RIESTER auch schon "RIESTER - ENTE".

Wie die ReGierenden so sind, rechneten sie sich schon aus, wie sie über die angesparten Rentenbeiträge der Versicherten verfügen und so allerhand entstandene Löcher stopfen könnten. - Allerdings war ohnehin nicht mehr allzuviel davon vorhanden, weil man damit ja auch die Einheit vorfinanziert hatte. - Das Zauberwort "demografischer Wandel" war ja bereits geboren. Es musste nur so verbreitet werden, dass es bis in jede Ecke jeder Wohnung eindrang.

 


Ausserdem sind die Leute ohnehin so gestrickt:

 


"Je öfter sie eine Lüge hören, je schneller wird sie zu einer Wahrheit".

Seitdem begleitete uns der demografische Wandel, wohin wir auch gingen. - Sämtliche Drecksperten der Nation kümmerten sich um dieses Thema, hämmerten dem Volk das ein. Wir erfuhren, dass wir immer älter und ärmer werden, weil die Rente nicht mehr reicht.

 

Noch schlimmer! Wir Älteren würden den Jungen aus Egoismus heraus noch was nehmen, weil wir herrlich und in Freuden lebten.

Ich fragte mich, ob ich mich jetzt entschuldigen müsste, dass ich noch lebte und eine kleine Rente bezog. Stürze ich jetzt meine Nachkommen ins Elend? - So nagte ich lange an dem demografischen Wandel, den man mir einzureden versuchte. Dann ging mir allerdings ein Licht auf. 

Als ich dann las, was der einstige Fliesenleger der SPD Riester, an dem Spuk verdiente und wie die Ämter des damaligen Bundesasozialministers und die Position des "Weisen" der Bundesregierung für Versicherungskonzerne und Banken genutzt wurden, sich daran gut zu laben, verschwanden meine Bedenken, bezüglich meines Ablebens. Ich sagte mir: "Jetzt erst recht!"

Herrn Maschmeyers AWD blühte auf, wie auch die Einnahmen der Vermittler solcher Verträge, denen stattliche Provisionen von den eingezahlten Gelder zugesichert wurden.

Wie man später erfuhr, wurde für die getreuen Mitarbeiter, die genügend Leute übers Ohr gehauen hatten, auch noch ein Bordellbesuch in Brasilien mit Edelnutten drin, geschaffen. - Die Nutten sollen entsprechend unterschiedlich farbliche Bändchen an den Handgelenken befestigt gehabt haben. Nach welchen Kriterien die Damen gestaffelt oder getestet wurden, ist mir nicht bekannt. Die unterschiedlichen Farben sollen aber keine politische Bedeutung gehabt haben!

Nach der Rückkehr sollen die Betroffenen wohl so gestärkt gewesen sein, dass sie weitere Leute übers Ohr hauen konnten und ihnen Skrupel zu einem Fremdwort wurde.

Inzwischen gab es einige kritische Sendungen im Fernsehen, die bekannt gaben, dass sich die Riesterrente für Geringverdiener überhaupt nicht auszahlte. Diese Zusatzrente wird nicht obendrauf gezahlt - also nicht auf die Grundrente - sondern nur auf den Teil, den sich der Betroffene erworben hat. Meistens fällt das unter die Mindestrente, also unter Hartz4. Es kommt ja darauf an, was die Geringverdiener und Langzeitarbeitslose eines Tages überhaupt noch zu erwarten haben.

Somit werden durch die private Altersvorsorge nur die Sozialkassen geschont - die Betroffenen haben aber nicht mehr! - Und in manch einer kritischen Sendung mussten wir erfahren, dass die Idee der privaten Rentenversicherung lediglich den Gutverdienern, den Banken, den Versicherungen und den Werbern dafür was bringt.

Wer allerdings weiterhin einzahlen möchte, der sollte sich wenigstens immer ein Dankschreiben seiner Versicherung oder Bank einrahmen lassen und er sollte die Gewissheit bekommen, dass ihm mit seinem Ableben ein Orden als VOLLTROTTEL mit ins Grab zu bekommen. - Das müsste ja zumindest drin sein, denn ohne diese ganzen Beiträge wären Puffbesuche bis nach Brasilien nicht möglich gewesen, wie auch die gute finanzielle Entlohnung aller Beteiligten.

Ich würde die "RIESTER ENTE" jedoch völlig anders bewerten!

Es sind gute Einnahmen, die staatlich bezuschusst werden, die den Menschen Hoffnungen vermitteln, die sich nur zu einem geringen Teil erfüllen. Die Versicherungen hoffen dann auf ein frühes Ableben der Menschen und die staatlichen Stellen könnten durch etliche Auflagen, wie Steuern und anderen Abgaben ihre zuvor zugesagten Prämien wieder reinholen!

 

Nun sagt mal ehrlich: Ist das denn nicht eine perfekte Verarschung der Bürger? 

 

 

 

 

 

 

Glaubt es oder auch nicht. Wer kennt schon die Wahrheit? - Ist das Wahrheit, die uns von den Medien serviert wird?

 

 

 

 

Geldsystem: Die Wahrheit kommt ans Licht

 


http://der-klare-blick.com/2011/11/die-wahrheit-kommt-ans-licht/

Bitte diesen Link beachten! -

 

 

 

Es geht um viel mehr, als um Griechenland! - Es ist ein miserables Schauspiel, dass uns da geboten wird, immer mit Griechenland als Verursacher der Krise.

Auszug aus dem Artikel:

Was aber ist die Wahrheit? Es geht weder um Griechenland, noch um europäische Banken – es geht um die US- und UK-Banken, die viele Keditausfallversicherungen (CDS) auf europäische Staatsschulden verkauft haben. Diese Derivate werden dann schlagend, wenn ein Land seine Schulden nicht mehr vollständig rollieren kann (man sagt falsch „zurückzahlen“) und die Zinsen nicht mehr bezahlen kann. Wenn das passieren sollte, lösen sich diese Banken in Rauch auf. Deutschland und alle anderen Zahlerländer – also alle außer USA und UK – sollen also dafür sorgen, dass diese Banken am Leben bleiben und sich zum Wohle dieser Banken noch mehr verschulden.

 

 

 



 

 

 

Die MERKOZYS  - die Tugendwächter der EU - wurden auserkoren, der Finanzwelt der US und UK Banken keine Scherereien zu bereiten! -

 


Vergesst jetzt mal deutsche Bürgerinteressen, das griechische Volk oder andere leidtragenden Völker in diesen Zeiten. - Die Politiker denken daran zuletzt, bzw nur wenn Wahlen anstehen. -

 


Dafür wirft Frau Oberwichtig mal ab und zu ein wenig heisse Luft unter ihr Volk:

 

Mindestlohn und die Banken müssen jetzt zahlen! -

 



Ihr müsst Euch nur vorstellen, dass im Hintergrund ein Programm abläuft. -

 

Eine kleine Pause - dann werden die Kulissen geschoben - die Oberwichtige gibt den zuvor vorbereiteten Text unters Volk - neue Kulisse - alle Medien verkünden die frohe Botschaft, die keiner aus dem Volk überhören kann - neue Kulisse - die MERKOZY`s beraten und gipfeln - treten dann vor die internationalen Mikrophone und loben ihre gute Arbeit - neue Kulisse - alle Medien verbreiten die Sensationsnachrichten und tauchen Wort für Wort in ein wundersames Glanzlicht mit einem Schein versehen und reichlichen Nebelbänken.

 


Alles wird vom Regierungssprecher mit Lobhudelei angegeben -

 

Die Kulissenschieber sind in Aktion - das böse griechische Volk wird gezeigt und dass sie immer über ihre Verhältnisse gelebt haben - der griechische Präsident wird aufgefordert, an seinem Volk zu sparen und wird erpresst, dass er sonst keine Kredite mehr erhält - - neue Kulisse - Berlusconi wird als unsicherer EU Kandidat ausgewiesen, der nur SEX mit ganz jungen Mädchen im Kopf hat - ihm wird von der EU gedroht - Kulissenwechsel - die Oberwichtige redet mit Obama - der Inhalt des Gespräches wird als ausserordentlich erfreulich angegeben mit viel Lob für Täuschland -

 

Kulissenwechsel - Griechenland braucht mehr Geld - Kulissenwechsel - Frau Alternativlos bläst zum Gipfel - neue Kulisse - es gibt einen Vorgipfel zwischen den Merkozy`s - neue Kulisse - Papandreou will Volksabstimmung einberufen - neue Kulisse - die Finanzgewaltigen zittern - die Börsenkurse sinken - neue Kulisse - wieder wird gegipfelt - neue Kulisse - vermutlich hat Obama den Merkozy`s viele schöne Orden versprochen, damit sie den griechischen Präsidenten "umstimmen" - neue Kulisse - die europäischen Oberwichtigen sollen nur noch mit einem Drohfinger herumgelaufen sein und die Lefzen der Oberwichtigen hingen bis zum Kinn herunter -

 

Neue Kulisse - es soll zum Kampf zwischen dem kleinen Napoleon - dem Papandreou - und dem Berlusconi gekommen sein - wo sich unsere Oberwichtige tapfer dazwischen drängte - neue Kulisse - was sie dem Papandreou dann sagte, ist mir nicht bekannt - er soll jedoch ganz weiss im Gesicht geworden sein - worauf er tapfer ins Mikrophon rief: "Ich will die Volksabstimmung nicht mehr durchführen" - neue Kulisse - ich meine, ganz leise gehört zu haben "Ich will auch immer brav sein" -

 

Neue Kulisse - Die Oberwichtige legt die versprochenen Milliarden für Griechenland auf`s Eis - neue Kulisse - die Finanzgewaltigen atmen auf - die Börsenkurse steigen - die Merkozy`s begeben sich nach Cannes, wo sie von Obama herzlich begrüsst werden - es sollen Steine vom Herzen gefallen sein -

 

Neue Kulisse - Friede, Freude, Eierkuchen - die Sektflaschen werden geköpft - aber Obama gibt weitere Anweisungen, die in der nächsten Zeit zu befolgen sind - Er hat sie von den Finanzgewaltigen der US und UK Banken erhalten. -

 

Andere Kulisse - "Obama prostet den Merkozy`s zu und meinte: "Das wäre ja total lächerlich, wenn das griechische Volk die Entscheidung tragen würde, die grossen Banken der USA und der Briten hinzurichten, um das eigene Schicksal zu verbessern! - Ein Volksentscheid muss um jeden Preis verhindert werden - sonst müssten die Geheimdienste agieren!"

Unterdessen beschäftigen die Medien das Volk mit erfundenen oder überflüssigen Nachrichten - die Fernsehsender schläfern die Bürger passend mit Serien ein, die zur Verdummung beitragen und wie Psychopharmaka wirken.

 


Das Volk reagiert wie gelähmt und es gibt nur wenige, die sich gegen politische Entscheidungen aufbäumen. -

 


Die Politik hat diese Querulanten aber im Visier. Mit dem Staatstrojaner erfährt man jedes Geheimnis dieser Bürger und weiss am Ende mehr über sie, als sie selber! - Das sind dann die Terroristen, von denen seit etlichen Jahren gesprochen wird! -

 

Mithilfe guter Schreiberlinge braut man dann passende Märchen zusammen, die dem Volk dann serviert werden. - Die Quintessens daraus ist:  "Duldet dieses Bespitzeln - wir tun es für die Sicherheit des Volkes." -

 

Anschliessend bekommen die Bürger die Xste Wiederholung der Traumschiff-Serien serviert und noch so einige anderer ähnlicher Güte aus der heilen Welt!

 

 

 

 

 

 

Interwju mit dem Wirtschaftsminister Rösler - in neuer Position!     

 



Chris Dingsbums: Herr Rösler, wie gefällt Ihnen denn jetzt der Sprung vom Pharmaministerium zum Wirtschaftsressort? Sie haben ja so eine merkwürdig lange Nase bekommen.

Rösler: Nun ja, der Job gefällt mir schon besser. Sie wissen ja, dass ich seinerzeit sagte, wenn ich es nicht schaffte, eine vernünftige Reform durchzusetzen, dann gehörte ich nicht auf diesen Posten. - Ich habe deshalb vorzeitig gewechselt und das Brüderle seines Amtes beraubt. - Nun kann der alte Mann auch ruhiger seinen Wein trinken. Der Daniel Bahr riss sich doch um den Posten. So soll er sich mal versuchen. Schliesslich haben unsere Vorgänger auch nur Murks gemacht! - Der FDP liegt die Wirtschaft auch besser. - Und wegen meiner Nase? Andere bekommen Schweinenasen. Die Natur passt sich allem an.

Chris Dingsbums: Ja Herr Rösler, "Nicht nur das Erreichte zählt, sondern auch das Erzählte reicht!" - Und dazu noch, wo das Internet nichts mehr vergisst!

Rösler: Ich würde das Internet ohnehin ausdünnen. Es kann doch wohl nicht sein, dass jeder Popel einen kritisieren kann. - Und wenn man Unrecht ausbügeln kann, wie das mit der Steuererleichterung für die Hoteliers, dann darf das nicht zu einem Stimmenverlust für die Partei werden. - Das kann nicht hingenommen werden.

Chris Dingsbums: Herr Rösler, Sie haben ja bestimmt reichlich Erfahrungen als Augenarzt bei der Bundeswehr gemacht, um das Wirtschaftsministerium zu leiten, ja?

Rösler: Natürlich, ich musste ja auch meine Steuererklärung abgeben und eine Statistik darüber führen, wie viele Soldaten schlechte Augen haben. - Ausserdem arbeite ich mit der Wirtschaft Hand in Hand. Das ist immer die sicherste Lösung, dass alles klappt.

Chris Dingsbums: Stimmt es denn, dass deutsche Konzerne selber ihre Wunschlisten in Gesetze formulieren dürfen?

Rösler: Sie kennen doch wohl den Spruch:  "Wenn man die Pferde gut füttert, fällt auch für die Spatzen was ab!"

Chris Dingsbums: Haben Sie denn keine Angst, dass sich die Massen mal wehren?

Rösler: Nein, die Massen haben wir durch Hartz4 im Griff, weil man ihnen sonst die Leistungen streicht. Und die Arbeitnehmer haben wir mit der Angst um einen Arbeitsplatz im Griff. - Einzelne, die mal demonstrieren wollen, die kriegen wir so weit, dass wir sie provozieren und sich daraus eine Anklage wegen "Widerstand gegen die Staatsgewalt" ergibt. - Mit einer verbundenen Strafzahlung von einem Richter, der dann auch unserer Partei angehört, unterbinden wir weiteres Aufbegehren.

Chris Dingsbums: Herr Rösler, 80% der Deutschen glauben nicht, dass diese Regierung die Euro-Krise in den Griff bekommt, dass sie sich eher noch schlimmer auswirken wird!

Rösler: Sie wollen doch wohl nicht das Gesabbele des Pöbels ernst nehmen? - Die haben doch keine Ahnung von der Wirtschaft und dem Finanzbereich.

Chris Dingsbums: Sie aber? Dann können Sie uns ja mal sagen, wohin der Hase läuft und was das Volk erwarten kann?

Rösler: Ja, dann müssen die Massen nicht ihr Geld sparen, sondern es in den Binnenkonsum stecken, damit Wachstum erzeugt wird. - Und wenn die Steuersenkungen und die Lohnerhöhungen wirksam werden, dann floriert die Wirtschaft super. - Wir haben alle Voraussetzungen dafür erfüllt. Wenn sich das nicht erfüllt, liegt das an den Bürgern selber!
Wir haben jedenfalls infolge der Bad-Banken und anderer (Bilanzfälschungen) Schattenhaushalte ein ordentliches Bild, trotz der Krise geschaffen. - Ausserdem bitte ich darum, nicht ständig solche negativen Meldungen zu verbreiten. Die Märkte reagieren nervös!

Chris Dingsbums: Ach Herr Rösler, wenn ich zum Markt gehe und Kartoffeln kaufe, sie anschliessend bezahle, dann spüre ich keine Nervösität!

Rösler: Das ist ja auch was völlig anderes. Die Börsenkurse werden ja nur mit heisser Luft gefüttert. Streut man da etwas Unsicherheit, lassen die Anleger sofort die Luft ab, um keine Verluste zu erleiden.
Wir werden auch demnächst dafür sorgen, dass keine Negativmeldungen mehr verbreitet werden. Ich wäre dafür, dafür dann Strafen zu verhängen, weil es der deutschen Wirtschaft schadet. Das wird ja wohl jeder verstehen!

Chris Dingsbums: Herr Rösler, Ihnen dürfte doch wohl bekannt sein, dass Sie mit Ihrer Schuldenbremse für die Sozialkassen einen Volksaufstand riskieren können? Ihre Reformen sind doch keine. Es sind doch lediglich Kürzungen für die breite Masse.

Rösler: Es gibt aber doch den Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen!

Chris Dingsbums: Herr Rösler, wo gibt es denn die ganzen Arbeitsplätze für die Massen, von denen die Leute auch leben können?

Rösler: Ich bin doch nicht der Arbeitsminister. Da müssen Sie Frau von der Leyen fragen.

Chris Dingsbums: Wenn Sie das als einen Anreiz verkünden, dann sollten Sie das auch begründen können. Sonst müsste man Ihnen unterstellen, dass Sie nicht wissen, worüber Sie reden.

Rösler: Die Hartz4-Leute können doch in den Altenheimen arbeiten. Dort merken die Leute ja ohnehin nicht mehr sehr viel, wenn etwas falsch läuft.

Chris Dingsbums: Aber man will sie doch nicht einmal normal für die Tätigkeit bezahlen. Folge dessen werden die Leute auch weiterhin am Tropf der Sozialsysteme hängen, wenn sie die Armenunterstützung beantragen.

Rösler: Aber Hauptsache die Wirtschaftsunternehmen machen Gewinne, zahlen dann Steuern, es gibt Wachstum und die Arbeitslosen profitieren dann davon. Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Leute eine Chance bekommen, vielleicht eingestellt zu werden, wenn sie gute Leistungen zeigen. - Mehr als diese Chance kann ich ihnen nicht vermitteln. Das müssen die Leute selber erledigen. - Wenn sie bereitwillig für kleines Geld arbeiten, dann sehe ich das so, dass es wichtiger ist, eine Tätigkeit auszuüben, statt über eine Bezahlung zu debattieren. Etwas Sinnvolles zu leisten, dürfte doch wohl jedem Arbeitslosen Auftrieb geben und wenn er nur Bettpfannen leert.

Chris Dingsbums: Nun Herr Rösler, würden Sie sich mit solch einem Job zufrieden geben?

Rösler: Nein, ich doch nicht. Schliesslich bin ich kein Vermittlungshemmnis und kein Geringqualifizierter, sondern ein Minister!

Chris Dingsbums: Unter den Arbeitslosen sind auch Akademiker!

Rösler: Wie schon erwähnt, es ist nicht mein Ressort!

Chris Dingsbums: Man könnte doch den Sozialbereich entlasten, indem man unsinnige Kurse streicht, worin die Arbeitslosen nur versteckt werden und dann einen Mindestlohn festsetzen, so dass die Arbeitnehmer kein zusätzliches Zubrot von Hartz4 beantragen müssen.

Rösler: Nein, bloss nicht. Der Mindestlohn ist ein Teufelswerk und vernichtet Arbeitsplätze. Fragen Sie die Wirtschaftsunternehmen!

Chris Dingsbums: Bei wem wollen Sie denn die Daumenschrauben härter anlegen?

Rösler: Bei den Sozialsystemen und den Ländern, die einen Rettungsschirm benötigen.

 

Chris Dingsbums: Herr Rösler, eines müssen Sie mir noch verraten. Warum bekommt die Autoindustrie für die Entwicklung ihrer Autos Subventionen, die andere Wirtschaftsunternehmen nicht bekommen?

Rösler: Das wollte die Kanzlerin so, ich aber auch, weil das unsere wichtigste Industrie ist.

Chris Dingsbums: Das bedeutet, dass andere Wirtschaftsunternehmen ihre Entwicklungen selber finanzieren müssen?

Rösler: So wirds wohl sein! Wir können ja nicht alles subventionieren!

Chris Dingsbums: Wenn Sie mir jetzt noch verraten, warum Sie den Lästerwelle öffentlich an den Pranger gestellt haben, dann wäre das meine letzte Frage gewesen.

Rösler: Das hat seine Gründe! - Die Wähler sollen das Gefühl bekommen, dass Lästerwelle die Schuld an dem Dilemma trägt und nicht die gesamte Partei dafür verantwortlich ist. - Wir wollen doch in Zukunft wieder mitregieren und nicht in den Keller, wo wir dann nie mehr heraus kommen. - Man könnte auch sagen:  Er ist ein Bauernopfer!

Chris Dingsbums: Herzlichen Dank für dieses Interwju.

 

 


 

 

 

Interwju mit Philipp Rösler

 


von Chris Dingsbums

 



Chris Dingsbums: Herr Rösler, schönen Dank, dass Sie gekommen sind. Bei Ihnen in der FDP ist ja schwer was los. Darum möchten die künftigen Nichtwähler Ihrer Partei ja auch wissen, wie Sie sich die Rettung der FDP vorstellen?

 



Philipp Rösler: Wir hatten eine wahre Postenschacherei hinter den geschlossenen Türen. Keiner will sein Pöstchen aufgeben. Die meisten kleben direkt daran.

 



Chris Dingsbums: Wie haben Sie denn das Brüderle vom Stuhl des Wirtschaftsministers wegbekommen? Er äusserte ja zuvor, dass dabei Blut fliessen würde.

 


Philipp Rösler: Nun, man muss halt deren Schwächen auch kennen. Erinnern Sie sich an den Bayernkönig Edmund Stoiber. Der klebte wirklich an seinem Thron. Man hat ihn in die EU weggelobt. - Da musste man eben auch mal Pöstchen schaffen.
Und wie war es bei Herrn Oettinger? Freiwillig wäre der nie abgetreten. Man hat ihn ebenfalls in die EU gelotst.

 


Und das Brüderle? - Beim Anblick eines guten Tropfens wird der ganz schwach. Dann heisst es, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und er bekam das Pöstchen des Führers der FDP, was Lästerwelle mal inne hatte, samt einiger Kisten seines Lieblingssaftes.. Und wenn das nicht hinhaut mit den Wählerstimmen, dann sortieren wir ihn einfach aus! Am Posten des Parteivorsitzes ist der Schleudersitz ja schon massgeschneidert angebracht.

 



Chris Dingsbums: Nun müssen Sie mir aber mal erzählen, wie man vom Gesundheitsministerium ins Wirtschaftsministerium wechseln kann?

 



Philipp Rösler: Man packt sein Bündel und setzt sich einfach auf einen neuen Stuhl!

 



Chris Dingsbums: Es ist aber doch ein völlig anderes Ressort. Dass Sie als Arzt etwas von der Gesundheit verstehen, sollte man annehmen. Aber deshalb müssen Sie ja keine Wirtschaftskompetenzen besitzen.

 



Philipp Rösler: Das benötige ich auch nicht. Dafür sorgen schon die Lobbyisten. Wir lassen sie erst einmal eine Wunschliste schreiben und wie man das dann in die Tat umsetzen könnte. Das meiste davon setzen wir dann auch um. - Das ist doch im Gesundheitsministerium auch nicht anders gewesen.

 



Chris Dingsbums: Oder haben Sie gewechselt, weil die Pharmariesen Ihnen sonst die Hosen herunter ziehen und Sie eine schlechte Figur dabei abgeben?

 



Philipp Rösler: Ja, mein Kollege Bahr wollte unbedingt vorpreschen. Er weiss ja, dass Seehofer und die Ulla Schmidt schon versuchten, der Pharmaindustrie die scharfen Krallen zu schneiden. Es ging immer so aus, dass die Versicherten büssen mussten. - Aber ich sagte schon zu Beginn meines Amtes, dass ich aufgeben werde, wenn es mir nicht gelingen sollte, eine vernünftige Reform hinzukriegen. - Ich hätte demnach ja bald gehen müssen. Darum auch der Wechsel ins Wirtschaftsministerium. - Dort brauche ich ja nur immer meine herausragenden Leistungen zu erwähnen, Fachkräftegeschwafele äussern, Aufschwung XXXXL posaunen und massiv viele Propagandatrommeln schlagen. - Das andere machen schon die Lobbyisten! - Es beruht auf Gegenseitigkeit. Wir geben ihnen und die uns!
Das ist das ganze Geheimnis.

 



Chris Dingsbums: Und was macht Kollege Lästerwelle derweil? Steht er noch unter Schock?

 



Philipp Rösler: Ich denke, dass der durch seine Heirat und den Überanstrengungen in den Flitterwochen überfordert wurde und ihn dann die altrömische Dekadenz überfiel. - Es ist ja auch so: Verkünden Sie mal jeden Tag "Mehr Netto vom Brutto" und ein
“niedrigeres, einfacheres und gerechteres Steuersystem”. Dann glauben Sie am Ende auch noch daran.

 



Chris Dingsbums: Haben Sie keine Bedenken, jetzt die Mannen um "Jugend forscht" ins Rennen zu schicken?  Es geht hier nicht um Jim Knopf und die wilde 13 im Lummerland, wo
König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte regiert.

 



Philipp Rösler: Ja, einfach wird es nicht werden, aber bevor die Pharmaindustrie den Daniel Bahr zusammen faltet, werden wir Kompromisse schliessen. Das könnte dann so aussehen, dass die Versicherten vielleicht nur die Hälfte der normal vorgesehenen Beitragserhöhungen aufgebrummt bekommen. - Die meisten merken das ja nicht einmal, weil sie das ohnehin von ihren Einkünften abgezogen bekommen. Insofern ist das nicht ganz so tragisch. Wir überlassen das jedoch den Kassen selber, höhere Beiträge zu fordern. Dann sind wir von der Politik wenigstens aus dem Schneider. - Das ist schon mal eine kluge Strategie! Und wir Politiker wirken nicht wie die Marionetten der Pharmariesen.

 



Chris Dingsbums: Warum denken Sie denn, dass die Jungen eine bessere Politik machen, als die Älteren? -

 



Philipp Rösler: Ja, schauen Sie unsere Partei doch an, wo sie herumkrebst - zwischen 3 und 5%! Das ist doch das Werk der "gestandenen Politiker". Wir setzen jetzt alles auf eine Karte. "Schlimmer gehts nimmer!" - Guido macht weiterhin den Aussenminister. Wir haben alle bedacht, keiner wurde verstossen.

 



Chris Dingsbums: Kommt Ihr denn auch mit der Oberwichtigen klar? Und was sagen Sie zu der abgeschriebenen Doktorarbeit von Kollegin Koch-Mehrin?

 



Philipp Rösler: Wie das mit den Frauen ist. Hier und da zicken sie schon mal herum, aber am Ende winken immer die Kompromisse. Unsere ganze Regierungsarbeit ist mit einer heissen Nadel gestrickt, weil alles zu Zwangseinigungen führt.
Und was Frau Koch-Mehrin betrifft, sie hat den Doktortitel zurück gegeben und gut ist es. Sie wirkt noch ein wenig im EU-Parlament mit, falls sie überhaupt mal anwesend ist. Viel kaputt machen kann sie dort nicht. -

 


Wir von der FDP wollen mal untersuchen lassen, ob das Abschreiben der Doktorarbeit nicht von einem Virus ausgelöst wurde, so wie die Schweinegrippe vielleicht. - Schliesslich hat Gutti auch nicht bewusst getäuscht. Bei ihm geschah das durch Unordnung. - Auch das könnte bei Frau Koch Mehrin zutreffen. Es sind ja Kinder im Hause, die auch mal Notizen durcheinander bringen.
Man sollte das nicht überbewerten. - Übrigens hat auch Stoibers Tochter, Veronica Saß, ihren Doktortitel einbüssen müssen und noch ein CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Pröfrock. - Die können doch nicht alle bewusst betrogen haben. - Wir geben die Untersuchung mal in Auftrag. - Wer weiss, was dabei herum kommt?

 



Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für das ausführliche Interwju Herr Rösler und jederzeit gute Übereinkünfte mit den Lobbyisten.

 

 

 

 

 

 

Das ist eine feine Satire von NETZROSINEN:

 

 

 

Der kleine, feine Unterschied – Satire

 

 

 

 

ENSCHI: Also, Gutti, rück raus, haste tatsächlich geschummelt oder haste schummeln lassen?

 

 

 

GUTTI: Sag mal, bist du eigentlich von allen guten oder schlechten Geistern verlassen? Ich bin ein Freier, ähh, ein Freiherr natürlich. Ich hab es gar nicht nötig zu schummeln. Als Freiherr steht mir in Bayern der Doktortitel summa cum laude grundsätzlich zu. Das sehen die in Bayreuth auch so und die sehen das ganz richtig. Ich sag es noch einmal Enschi, die ganzen Anschuldigungen sind einfach abstrus. Ja, abstrus. Und lächerlich. Und verdächtig. Die kommen ja aus der linken Ecke, die Anschuldigungen.

 

 

 

ENSCHI: Da hast du recht, dieser Professor soll tatsächlich aus der linken Ecke kommen. Aber er ist halt Professor und hat dein Werk in einer juristischen Zeitschrift untersucht. Also, jetzt Hand aufs Herz, haste selber oder haste lassen.

 

 

 

GUTTI: Verdammt nochmals, wie oft soll ich es noch sagen, ich hab es nicht nötig zu schummeln. Ich bin Verteidigungsminister, Freiherr und Mäzen der Uni Bayreuth. Ich muss nicht schummeln.

 

 

 

ENSCHI: Also haste lassen.

 

 

 

GUTTI: Enschi, du nervst. Du nervst sogar ganz gewaltig. Sag mal, wie war das mit deiner eigenen Doktorarbeit? Hast du dir da etwa helfen lassen, dass du mir das unterstellst? Hä?

 

 

 

ENSCHI: Lenk jetzt nicht ab Gutti. Es geht nicht um meine Doktorarbeit sondern um deine. Und es steht ein ziemlich hässlicher Plagiatsvorwurf im Raum beziehungsweise in den Medien. Und dieser Vorwurf wird immer grösser und heftiger. Gestern ging es noch um lumpige, vernachlässigbare 4 Stellen heute sind es schon über 30.

 

 

 

GUTTI: Das sind alles linke Arschlöcher die so was behaupten. Wichser, die es nie zu etwas gebracht haben. Neidhammel die mir mein Ansehen und mein Aussehen nicht gönnen. Blödmänner sind das. Immerhin habe ich bei Facebook fast 64000 Fans. Das ist nicht nichts.

 

 

 

ENSCHI: Gutti, verdammtnochmal, es geht hier nicht um deine Facebookfans, es geht um den Plagiatsvorwurf. Haste oder haste nicht. Das ist hier die Frage. Mein Presseheini ist vorhin reingekommen und hat gesagt es heisse nicht mehr “Guten Tag” sondern jetzt “Gutten Plag” und es gebe schon eine Webseite die deine Dissi untersucht. Und der Spiegel schreibe auch dass das ein Plagiat sei.

 

 

 

GUTTI: Die Deppen vom Spiegel, diese Schmierfinken, die sind doch nur neidisch weil ich und Stephanie den Kerner mit nach Afghanistan genommen haben.

 

 

 

ENSCHI: Also, auf einen so einfachen Nenner kannst Du das nicht bringen. Mir kannst du es ja sagen, haste nun oder haste nicht oder haste lassen.

 

 

 

GUTTI: Ich kann es nicht mehr hören. Dieses saudumme Gerede. Von wegen Plagiat. Das ist aktives Führen. Du als Physiktussie kannst das ja nicht wissen. Aber das lernt man in jedem Managementseminar: “Wenn einer eine Arbeit besser kann als du, dann musst du die Arbeit sofort von diesem erledigen lassen.” Das nennt man DELEGIEREN !

 

 

 

ENSCHI: Aber . . .

 

 

 

GUTTI: Lass mich jetzt in Ruhe. Ich habe anderes zu tun. Ich muss jetzt zu meinen geringqualifizierten Jungs nach Afghanistan. Die stehen auf mich und stellen keine blöden Fragen. Der Flieger wartet schon.

 

 

 

ENSCHI: Nimmst du wieder Stephanie und Kerner mit?

 

 

 

GUTTI: Nee. Heute nicht. Das wird ein Blitzbesuch. Ich bin dann mal weg.

 

 

 

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate

 

 

 

http://netzrosinen.ch/           

 

 

 


 

Interwju mit Gutti

 



Chris Dingsbums: Sie haben sich ja seit Beginn Ihrer politischen Karriere ständig um Publissity bemüht. Inzwischen haben Sie wohl mehr davon, als Ihnen lieb sein kann. Vor allen Dingen zu jedem Anlass ein anderes Outfit anzulegen, stelle ich mir problematisch vor. Wie machen Sie das eigentlich?



Gutti: Ist doch alles eine Sache der Gewohnheit. Ich habe auch meine Berater, die amerikanische Vorgaben übernommen haben. Man muss sich nur öfter umziehen.

 


Chris Dingsbums: Was tragen Sie denn zu Ihrem Gang aufs Schaffott, wenn Sie reumütig vor der Presse verkünden, dass Sie abgeschrieben haben? Ich würde zu einem Outfit a la` Karlchen Lagerfelt raten, so ganz in schwarz, mit gesenktem Blick und vielleicht hat Frauchen eine Zwiebel in der Nähe stehen, die das Auge reizt.Denn eine Träne der Reue macht sich immer gut, zu jedem Anlass.



Gutti: Wir werden das mit Videoanalysen austesten, was am besten ankommt. Meine Berater wissen schon, wie man das am besten dreht. Helmut Kohl hat auch immer verweigert und kam damit durch. Irgendwann vergessen das die Bürger wieder. Oder man muss einen noch grösseren Skandal raushauen. Dann komme ich ins Hintertreffen.



Chris Dingsbums: Haben Sie denn inzwischen die unsauberen Zustände auf der Gorch Fuck in den Griff bekommen?



Gutti: Ja, das ist nicht mehr die Bundeswehr von einst, wie es sie mal war. Seitdem beiderlei Geschlechter auf einem Segelschiff ihr Unwesen treiben müssen, also auf engem Raum praktisch, können sie sich nicht mehr ausgiebig aus dem Weg gehen. - Es gibt zu wenig Damen für die Herren. - Soldaten sind auch nur Männer und die dort tätigen Frauen sind nicht nur Krieger. Ich plädiere für ausgeglichene Quoten an Frauen und Männern, damit die Soldaten neben ihrem Beruf auch noch ihren Spass haben können.



Chris Dingsbums: Sie wollen also auch bei der Bundeswehr die Frauenquote erhöhen?



Gutti: Ja, meine Reform sieht das vor. Man muss ja mal mit der Zeit gehen.



Chris Dingsbums: Allerdings geht es doch nicht mit rechten Dingen zu, wenn eine Soldatin beim Klettern tödlich verunglückt und als Grund "Übergewicht" angegeben wird. Haben Männer denn keine überflüssigen Pfunde?



Gutti: Wer das an die Öffentlichkeit gebracht hat, muss im Kopf nicht ganz frisch gewesen sein. Ich werde mit unehrenhaften Entlassungen drohen, wenn die nicht spurten.



Chris Dingsbums: Es wurde von BILD veröffentlicht, der Zeitung, die zuerst mit der Toten sprach, die auch die Empfehlung ausgab, den Kapitätn des Schiffes fristlos zu entlassen, dem Sie folgten.



Gutti: Man kann ja nicht zur gleichen Zeit überall sein. Bild hilft mir eben, mein Amt als Verteidigungsminister sorgfältig zu verwalten. Was spricht denn dagegen?



Chris Dingsbums: Und wie steht es um Afghanistan derzeit? Hatten Sie Ihre Frau und Kerner wieder dabei? Und welchen Zweck hatte diese Show?



Gutti: Nein, meine Frau und Kerner waren nicht mit. Es wäre ja langweilig, immer gleiche Methoden zu verwenden, um sich in Szene zu setzen. Sie wissen doch, wozu eine Show produziert wird. - Einmal stabilisiert das den Zusammenhalt der Truppe. Es gibt doch reichlich Anschauungsmaterial, wie Soldaten auf hübsche Frauen ansprechen. Es motiviert sie. Und meiner Frau tat es auch mal gut, so knackige Männerkörper zu Gesicht zu bekommen. Wie Sie wissen, gibt es bei unseren politischen Empfängen nicht besonders viel in der Richtung zu sehen. Das Auge braucht auch mal einen Genuss.
Und was den Kerner betrifft, brauchten wir ja wohl einen, der unsere Show auch passend in Umlauf bringt.



Chris Dingsbums: Was sagt denn die Chefin zu ihrem Treiben?



Gutti: So lange, wie die Umfragewerte der Union steigen, sagt sie nicht gross was.



Chris Dingsbums: Aber jetzt, nach ihrem Abschreibeskandal, da könnte der Drohfinger aber mal sichtbar werden.



Gutti: Die UNION hat doch wohl, vor allem seit Helmut Kohl, lange Erfahrungen damit, wie man unangenehme Ereignisse am besten aussitzt! - Ich habe bereits damit begonnen und nur ausgesuchte Journalisten für die Pressekonferenz zugelassen. - Man muss eben für ein noch grösseres Ereignis sorgen, damit meine, teils abgeschriebene Doktorarbeit dahinter verschwindet. - Darüber werden wir nun beraten. - Ich habe ja schon den Vorschlag gemacht, dass Angela Merkel nun ein Kind bekommen muss. Das machen sehr viele Politiker, um beim Wahlvolk besser anzukommen. - So ein kleiner Gutti würde ihre Kanzlerschaft auf viele Jahre sichern.
Merkels Drohfinger? - Nein, ich weise darauf hin, dass meine edle Herkunft die Union aufwertet und Stimmen kosten würde, meinen Rücktritt anzuordnen. Und das alles für einige Versehen? Ich habe schliesslich nicht bewusst abgeschrieben und wollte nicht arglistig täuschen!



Chris Dingsbums: Kann man das denn unbewusst machen?



Gutti: Schliesslich habe ich sieben Jahre lang dafür gebraucht, um die Doktorarbeit fertig zu stellen, neben meinem Beruf und der Familie. Das alleine müssten doch schon Gründe genug sein, die Anschuldigungen jetzt mal endlich fallen zu lassen!

 

Vielen Dank Herr von und zu für dieses Interwju. 

 


 

 

Interwju mit der Verbraucherministerin Ilse Aikner

 

Guten Tach, Frau Verbrauchsministerin  Ilse Aikner. Ich möchte mal einiges abklären, weil die Verbraucher in grösster Sorge sind. Dafür  bedanke mich schon jetzt, dass Sie sich für dieses Interwju zur Verfügung stellen.



Chris Dingsdums:
Es gibt da einen Spruch im Volksmund, bezüglich Ihres Namens:  "Ilse, Bilse, keiner will se, kam der Koch, nahm sie doch!" Steht dieser Spruch in Zusammenhang mit ihrer Karriere?



Verbrauchsministerin: Nein, selbstverständlich nicht. Ich wurde von der industriellen Wirtschaft empfohlen und von der CSU gewählt.



Chris Dingsbums:
Hat man Sie gewählt, weil Sie alles so schön hinweglächeln können?



Verbrauchsministerin: Das glaube ich nicht, allerdings wird mein Charme auch etwas dazu beigetragen haben. Schliesslich geht es ja um mich, als ganze Person.



Chris Dingsbums: Warum empfiehlt denn die Wirtschaft der CSU eine Person für den Ministerjob?



Verbrauchsministerin:
Weil Wirtschaft, Kirche und CSU in Bayern grundsätzlich miteinander verbunden sind. Die CSU ist das ausführende Organ dieser Mächte.



Chris Dingsbums: Ach so, Sie als Politikerin, können überhaupt keine freien Entscheidungen treffen?



Verbrauchsministerin: Na, das ist doch überall hier im Lande so. - Die Wirtschaft muss wachsen, immer wachsen, wachsen ......wachsen......wachsen. Das ist ein oberstes Ziel unserer Politik. Wie sie wachsen kann, das bleibt uns dann überlassen. Dafür müssen wir aber auch die notwendigen Vorkehrungen für die Wirtschaft herstellen.



Chris Dingsbums: Ich verstehe - keine Lebensmittelkontrollen in die Betriebe schicken, jedenfalls keine unangemeldeten. Auch hier alle Schranken beseitigen, die Jahrzehnte als Sicherheit für unsere ordentliche Verhältnisse sprach. - Dafür haben Sie den Betrieben dann die "Eigenverantwortung" aufs Auge gedrückt.



Verbrauchsministerin: Ja, die Industrie hat mir versichert, dass man sorgfältig alle Vorschriften beachten wird.



Chris Dingsbums: Ist das nicht das Gleiche, als würde man einen Vampir in eine Blutbank einsperren? - Ähnlich war der Vergleich mal von ihrem Kollegen Horst Seehofer, der dieses Amt ja auch mal inne hatte.



Verbrauchsministerin: Es mag mal zu dem einen oder anderen Versäumnis kommen, aber in Anbetracht dessen, was die Deutschen doch alles mit ihrer Nahrung vertilgen, liegen die neuerlichen DIOXIN - Vorfälle doch noch im Rahmen. - Man muss das ja nicht so gross herausstellen. Es schadet unserer Wirtschaft nur! Und wollen wir mal ehrlich sein: So viele Eier zu essen, ist ja ohnehin schon mal ungesund. -
Vielleicht kommt das Volk auf diese Weise mal wieder zu vernünftigen Essensgewohnheiten.



Chris Dingsbums:
Seit Jahren, also auch unter ihrem Kollegen Horst, werden nach jedem Skandal härtere Massnahmen empfohlen. Und was wurde daraus? - NICHTS. Es geht jetzt so weiter, bis zum nächsten Skandal, nachdem die Wogen wieder abgeebbt und Sie die Probleme weggelächelt haben.



Verbrauchsministerin:
Legen Sie sich mal mit der Industrie an. Erst dann können Sie mitreden. - Die haben ihre Wunschliste, die sie erfüllt haben möchten und locken mit dem Wachstum. Wir brauchten nur die Augen zudrücken. Einige Male entdeckte ich schon solche herrenlose schwarze Köfferchen, mit dem kein terroristischer Anschlag verbunden war. - Man kann das auch nicht so undankbar stehen lassen. - Schliesslich hat man auch seine Leute, die überzeugt werden wollen, wenn Sie verstehen, was ich meine.



Chris Dingsbums:
Sie sind aber doch die Verbrauchsministerin und müssen darauf achten, dass die Verbraucher durch den Kauf von Produkten nicht krank werden.



Verbrauchsministerin:
Ich bin die Verbraucherministerin und sorge dafür, dass die Produkte an die Kunden verkauft werden können. Ja, ich kann doch nicht alles überwachen, was da angeboten wird, zumal die Eigenverantwortung ja angeordnet wurde. Damit habe ich meine Aufgabe erfüllt. - Wenn die Kunden bessere Waren wollen, dann müssen sie auch bereit sein, mehr dafür zahlen zu wollen. - Das ist die eigentliche Ursache, weshalb es diese Zustände hierzulande gibt.



Chris Dingsbums:
Ach so, dann tragen die Verbraucher die Schuld für Gammelfleisch, für die Misshandlung von Tieren, für Giftbeimischungen im Tierfutter, für medikamentöse Cocktails, die den Tieren keine Krankheiten bescheren sollen, weil sie nicht artgerecht gehalten werden und viele andere böse Versuche, durch kriminelle Handlungen zu viel Geld zu gelangen?



Verbrauchsministerin: Wenn Sie mich so direkt fragen, dann muss ich "JA" dazu sagen.



Chris Dingsbums: Haben denn die Verbraucher einen Supermarkt neben dem anderen im Nahbereich errichtet und sich selber Konkurrenz geschaffen?



Verbrauchsministerin:
Nein, das nicht, aber sie kaufen eben nur das billigste Angebot.



Chris Dingsbums:
Werfen die Verbraucher sich selber die vielen Werbeprospekte in den Briefkasten und locken sich selber mit den ausgefallensten, ausgeklügelsten psychologischen Tricks in die Geschäfte?



Verbrauchsministerin:
So müssen Sie das nicht sehen. Die Verbraucher müssen ja auch mal erkennen, was Werbung ist und sollten auch die Tricks bei allem erkennen. Wenn der billige Joghurt mit gemahlenen Sägespänen und viel Chemie zubereitet wurde und als gesundes Lebensmittel verkauft wird, dann muss man zuerst das Preis - Leistungsverhältnis sehen und dann erst den gesundheitlichen Aspekt dabei betrachten. Es stirbt ja keiner an den Sägespänen. Wenn`s doch schmeckt, hat es doch einen Zweck erfüllt und die Kunden brauchen sich nicht beklagen. Ausserdem ist genügend Chemie darin enthalten, dass die gemahlenen Sägespäne nicht als gesundheitsbedenklich anzusehen sind.



Chris Dingsbums:
Denken Sie denn auch mal daran, dass sich viele Leute überhaupt keine teuren Produkte leisten können?



Verbrauchsministerin: Dann können die Leute doch weniger, aber bessere Waren kaufen. Tut der Figur auch ganz gut!



Chris Dingsbums:
Mussten Sie denn schon mal von 360 Euro im Monat leben?



Verbrauchsministerin:
Nein, ich nicht, aber es wurde ja ausgerechnet, dass diese Summe im Monat zum Leben reicht. Mit ein wenig gutem Willen geht alles. Man kann doch auch auf Bio-Produkte ausweichen.



Chris Dingsbums: Woher kommen denn die ganzen Bio-Sachen? - Kontrollieren Sie denn die ganze Welt, wo Sie nicht einmal die deutsche oder europäische Industrie im Griff haben?



Verbrauchsministerin:
Jetzt werden Sie aber albern. Wie soll ich denn die ganze Welt kontrollieren. Aber wir haben doch unsere Vorschriften, wo sich alle dran halten müssen.

 

 

Chris Dingsbums: Wir drehen uns mittlerweile im Kreise. Nach jedem Lebensmittelskandal wird nach Verschärfung gerufen. Und was passiert dann? NICHTS - So lange, wie Sie diese Verbrecher nicht öffentlich an den Pranger stellen, ändert sich nichts. - Es geht ja nicht nur um Lebensmittel. Hier muss ich ebenfalls Kinderspielzeuge erwähnen, die unzulässige Stoffe enthalten können, deren Auswirkungen man überhaupt noch nicht erkennen kann.

 

 

Verbrauchsministerin: Ich kann doch nicht der Wirtschaft Hindernisse in den Weg stellen, wie mit laufenden Kontrollen. Was meinen Sie denn, wie lange ich dann noch auf diesem Posten sitze? - Fragen Sie den Horst Seehofer. Ich bin doch nur eine Galionsfigur der Industrie, die deren Wünsche umsetzen muss! - Verstanden? -

 


Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für dieses Interwju, was die Verbraucher leider nicht beruhigen wird. Vermutlich müssen wir Bürger erst einmal massive Demonstrationen auf die Strasse bringen, um diese Zustände mal zu beenden, denn es erscheint mir immer mehr so zu sein, dass die Umsätze wichtiger sind, als die Gesundheit der Bürger. - Leider kann man mit einem Auswechseln der Ministerposten auch keine Verbesserungen erwarten. -Das bleibt den Bürgern nur noch eines übrig, - gepaart mit vielen anderen schlimmen Zuständen in unserem Lande, ganz massiv dagegen zu revoltieren!

 

Verbrauchsministerin:  Dafür wünsche ich Ihnen Erfolg, denn den brauchen Sie. - Wir haben vorgesorgt!    

 

 

Der Aufstand des Pöbels wegen des Bahnhofs in Stuttgart, wegen der Kernkraftverlängerung, wegen Hartz4, wegen zunehmender Leiharbeit, wegen Lohndumping, wegen der Rente mit 67, wegen des Sparpaketes, wegen Vorratsdatenspeicherung, wegen des Vorhabens, die Bundeswehr im Inneren einzusetzen, wegen Kriegsbeteiligungen, wegen der Unterstützungen ausländischer Banken, die Terror-Bedrohungen und und und und .............................., mehrere Seiten voller Klagen.

 



 

Interwju mit der Ganslerin und Ergänzungen zu ihrer Neujahrsrede

 




Chris Dingsbums: Frau Ganslerin, die Bürger möchten gerne ihre Neujahrsrede genauer erklärt wissen, denn diese grossartigen Dinge, die sie von unserem Land beschreiben, können die Bürger nicht nachvollziehen.



Ganslerin:
Ja, damit muss man sich abfinden, dass die bildungsferne Bevölkerung nichts davon mitbekommt, was rings um sie herum geschieht. Es ist aber lediglich eine gefühlte Missempfindung. Wenn ich unsere Statistiken betrachte, haben die Bürger jede Menge Kohle auf der Bank. Ein paar Verlierer wird es immer geben. Daran ist nun mal nichts zu ändern. - Unser Land bietet den Menschen sehr viele Chancen. Sie müssen sich auch einmal umsehen und danach greifen. Man kann ihnen ja nicht alles mundgerecht servieren.



Chris Dingsbums: Die von Ihnen genannten geringen Arbeitslosenzahlen, die in Richtung Vollbeschäftigung gedrückt werden, sind ja keine realen Ergebnisse. Sie geben ja nur die geschönte Statistik wieder. Nach und nach werden immer neue Praktiken erfunden, die die arbeitslosen Menschen herausdrängen.



Ganslerin: Es ist ja eine Sache der Definition. Arbeitslos bedeutet, dass der Betroffene seine Arbeit los ist. Der wird gezählt. Wenn wir ihn in eine Massnahme stecken, ist er beschäftigt. Wenn wir ihn einige Stunden in eine Aushilfstätigkeit stecken, arbeitet er.  Die Älteren haben unterschrieben, dass sie nicht mehr vermittelt werden wollen.
Sie werden auch nicht mitgezählt und die im Hotel Mama verweilen, die fühlen sich ja dort gut aufgehoben und wollen auch vermutlich nicht mehr arbeiten. Ein Euro Jobber und Praktikanten arbeiten doch auch. Man kann sie doch nicht als Arbeitslose bezeichnen! Wir haben da Hochrechnungen veranlasst. Kranke und Behinderte kann man ja auch nicht mitzählen. - Somit hat alles seine Richtigkeit. Ungefähr 48% aller Gemeldeten werden als Arbeitslose berücksichtigt.



Chris Dingsbums: Und wenn Sie jetzt ein freiwilliges MUSS verhängen, dass die Menschen unter tariflich festgelegten Löhnen, arbeiten müssen, dann schwindet das Heer der Arbeitslosen natürlich wieder und die Jubelgesänge der Medien überschlagen sich.



Ganslerin: Sie wissen doch: "Sozial ist, was Arbeit schafft!" - Den Menschen ist doch wichtiger, eine Tätigkeit auszuüben, statt ihr Geld umsonst zu empfangen. Der ausgehandelte Lohn ist doch zweitrangig. Sie haben ja die Möglichkeit, noch ein Zubrot durch Hartz4 zu beantragen. Und wenn es mal nicht reichen sollte, dann können sie doch die Suppenküchen benutzen.



Chris Dingsbums:
Frau Ganslerin, Sie rühmen die Zustände in unserem Lande, in der Neujahrsansprache. Damit haben Sie sich keinen Gefallen getan, denn das Volk kann die von Ihnen aufgeführten positiven Dinge nicht spüren. Sie fühlen sich von Ihnen regelrecht verhöhnt. -
Jeder Wille der Bürger wurde übergangen. Von der Gesundheitsreform, von der Laufzeit der alten Atomkraftwerke, von Stuttgart21, von den Kriegseinsätzen, von der Entwicklung des Arbeitsmarktes, von dem peinlichen Versuch der Erhöhung der Hartz4 Unterstützung, von den laufenden Strompreiserhöhungen, von den Erhöhungen der Heizkosten und der Benzinpreise, von den unsinnigen Verboten und allen Beschränkungen, die auf die Bürger losgelassen wurden, für die dauernden Unterstützungen der Banken, die sich auf diese Weise in alle riskante Abenteuer stürzen können, ohne die Folgen dafür zu tragen, weil die Verluste den Bürgern auf die Augen gedrückt werden. - Sie nehmen es denen, die ohnehin am Rand des Existensminimums leben und verteilen es auf die, die schon genug besitzen. Darauf brauchen Sie wirklich nicht stolz sein. Das nimmt Ihnen das Volk sehr übel.



Ganslerin: Sie sehen das völlig falsch, wie auch die Masse des ungebildeten Pöbels. Je mehr wir der Wirtschaft überlassen, also, je mehr Kapital sie besitzen, desto mehr kommt bei den Bürgern an. - Sie kennen doch den Spruch "Gibst Du den Pferden viel Hafer, fällt auch für die Spatzen was ab!" So lange, wie die Bürger nur an ihren eigenen Wohlstand denken, werden wir keine grossen globalen Erfolge erreichen können.



Chris Dingsbums: Die Pferde fressen wohl reichlich, aber die Spatzen bekommen trotzdem nicht genug. - Frau Ganslerin, das Volk hat den Eindruck, dass sie mit Propagandameldungen ihrer Regierungscrew überschüttet werden. - Haben Sie das eigentlich aus ihrer früheren Tätigkeit als "Sekretärin für Agitation und Propaganda" übernommen? - Nur ich möchte darauf hinweisen, dass ein Agigator ein Aufwiegler und Hetzer darstellt, ein Demagoge, der alles andere, als ein positives Signal bedeutet.
Entgegen Ihrer Schönwettermeldungen kommt ja nichts Positives bei den Bürgern an. Ausser Verboten, immer neues Unrecht, haufenweise Lügen und eine Belastung, die die Bürger auspresst, erfahren die Menschen nichts! - Sie haben sich so weit vom Volk entfernt, dass Ihnen die Propaganda nicht mehr abgenommen wird.



Ganslerin: Wenn wir dem Volk die Wahrheit verkünden, gibt es hier Aufstände. Möchten Sie das lieber, das auf der Stelle alles zusammenbricht? Sie kennen doch die Spielchen mit den Schneeballsystemen. Es wird nicht sehr viel benötigt, bis einiges zusammenbricht.  Deshalb heisst es: Immer frisches Geld hineinpumpen und die Leute bei Laune halten. - Wir haben doch schon viele europäische Länder mit unserem Lohndumping ins Abseits gefördert. Für 1,5 Millionen Beschäftigte müssen wir Zubrote schmieren, weil sie mit ihrer Arbeit unter dem untersten Sozialsatz liegen.
Die Banken haben vielen Ländern Kredite gewährt, damit sie unsere Produkte kaufen können. Wenn wir sie jetzt im Regen stehen lassen, weil die EU-Länder ihre Kredite nicht zurückzahlen können, dann geht die Finanzwirtschaft in die Knie. Und mit ihr sind die Gelder unserer Sozialsysteme und mehr alle futsch. Möchten Sie das? - Es wird ein Domino-Effekt ausgelöst, der vieles andere mit in den Abgrund reisst.



Chris Dingsbums: 50 Milliarden müssten jährlich bereit gestellt werden, um den Geringverdienern ein Minimum an Lebensqualität zu sichern, durch Hartz4. Können Sie denn darauf stolz sein? Ist das eine Meisterleistung? - Aus Sicherung der Wirtschaft ja, aber wo bleiben die Bundesbürger, denen kein würdevolles Leben beschert wird.
Arme Leute werden hierzulande ausgegrenzt. Es beginnt mit den Kindern von Hartzern, geht über die Leiharbeit, den Behinderten und endet bei Praktikanten, 1 Euro Jobbern und anderen armen Menschen.



Ganslerin:
Erwähnen Sie doch mal positive Seiten. Nehmen Sie die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika. Das war doch wohl eine super Leistung und ein eiserner Wille unserer Mannschaft. Sie sollte allen Bürgern eine Orientierungshilfe sein, dass man was erreichen kann, wenn man es nur will.



Chris Dingsbums:
Aber Frau Ganslerin, was hat denn die Fussball-Mannschaft mit Ihrer Politik zu tun? Sie haben die Leute doch wohl nicht trainiert!



Ganslerin:
Aber ich war doch in den Kabinen der Jungs und wurde noch als Kabinen-Luder in BILD betitelt. Was meinen Sie, was das gebracht hat? Sie rannten sich für mich fast tot.



Chris Dingsbums:
Nein, Frau Ganslerin, stimmt nicht. Die Jungs verloren gegen Spanien und ihnen war nur der dritte Platz gewidmet. Mögen Sie nie mehr als Kabinen-Luder agieren. - Aber nun noch eine Frage:  Wie wollen Sie denn mit dem Zuzug von Leuten aus dem EU-Osteuropa umgehen? Bahnt sich da nicht eine totale Katastrophe an, ab dem 1. Mai 2011? Was wollen Sie denn unternehmen, wenn polnische Zeitarbeitsfirmen sich hier ausbreiten und ihre eigenen Tariflöhne hier festsetzen dürfen?



Ganslerin: Immer diese negativen Einstellungen. Vielleicht kommen auch keine fremden Leute hierher zum Arbeiten! Man kann doch nicht vorher schon alles zerreden, bevor ein Ereignis eintritt. Aber das soll Frau von dem Leiden mal arrangieren und das Brüderle.



Chris Dingsbum:
Ich bedanke mich für dieses Interwju und denke, dass die Bürger jetzt Ihre Rede besser verstehen können, als zuvor. Sie werden merken, dass Ihre Sylvesteransprache eine Wahlkrampfrede bedeuten sollte.

 

 

 


 

 

Interwju mit dem Buntesumfeldminister Röttgen



Chris Dingsbums: Wie kommt es, dass auf einmal der Klimawandel beendet ist?



Umfeldminister Röttgen: Na ja, der Wandel verzog sich wohl in andere Bereiche. Angesichts der kalten Temperaturen lässt sich eine Klimaerwärmung wohl nicht mehr aufrecht erhalten.



Chris Dingsbums: Und was ist jetzt mit den Eisbären, die doch so in Gefahr waren? Einige EU-Beamte wollen die Glühbirnen wieder einführen, statt der hochgefährlichen Sparbirnen?



Umfeldminister Röttgen: Von ein paar Glühbirnen wird der Lebensraum der Eisbären wohl nicht gefährdet sein!



Chris Dingsbums: Noch am 13. Dezember 2010 haben Sie gefordert, dass die Nationen an ihren Klimaschutzzielen festhalten sollen und sie forderten, dass die Temparaturen um 2 Grad gesenkt werden sollten. - Haben Sie dafür eine Stellschraube betätigt, denn wir haben ja seit Wochen einen richtigen ungewöhnlichen Wintereinbruch.



Umfeldminister Röttgen: Meine Güte, es ist doch immer so. Nach den Gipfeln wollen die Medien Ergebnisse hören und die nennt man dann. Sie stehen allerdings vor den Gipfeln schon fest, egal, was geschieht.



Chris Dingsbums: Und warum erklären Sie am 22. Dezember 2010, dass der Klimawandel ein gutes Geschäftsmodell sei? An welchem dieser Tage hatten sie denn etwas mehr als gewöhnlich an Alkohol getrunken oder gar geraucht? - Es kann ja wohl nicht angehen, dass man seine Meinung innerhalb einiger Tage derart ändert. Meinen Sie nicht, dass Sie die gesamte Buntesregierung, mehr als gewöhnlich, recht unglaubwürdig aussehen lassen?



Umfeldminister Röttgen: Wissen Sie übrigens, wie schwer es ist, den einmal eingeschlagenen Weg zum Lügen, fortwährend weiter gehen zu müssen, mit den drei Regierungsparteien abzusprechen und noch zu ergänzen? Ganz davon zu schweigen, dass die EU-Länder auch noch mitziehen müssen. Irgendwann reicht es auch dann mal. Man kann sich doch nicht nur mit plausiblen Lügenergänzungen beschäftigen und sich so sein Amt schwerer zu gestalten, als es notwendig wäre. - Kurz und gut - der Klimawandel ist die Lizenz zum Geldverdienen!
Klimawandel sollte man nicht mehr als Bedrohung ansehen.



Chris Dingsbums: Kenner dieser Szene zweifelten ja ohnehin schon länger an der Klimaerwärmung durch CO² und verglichen das mit dem Ablasshandel der Kirchen.
"Wenn die Münze in der Kasse klingelt, das Klima dann zum Guten springet!"



Umfeldminister Röttgen: Es ist schon problematisch geworden, eine Steuererhöhung durchsetzen zu wollen. Dann gehen die Bürger auf die Barrikaden. Man kann es uns doch nicht verdenken, wenn wir uns auf Umwegen das benötigte Geld besorgen. Sie kennen das doch:
"Die Kunst der Besteuerung liegt darin, die Gans so zu rupfen, dass man möglichst viele Federn, aber nur wenig Geschrei dabei hat!"


Chris Dingsbums: Herr Umfeldminister, es sind erst einige Wochen her, da waren Sie nicht für die Verlängerung der alten Kernkraftwerke. Sie tönten gross damit herum. Die Oberwichtige pfiff Sie wohl zurück und Sie gaben Pfötchen. Auf einmal änderten Sie grundlegend Ihre Meinung und waren für die Verlängerung der Kernkraft, auch noch um ca. 12 Jahre! Was genau war da geschehen? -Ich will Ihnen ja nicht unterstellen, dass da auf einmal ein herrenloses, schwarzes Köfferchen herumstand, das den Absender der Atomkraftlobby trug.


Umfeldminister Röttgen: Natürlich nicht! Wir sind die Christlichen, gehen in die Kirchen. Nein, es wurden mir mehrere Gutachten vorgelegt, die keine Gefahren beinhalteten. Das hat meine Meinung geändert.



Chris Dingsbums: Die Gutachter stammten aber aus den Reihen der Atomkraftverbände. Haben Sie etwas anderes erwartet? Und die wurden fürstlich dafür entlohnt.



Umfeldminister Röttgen: Die Ganslerin und ich haben ausserdem in die Glaskugel geschaut, in den Kaffeesatz und haben ein Knochenwerfen veranstaltet. Alle Ergebnisse waren identisch mit den Gutachten der Dreckperten.



Chris Dingsbums: Ich will Ihnen ehrlich sagen, was ich davon halte. Sie waren sauer, weil die Ganslerin sie zurückpfiff, wo das doch Ihr Ressort ist und deshalb haben Sie den Klimawandel als Geschäftsmodell erklärt, so als kleine Rache!



Umfeldminister Röttgen: Die Ganslerin hat schon allerhand selbsternannte Wissenschaftler aufgerufen, eine neue Sau durchs Land zu jagen, die ebenso verwertbar ist, wie Al Gore`s Wahlkampfthema der Klimaerwärmung.



Chris Dingsbums: Wollen Sie es denn nicht mal mit der Wahrheit probieren?



Umfeldminister Röttgen: Die Leute hören einem doch nur noch bei Katastrophenmeldungen zu. Das ist es ja!



Chris Dingsbums: Die Bürger halten die gesamte Regierung für eine Katastrophe und wollen nichts mehr von den Personen hören und sehen. Sie haben sich allesamt als sehr unglaubwürdig dargestellt.



Umfeldminister Röttgen: Warten Sie nur ab. Wenn wir vor den Wahlkämpfen mal wieder mehr Netto vom Brutto verkünden, dann ist alles wieder ok. Wenn nicht, dann schliessen wir ein Atomkraftwerk und die Massen stehen wieder hinter der CDU. Auf diese Weise funktionieren die Wahlen schon Jahrzehnte. Darüber mache ich mir keine Gedanken.



Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für das Interwju, das bestimmt viele Leser interessieren wird.

 

 

 

 

Interwju mit der Ganslerin

 

Chris Dingsbums: Frau Ganslerin, was sagen Sie denn zu den Vorgehen in Stuttgart, vor allem zu den überharten Massnahmen seitens der Polizei?

 

Ganslerin: Da stelle ich mich 100%ig vor die Polizisten. Sie haben sich lediglich verteidigt.

 

Chris Dingsbums: Ich habe Sie allerdings nicht in Stuttgart gesehen, dass Sie in der ersten Reihe standen, also vor den Polizisten.

 

Ganslerin: Natürlich nicht. Ich kann die ja nicht bewachen, die sollen mich beschützen.

Chris Dingsbums: Die Polizisten haben aber die Demonstranten geschlagen, getreten und mit Wasserwerfern getroffen. Selbst Schulkinder waren darunter.

 

Ganslerin: Weder die Demonstranten noch die Kinder haben eine Ahnung von dem Stuttgarter Bahnhofsbau. Da muss man hart gegen vorgehen. Ausserdem wurden die Polizisten mit gefährlichen Wurfgeschossen beworfen. Da musste die Polizei eine Reaktion zeigen. - Wo kommen wir denn dahin, wenn sich der Pöbel gegen unsere Entscheidungen auflehnen will. - Den Kindern muss man sehr früh beibringen, dass sie Respekt vor der Politik und der Polizei haben müssen.

 

Chris Dingsbums: Die Wurfgeschosse waren lediglich Kastanien, die von den Kastanienbäumen fielen. Die konnten doch wohl nichts ausrichten, da die Polizisten ihre Kampfkluft trugen, einschliesslich der kopfschützenden Helme.

 

Ganslerin:  Schliesslich werden die Helme und die Kluften schmutzig davon. Wer soll das alles immer waschen?

 

Chris Dingsbums: Die Bürger haben aber das Recht, gegen politische Entscheidungen zu protestieren.

 

Ganslerin: Wir können in Europa nicht zusammen arbeiten, wenn die Politik sich danach ausrichtet, wie viele Menschen gerade auf der Strasse protestieren. Ausserdem können die Leute mit ihrer beschränkten Wahrnehmungsgabe überhaupt keine Zusammenhänge in der Politik begreifen. Dafür haben sie ja uns gewählt.

 

Chris Dingsbums: Frau Ganslerin, die Leute sind aber sehr unzufrieden mit ihrer Politik. Sie haben vor der Wahl vieles versprochen und nichts davon gehalten.

 

Ganslerin: Warten Sie mal ab. Zuerst nehmen wir dem Volk so allerhand. Das ist immer nach einer Wahl so. Aber die letzten 9 Monate vor der nächsten Wahl geben wir ihnen wieder etwas. Damit sind wir immer gut gefahren. Das haben auch andere Regierungen so gemacht. - Man nimmt da was weg und dort etwas, so dass man am Ende als grosser Gönner dasteht, wenn wir eine ERHÖHUNG gewähren. Obwohl die Bürger dann weniger Geld zur Verfügung haben, als zuvor, bevor wir uns bedienten. - Aber so werden wir wieder gewählt. Das sind uralte Tricks, immer wieder neu aufgewärmt.

 

Chris Dingsbums: Und was sagt Lästerwelle und seine Crew dazu?

 

Ganslerin: Maul halten ist verordnet worden. Sollen die von der FDP denn noch tiefer als 5% sinken? - Nein, die haben jetzt die Hosen dick voll und zicken nicht mehr herum. Hören Sie noch etwas von der Steuersenkung? - Nein, die sind auf dem Boden der Tatsachen angekommen, haben gemerkt, wohin sie dieser Weg führt. Selbst der Lederhosenkönig aus Bayern - Seehofer - ist schweigsam geworden. Er kuscht, weil die Bürger den Dauerstreit und die Beschäftigung mit sich selbst nicht mögen.

 

Chris Dingsbums: Und wie wollen Sie sich jetzt verhalten, in Anbetracht von Stuttgart21 und der Demonstrationen wegen des Atommülls?

 

Ganslerin: Ich überlasse das der Polizei. Warum soll ich mich denn darum kümmern? Die wissen schon, was wann zu tun ist. Wie sagte der Polizeisprecher? "Wenn sich die Demonstranten nicht rechtlich einwandfrei verhalten, dann kann die Polizei auch mal hinlangen." - Das weiss jeder - also können sich alle danach richten. - Mit dem Verlassen einer Demokratie lässt es sich doch wesentlich besser regieren.  - Das kenne ich noch von der DDR. Da klappte das mit dem Volksgehorsam doch auch.
Wenn wir Entscheidungen treffen, dann hat das Volk das zu akzeptieren. - Wir wissen schon, was gut für die Bürger ist.
Gibt es ständig ein Überangebot, dann sind die Leute unzufrieden und launisch. Gibt man ihnen ein knappes Angebot, sind sie zufrieden, überhaupt etwas zu haben. Das werden wir beherzigen.

 

Chris Dingsbums: Frau Ganslerin, wie verhalten Sie sich denn bei der Rente mit 67 oder gar ab 70? -

 

Ganslerin: Sehen Sie hierzulande irgendwelche Revolten? - Ab und zu gibt es mal ein paar Unzufriedene, die auf die Strasse gehen. Doch das sollte man ignorieren. Für viele Bürger ist das eine Art Freizeitbeschäftigung, mit vielen anderen auf der Strasse spazieren zu gehen. - Also, da kann ich mich auf unsere Polizei verlassen. Die knüppeln schon im Ansatz dazwischen, wenn etwas wie ein Widerstand gegen uns wirkt. - Man kann das als präventive Massnahmen ansehen, diese Züchtigungen. Da werden alle daran erinnert, wem sie zu gehorchen haben. - Und Ruhe kehrt dann von selber ein. Ja, sie schimpfen hinterher noch an ihren PC`s, aber das muss man aussitzen. Auf einmal spricht keiner mehr darüber.
Und dann muss man doch mal ehrlich sein. Was ist für das Volk besser? Arbeiten, saufen und den ganzen Tag vor der Glotze hängen oder bis ins hohe Alter zu arbeiten, eine Aufgabe zu haben und dann irgendwann einfach umzufallen. Jeder wünscht sich solch ein Ende. Wir helfen dabei. Ich finde das eine segensreiche Entscheidung. - Wären mehr Rentner bereit, könnten wir den nächsten Generationen auch noch eine ganz kleine Rente gewähren. Die können sich dann alle noch was dazu verdienen. Das werden auch die Jobs der Zukunft sein. - Man muss ja auch das Einsammeln von Flaschen berücksichtigen. Das ist ein beachtliches Zubrot für die Rentner. - Allzu üppig sollten sie nicht leben. - Wir denken nur an das Wohl der Bevölkerung.

 

Chris Dingsbums: Könnte es sein, dass Sie diese Version gewählt haben, weil die Finanzminister die Einzahlungen der Sozialbeiträge zweckentfremdet haben? Wurden nicht daraus auch die Renten für Leute mit deutschen Schäferhunden gezahlt oder für Opfer und Nachkommen von NS Schandtaten in aller Welt?

 

Ganslerin: Renten sind Renten und woher wir die Gelder nehmen, ist doch völlig egal. Tatsache ist, dass die Summen vom Volk erbracht werden müssen. Jeder Deutsche ist und wird für den Krieg verantwortlich gemacht, auch die, die noch nicht geboren sind.- 
Schauen Sie sich die Erbsünde an, die die christlichen Kirchen all den Gläubigen auferlegt, die noch nicht getauft wurden. Das geht auf die Sünde zurück, die Adam und Eva im Paradies begangen haben. Sie holten sich einen Apfel, vom Baum der Erkenntnis, bemerkten dann, dass sie nackt waren und bedeckten ihre Scham mit Feigenblättern. - So lange zehren die christlichen Kirchen schon von den Sünden von Adam und Eva. - Somit ist es nicht mehr wie Recht, wenn wir alle Bürger als Schuldige für die Kriege bezeichnen und sie dafür auch zahlen lassen. Es ist selbstverständlich, dass auch die ausländischen Bürger eine Entschädigung/Rente enthalten.

 

Chris Dingsbums: Ich würde es begrüssen, wenn der Guttie mal in Afghanistan vom Baum der Erkenntnis naschen und dann von dort vertrieben würde, damit endlich überall Frieden einkehrt. - Aber Frau Ganslerin, Sie wollen doch wohl nicht sagen, dass Adam und Eva sich mit dem Äpfelessen begnügt haben, wo sie gerade feststellten, dass sie nackt waren. Schliesslich haben sie ja noch eine zahlreiche Nachkommenschaft hinterlassen. Und die bekommt man nicht durch Äpfelessen. Etwas mehr muss schon passiert sein.

 

Ganslerin: Afghanistan ist kein biblischer Ort und Bäume der Erkenntnis gab es nur im Paradies. Biblische Ereignisse können Sie in der Bibel nachlesen.

 

Chris Dingsbums: Was sagen Sie denn persönlich zu Uschies Fünfer, den die Hartz4-Leute jetzt mehr bekommen?

 

Ganslerin: Ja, das war eine gewagte Aktion, das durchsetzen zu wollen. Sie kennen ja Lästerwelles Meinung zum anstrengungslosen Wohlstand für Hartz4-Leute? Diese 5 Euro taten uns so weh, dass wir beschlossen, ihnen die durch die Hintertür wieder zu nehmen, mit der Stromrechnung. Das fällt nicht gross auf. Es bleibt also alles, wie es zuvor auch war.

 

Chris Dingsbums: Frau Ganslerin, was halten Sie denn von den ganzen Paketen, die uns aus dem Ausland geschickt werden, die für uns eine Bedrohung bedeuten und den geplanten Anschlägen. Ich denke gerade an den Unterhosenbomber, dann an die Sauerlandgruppe, die solch ein Haarbleichmittel in ihrer Garage hatten. Bei uns sind schon alle undefinierbaren Chemiekalien aus dem Keller und dem Abstellraum entsorgt worden. Man will ja nicht eines Tages als Terrorist verhaftet werden. - Oder könnte es sein, dass diese ganzen Szenarien nur geschaffen wurden, um die Bevölkerung von etwas anderem abzulenken?

Ganslerin: Es könnte sein, dass Terroristen kommen. Das weiss man aber nicht genau. - Und weil wir unser Volk gut und sicher beschützen wollen, müssen wir das Militär im Inneren aufstellen, so eine "Ersatz-Polizei" als Heimatschutz. - Die USA haben das auch so und unser Guttie schwört auf die amerikanischen Vorgaben. Ausserdem gab es das im dritten Reich auch schon. Das ist ja nichts Neues. (SA)

 

Chris Dingsbums: Also, Sie wollen den Bürgern weitere Rechte nehmen, um ihnen mehr Sicherheit vermitteln? Wollen Sie jetzt 80 Millionen Bürger zu Terroristen erklären, sie bis in alle Ecken bespitzeln, um sie vor kommenden Terroristen zu bewahren, die eventuell kommen könnten? - Wollen Sie den Bürgern auch das Autofahren verbieten, weil es jährlich 15.000 Tote auf den Strassen gibt? - Wollen Sie den Alkohol verbieten, weil einige Leute damit nicht umgehen können und daran erkranken und sterben? - Ach ja, das Rauchen haben Sie ja schon einschränken können, wenngleich sich der Finanzminister an den Rauchenden erfreut, wie schon jahrelang zuvor, wo die Rauchopfer noch in den Sozialkassen landen sollten. Ob die Summen jetzt für die Kriege verwendet werden, muss ich offen lassen. Jedenfalls sind die Summen aus den Sozialeinnahmen verschwunden. Wer merkt das denn schon? - Jahr für Jahr immer mehr entwendet und dann sagt man dem Volk, dass sie zu alt werden und zu wenig Kinder bekommen. - So einfach wird das Volk mit Halbwahrheiten abgespeist??

 

Ganslerin: Was denken Sie denn, was wir an Geld alleine für die kranken Banken benötigen? Was denken Sie, was uns die EU kostet? Was denken Sie, was wir alleine ans Ausland verschenken, wie U-Boote an Israel, Griechenland und Afghanistan? Fragen Sie mal in der Welt nach, wie beliebt das deutsche Land ist. Ja, meinen Sie, das kommt von selber? - Das kostet gewaltig! - Der Lästerwelle und ich nehmen zu jedem Auslandsaufenthalt einen dicken Scheck mit. Das hat sich so eingebürgert und wird vorausgesetzt. - Allerdings vergeben die anderen Minister auch noch etliche Summen.
Was der Guttie alleine für Afghanistan benötigt. Das übersteigt die Anschaffungen für sein Haargel. Denken Sie daran: Egal, wo der Mann aus dem Flugzeug steigt, sein Haar sitzt, ob 40 Grad plus oder 20 Grad minus, die Frisur liegt. Und schaut seine Gaderobe an. Für jeden Anlass gestylt wie ein Dressman. Selbst mit seiner Bleiweste sieht er noch chick aus und ruft: Ist doch alles Guttie! Das alleine muss doch jedem Bürger klar sein, muss bezahlt werden. Er opfert sich für sein Volk und das Volk muss Opfer für ihn bringen. Schliesslich können die Jungs ja dort nicht mit Stöckchen Krieg führen.

 

 

 

 

Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für dieses Interwju und wünsche Ihnen einen allzeit guten Durchblick.

 

 


 

Ist ja eh schon alles egal ....................., meint Volker Pispers.

 

http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/detail.phtml?id=493439

 

 

Ein Interwju mit dem Brüderle

 

Gibt es vielleicht schon eine geheime Preisliste für die Wünsche der Lobbyisten? 

 

 

 

Chris Dingsbums: Gibt es vielleicht schon eine geheime Preisliste für die Wünsche der Lobbyisten?

 

Das Brüderle: Wenn ich Ihnen das beantworte, ist sie ja nicht mehr geheim. Wo die Kohle am Ende herkommt, ist doch egal. Hauptsache sie ist vorhanden.

 

Chris Dingsbums: Was kostet die Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke?

 

Das Brüderle: Also, die Hälfte der Beute sollte wohl für uns mit drin sein. Ist ein Deal, der uns mit den Betreibern gelungen ist. Das soll allerdings nicht mit in den Bundesrat zur Abstimmung kommen. - Wir haben noch private Verträge zu dem Zweck abgeschlossen, die verhindern, dass Regierungen, die vielleicht nach uns kommen, das nicht wieder ändern.

Chris Dingsbums: Meinen Sie denn, Sie können einfach das Parlament umgehen und Alleingänge machen?

 

Das Brüderle: Ganslerin meinte  "Einfach machen". Zur Not muss man eben mal ein schwarzes Köfferchen an einer bestimmten Stelle abstellen.

 

Chris Dingsbums: Was kostete die Märchensteuersenkung für die Hoteliers? -

 

Das Brüderle: Dafür haben wir Ratenzahlungen bis zu einer Millionen Parteispenden vorgeschlagen. Das wurde akzeptiert und wir erhielten noch mehr.

 

Chris Dingsbums: Also, dann existiert doch eine geheime Wunsch-Preisliste?

 

Das Brüderle: Bitte die nächste Frage

 

Chris Dingsbums: Was kostete das Durchboxen der Kopfpauschale und das Einbinden der gesetzlichen in die privaten Versicherungen? -  (Rösler lachte so zufrieden)

Das Brüderle: Parteispenden in genannten Höhen, einige Wohltaten (FDP Mitglieder bekommen bessere Konditionen) und ein paar zufällig stehengelassene schwarze Koffer, deren Inhalte nicht bekannt gemacht werden.

 

Chris Dingsbums: Nun ja, jeder weiss wohl, das da keine alten Socken drin sind.

 

Das Brüderle: Wenn Sie ohnehin wissen, was darin war, warum fragen Sie denn dann?

 

Chris Dingsbums: Was kostet es, eine schwere kriminelle Tat in eine Bewährungsstrafe umzuwandeln?

 

Das Brüderle: Wir sind ja fair! - Es richtet sich ganz nach dem Geldbeutel der Täter. Wenn uns da nette Sümmchen aufgedrängt werden, ja warum soll man die nicht annehmen? - Und wer nichts hat, kann sich ja auch nicht freikaufen. Diese Personen müssen eine Gefängnisstrafe absitzen. Ist doch klar nicht? -

Diesen Weg zeigte uns schon der Ablasshandel: Wenn die Münzen in der Kasse klingeln, die Verbrechen dann zum Guten springen!

 

Chris Dingsbums: Was kostet die Steuerhinterziehung von Millionen? -

 

Das Brüderle: Die Hälfte der Beute muss für uns schon drin sein.

 

Chris Dingsbums: Was kostet das Verschweigen von riskanten und kriminellen Vorgehen? -   (wie bei den Banken)

 

Das Brüderle: Ach Sie meinen das Schweigegeld? - Das ist geheim! Wir handeln stets so:  "Gibt man den Pferden genügend Hafer, fällt auch für die Spatzen was ab!" Diese Erklärung müsste Ihnen wohl reichen.

 

Chris Dingsbums: Was kostet es, die Schlüssel für die einzelnen Ministerien zu bekommen und die Gesetze nach eigenen Wünschen zu schreiben? -

Das Brüderle: Die meisten dieser Lobbyisten haben immer ein "schwarzes Köfferchen" dabei und da sind keine alten Socken drin!! Ausserdem haben wir Politiker die Option, nach Beendigung unserer Ämter, gut bezahlte Pöstchen in der Wirtschaft zu bekommen, wo wir nicht einmal anwesend sein müssen.

 

Chris Dingsbums: Was kostet es die Wirtschaft, ständige Lohndrückerei vornehmen und immer mehr Zeitarbeitsplätze einrichten zu können?

 

Das Brüderle: Das klären wir meistens auf Partys ab, indem wir schwarze Koffer tauschen und die Haustürschlüssel für die Bundes -"Anstalt" von der unsozialen Ministerin von der Leyen abgeben. Das geht problemlos über die Bühne.

 

Chris Dingsbums: Lohnt sich das denn? - Und: Was kostet es, die Gewerkschaften schweigen zu lassen?

 

Das Brüderle: Einmal sind das ja auch Parteimitglieder, die die Interessen ihrer zugehörigen Partei wahrnehmen! - Sie werden schon bedacht, wenn sie sich ruhig verhalten und keine grossen Lohnerhöhungen fordern. Wenn sie dazu einmal jährlich eine Alibi-Veranstaltung machen und mit den Leuten spazieren gehen, werden sie wohl von den HUNDTEN auch bedacht. Das machen wir natürlich nicht! - Wir empfehlen das höchstens.

 

Chris Dingsbums: Was kostet es, wenn von den Politikern die Aufsichtspflicht verletzt wird?

 

Das Brüderle: Dafür haben wir doch zuvor entsprechende Gesetze geschaffen. Eine Pflichtverletzung kann man uns nicht vorwerfen. Wir können uns doch nicht ständig nach den Gesetzen richten, wir richten die Gesetze so ein, wie sie gerade benötigt werden.

 

Chris Dingsbums: Was kostet es, die Justiz zu beeinflussen?

Das Brüderle: Auch die sind Parteimitglieder und werden entsprechen mit Pöstchen bedacht. - Wer nicht mitzieht, wird auch nicht befördert. Was meinen Sie, welche starke Waffe diese Methode in sich birgt? - Das klappt jahrzehntelang wunderbar!

 

Chris Dingsbums: Was kostet es, die Medien dazu zu bringen, dass keine kritischen Tatsachen berichtet werden - weder aus der Politik - noch aus der Wirtschaft? Darauf sind sie doch angewiesen.

 

Das Brüderle: Viel geschieht auf unseren Partys. - Auch wir vergeben dann und wann mal einen schwarzen Koffer, bzw lassen ihn so stehen, dass er gefunden wird. Offiziell vergeben wir Anzeigen in allen Blättern. - Es gibt ja ohnehin nicht mehr viele Verlagshäuser. Die haben wir ohnehin in der Tasche. Jedenfalls werden wir uns immer einig. - Schaut doch die Zeitung mit den roten vier Buchstaben, die wir meistens sonntags bemühen. Ihr ahnt ja wohl, wer alles dahinter steckt und wie die ihre Macht ausgeweitet haben. - So geht es, wenn man uns gefällig ist!

 

Chris Dingsbums: Was kostet es, geschönte Statistiken in Umlauf zu bringen?

 

Das Brüderle: Es kommt immer darauf an, wem die Statistiken nützen und wer die in Auftrag gibt. - Entweder das entsprechende Ministerium, die verschiedenen Parteien oder die Wirtschaft. - Nehmen wir mal an, es geht um die Konsumforschung. Da muss geschönt werden, weil sonst die Börsenkurse fallen. - Oft ist es auch so, dass verschiedene Institute zur Wirtschaft oder zur Regierung gehören.

 

Chris Dingsbums: Was kostet es, nur noch Jubelmeldungen zu verbreiten?

 

Das Brüderle: Ich habe es oben ja schon erwähnt. Das wird auf Partys verabredet, wenn man schon nicht mehr ganz alleine ist. - Natürlich vergisst man dann auch schwarze Koffer und alles andere.

 

Chris Dingsbums: Herzlichen Dank für dieses Interwju. - Das gibt uns einen guten Überblick in alle Abläufe.-

 


 

 

Merkel schickt Guttenberg in Afghanistan Einsatz - Kanzlerkantine Folge 11

 

 

 

Kanzlerkantine: Gut gerüstet in den Krieg - Extra 3 - NDR

 

 

 

 

Merkel Atom-verstrahlt! Kanzlerkantine Folge 4

 

 

 

 

Deutschland ist pleite! - Kanzlerkantine Folge 13

 

 

 

 

Regierung verbietet ZDF! - Kanzlerkantine Folge 9

 

 

 

Westerwelle mag es blutig! Kanzlerkantine - Folge 1

 

 

 

 

Der Untergang oder Beginn des Sommermärchens 2010 - KanzlerKantine Folge 14

 

 

 

 


 

 

Die Logik der Ganslerin und ihre Parteilinie 

 



Interwju mit Chris Dingsbums

Chris Dingsbums: Frau Ganslerin, viele Bürger verstehen die politische Richtung nicht mehr, die Sie einnehmen. Können Sie uns einmal erklären, wohin die Reise denn geht?

Ganslerin:  Wie soll ich ein Ziel beschreiben, von dem ich nicht weiss, wohin der Weg führt? - Sie sollten doch wohl wissen, dass ich niemals verbindliche Aussagen mache, die mich irgendwann in die Enge treiben könnten. Meine Redenschreiber haben extra einen Katalog mit leeren Phrasen erstellt, die ich im Wechsel bei bestimmten Anlässen von mir gebe. Das Volk soll mir vertrauen, denn ich bin ja deren Gebieterin.

Chris Dingsbums: Die Bürger verstehen nicht, dass sie deren Unmut, die Laufzeit der Kernkraftwerke nicht zu verlängern, einfach ignorieren.

Ganslerin: Ich kann doch wohl nicht einknicken, nur weil ein paar Hansel Protest erheben. Was hätte das für Folgen für das Land, wenn der Pöbel bestimmen könnte, was ich durchführen soll? - Das würde unsere Wirtschaft ruinieren und unser Ansehen in der Welt.

Chris Dingsbums: Heisst das, dass Sie jetzt einknicken und den Stromriesen weitere hohe Gewinne bescheren?

Ganslerin: Wir haben es doch schon oft genug erwähnt:  "Sozial ist, was Steuergelder in die Kasse bringt". - Unser Finanzwolf hat bereits 2,3 Milliarden von den kommenden Einnahmen im Finanzhaushalt eingeplant. Es muss nur noch ein passender Name dafür gefunden werden. Wenn es nicht die Brennelementesteuer sein soll, dann tut es auch ein anderer Name. So kleinlich sind wir nicht.

Chris Dingsbums: Sie bestätigen praktisch eine Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke! Und für welche Zeit gilt das?

Ganslerin: Berichten Sie bitte nicht in dieser krassen Form darüber. Es könnte Folgen für Sie haben. Schliesslich habe ich eine passende Täuschungsreise dafür eingelegt und mir alle Kraftwerke angesehen. - Zählt das etwa nicht? Sie erhalten von unserer Pressestelle passende Informationen, die Sie inhaltlich so übernehmen müssen, dürfen aber einige Worte mit ähnlicher Bedeutung verwenden. - Am besten eignen sich dazu lateinische Begriffe, zulässig auch welche der griechischen Sprache, die das Volk nicht kennt. - Wo kommen wir denn hin, wenn WIR, die ELITEN, dem Pöbel noch alle Erklärungen für unser Handeln abliefern sollen. - "Einfach machen" ist meine Devise. So lange, wie das Volk noch Papier oder Zigarettenkippen auf die Strasse wirft, falsch parkt und die Verkehrsregeln nicht alle beachtet, haben die keinen Anspruch auf eine wahrheitsgemässe Erklärung.

Chris Dingsbums: Frau Ganslerin, betonen Sie nicht immer, dass wir in einer Demokratie leben? - Sollten Sie nicht den Volkswillen umsetzen?

Ganslerin: Der Volkswille besteht ja aus den Lobbyisten, mit denen wir uns ständig zu einigen haben. Oder meinen Sie etwa die Frau Müller und den Herrn Meier, die nicht mal einen Schulabschluss und keine sonstige Bildung besitzen? -
Ich habe am 25. 5. 2005 - vor meiner Wahl gesagt, dass "Deutschland keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft für alle Ewigkeit hat". Das Volk hat nicht darauf reagiert und mich mehrheitlich gewählt. Da musste ich annehmen, dass sie das so wollen. - Bitte heute keine Beschwerden darüber!
Ich weiss jetzt nicht, was meine Redenschreiber für diese Frage als Antwort gewählt haben. Passt dazu:  "Es gibt keine Alternativen." Ausgerechnet heute habe ich keinen "Zuflüsterer" in meiner Nähe. -

Chris Dingsbums: Mal zusammengefasst, Frau Ganslerin.  Kann ich schreiben, dass Sie mit der Reise, die Besichtigung der Kernkraftwerke, Zeit gewinnen und den Eindruck hinterlassen wollten, dass Sie eine Prüfung vorgenommen hätten?

Ganslerin: Selbstverständlich habe ich stichpunktartig geprüft, was so ein Kraftwerk für Kapazitäten hat und mir erklären lassen, welchen Nutzen die Bundesregierung davon übernehmen könnte? - Wir haben auch in Planung, evtl. eine dicke Betonschicht darüber zu giessen, um einem versehentlichen Flugzeugabsturz vorzubeugen.

Chris Dingsbums:   Und wohin denn mit den ganzen  Atomabfällen, die bis heute schon viele Risiken bergen?

Ganslerin: Ja, meine Güte, wir haben doch noch reichlich Platz in den Endlagern. Warum müssen denn immer negative Wahrscheinlichkeiten bekannt gegeben werden? Wir liegen mitten in Europa. Ebenso könnten Sie auch fragen, wie denn unsere Nachbarn mit den gefährlichen Stoffen umgehen. Meinen Sie, die Gefahren überschreiten die Landesgrenzen nicht? - Ob das Volk von deutschen Kraftwerken verstrahlt wird oder von ausländischen Quellen. Das ist doch wohl egal. Die Logik wäre dann doch, dass man ein Weltverbot einrichtet. - Und das geht überhaupt nicht.
Schliesslich kriegen wir von den Stromriesen ja auch massiv viel Geld für unsere Steuerkassen, denn über 40% von jeder Stromrechnung fliesst in den Bundeshaushalt. Dafür sind wir sehr dankbar. Müssten die Bürger das an uns überweisen, dann gäbe es grosses Theater und das Monat für Monat. Und es würde am Ende noch weniger Profit, weil wir Vollstreckungsmassnahmen einleiten müssten, wenn die Leute nicht zahlen können. - Nein, so ist das schon eine gute Regelung. Wer die Gesamtrechnung nicht zahlt, dem wird der Strom abgestellt und wir kommen noch nicht einmal damit in Verbindung, weil die Leute nicht wissen, was sie bezahlen. Das ist sehr wichtig für die Wählerstimmen.

Chris Dingsbums: Wollen Sie den Weg des geringstens Widerstandes wählen und die Gesetze ohne den Bundesrat abstimmen lassen?

Ganslerin: Seit die SPD wieder mehr Einfluss im Bundesrat besitzt und wir die Mehrheit dort verloren haben, muss man ja damit rechnen, dass die SPD uns die Tür für unsere Entscheidung zunagelt, denn sie haben den Ausstieg schliesslich beschlossen. Das können wir nur mit einer Umgehung des Bundesrates durchsetzen. Man stelle sich vor, unsere Stromriesen würden sich zurückziehen und den alternativen Energien mehr Platz verschaffen. Dann hätten wir ja wieder ein neues, grosses Loch im Bundeshaushalt, weil wir unsere über 40% von den Stromrechnungen nicht automatisch überwiesen bekämen. In dem Fall würde der Finanzwolf mindestens zwei Meter gross und uns mit sehr viel Zorn treffen. Ja, man muss sogar damit rechnen, dass er das Handtuch wirft und in den politischen Keller verschwindet. Das können wir uns nicht mehr leisten, nach Koch, Köhler, van Beust ............ und was noch in Planung ist.

Chris Dingsbums:   Wie steht denn Ihr Koalitionspartner, die FDP und das Brüderle dazu?

Ganslerin: Das sind doch lediglich Figuren, die unser Regieren ermöglicht haben. Wie hat der Lästerwelle vor der Wahl herumgetönt und wie kleinlaut ist er jetzt? WIR brauchten die lediglich, weil sie für das Spielchen "Gute Politiker - Böse Politiker" eine passende Kulisse boten. Seit den Wahlen im letzten Jahr haben die 10% an Wählerstimmen eingebüsst. - Das hat man doch an der SPD bemerkt. Wer mit uns regieren will, zieht den "Schwarzen Peter". - Besser die als wir! Das Volk braucht Feindbilder!
Wenn ich pfeife, dann holt der Lästerwelle und auch das Brüderle das Stöckchen! Die wissen, dass wir sie total verschleissen können.

Chris Dingsbums: Herzlichen Dank für das ausführliche Interwju. Sie erhalten von meinem Bericht vorab eine Kopie, die Sie auch korrigieren können, bevor er veröffentlich wird.

Ganslerin: Das versteht sich ja wohl von selber!

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Achtung Satire!

 

 

 

Interwju mit Entwicklungshilfeminister Dirk Liebel   

Chris Dingsbums:  Herzlichen Dank für Ihr Erscheinen, Herr Liebel. Tragen Sie eigentlich auch einen Doktortitel? Man weiss von Ihnen so wenig.

Dirk Liebel: Nein, für einen Doktortitel reichte es nicht. Deshalb bin ich ja in die Politik gegangen. - Aber schnell reden kann ich, was unter Umständen äusserst wichtig sein kann. Und den Doktor erwerbe ich dann anderweitig. Wenn ich mir einen Namen gemacht habe, bekomme ich den ohnehin verliehen.

Chris Dingsbums:  Herr Liebel, eigentlich wollte ich ja ein Interwju mit Herrn Lästerwelle. Ist der abgetaucht? Hat die FDP den eingesperrt? Was ist mit ihm los, nachdem er neulich die Hartz-Empfänger unter Beschuss nahm? - Warum haben Sie sich denn für diese Unterredung zur Verfügung gestellt?

Dirk Liebel:  Mein Redefluss ist meine Waffe, so wie Guido als Markenzeichen den Marktschreierton drauf hat. Darum hat man mich in die Arena geschickt. 

Chris Dingsbums:  Aber fühlen Sie sich bei mir in einer Arena? Hier findet doch nur eine Unterhaltung statt.

Dirk Liebel:  Bei den Schornalisten weiss man nie, was die in einem Interwju aus einem herausquetschen wollen. Ich habe jedenfalls die Gabe, zur Not das Innerste nach aussen drehen zu können. Aus schwarz mache ich weiss, wenn Sie verstehen, was ich meine. - Zur Not bringe ich den ganzen Sachverhalt zu einer Unlogik, wo Sie einfach sprachlos werden.

Chris Dingsbums:  Ach Herr Liebel, Sie stehen voll auf Konfrontationskurs, nicht wahr? Ich frage Sie einfach mal nach dem Warum?

Dirk Liebel:  Nun ja, der Guido wurde doch in den letzten Wochen wegen seiner Homosexualität von den Medien direkt überfallen. Er sitzt jetzt schmollend in der Ecke, wo vor allen Dingen alle auf ihn herumtrampelten, ja, sogar seine eigenen Parteianhänger. - Die meinten, Guido hätte die Schuld an dem Absturz der Wählerstimmen in NRW. - Er erhielt sogar von dem Ältestenrat der FDP einen Maulkorb verhängt. - Ja, gibt es denn etwas Schlimmeres für einen Vize-Kanzler? Das haben die Medien zu verantworten. Es herrscht ein fehlender Respekt vor dem hohen Amt, das er bekleidet. - Dabei hatte er es so gut gemeint.

Chris Dingsbums:  Sie reden gerade von "bekleidet", um jetzt mal auf eine neutrale Linie zu kommen. - Bekleidet kommt vom Kleid. Trägt Guido auch mal Kleider, so dass man annehmen könnte, dass er den Frauenpart in der Beziehung übernimmt?

Dirk Liebel:  Ich habe ihn noch nie in einem Kleid gesehen. - Ausserdem ist das doch ohnehin kein sichtbares Zeichen für ein Geschlecht. Schauen Sie auf die Araber. Auch sie tragen "lange Kleider". Würde man sie deshalb für Frauen halten? - Und die Ganslerin trägt Hosen. Ist sie deshalb ein Mann?

Chris Dingsbums:  Der Herr Lästerwelle hat sich ja schon einmal mir gegenüber geäussert, dass er ein Neutrum sei. Es ist ja so, dass man das einmal näher ergründen möchte. - Übrigens geriet Herr Lästerwelle nicht wegen seines Schwulseins in die Kritik der Medien. Das muss man doch einmal klarstellen. - Die FDP geriet ins Kreuzfeuer, weil sie in den Verdacht geriet, eine käufliche Partei zu sein. "Je höher die Parteispenden, desto besser und schneller werden die Interessen der Spender von der FDP berücksichtigt."

Dirk Liebel:  Es handelt sich um einen Verdacht. Ja glauben Sie etwa, dass Sie etwas anderes daran festknüpfen können? Schauen Sie doch, wie es anderen Politikern erging, die schwere Erinnerungslücken hatten. - Ein Vergesslicher sitzt heute im Finanzministerium und hilft, die Steuergelder zu verteilen. Und wo sind seine Kritiker heute? -  Sie schreiben sich immer noch die Finger wund. - Wir haben gute Anwälte, die jedes Loch in den Gesetzen kennen. Notfalls überfahren einige Leute auch mal besoffen eine rote Ampel. - Also, lassen Sie es gut sein, der FDP etwas anzudichten. -

 

Ausserdem: Wenn Sie heute 250.000 Euro auf Ihrem Konto entdeckten, würden Sie die Summe ignorieren? Wären Sie dem Spender etwa böse? - Und wenn dann noch einige Male solche Summen auf ihrem Kontoauszug erscheinen, werden Sie dann nicht aufmerksam auf diese Person, die Ihnen soviel Gutes tun will? - Erzählen Sie mir nicht, dass Sie sauer würden und den Betrag zurück schickten! - Das wäre Dummheit und dumm sind wir von der FDP nicht!

Chris Dingsbums:  Nun gut, Herr Liebel. Während des Wahlkampfes haben Sie sich doch geäussert, dass Sie das Amt, was Sie jetzt führen, abschaffen wollen. - Jetzt, nach der Wahl haben Sie sich richtig ins Zeug gelegt und noch Personal aus Ihrem Bekanntenkreis eingestellt. Meinen Sie nicht, dass Ihre Partei noch unglaubwürdiger geworden ist, als sie es ohnehin schon war?  - Und warum sind Sie völlig überraschend nach Afghanistan geflogen und reden dort von Reformen? Haben Sie vergessen, in welchem Land Sie sich befanden?

Dirk Liebel:  Die FDP ist die glaubwürdigste Partei, die es überhaupt gibt. - Nach der Wahl hat man mich davon überzeugt, das Ministerium der Entwicklungshilfe zu übernehmen. Da sei in den letzten Jahren sehr viel geschlampt worden, ohne es der SPD jetzt ankreiden zu wollen. Allerdings gilt dieser Bereich zu verbessern und dafür war ich die geeignetste Person. - Ich habe mich nach Afghanistan aufgemacht, um mir selber ein Bild von der Situation zu machen. - Und zwar würde ich die Gelder auch daran festmachen, wie das Volk mit der Mülltrennung umgeht. - Man muss das Volk gleich zu Beginn richtig einweisen und das mit den Hilfen richtig  kompensieren. - Ich muss etwas vorweisen, denn ich will ja nicht ewig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Ausserdem bin ich doch der Kenner der Szene überhaupt. Schliesslich war ich doch lange bei der Bundeswehr aktiv. - Nicht zu vergessen, dass ich den Guttie jederzeit ersetzen könnte, wie auch die von der Leyen, die im Arbeitsministerium sitzt. - Schliesslich war ich auch im Arbeitsamt aktiv tätig. Sie sehen also, wie vielseitig ich verwendbar bin. - Das will ich unter Beweis stellen. -

Chris Dingsbums:  Sie fordern von unserem Finanzminister immer mehr Geld, obwohl wir hoch verschuldet sind und für die Bürger immer weniger vorhanden ist? Wie denken Sie und Ihre Partei denn darüber?

Dirk Liebel:  Wir wollen ja die Sozialausgaben einschränken. Die Bürger müssen sich dann eben selber für alles absichern. So wird der Bundeshaushalt geschont. Es darf vor allen Dingen nichts mehr umsonst geben. - Das steht bei uns obenan! - Doch das möchte ich jetzt nicht mehr vertiefen, weil ja im nächsten Monat in NRW die Wahlen anstehen.

Chris Dingsbums: Wenn man die Sozialabgaben kürzen will, dann müsste man doch auch die Beiträge dazu, die die Bürger leisten, ebenfalls kürzen, nicht wahr?

Dirk Liebel:  Wir werden nur die Arbeitgeberanteile auflösen, die Abgaben der Arbeitnehmer bestehen lassen. Schliesslich profitieren die Arbeitnehmer ja davon, wenn den Arbeitgebern mehr übrig bleibt!

Chris Dingsbums:  Glauben Sie ernsthaft daran? - Wie stehen Sie denn überhaupt zum Mindestlohn und zum Kündigungsschutz?

DirkLiebel:  Natürlich glaube ich daran, was ich Ihnen erzähle. Schliesslich habe ich es jahrelang auswendig lernen müssen, bis ich beruflich so weit aufgestiegen bin. Sie müssten doch die Prinzipien der FDP kennen. - Weniger Steuern - mehr in die Taschen der Bürger - mehr Wachstum schaffen - mehr Netto vom Brutto - oder war es mehr Brutto vom Netto? - Das sind die Zauberregeln, die von uns benutzt werden.
Jedenfalls MEHR, das kommt immer gut an! Und der Kündigungsschutz sowie der Mindestlohn vernichten Arbeitsplätze, meint die Partei.

Chris Dingsbums:  Aber Herr Liebel, was Sie vor der Wahl versprochen haben, können Sie doch überhaupt nicht verwirklichen, weil es an Geld fehlt. Und dann wollen Sie immer noch mehr? - Schauen Sie doch, wie es in Europa insgesamt aussieht? Wo wollen Sie denn die Exporte loswerden, wenn 80% alleine innerhalb der EU verkauft werden.

Dirk Liebel:  Dann müssen sich die Länder eben Kredite aufnehmen und uns damit bezahlen, wie es anderweitig auch gehandhabt wird.

Chris Dingsbums:  Herr Liebel, ich brauche es Ihnen doch wohl nicht erzählen, dass einige der EU-Länder schon am Stock gehen und bis zur Halskrause verschuldet sind. Zum Beispiel Griechenland:  Wenn die von der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfond Gelder anfordern, um nur die nötigsten Ausgaben tätigen zu können, dann muss Täuschland doch wieder dafür einstehen und Geld herausrücken, weil Täuschland 19% Anteil an der EZB hat. Und da nicht alle Anteilseigner Mitglieder der EU sind, muss Täuschland sogar bis zu 27% der gewählten Kreditsumme löhnen. - Wie sollen die Bürger all diese Summen aufbringen, die da anstehen. Und Griechenland ist doch wohl nur eines von mehreren Ländern.

Dirk Liebel:
Nun werden Sie aber recht unangenehm mit Ihren Fragen. Schliesslich bin ich kein Finanzminister. Kürzen Sie mal gedanklich die Sozialausgaben. Dann können wir weiter darüber reden. - Ausserdem hat die FDP immer eine Regel: In schlechten Zeiten Schulden machen, sie zum Wachstumschaffen nutzen und in guten Zeiten Schulden abbauen.

Chris Dingsbums: Herr Liebel, Sie wissen so gut wie ich, dass das seit 1960 keine Regierung mehr gemacht hat. Sind das nicht immer nur blöde Phrasen, die da von den FDP - Leuten geplappert werden? Warum sagen Sie nicht einfach:  Wir wissen nicht mehr, wie es noch weiter gehen kann!

Dirk Liebel:  Ja, glauben Sie denn, dann würde noch einer vom Volk gewählt, der das von sich gibt? - Nein, das Volk will belogen und betrogen werden. Nehmen Sie doch die letzten Bundestagswahlen. Da haben wir allesamt nur unsinniges Zeug geredet, was nicht in die Praxis umgesetzt werden kann. - Und? - Sogar die Hartzer haben uns gewählt, obwohl wir nur eine Partei der Gutverdienenden sind! -

 

Es sind alles nur Redewendungen, die zum Erfolg führen! - Was sagt und macht denn die Ganslerin? - Man bringt sie doch nicht einmal mit den Regierungsbeschlüssen in Verbindung! - Sie ist mit die beliebteste Politikerin. - Hören Sie bitte auf, mir Ratschläge zu geben. -

 

Wenn das Volk will, dass wir sie belügen und betrügen, dann tun wir das auch. Fertig und Basta! - Wir sitzen jetzt erst einmal einige Jahre fest im Sattel und haben unser Schäfchen im Trocknen. - Alles andere wird sich noch ergeben.

Chris Dingsbums:
Und wann macht Herr Lästerwelle wieder einen Auftritt? Wann hat er sein Schmollen beendet?

Dirk Liebel:  Wenn es ihm genehm ist. Schliesslich ist er ja WER, der sich nicht in eine Ecke drängen lässt. -

 

Er ist VIZE - GANSLER von Täuschland. Bald taucht er wieder auf!

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wird scharf geschossen!

 

Satirisch fies!

 

 

 

Interwju mit Guido Lästerwelle
von Chris Dingsbums


Man sollte das vielleicht nicht ganz so bierernst nehmen, was der Guido Lästerwelle in den letzten Tagen von sich gab. Schuld daran ist die Narrenzeit. Ich glaube, dass das jeder von Euch kennt, wenn man mal ordentlich gefeiert hat. Und das, was man dann sagt, weicht jawohl erheblich von dem ab, was man nüchtern spricht.
Um Klarheit in Lästerwelles Aussagen zu bringen, bat ich den Aussen um ein Interwju.

 

 

 

 

 

 

 

 

Chris Dingsbums: Sind Sie froh darüber, dass die Zeit der Narren jetzt vorüber ist?

Guido Lästerwelle: Warum sollte ich darüber froh sein? Ist es denn nicht herrlich, an den Alltag nicht zu denken und seinen Gedanken mal freien Lauf zu lassen?

Chris Dingsbums: Wollen Sie damit sagen, dass Sie diese Hartz4 - Hetze absichtlich losgetreten haben?

Guido Lästerwelle: Haben Sie mal Tag für Tag einen schweren Kopf und Sie merken zudem, dass die Umfragen der Wähler in die Bedeutungslosigkeit versinken. Da muss man einen Rundumschlag machen, um aus dem Tief wieder heraus zu kommen.

Chris Dingsbums: Herr Mövenpick, äh Herr Lästerwelle, heisst das, dass Sie das Volk nur von Ihrem Handeln ablenken wollten und deshalb die Hartz-Hetze in Gang setzten?

Guido Lästerwelle: Bitte erwähnen Sie das nicht so krass. Da sind wir Politiker sehr empfindlich drin. Wir haben unsere eigene Wahrheit und die bitte ich zu berücksichtigen.

Chris Dingsbums: Gibt es denn verschiedene Wahrheiten?

Guido Lästerwelle:
Selbstverständlich. Erkundigen Sie sich bei Ihren Kollegen, wenn Sie das nicht wissen. Die haben das "Schönreden" schon kapiert. Es gibt Dinge in der Politik, die das Volk nicht wissen muss. Die sind ebenfalls für Journalisten ein TABU.

Chris Dingsbums: Warum darf das Volk denn nicht wissen, dass Sie von der Mövenpick-Hotelkette über eine Million an Parteispenden kassiert haben und Sie als erste Amtshandlung in Ihrem Kabarett das Absenken der Märchensteuer durchsetzten?

Guido Lästerwelle: Sie sehen doch selber, zu was das führt. - Das Volk - mit seiner eingeschränkten Bildung - deutet das doch völlig falsch. Im Endeffekt verlieren wir dann die Wählerstimmen. Damit ist doch keinem geholfen. - Wir, die FDP, füttern die Reichen, weil die das Kapital haben, was benötigt wird!

Chris Dingsbums: Haben Sie denn kein Interesse an den HARTZ 4 - Abhängigen?

Guido Lästerwelle: Kennen Sie denn nicht den Spruch:  "Gibt man den Pferden genügend Hafer, fällt auch für die Spatzen etwas ab?" So müssen Sie das sehen. Wir unterstützen die Besserverdienenden, vom Lehrer an aufwärts. Alles, was darunter ist, muss sich anpassen und sich mit dem zufrieden geben, was unten dabei herumkommt, so wie das bei den Pferden und den Spatzen als Beispiel erwähnt wird.

Chris Dingsbums: Meine Frage war, ob Ihnen an den Hartz4-Abhängigen nicht gelegen ist? Es sind ja immerhin über 7 Millionen Menschen.

Guido Lästerwelle: Natürlich brauchen wir die, aber nicht so, wie es jetzt der Fall ist. Sie sind einfach zu teuer und sie wiegeln uns die Geringverdiener auf, weil die für oft das gleiche Geld den ganzen Tag arbeiten müssen.

Chris Dingsbums: Was liegt da näher, als die Geringentlohnten besser zu bezahlen?

Guido Lästerwelle: NEIN - bloss nicht! Wir brauchen diesen Niedriglohnbereich dringend. Was haben wir darum gekämpft, das überhaupt so zu erreichen. Wenn wir die Armenentlohnung nicht noch weiter ausbauen, dann können wir unsere Parteispenden vergessen und die FDP Klienten machen kein Kreuzchen mehr hinter mir. Das wäre ein Verrat an meiner Wählerschaft.

Chris Dingsbums: Wie Sie das schildern, geht es praktisch nur um Ihr Überleben als Partei.

Guido Lästerwelle: Das ist ja Quatsch. Es geht um das Wohl unseres Landes und um das Wohl der Besserverdienenden. Man kann den Steuerzahlern nicht zumuten, über 7 Millionen Hartzer am Kacken zu halten. - Zumindest muss man dafür sorgen, dass diese Arbeitslosen eine Zwangsarbeit verrichten. - Anders können wir die Geringverdiener nicht besänftigen und bei Laune halten.
Sehen Sie nun, warum es nicht zuzumuten ist, dass Arbeitslose eine so hohe Unterstützung bekommen?

Chris Dingsbums: Die Geringverdiener wurden praktisch schon in diese prekären Jobs hineingedrängt, ohne eine Wahl zu haben. Der nächste Schritt soll dann die Zwangsarbeit für die Hartzer bedeuten?

Guido Lästerwelle: Ja, meine Güte, das hat man im dritten Reich auch so gemacht und damals gab es kein öffentliches Trara deshalb. Es ist ja schon etwas besser geworden, dennoch muss ich Ihnen dasgen, dass das "gemeine Volk" noch viel zu viele Rechte besitzt. - Sich zu wehren, eine Tätigkeit anzunehmen, das ist ja wohl das Allerletzte. Alleine die ungeheuere Vorstellung, sich einen Arbeitsplatz aussuchen zu wollen, ist der Gipfel. Wenn alle nach dem Spruch "Arbeit macht frei" ans Werk gehen würden, dann sähe es in unserem Lande auch besser aus. Die Tätigkeit macht frei, nicht das Einkommen dieser Unterschicht! - Es befreit, nicht mehr von Hartz4 leben zu müssen, bzw nicht mehr als Schmarotzer angesehen zu werden. - Wir von der FDP sind für diese Freiheit, womit wir auch den Wahlkrampf bestritten haben.

Chris Dingsbums: Herr Lästerwelle, seit Ihrer Hetzkampagne sind Sie in der Wählergunst wieder um 2% nach oben gestiegen. Was sagen Sie dazu?

Guido Lästerwelle:
Sehen Sie nun, wie wichtig das war? - Alle Geringverdiener haben ihr Händchen für mich gehoben. Sie wollen nicht mehr Einkommen haben, sondern sind auf den Zug aufgesprungen, dass die Hartzer zuviel Einkommen haben.

Chris Dingsbums: Finden Sie es denn richtig, sich auf Kosten der Unterschichten zu profilieren? Kämen Sie denn mit einem Unterhalt von 359 Euro monatlich zurecht und was würden Sie dazu sagen, wenn man Ihnen noch eine Überzahlung des Unterhaltes vorwerfen würde?

Guido Lästerwelle: Warum fragen Sie mich das? Sie wissen genau, dass ich auf Kosten der Steuerzahler, ja auch der Hartzer lebe. Mein Einkommen ist lebenslang gesichert. Wieso sollte ich mir da etwas anderes vorstellen?  Ich gehöre jawohl der Elite-Schicht an. Da wäre es nicht mit dem besonderen Stand dieser Gesellschafts - Schicht vereinbar, genügsam leben zu müssen. Wir, die Elite, regulieren doch nur die Schiefstände, die die Wirtschaft anmahnt.

Chris Dingsbums: Mit ihrem letzten Satz bestätigen Sie wieder, dass Sie den Wünschen der Wirtschaft nachkommen. Kann man jetzt annehmen, dass die Partei dafür noch ein "Extra Dankeschön" erhält, bzw eine "Erinnerungsspende" für deren Wunschliste?Kann man sagen, dass Sie käuflich sind? - Wer gut schmiert, der auch gut fährt?

Guido Lästerwelle: Das war purer Zufall, dass die Mövenpickspende mit der Senkung der Märchensteuer zusammen fiel. Ausserdem muss ich dazu sagen, dass doch wohl keiner so blöde ist, Geld von Spendern zurück zu weisen. Das wäre auch ziemlich unhöflich. Wir von der FDP, wollen es uns nicht mit den Wirtschaftsbetrieben verderben. Wir setzen uns nur hin und wieder nett zusammen und hören uns deren Sorgen und Wünsche an. Auch die ganzen anderen Spenden haben die FDP nicht bei ihren Entscheidungen beeinflusst.

Chris Dingsbums: Na ja, Herr Lästerwelle, zurück bleibt immer ein Hauch von "Bestechlichkeit", was an eine Bananenrepublik erinnert. Aber da sind Sie ja bei Frau Ganslerin sehr gut aufgehoben. In den christlichen Kreisen ist das ja nicht anders.
Wie klappt übrigens Ihr Verhältnis mit der Ganslerin?

Guido Lästerwelle: Zum ersten Teil Ihrer Frage, muss ich die Bananenrepublik bestätigen. Die besteht ja schon seit Kohl, wo alle möglichen Leute schwarze Koffer trugen und hinterher schwere Ausfälle im Gedächtnisbereich hatten. Die christlichen Kreise waren darin mächtige Vorreiter.
Nun zu meinem Verhältnis mit der Ganslerin. Sie wissen ja, dass ich vom anderen Ufer bin und ich mit dem weiblichen Geschlecht nicht viel am Hut habe. Diesbezüglich hatte die Ganslerin wohl einiges von mir erwartet, was ich aber nicht erfüllen konnte. - Kurz und gut: Ich habe mich nicht hochgeschlafen.

Chris Dingsbums: Welche Rolle spielen Sie denn im Zusammenhang mit Ihrem Partner. Sind Sie der Mann oder die Frau im gemeinsamen Beisammensein? Gibt es keinerlei Differenzen?

Guido Lästerwelle: Ich bin sozusagen ein NEUTRUM, was auch für meinen Partner gilt, also weder weiblich noch männlich. - Die Kollegen, ausserhalb der FDP, haben ihre Probleme, mich irgendwie einzuordnen, es sei denn, dass sie selber schwul sind.
Die Ganslerin hat sehr oft Schwierigkeiten, mich so anzunehmen, wie ich bin. Mir imponiert eine Frau nicht unbedingt. Das mögen meine Vorgänger anders gelöst haben. - Als ich in der Türkei war, musste ich denen quasi eine Zusage machen, dass sie mal in die EU aufgenommen würden. Da waren schicke Männer unter den Verhandelnden bei, die schon eine Sünde wert gewesen wären.

Chris Dingsbums: Herr Lästerwelle, bereuen Sie es nicht jetzt, fast 7 Millionen Hartzer gekränkt zu haben? Möchten Sie die ins totale Elend stürzen, nur um an ihrem Niedriglohnbereich festhalten zu können?

Guido Lästerwelle: Nein, ich bereue das nicht. Die brauchen nur die geforderte Zwangsarbeit annehmen und den Zustand als nicht nur vorübergehende Lösungen ansehen. "MIT ARBEIT ARM - aber zufrieden leben", das sollte ihre Devise werden. - Um Rechte klagen, das muss abgeschafft werden! Man sieht es ja an der Entscheidung des Bundes - Verfassungsgerichtes, was man davon hat. Wir wollen ja nicht dauernd von vorne beginnen, mit den Reformen. - Unterschicht muss Unterschicht bleiben. Besser wäre es, sie würden noch durch Abzeichen oder passender Arbeitskleidung gekennzeichnet. Dann wüsste man immer, wen man vor sich hat. -

Chris Dingsbums: Selbst die Ganslerin hat sich zurückgehalten, als Sie Ihr Gift gegen die Hartzer verspritzten. Sie liess mitteilen, dass sie diese Ansicht nicht teile.

 

Was sagen Sie denn dazu, dass das Entsorgen von 17 Mäusen in den Büros 3.500 Euro kostete? Hätten es nicht einige Mausefallen auch getan, anbetrachtlich der Haushaltslage? Musste denn ein Kammerjäger geholt werden, der das Ungeziefer in der Nähe von Potsdam in Freiheit entsorgte. Können Sie sich vorstellen, dass so manch ein Bundesbürger bei dieser Bundesregierung lieber Maus sein möchte?

 


Guido Lästerwelle: Die Ganslerin hält sich doch immer in der Öffentlichkeit zurück, wenn es um kritische Themen geht. Sie will doch nur im Rampenlicht stehen, wenn sie über Erfolge posaunen kann. Und was die Mäuse angeht. Wir sind schliesslich die Elite, die nur erstklassige Bedingungen akzeptieren kann.  Darum haben wir es dem Kammerjäger überlassen, eine praktische Lösung für das Problem zu finden. Die Rechnungshöhe war angemessen.

Chris Dingsbums: Kann man in diesem Lande denn überhaupt noch das Wort "Erfolge" nutzen? Meines Erachtens geht doch alles drunter und drüber. Täuschland ist der Zahlmeister für die ganze Welt geworden. Die Banken müssen wegen ihrer Fehlinvestitionen mit Steuergeldern gerettet werden. Die Bundeswehr kostet die Steuerzahler alleine pro Tag 3,5 Millionen. Die am Boden liegenden EU-Länder sollen auch finanziell gestützt werden. Mit der Binnenkonjunktur geht es steil bergab, weil den Bürgern einfach das Geld zum Ausgeben fehlt. Die Firmen machen Kurzarbeit - auch zum Nulltarif, zu Lasten der Steuerzahler. Alles wird gerettet, wozu auch die Mäuse gehören, nur nicht die deutschen Bürger. - Da mag ich nicht einsehen, dass die Hartzer und die Geringverdiener arm bleiben müssen.

Guido Lästerwelle: Bitte die nächste Frage. Sonst bitte ich Sie, zum Ende zu kommen.

Chris Dingsbums: Ich bedanke mich für dieses Interwju,
Herr Lästerwelle . Wir können das ja ein anderes Mal fortsetzen.

 

 

 


 

 

Eine Satire

Die CO² Sünder

 


 

Meldungen aus Absurdistan:

In einer Nacht- und Nebelaktion verabschiedeten die Politiker ein tollkühnes Gesetz, welches in der EU von den entsorgten Politikern aller europäischen Staaten in sehr vielen Stunden ausgebrütet wurde. Beteiligt waren der frühere bayrische Lederhosenkönig Stoiber und der ehemalige Ministerpräsident Oettinger.

 


 

Wie immer, geht Absurdistan als Vorreiter voran und verabschiedet dieses Gesetz, was im Nachhinein noch im Einzelnen beschrieben wird.

 


 

Man ging auch von den Überlegungen aus, ob man nicht kurzfristig irgendeine Weltmeisterschaft aus dem Hut zaubern könnte, damit die Bürger etwas von dem Geschehen abgelenkt würden. Stattdessen will man allerdings Meldungen über den FC Bayern etwas stärker in den Jubelmedien verkünden. Ja, man denkt auch an zwei weitere Bundesliga-Vereine, womit das Volk rund um die Uhr besudelt werden soll. Die Namen wurden noch nicht bekannt, aber die Medien wurden schon einmal angewiesen, die Bürger intensiv einzustimmen.

 


 

Man wird sich finanziell erkenntlich zeigen!

 

 

 

 


 

Zum neuen Gesetz:

 


 

Bürger dürfen nur noch alle 30 Sekunden Luft holen und die schädliche (Gift) Atemluft ausatmen.
Ziel der EU ist, das Atmen der Bürger bis auf pro Minute auszudehnen. Hierfür gilt eine Frist bis 2012.
Zweiflern sei vorab geraten, sich an den Unterwasser Praktiken der Schwimmer zu orientieren. Es ist problemlos möglich, dieses Gesetz einzuhalten und nicht unkontrolliert den Atem beliebig oft herauszulassen.

 


 

Eine Atemprobe ist monatlich bei einem Arzt, der speziell dafür ausgebildet wurde, in einer 5-minütigen Probe abzuliefern. Die Zeit wird mittels einer geeichten Stopuhr festgehalten, die auf keinen Fall mehr als 10 Ausatmungen aufweisen darf. Ein elektronisches Gerät zählt die Anzahl der Atmungen.

 


 

Auffälligen Schnellatmern wird eine kostenpflichtige Nachschulung angeboten. Wer die missachtet, wird mit einer Geldstrafe von 10.000 Euro belegt. Sollte der Betreffende nicht zahlen können, kommt er in ein Freiluftverschmutzungslager, wo das Atmen unter Ausführungen von Arbeiten antrainiert wird. - Für jedes Klagen wird eine Verlängerung des Aufenthaltes beschlossen!

 


 

Eventuelle Bankguthaben werden eingezogen, womit das Lager finanziert wird.
Das Ganze wird folgendermassen beschlossen und dann verkündet:

Ab dem 1. 6. 2010 erhält jeder Bürger von Absurdistan ein C0² Konto, dessen Vorgaben nicht überschritten werden dürfen.
Der Klima-Experte kommt unaufgefordert in jeden Haushalt, zu jeder Zeit, kontrolliert vor Ort und stellt den CO² - Verbrauch aller Familienangehörigen fest. Nach von Experten erstellten Tabellen werden die Daten pro Jahr hochgerechnet und erfasst.
Jährlich erfolgt dann eine Absenkung, bis 2015 eine Minderung um 40% des schädlichen Giftes = C0² erreicht wird.

Die absurdistanische Regierung erwähnt, dass drastische Strafen dafür angeordnet werden, wer sein C0² - Konto überschreitet. Entsprechenden Klimasündern wird weder ein Unterhalt gewährt, noch eine Rente, keine Pension und vor allen Dingen kein Arbeitslohn für seine Tätigkeit. Alle Angehörigen der Täter müssen mit in das jeweilige Freiluftverschmutzungslager der Region. Wohnung, Haus und sonstige Vermögenswerte werden eingezogen. Entsprechend ihrem Alter müssen Arbeiten, unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Atemtechnik verrichtet werden.

 


 

Die Regierung will das ehrgeizige Gesetz recht konsequent umsetzen. Man hat noch etliche Zäune von Heiligendamm, die einem Lager dienlich sind. Allerdings hat der Finanzminister von Absurdistan noch einige Milliarden bereitgestellt, um genügend Freiluftverschmutzungslager einrichten zu können. Man hat ja vorab Zwangsarbeiter aus allen Sparten, die zur Errichtung der Lagerstätten herangezogen werden. Eine ärztlich Betreuung wird durch arbeitslose Zwangsarbeiter/Pfleger - oder Schwestern vorgenommen.

 


 

Auf diese Weise will die Regierung von Absurdistan das Weltklima retten. Protest dagegen wird nicht angenommen!
Von der Atemtechnik sind die wertvollen Angehörigen der Regierung, der Banken und des Finanzkapitals ausgenommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Täuschland, die Klimagrippe und das Schweineklima

 

Was läuft da in der Politik und in den Medien ab?

Haben die alle das eigenständige Denken aufgegeben? - Man hat doch wirklich den Eindruck, dass einer dem anderen wirklich nur noch alles nachquatscht, dass ohne zu überlegen gehandelt wird.
Nur mal so ein grober Überblick über die Kampagnen:

Vogelgrippe!
Schweinegrippe!
Bedrohung durch Klimawandel!
Klimawandel macht Pause!
Deutsche sterben aus!
Es werden wieder mehr Babys geboren! Von der Leyens Verdienst!
Täuschland vergreist!
Täuschland muss am Hindukusch verteidigt werden!
Die Bundeswehr baut Brunnen für die Afghanen!
Die Bundeswehr beschützt die Afghanen vor den Taliban!
Die Bundeswehr beteiligt sich nicht an Kriegen - ist eine Friedensarmee!
CO² wird von den Menschen gemacht!
Die Rinder furzen zuviel und produzieren gefährliche Gase!
Gedränge in den Arztpraxen wegen Schweinegrippeimpfung!
Impfstoff gegen Schweinegrippe ausverkauft, wegen des grossen Andranges!
Zuviel Impfstoff gekauft, weil sich nur 5% der Bevölkerung impfen liessen!
Klimawandel - wir werden untergehen!
Die Meeresspiegel werden bedrohlich steigen!
Wir bereiten uns auf heisse Sommer vor!
In Täuschland können Bananen angepflanz werden!
Wird Täuschland zu einer Wüste?
Wir müssen Wasser sparen!
Glühbirnenverbot!

Einer gibt vor, was im Lande laufen soll. Das bestimmten immer die Parteien, die an der Macht waren! Und die Mitglieder plapperten dann alles nach.
Nach 1990 änderte sich alles schleichend. - Die Befehle kamen jetzt aus den USA. - Auf einmal hatte in unserem Land kaum noch einer eine persönliche Meinung.
Vor 1990 waren alle östlichen Länder die Bösen, einschliesslich der DDR, was sich mit der Wiedervereinigung änderte. - Die ehemaligen Ostblockstaaten wurden auf einmal alles "GUTE" und man nahm sie in der EU auf. - Russland wird seitdem nicht mehr unbedingt als ein feindliches Land angesehen, höchstens mal hin und wieder!
Was auffällt, das ist, dass man mit aller Macht Israel verteidigt und den Iran als totales Feindbild ansieht!

 

 

 

Wahrhaftige Nachrichten gibt es hier in Täuschland nicht mehr! - Es wird nur noch das veröffentlicht, was das Volk hören und sehen darf. Und jetzt mal ein Beispiel der Tagesschau, wie wir sie erleben:

Bundeskanzlerin Merkel wurde mit rauschendem Beifall bejubelt. Sie wurde wegen ihrer ausserordentlichen Verdienste vom Bund der Industrie geehrt! Sie versprach, dem Geldadel weitere Vergünstigungen zu gewähren, was erneut in einem tosendem, siebenminütigem Applaus endete.
Der Iran wollte wieder Israel von der Landkarte vertreiben. Sie bauen zu dem Zweck schwere Massenvernichtungswaffen und bauen ihre Atomindustrie aus! Es erfolgte ein scharfer Protest der USA und der EU. -
Das iranische Volk protestierte auf den Strassen, worauf sie von prügelnden Polizisten gefangen genommen und eingesperrt wurden. Etliche Leichen erblickte man am Strassenrand!
Die Palästinenser warfen wieder Steine auf 2 Israelis, was die mit schwerer Artillerie beantworteten. Die 2 Israelis mussten im Krankenhaus von Telaviv notversorgt werden. Sie sind inzwischen wieder entlassen worden.

Präsident Obama erhielt für seine Politik den Friedensnobelpreis und steht somit auf einer Stufe mit Nelson Madela. Eine sehr grosse Anerkennung für die friedlichen Vorgehensweisen der USA, beginnend schon mit Bush sen. und Bush jr. Obama setzte die Friedensbemühungen fort.
Klimawandel:  Zur Zeit tagen in Kopenhagen die Klimaexperten aller Länder und die Politiker, um eine Klimasteuer zu vereinbaren, wovon die unterentwickelten Länder profitieren könnten. - Es ist geplant, weltweit Bäume anzupflanzen. So ganz sind die Länder damit nicht einverstanden, weil man die nicht essen kann. So sagte ein Sprecher der unterentwickelten Länder auf dem Kongress! - Es wurden seit je her so viele Versprechen von seiten der Industrieländer gemacht, die nicht annähernd eingehalten wurden.
Man will das Klima mit Geldspenden besänftigen. Das Motto dafür heisst: Ablasshandel

 

Wenn die Münze in der Kasse klingelt, das Klima dann zum Guten springet! - Damit spülte die kath. Kirche auch schon erfolgreich grosse Summen in ihre Kassen! - Dieser Vorschlag wurde von Kardinal Rotzinger eingebracht. - Merkel begrüsste den Vorschlag. 

 

Immer neue Meldungen aus der Drogenszene der Stars und Sternchen. Daran sollen nach Auskunft von Experten die Klimagrippe und das Schweineklima Schuld sein. Es handelt sich um eine sehr ernstzunehmende Ausbreitung und Ansteckungsgefahr! -

 

Merkel ist sehr besorgt über die Auswirkungen. Es wird in Erwägung gezogen, auch hierfür einen Fond einzurichten, um den Pharmaunternehmen dauerhafte Einnahmen zu sichern, damit sie jederzeit forschen können!

 

 

 

Und nun noch das Wetter:

 

Infolge des Klimawandels haben wir keinen Winter mehr. Noch nie war es so warm, wie derzeit im Dezember. Die Bürger unseres Landes können Heizkosten wie noch nie zuvor sparen. - Das Geld können die Deutschen für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Der Einzelhandel jubelt über die tollen Umsätze. - Die Bürger kaufen gegen die Krise an! - Es werden überwiegend nur grosse und teure Produkte verschenkt!

 

Die weiteren Aussichten:  Es bleibt weiterhin zu warm für die Jahreszeit. Also, spart Heizkosten, dreht alles ab. Dann braucht ihr auch nicht soviel CO² - Steuer entrichten!

 

Es sprach zu Ihnen:  Christel Merkwürdig

 

 

 

Und das lest Ihr dann tagelang in allen Zeitungen. Die dafür angeworbenen Drecksperten erscheinen in den Talkshows und machen Meinung. Nicht zu vergessen: Diese Meldungen müssen stündlich wiederholt werden. Das soll in die Köpfe der Bürger eingestampft werden! -

 

Wagt sich dann einer der Gäste, was anderes auszusagen, als vereinbart wurde, dann reden eben alle durcheinander, so dass die Zuschauer nichts mehr verstehen können. - Das ist Täuschland -

 




Kann man das alles glauben?

 

Na, ja, fast alles jedenfalls, oder?

 

 

 

 

 

 

Mein Interwju mit der Ganslerin

 

 

 

Frage: Frau Ganslerin, Sie haben in einer Rede in Düsseldorf erklärt, dass sie einen Partnerwechsel fordern. Wie kann man das verstehen?

 


Ganslerin: Verstehen Sie das so, wie ich es ausgesprochen habe. Partnerwechsel sind doch eine feine Sache, wird niemals langweilig. Wir sind doch mit der SPD nicht verheiratet, so dass wir nicht immer zusammenbleiben müssen. Na gut, wir sind mit denen ins Bett gegangen. Doch jetzt reicht es auch wieder. Schaun wir doch mal, was uns die FDP bietet.

Frage: Rechnen Sie sich denn Chancen bei der FDP aus?

Ganslerin: Es geht nicht darum, ob ich mir Chancen ausrechne. Der Guido muss mir schon zu Füssen liegen. Er schmachtet doch schon seit einem halben Jahr danach. Und seit ich öffentlich bekanntgegeben habe, dass die FDP unser Wunschpartner wäre, schmachtet er schon nach der Macht. Das geht jedoch nur, wenn ich sie ihm gewähre!

Frage:
Dann wollen Sie, die CDU, mit der FDP ins Bett?

Ganslerin: Ja, warum denn nicht?

Frage: Ich dachte nur, weil der Guido doch nicht auf Frauen steht.

Ganslerin: Ja und?  Haben wir in der CDU denn keine Männer - die mal tauschen könnten? - Ein Partnerwechsel dient der Völkerverständigung. Es lässt sich ja so einiges hinter den Kulissen klären. Wozu bin ich denn Frau und Ganslerin? Man hätte ja auch einfach den Ministerpräsidenten Koch für diese Aufgabe wählen können. Aber mal ehrlich. - Mit wem hätte der denn wohl einen Partnerwechsel vornehmen können und dann noch innerhalb der Koalition?
Als Frau hat man immer andere Möglichkeiten. - Einige Frauen schlafen sich hoch - ich wechsele Partner und werde erfolgreich.

Frage: Für mich ist das Ganze doch ziemlich gewagt, was Sie da erzählen und das auch noch vor so vielen Leuten. Anschliessend steht es in allen Zeitungen. Was sagt denn Ihr Mann dazu?

Ganslerin: Der mischt sich da nicht ein, weil das mein Revier ist. Ausserdem heirate ich doch keinen davon, wenn ich die Partner wechsele. Ich betrachte diese Wechsel als notwendige Massnahme. Schliesslich tue ich das für dieses Land.

Frage: Ein recht kulantes Verhalten von ihrem Mann, muss ich schon sagen. Wechselt Ihr Mann denn auch die Partner? -

 


 

Ganslerin: Ist der etwa Bundesgansler? Ihre Frage war überflüssig.

 


 

Frage: Frau Ganslerin, was sagen Sie denn zu dem Glühbirnenverbot ab dem 1. September 2009?

Ganslerin: Ja, das ist richtig so. Dieses deutsche Volk geht derart verschwenderisch mit dem Strom um, dass man es nur mit Verboten stoppen kann. Wir müssen Energien sparen. Wie viele Völker haben überhaupt keinen Strom und sie leben trotzdem glücklich und zufrieden. Warum muss es dem deutschen Volk denn immer besser gehen, als anderen Nationen. Und die 100 W - Glühbirne gibt ja auch noch zuviel Wärme ab. Es läuft darauf hinaus, dass die Bürger 100 Watt-Lampen einschalten und dazu die Fenster öffnen, weil es ihnen zu warm geworden ist. Das möchten wir verhindern. Es geschieht alles nur zum Besten des Volkes.

Frage: Ich habe das Gefühl, dass Ihnen der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad nicht besonders gefällt, oder irre ich mich?

Ganslerin
: Das stimmt. Bei einem Besuch dort wollte er mir doch gleich solch eine schwarze Kutte überstreifen, die die Frauen dort zu tragen haben, wo nur die Augenschlitze sichtbar sind. - Das habe ich abgelehnt. Seitdem stehen wir auf Kriegsfuss und ich werde nicht zögern, die Bunteswehr dorthin zu schicken, wenn es den Obama gelüstet, mal wieder woanders Krieg zu spielen. - Dann werde ich dem Iraner zeigen, welche Macht eine Frau besitzt.

Frage: Oh, dann nehmen Sie ihm das immer noch übel? - Darf ich nun noch fragen, warum Sie keinen Wahlkampf führen, wie es andere tun?

Ganslerin: Ja, ich nehme es dem Iraner heute noch übel, mir, einer Christin, einer Europäerin eine solche Kluft zu verordnen.

 

Zu der anderen Frage sei gesagt: Ich führe einen Wahlkampf, indem ich mich ruhig verhalte. Gelogen wird doch ohnehin genug. Ich gönne den Bürgern Ruhe, denn ich habe vernommen, dass die Menschen den Wahlkampf ziemlich leid sind. - Wollen wir doch mal ehrlich sein. - Wenn ich wieder Ganslerin bin, müssen die mich ohnehin vier Jahre lang anhören. Eine Ruhephase tut jetzt allen gut, zumal die Kollegen schon um die Wette lügen. - Nun passen Sie einmal auf:
Warum sollte ich jetzt Hiobsbotschaften verbreiten? - Die Bürger kommen doch früh genug dahinter, wenn es ihnen schlechter gehen wird. Ich lasse sie noch etwas von einer besseren Zukunft träumen. -

 

Oder soll ich jetzt ziemlich brutal erklären, dass aus der Kurzarbeit eine Arbeitslosigkeit wird, dass die Älteren keine neue Arbeit mehr finden werden, dass wir Steuererhöhungen erheben, dass die Bunteswehr im Inneren postiert wird, um die revoltierenden Bürger in den Griff zu kriegen, dass Hartz4 gekürzt wird, die Krise sich nun voll bemerkbar macht, dass das Volk die Zockerschulden der Banker zahlen muss, dass die Hartzer umsonst arbeiten und den tariflich bezahlten Beschäftigten den Job nehmen müssen?

 

So grausam kann man doch wohl nicht sein. Wenn man das gut dosiert, ist das alles nicht so tragisch!

 

Vielleicht sind die Bürger dann auch noch dankbar dafür, dass sie nicht täglich arbeiten gehen müssen.

 


 

Frage: Muss das Klima derzeit eigentlich nicht geschützt zu werden?

Ganslerin: Selbstverständlich! - Gerade die Krise beschert uns grosse Erfolge. - 16.000 Unternehmen waren alleine bis Ende Juni 2009 zahlungsunfähig! Wo nichts produziert wird, wird automatisch das Klima geschont. Stellen Sie sich vor, was wir bis zum Jahresende dann noch schaffen!
Wenn die Leute weniger Geld in der Tasche haben, fahren sie auch weniger mit dem Auto, nehmen stattdessen öfter das Fahrrad. - Aus diesem Grunde brauchen wir jetzt auch keine Verschärfungen erlassen. - Der Markt und Wir, die Eliten, haben alles im Griff.
Ich war ja von Beginn meiner Amtszeit dafür, die Einkommen der Bürger stark zu senken. Das ist nicht nur für die Wirtschaft besser, auch für die Bevölkerung. Es löst auf wundersame Weise das Übergewicht der Deutschen. Ich erhalte täglich sehr viele Dankschreiben diesbezüglich. Natürlich werden wir unermüdlich weitermachen. Auch die Leute, die es heute noch nicht einsehen mögen, wenn man ihr Einkommen rapide herunter setzt, werden mir eines Tages dankbar dafür sein. Sie erhalten ein völlig neues Lebensgefühl durch Armut. Der Überdruss verschwindet und die Dankbarkeit gewinnt!

Frage: Würden Sie sich denn auch von den TAFELN ernähren lassen?

Ganslerin: Nein, da brauche ich nicht hin, weil ich ja überwiegend auf Kosten der Steuerzahler esse und trinke. Es ist die Pflicht in meinem Beruf, mich überall durchzufressen. Alles wird von besten Köchen zubereitet, aus erlesensten Produkten. Nun, ich bin ja auch die Ganslerin.

Noch eine letzte Frage:
Was halten Sie denn erneut von einer GROKO - also einer grossen Koalition?

Ganslerin:
Manchmal könnte ich schon schwach werden, zumal der Päär auch so schön bitten kann: Mach`s noch einmal mit uns - schwarz-rot. Ich wollte ihm ja eigentlich schon einen guten Job in der EU oder in der Wirtschaft besorgen. Allerdings habe ich ihm zuvor einen Aufnahmeantrag für die CDU angeboten und ein Pöstchen in Aussicht gestellt. - Er wartet zunächst ab, wie die Wähler entscheiden. So ein Fünkchen Hoffnung, dass Steinmeier Gansler wird, hat er wohl doch noch.

Herzlichen Dank für das ehrliche und umfangreiche Interwju

 

 

 

 

 

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Interwju mit dem Innenwolfgang

Frage: Herr Innenminister, hat die Angst inzwischen Urlaub? Sind die Terroristen jetzt untergetaucht, damit Wahlkampf gemacht werden kann?

Innenwolfgang:
Quatsch, die Terrorischten können jederzeit wieder auftauchen. - Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Ihr könnt es mir alleine verdanken, dass noch kein Anschlag durchgeführt werden konnte.

Frage:
Könnte man Sie als Egomanen einstufen?

Innenwolfgang:
Nein, mir geht es nur um die Sicherheit der Bevölkerung. - Ich bin nicht selbstverliebt oder leide an Persönlichkeitsstörungen, falls Sie das meinen.

Frage: Ist es Ihnen wichtig, ein Klima der Angst zu erzeugen? - Ich denke da an die Vogelgrippe, Schweinegrippe, den Klimawandel und den Terrorismus. Hat die CDU das als "Gesamtpaket Angst" für die Bevölkerung gelagert?  -

Innenwolfgang: Für die Grippen und den Klimawandel können Sie mich ja nicht verantwortlich machen. Dafür ist immer noch die SPD zuständig. Ich schätze mal, dass deren Ministerien auch nicht auf die Volksbedrohung verzichten wollten. Sie sind auf jeden Fall Trittbrettfahrer. - Die SPD konnte nicht einmal die Vogelgrippe vernünftig und wirksam inszenieren, so dass sie jetzt die Gefahr der Schweinegrippe hochhalten müssen. Selbst das gelingt ihnen nur sehr stümperhaft.                                                                                                                                                                                                      
Frage: Haben Sie Ihre Terrorischten denn besser im Griff, als es die SPD macht?

Innenwolfgang:
Schliesslich ist es mir dadurch gelungen, dass Grundgesetz zu einem Grunzgesetz zu zerstückeln. Das müsste Ihnen doch einleuchten. Habe ich denn nicht unter dem Mäntelchen Sicherheit und Terrorismus das deutsche Volk in den Griff bekommen und durch Videoanlagen ständig in Bewachung? Ich muss das Volk vor sich selber schützen! In jedem Bürger steckt auch ein kleiner Terrorist!

Frage: Weshalb wollen Sie denn die Bundeswehr im Inneren postieren? - Die Bevölkerung stuft Sie schon als einen Angsthasen ein! - Viele Bürger sagen, dass dieses Land ein Polizeistaat geworden ist! -

Innenwolfgang: Und genau aus diesem Grunde wollen wir die Bundeswehr im Inneren einsetzen, damit das Wort Polizeistaat überhaupt keine Nahrung bekommt. Über einen Bundeswehrstaat regt sich das Volk ja nicht auf.

Frage: Warum haben Sie denn dieses CDU-Leiden für eine Internetzensur fit gemacht, über den Umweg der Kinderpornografie? -

Innenwolfgang: Wenn es um die Kinder geht, nimmt das deutsche Volk alles an. - Ich brauchte einen überzeugenden Einstieg, den mir die Zensursula beschert hat. Die Kinderpornografie war der Internettüröffner.

Frage: Mit Ihrem Handeln wurde allerdings keine Verbesserung für die Kinder geschaffen. Statt diese Seiten gleich zu entfernen, haben Sie lediglich ein Stoppschild verhängt. Sie sollten doch wissen, was im Strassenverkehr ein Stoppschild bedeutet? - Warten und schauen, ob alles frei ist und dann kann man wieder losfahren. Warum entfernen Sie nicht einfach solche verbotenen Seiten? Das sind strafbare Handlungen, die das BKA verfolgen sollte.

Innenwolfgang: Ja, das wird auch gemacht, aber mit welchem Vorwand soll ich weiterhin aktiv werden?  - Das Internet hat sehr breite Verwicklungen und ein enormes Gefahrenpotenzial. Darüber muss ich wachen. - Es kann auch nicht sein, dass die Bevölkerung die Arbeit ihrer Politiker in eine falsche Richtung streut. Das ist schädlich für unser Land. - Das muss auch eingedämmt werden.
Ferner haben wir ja schon unangemeldete Versammlungsverbote und Demonstrationen eingeschränkt. Im Internet besteht ein sehr grosser virtueller Raum, wo sich das Volk in grosser Anzahl ansammeln kann, was wir Politiker nicht verhindern können. - Das geschieht teilweise europa- und weltweit. Wir müssen eine Volksmacht verhindern, die uns Politikern die Hosen ausziehen können.
Das Volk hat uns für vier Jahre gewählt und jetzt müssen sie eben alles annehmen, was wir für richtig halten. Proteste sind unwillkommen und nutzlos!

Frage: Haben Sie nicht das Mass an Verboten überschritten, dass Sie über die Bürger verhängt haben? Gibt es überhaupt noch etwas, was nicht mit Grenzen belegt wurde?

Innenwolfgang: Es geschieht alles nur zum eigenen Schutz des Volkes. Beschweren sich die Leute? - NEIN - sie wünschen sich das insgeheim. So, wie sie früher von ihren Erziehern bevormundet wurden, so machen wir das eben heute. Das kennen die Bürger und nehmen das willkommen an. - Und wenn sie einige Male wegen Geschwindigkeitsüberschreitung ordentliche Strafen bezahlt haben, lernen sie auch eine vernünftige und ordentliche Fahrweise.

Frage: Und warum ist das Pinkeln im Freien verboten worden?

Innenwolfgang: Ja, auch das ist erklärbar. Wenn die Männer ihr bestes Stück im Freien herausholen, besteht die Gefahr einer Infektion. Das muss ärztlich behandelt werden, Medikamente werden verordnet, was die Kosten im Gesundheitswesen schon wieder erhöht. - Die Erkrankung schmerzt und das gute Stück hat vielleicht tagelange Ausfälle. Das Pinkeln muss dann jeder von uns praktisch mitbezahlen. - Jeder hat die Möglichkeit, einen Gasthof aufzusuchen, sich sein Bier zu bestellen und seine Notdurft dort zu verrichten.Auf diese Weise kann beim Pinkeln auch noch Freude aufkommen.
Auf der anderen Seite müssen wir uns auch nach anderen Religionen richten. Frauen der islamischen Glaubensrichtung reagieren ja empört, wenn sie des Mannes Würde erblicken müssen. - Man weiss auch nicht, wie ein solches Verhalten auf Kinder wirkt. Zensursula lehnt das Pinkeln im Freien ab, zum Schutze der Kinder!

Frage: Seit Ewigkeiten pinkeln die Männer im Freien. Es gehörte praktisch zur deutschen Kultur. Kinder haben davon doch keine Notiz genommen. Es klingt nicht sehr überzeugend, was Sie angeben. - Was hat die Menschheit wohl getan, bevor Sie der Landesinnen wurden? - Da wurde bestimmt wild durcheinander gepinkelt, die Gebüsche wurden überdüngt, die Männer liefen mit einem dauerhaft kranken guten Stück herum, die Frauen und Kinder gerieten in Panik, es gab Dauerausfälle ............

Innenwolfgang: Sie machen sich lustig über meine Ausführungen und dennoch behaupte ich, dass der Geburtenrückgang im Lande auf das Pinkeln der Männer im Freien zurückzuführen ist.

Frage: Was wollen Sie denn noch im Grunzgesetz ändern, wenn die CDU wieder gewählt werden sollte?  

Innenwolfgang: Es liegt noch sehr viel im Argen, bevor alles passt! Das kann man aber nur in sehr kleinen Schritten durchführen. Das Volk besitzt noch zu viele Rechte, die die Wirtschaft schädigen. Doch das sollten Sie mit dem Herrn Wirtschaftsminister Vonundzu abklären. - Man muss die Volksrechte in Volkspflichten umwandeln. Das wird eine schwere Aufgabe sein, ist jedoch machbar!
Was haben wir in den letzten vier Jahren nicht alles geändert und immer mit gleichem Vorgehen. Der grösste Teil des Volkes hat das nicht einmal bemerkt! Das ist erfolgreiche CDU-Politik.

Frage: Haben Sie keine Bedenken, dass Sie alles überreizt haben? - Mich hat das jedenfalls nicht überzeugt und hinter Ihre Argumente kann man viele Fragezeichen setzen. - Werden Sie denn eine Volksabstimmung zum EU Beitritt durchführen?


Innenwolfgang: Ich habe auch nicht nötig, Sie zu überzeugen. Nehmen Sie die Dinge einfach so, wie ich sie anordne. Dahinter steckt schon ein Sinn. Suchen Sie sich etwas aus!
Warum sollten wir das Volk abstimmen lassen? Die haben uns für vier Jahre gewählt und wir wählen für das Volk. - Der Pöbel kann doch wohl nicht über das Landeswohl entscheiden. Soweit darf eine Demokratie nicht führen. Das wäre der Untergang der Nation. - Es reicht doch wohl, wenn das Volk alle 4 Jahre die Regierung wählen darf. Zwischendurch sind ja auch noch andere Wahlen. Damit ist das Volk schon völlig ausgelastet. - Sie haben ja uns. Wir sorgen schon für alles - WIR die LANDES-ELITEN.
Und jetzt muss ich mich wieder den Terrorischten widmen, denn die wollten vor den Wahlen ja auch noch kommen. - Ich schätze, die haben Angst, wenn sie meinen Rollstuhl erblicken. Sie halten den bestimmt für eine neue und gefährliche Kriegswaffe.

Vielen Dank für das Interwju, Herr Terrorminister - ääh - Innenminister und allzeit viel Glück beim Kampf.

 

 

 

 

 

 

Interwju mit Ganzlerin Oberwichtig

Frage: Hatten Sie Bedenken, dass der Untersuchungsausschuss Sie persönlich auffordern würde, die Geburtstagfeier von Josef Ackermann zum 60. mit eigenen Mitteln zu regulieren, um die Staatskasse zu schonen?

Ganzlerin: Wer sollte das wohl anordnen? Der Otto Fricke von der FPD? - Der ist doch froh, sich demnächst an meinem Hosenbein festbeissen zu dürfen und mir den Speichel zu lecken.

Frage: Welche Bedeutung hat der Joe Ackermann denn für Sie?

Ganzlerin: Wir haben ein ausgesprochen gutes Verhältnis und kommen sehr gut miteinander aus.

Frage: Oh, mit dem haben Sie auch ein Verhältnis?

Ganzlerin:
Ja, meinen Sie etwa, ich mag`s jeden Tag sauer? -

Frage: Was gefällt Ihnen denn überhaupt an den Bankern?  Es fällt auf, dass Sie recht oft mit ihnen zu tun haben.

Ganzlerin: Nun, alleine deren Erscheinung und das aalglatte Auftreten, ist sehr reizvoll. Die stinken nach Geld. Wer träumt nicht mal davon?

Frage: Wie gefällt Ihnen denn der junge Baron Vonundzu? Auch der könnte einen gegeelten Banker abgeben.

Ganzlerin:
Den würde ich nicht von der Bettkante stossen, ein Mannsbild nach meinem Geschmack. - Ich glaube allerdings, dass der sich ziemlich weit aus dem Fenster lehnt und glaubt, zu etwas Höherem geboren zu sein. - Der wollte nicht mich, sondern meinen Job! - Ich nehme Abstand von ihm. Er muss erst einmal lernen, sich unterwürfig zu zeigen. Sein blaues Blut wirkt nicht bei mir. -

Frage: Wie standen Sie denn zu Helmut Kohl?  

Ganzlerin: Der war mal mein Lehrmeister. Ich lernte sehr schnell und habe dann aber die Rollen getauscht. Zurückblickend kann man jetzt sagen, dass er ein berühmter deutscher Kofferträger war, mit Inhalten, die bis heute noch nicht ganz geklärt sind. - Er war für mich nur so lange wichtig, bis ich wusste, wie der Hase im Westen läuft.

Frage: Warum beteiligen Sie sich nicht am Wahlkampf für die CDU?  - Wir hatten schon Bedenken, dass Sie im Sommerloch verschwunden sind.

Ganzlerin: Ich habe doch meine Leute für die Wahlversprechen. - Sie glauben doch wohl nicht, dass ich mir den Mund verbrenne. Immer, wenn`s nicht rund läuft, tauche ich ab. Auf diese Weise bringen mich die Bürger mit nichts in Bezug. Das ist mein Trick. Ich gebe nur Anweisungen und bleibe im Hinterhalt. Zwischendurch gönne ich mir noch einige schöne Reisen auf Staatskosten. Komme ich zurück, habe ich noch die gleichen Umfragewerte wie vor meiner Reise. Sagen Sie mir bitte, weshalb ich Wahlkampf machen soll? - Es läuft doch alles prima. - Ich mache nichts, sage nichts und die Bürger wollen mich - gerade deshalb!
Ihnen dürfte allerdings auch bekannt sein, dass die Deutschen einen Hang zum Masochismus besitzen. Sie wollen gequält werden, sind das Gegenteil von den Franzosen.
Was soll ich ausserdem jetzt erzählen? - Ihr werdet nach den Wahlen entlassen und es wird Heulen und Zähneknirschen geben? - Nein, so grausam kann ich nicht sein!
Soll das Volk doch noch die schönen Sommertage noch geniesen. Der Ernst des Lebens holt sie von ganz alleine ein, ohne dass ich was dazutue. Dann haben sie Zorn auf alles Mögliche, nicht aber auf mich. Sie bringen mich nicht damit in Verbindung! - Ich lasse meine Wadenbeisser auf das Volk los.

Frage: Wenn Sie demnächst mit dem gelben Guido regieren sollten, kann man ein Verhältnis zwischen Ihnen und ihm ja ausschliessen. Können Sie sich damit abfinden, dass die Beziehung nur auf einer politischen Ebene abläuft?

Ganslerin: Es gibt ja nicht nur den, der die Koalition aufwerten könnte. Guido will ja auch nur immer eines:  Steuern runter. Damit kann ich ihm wirklich nicht dienen! Bei unserem letzten Gespräch faselte er nur ständig von Bierdeckeln und 15 - 25 und 35%. - Also, so durchschaubar darf man wirklich die Steuergestaltung nicht machen. Je komplizierter, um so besser. Das fehlte auch noch, dass das Volk seine Steuererklärung selbst machen kann! Dann haben wir ja keinen Spielraum mehr und sind durchschaubar!

Frage:
Was sagen Sie zu ihrem Volk, wie die sich während der Krise verhalten haben?

Ganzlerin:
Die Deutschen haben gegen die Krise konsumiert. Sie waren so vernünftig, ihr Geld auf den Kopf zu hauen und haben sich auch noch verschuldet, um der Wirtschaft Gewinne zu bringen. - Sie überlegen nicht, was morgen ist, weil sie mir vertrauen! - Sie dienen in erster Linie ihrem Land.

Frage:
Fangen Sie denn die Bürger auf, wenn sie aufgrund dieser Opfer in Schwierigkeiten geraten?

Ganzlerin:
Nein, natürlich nicht. Sie wissen ja, dass das Land in einer jahrelangen finanziellen Klemme steckt. Da müssen sich die Bürger schon anderweitig absichern.

Frage: Sie haben einmal gesagt, dass Sie die Ersparnisse ihrer Bürger garantieren. Sie seien sicher. - Die Banken sind dabei, neue Blasen zu schaffen. Sie machen so weiter wie zuletzt, als es zu der Finanzkrise kam. - Die faulen Papiere wurden in Bad-Banken gehortet und die Feier beginnt von vorne! - Wird den Steuerzahlern das nach den Wahlen präsentiert, was sie alles zahlen müssen?

Ganzlerin:
Ich breche hier an dieser Stelle das Interwju ab. Die Fortsetzung erfolgt nach den Wahlen. Gönnen Sie doch dem Volk diese Ruhe vor dem Sturm.

Herzlichen Dank, Ganzlerin Oberwichtig

 

 


 

 

Interwju mit Horst See-Hofer
von Chris Dingsbums 18. Juli 2009

 

 

 

 

 

Chris Dingsbums: Herr See-Hofer, Sie beschrieben gestern in der ARD Ihr Verhältnis zu Angela Merkel. Hatten Sie denn keine Gründe, dieses zu verheimlichen?  Schliesslich sind Sie verheiratet und haben noch eine Nebenfrau und Kind in Berlin.

Horst See-Hofer: Sie kennen das doch! Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert! -

Chris Dingsbums: Nehmen Ihnen die Bayern das nicht übel? Wie äussert sich der Pabst denn dazu?

Horst See-Hofer: Ist alles eine Frage der Ent (Ge)wöhnung. Der Ratze steht ja lange über den Dingen. Ich habe mich mit ihm geeinigt, kein Pabst werden zu wollen. Als Bayern-Ministerpräsident unterliege ich keinem Zöli-Bad oder wie das sonst heisst. Ausserdem stehe ich noch voll im Saft, dank der bekannten Pillen. Ich lebe nicht dauerhaft im Wati-Kan unter Männern, sondern unterliege dauernden Versuchungen. Ich habe allerdings versprochen, im Beichtstuhl ausgiebig davon zu berichten.

Chris Dingsbums: Sie sind doch der absolute Kenner dieser Szene. Beantworten Sie den Lesern doch einmal die Frage:  Ist die Ganzlerin Mann oder Frau?

Horst See-Hofer:
Wir schalteten das Licht vorher aus. Ausserdem gebe ich nicht gerne Details bekannt.

Chris Dingsbums: Was sagen Ihre Frauen denn dazu, wenn sie von ihrem Verhältnis zur Ganzlerin erfahren?

Horst See-Hofer: Soll ich das denn so regeln, wie der Haarfärbleugner oder der Steinewerfer?  - Scheiden - heiraten - scheiden - heiraten ............... jedes Verhältnis ehelichen? - Nein, ich bin doch katholisch und kein Angehöriger des Islam. - Dann würde der Ratze aber zu Recht sauer werden. Meine Frauen akzeptieren das so, wie es jetzt ist. Sie bekommen immer eine neue Kette oder einen neuen Ring, je nachdem, was es als Sonderangebot gibt.

Chris Dingsbums: Hatten Sie denn keine Bedenken, die Ganzlerin in Schwierigkeiten zu bringen?

Horst See-Hofer: Nein, die hat schon gewechselt. Kinder kommen da nicht mehr. Ausserdem ist das ihre zweite Ehe, wie bei mir auch. Die hat genügend Erfahrungen.

Chris Dingsbums: Wie stehen Sie denn zu ihrem unehelichen Kind? Konnten Sie denn nicht verhüten?

Horst See-Hofer: Ich habe absichtlich vorher Ratze gefragt. Der hat das Verhüten nicht erlaubt. Ausserdem wollte meine Geliebte auch in den Genuss der von uns eingeführten Akademiker-Wurfprämie gelangen, die die Steuerzahler übernehmen. - Und es ging mir darum, Vorbild für die Bürger zu sein. Das Land braucht Kinder! - Wir können sie ja nicht alle aus dem Ausland holen!

Chris Dingsbums: Wirkt sich Ihr Verhältnis mit der Ganzlerin jetzt auf die derzeitige Politik aus?

Horst See-Hofer: Ich hoffe, dass ich gut dabei war und sie von meiner Meinung überzeugen konnte. Wenn nicht, müsste man das noch einmal wiederholen.

Chris Dingsbums: Wie stehen Sie eigentlich zu dem Thema, das  "Bier als Lebensmittel" anzusehen? - Ihr ehemalige Kollege Günter Speckstein erklärte seinerzeit, dass ein gestandenes Bayrisches Mannsbild mit dem Genuss von zwei Litern Bier noch gut Autofahren könne?

 


Horst See-Hofer: Sie können ja wohl die Bürger der Bayern nicht mit dem Rest der Republik vergleichen. Die Bayern sind Gewohnheitstrinker, denen zwei Liter wirklich nichts ausmachen. Die Preussen fahren ja schon mit Genuss von 3 kleinen Gläsern Bier gegen die Bäume und die Ossis mussten stets so enthaltsam leben, dass sie nur mit "NULL PROMILLE" unfallfrei fahren können. Jedem Tierchen - gönn sein Bierchen. - Ausserdem fahren wir ja nicht in die Nordregionen, mit Genuss von 2 Litern noch Auto. Die Bayern verlassen die Lederhosengrenze nicht besonders gerne, wenn es nicht sein muss.

Chris Dingsbums: Herr See-Hofer, ich bedanke mich ganz herzlich für dieses offene und ehrliche Interview und wünsche Ihnen mit Ihren Frauen und Familien alles Gute.

Horst See-Hofer: Danke Frau Dingsbums und wann können wir uns mal näher kommen?

Chris Dingsbums: Oh, Herr See-Hofer, ich bin verheiratet.

Horst See-Hofer: Das stört mich nicht, ich bins auch, ebenfalls die Ganslerin.

 

 

 

 

 

 

 

 


Interwju mit Frahnz Müntehering
von
Chris Dingsbums am 19. 7. 2009



Chris Dingsbums: Sie sind der Führer der SPD. Wohin führen Sie diese Partei?

Frahnz Müntehering: Ich möchte die Partei wieder aus dem Keller holen.

Chris Dingsbums: Wie meinen Sie, wird Ihnen das gelingen?

Frahnz Müntehering:  Es gibt keinen Kuschelkurs mehr mit der CDU.

Chris Dingsbums: Haben Sie denn mit der Ganslerin auch gekuschelt?

Frahnz Müntehering: Natürlich - nicht nur ich!

Chris Dingsbums: Oh, mehrere Ihrer Partei? Das war mit bisher unbekannt. Geschieht das nach dem Motto: "Je öller - je döller?"

Frahnz Müntehering: Das können Sie sehen, wie Sie wollen. Einige gehen in die Puffs, andere nehmen sich das, was gerade verfügbar ist und einige Kollegen stehen auch aufs andere Ufer. Das ist auch bei uns in der Politik so. - Ausschwitzen braucht keiner etwas. Wir sind ja nicht Pabst.

Chris Dingsbums: Können Sie mir die Rettung der SPD einmal näher erläutern?

Frahnz Müntehering: Ich habe eine Dreifach-Offensive eingeläutet. Steinbrück macht den zupackenden Krisenmanager, Steinmeier gibt sich weltmännisch und ich kämpfe mit scharfen Attacken gegen die Ganslerin. - Es gibt auch kein Flügelschlagen mehr innerhalb der Partei. Ich habe allen Schweigen verordnet - sonst Untergang.

Chris Dingsbums: Sie wollen als eine soziale Partei wahrgenommen werden, obwohl Sie das Unsoziale eingeführt haben, beginnend mit dem Gasgerd.

Frahnz Müntehering: Wenn es auch nicht zutrifft. Man kann aber doch darüber reden. Haben wir Ostern, können wir doch trotzdem über Weihnachten sprechen. Wichtig ist, dass wir Wachstum erhalten.

Chris Dingsbums: Sie erwähnen gerade das Wachstum. Meinen Sie etwa die Schulden, die gerade ins Unermessliche wachsen?

Frahnz Müntehering: Wir ignorieren gerade während des Wahlkampfes die Schulden und haben uns ein Redeverbot darüber auferlegt. Vertrauen Sie uns einfach. Wie soll man etwas beantworten, was man selber nicht weiss? - Nächste Frage.

Chris Dingsbums: Sie stammen doch aus dem Sauerland. Haben Sie da mit der Sauerlandzelle, diesen Terroristen, zu tun gehabt? - Sind die Menschen dieser Region besonders anfällig für den Terrorismus?

Frahnz Müntehering: Meinen Sie die, die das Haarfärbmittel in der Garage gehortet haben?

Chris Dingsbums: Ja, die meine ich.

Frahnz Müntehering: Ich sage das mal so:  Steckt nicht in Jedem von uns ein Terrorist im weitesten Sinne? Hartzer oder Obdachlose sammeln die ganzen Flaschen auf und kassieren das Geld dafür ein. Es liegt doch kaum noch etwas draussen herum? Auf diese Weise verlieren die städtischen Arbeiter doch ihren Job. - Suchen Sie in einer Stadt doch einmal einen Parkplatz? Haben Sie einen gefunden, stellt sich ratzfatz ein anderer Autofahrer da hinein. - Das ist schon ein beginnender Terrorismus, den es auch im Sauerland gibt. - Nur es gehört sich natürlich nicht, das Blondierzeug kanisterweise aufzubewahren. Das tun die Sauerländer im allgemeinen nicht.

Chris Dingsbums: Haben Sie denn die Gesetzesänderungen des Innenwolfgangs alle mit unterstützt?

Frahnz Müntehering: Natürlich, das Volk muss vor sich selber geschützt werden. WIR müssen alles und jederzeit überprüfen können. Schauen Sie, ich habe als Arbeitsminister mit Hartz4 begonnen. Wie prächtig ist das alles abgelaufen? Von wegen Bankgeheimnis. Es beschwerte sich doch keiner! - Die Leute wollen diese Schnüffelei als Sicherheit ansehen. Wir haben es auch absichtlich allen Empfängern schwer gemacht, Unterstützungsanträge einzureichen. Ich hätte damit Probleme, das alles zu besorgen und auszufüllen. - Aber schaut, wie die Leute das trotzdem geschafft haben und dann noch für solch kleine Beträge. Das müssen wir ganz einfach alles kontrollieren, weil die Bänker schon soviel zerzockt haben. Das muss ja auch irgendwo herkommen, nicht wahr?

Chris Dingsbums: Würden Sie uns auch bitte noch erklären, warum Sie eine um 40 Jahre jüngere Geliebte haben?

Frahnz Müntehering: Alt werden sie doch wohl von alleine. Ich bin doch tagtäglich von den alten Frauen im Bundestag umgebend. Von der Ganslerin angefangen. Man braucht  nur einen entsprechenden Kontoauszug zu zeigen, dann kann man auch noch eine fünfzig Jahre Jüngere ins Bett bekommen. - Ich habe mir tolle Tipps von Gasgerd und dem Steinewerfer geben lassen. Das hat funktioniert.

Chris Dingsbums: Sind Sie denn in Ihrem Alter noch so potend, dass sie eine so junge Frau beglücken können? - Möchten Sie auch noch Nachwuchs zeugen, um das Aussterben in Täuschland zu verhindern?

Frahnz Müntehering: Das wäre noch eine Überlegung wert. Charly Chaplin hat ja mit 80 Jahren noch ein Kind gezeugt. Es gibt ja gute Mittel für die Potenzförderung. Also, an mir soll das nicht liegen! -  69 ist doch noch kein Alter. - Ich bin ja jetzt mit der SPD - Politikerin Michelle Schumann liiert, die 1980 geboren ist. Dadurch werde ich noch einmal ganz jung. Schauen Sie nur, wie der Haarfärbleugner das durchgezogen hat. Eine junge Frau - die vierte Ehe und dann Gansler. Anschliessend haben die sich ein Kind von Putin adoptiert. Damit hat er schon enge Bande mit Russland geknüpft. Das nennt man weitreichende Planungen.

Chris Dingsbums: Ist der Gasgerd Ihr Vorbild?

Frahnz Müntehering: Nein, das Kind würde ich lieber selber machen, als es aus Russland zu holen. Aber sonst liegt mir der Haarfärbleugner in vielen Sachen.

Chris Dingsbums: Vielen Dank Herr Müntehering, für dieses aufschlussreiche und offene Interwju.

 

 



 

 

Es darf gelacht werden!  

 

Kassandra die Heuschrecke - EM 2012

 

Ich vergass zu erwähnen, dass die Heuschrecke Kassandra bereits zweimal ein richtiges Ergebnis für die Spiele der deutschen Fussballmannschaft abgab.

 

Man stellte zwei Eierschachteln auf. In eine legte man eine Kartoffel mit einer Deutschland-Fahne und in die andere Käse mit der Holland Fahne. - Kassandra entschied sich für die Deutschland-Schachtel und erklärte DE schon vorzeitig zum Sieger.

 

Beim Portogal-Spiel soll Kassandra auch richtig gelegen haben. Ich weiss jetzt nicht, was sie für das Spiel gegen Dänemark offenbarte, denn dann könnten wir ja das Spiel versäumen. -

Unser Hund hat jedenfalls mit dem Schwanz gewedelt,  als ich ihn nach dem Ausgang des kommenden Spieles befragte. - Und bei einem direkten Test, als ich in einen Behälter

die Deutschland Fahne und ein Stück Fleischwurst befestigte

und in ein anderes Gefäss

die dänische Flagge und ein Stück Fisch einbrachte,

da marschierte unsere Kira gleich zum deutschen Körbchen.

Es könnte aber sein, dass sie etwas dabei gegrinst hatte. -

Sucht euch bitte das passende Ergebnis aus meinen Ausführungen aus.

Zunächst müssen wir uns jetzt einmal wieder erholen. So viel Spannung muss ja auch nicht sein. Auf dass wir gestärkt in das nächste Spiel kommen. -

Schliesslich:   WIR SIND JETZT ALLE FUSSBALL. 


Diese wichtige Meldung erschien im Handelsblatt Online und gelangte dann auch noch in unsere öffentlich rechtlichen Anstalten. -

 

Vielleicht gehört das in eine Anstalt, aber nicht in eine, vom deutschen Gebührenzahler finanzierte, unabhängige Fernsehsendung. Man hat den Eindruck, als hielte man uns für bekloppt.

 

Das gehört nicht in eine Berichterstattung, ist weder spassig noch interessant. Das ist NICHTS - eine Verschwendung vom Gebühren!

 

Ich weiss, dass es auch jüngere Zuschauer anlocken soll, wie man auch Twittern und Facebook mit in die Reportagen bringen will. - Es wirkt alles so verkrampft, dass sich kein Zuschauer von solch einem Mist überzeugen lässt.

 

Da ist mir bald jede Rumtatta-Musiksendung willkommener, als solch ein Quatsch.

 

Es erinnert mich immer an Zeiten, wo die deutschen Bürger nicht nachdenken durften, wo man ihnen eine heile Welt vorspielte. Spätestens nach zwei Minuten wusste man, wer sich am Ende kriegt und wer der Gute und wer der Böse ist. - Man hätte dafür keine Kripo benötigt, denn die Bösen waren alle hässlich. - Wenn man mal intensiv lauschte, hörte man:  "Das ist der Täter. Er sieht schon so böse aus."

 

Alle deutschen Filme wiesen einen Bösen aus, ein paar ganz Gute und ein oder zwei Trottel, über die man dann lachen sollte, wenn sie ihre abgedroschenen Gags absonderten oder beim Fensterln von der Leiter, in einen Misthaufen stürzten.

 

Will man die Zuschauer jetzt wieder einschläfern und verdummen, mit solchen Beiträgen? - Das Niveau sinkt immer mehr.

 

Jetzt aber noch einmal zur EM, die ja bekanntlich in Polen und in der Ukraine stattfindet. Die deutschen Vorrundenspiele sind alle in der Ukraine. Das Spiel gegen Holland fand in Charkiw statt, ganz im östlichen Teil der Ukraine. Warum das ZDF von Usedom berichtet, wo die Entfernung zum gestrigen Spiel etwa 1.400 km betrug, ist nicht erklärbar. -

Allerdings weist man sehr oft daraufhin, dass diese Julia .........., die mit den Zöpfen,  da und da im Knast sitzt und nicht ordnungsgemäss in einem Krankenhaus behandelt wird. Frau Merkel und mehrere andere Politiker wollen deshalb nicht dort anwesend sein, wenn die deutsche Mannschaft spielt.-

Also, selbst beim ZDF müsste inzwischen angekommen sein, dass die Frau nicht umsonst dort im Knast sitzt. Und ob die Merkel im Stadion sitzt oder nicht, ist doch nicht von Belang.

 

Schaun wir mal auf Sonntag, was sich da wieder alles ergibt. - Das nächste deutsche Nachbarschafts-Duell gegen Dänemark - in Lemberg.


Aber wir erfahren ja jetzt schon, für welchen wirtschaftlichen Aufschwung die EM auch bei uns sorgte. Die Chips und Fahnenverkäufer sind zufrieden, die Bratwürstchen-Umsätze und der Bier-Verkauf sind gestiegen. -

Man sagt aber nicht, ob stattdessen andere Artikel weniger nachgefragt wurde. - Ist ja egal, Hauptsache man hat wieder eine positive Meldung in Umlauf gebracht.

 

Huhu, liebe Leser,

huch, da können wir aber froh sein, dass wir das Fussballspiel gegen Holland heile überstanden haben. Also ich berichte von meinem Schreibtisch aus. Geht auch.

Ich möchte es in einer Kurzversion erläutern, was sich da zugetragen hat.

Beide Mannschaften spielten dieses mal in einem Brutofen. Fragt mich nicht, warum das sein musste. Die Verantwortlichen werden sich schon was dabei gedacht haben.

Sie spielten von rechts nach links und dann von links nach rechts, rauf und runter, mit einem Ball. - Ein Schiedsrichter pfiff das Spiel an. Die Mannschaften beschnupperten sich eine Weile, zeigten ihren Respekt voreinander und bemühten sich, den Ball in ein Tor zu bekommen.

Es war vielleicht ein Drittel der gesamten Spielzeit abgelaufen, da geschah es völlig unerwartet:

Nach einem Pass von Schweini auf Gomez, machte der eine flotte Pirouette und schoss das Leder in den Kasten der Holländer. - Das war der erste Streich und es stand 1 : 0 für die Mannen aus Deutschland.

Schweini biss sich jetzt ins Turnier. Was das bedeutet, weiss ich zwar nicht genau, aber das mit dem Beissen hört sich nicht so gut an.

Und weil das so gut geklappt hatte, gab Schweini noch einmal eine Granate zu Gomez, der sie ins Tor beförderte. - Grosser Jubel - das war das 2 : 0 für die deutschen Jungs.

Hoch erhobenen Hauptes bewegte sich Gomez durch das Spiel. Er schien Flügel bekommen zu haben, nachdem man ihn drei Tage lang geprügelt hatte. "Mein lieber Scholli" hatte ja öffentlich erklärt, dass er zu unbeweglich sei und Klose der bessere Torschütze sei.

BILD erfand wieder wunderbare Schlagzeilen, die die Leserschaft zum Kauf einer Zeitung animieren sollte. -

Die Holländer schienen geplättet zu sein. Es gelang ihnen bis zur Halbzeit kaum noch etwas. Die deutschen Jungs - ihre Rivalen, spielten mit ihnen Katz und Maus. Ich hörte, dass sie sich in einer Schockstarre befinden sollten.

Nach 45 Minuten war Halbzeit und die Spieler gingen in ihre Kabinen. Ob da die Spielerflüsterer tätig wurden und die Mannschaft wieder aufbauten, ob neue Strategien und neue Marschruten angeordnet wurden, ist mir nicht bekannt.

Ich habe es nur oft erlebt, dass die Spieler wie ausgewechselt aus den Kabinen heraus kommen. - Die deutsche Mannschaft erschien gelöst zu sein, hiess es, nicht mit erlöst zu verwechseln, denn das waren sie keinesfalls.

Löw wird seinen Jungs wohl geraten haben, die Hitzeschlacht jetzt ruhiger anzugehen, denn mit dem Polster von zwei Toren käme man gut über die nächsten 45 Minuten der zweiten Halbzeit. - Nichts riskieren - das Tor verteidigen.

Und nun wurden die Holländer so richtig aktiv. Ihnen gelang ebenfalls ein Tor. Es hiess nur noch 2 : 1 für DE. - Ich hörte den Sprecher sagen, dass die deutsche Mannschaft die Holländer eingeladen hätten. - Das ist schon etwas übermütig, finde ich. Während eines Duells noch den Gegner einladen? Mir egal, sollen sie mal machen.

Meine Güte, die Mannen der Holländer hatten gar Blut geleckt und stürmten das deutsche Tor. Mir war schon, als hätte ich auf einmal dabei mitgemacht. So sehr kam ich ins Schwitzen. - Buuh, war ich froh, dass das Spiel vorüber war. - Es wurde zu einer Zitterpartie - hiess es offiziell.

"Die deutsche Mannschaft zitterte sich zum Sieg." - Was es nicht alles gibt ........ ?

Hinterher - also, als alles vorbei war, kamen dann sämtliche Drecksperten der Fussball-Szene zu Wort. Es wurden alle vor die Mikrophone gezerrt, die man packen konnte. Peinlich war das. Oft gelangen dann noch solche schrillen Töne in die Mikrophone, weil die Befragten laut reden müssen und wegen des Lärms im Stadion sonst nicht gehört werden.

Die aktiven Spieler, meist sind einige zuvor dafür bestimmt, dürfen dann auch was aussagen. Nur, die Worte sind sehr gewichtig, die da gesprochen werden dürfen. Sie gehen ja um die Welt. - Man muss auf jeden Fall seine Mitspieler alle loben und den Gegner auch stets anerkennend dastehen lassen. Selber muss sich jeder bescheiden zurückhalten. So lauten die Anweisungen.

Auf Gomez stürzten sich alle, um ihm zu entlocken: "Ich habs ja heute allen gezeigt, dass ich besser bin als Klose." -

NEIN, den Gefallen tat er ihnen nicht. Vielleicht hat er auch einen Zettel vom DFB überreicht bekommen, was er sagen soll. - Es darf keiner sagen, was er will. Das wird nicht geduldet. -

Heute werden die Spieler gefeiert, wenn sie gewinnen und morgen können sie verdammt werden, wenn sie einen Fehler machen. -

Jedenfalls erfuhr ich, dass sich Löw an Gomez festgehalten hatte, oder so ähnlich. Auf diese Weise wurde auch der Bundestrainer noch mit Lob beglückt, dass er den richtigen Riecher hatte.

Hierbei kam ich dann ganz ins Schleudern, das alles zu verstehen. Was hat Löws Riecher - die Nase - denn mit Fussball zu tun?

Und als die Lobhudeleien unmittelbar nach dem Spiel dann beendet waren, ging es wieder in die ZDF - Berichterstattung an der Ostsee.

Ein einziger Schwachsinn, der da gesendet wurde, teilweise nicht zum Aushalten.


Normalerweise wird ja aus den Stadien berichtet, wenn es um solche grossen sportlichen Ereignisse geht. - Das ZDF macht da jedoch eine Ausnahme. -

Am Strand von Usedom, an der deutsch-polnischen Grenze, baute man ein pompöses Spektakel auf, wo sich Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn bemühen, fast ohne Zuschauer. - Man hatte sich wohl ein Publikum gewünscht, das die deutsche Sprache versteht.
Ausserdem erhoffte man sich viele Touristen, die die ZDF - Strandbühne füllen könnten.


Oh Gott, das ZDF verzichtete nicht einmal auf eine Kochsendung "Lafer! Lichter! Lecker".


Das gesamte Spektakel dort erinnert nicht an eine Europa-Meisterschaft, sondern eher an den Fernsehgarten mit Andrea K......., weiss nicht genau, wie die heisst. Wer was vom Fussball erfahren möchte, der muss ins polnische Land oder in die Ukraine fahren. - Habe ich auch noch nicht erlebt. Man fährt doch in die Hochburgen der Fussball-Ereignisse und nicht nach Usedom als Fussball-Fan.

 

Erwähnenswert wäre noch das gestrige Grossereignis im ZDF, wo Oliver Kahn erstmalig etwas twitterte, bzw twittern liess. - Man merkte, wie sehr ihn das langweilte.


Welch eine blamable Inszenierung des Fussballgeschehens. - Man suchte krampfhaft nach Ereignissen, über die man berichten könnte.

Nur plumpe Fragen an einige Leute, wer denn Europameister werden würde, die dann mit "Deutschland" beantwortet wurden, wurden mit gröhlendem Applaus beantwortet. - Mich würde es nicht wundern, wenn das nicht noch mit Hilfe der Geräuschkulissen der Techniker geschah.

 

Diese Inszenierungen kann man vergessen. Was die wohl die deutschen Gebührenzahler wieder kostet? Aber wer fragt denn schon danach? Gibt es demnächst eben wieder mehr Wiederholungen im Fernsehen.

Wichtiges aus dem deutschen EM Lager 2012

Meine Güte, die deutsche Fussball-Mannschaft hat noch keinen Song gefunden, der sie durchs Turnier trägt. - 

Wenn das mal gut geht. Die Jungs sollen laufen und sich nicht durchs Spielfeld tragen lassen.

Dann die Sorgen um die Wade der Nation und die Hitze, die dort an dem Austragungsort herrscht. -

Der Gegner der deutschen Mannschaft - Holland - die stammen vermutlich aus wärmeren Klimazonen, als die Deutschen?

Haben die wenigstens ihren EM - Song, der sie durch das Turnier trägt?

Und dann noch die politischen Unstimmigkeiten mit der Ukraine. -

Das Boxenluder (uns Angela) war ja schon bei den Jungs, um ihnen viel Glück zu wünschen. "Dann taucht sie wenigstens nicht beim Duschen auf", mag der eine oder andere Spieler wohl gedacht haben. 

Man stelle sich vor, dass Per Mertesacker sich noch an die Rolle des Bankdrückers gewöhnen muss. -  Welch ein Drama - ein Bankdrücker bei der EM. Dürfen die auch mitspielen?

Allerdings las ich, dass Löw wohl auf alle 23 Profis zurückgreifen könnte. - Und ich dachte immer, dass jede Mannschaft nur mit 10 Leuten spielen dürfen und jeweils einem Torwart.

Ich fände ich es gut, wenn die Holländer mit den gleichen Konditionen antreten dürfen, um faire Bedingungen zu haben.

Was ist aber, wenn die Sonne nur einen Torwart blendet und der Wind von der falschen Seite kommt? - Hoffentlich haben die Deutschen nicht dieses Problem auch noch, zu den üblichen Schwierigkeiten. - Das habe ich noch nicht abklären können. Oliver Bierhoff hat dazu nichts ausgeplaudert.

Allerdings muss ich einmal reklamieren, wenn es heisst, dass die Sportler beissen, wenn sie einen Rückstand aufholen wollen. - Das gehört sich wirklich nicht. Auch dass Spieler in die Zange genommen werden, muss nicht sein. Und bei einer Abwehrschlacht denkt man eher an einen Krieg, als an ein Fussballspiel.

Tödliche Pässe sind ebenfalls abzulehnen,  wie Angriffe und auch Duelle. Granaten gehören nicht auf ein Spielfeld. Manchmal werden auch Bomben an den Gegner gedroschen und sehr oft passiert es, dass ein eigener Mann angeschossen wird. Man kann auch erleben, wie der eine oder andere Spieler umgesäbelt wird. Also, das ist alles nicht ungefährlich, was sich da in 90 Spielminuten anbahnen kann. - Und dann das Wort "SCHUSS". Es kann bei einem Gänsehaut verursachen.

Wenn solche Spiele beginnen, dann gibt es auch eine Todesgruppe, wo man ein Favoritensterben erleben kann. Traurig ist das alles, was man bei solchen Turnieren erleben kann. -  Einige Spieler sind am Ende platt, hörte ich. Und wer ohne poliertes Schienbein davon kommt, kann froh sein.

Oft werden die Spieler aufgefordert, den Sack zumachen. Der Trainer muss darauf achten, dass die Löcher von den Spielern immer zugestopft werden und sehr oft kommen Nadelstiche aus den Zuschauerrängen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Spieler vom Gegner nicht durch die Mangel gedreht werden. Es bedarf einiger Sahnepässe und eines Staubsaugers vor der Abwehr. Der Kasten muss sauber gehalten werden, die Fehler werden ausgebügelt und es darf nichts anbrennen!

Nach 90 Minuten reiner Spielzeit, freuen sich die Schlachtenbummler, wenn wieder mal ein Krieg gewonnen werden konnte, wenn die Spieler nicht zuvor alles versemmelt haben. -

Allerdings reden Schlachtenbummler auch von einer Gurkentruppe, wenn ein Fussballspiel verloren wurde. - Irgendwie auch alles komisch vorstellbar - dass das nur Spiele sein sollen. 


 

 

Ich beichte:  Dieses habe ich mir mal als Aprilscherz ausgedacht!

Bei der Vorstellung, dass da einige bei der FDP anrufen würden,

habe ich Tränen gelacht!

 

Aktion - Die helfenden Hände der FDP


Eine gemeinsame Aktion von BILD und der FDP

 

und



Nach dem Wahldesaster von Baden Württemberg und Rheinland Pfalz beschlossen die regierenden Parteien hinter verschlossenen Türen, die Bürger wieder für sich zu gewinnen und eine gewisse Bürgernähe zu erreichen.

Sie haben sich zu einer einmaligen Aktion durchgerungen, die die Bürger überzeugen soll.
In der ersten Aprilwoche stehen die Mitglieder, die Abgeordneten aller Kreise und des Bundestages von der FDP bereit, um den Bürgern vor Ort bei allen Anliegen zu helfen.

Nach den SCHICKSALSWAHLEN folgt jetzt die

 

"WOHLFÜHLWOCHE - DIE WOCHE DER HELFENDEN HÄNDE"



Das geht vom Müll heraustragen, übers Babysitten und zur Übernahme der Flur-Reinigung! Selbstverständlich werden auch die Kleinen in den Kindergarten oder in die Schule gebracht. So unglaublich das klingt. Es soll sich um eine Wiedergutmachung handeln. -


Wie bei der Pressekonferenz zu erfahren war, ist selbst der Wirtschaftsminister Brüderle bereit, Ihre Küche zu reinigen oder den Abwasch zu erledigen, während Herr Westerwelle sich der Presse gegenüber bereit erklärte, selbstverständlich auch die Betten frisch zu überziehen. Alle Abgeordneten waren davon überzeugt, auf diese Weise aus der Talsohle heraus zu kommen und nicht noch in den Abwärtskellerzu gelangen.

Herr Westerwelle erklärte nach der geschlossenen Sitzung den zahlreichen Journalisten:

"Die FDP will jetzt die Kehrtwende einläuten. Wir haben erkannt, dass es falsch war, die Bürger derart zu vernachlässigen und sie dem Kapital zu opfern! - Es ist an der Zeit, um die Bürger zu werben und dafür darf sich keiner zu schade sein."

Auch Angela Merkel und viele Abgeordnete der Union stimmten dem Vorhaben zu. - Dem Vernehmen nach möchte die Union eine ähnliche Aktion durchführen. Eine nicht genannte Person unter den Beratenden soll empfohlen haben, die radioaktiven Fässer in ASSE in Sicherheit zu bringen, damit die Bürger von der Ehrlichkeit der Reue total überzeugt werden. -

Das Vorhaben scheiterte allerdings, weil man sich über den Standort der Sicherheit nicht im Klaren sei.

Es sollen weitere Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden. Es ist auf jeden Fall spannend, was sich noch ergeben wird, um Abbitte bei den Bürgern zu leisten.

Es wird nicht mehr ausreichend sein, die Atomkraftwerke zu schliessen und die Betreiber stattdessen mit Subventionen zu unterstützen.


Das Programm der FDP nennt sich:

 

"Die helfenden Hände der FDP -

WIR sind für die Interessen der Bürger da".


Die Aktion wird in der ersten Aprilwoche angeboten. -

 

Weitere sollen in gewissen Abständen folgen.

Bei Bedarf sollten sich die Bürger nicht scheuen, die Parteizentralen der FDP an ihrem Wohnort anzurufen.

Es besteht in einigen Fällen auch die Möglichkeit, sich einen Wunschkandidaten auszusuchen.

Die entsprechenden Telefonnummern können Sie Ihrem örtlichen Telefonbuch entnehmen.

Geben Sie bitte Ihren Namen, Ihre Adresse, den gewünschten Dienst und evtl. den gewünschten Kandidaten in einer deutlichen Aussprache an.
Das Hilfegesuch kann auch schriftlich erfolgen.


Wann benötigen Sie die Hilfe? - Datum - Uhrzeit - von wann bis wann ? -

Sind Sie telefonisch erreichbar, um einen Termin zu vereinbaren? -

Wenn Sie per eMail erreichbar sind, hinterlassen Sie bitte ebenfalls Ihre eMail-Adresse.

Ihre Angaben gelangen dann in eine Datenbank, die vom Computer sorgfältig koordiniert werden.



Sie werden verstehen, dass die Spitzenkandidaten an jedem Tag nur einmal in Einsatz kommen können, bis zu 8 Stunden.

Daher bittet die FDP um eine schnelle Anfrage wegen der Hilfeaktion.
Jeder 100. Anrufer gelangt in eine Verlosung, wo am 15. April drei Gewinner im ZDF ermittelt werden, die von dem Vorsitzenden der FDP zum Essen eingeladen werden.

Die FDP bittet um eine rege Beteiligung.

Der Vorsitzende der FDP

Guido Westerwelle

 

 

 

 

 


 

 

Vier Chirurgen unterhalten sich...

Der erste: "Ich mag ja Buchhalter ganz gerne auf meinem Op-Tisch. Alles ist da innen drin
durchnummeriert ."

"Ja ... das ist nichts gegen Elektriker. Verschiedene Farbcodes leiten einen durch das Innere. Da kann nichts schief gehen", meint der zweite.

"Mir sind Bibliothekare am allerliebsten, denn in denen ist alles alphabethisch geordnet, " schwärmt der dritte.

Der Vierte im Bunde hingegen meint: "Am einfachsten zu operieren sind Politiker! Kein Herz, kein Hirn, keine Eier. Aber das Allerbeste ist: Kopf und Arsch sind untereinander austauschbar!"


 

 

 

Warum haben Frauen vier Lippen ??

Zwei zum dumm herum labern und zwei zum wieder gut machen !

 

So hat alles seinen Sinn!

 

 

Wirt zum Gast: "Du hast gestern einen Schnaps zu wenig bezahlt." -


"Wie sich das herumspricht", staunt der, "als ich gestern nach Hause fuhr, meinte der Polizist ich hätte wohl einen Schnaps zuviel getrunken." ;nixwissen;

 

 

Hänschen sitzt bei seinen Hausaufgaben: "Du Papa. Was ist das für ein Satz: 'Es ist kein Bier im Haus?'"

Stöhnt der Vater auf: "Das ist kein Satz - das ist eine Katastrophe!"

 

 

Anruf beim Fleischer:

"Haben Sie Eisbein?"

"Ja."

"Haben Sie eine Pökelzunge?"

"Gewiss."

"Haben Sie Schweinsohren?"

"Aber sicher."

"Meine Güte, müssen Sie aber komisch aussehen!"

 

 

Erlebnis beim  Fleischer

 

"Geben Sie mir davon zwei Kilo!"

 

"Möchten Sie das am Stück oder soll ich Ihnen die Knochen kaputt schlagen?"

 

Ich habe die Flucht ergriffen und gehe nie mehr in diesen Laden!

 

 

Was muss eine Frau zuerst ausziehen, um ihren Mann ins Bett zu kriegen?
Den Stecker des Fernsehers.

 

 

Ein junger Mann geht mit seinem Mädchen an den Weiden seines Vaters entlang spazieren. Da bespringt gerade ein Stier eine Kuh.
Säuselt er ihr ins Ohr: "Das möchte ich jetzt auch gerne."
Darauf Sie: "Kannst Du doch, sind doch Eure Kühe!"

 


"Herr Doktor, was soll ich nur tun? Der Sex mit meinem Mann funktioniert nicht mehr so richtig!"
Fragt der Arzt: "Haben Sie schon Viagra probiert?"
"Mein Mann nimmt ja nicht mal Aspirin!"
"Sie müssen das halt im Geheimen machen. Geben Sie das Medikament in den Kaffee, oder so."
"Gut, Herr Doktor, ich probiere das mal aus!"
Zwei Tage später kommt die Frau wieder in die Praxis: "Herr Doktor, das Mittel können Sie vergessen. Es war einfach schrecklich!"
"Wieso? Was ist denn passiert?"
"Nun ja, wie geraten, habe ich das Medikament in seinen Kaffee getan. Dann ist er plötzlich aufgesprungen, hat mit dem Unterarm alles vom Tisch gefegt und sich die Kleider vom Leib gerissen. Dann ist es auf mich losgestürzt, hat mir auch die Kleidung vom Leib gerissen und mich gleich auf den Tisch gelegt und genommen."
"Ja, und? War es nicht schön?"
"Schön? Das war der beste Sex seit 20 Jahren, aber bei McDonalds können wir uns jetzt nicht mehr sehen lassen."

 

 

 


Eine neue Metzgerei wird eröffnet. Als Geschenk packt der Metzger jedem Kunden ein Würstchen ein. Am anderen Tag kommt eine Kundin in die Metzgerei und sagt: "Sie haben mir gestern irrtümlich ein Würstchen dazugepackt!"
"Nein, das gabs kostenlos zur Einführung!"
"Oh Gott, und ich habs gegessen!"

 

 


Was ist der Unterschied zwischen einem Theater und dem Bundestag?
Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt!

 



Kommt ein Unterhändler von Coca-Cola in den Vatikan. Er bietet 100.000 Dollar, wenn das "Vaterunser" geändert wird. Es soll in Zukunft heißen: "Unser täglich Coke gib uns heute!" Der Sekretär lehnt kategorisch ab. Auch bei 200.000 und 500.000 Dollar hat der Vertreter keinen Erfolg. Er telefoniert mit seiner Firma und bietet schließlich 10 Millionen Dollar. Der Sekretär zögert, greift dann zum Haustelefon und ruft den Papst an: "Chef, wie lange läuft der Vertrag mit der Bäckerinnung noch?"

 

 


Ein Junge prahlt: "Mein Opa ist Pastor, alle sagen Hochwürden zu ihm." Ein anderer Junge daraufhin: "Mein Opa ist Kardinal, alle sagen Eminenz zu ihm." Da sagt Franz: "Mein Opa wiegt 200 Kilo und wenn der auf die Straße geht sagen alle: Allmächtiger Gott!"

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

( da war Schäuble noch Innenminister )

 

Schäuble überwacht uns - nur zu unserem Besten!

 

 

 

 


 

Hier gibt es das kleine "ZIG", dass man prima zum Nullten Geburtstag verschenken kann. Ich habe immer 2 zusammen gepackt, die man so besser ausdrucken kann. Ich habe sie ausgeschnitten und später in ein gefertigtes Heftchen eingeklebt. Schön passend verteilt, mit ein paar schönen Sprüchen im Wechsel, ganz wie man es will. -

Als Querformat kann man davon 2 x 2 Bildchen auf eine DIN A4 - Seite packen und ausdrucken. - Jedenfalls so, wie ich es gespeichert habe.  Das überlasse ich Euch jedoch, wie Ihr damit umgehen möchtet.

Für das Heftchen habe ich DIN A 4 Papier - einen leichten, weissen  Karton - aus einem Bürobedarf gekauft. (die Menge hängt von der Anzahl ab, die man einfügen möchte) Die Mitte habe ich mit einem Bleistift angezeichnet und gefaltet, wie ein Heft. - Rechnet Euch zuvor aus, wieviel Ihr benötigt. -

In der Mitte, da, wo die Bleistiftlinie sichtbar ist, kann man mit einer Stopfnadel oder anderen spitzen Gegenständen vier kleine Löcher durchbohren, durch alle Papiere, die übereinander liegen sollten. - Mit einem doppelt gelegten Faden, eingefädelt in eine Stopfnadel, geht man in die vorgebohrten Löcher. Einmal von innen nach aussen - dann von aussen nach innen, so dass das Heftchen einigermassen hält! Natürlich kann man das Ende irgendwie verknoten, mit den anderen Befestigungen.

Danach habe ich die einzelnen Bildchen mit einem Sekundenkleber passend dort eingeklebt, alle 4 Ecken und die Mitte mit einem Punkt Klebe versehen. Sie sitzen ja ratzfatz fest, so dass man zügig ans nächste Bildchen gehen kann. - Das gelb umrahmte mit den Glückwünschen habe ich als erstes eingeklebt. Da muss natürlich noch der passende Geburtstag und der Name herein. - Wenn Ihr das mit dem PC nicht hinbekommt, kann das auch mit der Hand eingefügt werden.

Wie Ihr die Sprüche jetzt verteilen wollt und ob sie alle benutzt werden, ist Eure Sache. Ich habe noch eine Kordel um das Heft gelegt und unten geknotet. Es soll ja nur hübscher aussehen, mehr Bewandtnis hat das nicht.

Zur Schachtel:

Ich habe eine alte Pralinenschachtel genommen. Die kann man mit altem Stoff oder auch mit Geschenkpapier hübsch bekleben. Mit Sekundenkleber ist das nicht schwer. Es sollte innen und aussen sein. Vielleicht braucht Ihr auch einige Versuche dazu, was doch nicht tragisch ist. - Am Ende sieht es jedenfalls hübsch aus. Wie Ihr das am besten macht, bleibt Euch überlassen. - Ich habe noch Stoff hier gehabt, den ich benutzt habe. Zuerst dachte ich, dass das ohne Probleme geht. Dann habe ich mir doch ein Lineal und einen Bleistift zur Hilfe genommen, womit ich den Stoff auf der linken Seite angezeichnet habe. Die Ecken habe ich dann herausgeschnitten, damit später der Deckel noch zugeht!

Zum Schluss legt Ihr vielleicht noch ein Geldgeschenk hinein und Ihr habt ein hübsches Mitbringsel.

 

 

 

 

DAS KLEINE "ZIG"

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe das kleine ZIG als Büchlein gefertigt. Entweder schneidet Ihr die hier passenden Sprüche aus und klebt sie auf weissen Karton, evtl. im DIN A5 - Format, also die Hälfte von DIN A4.

Vorne kommt immer das jeweilige ZIG - auf der Rückseite ein Spruch.

Ihr seht ja, dass ich einige davon zur Auswahl gestellt habe. Sie müssten die Grössen der ZIG`s haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

Es mag 1975 gewesen sein, als wir uns eine CB-Funkstation zulegten.

Zurückblickend muss ich sagen, dass wir glücklich über unsere Errungenschaft waren. Allerdings wurden dafür Frequenzen angeboten, die Schrott waren, die keiner sonst gebrauchen konnte. An sehr vielen Tagen konnte man nichts verstehen, weil man nur ein Gebabbele von fremden Stimmen hörte, als stünden sie vor der Haustür.


Der CB-Funk (engl. Citizens' band radio) ist eine Jedermannfunkanwendung, somit ein öffentlicher, kostenfrei nutzbarer Sprech- und Datenfunk, dem ein Frequenzband um 27 MHzFrequenzbereich liegt am oberen Ende der Kurzwelle und reicht in Deutschland von 26,565 MHz bis 27,405 MHz (80 Kanäle), europaweit von 26,965 MHz bis 27,405 MHz (40 Kanäle). (11-Meter-Band) zugewiesen ist. Der dem CB-Funk zugeteilte

Die Abkürzung CB steht für „Citizens’ Band“ und bedeutet so viel wie „Bürger-Frequenzbereich“ oder Jedermannfunk.

Mit vollwertigen Stationsantennen (deren mechanische Länge meistens zwischen 5,50 m und 6,50 m, entsprechend 1/2λ bis 5/8λ Wellenlänge λ, variiert) sind Gespräche im Umkreis von etwa 20 km bis 80 km um den eigenen Standort möglich. Die Reichweite ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z. B. der Antennenhöhe, Sendeleistung, umliegenden Bebauung und Vegetation, Erdkrümmung. Einflüsse des Funkwetters, zumeist durch Sporadic-E, äußern sich gelegentlich in Reichweitensteigerungen auf Entfernungen bis zu über 2000 km, wodurch dann der Charakter eines reinen Nahbereichsfunks verloren geht: Sendungen aus allen europäischen Ländern und teilweise sogar aus Übersee sind zu hören und machen lokale Kommunikation schwierig. Manche CB-Funker führen in solchen Zeiten internationalen Funkverkehr durch. Das meteorologische Wetter besitzt keinen Einfluss auf die Reichweite; lediglich indirekt kann eindringende Feuchtigkeit die Leistungsfähigkeit der Antenne reduzieren oder zusätzliche Verluste in schlecht konfektionierten Steckern verursachen.

 


Nun hatten wir ein solches Gerät und konnten es nicht immer nutzen. Mein Mann hatte ein Gerät im Auto. Auf unserem Dach, auf unserem Haus, befand sich eine 6,50 m hohe Antenne! Was wir allerdings nicht wussten, das war, dass wir den Fernsehempfang unserer Nachbarn störten! -

Es hagelte Ärger. Bei einem Nachbarn verschwand die Farbe seines Fernsehbildes, wenn bei uns gesprochen wurde, bei einem anderen erklang meine Stimme in der Stereoanlage statt Mozart oder Beethoven.


Wenn sie auch noch meinen Gesprächspartner dazu gehört hätten, dann wäre das ab und zu sehr amüsant gewesen und sie hätten wohl die Kiste ausgelassen. Aber nur mich und dann wieder Pause, war langweilig. - Obwohl es sich um ein genehmigtes Gerät handelte, von der damaligen Post zugelassen, wurden wir Funker als Störenfriede in der Nachbarschaft abgestempelt. -


In fachlichen Mitteilungen wurde bekannt, dass Bildstörungen nur bei älteren Fernsehern auftreten würden, sowie an Geräten, wo kein Koaxkabel verwendet wurde. - Nützte aber überhaupt nichts - wir waren die Störenden - ob im Recht oder Unrecht.


Alleine solch eine lange Antenne auf dem Dach zu haben, reichte schon, um uns den Unmut der Nachbarn zuzuziehen. Aber bis die Leute erst einmal dahinter kamen, wer ihnen den Fernsehempfang versaute .................. und wir ahnten doch auch nicht, dass wir bei den Nachbarn im Radio, in der Stereo-Anlage und im Fernseher zu vernehmen waren.

Nach allerhand Ärger beschränkten wir unsere Aktivitäten nach Fernsehschluss. - Damals gab es noch nicht so viele Sender und kein Rundumdieuhr-Fernsehen! - Da trafen sich die meisten Funker und tauschten unsere Erlebnisse aus. - Ja, war eine schöne Zeit.


Eines Tages erzählten uns Rückkehrer aus dem Urlaub, dass sie uns ganz klar und deutlich in Italien gehört hätten. Sie hätten von einem Berg aus nach uns gerufen, aber keine Antwort erhalten. Vermutlich war das Geschnatterer der vielen Funker auf dem Kanal, woher die auch immer zu uns gelangten, stärker, als das Gerät des mobilen Funkgerätes auf dem Berg. - Aber uns kam eine Idee.


Wir wollten auch mal eine grosse Reichweite testen und fuhren dann sonntagsmorgens mit dem Auto an einen anderen Standort, wo wir meinten, keinen mit unserer Funkerei zu stören.


Auf den uns zur Verfügung stehenden Kanälen versuchten wir unser Glück. Leider waren die Aussichten ziemlich schwankend. Oben habe ich ja von wikipedia eine Erklärung eingefügt, wie der Jedermannsfunk funktionierte. Man konnte Glück haben, mal ein Schiff im Mittelmeer zu erreichen, das mit diesen Frequenzen ausgestattet war, doch meist war es nur von ganz kurzer Dauer. -

Im Nahbereich kam man ja je nach Ortslage nur 20 - 50 km, möchte ich mal meinen, wenn keine grossen Störungen vorhanden waren.


Nun aber wieder zu unserem Ausflug, wo wir testen wollten, welche Reichweite wir wohl erlangen könnten. - Wir hatten keine grosse Erfolge, kamen nach Hause und das Telefon bimmelte. - Es war ein Funker aus unserem Nahbereich. Der erzählte folgendes:


Er befand sich in der Kirche, der Pastor schickte sich zu predigen an und auf einmal dröhnte die "Station Cäsar" durch die ganze Kirche, kam aus allen Lautsprechern. Der Pastor sei verdutzt gewesen und alle Gläubigen in der Messe. Dann war es wieder ruhig. Der Pastor sprach ein paar kurze Sätze und die "Station Cäsar legte erneut los. - Man hörte ja nur die Funkstation, die in der Nähe war. Das heisst, so nah waren wir überhaupt nicht!


Der Anrufer wusste ja, dass ich am Funkgerät war, aber er konnte uns doch keinen Tipp geben. Zu dem Zweck hätte er heim gemusst.

Der Pastor war verwirrt und böse, über diesen hässlichen Schabernack, die Gläubigen rätselten .................. jedenfalls hatten die Bewohner des Ortes jetzt was zu tratschen. - Ein Grossereignis im Ort. - Nach der Warnung unseres Funkkollegen hielten wir uns erst mal sehr ruhig. Man will ja keine Pferde scheu machen, obwohl wir eine Lizenz für das Betreiben der Anlage hatten, bezahlten dafür auch noch, ich meine 15 DM monatlich! - Trotzdem konnte man damit rechnen, wenn man massiv störte, dass man die Lizenz los war. Das war von anderen Funkern schon bekannt geworden. 


Der Grund für die Störungen in der Kirche waren die alten Kabel, die zu den Lautsprechern führten. Das ahnte aber keiner.


Es kam die Zeit, wo überall Schützenfeste waren. Dort wollten wir mal ein wenig Schabernack betreiben. Unter Auto stand in der Nähe eines Festzeltes und als die Kapelle dann Pause machen wollte, rief man ganz einfach vom Auto aus: "Ihr müden Krieger - haut mal in die Tasten. Von wegen an der Tränke saufen!"


Es schallte wahnsinnig aus den Boxen heraus und war nirgendwo zu überhören. - Nutzte das nichts, dann hörten die Leute "Rumtatta-rumtatta usw" - Alle im Zelt begannen zu gröhlen und zu klatschen, bis die Musiker wieder zu spielen begannen. -


So ganz oft haben wir das nicht gemacht, aber mal ausprobiert, wo es noch klappte ................! Und ab und zu konnte man mal Leute ärgern, die einen selber verärgert hatten.

Auf dem Sportplatz - einfach in der Nähe der grossen Lautsprecher geparkt und bei Gelegenheit seinen Senf ablassen! - Klappte vorzüglich! (hihi) Immer suchten die Leute, was das wohl war und wer das gemacht hat. - Wir standen brav, zwischen vielen anderen geparkten Autos!

Heute kann man das ja mal preisgeben, weils inzwischen lange verjährt ist! -

 

Übrigens, eine mobile Station war frei. Nur die Heimstation war kostenpflichtig. Das waren die 15 DM mtl.


Damals habe ich noch mein Unwesen getrieben, aber nicht illegal, fast nie jedenfalls! Immer nur ne kleine Lücke benutzt!

 

 

 

 

 

Der Aal in der Hose

Es mag ja so einige Geschichten und Witze vom Aal geben, doch diese erlebte Geschichte wird jeden Leser zum Schmunzeln bringen.


Mein Mann war damals als Schlosser in einer Kiesbaggerei beschaeftigt. Zu seinen Aufgaben zaehlte, die Saugbagger zu reparieren, die sich in einem See befanden. Da mein Mann ein leidenschaftlicher Angler war, jedoch aus Zeitgruenden zu wenig Gelegenheit hatte, seinem Hobby nachzukommen, hatte er immer ein paar Angelschnuere mit Haken parat.


Mit einen alten Netz, was er im Gebuesch versteckt hatte, holte er ein paar kleine Fischchen aus dem See, die am Ufer weilten. Die dienten dann als Koeder am Haken. Bevor er an die Arbeit ging, liess er die Schnuere ins Wasser und befestigte sie am Saugbagger.


Irgendwann kam dann ein Arbeiter der Firma und benachrichtigte meinen Mann, er moege zur Chefin kommen. Die haette Geburtstag und wollte einen ausgeben. Er antwortete, dass er bald kaeme. Als er wieder alleine war, holte er die Angelschnuere aus dem Wasser und staunte, als an einer ein Aal hing. Er holte ihn heraus, wusste jedoch im Augenblick nicht, wohin mit dem Fisch. In seiner Not packte er den Aal in einen Lappen und steckte ihn in seine grossen Hosentaschen der Arbeitskleidung. Dann machte er sich zu Fuss aufden Weg zur Firma, wo er auch die Loesung fuer seinen Fisch hatte. Er sollte zunaechst im Spind verschwinden.

 

 

 


Fuer Nichtangler sei erwaehnt, dass der Aal nicht nur im Wasser leben kann. Er bewaeltigt z. B. grosse Strecken durch etwas feuchtes Gras. In diesem Fall war es ein Lappen, der durch das Fangen des Fisches nicht mehr trocken war. Mein Mann kam inzwischen zum Firmengelaende, wo ihn die Chefin auch schon in Empfang nahm und er keine Gelegenheit hatte, den Aal in Sicherheit zu bringen. Es war ihr 40. Geburtstag. Sie goss jedem Mitarbeiter einen Schnaps ein und teilte Bier aus. Waehrend man sich dann zuprostete, bewegte sich der Aal in der Hosentasche unentwegt, was der Chefin nicht verborgen blieb. Sie starrte mit hochrotem Kopf auf die Hose! Wie peinlich! Es konnte ja keiner ahnen, dass an der Stelle, wo sich die Hose so deutlich bewegte, ein Aal steckte! Noch Jahre spaeter betrachtete die Chefin meinen Mann immer misstrauisch. Dieses Ereignis ist jetzt schon bald 40 Jahre her und wenn bei Familienfeiern mal wieder darueber geredet wird, bekommt die Geschichte noch heute so manch einen Lacher.Was sagt uns das? Die schoensten Geschichten schreibt das Leben selbst!

 

 

 

Ein Aprilscherz

Es ist schon viele Jahre her, als ich in einem kleinen Tanzlokal, wo nur ältere Kurgäste verkehrten, vorübergehend als Kellnerin beschäftigt war. Mir gefiel die gepflegte und freundliche Atmosphäre dort, wie auch das gute Verstehen mit dem Arbeitgeber.


Die Inhaber waren ein unverheiratetes Paar. - Der Mann hatte stets Probleme damit, weil er immer im Schatten des Geschäftes und somit des Erfolges stand, was alles über den Namen seiner Freundin, ich nenne sie mal "Frau Müller" lief. - Er machte die Arbeit - sie erhielt den Erfolg für das erfolgreiche Geschäft.


Kam da z. B. ein Vertreter oder ein Anruf: "Guten Tag Herr Müller", dann rastete er sogleich aus. Unbeherrscht rief er: "Ich heisse Meier!" ( die Namen habe ich absichtlich geändert)


Frau Müller wohnte schon viele Jahre im Ort. Man kannte sie, als sie das Lokal eröffnete. Nach einem Urlaub brachte sie den Mann mit nach Hause. Er galt bei den Einheimischen als Eindringling, der die Frau nur ausnutzen wollte! - So ist das mit der Volksmeinung eben. Ja, und dann hatte der auch noch so einen Ami-Schlitten, worauf gleich der Verdacht aufkam, dass dieser Mann auf Kosten der Frau lebte!


Die gesamte Angelegenheit war für ihn ein Reizthema. Das war absolut nicht der Fall, doch was macht man gegen eine solche Volksmeinung? - Peter, mein Chef, ignorierte das auf den ersten Blick völlig, aber es nagte an ihm.-
Eines Tages wollte sich der Gute auch einmal wichtig machen. Er rief den Vermieter des Lokals an. Die Bäume im Garten seien verwildert. Er müsse die mal schneiden lassen. Die Pacht sei so hoch, dass er wohl doch den Baumschnitt vornehmen könnte. - Der Vermieter erklärte sich auch einverstanden. Er wollte sich darum kümmern.



Ein paar Tage später stand im Garten ein versoffener Kerl, der den Garten in Ordnung bringen wollte. -
Ich kam abends zum Dienst in das Lokal, wo mich eine hochexplosive Stimmung erwartete und fragte: "Was ist denn hier los?"


Peter zeigte mir den Garten. Er sah total schrecklich aus. Der besoffene Kerl, der übrigens bei uns im Örtchen als Alkoholiker verschrieen war, hatte mit einer Kettensäge einen "Rundumschnitt" gemacht. Man sah nur noch einige Baumstümpfe, während die Äste alle im Garten verstreut lagen. -


Zuvor war der Garten richtig schön parkähnlich angelegt gewesen, wo die Kurgäste in der warmen Jahreszeit mit ihren Kurschatten heimlich schmusten. - Auf der grossen Gartenterrasse wurde auch getanzt.
Ich war gerade anwesend, als mein Chef mit dem Vermieter telefonierte und er seine ganz Wut in dieses Telefonat legte. Da flogen die Fetzen. Es war vom Verklagen die Rede und von massivem Pachtabzug und Peter schloss mit den Worten: "Lassen Sie sich etwas einfallen. Ich gebe Ihnen eine Woche Zeit!"



In den nächsten Tagen war der 1. April!! - Peter, mein Chef hatte ja immer behauptet, dass ihn keiner aufs Glatteis führen könnte. - Das probierte ich aus und es klappte von meinem Zuhause aus.



Ich rief an: "Guten Tag Herr Müller. Hier Gartenbaubetrieb Meise." (erste Gemeinheit - er hiess ja Meyer)

Sofort regte sich Peter höllisch auf, über das ewige Namenvertauschen und rief: "Ich heisse Meyer, merken Sie sich das!"


"Aber Herr M ...... äh ....eyer, warum denn gleich so heftig? Ich rufe im Auftrage Ihres Vermieters an. Sie sollen da kleinere Probleme mit dem Garten haben. Schilderen Sie mir doch bitte die Problemchen kurz und ich werde zusehen, was ich für Sie tun kann."


Peter schilderte mir dann alles mit einem unglaublichen Redefluss. Man merkte, dass er sich von Satz zu Satz mehr in Erregung steigerte. Ich dachte, der hört überhaupt nicht mehr auf, musste nur über seinen rheinländischen Dialekt schmunzeln und sah schon sein Gesicht vor mir. Der merkte nicht, dass ich die Anruferin war.


Ich bot ihm dann absichtlich unglaubliche Vorschläge an, in der Hoffnung, dass er kapierte, dass er verarscht wurde. - Nein, er merkte nicht, dass es sich um einen Aprilscherz handelt.


"Ja, Herr Müller, ach Herr Meyer, sind Sie denn der Pächter des Lokals?"


"Nein, meiner Freundin gehört das Objekt!"


"Ach, dann kann ich ja nicht einmal mit Ihnen verhandeln. Könnten Sie mich bitte mit der Frau Müller verbinden, der Pächterin?" (gemein, nicht?)


"Die ist krank. Ich bin der Geschäftsführer und mit mir wird verhandelt." (stimmte nicht, aus gewissen Gründen erschien sein Name nirgendwo)


"Haben Sie denn die abgeschnittenen Äste noch im Garten liegen oder haben Sie die schon entsorgt?"


Erneuter Wutausbruch von Peter folgte: "Ich werde doch wohl nicht den Mist hier noch beseitigen."


"Herr Meyer......... äh Herr Müller .............. "


Peter brüllte ins Telefon: "Ich heisse Meyer!"


"Ach ja, entschuldigen Sie bitte, die Namen sind zum Verwechseln ähnlich. Aber jetzt lassen Sie uns doch mal das Wesentliche besprechen und verhindern Sie doch nicht dauernd eine Lösung wegen des Namens. Oder wollen Sie keine Lösung mehr?"


"Natürlich will ich das und ich möchte das dem Vermieter raten, die auch zu finden."


"Na sehen Sie, da sind wir schon mal einer Meinung. - Es gibt da so verschiedene Verfahren. - Wir könnten einmal die Äste mit Draht anbinden und vielleicht ein paar künstliche Äpfel anbinden!"


"Sie sind genau so ein dämlicher Idiot, wie der Vermieter auch. Sie stecken wohl mit ihm unter einer Decke." (ganz liebliche Sätze folgten)


"Nein, Herr Meyer, sehen Sie, jetzt habe ich auch Ihren Namen behalten, ich bin ganz auf Ihrer Seite. Lassen Sie mich bitte ausreden. - Wir könnten auch künstlichen Flieder an die Äste binden, natürlich nur mit Aufpreis, an dem Sie sich dann beteiligen müssten."


Ein Gewitter meines Chefs folgte und ich sah ihn vor Augen. Was musste ich mir das Lachen verbeissen. Tränen rollten mir schon herunter. Ich wollte es auf die Spitze treiben, bis er selber darauf kam, dass er einem Aprilscherz erlegen war.


"Ja, Herr Müller, ach Herr Meyer, Sie tragen aber nicht viel zu einer Lösung der Angelegenheit bei und sind nicht kompromissbereit. Wir hätten natürlich auch noch andere Möglichkeiten, die man sich aber aus Kostengründen sehr gut überlegen muss. - Könnten Sie nicht mal eine Skizze von dem Garten machen? Länge und Breite und wo im Einzelnen die Bäume stehen. Dabei kommt es nicht auf 5 cm an. Nur damit wir einen Überblick haben, was man tun könnte. Ihr Vermieter hat ja auch nicht so viel Geld übrig."


"Was, der hat kein Geld? Das ist der reichste Kerl hier in der Stadt. Der kassiert und kassiert nur und macht nichts sonst. Und ich soll den Garten auch noch ausmessen. Ich bin doch kein Idiot!"


"Ja, ich höre schon, es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als neue Bäume zu pflanzen. - Wir haben da gerade günstige Setzlinge im Angebot. In 10 - 15 Jahren sind die auch so gross, wie die Bäume, die jetzt abgeschnitten wurden."


"Ich will keine Setzlinge, sondern richtige Bäume. Glauben Sie denn, ich bliebe noch 10 oder 15 Jahre hier?"


"Für grosse Bäume zu pflanzen, reicht die Summe, die der Vermieter zur Verfügung stellen will, nicht aus, zumal die alten Bäume ja auch dann heraus müssen. Ich mache Ihnen den Vorschlag, die alten Baumstümpfe schon mal auszugraben, so als "Eigenleistung". Dann kann ich mit dem Vermieter verhandeln, wieviel Geld noch für eine Neupflanzung von Bäumen genehmigt wird."


Erneuter Protest mit Beschimpfungen, doch der Peter war sehr geduldig. Er wollte sich einmal durchsetzen. Die Baumstümpfe wollte er nicht ausgraben! - Meine Güte, ich lache noch heute beim Schreiben und den Erinnerungen, die ich heute in meinen Unterlagen fand. -


"Na gut, dann muss da ein Bagger ran. Kann ich Ihrem Vermieter denn wenigstens mitteilen, dass Sie sich an den Baggerkosten beteiligen, damit die Summe nicht so hoch wird?"


"Ich bezahle überhaupt nichts. Kommen da keine neuen Bäume hin, werde ich die Pacht rigoros kürzen. Das teilen Sie dem Vermieter mal mit."


"Kommen wir denn mit dem Bagger problemlos in den Garten?" ( ein schmaler Fussweg führte da hin)
"Nein, da passt kein Bagger rein!"


"Ach Herr Müller, bei Ihnen häufen sich aber auch die Schwierigkeiten. Was machen wir denn dann? Ihr Vermieter hat sich erst kürzlich seine Villa erbaut. Der hat nicht mehr viel Geld, um auch noch Mauern einzureissen, damit Sie zufrieden gestellt werden. Etwas können Sie uns doch auch entgegen kommen."


"Reissen Sie von mir aus die Mauer zum Nachbargrundstück weg. Es ist mir völlig egal." (Peter wurde sehr mutig)


"Ach Herr Müller, mit Ihnen kann man sich wohl nicht einigen. Da müsste ich doch einmal mit der Vertragspartnerin, Ihrer Freundin, Kontakt aufnehmen. Vielleicht ist die entgegenkommender. Sie bekommen Nachricht von Ihrem Vermieter, mit dem ich mich gleich in Verbindung setzen werde."


"Ich heisse Meier, merken Sie sich das!"

Ich legte den Hörer auf. Mein Hals war ganz trocken und die Tränen rollten mir über das Gesicht.


Abends ging ich zum Dienst: "Peter, hattest Du einen Anruf vom Gartenbaubetrieb Meise?"


"Woher weisst Du das denn schon wieder?"

Meine Beichte folgte und ich schloss ab: "Peter, und Dich kann keiner am 1. April reinlegen? Das klappte aber ganz schön lange."

Er meinte, da hätte er nicht dran gedacht. - Übrigens war er mir nicht böse über meine Meisterleistung. Er versprach mir Rache. Zuvor hatte er es mal bei mir probiert, als er sich von der Telekom ausgab und ich mein Anschlusskabel mal nachmessen sollte. Das würde für die Unterlagen gebraucht. - Ich sagte: "Peter, das ist 5 m lang!"
Natürlich hat mir sein rheinischer Dialekt verraten, wer da am Telefon war.


Was aus dem Garten wurde, weiss ich nicht. Ich glaube, dass nichts mehr daran gemacht wurde. Irgendwann schlugen die Bäume vermutlich wieder aus, die Pacht wurde evtl. zwischenzeitlich gekürzt. Ich hatte eine andere Stelle angenommen und konnte das nicht mehr verfolgen, war auch umgezogen.
Vergessen habe ich diesen Streich allerdings nicht mehr!

Für schöne Streiche hatte ich schon immer ein Faible.

 


 

Kann man den Hosenträgern trauen?

Jeder kennt sie: "Die Hosenträger!"

Es gibt sie in schmal oder breit, bunt und mit hübschen Motiven und allesamt haben sie die Aufgabe, eine Hose zu sichern.
Bis auf einige Ausnahmen, wo nur der modische Aspekt gefragt ist, neigen die Männer dazu, auf dieses Hilfsmittel zuzugreifen. Das ist überwiegend dann der Fall, wenn sich mit den Jahren ein stärkerer Bauch bemerkbar macht und ein Gürtel um die Hose seinen Zweck nicht mehr erfüllt.

Wie viele andere hat sich auch mein Mann mit Hosenträgern angefreundet. Zu Beginn kamen die schmaleren zur Anwendung. Doch seit Jahren schwört er auf die breiteren, die ihm wohl mehr Sicherheit verschaffen, weil der Bauch grösser geworden ist.
Erwähnenswert sind noch die Zu- und Abnehmphasen. - So dann und wann steht bei meinem Mann der feste Wille zum Abnehmen auf dem Programm. Auf einmal rutscht dann die Hose. - Kein Problem: Es gibt ja die Hosenträger! 

Danach kommt jedoch wieder die Zunehmphase und da gibt es nur eines:  Die Wohlfühlhose!

Ich wollte sie schon mehrfach in den Müll stecken, doch da gab es starke Proteste. - Das gute, aber inzwischen unansehenliche Stück ist am Bund etwas verstellbar, leicht, gross, bequem, vollwaschbar und man kann sie fast trocken schleudern. Einige Minuten in den Trockner und schon kann sie wieder benutzt werden! - Das sind für meinen Mann wertvolle Vorteile!

Nachdem mein Mann während des Winters mal wieder zugenommen hatte, kam die Wohlfühlhose wieder zur Geltung. Dazu muss ich erwähnen, dass sie wirklich sehr gross ist und ohne das Hilfsmittel Hosenträger nicht tragbar wäre.
Seitdem er Rentner ist, geht er mit Vorliebe einkaufen, wofür ich sehr dankbar bin. - Ich mag den Einkauf überhaupt nicht. Bei mir wäre das höchstens einmal wöchentlich der Fall. - So schreibe ich dann immer auf, was benötigt wird und mein Mann besorgt alles.
Und nun zu dem Tag, worüber ich berichten möchte:

Ich hörte meinen Guten ziemlich forsch mit dem Auto ankommen.

Im Hause packte er seine Tasche brummig in der Küche ab. Sein finsteres Dreinschauen liess auf kein erfreuliches Erlebnis schliessen.
"Was ist los? Ist etwas passiert?"
"Ich gehe jetzt nie mehr einkaufen", war seine Antwort.
"Warum denn nicht?"
"Alle haben mich ausgelacht!"
"Warum denn?"

Was jetzt kommt, muss ich ausführlich berichten:

Mein Mann fuhr immer zu zwei grossen Supermärkten. Mit den Einkäufen holte er auch noch Grünabfalle für seine Kaninchen ab. Das gestaltete er wie ein Ritual.


Und während er durch einen überfüllten Supermarkt schlenderte und sich alles anschaute, bemerkte er nicht, dass sich seine Hosenträger von der Wohlfühlhose gelöst hatten. - Als er sich gerade an der Kasse bei den Wartenden eingereiht hatte, er Waren auf das Band stellen wollte, da rutscht ihm doch mit einem Ruck die Hose bis an die Knie herunter.


Man stelle sich vor: Er stand dort in seiner grauen langen Unterhose. - Während alle Leute lachten, die Kassiererinnen streckten schon ihre Hälse, um zu sichten, was denn da los war, bemühte sich der Gute verzweifelt, seine Hose wieder in den Griff zu bekommen. - Das alles inmitten wartender Leute!


Schliesslich konnte er doch an diesem Ort auch die Hosenträger nicht wieder befestigen. Mit einer Hand hielt er seine Hose und mit der anderen legte er weiter die Ware auf das Band. - Ich muss dazu sagen, dass das Ereignis in der Winterzeit passierte. Mein Mann trug noch so allerhand an wärmender Kleidung, so dass er nicht so ohne weiteres an sein Übel gelangen konnte.
Die Kassiererin versuchte ständig das Lachen zu unterdrücken. Auch das Bezahlen mit einer Hand war sehr problematisch. - Die Kassiererin half dabei. - Erst draussen, vor seinem Auto, stelle er den Einkaufswagen ab und widmete sich dem Übeltäter, den Hosenträgern. Er machte sie wieder fest und fuhr heimwärts. - Den Rest erwähnte ich ja schon oben.

Und das Fazit aus der Geschichte? Die Wohlfühlhose und diese unsicheren Hosenträger gibt es jetzt nicht mehr. Ich durfte sie in den Müll schmeissen. Ab jetzt wird nur noch auf eine sehr gute Qualität von breiten Hosenträgern geachtet.

Allerdings wurde mein Mann aufgrund der homorvollen Einlage bevorzugt mit Grünabfällen bedient! Die Beschäftigten legten die Gemüseabfälle gleich für meinen Mann an einem sicheren Ort ab.


 

 

Heiteres - oder auch nicht - aus dem Altenheim

Ich war einige Jahre in der Altenpflege beschäftigt, was eine sehr schöne Tätigkeit sein kann, wäre nicht der ständige Stress gewesen: Akkord-Arbeit am alten Menschen!
Die meisten Bewohner sind orientierungslos und wissen überhaupt nicht, was mit ihnen geschieht, weil die Medikamente sie ruhigstellen.
Ich möchte auch nicht morgens um 6 Uhr aus dem Bett gezerrt und in Eile unter die Dusche gestellt werden. Kein Wunder, wenn die Leute sehr oft recht aggressiv reagieren!

An dieser Stelle möchte ich aber mal von einem heiteren Erlebnis schreiben. - Heute ist es amüsant, damals leider nicht. - Aber beurteilt das mal selber! Es gab zwei Schwestern auf der Station, 86 und 89 Jahre alt, die häufig ihr Unwesen trieben. -
Anna und Berta

Sie beobachteten ständig die Lage und war keine Aufsicht in der Nähe, fassten sie sich ans Händchen und verschwanden im Fahrstuhl nach unten, zum Ausgang. - Ich nenne die Damen jetzt einmal Anna und Berta. -
Sie waren beide nie verheiratet gewesen und die Eltern besassen wohl mal eine Tischlerei, einstmals!! -  Man kann annehmen, dass die beiden Damen früher wohl einmal für das leibliche Wohl ihrer Gesellen zuständig waren, da sie ständig den Drang verspürten, die Kartoffel schälen zu müssen, weil die Leute gleich heim kämen! - Ihr macht Euch keine Vorstellung davon, welche Kraft die entwickelten, wollte man sie von ihrem Vorhaben, nach Hause zu gehen, abhalten.
Unten im Flur sassen immer Leute, die noch nicht auf der Pflegestation waren. Sie hatten eine kleine Wohnung mit Dusche im Hause, wurden aber von den Schwestern auch betreut, wenn Not am Mann war. Sie konnten in den Speisesaal zum Essen und ihre Wäsche wurde gereinigt. - Die blieben nicht in ihren vier Wänden, sondern sassen meistens in dem geräumigen Flur, der wie eine Hoteleingangshalle wirkte. - Da gab es immer was zu sehen!
So auch, wenn Anna und Berta aus dem Fahrstuhl kamen und Richtung Ausgang stolzierten, immer Hand in Hand. - Die in der Lauerstellung sitzenden Personen griffen dann zum Haustelefon und riefen uns an. - Dann nichts wie hinterher! Draussen angekommen liefen die beiden immer weiter, orientierungslos, egal wohin sie der Weg führte und wie kalt es war. -

Der Drang, ihre Pflicht zu erfüllen, liess sie weder Regen noch Kälte spüren! -
Hatte man die beiden Damen eingeholt, wehrten sie sich mit allen Mitteln. Das konnte man an Schlägen und evtl. Beissen spüren. -

Jedenfalls erzählten sie mir, sie müssten Kartoffeln schälen, die Leute kämen gleich heim. - Ich meinte, dass die Kartoffeln schon fertig seien. Das glaubten sie nicht. - "Kommt, ich zeige es Euch" und führte sie zur Küche des Hauses. Die kannten die beiden Ausreisserinnen schon und bestätigten meine Angaben, worauf die beiden Damen mir wieder folgten.
Manchmal liess ich die beiden in der Stationsküche ein paar Trinkgläser des Personals spülen. Dann waren sie immer zufrieden. -

Alleine wenn man ihnen statt Schürze ein Küchenhandtuch umband, fühlten sie sich heimisch. Das war ihre Welt.

Wir hatten im Hause sechs Pflegestationen - aber nur zwei Nachtschwestern - die auch noch die Betreuung der Wohnstation übernehmen mussten.
Eines Morgens kam ich um 6 Uhr zum Dienst und stellte fest, dass alle Gebisse der Bewohner verschwunden waren, die die Spätschicht immer in Töpfchen mit einer Reinigungstablette versehen, über Nacht aufbewahrte. Die standen auf der Ablage - über dem Waschbecken - des jeweiligen Bewohners. - Man reinigte die immer zuerst, damit man den Personen alsbald damit den Mund füllen konnte.

Von allen Stationen kamen Anrufe mit Anfragen, ob Anna und Berta evtl. nachts unterwegs waren und irgendwo Gebisse gehortet hätten. -

Ich schaute in deren Zimmer nach, in den Nachtschränkchen (Schublade und der untere grosse Bereich) und in deren Kleiderschränken! - Wo ich auch immer hinschaute - ich erblickte Gebisse. - Das konnte ja was geben. Die beiden Nachtaktiven schliefen ganz friedlich!


Ich holte eine Plastikwanne und packte da zunächst alle Prothesen hinein. - Diese Bescherung zeigte ich dann der Stationsleitung, die wiederum alle Stationen benachrichtigte. - Stellt Euch vor:  Von 150 Personen die Zähne x zwei = Oberkiefer und Unterkiefer! - Es gab nur wenige mit Teilprothesen.

Den Morgen mussten mal alle Milchbrei zum Frühstück einnehmen - weil sie ohne Beisserchen keine Brötchen oder ähnliches essen konnten. - Nachdem wir alle Bewohner angekleidet und später gefüttert hatten, ging es an die Zähne zum Aussortieren.
Breiterer Kiefer gehörte wohl einem Mann, kam in eine extra Schüssel. Wir sortierten blind, nach irgendwelchen Merkmalen. - Vergesst nicht, dass kaum einer der Leute hätte angeben können, ob die Zähne passten oder nicht. Die paar Bewohner, die noch Angaben machen konnten, dass z. B. Goldbesatz daran war, oder sie eine  Teilprothese besassen, die konnten wir schnell aussortieren. - Wenn wir nicht mehr weiterkamen, gaben wir die Schüssel an andere Stationen weiter, damit die die richtigen Zähne zu den richtigen Leuten herausfanden.
Es dauerte sehr lange, bis wir alle richtigen Besitzer fanden. -

Ich muss noch hinzufügen, dass man nicht einmal danach gehen konnte, ob etwas passte oder nicht, weil sehr viele der Bewohner kein passendes Kauwerkzeug mehr im Mund hatten.
Und die beiden Übeltäter stritten natürlich alles ab. - Sie haben das nicht gemacht. - Vermutlich brauchten sie nicht einmal lügen, weil sie das vergessen hatten! - Wenn die beiden alten Damen in Aktion waren, da ging es immer rund.


Wir hatten ja keine geschlossene Station, holten aber die Genehmigung eines Richters ein, dass die beiden Damen nachts angegurtet wurden. - Der Vorteil war, dass sie nachts nichts mehr anstellen konnten - der Nachteil war, dass wir verpflichtet waren, ihnen die Klingel in erreichbarer Nähe anzubringen. - Und sie klingelten in einer Tour - auch nachts!
"Mach das mal los. Ich kann nicht aufstehen!"


Ich musste gerade daran denken, dass die beiden immer von einem Hüftgürtel sprachen. - Wenn ich sie zur Mittagszeit bettete und angurten wollte, dann fragten sie mich, was ich da täte. Da fiel mir der Hüftgürtel ein, den ich zumachte! - Dann war es gut! - Komischerweise. - "Nur ein wenig die müden Füsse ausruhen. Dann gibt es leckeren Kaffee und ........... ??" (hauptsache was Nettes) Bis es soweit war, hatten sie sowieso alles wieder vergessen.

Eines Morgens wollte ich sie aus dem Bett holen, als sie sich nicht anziehen lassen wollten. - Sie hätten heute Erstkommunion und wollten das weisse Kleid anziehen, was ihre Mutter ihnen genäht hätte. - Der Pastor wartete auch schon auf sie. -

Ich überzeugte sie, dass sie doch nicht ungewaschen und ungekämmt zur Erstkommunion gehen könnten. - Ich schaffte wenigstens, die Grundversorgung vorzunehmen. Bei der Kleidung gab es erneut Theater. Sie weigerten sich beide, ihre normale Kleidung anzuziehen. - Da machte ich ihnen den Vorschlag, dass wir das weisse Kleid drüber ziehen würden, weil es draussen so kalt sei. -

Gut, auch das klappte. Und beim weiteren Nachdenken kam mir die Idee:  Ich holte zwei OP-Hemdchen heraus und streifte sie den beiden Schwestern über. - Sie strahlten - gingen Hand in Hand über die Station. - Aber sie wollten in die Kirche - nach draussen! -

Ich erklärte ihnen, dass der Pastor heute hier ins Haus käme. - Sie staunten und warteten. - Einmal rissen sie noch aus. Am Ausgang wurden sie wieder eingefangen. Die sahen vielleicht aus, mit der hinteren Öffnung des Hemdes. Die beiden alten Damen waren aber glücklich. Oben bekamen sie ihr "Schnäpschen" und alsbald war von einer Erstkommunion keine Rede mehr. Ich durfte ihnen auch die OP-Hemden ausziehen. Diese Situationen werde ich nie mehr vergessen!

 

 

Erlebnisse im Altenheim

Zu meinen vielen Tätigkeiten, die ich ausführte, um meinen Lebensunterhalt zu sichern, habe ich einige Jahre in einem Altenheim gearbeitet.
Die Tätigkeit war hart und oft bedrückend.
Zu dem ganzen Stress, den der Beruf mit sich brachte, gab es auch immer wieder "beeindruckende Erlebnisse", die man nicht mehr vergisst.
Es gab eine 93-jährige, blinde Bewohnerin im Altenheim, die bestimmt schon 10 Jahre dort lebte und das Bett alleine nicht mehr verlassen konnte. Sie benötigte eine Rundum-Betreuung.
Sie war eine ganz knuffige Frau und überraschte einen einfach mit ihren Aussagen. Früher war sie Lehrerin in der DDR gewesen, war aber extrem gegen das Waschen, überhaupt gegen Wasser. - Ich versuchte sie immer mit Gesprächen abzulenken:

"Wie alt sind Sie eigentlich, Frau Müller?"
"Das weiss ich nicht. Da musst Du mal meine Mutter fragen, aber 93 x habe ich schon Geburtstag gefeiert!"

Übrigens - sie war wirklich 93 Jahre alt.

 

"Waren Sie auch verheiratet?" -
"Nein, ich war zuerst zu wählerisch und nachher sind die Besten im Krieg gefallen!"


Und bei dem Versuch, die Bettdecke zu entfernen, hängte sich die kleine - 33 kg leichte Frau - mit aller Macht an diese Decke, als kostete sie das Leben, wenn man ihr die abnähme. - Da war vielleicht eine Energie dran. Nur mit Ablenken konnte man bei ihr etwas erreichen. - Es war täglich das gleiche Spielchen.

"Du willst mich ja nur wieder waschen. Hast Du eigentlich nichts anderes zu tun, als mich ständig zu waschen?"
Und die Pampers musste ich ihr ja auch noch Ausziehen. - Sie schrie, wie am Spiess. - Alle kannten das. -
Das hörten die Leute bis unten in der Eingangshalle. Meist wurde dazu gesagt: "Frau Müller wird wieder gewaschen."

"Du brauchst mich heute nicht waschen. Ich spring gleich mit meinen Kindern in die Oder!" - Mit ihren Kindern waren wohl ihre Schulklassen gemeint.


Ich überredete sie dann, dass wir heute nur eine kleine Katzenwäsche machten. - Das sagte ich allerdings fast täglich, wenn ich sie versorgen musste.

"Die Oder hat ganz kaltes Wasser. Da waren heute noch Eisklumpen drauf. Ich mache jetzt ganz schönes warmes Wasser fertig und die Bettdecke darfst Du auch mitnehmen."


Gegen Kälte hatte sie nämlich was.
"Na gut, dann mach aber schnell."
Als ich die Pampers entfernte, meinte sie mit einem Seufzer, dass es gerade so schön warm gewesen wäre. Dass ich sie aber auch immer belästigen müsste.

 

Ich konnte zwar später die Bettdecke wieder entfernen und ein Zeitgefühl hatte sie ohnehin nicht. - Aber man musste ständig auf der Hut sein. Bei einem falschen Handgriff, wenn ihr etwas nicht passte, dann biss sie einen ratzfatz in die Hand.
Jedenfalls musste man sie ständig beschäftigen und ablenken. -

Das war der normale Morgen. 2 x in der Woche musste sie aber geduscht und die Haare gewaschen werden. Das ging nicht ohne ein Mordsgebrüll über die Bühne.
Man bedenke, dass die Bettlägerigen sehr sorgfältig gewaschen, abgetrocknet und eingecremt werden müssen, da sich sehr schnell offene Wunden bilden, die ganz mühsam und schlecht wieder heilen.

Auch beim Füttern war die Frau sehr, sehr eigenwillig. Da sie ihr Essen nicht mehr sehen konnte, benahm sie sich stets misstrauisch. Wer die alte Dame nicht kannte, musste sich nach dem Füttern garantiert umziehen. Im Nachtisch lagen immer so kleine Schokoriegel, die man von ihrem Taschengeld immer kaufte. Bevor sie ihren Mund öffnete, musste sie immer etwas Süsses schmecken. Sonst bekam man keinen Löffel mit Essen hinein. - Ich hatte ja auch schon mal die Bekanntschaft mit ihrer Eigenwilligkeit gemacht und mich umziehen müssen. - Daraus lernte ich aber!
Also, ich musste sie mit Spinat und Kartoffelbrei füttern, schob den Schokoriegel vor den Mund, sie lutschte vorsichtig daran, bemerkte, dass es süss schmeckte und ich schob dann sofort den Löffel mit dem Mittagessen hinterher. Nur in dieser Reihenfolge klappte es und mit viel Ablenkung. Ich fragte sie viel nach ihrer Vergangenheit. Die Gegenwart war ihr nicht bewusst!


Einen Moment der Unachtsamkeit reichte - sie bemerkte, dass das nicht süss war, womit ich sie fütterte und sie spuckte das Essen in hohem Bogen aus. - Ich hatte den Spinat in meinem Gesicht auf auf dem weissen Kittel. - Nachdem ich mich grob gereinigt hatte, kam mir eine Idee. Unter das Essen mischte ich Traubenzucker, machte das in der Mikrowelle noch einmal warm, fütterte die Gute erneut und sie ass alles auf! So ging es auch. Ich erinnerte mich daran, wie man das mit den kleinen Kindern machte, sie ans Essen zu gewöhnen.


Nach dem Essen schlief sie dann wieder und war ganz friedlich. - Auf einmal klingelte sie. Ich ging in das Zimmer und fragte sie, was sie denn möchte.
Sie antwortete, dass sie überhaupt nicht wüsste, wass sie anziehen sollte.
"Kannst Du mich denn nicht mal beraten? Ich möchte mit dem Zug zu meiner Schwester nach Erfurt fahren."


Sie hatte keine lebenden Angehörigen mehr und ausser Nachthemden auch kein einziges anderes Kleidungsstück in ihrem Schrank. - Ich bediente mich mal wieder einer barmherzigen Lüge, um die Gute zufrieden zu stellen.
Obwohl es draussen sehr warm war, sagte ich, dass wir scheussliches Wetter hätten. Es sei kalt, regnerisch und windig. Sie sollte doch ihre Reise verschieben und es sich heute einmal im Bett gemütlich machen.
Sie bedankte sich sogar bei mir für diesen guten Rat. - Ich habe es danach nicht mehr erlebt, dass sie wieder mal verreisen wollte. Vielleicht äusserte sie das bei einer Kollegin? - Wir hatten ja immer Wechselschicht.

Trotz ihrer Mucken hatte ich die Frau in mein Herz geschlossen. - Allerdings hatte die Stationsleitung etwas gegen meine Methoden einzuwenden. - Ich sollte sagen, dass sie 93 Jahre alt sei, sie seit 10 Jahren in einem Altersheim lebte, sie überhaupt keine Verwandten mehr hätte, sie blind sei und ohne Hilfe nicht mehr zurecht käme. Sie könnte auch nicht mehr in einem Zug verreisen!
So etwas lernt man in den Pflegeschulen? -

Meine Vorgesetzte war 21 Jahre alt - ich 45 Jahre. - Ich habe nie ein Konkurrenzdenken entwickelt - stand weit darüber. "Die jungen Damen kommen auch noch dahinter, wenn sie gewisse Lebenserfahrungen gesammelt haben. Wir befanden uns schliesslich nicht in einem Krankenhaus und ich habe immer mein Bauchgefühl benutzt, womit ich sehr gut klar kam."
Ich habe einfach nichts mehr erzählt, was sich zugetragen hatte und wie ich Situationen löste. - Dafür bekam ich immer die schwierigen Fälle zugewiesen! Es hat mich nicht gestört. - Bin auf jeden speziell eingegangen.

 

 

 

 

 

Kind wenn Du etwas nicht verstehst frag mich einfach .... Ma - warum verstehst Du mich nicht ?


Geschrieben von: Ben Gel - Mittwoch, den 17. November 2010 um 22:08 Uhr

Zappelphilip ... der traurige ... ?
Zappelphilip nannte man ihn früher - sind doch Kinder .. wurde sanft lächelnd besänftigt
ADHS - ist es jetzt - wenn das Kind nicht als Erwachsener fungiert ... wird kalt lächelnd auf die Beruhigung der Pillen verwiesen
Nur - die Kid`s braucht keine “ Pillen “ - lediglich die Pharmaindustrie benötigt die Pillen zur Gewinnaufstockung.
Kinder welche ihre Freiheit, ihre Gefühle, ihre Gedanken ihre Kreativität ausleben wollen.
Gefangen im golden Käfig der Fürsorge, unterdrückt ihr Springen nach Freiheit bemerken Eltern nicht das sie ebenfalls
Gefangene von provozierte Regelungen und Gesetze sind - nicht so goldig ... ihr Käfig
Verbote, Einschränkungen ohne Erklärungen - Unverständnis und Frust bei den Kid`s
Nicht so einfach für die Eltern - Erklärungen in der knappen Zeit
Die ersten Jahre ihres Lebens beeinflußt von Kindergarten, Schule - in welchem die Interessen des Staates und der “ Multis “ leicht im Hintergrund schweben ? 
Einfluß der jeweiligen Kirchen - von Menschen gegründet - kann sein .... ?
Sicher sie lernen für später, auch für`s Leben .. ihr Leben ?
Nicht Lügen - lernen sie .. sie erfinden, entwickeln ihre Märchen der Abenteuer und “ erschwindeln “ ihre Rollen der Helden - bestraft werden sie - weil “ gelogen “
Frustriert sind sie - denn sie bemerken bereits die echten Lügen dieser Welt.
Obwohl sie lernten der Sieger zu werden der Beste zu sein, seltsam sehen sie - noch andere gibt es von jenen.
Die nächste Zeit der Reife - gelenkt.
“ Kid`s - habt Fun - geht in die Disco, amüsiert euch - denkt nicht - das tun wir schon für euch “
Kauf diese und jenes und du wirst der Sieger werden der Beste sein - sie werden es nicht - und staunen irritiert.
Du sollst nicht streiten niemanden verletzen - das tägliche töten vor Augen, Krieg und Verwüstung - und staunen wieder irritiert.
Du sollst lieben den Anderen verstehen, Ihm helfen erzählt man ihnen in diesem großen Raum der Kirche - unverstanden ungeliebt fühlen sie sich allein gelassen in ihrem Umfeld der Verständnislosigkeit - manche von Kirchenbetreibern welche “ Liebe “ nicht nur im Heiligenschein des Glaubens zelebrieren ...
Und danach - angepaßtes Schablonendenken.
Wo bleibt der Mensch - das gegenseitige Verständnis - Gefühle des Verstehens - der Hilfsbereitschaft - Liebe - und all diese Dinge welche sie vermissen ... ?

Frust .. aus welchem Wut entsteht - unbemerkt haben sie den Glauben verloren.
Der Nährboden für Gewalt - ein Schutz des Hirns um nicht verrückt zu werden - zwingt es zum reagieren - abreagieren.
Sieh Dich um - das Dilemma täglich sichtbar
Heute erkennt man dies, Morgen jenes - andere Zusammenhänge welche “ dies “ wieder ändern, umkehren, wie bereits so oft auch in anderen Bereichen.
Tut uns leid wir haben uns getäuscht das Gegenteil ist richtig - den Schaden trägt der Gutgläubige

Es war mir eine Freude, das lesen zu können.


Geschrieben von: christel  - Donnerstag, den 18. November 2010 um 11:06 Uhr

Hallo Ben Gel,

was war das eine Freude für mich, Deine Ausführungen lesen zu dürfen.

Wir sind damals extra aus der Grossstadt weggezogen, der Kinder zuliebe, weil ich sah, dass sie sich dort nicht kindgerecht entwickeln konnten. Kein Platz zum Spielen, ruhig sein ................!

Ein Kind benötigt für eine gesunde Entwicklung mehr, als ihm heute geboten wird. Über dieses Thema habe ich schon so oft in anderen Foren geschrieben und überall wurde ich wegen meiner Einstellung direkt angegiftet.

Eine Mutter gehört bis zum dritten Lebensjahr zu ihrem Kind. Sie muss es erlernen. Es gibt zwar einen Instinkt, den die Mutter als Veranlagung besitzt, um ihr Kind zu beschützen, aber im Detail kann sie es nicht kennen, weil jedes geborene Kind ein Original ist. Von fünf Geschwistern einer Familie gibt es fünf unterschiedliche Kinder. - Man kann sie nicht normen und anpassungsfähig erziehen!

Viele Frauen meinen, ich würde sie als schlechte Mütter beurteilen, wenn sie gleich nach der Geburt, also nach dem Mutterschutz, wieder in den Beruf gehen und ihr Kind in fremde Hände abgeben. - Ich habe immer wieder erlebt, dass diesen Frauen der echte Zugang zu ihrem Kind fehlt. - Manchmal erlebte ich so eine sogenannte Affenliebe zwischen Kind und Mutter, so eine unnatürliche Beziehung. Es wird verhätschelt und betäschelt, ihm wird alles gekauft und erlaubt.

Aber das sind keine Dinge, die ein Kind für seine Entwicklung benötigt.

Lieber Ben, ich könnte jeden einzelnen Satz von Dir dick unterstreichen. Man hat diese Entwicklung derart forciert, um die Menschen besser ausbeuten zu können. Jede Institution nutzt die ahnungslosen Menschen aus. Das, was die Mutter instinktiv von der Natur erhalten hat, wurde ausgeschaltet. Sie muss arbeiten gehen, sie muss sich ausbeuten lassen. Man sagt ihr, dass ihre Erfüllung nur im Beruf liegt.

Und jeder, der was anderes sagt, hat keine Ahnung. Im Kindergarten gibt es Bildung für die Kleinsten, obwohl so wenig Personal vorhanden ist, dass mit Mühe und Not die Windeln gewechselt werden können.

Bildung ist, wenn ein fast einjähriges Kind auch mal einen Regenwurm anfasst, der gerade aus der Erde kommt, wenn sich das Kleine freut, wie der zappelt, wenn es selber Erfahrungen machen kann, wie sich Gegenstände anfühlen, ob sie hart, weich, nass oder trocken sind, wenn sie auf dem Erdboden rutschen und ihre Welt entdecken.

Hier ist es die Aufgabe der Mutter, das Kind zu beobachten und Schaden von ihm abzuwenden. Es ist nicht schlimm, wenn es schmutzig wird. Man kann alles wieder waschen. Aber das Kind hat sehr viel gelernt, wie seine Umgebung beschaffen ist.

Ein Kind muss lebhaft sein, immer in Bewegung. Alles andere ist unnatürlich. Es benötigt keine Pillen, wenn es sich erkältet hat.

Lieber Ben, ich könnte hier alles voll schreiben, wenn es um dieses Thema geht. Deinen Artikel werde ich mit in die Seite aufnehmen, denn er ist sooooo ungeheuer wichtig. Ich wünschte, die Menschen könnten von Dir lernen!

Vielen Dank für den bereichernden Kommentar und recht schöne Grüsse allen Lesern

Christel

 


 

Depressive Kinder: Welchen Anteil hat die Schule?

Welchen Anteil hat die Schule?


Sonia Seymour Mikich: "Zeugniszeit! Da werden bestimmt ein paar Tränen fließen, schlechte Laune auch hier und da. Und dann aber auch richtige Verzweiflung. Und ich frage mich: Ist es richtig, das Leben von Kindern mit den gleichen Ansprüchen zu überziehen, wie das von Erwachsenen? Ist es richtig, Angst vor dem Abstieg und dem Versagen eins zu eins an Kinder weiterzugeben? So richtig richtig kann es nicht sein, sonst würde nicht eine Kinderpsychiatrie nach der anderen ihre Tore öffnen. Isabel Schayani und Mareike Willms zu einem oft verdrängten Thema - Depressionen bei Kindern. Sie nehmen zu."

Irgendwie sonderbar, einen Film über Depressionen in der Schule zu beginnen. Aber darum geht es, um Depressionen und Schule. Die Redaktion der Schülerzeitung hat genau das zum Thema gemacht.

Schülerin: "Depression wird immer, bei Schülern zumindestens, damit in Zusammenhang gebracht, dass jemand nicht richtig im Kopf ist und deswegen haben wir das Thema auch genommen, damit andere Leute auch wachgerüttelt werden für dieses Thema."


"Depression" ist nicht gerade ein Jugendthema. Doch je länger die Zehntklässlerinnen des Ernst-Barlach-Gymnasiums in Unna über "Depressionen" diskutierten, desto klarer wurde, das Thema ist ihnen näher als ihnen lieb ist.

Schülerin: "In der heutigen Gesellschaft - wie oft gesagt wird, muss jeder sozusagen so ein Stehaufmännchen sein. Also man darf ... wenn jemand depressiv ist oder wenn man merkt, dass jemand nicht gut drauf ist, dann wird man sofort als schwach abgestempelt. Man will ja nicht schwach sein, man will ja möglichst was schaffen."

Sie reden über Schüler wie Sophie, die irgendwo in Deutschland lebt.

Grafik: "Sophie, 16 Jahre, leidet unter Depressionen seit der Grundschule."

Sophie: "Ich fühl mich die ganze Zeit traurig, egal, wo ich hingehe. Wenn ich bei Freunden bin, ich sitz nur traurig rum und ... warte halt, bis der Tag vorbei geht, bis ich schlafen kann. Und ich warte eigentlich die ganze Zeit nur, dass die Zeit vorbeigeht. Ich hab immer mehr das Gefühl, dass ich nichts wert bin, also ... dass ich auch gehen könnte eigentlich."

Sophies Mutter: "Also der Grund für ihre Traurigkeit, wir haben am Anfang überhaupt gar nicht begriffen. Morgens hat sie Bauchschmerzen gehabt, Halsschmerzen, zum Teil wirklich messbar Fieber, drei, vier Tage, dass sie nicht einschlafen konnte. Am Morgen total erschlagen war. Hat die Zeit rausgezögert morgens, um in die Schule zu kommen."

Früher dachte man, diese Art der Traurigkeit hätten nur Erwachsene. Heute muss die Medizin diagnostizieren, auch Kinder haben Depressionen. Das ist weit mehr, als ein paar Wochen schlecht gelaunt zu sein. Depressionen sind eine Krankheit. Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Zahl der Kinder zwischen 10 und 14 Jahren, die wegen einer Depression ins Krankenhaus mussten, verdreifacht. Die Ursache von jedem zweiten Selbstmord unter Jugendlichen ist eine Depression.

 

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0708/depressiv.php5

 


 

Es treibt mir Tränen in die Augen, wenn ich diese Fehlentwicklung der Kinder sehe und das in allen Bereichen.

 

Egal, wie schlecht damals die Zeiten waren, als ich Kind war, aber die Lehrer haben kein Kind fallengelassen. Jeder wurde mitgenommen. Das nur zum Unterschied zu heute. - Kam einer nicht mit, der musste eben nachsitzen. -

 


 

Hausaufgaben nicht ordentlich erledigt? - Nachsitzen - Da war der Lehrer aber zugegen. Er opferte seine Zeit dafür. - Keiner brauchte Nachhilfestunden, keiner brauchte die Hilfe der Eltern für die Hausaufgaben. - Wir hatten kein Kind in der Klasse, was nicht versetzt wurde.

 

Zurückblickend würde ich sagen, dass der Schulunterricht kindgerecht durchgeführt wurde. Es wurde nichts Unmögliches von den Schülern verlangt. - Wir lernten mehr oder weniger schnell und hatten unsere Freizeit, um uns unabhängig von den Erziehungsberechtigten entwickeln zu können. Wo haben denn die Kinder heute noch ihren Freiraum? - Wir hatten kein Geld zur Verfügung, um uns Annehmlichkeiten kaufen zu können. Das vermissten wir auch nicht, denn so etwas gabs nur Weihnachten und zum Geburtstag. - Trotzdem hatten wir niemals Langeweile. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich irgendein Wetter daran hinderte, etwas zu unternehmen und sei es, dass wir uns in einem Hühnerstall aufhielten oder in einem Taubenschlag landeten, immer zu mehreren Kindern.

 


 

Nur bei Anbruch der Dunkelheit mussten wir daheim sein. Sonst gab es ein Donnerwetter. Aber auch das wurde hin und wieder nicht beachtet, wenn man intensiv beschäftigt war. - Gerade in der Dunkelheit konnte man so manch schönen Streich ausüben. - Ich muss heute noch über einige Taten schmunzeln, die man sich ausdachte, als Kind. Dafür nahm man auch mal eine Strafe in Kauf.

 


 

Mir tun die Kinder leid, die heute schon von ihren ehrgeizigen Müttern dazu getrieben werden, mehrsprachlich aufzuwachsen, weil man aus ihnen das Beste herausholen möchte. - Der Schuss geht oft nach hinten los. - Kinder benötigen ihren Freiraum, um selbständig eigene Fähigkeiten entwickeln zu können.

 


 

Kinder haben Gene und Fähigkeiten vererbt bekommen, die man fördern sollte. Man kann ihnen kein Programm einzwängen, das gegen ihr Naturell verstösst. Kinder müssen frei spielen, um all die Eindrücke, die sie erlernen, verarbeiten zu können. - Sie können nicht immer brav und ruhig wie ihre Eltern sein! - Warum verstehen das ausgebildete Pädagogen denn nicht? -

 


 

Heute werden Unterrichtsstoffe gekürzt, um Kosten einzusparen. - In soundsoviel Jahren haben sie ein bestimmtes Quantum zu lernen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie schnell der einzelne Schüler lernt. - Die Lernenden bekommen nun von allen Seiten Druck. Schaffen sie das Pensum nicht, landen sie unter den Hoffnungslosen. Ganz zu schweigen davon, dass die meisten nicht einmal Geld für Nachhilfen haben.

 


 

Ist es da nicht logisch, dass die Kinder aufgeben, wenn sie merken, dass ihnen das Lernen sehr schwer fällt. Welch eine schlimme Entwicklung für die Kinder, die die Zukunft des Landes bedeuten!

 


 

Alles ist mit Kosten verbunden. Ich war nicht einmal in den schlechten Zeiten, in einer Schule, wo es hineinregnete oder alles kaputt war. Und warum ist heute dafür kein Geld mehr da? - Damals war es eine Staatspflicht, für ordentliche Schulen zu sorgen. Und zu der Zeit kam weiss Gott weniger in die Staatskassen als heute. Da gab es keine Privatschulen. Arme und reichere Kinder waren befreundet, lernten gemeinsam!

 


 

Warum lässt man die Schulen heute so verkommen? Das kann doch nicht nur am fehlenden Geld liegen. Unsere Regierenden haben mehr Geld zur Verfügung, als jemals zuvor. Es steht ja fest, dass Schulen bereits in einem gesundheitsgefährdetem Zustand sind. - Steckt da eine Absicht hinter, die Eltern zu zwingen, ihre Kinder in private Schulen anzumelden? - Warum wehren sich die Eltern nicht gegen solche Zustände, gemeinsam mit den Lehrern??

 


 

Ich habe eigentlich sehr viel Verständnis, für alle Lebenssituationen. Bei mir ist ein Punkt erreicht, wo ich keine Erklärung mehr für das Handeln der Regierenden habe.

 


 

Anlässliches eines Besuches in der Tschechoslowakei - etwa 1992 - sahen wir solche Zustände, wie sie heute auch bei uns einkehren. Gebäude von Schulen und Bahnhöfen, wo wir dachten, dass da kein Mensch mehr hausen könnte. Und doch war es so. - Unser Vorzeigestaat - so heruntergekommen?

 


 

Aber so war das zu meiner Jugendzeit . - Ich kam mit 14 Jahren aufs Büro in die Lehre. Der Lehrherr ersetzte den Lehrer. Man hatte Respekt vor ihm. Wenn der anordnete, dass man dies und jenes zu lernen hätte, dann gab es kein Vertun. - Man lernte das auch. - Allerdings war da dieser ungeheuere Druck, dem die Kinder heute ausgesetzt sind, nicht vorhanden. Ich erhielt jedenfalls alle Möglichkeiten, mich in dem Büro weiter zu entwickeln und ordentlich zu lernen. Dazu brauchte ich kein Wissen mitbringen. - Dafür waren die Lehrjahre keine Herrenjahre. Das wusste jeder und man richtete sich danach. - Aber wir hatten doch sehr grosse Freiräume für alles.

 


 

Fernsehen gabs nur abends und nach "Kuhlenkampf" am Samstag (kennt den noch einer?) war Fernsehschluss, so nach 22 Uhr. In meiner Kindheit hatten wir noch keinen Fernseher.

 


 

Allerdings konnten wir unsere Fähigkeiten auch praktisch bezogen entwickeln, nicht nur in Theorien. Aber wir waren auch nicht abgelenkt.

 

 

 

 

 

 

Leider auch schon für Kinder und Jugendliche.

 

 

 

Hier nachzulesen:

 


 

http://www.veilchens-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=702&Itemid=11&limitstart=4

 

 

 

Wer macht unsere Kinder - unsere Zukunft - so kaputt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wurde durch einen Kommentar an einen Streich meiner Burschen erinnert.

 

Die waren sehr ideenreich und man war auf allerhand gefasst, was sie so fabrizierten. Natürlich geschah alles klammheimlich.

 


 

 

 

 

So entdeckte ich im Schrank der Jungen ein "Gefäss", was in Geschenkpapier eingewickelt war, wo aber "Achtung - hochexplosiv" geschrieben stand. Bei mir klingelten Alarmglocken.

 


 

Nachdem man im Keller des Hauses so einige chemische Versuche umsetzte und das Erlernte aus dem Chemie- und auch Physikunterricht ausprobierte, kamen sehr oft nicht gerade Wohlgerüche vom Austragungsort, in die Wohnräume. - Natürlich schaute ich auch nach, was sich denn so tat. Allerdings kam ich nie dahinter, was sich wirklich da abspielte. - Gepetzt wurde nie.

 

Ich erwähnte schon mal, dass meine kleinen Genies sich ebenfalls der Elektronik widmeten. Sie bauten sich mit 12 Jahren ein Radio und mit Hilfe eines Sponsors, der an der Volksschule Kurse durchführte, durften sie ebenfalls daran teilnehmen. - Und wenn sie etwas machen wollten, bekamen sie auch kleine Widerstände, Transistoren einen Schaltplan, bzw. eine Erklärung, wie sie vorgehen sollten. Sie erlernten das Löten und das Errechnen der notwendigen Teile.

 

Es gab immer wieder andere Überraschungen. - Es piepte, als es regnete und meine Wäsche draussen hing. Die Krönung war jedoch eine Lichtorgel im Schlafzimmer, nach der Musik des Radioweckers.

 


 

Jetzt könnt Ihr Euch auch vorstellen, wie zweifelnd ich das Gefäss im Schrank beobachtete. "Achtung! Hochexplosiv!"

 


 

Nun ja, die Burschen kamen aus der Schule und ich fragte sie, was denn da in dem Gefäss sei? - Gesenkte Häupter meiner Ableger sagten mir: "Es wird nichts verraten." - Schliesslich beruhigte ich mich. "Vielleicht wollen sie uns damit verarschen."

 

Abends erzählte ich das meinem damaligen Mann. - Er ging forsch zur Sache, fragte und als keine Antwort kam, riss er das Geschenkpapier, was mit Tesafilm zugeklebt war, einfach ab. - Was sah er? Wieder Geschenkpapier, mit der gleichen Aufschrift "Achtung! Hochexplosiv!" Er machte noch einen Versuch und es bot sich ihm das gleiche Bild. - Nun war er sich sicher, dass die Kinder uns verarschen wollten. - Schliesslich hatte ich das ja auch schon vermutet.

 


 

Allerdings liess es meinem Mann keine Ruhe. Er wollte es genau wissen, ging wieder ans Werk. - Er wickelte und wickelte. Sämtliche Tesafilm- und Klebestreifen - Vorräte waren wohl für diese Zwecke aufgebraucht worden. - Aber immer wieder kam die Warnung deutlich sichtbar zum Vorschein.

 


 

Die wievielte Verkleidung des Gefässes entfernt worden war, weiss ich nicht mehr. Nur der Anblick des ganzen zerknüllten und zerrissenem Papier ist mir noch in Erinnerung. - Ich hörte meinen Mann rufen: "Komm mal her!" Ich ging nachschauen. Auf einmal kam eine Lunte zum Vorschein. Es wurde ernst.

 


 

Im Inneren war eine dicke Metalldose, die dicht verschlossen war, aus der nun die Lunte herausragte. - Nun mussten die Jungen Farbe bekennen! - Und jetzt wurde erklärt, dass sie von den Jägern die Patronen sammelten und daraus das Schwarzpulver entnahmen, was nun Inhalt der Dose sei. Es waren auch noch gesammelte Knallkörperinhalte dabei. - Damit wollten sie auf einen Acker gehen und das anzünden.

 


 

Wir waren nicht einmal mehr in der Lage zu schimpfen, so schockiert waren wir. - Schliesslich haben wir ihnen vernünftig erklärt, was das ausgelöst hätte .................! Sie mussten versprechen, so etwas nicht noch einmal zu machen. Wenn, dann müsste eine erwachsene Person dabei sein. - Es wurde versprochen. Jedenfalls habe ich ähnliche Beobachtungen nicht mehr gemacht. Vielleicht waren sie sich der Gefahr auch bewusst geworden.

 

 

 

Nicht umsonst lästerte der Lehrer über meinen ältesten Sohn "der Herr Professor". Der Lehrer mochte meinen Sohn nicht, weil er nämlich mehr konnte, als der Unterrichtende selber. Der hatte sein Wissen aus früheren Jahren, stand wohl kurz vor seiner Pensionierung. - So gab mein Ableger ihm dann und wann mal Nachhilfe. - Wie peinlich für einen Lehrer! - Und als er meinen Sohn dafür auch noch abstrafen wollte, mit schlechten Zensuren, ging ich zum Rektor. So kam mein Ableger wieder zu seinem Recht. Mehr wollten wir nicht. - Jedenfalls die "Eins" für die Fächer kam ins Zeugnis.

 

 

 


 

 


 

 

Das hatte Audifan mir noch als Anlage geschickt!

 


 

Das Format wir hier auf der Seite nicht angenommen, habe es deshalb nur kopiert:

 

 

 


 

 

 

 

 

Bist du vor 1978 geboren ?

Nach 1978 geboren ?

Hau ab !
Folgendes verstehst du
so wie so nicht !

Wie ist es nur möglich,
dass wir, geboren in den
50-er, 60-er, und 70-er Jahren,
immer noch leben ? !

Gemäss Theorien von
anno 2004 – 2005 – 2006
hätten wir schon längst tot sein müssen !

Warum ?

Wir sassen im Auto:
ohne Kindersitz,
ohne Sicherheitsgurt
und ohne Airbag !

Unser Bett war mit Farbe voller
Blei und Cadmium angestrichen !

Auch die bunten Holzbauklötze,
die wir uns begeistert in den Mund steckten ...

An der Treppe gab es für uns kein BfU-Sicherheitsgitter !
Wer das Treppenlaufen nicht beherrschte und nicht aufpasste,
purzelte hinunter und schlug sich die Fresse blutig !

Wenn wir nachts weinend im Bett aufwachten,
so hörte es niemand !
Falls wirklich etwas los war, so mussten wir ganz laut schreien,
damit die Eltern aufmerksam wurden !

Babyphon ?
Von wegen !

Flaschen mit gefährlichem Inhalt (auch die aus der Apotheke ...
mit Salzsäure, Brennsprit u.s.w.) konnten wir ganz einfach mit
unseren Händchen und beschränkter Motorik öffnen !

Viele Türen (vor allen die vom Lift und den Autos)
gingen einfach zu, und wenn unsere Fingerchen
dazwischen kamen, tat‘s mehr als nur höllisch weh !

Wenn wir zu faul zum laufen waren, setzten wir uns hinten
auf das Fahrrad unseres Freundes.
Der strampelte sich einen ab und wir versuchten, uns
an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten !
auaaaaa !

Einen Helm trug man nicht.
Nicht einmal auf dem Moped und schon gar nicht auf dem Fahrrad !

Wasser tranken wir vom Wasserhahn
und nicht aus der Pet-Flasche !

Farb- und Aromastoffe muss es auch schon gegeben haben.
So rot, grün und gelb wie die Limonade damals war,
sieht man heute keine mehr !

Einen Kaugummi legte man am Abend auf den Nachttisch und
am nächsten Morgen steckte man ihn einfach wieder in den Mund !

In der Schule gab‘s nur eine einheitliche Grösse von Pulten.
Die Luxusmodelle waren in der Schreibhöhe zwar verstellbar ...
Aber alle hatten so eine herrlich-gefährliche Klappe dran!

Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen durch Bruder,
Schwester, Neffe, Freunde der Eltern oder so.
Auch das Fahrrad war meistens entweder zu gross oder zu klein !

Überhaupt hatte ein Fahrrad keine Gangschaltung. Und wenn doch,
dann nur eine mit 3 Stufen !
Und wenn du einen Platten hattest, lerntest du vom Vater, wie man
das selber flicken konnte !
(Am Samstagnachmittag – mit Wassereimer, Schlauchwerkzeug,
Schmirgelpapier und Gummilösung ...)

Wir verliessen frühmorgens das Haus und kamen wieder heim,
wenn die Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war.
In der Zwischenzeit wusste meistens niemand, wo wir waren ...
und keiner von uns hatte ein Handy mit dabei !

Wir liessen im Wald „die Sau raus“ ... oder im Park auf Spielplätzen
mit Sandkasten, Schaukeln und Klettergerüsten ... oder auf dem Pausenplatz,
der kein Versammlungspunkt von irgendwelchen abartigen Schmutzfinken war.
Da lagen auch keine Spritzen und gebrauchte Kondome herum ... !

Wenn wir zu einem Freund wollten, gingen wir einfach hin !
Wir mussten nicht vorher anrufen und einen Termin vereinbaren ! 
Wir wurden von den Eltern auch nicht hin gebracht bzw. von dort abgeholt !

Wir assen Kekse und bekamen Brot
mit viel echter Butter drauf !
Und davon wurden wir nicht dick !

Wir tranken aus der gleichen Flasche wie unsere Freunde und
keiner machte deswegen ein Theater oder wurde gleich krank !

Wir hatten keine Playstation, Nintendos, X-box,
64 Fernsehsender, Videos, DVD‘s mit Dolby-Surround-Sound,
MP3-Player, eigene Fernseher mit Satelitenempfang,
PC‘s und Internet ...  
Wir hatten Freunde !

Das Fernsehprogramm begann erst um 18 Uhr !
Da kam (manchmal) eine Stunde lang etwas Lustiges für Kinder.
Und wehe dem, der sich nachher traute aufzustehen um den einzigen Knopf
für einen anderen Sender zu betätigen (fest am Apparat montiert). 
Die Eltern bestimmten, was und wie lange „TV-geglotzt“ wurde !

Wir haben uns geschnitten, die Knochen gebrochen, Zähne raus geschlagen
und niemand wurde vor den Richter zitiert.
Das waren ganz normale, tägliche Unfälle und manchmal bekamst
du hinterher (als erzieherische Zugabe) noch eins auf den Arsch !

Wir kämpften, schlugen einander grün und blau und es gab
keinen Erwachsenen, der sich darüber aufregte.
Keiner hängte deswegen gleich eine „Peace“-Flagge zum Fenster raus !

Pädagogisch-verantwortliches Spielzeug machten wir selber;
mit Knüppel schlugen wir auf Bälle ... wir bauten Seifenkisten,
und merkten erst unten am Berg, dass wir die Bremse vergessen hatten !

Wir spielten Strassenfussball, und nur wer gut war, durfte mitspielen.
Wer nicht gut genug war, musste zuschauen und lernen, mit der
Enttäuschung umzugehen ! Da half nur Training !
Und das ging auch ohne Kinderpsychiater und Rorschach-Test !

In der Schule gab es auch dumme Schüler.
Sie gingen und kamen gleichzeitig mit den anderen und wir hatten
den gleichen Lehrstoff. Manchmal mussten sie ein Jahr wiederholen
und darüber wurde nicht diskutiert. Auch nicht am Elternabend.
Der Lehrer hatte immer recht !

Wir machten unsere Pausenbrote selber, nahmen am Morgen einen
Apfel mit und wenn wir das vergassen, konnte man in der Schule
nichts kaufen !
McDonalds … Burger-King … Döner-Bude Snack-Bar …
Imbiss-Stand … Pizza-Ecke M-Take-Away … Selecta-Automat
Fehlanzeige ! 

Zur Schule gingen wir (auch im Winter) zu Fuss !
Schulbusse u.s.w. … ?

Wenn deine Mutter zum Abschied in der Türe stand oder
dir aus dem Fenster nachwinkte, warst du eine Memme ...
Und kam sie sogar als „Begleitschutz“ mit, na dann „Gute Nacht“ !

Und wenn du dich wirklich in echte Gesetzeskonflikte  gebracht hattest,
dann waren die Eltern schnell mit der Polizei einer Meinung ! Sie holten
dich zwar auf der Wache ab, aber nicht um dich rauszupauken !
Daheim ging das Verhör gnadenlos weiter ... ohne Jugendberater,
Sozialarbeiter und anderen pädagogischen „Schöngeistern“ !
Unsere Taten hatten Konsequenzen und wir konnten uns nicht verstecken !
Kinder-Sorgentelefon ?           Ach was !

Wir waren frei ... und hatten Pech,
aber auch Erfolg und trugen Verantwortung !
Und mussten lernen damit umzugehen !

Unsere Generation hat viele Menschen hervorgebracht, welche Probleme
lösen können, die innovativ arbeiten und dafür Risiken eingehen -
und die Folgen nicht scheuten ... !

Gehörtest Du auch dazu?

Gratuliere!

Wir waren HELDEN !

Geboren nach 1978 ?

Verdammt eigensinnig und erst noch weitergelesen, hä ?

Jetzt weisst du, ((( Weichei ))) was wahre Helden sind !

Schau in den Spiegel und schicke dann dies ruhig weiter !
Auch an die, die nach 1978 geboren sind ... !
Sie können die „neuen“ Helden von morgen sein ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben jede Menge Streiche ausgeheckt und wenn wir erwischt wurden, war auch bekannt, was uns blühte!

 


 

Aber es war doch aufregend, immer mal etwas auszuprobieren, was verboten war!

 


 

Hinterher konnte mal doch immer noch beurteilen, ob wir das noch einmal machten. Wir konnten aber aus unseren Fehlern lernen!

 

 

 

Von wegen Polizei! Das regelte die Nachbarschaft selber.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist der liebe Gott ein Zauberer?

In allen Geschichten, wo es um den Tod ging, z. B. bei "Schneewittchen und die sieben Zwerge", wo die böse Stiefmutter dem Schneewittchen einen vergiteten Apfel zu essen gab, musste ich die Erzählungen abändern, weil dieses sensible Kind, mein Männlein, der kleine Junge, den ich betreute,  ins Grübeln geriet. - Und bei meinen Versuchen, den Geschehnissen einen anderen Inhalt zu geben, begann er zu wettern und erzählte mir, mit seinen Worten, was sich da ereignet hatte. - Irgendwann machten wir ein Spiel daraus, dass jeder von uns einen anderen Inhalt daraus machen könnte. - Das war recht lustig, was dabei herum kam. Natürlich starb das Schneewittchen bei unseren Erzählungen nicht.

Sobald der kleine Mann etwas über den Tod hörte, wurde er nachdenklich, weil er Verlustängste bekam. Ich bemerkte das an seiner Reaktion, dass er mir erklärte, dass er Arzt werden wollte und wenn ich mal ganz ganz alt wäre und er ein Mann, dann würde er mich immer gesund machen. Dieses entstand nur aus seinen gewaltigen Verlustängsten. Die Personen, die er um sich hatte, auf die wollte er niemals verzichten. - Nun ja, wer will das schon? - Ich sprach mit ihm, ziemlich allgemein gehalten, auch mal über den Tod, weil er danach fragte.
"Kann ein Doktor einen Toten denn auch wieder gesund machen?"
"Nein Männlein, ein Arzt kann Krankheiten heilen, damit der Mensch nicht so früh stibt. - Aber er kann keine Toten zum Leben erwecken. Wenn das Herz nicht mehr schlägt, ist ein Mensch tot. Daran kann man nichts mehr ändern."
Männlein hielt mich plötzlich umschlungen und versicherte sich, dass ich ja noch nicht alt wäre und wenn er erst ein Mann sei, zudem auch noch Doktor, dann brauchte ich nicht sterben. - Na, da war ich aber froh!


Ich ging mit Felix, meinem kleinen Männlein einkaufen. Er war so zwischen 3 1/2 und 4 Jahre alt. Genau weiss ich das nicht mehr. Meine Tätigkeit begann, da war er noch keine 3 Jahre alt. Wir hatten sehr viel miteinander erlebt und es machte viel Freude. Allerdings waren seine Fragen sehr oft von mir gefürchtet, weil sie mich in die Enge trieben. - Was soll man einem kleinen Jungen auch immer antworten und zwar so, dass er es versteht?

Auf dem Wege zum Kaufmann kamen wir an einem Kreuz vorbei, dass am Strassenrand stand. -
"Unkie, (so nannte er mich immer) ist das der Gott, der da am Kreuz hängt?"
"Ja Männlein, das ist er."
"Wer hat den denn da ans Kreuz genagelt?"
"Das waren böse Leute."
"Hat das denn dem Gott nicht weh getan?"
"Ganz bestimmt."
"Hängt der jetzt auch noch da?"
"Nein, das ist schon ganz, ganz lange her. Der liebe Gott ist da am Kreuz gestoben."
"Ach, dann ist der tot und ihn gibt es nicht mehr?"
"Doch Männlein, den gibt es jetzt im Himmel. Er ist nach 3 Tagen von den Toten wieder auferstanden und in den Himmel aufgefahren."
Jetzt wurde es ihm aber zu bunt und schimpfte mit mir:
"Unkie, Du sollst mich nicht immer verarschen. Du hast gesagt, wenn einer tot ist, dann ist er tot. Der kann ja nicht in den Himmel gefahren sein. Da gibt es ja keine Strassen. Und so eine grosse Leiter gibt es auch nicht!"

Da war es wieder, wo ich ins Schleudern kam .........................
"Der liebe Gott ist ja auch kein normaler Mensch. Bei ihm ging das wohl. Aber wir fragen doch lieber die Oma. Ich weiss das auch nicht so genau."
Männlein vergewisserte sich noch, ob ich denn den Gott schon mal gesehen hätte. Als ich es verneinte, dachte er angestrengt darüber nach.

Einige Tage später dachte ich, ich guckte nicht recht. Männlein fragte seine Freunde draussen, ob sie nicht mal Gott spielen wollten? Einer der beiden Jungen aus der Nachbarschaft meldete sich: "Ich will der liebe Gott sein." - Männlein und der andere Junge waren die Bösen. -
Ich beobachtete, was sie machten. Sie holten eine alte Wäscheleine aus dem Wirtschaftsraum der Garage und forderten "Gott" auf, auf die Leiter der Schaukel zu steigen. Dort banden sie den Jungen fest und gingen davon. - Das war ihr Spiel, wo Jesus am Kreuz hing. Sie gingen seelenruhig vor das Haus und fuhren mit ihren Kinderfahrzeugen hin und her.

Der arme Junge, den sie auf der Leiter festgebunden hatten, weinte und rief immerzu: "Ich will nicht mehr der Gott sein, lieber ein böser Mann." Natürlich befreite ich ihn sofort. Ich rief die beiden Ausreisser und wollte ihnen sagen, dass man doch so nicht mit einem Freund umgehen kann. - Was erwiderte mein Männlein darauf?

 

"Der wollte doch Gott sein und der hat 3 Tage am Kreuz gehangen."
Der gepeinigte Junge erhielt von mir ein Trostpflaster. Er war da wie verrückt hinterher, weil es daheim nichts Süsses gab. - Sofort war die Situation wieder abgeklärt.

An dieser Stelle möchte ich noch etwas Lustiges erwähnen:
Immer, wenn Männlein mal gefallen war oder er aus irgendeinem Grund weinte, fragte ich ihn, ob er denn ein Trostpflaster brauchte. Damit gingen Schmerzen schnell wieder weg. - So aus Spass erwähnte ich das. Und manchmal, wenn er Langeweile hatte, klagte er, auch natürlich zum Spass: "Ach, ich habe wieder Schmerzen." Ich wusste, dass er etwas Süsses haben wollte. - Viel verlangte er ohnehin nicht.
Nun war Felix mit seinen Freunden draussen und er erzählte den beiden Jungen von diesem Trick: "Wenn Ihr mal etwas Süsses haben wollt, dann braucht Ihr nur zu Unkie sagen, dass Ihr Schmerzen habt. Dann holt sie ihr Trostpflaster."

 

Ich hörte das im Hause und musste schmunzeln. -
Auf einmal standen die 3 Burschen vor der Tür und klagten jämmerlich: "Meint Ihr, dass denn ein Trostpflaster hilft?" - Oh ja und wie es half! Sie gingen schmunzelnd davon.

 

Natürlich versuchten sie diesen Trick immer häufiger, als ich dann aber mal sagte, dass wir doch wohl besser mal einen Arzt holen sollten und sie ein paar Tage im Bett bleiben müssten, da verschwanden die Wehwehchen und es hiess:

 

"Wir wollten ja nur Süssigkeiten von Dir haben! Wir haben doch keine Schmerzen."

Kurz bevor Männlein in die Schule kommen sollte und ich mir ausmalte, was das wieder für ein Theater geben würde, bis er das akzeptierte, wurde ich ratzfatz wegen einer Erkrankung - Knochenhautentzündung im Knie - entlassen. Man sagte mir: "Entweder kommen Sie sofort wieder arbeiten und ich gebe ihnen starke Medikamente gegen ihre Schmerzen oder sie sind entlassen." -

Also, erpressen lasse ich mich nie, selbst wenn ich anschliessend durch die Hölle gehen muss. - Als Ärzte mussten die ja schliesslich wissen, was es mit dieser Erkrankung auf sich hat. Ich konnte überhaupt nicht laufen. Verwandte sprangen für mich ein, die die Kinder derweil betreuten.
3 - 4 Tage später stand eine Anzeige in der Zeitung, dass sie eine Betreuung für die Kinder suchten, mit eigenem Fahrzeug.

 


Was habe ich unter dem Verlust von Männlein gelitten. Nachbarn von dort riefen mich an, dass der kleine Mann heulend draussen herumlief: "Ich will meine Unkie wieder haben!" - Die Eltern wussten nicht einmal, was sie ihrem Jungen damit antaten! Vermutlich war es ihnen ohnehin nicht recht, dass sich der Kleine so an mich  gewöhnt hatte. Wer sein Kind mit 3 Jahren abends mit zu "Phantom der Oper" nimmt und der Überzeugung ist, dass man dem Jungen einen grossen Gefallen getan hätte, weil er dann auch noch eine Nacht im Nobelhotel, in einem separaten Zimmer übernachten darf, von dem darf man nichts anderes erwarten.

Wir sassen einmal nachmittags mit viel Besuch am Tisch. Beide Kinder hingen bei mir am Hals und belegten ein Bein von mir. Zu ihrem eigenen Vater, der unmittelbar daneben sass, ging keines der Kinder- - Der erklärte mir mal so nebenbei, dass er und seine Frau die Schmusereien mit den Kindern absichtlich nicht machten!! Das muss man sich einmal vorstellen. Allerdings gab er mir auch keinen Grund für sein Handeln an.
Wenn man auch mal traurig über ein Ereignis ist, das Leben geht immer weiter, aber anders. Wichtig ist, dass man das Leben  danach wieder in die Hand nimmt und einen die bösen Ereignisse nicht dauerhaft quälen.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Männlein und der liebe Gott - Kindermund

Ich schrieb ja schon einige Male von Felix - meinem kleinen Männlein - den ich einige Jahre lang betreute. Er wollte mich ja mal heiraten, wenn er gross sei. Wie oft denke ich an ihn................, er hat sehr viele Eindrücke bei mir hinterlassen.

Seine Schwester, schon einige Jahre älter als er, nutzte ihre Überlegenheit oft aus, wie das bei Geschwistern so üblich ist. Bekam sie ihren Willen nicht, drohte sie dem jungen Jungen, das Fenster zu öffnen und die Geister herein zu lassen. - Aus purer Angst tat der Kleine alles, was sie wollte, wenn auch nur widerwärtig. - Ich war schon einige Male eingeschritten und verbot dem Mädchen diese Panik bei ihrem Bruder auszulösen.
In meinem Beisein geschah das auch nicht mehr, doch Männlein berichtete es mir später davon. "Sie hat es wieder getan", so sprudelte es aus ihm heraus. - Da er ja ohnehin immer so ängstlich war, klärte ich ihn einmal auf:

"Männlein, es gibt keine Geister. Diese Geschichten, die davon erzählen, sind nur erfundene Gedanken. Darüber hat man Bücher geschrieben, die die Kinder lesen sollen, Cassetten werden hergestellt, die man anhören kann. - In Wirklichkeit gibt es das nicht." -
Ich nannte ihm Beispiele, wie sich z. B. die grosse Tanne vor dem Hause bei Wind hin und her bewegte. Im Schein von der Strassenlaterne sah das von innen so aus, als bewegte sich draussen einer vor dem Fenster. - "Deine Schwester nutzt diese Angst nur aus, damit sie ihren Willen erfüllt bekommt. - Sage ihr einfach, dass es keine Geister und Gespenster gibt und Du nicht das tust, was sie will. - Danach ist Ruhe."

Ich hatte ihm das leise und geheimnisvoll geflüstert, so dass seine Schwester das nicht mitbekam. - Es war unser Geheimnis!
Natürlich machte das Mädchen mal wieder einen Versuch, ihren Bruder einzuschüchern. - Ich hörte ihn, wie er wetterte: "Es gibt überhaupt keine Geister und ich tue auch nicht, was Du willst." - Sie darauf: "Na gut, dann mache ich jetzt das Fenster auf und lasse die Geister herein. Dann wirst Du schon sehen, was passiert."

Männlein kam zu mir gerannt und flüsterte mir zu: "Sie hats schon wieder getan. Ich habe ihr gesagt, dass es keine Geister gibt und jetzt will sie das Fenster öffnen und die blöden Geister reinlassen." -

Mir blieb nichts anderes übrig, um jetzt einmal einzuschreiten. Ich nahm mir das kleine Fräulein auf den Schoss und fragte sie, ob ich ihr auch einmal solche Angst machen sollte. Dazu kannte ich ja ihre Schwächen genau. Die nutzte ich! - Ja, sie zeigte ein Einsehen, ging zu ihren Bruder und reichte ihm die Hand, unter dem Gemurmele, dass sie das nicht mehr wieder machte.

So ganz war Männlein aber noch nicht beruhigt. Ihn beschäftigte das Thema auch weiterhin, indem er mich mit Fragen bombardierte. Irgendwann liess das auch wieder nach. -

Männlein kam in den Kindergarten - was wiederum ganz andere Ängste auslöste. Es war schlimm, ihn daran zu gewöhnen. Da waren wieder seine Verlassensängste im Spiel. - Die ersten Tage vergingen nur mit Geschrei und Weinen. Ich war gerade mit dem Auto zurück, da klingelte schon das Telefon, ich möge mal wieder kommen, der Kleine schrie in einer Tour.

Zum Angewöhnen blieb ich mal eine Stunde mit im Kindergarten und fuhren dann zusammen nach Hause. So gewöhnten wir ihn ganz langsam daran. Allerdings sass er seine Stunden dort nur ab. Er benahm sich völlig passiv dort. Das erzählten mir auch die Erzieherinnen.

Und dann holte ich Männlein mittags vom Kindergarten ab. Er war total wütend, stellte sich vor mich hin und trommelte auf mich ein: "Du hast gesagt, es gäbe keine Geister, du sollst mich nicht immer verarschen!" - Den Ausdruck hatte er von seiner Schwester übernommen.
Nun, ich wusste überhaupt nicht, was er jetzt wieder hatte. - Aber dann sprudelte es aus ihm heraus: "Ich war vom Kindergarten aus heute in der Kirche. (katholische) Es gibt wohl Geister. In der Kirche gab es den heiligen Geist!"  -

Was sollte ich darauf jetzt antworten? - Gibt es nicht? - Oh je, ich wäre ja in dieser rein katholischen Gegend an den Pranger gekommen, zumal Männleins Mutter auch hin und wieder Aufklärungsunterricht bei Brautpaarseminaren, im Auftrag der Kirche abhielt. - Ich weiss nicht, ob das heute noch so ist, dass die künftigen Eheleute zuvor 3 Wochen oder so in den Brautunterricht müssen.
Zurück zu Männleins heiligem Geist:

"Dieser heilige Geist in der Kirche gehört zum lieben Gott. Das ist etwas ganz anderes, als wenn in Geschichten über Geister und Gespenster geredet wird."
"Hast Du den Geist auch schon mal in der Kirche gesehen?"

"Nein Männlein, aber wir können ja mal die Oma fragen. Die kennt sich doch so gut in der Kirche aus."  -  So verblieben wir.

Die Oma kam so alle zwei Tage mal vorbei und Männlein stürzte sich auf sie, mit den Fragen nach dem heiligen Geist: "Wohnt der in der Kirche? Was macht der denn da? Wo steht denn sein Bett?" - Der Begriff des heiligen Geistes hatte ihn erneut fasziniert. - Seine gute Oma gab ihm allerdings Erklärungen ab, womit er nichts, aber auch nichts anfangen konnte. -

Er fasste mich an die Hand, zog mich mit in sein Zimmer und flüsterte mir zu:  "Die Oma weiss das nicht richtig. Die kommt aus Polen und da gab es den lieben Gott und den heiligen Geist bestimmt nicht!" - Das hatte Männlein bestimmt in einem anderen Zusammenhang zuvor von den Eltern gehört.

Aber DER GOTT - so sprach er immer darüber, beschäftigte ihm damals ziemlich oft. Seine Fantasie ging mit ihm durch. Alle paar Tage kam das Thema auf. Er schwankte zwischen der Vorstellung, Gott als einen grossen Zauberer anzusehen oder der Gleichstellung mit der Frau Holle. - Auf jeden Fall vermutete er viele Geheimnisse hinter diesem lieben Gott. Ich weiss auch nicht, ob er nur mir diese Fragen stellte oder auch seinen Eltern. - Jedenfalls erfuhr ich keine neuen Informationen von ihm, die er anderweitig erfragt hatte.

 

 

Klein Paulchen - schon ganz gross

Ich betreute eine Weile vormittags den kleinen Jungen einer Lehrerin, während die in der Schule unterrichtete.
Klein Paulchen muss ich zuerst beschreiben. Er war zwar schon 4 Jahre alt, auch super intelligent, aber altersmässig war er viel zu klein und ganz schmächtig. - Eine besondere Eigenschaft besass er:  Er hatte keine natürliche Angst. - Wenn der kletterte, dann sah das so gefährlich aus, dass man sich automatisch daneben stellte, um das Stürzen zu verhindern.
Paulchen sass ja immer noch in seinem Hochstühlchen, mit seinen vier Jahren. - Meine Bedenken legten sich jedoch mit der Zeit, als ich bemerkte, dass da nichts passierte. -

Es gab auch weitere Probleme, weil er weder auf die Toilette, noch auf ein Töpfchen gehen wollte. - Da er jedoch alles verstand, was ich ihm erzählte, machte ich ihm die Sache mal schmackhaft und stellte ihm das Angeln mit meinem Mann an einem See in Aussicht! - Das wirkte.

Ich fragte mittags seine Mutter, ob ich das mal machen dürfte. - Sie meinte, ob ich mir das antun wollte und klärte mich auf:

Ihr Mann hatte ein ferngesteuertes Boot, war in solch einem Verein, der an einem See lag. Zweimal nahm er Paulchen mit und beide Male landete Paulchen frühzeitig im See, während der Mann sein Boot aus dem Auto holen und startklar machen wollte. - Das war ausgerechnet zur kalten Jahreszeit. Vater und Sohn mussten unverrichteter Dinge wieder heim fahren! - Er nahm den Jungen nicht mehr mit.
Paulchens Mutter meinte, dass ihr Mann berichtet hätte, dass man 1.000 Augen brauchte, um den Jungen zu beaufsichtigen. - Diese Eindrücke hatte ich überhaupt nicht. Aber mir fiel eine Lösung ein. - Es gab doch für so kleine Kinder solche Zügel, womit die Kleinen laufen lernen können oder womit man sie im Kinderwagen anbinden kann, damit sie nicht herausfallen können. - Die wollte ich Paulchen umbinden. - Die Frau suchte die Teile und wir probierten sie dem Jungen an. Dem zarten Kind passten die noch ganz gut.

So fuhren wir am nächsten Tag zum See und ich hielt die Zügel fest in der Hand. Mir sollte das nicht passieren, dass ich ihn aus dem See fischen müsste.
Mein Mann pflückte einen Stock von einem Strauch und ich machte da eine Plastikschnur dran. Der Kleine war nicht dumm. Er monierte, dass da kein Haken und keine Made dran war. Wir wollten ja eigentlich darauf verzichten, denn wenn der mit dem Stock herumfuchtelte, dann hätte ich höchstwahrscheinlich bald irgendwo den Haken sitzen. - Ich bat ihn eindringlich, den Stock nicht aus dem Wasser zu ziehen, weil der Haken gefährlich werden könnte. - Ja, er war einverstanden. Dann sah er, wie mein Mann Mais an die Angel befestigte. Das wollte er auch haben. Gut - mein Mann erledigte seinen Wunsch.
Unterdessen stand ich die ganze Zeit hinter ihm und hielt seine Zügel fest, während mein Rücken schon schmerzte, von der gebückten Haltung. -

Schliesslich meinte Paulchen: "Ich bin doch schon 4 Jahre alt, bin ganz gross. - Komm, ich halte die Zügel selber fest, damit Du keine Rückenschmerzen bekommst. - Das war ein Bild für die Götter! - In der rechten Hand hielt er sein Stöckchen - die Angel - und in der linken Hand die Zügel. Er stand richtig steif und verkrampft dort, weil er sich ja selber vor einem Sturz in den See bewahren wollte. So verbrachte er eine ganze Weile. - Ich hoffte allerdings darauf, dass er die Aktion bald leid wäre und wir wieder heimfahren könnten. So wars dann auch.
Unterwegs erzählte er mir im Auto, dass das eine tolle Idee mit den Zügeln war. Nun könnte er mit seinem Papa auch immer mitfahren und die Zügel verhinderten ja ein Reinfallen in den See!

Ich bereitete ihn dann darauf vor, dass er aber auch auf den Kindersitz der Toilette müsste. Das sei abgemacht worden. - Ganz so ein grosses Geschrei gab es nicht mehr, er entsorgte aber auch nichts. -
Nach eindringlichen Appellen, sich zu melden, wenn er "müsste", brachte ich ihn nach dem Essen zu seinem Mittagsschläfchen. Er brauchte diese Ruhephasen noch, schlief auch immer. Allerdings erledigte er zuvor sein "Geschäftchen", wenn er sich alleine wähnte. Ich hatte extra keine Pampers umgelegt, denn er sollte mal erfahren, wie unangenehm es war, wenn alles vollgesaut war. Allerdings hatte ich das Bettchen mit allerlei unsichtbaren Vorkehrungen ausgestattet.
Als Paulchen wach wurde, rief er seine Mama, die ihn aus dem Bett holen wollte. Natürlich war alles vollgesaut. Ich hatte es ihr aber zuvor erzählt.
Nachmittags wollte sie mit dem Kleinen in die Stadt - ohne Pampers. Der hielt so lange das Wasser an, wenn er eine Aufsicht dabei hatte. Er begriff das nicht, dachten wir. Der Stadtbesuch verlief ohne Zwischenfälle. Paulchen wurde auf die Toilette und auf Töpfchen gesetzt, wieder mit Geschrei, bei seiner Mama, die mir das am nächsten Tag erzählte. Er machte nichts ins Töpfchen, obwohl inzwischen Stunden vergangen waren, wo er trocken blieb.
Spätnachmittags bekamen sie noch Besuch von einem kleinen Mädchen, mit seiner Mutter. Die beiden Kinder spielten schön miteinander. - Plötzlich meinte das Mädchen, es müsse nach Hause, weil es Pipi machen müsste. - Da meinte Paulchen doch auf einmal:
"Du brauchst nicht nach Hause gehen." Er holte sein Töpfchen, setzte sich freiwillig darauf und machte da hinein!!!! Er sagte zu der Spielgefährtin: "So musst Du das machen!" - Seine Mutter hatte das beobachtet. Sie fiel bald vom Glauben ab. - Warum hatte der Kleine uns denn ständig so genarrt?? - Von da ab klappte das mit der Sauberkeit.

Ich musste einen Tag mal mit ihm zum Kinderarzt, wegen der Vorsorgeuntersuchung mit vier Jahren. - Ach hier leistete sich Klein Paulchen wieder einen Klops.
Er sollte die Farben bestimmen. Als der Kinderarzt ihn nach der roten Farbe fragte, antwortete Paulchen: "Das ist die Farbe, wo die Autos an der Amplel stehen bleiben müssen." Es ging weiter mit grün: "Da dürfen die Autos fahren." Und bei gelb? "Da müssen die Autos abbremsen und warten." - Der Kinderarzt fragte ihn eindringlich, wie die Farben denn hiessen. Er sagte nichts! - Auf jeden Fall musste der Test in einem halben Jahr wiederholt werden.
Als wir draussen waren, meinte Paulchen, dass der Doktor aber dumm war. Er wusste ja noch nicht einmal, was grün, gelb und rot ist. Selbstverständlich hat der Kleine die Farben gekannt, sagte es nur nicht.


Paulchens Mutter bekam keinen neuen Vertrag an der Schule, so dass sie wieder arbeitslos und daheim war. Da hatte sich mein Job auch erledigt. Ich habe die nicht mehr wieder gesehen, zumal ich danach auch anderweitig tätig war.

 

 

Wie kommt man zu einem Opa?

Eines kann ich Euch verraten:
Die Kleinkindlogik eines dreieinhalbjährigen Jungen könnt Ihr nicht mehr toppen. -

Es handelt sich um einen süssen, blonden Jungen, namens Felix, den ich einige Jahre betreute und der mir sehr ans Herz gewachsen war. Ich schrieb schon einmal von ihm. - Er war mein Männlein, weil er mich einmal heiraten wollte, wenn er gross sei und mich nannte er "Unkie", warum auch immer.

Der Begriff wurde einmal geprägt und dabei blieb es. Wir hatten ein ganz inniges Verhältnis zueinander. An vielen Wochenenden, wenn ich frei hatte, wurde der Kleine krank, hatte Fieber und musste einige Male ins Krankenhaus gebracht werden, wurde allerdings ohne Befund wieder entlassen. Montags, wenn ich zum Dienst kam, bekam ich Anweisungen, auf was ich zu achten hätte, wie Tee und nur Zwieback. - Ich kannte mein Männlein ja besser als alle Anderen. - Eine Stunde später war kein einziges Krankheitssymptom mehr erkennbar. Er verlangte seinen Kakao, sein übliches Frühstück und nach Rücksprache mit seiner Mutter durfte ich ihm das auch geben. - Und welchen Appetit er hatte .............., er war nicht krank. - Worunter er aber ständig litt, das waren Verlassensängste.

Seit seiner Geburt war er nur immer weitergereicht worden und seine Betreuungen wechselten ständig. - Nun war ich an der Reihe und ich glaube, er wollte mich nicht wieder verlieren. -Ja, es war schon arg mit dem Jungen. -

Er kettete sich regelrecht an mich, was auch nicht gut für ihn war. Deshalb beschloss ich, zwei fast gleichaltrige Jungen aus der Nachbarschaft mit einzubeziehen. - Ob Ihr es glaubt oder nicht, Felix konnte nicht einmal draussen spielen, ohne sich jeden Augenblick zu vergewissern, ob ich auch noch da war. Meist stand er passiv neben den beiden Freunden, die spielten.

Doch seinen Eltern passte das nicht so recht. Ich musste ihn zum Frühschwimmerkursus begleiten, zum Tennisunterricht und zur musikalischen Früherziehung. Alle drei Unternehmungen waren ein Reinfall. - Zu Beginn stand das Geschrei und später das Aussitzen der Lehrstunde. Seine Ängste standen ihm im Weg!

Die Schwimmlehrerin meinte, sie hätte den Jungen nur aufgenommen, weil ihr Chef das bestimmt hätte. - Die Feinmotorik des kleinen Jungen sei überhaupt noch nicht fürs Schwimmen eingerichtet. - Nur was sollte sie machen? - Männleins Mutter stellte die Lehrerin als unfähig dar, weil der Kleine nach 6 Unterrichtsstunden noch nicht schwimmen konnte. Dahinter stand bestimmt ein Klüngel mit dem Bürgermeister der Stadt.

Seine Eltern erwarteten jedoch Erfolge. Sie erkundigten sich auch regelmässig bei den entsprechenden Lehrern. Ich erfuhr es durch sie. - Natürlich war es allen Unterrichtenden klar, dass der kleine Mann unter diesen Umständen nichts schaffen konnte. Es war ja nichts, was ihm Freude machte. Dahinter stand der Druck der Eltern, ihn zu einem ungewöhnlichen Kind erziehen zu lassen. - Ängste liessen die Eltern nicht zu! Er hatte zu funktionieren.  Grauenvoll - was der Kleine mitmachen musste. - Aber dafür bekam er ja die teuersten Designer-Klamotten und wurde zum Reklameträger betimmter Kindermoden. Im Winterurlaub ging es zu einem prominenten Urlaubsort und er kam gleich ganztags in eine Skischule, damit sich die Eltern erholen konnten. Ich möchte nicht wissen, wie er sich dort aufgeführt hat. -

Felixs Schwester war 8 oder 9 Jahre alt. Sie war noch nie mit einem Schlitten gefahren. - Ich fuhr mit den beiden Kindern dann mal im Winter zu einem Berg, wo man problemlos mit einem Schlitten den Abhang herunter fahren konnte. Obwohl ich zwei Schlitten dabei hatte, benutzten wir aber nur einen, weil die Kinder Angst hatten. - Dieses kleine Hügelchen war allerdings total ungefährlich. Ich wählte den Hügel absichtlich, weil ich den kannte. Dort fuhren sehr viele Kinder ganz alleine. - Nachdem wir einige Male den Hang heruntergefahren waren, holte ich den zweiten Schlitten aus dem Auto und das Mädchen sollte alleine, direkt hinter uns fahren. - Ja, sie wollte es auch.  - Allerdings bekam sie wohl unterwegs Angst, stoppte mit den Füssen und der Schlitten dreht sich auf die Seite. Es lag hoher Schnee, so dass sie recht weich umkippte und tat sich nichts. -

Was da in den nächsten Tagen ein Drama raus gemacht wurde, glaubt Ihr nicht. - Na ja, das war auch mein letzter Versuch, den Kindern mal etwas Schönes unter anderen Kindern zu bieten. Den nächsten Klops leistete ich mir noch, weil ich mit Männlein und seinen Freunden zur Freilichtbühne fuhr. Dort wurde "Zwergnase" aufgeführt.

Alle Kinder waren richtig dabei. Es war eine ziemlich gute Aufführung und sie schwärmten davon. - Ich hörte, ich hätte lieber mit Männlein in ein Sinfoniekonzert gehen sollten, mit seinen damals 3 1/2 Jahren. -

Ich habe absichtlich etwas weiter ausgeholt, damit Ihr ungefähr nachvollziehen könnt, in welcher Situation sich der kleine Junge befand. -Eines Morgens kam ich um 8 Uhr zum Dienst, als die Mutter von Männlein sofort zu ihrem Arbeitsplatz wechselte. Wir machten immer einen "fliegenden Wechsel". Felix empfing mich total aufgeregt:

"Um 12 Uhr kommt der Opa. Der holt mich ab und dann fahren wir in die Stadt, weil er mir einen elektrischen Trecker kaufen will!" -

Er besass schon ein elektrisches Polizeimotorrad, ein neues Fahrrad, sowie die üblichen Kleinkinderfahrzeuge, wie Roller und Dreirad. - Geld hatten die alle genug. Daran mangelte es nicht. - Allerdings vergötterten die Grosseltern den Kleinen. - Der hätte alles von ihnen bekommen.

Ich antwortete Männlein: "Du hast es gut. Solch einen Opa möchte ich auch mal haben."

"Hast Du denn keinen Opa?"
"Nein, meine Opas sind schon lange tot."
"Dann hast Du Pech gehabt", war seine Antwort. (hart aber herzlich)

Nun ging die Zeit wohl nicht vorüber und jeden Augenblick fragte der kleine Mann:

"Wann ist denn endlich 12 Uhr?"
Ich holte die Uhr, zeigte ihm, wo die Zeiger stehen müssten, während er das ganz genau beobachtete. Kurz darauf seufzte er:

"Der Zeiger geht ja überhaupt nicht weiter!"
Ehe ich ihm jetzt ständig die Fragen nach 12 Uhr beantworten sollte, lenkte ich ihn mit meinen Fragen ab:


"Felix, kannst Du mir denn nicht mal Deinen Opa leihen?"
In Aussicht, einen elektrischen Trecker zu bekommen, lehnte er ab.

"Nein, den kannst Du nicht kriegen."
"Oh, das ist aber schade" und ich tat so, als ob ich traurig wäre.
Man konnte es immer an seinen Augen absehen, was er dachte und wenn sie funkelten, dann hatte er auch Lösungen parat. - Also, den Opa abgeben oder verleihen wollte er nicht. - Allerdings wollte er mich auch nicht verstimmen. - Und dann sprudelte es aus ihm heraus:

"Pass mal auf. - Wenn mein Papa mal Samen in seinem Hodensäckchen hat und er ihn der Mama geben will, (die Eltern waren Ärzte) dann bekommt die ein Baby. Das dauert aber ganz schön lange. - Wenn das Baby dann ein Junge ist, wird aus dem Jungen ein Mann und daraus dann irgendwann mal ein Opa. - Den kannst Du dann haben. - Aber Du musst ganz viel Geduld haben!"


Ich habe seine Idee gelobt und ihm mitgeteilt, dass ich mich jetzt schon darauf freute. - Er meinte jedoch anschliessend: "Ja, aber jetzt hat mein Papa leider keinen Samen in seinem Hodensäckchen. Da musst Du leider abwarten." (das war der Dämpfer) - War das nicht eine Hinhaltetaktik von ihm??

Zu der Zeit war mein Männlein gerade mal 3 1/2 Jahre alt. Ist doch erstaunlich, welche Logik er besass. Es war einfach zu schön, solche Erfahrungen machen zu können. - Schliesslich waren meine Kinder schon gross und so intensiv habe ich ihre Kleinkindjahre nicht geniessen können, wie mit dem Männlein. - Er bekam übrigens keinen elektrischen Trecker, sondern ein elektrisches Auto. Den Eltern wollte ich zu Weihnachten eine Freude machen und servierte ihnen alle schönen Epidoden ihres Jungen in Form eines Büchleins, mit passenden Fotografien ihres Lieblings.

Männlein als Pirat, als Wickinger, als Indianer ................ so richtig etwas zum Aufbewahren, was man dem Jungen auch später übergeben konnte. Die Fotos hatte ich immer geknipst, wenn ich schöne Augenblicke erwischte.

Das schöne Büchlein fand ich leider später  im Müll wieder, nachdem mir das Mädchen erzählt hatte, dass der Papa das weggeworfen hatte. -Die Eltern hatten nicht die geringste natürliche Beziehung zu ihren Kindern. Was war ich sauer über deren Verhalten.  Das blieb aber nicht meine einzige Enttäuschung, seitens der Eltern.

 

 

 


 

 

 

Der Mond in der Steckdose?

Mein ältester Sohn war ein recht cleveres Bürschchen.
Immer, wenn seine kleineren Geschwister schon schliefen, nutzte er die Chance, mit Mama alleine zu sein und diese Zeit so lange wie eben möglich hinauszuzögern. Aber alle Eltern kennen diese Spielchen ihrer Lieblinge. Es gibt 1.000 Ausreden, um nicht schlafen gehen zu müssen. - Ich habe Hunger, ich habe Durst, ich muss mal ..........."

Der Kleine war etwa 3 1/2 Jahre alt und durchlöcherte mich mit Fragen. Diese versuchte ich kindgerecht zu beantworten, was mir oft sehr schwer fiel. - Mit der Frage- und Antwortstunde verfolgte Söhnchen mehrere Ziele.
Seine kindliche Neugierde wurde befriedigt, er hatte seine Mama ungestört für sich und er konnte das "ins-Bett-gehen" hinauszögern.

Irgendwann begann ich mal damit, ihn abends auf die Fensterbank zu stellen, bei geschlossenem Fenster und zeigte ihm je nach Wetterlage den Schnee, den Regen oder was man auch immer erahnen konnte.
Die Aussicht, die wir hatten, die war bestimmt nicht schön. Wir konnten nur auf eine Hauswand schauen. Eine schmale Gasse wurde von der vor dem Hause stehenden Strassenlaterne teilweise erleuchtet. - Interessant schien nur der Himmel zu sein.
Doch viele Kleinlichkeiten, die ich nicht mehr wahrnahm, die sah mein Söhnchen. Obwohl es schon sehr lange her ist, sind mir viele Episoden noch sehr gut in Erinnerung.
Man denkt als Erwachsener über viele Dinge einfach nicht mehr nach.

Am Himmel war es sternenklar und wir hatten Vollmond. - Diese Tatsache faszinierte den kleinen Jungen. Er fragte mich:

"Warum steht denn der Mond am Himmel und die vielen Sterne?"

Ich antwortete: "Damit die Leute auch abends und in der Nacht etwas sehen können."


"Wer hat das denn dahin gemacht?"
"Der liebe Gott."  - Eine Weil Pause -
Dann meinte er ganz sachlich: "Der liebe Gott ist aber dumm. Weiss der denn nicht, dass wir Strassenlaternen haben?" (direkt vor dem Haus stand eine)
"Als der liebe Gott die Sonne, den Mond und die Sterne schuf, da gab es noch keine Strassenlaternen."
"Warum nicht?"
"Es gab noch keinen Strom."
"War da der Mond in den Steckdosen?"

"Nein, es gab auch noch keine Steckdosen."
"Warum hat der Gott denn die Sonne gemacht? Wenn die scheint, dann ist es doch hell und alle Leute können sehen."
"Die Sonne brauchen wir, um wachsen und leben zu können."
"Aber Mama, warum brauchst Du denn die Sonne? Du bist doch schon so gross!"

Diese kleinen Episoden spielten sich fast tagtäglich ab. So konnte er die Augenblicke hinauszögern, bis er ins Bett musste. Und er hatte den Bogen heraus. -

Das ist Kinderlogik, wie ich sie liebe. - Einfach herrlich!

 

 

 

 

 

 

Kunibert der Frosch

Wir hatten uns den Traum erfüllt, uns ein eigenes Haus zu bauen. Hinter uns lagen jahrelange Entbehrungen.
Unsere Kinder waren glücklich. Sie waren ungeheuer ideenreich und ständig aktiv! - Wegen der vielen Arbeit, die ich hatte, blieb mir so manche Aktivität meiner Sprösslinge verborgen.
Doch es passierte hin und wieder, dass ich auf eine recht unerfreuliche Art hinter ihre Geheimnisse kam.
Ich war in der Waschküche und sortierte einen riesigen Berg schmutziger Wäsche. - Mir fiel seit etlichen Tagen auf, dass die Bodenfliesen ständig feucht waren, ja teilweise sogar richtig nass.
Es konnte ja sein, dass ein Rohr undicht war? Oder war es Schwitzwasser? - Mein Mann sollte der Sache doch mal nachgehen. Schliesslich wohnten wir noch nicht lange in dem Neubau.
Während ich so in Gedanken versunken war, kam plötzlich aus der Wäsche was herausgesprungen. Ich schrie vor Schreck laut auf. -

Unsere Kinder kamen angelaufen und wollten wissen, was denn los sei.
Ich bekam Panik, wenn ich Mäuse oder ähnliches Getier erblickte. Es kam Ekel in mir hoch!


"Da kam etwas aus der Wäsche gesprungen. Schaut doch mal, ob Ihr etwas sehen könnt. Es kann eine Maus gewesen sein!" -

Mein Ältester suchte und suchte, fand aber nichts. Da hörte ich seinen Bruder sagen: "Du, das könnte Kunibert gewesen sein!"


Ich wurde hellhörig: "Wer ist denn Kunibert?"

Eisiges Schweigen und gesenkte Köpfe meiner Burschen verrieten mir, dass hier etwas faul war.


Mein Kleinster meinte: "Das ist ein Frosch. Den haben wir aus einer Kaulquappe gezogen. Auf einmal war er weg und wir fanden ihn nicht mehr wieder. Dann haben wir die Waschküche immer mit dem Schlauch nass gemacht, weil er ja Feuchtigkeit braucht! Er sollte nicht sterben."

Ich führte mit den Kindern ein Gespräch, dass es keine Lösung sei, einen Frosch in eine Waschküche zu sperren und alles nass zu machen. Sie sollten Kunibert suchen und ihn dann zum Teich bringen, der bei uns in der Nähe war. - Dort wäre sein richtiges Zuhause. - Dort fühlte er sich auch wohl, hätte Freunde und ideale Bedingungen.
Das sei etwas anderes, als eine Waschküche.


Etwa eine halbe Stunde später machten sie sich auf den Weg. Den Frosch hatten sie gefunden und in ein Gefäss zum Transportieren gepackt.

Bei ihrer Rückkehr waren sie nicht einmal traurig. Sie hatten wohl das Einsehen, dass das die beste Lösung für Kunibert war.

Mit der Zeit legte sich auch meine Furcht, wenn ich die Wäsche sortierte. Es sprang nichts mehr heraus. - Da nicht - aber woanders!

 

 

 

 

Hier ist Korrektur angebracht

Kennt Ihr noch die Zeiten, als Kinder noch Kinder sein durften? Ja, Ihr erinnert Euch bestimmt an die eigene Kindheit, als man noch draussen mit anderen Kindern spielen durfte, als man im Winter selbst bei frostiger Kälte noch draussen mit anderen herumtobte und mit hochrotem Kopf ins Haus kam?

Diese Zeiten scheinen für die meisten Kinder vorbei zu sein! Sie werden frühzeitig auf das Erwachsensein getrimmt: Nicht laut sein, still sitzen, immer brav sein, alles zu tun, was die Eltern möchten. Für den Fall wird das Kind dann hochbeglückt mit Geschenken! - Ich habe es erlebt, dass Kinder einmal pro Woche Geschenke so ausser der Reihe bekamen, nur weil es Wünsche äusserte, so, wie zum Geburtstag oder Weihnachten! All diese Sachen wurden kurz benutzt und landeten dann mit anderen Artikeln in der Ecke. - Das Kind lernte kein Spielen. Es war übersättigt von dem ganzen Angebot! Was diesen Kindern alles genommen wird, das überlegen die Wenigsten. Seit seiner Geburt hat das Kind als Instinkt ein Streben nach Selbständigkeit und Lernen mitbekommen. Es lernt von der Umgebung. Es setzt sich irgendwann von alleine, es läuft und spricht, weil es das von seiner Umgebung gelernt hat. - Um etwas kennenzulernen, muss es das testen. Das ist schon wieder ein Akt, der viele Mütter stört. "Du kannst das nicht, ich gebe Dir Deine Zuteilung, du machst alles schmutzig, schlabberst alles voll!" - Da beginnen schon falsche Ansätze. Bei uns muss ja alles schön sein, mit Teppichboden. Das Kind wettert oft dagegen, weil das seinem Naturell zur Selbständigkeit entgegen spricht. - Ich erwähne das jetzt einmal so ausführlich, weil es dort beginnt, dem Kind die Selbständigkeit und sein eigenes Lernen zu nehmen. - Das Kind ist eigentlich täglich auf Entdeckungstour, weil es so unendlich viel lernen und begreifen muss. - Es reicht eben nicht, wenn die Erwachsenen sagen: "Das schmeckt nicht, das ist scharf, bitter, hart, schlecht ............" Kind muss es eigens testen, um die Begriffe zu erlernen. Woher soll es die Bedeutung "scharf" kennen? Jeder mag den kleinen Liebling und man verwöhnt ihn gerne. Darunter verstehen die Erwachsenen etwas Süsses. Dass man ihm keinen Gefallen damit tut, weiss auch jeder. Es könnte doch auch eine Möhre sein, womit man das Kind verwöhnen möchte. - Aber nein - das hat die Werbung ja nie als Verwöhnartikel erwähnt, oder? Das Kind wird auf Süssigkeiten getrimmt, damit überschüttet, damit es ja so wird, wie man es möchte und am Ende wird dann beklagt, dass das Kind übergewichtig ist, dass es in der Schule schon verspottet wird, dass es im Turnunterricht versagt. Dieses Kind trägt nicht nur die überflüssigen Pfunde mit sich herum, seine gesamte Entwicklung ist total gestört. So sehr es sich bemüht, sein Bestes zu geben, es hängt immer hinten an. Dadurch wird das Lernen erschwert. Ein weiterer Punkt ist der Fernseher, der teilweise schon als Kindermädchen eingesetzt wird. Dann ist das Kind ruhig! Schreien, herumtoben, mit anderen Kindern streiten, was das Kind unbedingt fürs Leben braucht, ist kaum mehr möglich. Spielen nur in den Kindergärten und in der Schule unter Aufsicht, damit nichts passiert. Danach daheim wieder unter Aufsicht. - Wo kann ein Kind heute noch seine Fähigkeiten, die in ihm schlummern, austesten? Wo kann es seine Aggressionen mal abbauen? Auch wenn das Kind mal Fehler macht, es lernt aber doch daraus. Wir haben sie doch auch machen dürfen.  Zu meiner Zeit wurden noch Kinderstreiche ausgeübt, ohne dass die Polizei eingeschaltet wurde. - Wir durften uns aber noch bewegen, den ganzen lieben langen Tag und der war nie lang genug. Schule - lernen - daheim Hausaufgaben machen und dann nach draussen, wo gemeinschaftlich was ausgeheckt wurde. Warum gönnt man den Kindern nicht mehr diese unbeschwerte Kindheit und macht sie zu "kleinen Erwachsenen", die schon die gesamten Sorgen von Erwachsenen mitbekommen? Sie werden sie von klein auf an der Hetzjagd, die die Eltern wegen irgendwelcher Zwänge auf sich nehmen müssen, angepasst. Kind-sein-dürfen lässt unsere Gesellschaft nicht mehr zu!
Diese kleinen Menschen können niemals glückliche grosse Menschen werden, denn sie unterliegen dauernden Zwängen. Etwas, was man selber nicht erfahren hat, kann man auch nicht weiter geben.
Das Kind als Störfaktor, als Hemmnis in dieser Gesellschaft, wo nur noch das Geldverdienen geachtet wird, ist das Übel allen Denkens. Das Kind muss sich immer den Erwachsenen anpassen! Richtiger wäre es, dass man sich dem Kind und seinen von der Natur aus vorgegebenen Instinkten und Erbanlagen anpasst und darauf aufbaut! Doch dafür hat die Gesellschaft ja keine Zeit mehr. Eltern zu sein bedeutet auch "Verzicht zu üben" zugunsten des Kindes.
Ich wünschte mir für die Familien eine gesicherte Zukunft und für die alleinerziehende Mutter die ersten 3 Jahre ein festes Einkommen, wo sie keinerlei Zwänge erfahren muss, allerdings Kontrollen, vielmehr eine Betreuung und Beratung, die auch ins Haus kommt. Extreme Auffälligkeiten müssen dann etwas mehr Beachtung finden. Kinder abgeben? Nein, das ist von der Natur aus nicht gewollt. Eine Mutter wird nicht als Mutter geboren. Sie muss auch das Kind erst erlernen und jedes ist anders! Es gibt keine Norm für die Kinder, wenn es auch oft so dargestellt wird.
LASST DOCH DIE KINDER MAL WIEDER KINDER SEIN DÜRFEN! 

Vielleicht zur Bildung der Kinder noch etwas: Jedes Kind hat andere Erbanlagen mitbekommen. Das eine neigt mehr zur Theorie, das andere zur Praxis. Man bemerkt schon sehr früh, welches Kind geschickte Hände besitzt, gut kombinieren kann, wer Fantasie besitzt, aber sehr viele Talente schlummern noch unentdeckt in ihm. Wird das Kind nur zum Empfehlsempfänger gemacht, bleiben seine Gaben unentdeckt. - Es kommt in die Schule, wo schon eine harte Auswahl betrieben wird, nach Vorgaben des Kultusministers, der Politik und den Wirtschaftsverbänden. Nach Zensuren und Tests werden die Chancen im Leben vergeben. Ich möchte jetzt nicht mal den Stand der Eltern aufgreifen, der ebenfalls einen riesigen Einfluss auf die Zukunft des Kindes haben. - Ich denke, da läuft eine Menge falsch. Wird hier nicht mal eine entscheidende Korrektur angesetzt, wird das mal ernsthafte Folgen die Kinder und für das Land haben.

 

Die Kinderarmut


Seit Jahren ist die Kinderarmut zu einem Thema geworden, womit Schlagzeilen gemacht werden koennen. - Mehr wird daraus nicht - egal, wer das Thema verwendet. - Das Ganze ist zu einem Kreisdenken geworden. - Allerdings wird die Kinderarmut nur mit fehlendem Geld in Verbindung gebracht.
Kinder sind in vielerlei Hinsicht sehr arm geworden, weil den meisten die Lebensgrundlage - die Geborgenheit in der Familie - entzogen wurde. Das Kind hat nicht mehr den Stellenwert "Nummer eins" in der Familie.
Die Vorstellung einer Familie ist die, dass die Frau das Kind empfängt, es zur Welt bringt, es vor allen Gefahren behütet und beschützt wird, dass sich einfach alles um das Kind dreht. -
Hierzu gehört nicht das schönste Kinderwagenmodell, sondern die Liebe, mit der man das Kind umgibt. Eltern müssen ihr Kind erlernen, seine Gewohnheiten studieren, beobachten lernen, warum es schreit und wie es schreit. -
Das ist ein feiner Unterschied. - Geht es um ein Unwohlsein wegen verschluckter Luft, die nicht so schnell zutage kommt, hat es Bauchweh, ist es nicht ausreichend satt geworden oder findet es einfach nicht wieder in den Schlaf zurück. -
Für all das gibt es kein Patentrezept. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen muss das meist die Mama herausfinden. - In vielen Fällen ist da auch mal der Rat der Oma hilfreich.
Da erwähne ich, nicht weil ich selber Oma bin, sondern weil mir meine Schwiegermutter damals segensreiche Tipps gab, die ich anfangs sogar ablehnte, die sich aber als notwendige Lösung herausstellten. Allerdings fällt das hier bei dem Thema nicht so sehr ins Gewicht, weil es ja um die Kinderarmut geht.
Ich habe oft die Beobachtung gemacht, dass das Baby fast mit einer Puppe verwechselt wird. Wenn es schreit, wird es zu einer Last. Es steht den eigenen Lebensvorstellungen entgegen. -
Hier an dieser Stelle liegt ein grosser Fehler. Jeder sollte sich vor Augen führen, dass man mit der Planung eines neuen Lebens sein eigenes lange Zeit hintenan stellen muss. - Diesen Egoismus "ich will - ich muss" zum eigenen Wohl, den sollte man abgelegt haben, bevor man sich für ein Kind entscheidet.
Ich bringe ein neues Leben zur Welt und kann es zu einem vollwertigen Menschen begleiten und formen! - Viele haben eine falsche Vorstellung darüber, was mit der Anschaffung eines neuen Menschen verbunden ist.
Das Baby braucht einen 24-stündigen Rund-um-Service, der sehr viele Eltern überstrapaziert. Es ist keine einfache Zeit, die allerdings mit den Jahren nur wechselt. Die Sorgen um das Kind bleiben, es werden lediglich andere. -
Die Zügel werden je nach Reifestufe des Kindes etwas gelockert. Egal, was mit den Jahren auf das Kind einstürmt, es muss immer seinen Schutz in der Familie - in seinem Elternhaus - finden können. Das muss eine sichere Oase bedeuten!
Ist die Familie krank, wird auch das Kind infiziert. Überforderte Eltern - soziale Ängste - finanzielle Nöte - geringe Perspektiven bilden eine negative Lebensgrundlage für die Familie. Sind die Eltern unglücklich - köennen die Kinder nicht glücklich sein.
Wenn das Kleinkind morgens um 5 Uhr schon aus dem Bett gezerrt wird, weil die Mutter unter Zeitdruck das Kind noch da und dort hinbringen, weil sie arbeiten gehen muss, dann ist hier schon ein sehr schlechter Ansatz zu erkennen. - Die "Oase Zuhause" wird zu einer Fluchtstätte. Die "Nummer eins" - das Kind - wird hintenan gehängt, wird zu einer Last!
Das Kind, das sich vom Tage seiner Geburt an zu einem selbständigen Menschen entwickeln möchte, braucht seinen Schlaf, braucht seine Ruhe, braucht seine Geborgenheit, braucht vor allem die Nähe der Mutter, in der Kleinkindphase. Dazu kommt ein ständiger Bewegungsdrang und ein ungeheurer Lerneifer. Alles, was es umgibt, muss angefasst und getestet werden, um zu begreifen. Man kann es nicht immer bei seinen natürlichen Aktivitäten bremsen. Dieses Verständnis weicht sehr von dem Erwachsenenleben ab!-
Es ist oftmals ein Geduldsspiel mit den kleinen Rackern, weil sie einem das Leben direkt auf den Kopf stellen können.
Wir können nicht verlangen, dass sich die Kindesentwicklung an unseren Erwachsenenalltag anpasst. Die Erwachsenen müssen sich an das Kind anpassen, sonst ist die natürliche Entwicklungsphase des Kindes gefährdet. Ruhig und stillsitzen sind unnatürliche Kindbegleiter.
Allerdings gibt es die Grenzen, die ständig aufgezeigt werden müssen. Das ist eine sehr wichtige Erfahrung für die lieben Kleinen und auch für die Eltern. Kinder versuchen in jeder Lebensphase diese Grenzen nach oben zu setzen, wozu immer Konsequenzen notwendig sind. - Regeln gibt es fuer alle Menschen, denen wir uns anzupassen haben. Ohne Regeln gibt es kein vernünftiges Zusammenleben.
Das alles darf man nicht stören. Das Kind darf nicht in alle Ecken abgeschoben werden, weil die Mutter arbeiten gehen muss. So wird das Kind zur Last, auch wenn es nicht wahrhaben möchte. -
Es hat nichts mit Bildung zu tun, wenn man sein Kleinkind morgens aus dem Schlaf reissen, in regelrechter Hetzjagd den Tag beginnen, weil man sein Kind entsorgen muss. - Der Tag muss fröhlich und ausgeglichen beginnen, ohne diesen Stress, der im Laufe des Tages ohnehin noch auf die Familie zukommt. Ein gemeinsames Familienfrühstück wäre von Vorteil, ist jedoch meist nicht möglich.
Eine Mutter muss die Möglichkeit haben, die ersten drei Jahre mit ihrem Kind verbringen zu können, ohne in finanzielle Not zu geraten! Diese Zeit sollte nicht negativ beurteilt werden, weil sie auch der Allgemeinheit - dem Staat - einen Dienst erweist. (Staat ist nicht gleich Politik)
Ich würde begrüssen, den alleinerziehenden Müttern Lebenshilfen oder Lebenstipps, in Verbindung mit einem Begleitschutz, in besonderen Lebenslagen zu geben.
Eine Mutter darf nicht diskriminiert werden, wenn sie sich nur ihrem Kind widmet. Ihr Wert darf nicht nach dem Geldbeutel gemessen werden. - Man bemerkt doch mehr und mehr, wie die Familien und die gesamte Gesellschaft auseinander fallen - weil ihnen die Grundlagen entzogen wurden! - Vieles ist falsch gesteuert worden und seit der "Das-können-wir-uns-nicht-mehr-leisten-Zeit" werden auch noch die letzten Barrieren abgesägt, die der Familie noch einen ganz kleinen Schutz gewährten.
Die Menschen sind total angespannt, leben in Angst um ihre Zukunft, ihnen droht der Boden unter den Füssen weggezogen zu werden. Es scheint sich ein "Rette sich wer kann" abzuzeichnen, ja nicht in diesen Strudel nach unten zu geraten. - Es sind wenige, die sorglos durchs Leben gehen können. In dieser Situation hat eine intakte, glückliche Familie und die von mir als notwendig beschriebenen Rahmenbedingungen, keinen Platz mehr!
Nicht das Geldverdienen, der Konsum muss obenan stehen, sondern das Glüeck der Menschen. - Uns allen ist etwas falsches signalisiert worden: Glück ist etwas anderes als eine Konsumbefriedigung. - Glück ist nicht die Urlaubsreise im Massentourismus - nicht das neue Auto - die neue Uhr oder andere Gegenstände - Glück ist Harmonie - Gesundheit - Zufriedenheit - geliebt zu werden - selber zu lieben - sein Kind als ein Wunder zu betrachten. - Man muss vor allen Dingen das Glück selber erkennen lernen. Das ist die Grundvoraussetzung für die eigene Zufriedenheit.

Ich denke, dass jeder verstanden hat, dass sich Kinderarmut nicht mit 20 Euro mehr im Monat beseitigen läesst. Es ist ein Problem der gesamten Familie. Daran krankt es gewaltig. Der Fernseher, mit dem sich viele ihre Sorgen betäuben, ist zu einem Übel geworden. Sehr viele leben einfach nicht mehr. Sie vegetieren nur noch dahin, lassen sich ablenken! - Man gebe den Menschen mal wieder Perspektiven. Es wird höchste Zeit - statt ihnen dauernd ihre Aussichtslosigkeit zu signalisieren. - Die Menschen gehören in den Mittelpunkt des Geschehens und nicht die Wirtschaft. Hier muss dringend eine Änderung erfolgen.

Der Aufschwung, von dem die Politiker so gerne reden - IST-EIN-ABSCHWUNG-FÜR-DIE-MENSCHEN. - Hiervon profitiert nur die Wirtschaft!


LASST DOCH DIE KINDER MAL WIEDER KINDER SEIN DÜRFEN!

 

Vielleicht zur Bildung der Kinder noch etwas: Jedes Kind hat andere Erbanlagen mitbekommen. Das eine neigt mehr zur Theorie, das andere zur Praxis. Man bemerkt schon sehr früh, welches Kind geschickte Hände besitzt, gut kombinieren kann, wer Fantasie besitzt, aber sehr viele Talente schlummern noch unentdeckt in ihm. Wird das Kind nur zum Empfehlsempfänger gemacht, bleiben seine Gaben unentdeckt. - Es kommt in die Schule, wo schon eine harte Auswahl betrieben wird, nach Vorgaben des Kultusministers, der Politik. Nach Zensuren und Tests werden die Chancen im Leben vergeben. Ich möchte jetzt nicht mal den Stand der Eltern aufgreifen, der ebenfalls einen riesigen Einfluss auf die Zukunft des Kindes hat. - Ich denke, da läuft eine Menge falsch. Wird hier nicht mal eine entscheidende Korrektur angesetzt, wird das mal ernsthafte Folgen für das Land haben.

 




Psychisch kranke Kinder .......... einer kranken Gesellschaft!

Trotz steigenden Bedarfs droht rund 50.000 psychisch kranken Kindern in Deutschland eine schlechtere Therapie. Vor entsprechenden Sparmaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen warnte der Vorsitzende des Berufsverbands für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik, Maik Herberhold, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Trotz monatelanger Verhandlungen sei die Zukunft von Teams aus Heil- und Sozialpädagogen in vielen Praxen ungewiss. "Angesichts der explosionsartigen Zunahme der Fälle ist das absurd", sagte Herberhold.

12 Prozent der Mädchen und 18 Prozent der Jungen sind laut offiziellen Zahlen in ihrem Verhalten auffällig. In einzelnen Regionen habe die Zahl in den vergangenen Jahren um 25 Prozent zugenommen, sagte der Verbandsvorsitzende.


Bereits im vergangenen Sommer hatten Krankenkassen Verträge gekündigt, auf deren Basis bundesweit Pädagogen die Arbeit der Psychiater und Therapeuten unterstützten. Mit relativ geringen Kosten konnten nach Angaben des Verbands statt 150 bis zu 400 gestörte Kinder pro Praxis und Quartal behandelt werden. Die Pädagogen trainieren mit kranken Kindern zum Beispiel die Konzentration oder den besseren Umgang mit Ängsten und halten Kontakt zu Eltern und Erziehern. Insgesamt hätten mindestens 200.000 Minderjährige davon profitiert.

http://www.n-tv.de/1108857.html

Das ist wieder einmal typisch für unsere ganze Misere im Lande. Berufsverbände klagen über Zustände, dass infolge Sparmassnahmen der gesetzlichen Krankenkassen, ihre Einnahmen schwinden könnten. - Ja, das ist sehr bedauerlich für die vielen Heil- und Sozialpädagogen.


Ich denke in erster Linie daran, die Usachen zu bekämpfen, dass es nicht zu 50.000 psychisch kranken Kindern kommt. Es wird eine explosionsartige Zunahme erwartet! - WARUM NUR???


Diese Meldung kommt aus dem Lager von Interessengruppen, dessen Wahrheitsgehalt nicht unbedingt tatsächlich sein muss.
Es kommt auch nicht auf die genaue Anzahl von psychisch kranken Kindern an. - Die Tatsache ansich reicht doch schon! Sie gibt an, dass unsere Gesellschaft krank ist. - Deshalb muss man nicht dort das Geld reinstecken, sondern vorab verhindern, dass die Kinder psychisch krank werden! - Wenn wir dafür nicht genügend Experten haben, will ich gerne dazu beitragen, die verheerenden Zustände in unserem Lande aufzuzählen, die dazu führen! - Das muss man ändern, dafür muss Geld vorhanden sein!

Ich bin kein Verfechter von Prügelstrafen, wie es früher mal an der Tagesordnung war. Blicke ich allerdings auf diese Zeiten zurück, möchte ich meinen, dass selbst diese Gewalttaten an den Kindern nicht so viele psychische Erkrankungen bei den Kindern hinterliessen, als diese heutige Zeit.


Kinder haben einen sehr auffälligen Bewegungsdrang, den sie heute kaum noch ausüben können. - Sie sollen einfach nur funktionieren, dürfen keine unbequemen Kinder mehr sein. Ja, sie werden schon früh mit den Sorgen der Erwachsenenwelt konfrontiert und müssen vernünftig sein!


Ich habe es wieder und wieder feststellen können, dass sich die Erwachsenen kaum auf die Kinder einstellen, (oder nur zum Teil) die Kinder müssen sich der Erwachsenenwelt frühzeitig anpassen. - Wer nicht so reagiert, scheint krank zu sein! - Kinder, die sich viel bewegen, sind "hyperaktiv" und müssen behandelt werden! - Schon kommen die Psychopharmaka und Neuroleptika ins Spiel. -

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=3967926/1ljkxh9/index.html

Und schaut einmal, wie es in den USA aussieht:  

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,580407,00.html

Liebe Eltern, komme was wolle, lasst es nicht zu, dass Eure Lieblinge mit diesem Dreck aufwachsen müssen. Jedes Kind ist ein Original, man kann sie nicht vereinheitlichen, vor allem nicht unter Zuhilfenahme dieser Drogen!!!! - Wer sein Kind liebt, lässt es natürlich aufwachsen und stellt seine eigenen Interessen hintenan.

Geldverdienen ist nicht alles alles. - Kämpft für und um Euere Kinder, dass sie in einer besseren Welt aufwachsen können! - Eine Mutter oder ein Vater gehören unbedingt bis zum dritten Lebensjahr eng an die Seite des kleinen Lieblings. Wer dazu nicht bereit ist, sollte auf den Nachwuchs verzichten!


Ein kleines Kind benötigt Ruhe, Geborgenheit, eine Rundumversorgung zu jeder Zeit, Zeit zum Spiel, Zeit, um seine eigenen Erfahrungen machen zu können und die Liebe seiner Eltern. - Es muss blind darauf vertrauen können, dass es zu jeder Zeit zu Mama oder Papa gehen kann, wenn mal etwas schiefgelaufen ist, wenn es Sorgen hat. -


Das gilt auch für die Schulen. - Sie haben sich den Kindern anzupassen und nicht die Kinder den Schulen. Man weiss doch, dass die Kinder unterschiedlicher Natur sind. Einige lernen sehr schnell - andere dagegen langsamer. Einige Kinder sind ruhig - andere wiederum äusserst temperamentvoll. - Die kann man doch jetzt nicht vereinheitlichen, unter Zuhilfenahme von Drogen, um die Schulzeiten abzukürzen oder wegen anderer Vorgaben der Bildungsministerin oder des Kultusministers. Schliesslich muss ich noch erwähnen, dass die Vorgaben auch die Wünsche der Industrie sind! - Da liegt der Hase im Pfeffer!!


Die Eltern und Kinder werden durch die heraufbeschworenen Ängste derart unter Druck gesetzt, dass sie gewillt sind, alle möglichen Vorgaben zu erfüllen, damit ihre Kinder mal einen vernünftigen Beruf ergreifen können! - Man muss das abwägen, was machbar ist, aber keinesfalls mit Drogen!!


Man kann das doch nicht mit Antidepressiva, Aufputschmitteln oder Antipsychotika korrigieren, was falsch läuft!


Und dann noch mal generell etwas zu Drogen:  Sind diese Drogen denn nicht mehr als nur ein Einstieg in die Abhängigkeit???
Bei allen Verantwortlichen müssen doch ständig die Alarmglocken klingeln, wenn sie dieses nur lesen!

RITALIN - ist ein Mittel, von dem ich persönlich weiss, dass es Kindern verordnet wird, die als "hyperaktiv" eingestuft werden.
Ritalin gehört zur Gruppe der Amphetamine und unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz, daher ist jede Verschreibung meldepflichtig.

Mitte der 90er Jahre wurde in den USA das Medikament zur Party-Droge, das Schulkinder in pulverisierter Form wie Kokain schnupften. -


Hände weg von den Medikamenten für Kinder. Ihre relativ neuen Körper müssen doch noch Abwehrstoffe gegen alles Vorkommende bilden. Das darf man nicht bekämpfen, sonst sind sie später immerzu krank! - Kinder sind schneller mal krank - doch genau so schnell sind sie auch wieder gesund. Legt sie ins Bett, macht ihnen das Kranksein auch mal "schmackhaft", indem man sie mal verwöhnt. Meine Ableger zeigten dann und wann auch Gefallen am Kranksein, wenn ich ihnen Geschichten vorlas. Ich bin meist auf natürliche Hausmittel ausgewichen, was ich auch heute nach Möglichkeit noch aufrecht erhalte. Ein oder zwei Tage im Bett wirken schon Wunder. Die Kinderkörper erholen sich schnell.

Ich habe ihnen dann immer erzählt, dass eine Menge Polizisten in ihren Körpern jetzt die bösen Bakterien bekämpfen und abwehren. Das hat ihre Fantasie enorm beflügelt und sie stellten sich Polizisten mit Lanzen und Speren in ihrem Inneren vor, weshalb sie sich jetzt ruhig verhalten müssten, damit die ihre Arbeit durchführen können! -

Wenn die Krankenkassen jetzt dieses und jenes nicht mehr zahlen, darf man das nicht generell als negativ ansehen. - Sehr viele Medikamente sind total unsinnig und haben vor allen Dingen keine heilende Wirkung! - Es gibt Erkrankungen, wo eine medikamentöse Behandlung dringend notwendig ist, aber nicht Mittelchen für hyperaktive Kinder! -

Demnach müssten die Kinder von früher allesamt hyperaktiv gewesen sein! - Nein, sie waren lebhaft, hatten ständigen Bewegungsdrang und waren gesund! Sie spielten und tobten draussen herum, machten auch Unsinn, heckten Streiche aus. Wir betrachteten das alles als vollkommen natürlich, auch wenn es uns oft Nerven und Geld kostete!

 

 

Männlein .............

Ein kleiner Mann ist ein Männlein. -

Meine Kinder waren schon gross, ich geschieden und musste meine Brötchen irgendwie verdienen. - In meinen erlernten Beruf konnte ich nicht mehr landen, da sich zuviel verändert hatte.
Ich las in der Zeitung ein Stellenangebot, wo man eine Aufsicht für zwei Kinder suchte. - Da bewarb ich mich. Das war wenigstens ein Bereich, in dem ich mich auskannte.
Nach einigen Tagen bekam ich einen Anruf, dass ich mich doch vorstellen möchte. -
Die gesamte Familie, einschliesslich Oma und Opa waren anwesend, um mich zu begutachten.
Ein kleiner blonder Junge von knapp 3 Jahren fiel mir besonders auf. - Seine Schwester war schon 7 Jahre alt, die jedoch gleich zutraulich war. - Ich bekam diese Stelle und konnte gleich am nächsten Tag anfangen.
Diese gestaltete sich als recht schwierig. Der kleine Junge liess mich nicht an sich heran. Seit seine Eltern zur Arbeit waren, schrie er immerzu. Er bekam regelrechte Tobsuchtsanfälle. Wollte ich etwas vorlesen, schrie er so laut, dass keiner etwas verstehen konnte. - Seine Schwester war sehr brav. Auch sie wirkte beruhigend auf ihren Bruder ein, was aber nichts nützte.
Meist beruhigt sich bei Kindern die Lage, wenn man mit ihnen spazieren geht. -

Er schrie zwar draussen nicht mehr, jammerte aber immer nach seiner Mama. - Das kann man alles verstehen. -

Es vergingen einige Wochen, bis er sich an mich gewöhnt hatte. Doch dann wollte er mich nicht mehr loslassen. Ging ich nur in den Keller, um eine Waschmaschine anzustellen, musste ich immer mit ihm reden. Hörte er mich mal nicht mehr, schrie er sofort wie am Spiess. - Der Kleine hatte arge Verlassensängste.

Dann begann eine sehr schöne Zeit, die ich nicht mehr vergessen werde. Männlein und ich wurden richtig dicke Freunde. - Ich sagte "Männlein" zu ihm, weil er mich heiraten wollte, wenn er gross sei. Mein kleiner Mann ..........! Doktor wollte er auch werden. Wenn ich ganz, ganz alt wäre und krank, dann würde er mich immer wieder gesund machen! "Dass du niemals sterbst", meinte mein kleiner Freund.
Das Mädchen erwähne ich nicht. Mit ihr gab es nie auch nur das geringste Problem. Verwandte äusserten sich spasseshalber, dass die wie ein Strassenköter sei, der sich überall wohlfühlte. -

Sie war immer unterwegs, konnte nie daheim bleiben. - Allerdings musste ich sie auch zum Klavieruntericht, zum Tennisspielen und noch zu einigen anderen Kursen und Lehrgängen bringen. - Ich glaube, dass die Eltern verhindern wollten, dass sie mit normalen Kindern der Umgebung Freundschaften schloss. Sie bekam ein regelrechtes Stressprogramm auferlegt.

Schon morgens, wenn ich zur Türe herein kam, stand Männlein mit seinem Märchenbuch in der Tür und verabschiedete seine Mutter ohne Probleme. - Ich sollte wieder etwas vorlesen. Damit der Bursche nicht zu passiv wurde, sagte ich zu ihm: "Heute bist Du dran. Jetzt musst Du mir aber mal etwas vorlesen." - Er schaute mich gross an und meinte: "Aber ich kann doch überhaupt noch nicht lesen."
Ich flüsterte ihm ins Ohr: "Tu doch so, als könntest Du lesen."

Ich setzte mich hin, der Kleine kam auf meinen Schoss, schlug das Buch auf und begann. Dabei schaute er sich die Bilder an und zeigte immer auf ein Wort, wie seine ältere Schwester das beim Lesen tat. - Reihe für Reihe erzählte er einen Text, der fast identisch mit dem Geschriebenen war. Für sein Alter war das schon eine tolle Leistung. - Nach einer Weile wurde es ihm langweilig und seine Fragestunde begann wieder:

"Wo wohnt denn die Frau Holle im Sommer?"
"In Kitzbühel, wo ihr immer zum Wintersport hinfahrt."
"Die habe ich da aber noch nie gesehen."
"Die wohnt ja auch ganz oben in den Wolken."
"Ach so und wo ist der liebe Gott?"
"Der ist im Himmel."
"Wohnt der bei der Frau Holle?"
"Nein, noch viel, viel weiter."
"Wenn es nicht schneit, schüttelt Frau Holle dann nicht die Betten?"
"Nein."
"Die Frau Holle hat aber viel Arbeit. In Kitzbühel schneit es nämlich oft den ganzen Tag."
"Ja, die ist manchmal sehr fleissig."
"Das ist aber komisch. Wenn du unsere Betten schüttelst, dann kommt da nichts heraus. Sind das denn Federn, die aus dem Bett von Frau Holle kommen?"
"Ja und die frieren bei der Kälte da oben."
"Wer macht denn da neue Federn in das Bett herein?"
"Ich weiss es nicht Männlein. Das sind alles nur schöne Geschichten, die ein Mann erfunden und geschrieben hat."
"Dann stimmen die gar nicht wirklich?"
"Nein."
"Dann gibt es den lieben Gott auch nicht da oben?"
"Doch den gibt es."
"Woher weisst du das? Hast du ihn schon gesehen?"
"Nein, gesehen habe ich ihn noch nicht, aber es gibt eine Bibel, wo alles drin steht."
"Ist das auch ein Märchenbuch?"
"Nein."

Ich fühlte mich in die Enge getrieben und machte ihm den Vorschlag, mal etwas nach draussen zu gehen. Was sollte man einem 3-jährigen Kind noch alles erzählen? Ich hoffte, er käme auf andere Gedanken. - Er liess aber auch nie locker mit seinen Fragen.
Eines Tages meldete seine Mutter ihn zur musikalischen Früherziehung an. Je näher der Tag kam, an dem er dort hin sollte, je mehr klammerte er sich an mich. - Ich musste ihm versichern, dass ich die ganze Zeit vor der Tür warten, bis sein Unterricht beendet sein würde. - So kam es dann auch. Er war inzwischen etwa 4 Jahre alt.

Viele Kinder waren dort angemeldet. Als der Lehrer meinte, dass die Begleitpersonen jetzt den Raum verlassen sollten, begann Männlein zu weinen. Ich beruhigte ihn, erklärte, dass ich vor der Tür sitzen bleiben würde. - Es reichte nicht und ich musste mit dem Lehrer die Absprache treffen, dass die Tür ein Stück geöffnet bleiben könnte. - So konnte er mich durch den Türspalt sehen. Es nützte nichts, er sass seine Zeit nur ab, sass total passiv da herum.
Das sagten mir auch die Kindergärtnerinnen. Der Kleine sei total passiv. Er wartete nur ab, bis ich eintreffe, um ihn abzuholen. - Dann gäbe es kein Halten mehr!


Aus Spass sagte ich mal zu ihm, dass es das Beste wäre, ich setzte mir so eine Kiepe auf den Rücken, wie der Osterhase sie hätte. Männlein meinte: "Wo gibt es denn so eine Kiepe zu kaufen?" - "Nun, ich will mal bei dem Kaufladen fragen, wo wir immer einkaufen gehen. Vielleicht haben die eine."
Einige Tage später stehen wir in dem kleinen Lädchen an der Kasse, als der Inhaber mich fragte: "Sonst noch etwas?" - "Danke - das wär`s."
Da zupfte Männlein an meiner Jacke herum. Er wollte mir etwas ins Ohr flüstern. Ich beugte mich zu ihm herunter und ich dachte, ich hörte nicht recht: "Du wolltest doch mal fragen, ob die hier eine Osterhasenkiepe haben!"

Gut - ich kniff dem Ladeninhaber ein Auge zu und meinte: "Haben Sie eine Kiepe, wie sie der Osterhase hat? Männlein möchte da nämlich hinein, so dass er immer bei mir ist." -
Der Mann hatte gut geschaltet: "Kiepen gibt es nur für ganz kleine Kinder, aber nicht mehr für solch einen grossen Jungen, wie du es bist. - Wenn du bald ein Mann wirst, willst du dann immer noch bei der Frau Jungbluth auf dem Rücken sitzen? Dein Papa sitzt auch bei keinem auf dem Rücken. " -

Das zog wohl. Von einer Kiepe war nie mehr die Rede.

 

 

 


Meinungsfreiheit - nicht erwünscht?

Ja, an die Meinungsfreiheit glaubte ich. - Wie man sich doch irren kann, zeigt mein Bericht.


Es war irgendwann 1998, als mein Sohn mir das "Fliehnet" empfahl, was günstiger sei, als was ich bis dahin für meine Onlinegänge benutzte. Er zeigte mir auch ein Forum, wo ich doch auch mal meine Meinung abgeben könnte. - Oh ja, das war was für mich, ein Meinungsaustausch mit anderen Menschen.
Ich werde es nie vergessen, dass ich zu einem Thema, die Arbeitslosigkeit betreffend, ein von mir verfasstes Gedicht einstellte, was all meine Gedanken und Erlebnisse diesbezüglich beinhaltete. - Ich hatte innerhalb kürzester Zeit eine ganze Menge Kritiker da stehen, die mich in Grund und Boden stampften.
Die Reaktion war verheerend. Man schrieb mir, ich möge die Anwesenden mit meinem Mist verschonen, ich würde ja alle vertreiben! - Bums - solch eine Niederlage hätte ich ja nicht auf mein Gedicht erwartet, denn eigentlich war es mir doch ganz gut gelungen. -
Zwei Leute waren dazwischen, die mir Mut machten, weiter am Ball zu bleiben. Das machten die mit Neulingen immer so.
Ich telefonierte mit meinem Sohn, der auch mein Gedicht kannte. Eigentlich war er ein harter Kritiker meines Tuns, nicht aber in dem Fall. Er erklärte mir, was da vorginge:
Jeder User dürfte sich 5 verschiedene Nicknamen auswählen. Sind jetzt 5 "Wächter" vorhanden, dann können die praktisch 25 Antworten gleicher Meinung zaubern. Deshalb die Fülle der Kritiken. Das machten die immer, wenn sich ein Neuling einloggte, damit der gleich unsicher wird.
Ich hatte zwar keine Lust mehr, dort weiterhin zu schreiben, weil ich mich nicht so unfair behandeln lassen wollte. Da hatte ich dann persönliche Nachrichten von Usern, die mich doch baten, sie zu unterstützen. Mein Gedicht sei prima gewesen. Wir müssten nur unsere Meinung hartnäckig durchsetzen. Je mehr wir würden, umso besser!
Nur, zu der Zeit wurde die Onlinezeit noch nach Minuten abgerechnet. Allzu oft war ich dort nicht vertreten, kümmerte mich vorrangig um Gesetze, die meine Lebenssituation betrafen. Das konnte ich kopieren und offline verarbeiten.
Nachdem ich dann DSL hatte, erledigte sich mein Masshalten und ich legte mich ins Zeug. - Es ist auch nicht so, dass ich die ganze Zeit nichts mehr in dem Forum geschrieben und andere User nicht mit unterstützt hätte. - Ich wurde von Anfang an direkt umringt und verfolgt, von diesen Forenwächtern. Dazu muss ich sagen, dass es keine Dummen waren. Ihr Schreibstil war gut und meistens auch fehlerfrei. - Damit wollte ich ausdrücken, dass das keine normalen User waren, die einem dort Paroli boten. - Mit der Zeit kannte man den Schreibstil der Leute, auch wenn sie sich mit einem anderen Nicknamen einloggten.
2005 kam, wo sich alles zuspitzte, Hartz4 war eingeführt worden. Es gab dort eine Rubrik "Hartz4" - wo sich dann viele User ratsuchend meldeten, weil sie noch kein Geld hatten, wie sie sich verhalten sollten usw.
Dann kamen die Antworten: "Kein Wunder, dass Du arbeitslos bist, kannst ja noch nicht einmal fehlerfrei schreiben. - Für die Zeit, die Du hier vor dem PC hockst, hättest Du Dich schon wieder bewerben können." Eine ziemlich junge alleinstehende Mutter meinte, ihr fehle das Geld, um Nahrung zu kaufen und sie hätte schon mehrere Tage nichts mehr gegessen. - Von den Wächtern kam die Antwort:  "Dann friss doch Deine Scheisse."
Der Typ gehörte der SPD an und hatte ein Geschäft für bestimmte Motorräder. Das fand ich heraus. Ein anderer hatte eine Firma, gehörte ebenfalls der SPD an und der Moderator hatte sein Lehramtstudium beendet, aber keine Anstellung als Lehrer gefunden. Auch er gehörte der SPD an.
Doch auch die anderen Parteien mischten mit denen mit.
Mir reichte es, dass die so mit den Menschen umgingen, gab ihnen regelmässig Kontra, aber immer höflich und nett (ironisch), so dass die keinen Grund fanden, mich auszuweisen, wie sie es mit vielen, vielen Usern gemacht hatten. - Immerhin brachte ich es dort auf 850 Kommentare.
Ich schlug sie mit den eigenen Waffen, führte immer wieder Absätze der AGB`s ein und bat die Teilnehmer, doch höflich beim Thema zu bleiben und nicht stattdessen die schreibende Person anzugreifen. - Es gab viele, die mir zustimmten. Nahm das überhand, wurden die einfach gelöscht. - Bei mir trauten die sich zunächst nicht.
Einer kritisierte mich so, dass er nicht einmal eine Angriffsfläche finden würde, so hätte ich mich eingeigelt! Mit dieser überfreundlichen Methode konnten die nichts anfangen. -
Dann folgte ein Tag, da mir einer der Wächter schrieb, bezüglich eines Kinderthemas:  Ich würde doch nur aus faulem Fleisch bestehen, nicht mal ein Blinder würde mich anfassen und ein Mutterglück würde ich wohl niemals erleben können! - Keiner kannte mich, mein richtiges Alter war nicht bekannt, geschweige denn familiäre Zustände. - Er zielte direkt auf mich als Person, es ging nicht um das Thema. Nicht ein einziger dieser Wächter versuchte diesen derben Angriff abzuschwächen. Im Gegenteil, es war verheerend, was da geschrieben wurde.
Ich habe denen nur geantwortet, dass ihre Gesinnung jetzt in dem Augenblick allen bekannt wird. Da brauchte ich nichts zu erwidern!
Allerdings richtete ich eine Beschwerde mit Kopien der betreffenden Leute an Fliehnet. Und weil ich danach eine PN vom Moderator erhielt: "Wenn Du Dich noch einmal beschwerst, werde ich Dich eine Woche sperren! Alles kommt auf meinen Schreibtisch. - Positioniere Dich oder Du hast eine Kostprobe bekommen, was Dich erwartet!"
Nun, da wusste ich ja, wo ich dran war. Ich kopierte wieder, schickte meine Beschwerde aber an die Auftragsannahme und noch an eine Abteilung, die nichts mit dem Moderator zu tun hatten. - Ich erhielt auch eine Antwort von den Abteilungen. - Es tut uns leid. Solche Vorgehensweisen würden natürlich nicht gebilligt. Sie wollten alles weiterleiten. - Wer erhielt es am Schluss? - Der Moderator.
Die Folge war eine Sperrung von 2 Wochen mit einer eMail: "Ich habe es Dir doch versprochen!"
Meine Beschwerde-Briefe per Einschreiben mit allen möglichen Kopien gingen an Fliehnet. - Ich erhielt nur einmal eine eMail: "Wir haben veranlasst, Sie wieder freizuschalten. Viel Spass am Fliehnet-Forum."
Ich ahnte, was mich erwartete! - Aber das, was kam, hätte ich mir nie vorstellen können, dass es so etwas in der Öffentlichkeit gibt.
Egal, zu welchem Thema ich auch noch das Harmloseste schrieb, ich wurde in die Zange genommen. Man nahm Worte aus einem Satz und machte mich lächerlich!
Als ich einmal auf einen Link von der Monitor-Sendung verwies, was die veröffentlichten, behaupteten die, ich würde grosse Unternehmen in ein schlechtes Licht rücken, was eine strafbare Handlung sei. Ich erwiderte, dass so manch einer nicht weiss, welche strafbaren Handlungen er/sie begeht.
Schliesslich nahm einer Worte aus geschriebenen Texten heraus, stellte sie falsch zusammen, so dass sie einen rechtsextremen Inhalt ergaben!
Das war ein ganz "Netter" - nannte sich "Bruellapfel". Er muss wohl schon ein etwas älteres Semester gewesen sein. Sein Bereich war der Extremismus, scheinbar auch beruflich! - Er hatte sich meiner angenommen.
Man konnte bei Fliehnet auch ein Tagebuch fertigen, sowie auch eine Homepage. - Ich begann mit dem Tagebuch und führte meine Erlebnisse darin auf, wo ich anschliessend auch Zuschriften erhielt. - Eine davon war ein User, dessen Nickname mir jetzt nicht mehr geläufig ist. - Er schrieb mich in einer PN an, welche Probleme ich denn hätte? - Ich erwiderte ihm ganz grob von den Vorgehensweisen. - Seine Antwort war dann: "Das brauchst Du Dir nicht gefallen lassen. Auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum." Er gab mir zur Not eine Anwaltsadresse, falls sich Probleme ergäben, war super nett und freundlich. Trotzdem wollte er immer Details wissen. Ich hatte ja nichts zu verbergen und er wollte nicht glauben, dass man Artikel von mir einfach löscht und dann noch durch die Blume öffentlich Text ablässt, was teilweise in den persönlichen Nachrichten steht. Dass man mit einer geschickten Umschreibung mein Passwort öffentlich macht!
"Doch, ganz bestimmt, so ist es!" - "Gebe mir noch einem einen genauen Text mit genauen Angaben. Ich werde mich für Dich einsetzen!" Gut - ich tat es!

Dann geschah folgendes: Man drehte den Spiess um, ich würde Leute aufstacheln und gegen den Moderator aufhetzen. - Es wurden unglaubliche Märchen über mich verkündet, konnte mich aber nicht mehr dagegen wehren, weil ich lebenslang gesperrt wurde!

Mein Sohn meinte dann irgendwann, dass ich doch wohl so wichtig nicht sein könnte, dass man mich derart behandelte. Er dachte bestimmt, dass ich was dazu gemacht hätte. Aber ich hatte mir ja Kopien gefertigt. Er kam, schaute sie sich an und loggte sich bei Fliehnet ein. - Ganz friedlich schrieb er, dass man mit seiner Mutter nicht so umgehen könnte, nur weil sie das Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen wollte. Es gäbe doch wohl immer unterschiedliche Meinungen, die aber doch keinen veranlassen sollten, so zu handeln, wie man es machte. Er betonte, dass er alle Mails und auch die kopierten Kommentare gelesen hätte. Er wäre erschüttert, was bei Fliehnet geschähe!
Mein Sohn bekam noch eine PN vom Moderator; "Du bist gesperrt und schöne Grüsse an Deine Mutter."
Es war ihm natürlich total egal, weil er an sowas kein Interesse hatte, aber er sagte: "Mutter, ich hätte ja nie gedacht, dass Du für Politiker mal so wichtig werden könntest. Ich gratuliere Dir, betrachte das als Erfolg, die Bande so in Angst gebracht zu haben!"
Aber ich bekam noch die Mitteilung per eMail, dass es einen schönen Nachruf für mich im Internet gäbe. - Und diese Experte, den ich schon nannte  - Bruellapfel - der hatte ein ganzes Jahr auf einem Blog stehen, dass ich einen Versuch gemacht hätte, das Fliehnet - Forum feindlich zu übernehmen!!
Also, damit wusste ich überhaupt nichts anzufangen. Was sollte ich mit einem Fliehnet-Forum? Doch es zeigt doch, dass ich einigen Leutchen Feuer unterm Hinter gemacht habe. - Übrigens, die Leute, die nur Müll schrieben, die liess man in Ruh!
Ich bekam eMails von mehreren Sympathiesanten, die gemeinsam mit mir gekämpft hatten, ich sollte doch wenigstens da im Kommentarforum schreiben. Ich machte das einige Male. Da war ja nur Müll. - Erwähnenswert wäre noch, dass mir einer der Forenwächter schrieb, als ich mich gegen den Afghanistan-Einsatz äusserte, dass ich Schuld wäre, dass seine Verwandten im Konzentrationslager umgebracht worden seien. Er hatte sich schon öfter als ein sehr radikaler Jude geoutet, der ständig mit solchen Argumenten aufwartete, wenn einer nicht seiner Meinung war.
Um alles in der Welt, so viel Beleidigungen auf einem Haufen, ist schon unerträglich. Das tue ich mir nicht mehr an!
Ich habe dann noch einige Male bei Tagesschau.de gepostet. Höflich und sachlich! - Dann war man dran und es erschien: Sie haben diese Woche Ihr Limit erreicht oder nach der üblichen Zensur standen da überall solche Punkte, wie bei Heiligendamm = ***igendamm. - Das fällt mir gerade noch ein.
Danach habe ich mich entschlossen, selber eine Homepage einzurichten. Ich habe keine Lust mehr auf eine solche Behandlung.

Ich frage mich nur, weshalb die bei Fliehnet gross und breit auf die AGB`s hinweisen. Wenn ich mal Langeweile habe, dann schaue ich schon mal wieder da herein!
Obwohl man den damaligen Moderator abgesetzt hat, hat sich nicht gross etwas verändert. Die alten Zeckenwächter sind immer noch dort, manche sogar mit ihrem alten Nicknamen. - Das sind bestimmt so kleine Arschlöcher, die nirgendwo Anerkennung bekommen. In ihrer Position als Moderator fühlen sie sich mächtig.


Bittere Erfahrungen nach der Rückkehr aus dem Urlaub.

Mein Sohn flog Anfang 2002 in die USA und machte dort Urlaub. Er mietete sich einen Leihwagen und schaute sich das Land an.
Darüber wollte ich aber nicht berichten, sondern was er nach seiner Rückkehr erlebte.


Er wohnt ziemlich ländlich. Die meisten dort Wohnenden sind Bauern. - Der nächste Nachbar meines Sohnes war ein Ehepaar, mit 2 Kindern, die ein altes Haus aufkauften und dieses passend renovierten. - Anfangs wusste mein Sohn nicht, was es mit diesem Haus auf sich hatte. -

Und zwar war der Inhaber des Hauses ein Erzieher, der sich sehr schwer erziehbare Kinder und Jugendliche in Haus holte und die zu erziehen versuchte. - Einer war 13 und der andere 14 Jahre alt. Beide stammten aus Berlin. - Sie hatten schon eine stolze Verbrecher-Karriere hinter sich. Der Sohn erfuhr es von dem Erzieher, aber auch von den Burschen selber. -

Einmal, als wir, mein Mann und ich bei dem Sohn weilten, kamen die Burschen auch zu uns, unterhielten sich mit uns und machten eigentlich einen recht sympatischen Eindruck. - Sie berichteten, dass sie keine Lust hätten, zur Schule zu gehen. Seit einigen Tagen brächte sie der Erzieher mit dem Auto in die Schule. Sobald der weg wäre, verliessen sie auch das Schulgelände. - Sie beklagten sich darüber, dass sie reiten dürften, aber nur, wenn sie auch den Pferdestall ausmisteten. Dafür bekämen sie auch noch extra 50 Euro im Monat. - Aber sie wollten das Geld nicht, der Typ sollte mal seine Pferdeboxen selber reinigen. - Natürlich erfuhren wir noch viel mehr von den Burschen, aber das wollte ich nur am Rande behandeln.


Man hatte die Erziehung Schwererziehbarer privatisiert!!! Das erfuhr ich allerdings erst später.
Also, mein Sohn kam aus den USA zurück und entdeckte einen Zettel am Briefkasten. "Kripo - bitte umgehend anrufen. Es geht um Ihre Fahrzeuge!" -

Da bemerkte der Sohn erst, dass die Autos ja nicht mehr da waren. - Es handelte sich um einen grossen Bulli und einen Passat-Kombi. Beide Fahrzeuge brauchte er für seinen Beruf. - Er ging ins Haus und entdeckte auch dort Spuren von Besuchern, die durchs Dachfenster ins Haus eingedrungen waren.
Nun rief er aber zuerst die Kripo an, die Nummer, die ihm angegeben wurde. - Dort erfuhr mein Sohn, dass beide Autos von der Kripo abgeschleppt und gereinigt wurden, weil sie voll mit Schlamm waren. - Um die auszulösen, müsste er allerdings so in etwa 400 Euro mitbringen. Die genaue Summe weiss ich nicht mehr. Ich habe damals jedenfalls nur geschluckt, über die Summen, die mein Sohn an Schaden erlitten hatte.


Nachbarn hatten bei strömendem Regen gesehen und gehört, dass Autos ziemlich hochtourig liefen. Sie wussten, dass der Sohn überhaupt nicht anwesend war und riefen die Polizei. Bis die kamen, hatten sie den Bulli beim Rückwärtsfahren in einen tiefen Graben gefahren. Mit dem PKW kamen sie ein kleines Stückchen weiter, landeten aber auch irgendwo hinein, wo sie nicht mehr heraus kamen. - Die Burschen gingen danach seelenruhig in das Haus ihres Erziehers und suchten ihre Zimmer auf! -

Die Polizei beendete dann die Idylle. Doch die beiden Burschen waren ja schon Profis. Es liess sie wohl ziemlich kalt. Das berichtete der Erzieher dann meinem Sohn. - Die Schäden an beiden Autos beliefen sich auf ca. 2.500 Euro, lt. Gutachten eines Sachverständigen, wofür mein Sohn auch noch 500 Euro zahlen musste.

Der Erzieher sprach dann davon, dass er dagegen versichert wäre und meinem Sohn die Schäden ersetzt würden. - Nach zwei Wochen erwiderte die Versicherung, dass sie nichts zahlten, weil der Erzieher angegeben hätte, die Aufsichtspflicht der 13 und 14-jährigen Jungen nicht verletzt zu haben. - Er hatte jeden Abend um 23 Uhr seinen letzten Kontrollgang gemacht. Da sassen die Jungen noch vor dem Fernseher!! -
Ausserdem hätten die Burschen jeder einen Haustürschlüssel, wodurch sie sich frei bewegen konnten! - Mein Sohn nahm sich einen Anwalt, der ihm leider nicht viel Hoffnungen machen konnte. Eine Gerichtsverhandlung mit allem Drum und Dran könnte ihn weitere 5.000 Euro kosten und hätten die Eltern kein Geld, ging er trotz positivem Gerichtsurteil leer aus. -

Der Erzieher sei nicht dafür verantwortlich, weil er die Bengels nicht rund um die Uhr beaufsichtigen könnte. Somit brauchte auch die Versicherung nicht zahlen. - Mein Sohn teilte mir das alles mit. -


Ich setzte am nächsten Tag mein Telefon in Gang, wollte das zuständige Jugendamt erst einmal erreichen. Oh, mein Gott, wo waren die denn alle geblieben? Es gab doch sonst überall solche Stellen. - Das war einmal!! Ich fragte mich so dadurch, von einer Behörde zur nächsten. Was ich nicht ahnte, war, dass es für die Schwererziehbaren eine gesonderte Stelle gab. -

Wie immer - wenn man wirklich einmal eine Stelle ausfindig gemacht hatte, war der betreffende Mensch nicht da. - Ich verlangte eine Vertretung. Die Person war natürlich überfordert, konnte mir überhaupt nicht weiterhelfen. In ein bis eineinhalb Wochen sollte ich noch einmal anrufen, was ich auch tat. -

Derweil hatte ich mich schon mit anderen Jugendämtern in Verbindung gesetzt, um generell etwas darüber zu erfahren. - Überall versicherte man mir, dass es ihnen leid täte, aber mein Sohn vermutlich leer ausgehen würde. - Ich wollte und konnte das nicht glauben. -

Dann kam der Tag, an dem ich den Sozialarbeiter des zuständigen Jugendamtes erreichte. - Er war schon darüber informiert worden. Beide Jungen kamen aus sehr schlimmen Millieus. Die Mütter waren Nutten und ein Vater war Zuhälter, der andere unbekannt. - Der Anwalt meines Sohnes sagte, dass wir herauskriegen müssten, was die Burschen vorab schon alles angerichtet hätten. Dann gäbe es eine Chance, dass die Versicherung zahlen müsste. Dann hätten sie eine bessere Aufsichtspflicht haben müssen. So reichte es aus, 3 x täglich nach ihnen zu sehen! -
Also, mir und meinem Mann, sowie meinem Sohn hatten die Burschen ja von ihren Autoknackereien berichtet. - Ich versuchte, den Sozialarbeiter auszuhorchen. Der berief sich auf seine "Schweigepflicht".
Ich verlangte die Telefonnummer der zuständigen Jugendamtbehörde in Berlin, die ja irgendwie mit diesem Erzieher in Verbindung getreten sein müssen. Man gab mir keine Auskunft. - Ich rief bei der Schule an, zu der die beiden Jungen gehen sollten. Die äusserten sich nur, dass sie froh wären, die Bengels los zu sein. Sie wussten auch nur, dass sie allerhand zuvor angestellt hatten. - Keiner gab etwas preis. Die Lehrer hätten es noch getan, aber sie wussten keine Einzelheiten. Ich sollte es doch mal beim Gericht erfragen, denn sie hätten auch dort schon vor Gericht gestanden. - Auch diese Versuche führten ins Leere. Nirgendwo erhielt ich eine Auskunft.


Nun blieben mir nur noch die Jugendämter in Berlin übrig und es gab davon so einige. Obwohl ich die Namen der Burschen komplett hatte, kriegte ich nichts heraus. Keiner gab mir eine Auskunft, obwohl ich allen darlegte, um was es ging! - Warum werden solch kriminelle Typen derart geschont, wodurch mein Sohn diese derben finanziellen Einbussen erlitt?? - Das war doch wohl nicht einzusehen.
Mein Sohn wandte sich noch einmal appellierend an den Erzieher, der allerdings jetzt abblockte. Sehr komisch!
- Auf einmal wurde bekannt, dass der Erzieher wohl verheiratet war, die Frau aber mit ihren Kindern verschwand und der Typ stockschwul war!! Er war die Heirat nur eingegangen, damit er sich selbständig machen konnte. - Als Schwuler wäre ihm das wohl nicht möglich gewesen, kriminelle Jungen zu erziehen, möchte ich meinen.
Und das Ende der Geschichte hat es auch noch insich. - Der Erzieher hängte sich auf!!

Was ist das für eine grausame Welt geworden?  - Da zieht eine Familie in die Nachbarschaft und nichtsahnend servieren die dem Sohn einen solchen Schaden. Natürlich haben die auch seine Handys, die im Hause lagen, benutzt und damit ordentlich telefoniert. - Ausser erheblicher Verluste kam nichts dabei herum. - Mir sagte zuvor ein Sozialarbeiter, dass solche Schwererziehbaren früher immer eine Extraaufsicht erhalten hätten, die auch nachts beaufsichtigt wurden, damit die nicht abhauten. Gerade solche Burschen, denen ohnehin alles egal wäre, könnten nicht mit einer normalen Aufsicht bedacht werden, so dass 3 x täglich ausreichte. - Es hatte sich alles geändert! - Man kann auch noch weiter spekulieren. - Warum haute die Frau mit ihren Kindern ab und warum hängte sich der Erzieher auf??

 


Wie man unverschuldet in gefährliche Situationen geraten kann

Eine Zeit meines Lebens, die mit Angst gefüllt wurde. Nie zuvor hatte ich so etwas mal erlebt. - Aber mal der Reihe nach:

Ich arbeitete in einem schönen Tanzlokal mit Livemusik, in einem Kurort, als Geschäftsführerin. - Die Tätigkeit machte mir auch grosse Freude, zumal die Atmosphäre auch noch sehr angenehm war. Die Gäste waren überwiegend zur Kur in unserer Stadt und zeigten sich von ihrer besten Seite.
Über die Einnahmen und Ausgaben führte ich ein Buch und das Geld brachte ich täglich zur Bank! Hier sollten auch die Lieferantenrechnungen abgebucht werden. So war es abgemacht! - Es waren schöne, aber anstrengende 3 Jahre, die ich dort beschäftigt war. Ich wusste ja nicht, dass der Chef das Geld immer für andere Zwecke abholte und verbrauchte, so dass es irgendwann Probleme mit den Lieferanten gab, die nur noch gegen Barzahlung liefern wollten!

Also zahlte ich das Geld nicht mehr bei der Bank ein und zahlte die Lieferungen in bar!
Dann muss wohl die Bank rebellisch geworden sein, weil kein Geld mehr eingezahlt wurde und ich bekam mein Gehalt nicht mehr überwiesen. Ich rief meinen Chef an, der mich vertröstete. Es sei zu einem Versehen gekommen. Aber das dauerte an ............., dieses Versehen!

Schliesslich nannte er mich eine andere Bank, die die Zahlung vorgenommen hätte. Es traf jedoch nichts ein, so dass ich mich bei der Bank erkundigte. - Dort erfuhr ich, dass mein Chef dort überhaupt kein Konto besässe!


Ich schrieb ihm einen Brief und setzte ihm eine Frist bis zur Zahlung meines Gehaltes. Hätte ich das Geld nicht bis dahin, würde ich eine fristlose Kündigung durchsetzen und nicht mehr zu meiner Arbeitsstelle erscheinen. -
Inzwischen war schon ein Rückstand von zwei Monatsgehältern! - Alles erledigte sich von alleine, weil der Vermieter ein neues Schloss in die Tür gesetzt hatte und keiner mehr herein kam!! Ich sprach auch noch mit dem Vermieter. Natürlich war auch keine Pacht mehr gezahlt worden!


Das ging natürlich bei uns im Ort wie ein Lauffeuer herum! - Ich hatte keine Arbeit mehr, ging zum Arbeitsgericht, um meine Forderungen durchzusetzen. Mein Chef erschien nicht vor Gericht und es wurde ein Versäumnisurteil gefällt, zu meinen Gunsten!
Es nützte mir aber alles nichts, weil ich die Mitteilung bekam, dass mein ehemaliger Arbeitgeber für das gesamte Jahr weder meine Krankenkasse, keine Arbeitslosenversicherung und keine Steuern abgeführt hatte, was er mir allerdings zuvor abgezogen hatte. Ich erhielt das Geld in bar, komischerweise oft in drei Monatsraten.
Das wollte ich aber jetzt nicht weiter ausführen, sondern von der gefährlichen Situation sprechen, in die ich geriet!


Wenige Tage nach dem Bekanntwerden meiner Arbeitslosigkeit und der verschlossenen Tür des Lokals, kam ein Türke zu mir, der ein Lokal in der Fussgängerzone besass. Ich kannte ihn ganz gut. Er war, glaube ich, schon hier geboren. Sein Vater war Oberarzt in einer Klinik. - Er bat mich, doch sein Lokal vorerst bis zu seinem Vertragsende zu übernehmen. Er könnte das nicht mehr, hätte auch keine Lust, immerzu zu arbeiten. - Er wollte auch keinen Gewinn davon abbekommen. Hauptsache, ich öffnete das Lokal, weil seine Kreditgeber - Automatenaufsteller und Brauerei  - schon rebellisch würden, weil seine Türe immer geschlossen und keine Umsätze vorhanden seien! -
Nun, generell hatte ich schon Lust dazu, weil ich das Lokal kannte. Die Lage war in der Fussgängerzone, in der Nähe von mehreren Kliniken, nahe dem Kurpark! Ich bestand nur auf einen Vertrag zwischen uns. - Wir verabredeten einen Tag des erneuten Treffens und er kam mit seinem Vater zu mir. - Ich hatte den Vertrag schon vorgefertigt, mit allem, was er mir angeboten hatte. Es waren noch etliche Fässer Bier im Keller und sehr viele Flaschen mit Spirituosen. Alles, was ich verkaufte, konnte ich behalten. - Einnahmen aus den Automaten sollten auch mir gehören!
Da wäre ich dumm gewesen, wenn ich das nicht gemacht hätte. Es war auch nur noch für 4 Monate, bis der Vertrag auslief. - Man stellte mir in Aussicht, anschliessend das Lokal übernehmen zu können. - Dann müsste ich mich mit dem Vermieter und der Brauerei in Verbindung setzen.
Also, der Vertrag wurde unterschrieben, so, wie ich es formuliert hatte. - Ich nahm an, dass die Lieferanten ihm Druck gemacht hatten. - Die Schlüssel wurden mir übergeben und ich rief eine Bekannte an, die mit mir zu dem Lokal gehen sollte. Wir wollten mal gucken, wie es dort aussah!

Wir liessen die Türe geöffnet, damit die Räume ordentlich gelüftet wurden. Ach je, ratzfatz kamen Bekannte herein, die sich anboten, mitzuhelfen, damit wir das Lokal bald offiziell öffnen könnten.
Ich ging mit einer Frau in die Küche, zum Aufräumen, einige reinigten den Bierkeller, schlossen ein neues Bierfass an, was sie dann anschliessend auch "probieren" durften. Alle Helfer durften sich mal bedienen! -

In einem Aufbewahrungsgefäss für Brot fanden wir verschimmeltes Zeug und so allerhand Mist, der nicht dahin gehörte. Alles kam in die Mülltonne, die ja am nächsten Tag geleert wurde. - Wir schafften richtig Ordnung und reinigten alles! Bis zum Abend hatten wir tatsächlich alles geschafft. - Wir setzten uns noch gemütlich beisammen, waren mit 8 Leuten und am nächsten Morgen konnte es losgehen!
Es war so, als wäre das Lokal nie geschlossen gewesen. Einheimische und Kurgäste kamen, ein richtig nettes Publikum.

Zwei Tage später kam mittags der Türke, der mir das Lokal übergeben hatte, total überhastet angerauscht und fragte mich, ob er mal in die Küche gehen dürfte.

"Na klar", meinte ich, "was suchst Du denn? Wir haben nämlich ziemlich viel weggeworfen." - Der hatte einen puteroten Kopf, war sichtlich schwer nervös und fragte, wo wir den Inhalt aus dem Brotaufbewahrungsgefäss hingetan hätten. - Ich sagte, dass das verschimmelte Brot und allerlei Tüten mit undefinierbarem Inhalt in der Mülltonne gelandet ist. Er wollte nachsehen gehen. "Die Mülltonnen sind Montag schon geleert worden", sagte ich. - Er rauschte schnellen Schrittes davon, ohne sich zu verabschieden! -

Komisch, dachte ich so bei mir. Hinterher erzählte ich das der Bekannten, die mir mitgeholfen hatte, beim Reinigen der Küche. - Sie sagte noch, dass das so weisses Pulver gewesen sei. "Sah aus wie Puderzucker." - Wir lachten noch darüber, weil die Vermutung von Heroin oder sonst was aufkam! Allerdings war da noch mehr drin, was wir aber ohne Kommentar einfach in die Mülltonne warfen.
In den nächsten Tagen kamen schon mal Leute, die mich fragten, ob ich was da hätte? - Ich habe gesagt, dass das eine Kneipe sei und was man dort bekommt, sollte doch bekannt sein. Man kann es auch in der Karte sehen. - Nun, ich erfuhr, dass mein Vorgänger immer was Spezielles zur Verfügung hatte.
Du liebe Zeit, ich war damals so naiv, dass mir noch nichts schwante. Ich lachte nur: "Hast Du vor dem Eingang ein Schild von einer Apotheke gesehen oder was steht da?"

Angst hatte ich keine, zumal ich wusste, dass ich sehr viele gute Bekannte hatte, die zu mir standen. - Es gab einen weiteren Raum des Lokales, wo Billiard gespielt wurde und weitere Geräte drin standen. Da hielten sich meist tagsüber ziemlich junge Leute auf, die ihre Cola tranken und sich beim Spiel amüsierten. Ihre Eltern wussten auch, dass sie bei mir weilten. Sie vergewisserten sich auch in einem Telefonat, ob alles in Ordnung sei.


Der Laden war Tag für Tag gerammelt voll. Leider erhielt ich Publikum, dass mir überhaupt nicht genehm war. Nur mir war bekannt, dass ich sie nicht so ohne Weiteres hinausbefördern konnte, ohne dass ein Rattenschwanz hinterher kommen konnte! -

Es handelte sich um richtig harte Rocker. Jeder Radfahrer wurde in der Fussgängerzone angehalten und musste eine Strafe löhnen. Die Rocker fuhren jedoch mit ihren Motorrädern provozierend auf und ab und keiner machte was. Allerdings machten einige Wirte schon unangenehme Erfahrungen mit ihnen. Das war auch bei uns im Ort bekannt.


Die kamen, provozierten mich ................., während ich alles ins Lächerliche zog, bot ihnen keine Angriffsfläche. Einer goss mir einen Weinbrand ins Gesicht, weil er "stank". Ich blieb noch ruhig, obwohl ich richtige Angst hatte. - Dann gingen die Typen nach nebenan und schmissen die ganzen Jugendlichen raus, die wiederum Angst hatten.
Ratzfatz war das Lokal leer. Und dann kams: "Wo hast Du das Zeug versteckt?"
- Ich verstellte mich total naiv, wirkte wohl überzeugend und sagte aus, dass ich den Schlüssel zu dem Lokal erhalten hätte und nur etwa 4 Monate hier wäre, bis zum Vertragsende. - Sie fragten nach dem Türken. - Ich antwortete, dass der in der Türkei heiraten wollte. -

Die unangenehmen Besucher entfernten sich recht bald, natürlich ohne zu zahlen. - Doch sie kamen immer wieder und leerten das Lokal immer auf die gleiche Weise. - Inzwischen war auch das Telefon abgestellt. Ich rief von daheim bei der Telekom an und fragte, was mit dem Anschluss los sei.

"Wenn Sie den Rückstand bezahlen, stellen wir das Telefon wieder frei!" Das war eine irre Summe, vermutlich viele Türkeitelefonate! Das wollte ich nicht bezahlen, war auch nicht abgemacht. Musste halt ohne gehen. Ein paar Meter weiter waren auch zwei Telefonzellen.


Und jetzt komme ich zu einem fürchterlichen Abend, wo ich wirklich mächtig Angst bekam. Das Lokal war richtig voll und die Rocker kamen herein. Sie stänkerten und wollten von allen möglichen Leuten ein Getränk spendiert bekommen. Zwei Spanier sassen bei mir an der Theke, die ich beide als angenehme Leute seit Jahren kannte.


Einer der Rocker nahm ein Bierglas, zerschlug es und schnitt einem Spanier den Hals damit auf. - Ich sah nur noch, wie er nach draussen rannte, die Rocker hinterher und der andere Spanier wollte von mir ein Messer, was ich ihm aber nicht gab. Er nahm sich einen Billiardstock und rannte auch nach draussen. - Ich konnte ja keine Polizei anrufen, machte das Küchenfenster auf und liess die Gäste da hinaus und forderte sie auf, die Polizei von der Telefonzelle aus zu rufen.
Nachdem die meisten Leute draussen waren, schloss ich die Fenster und ein Bekannter verschloss die Eingangstür des Lokales. - Was sich da draussen in der Zwischenzeit abgespielt hatte, wusste ich nicht. Es war abends, etwa 23 Uhr und dunkel. Kurz darauf wollten die Rocker wieder ins Lokal kommen, als mein Bekannter ihnen sagte, dass sie abhauen sollten. Die Polizei käme jeden Augenblick. Dieses sagte er aber absichtlich, damit die abhauten. Die hätten uns auch noch rangenommen. -

Ein Krankenwagen kam inzwischen, den die Burschen wohl gerufen hatten, denn es gab einen Schwerverletzten, den Spanier, der zu Beginn mit den Glasscherben bedroht wurde. Draussen hat man ihn allerdings noch mit einem Schlagring bearbeitet, aber wie. - Es gab keine Stelle, die nicht gebrochen war, vor allen Dingen im Gesicht.


Die Polizei musste allerdings aus der nächsten Kreisstadt kommen, da man bei uns im Ort die Wache geschlossen hatte. Folgedessen dauerte es recht lange, bis die erschienen.
Was dann folgte, war ein Witz. Mir drohte man, weil ich nicht geholfen hätte. - "Wer war das denn?", fragte einer der Polizisten, der aus unserem Ort stammte. Ich sagte: "Die Rocker!" - "Wer soll das denn sein? Namen??" Ich geriet aus der Fassung. Da liefen die Täter die Fussgängerzone herunter und man beschäftigte sich mit mir! Die haben aber was von mir zu hören bekommen.
Der Rest des Abends war gelaufen! - Ich ging heim.
Am nächsten Morgen klingelte mein Telefon. Die Kripo war dran. Ich wurde freundlich gefragt, ob ich denn mal vorbeikommen könnte.

Am nächsten Morgen wollte ich kommen, musste  mir ja erst eine Aushilfe besorgen, die mich vertrat. - Am gleichen Tag kamen noch Gäste, die mir Botschaften überbrachten:
Einmal hatten diese Rocker einen anderen Wirt in der Fussgängerzone zusammengeschlagen, der auf der Intensivstation lag, weil er ihnen kein Bier mehr geben wollte. -
Andere kamen, die meldeten, wenn ich etwas aussagen würde, dann ging es mir wie dem anderen Wirt. - Die Rocker hatte man übrigens noch nachts gepackt, nachdem sie einen Mannschaftswagen angefordert hatten und waren im Knast. Der Rest der Truppe, es waren viele, kamen immer mit den Drohungen!

Ich fuhr am nächsten Morgen zur Kripo. Kaum war ich im Gebäude drin, da grüssten mich junge Leute und sprachen mich mit Namen an. Erst war ich überrascht. Ich hatte noch nie mir dem Verein zu tun. Dann fiel mir ein, dass sie schon einige Male als Gäste in dem Lokal waren! - Nun ja, ich ging in das Zimmer, wohin ich bestellt war. - Und dann kams:  Ich sollte gestehen, dass ich mit Drogen gehandelt und welche Beziehung ich zu dem Türken gehabt hätte, bzw. wo der jetzt wäre. - Ich verwies auf den Vater des Türken, der da und dort Oberarzt sei. -
Na ja, es war ein Versuch gewesen, mich unter Druck zu setzen. Inzwischen kamen wieder 2 junge Männer in das Zimmer, die mich wohl kannten. Sie hatte keine Uniform an. Auch sie waren meine Gäste gewesen. -


Dann ist der Türke praktisch abgehauen, hat mir die Schlüssel übergeben, weil man das Lokal vermutlich schon observierte und ich Trottel lief in diese Falle.
Später erfuhr ich, dass es dort wirklich Drogen zu kaufen gab .................... und meine Bekannte und ich schmeissen auch noch den Stoff weg, von dem wir glaubten, dass es ein komischer Puderzucker sei und noch was! Wir kannten davon nichts!
Jedenfalls sagte ich das bei der Polizei auch aus. Ich sprach auch von den Drohungen, die man mir sandte. Nun sollte ich noch die Namen aller Gäste angeben, die sich im Lokal aufhielten. Sie sollten wegen fehlender Hilfeleistung angeklagt werden. Ich kannte sie natürlich nicht, nur zwei oder drei mit ihren Vornamen, erklärte ich.

Man drohte mir mit Beugehaft und auch mit einer Klage wegen unterlassener Hilfeleistung. Mir wurden Bilder des Verletzten vorgelegt, der sich auf der Intensivstation befand. - Meine Güte, wie sah der aus! Furchtbar! Das hätte jeder andere von uns auch gewesen sein können. Der Spanier wollte denen nur kein Bier ausgeben. Das war der Grund, ihn so zusammen zu schlagen. -

Ich habe erklärt, dass ich kein Held wäre und stünde in der Öffentlichkeit. Da müssten sie mir schon Sicherheiten bieten. Sie verwiesen auf die Polizei, worauf ich entsprechende Antworten gab. -

Im Falle eines Falles liessen die Rocker mich einen Gast beauftragen, der zur Telefonzelle läuft und von dort die Polizei anruft, während die Polizei dann eine halbe Stunde brauchte, bis sie bei mir wären, wenn überhaupt! - Eine feine Sicherheit!
Dann gab man mir die Zusage, dass ich vor Gericht nicht aussagen brauchte. Es gäbe da ein Gesetz, was man in Anspruch nehmen könnte. -
Nun gut, ich wollte ja, dass diese Verbrecher bestraft würden und sagte aus, aber ohne die Namen der Gäste zu nennen.
Eines Tages erhielt ich dann eine Ladung zum Gericht. Ich rief bei der Kripo an und fragte nach unserer Vereinbarung. Da hiess es, dass der Staatsanwalt meine Anwesenheit vor Gericht forderte, genau wie alle Gäste, die anwesend waren. - Da staunte ich aber, dass das bekannt war.


Ein dummer Zufall. - Einer der jungen Gäste, der in dem Lokal weilte, hatte seine Mopedteile wohl verkauft und sein Moped als gestohlen gemeldet, was nicht stimmte. Er musste zur Polizei. Dort fragte er nach, was denn aus den Rockern geworden sei und er berichtete, dass er an dem Tag alles mitbekommen hätte. Er verriet auch alle Namen der Gäste, die ihm bekannt waren.  Auf diese Weise wollte er bei der Polizei bestimmt Schönwetter machen. -

So kam es, dass wir mit 12 Leuten geladen wurden! Um 9 Uhr waren wir vorgeladen und um 12 Uhr kam der erste Zeuge dran. Eine Stunde wurden alleine die bisherigen Straftaten vorgelesen! - Die Verbrecher wurden zu langen Haftstrafen verurteilt.
Meine Aufgabe in dem Lokal hatte sich auch inzwischen erledigt. Der Vermieter hatte viel Geld dafür bekommen, dass er einer Eisdiele den Zuschlag gibt, die die Räumlichkeiten auch noch auf eigene Kosten vorschriftsmässig umbauten. Das war ihnen die Lage des Gebäudes wohl wert.

Ich habe einen wichtigen Teil überhaupt noch nicht erwähnt. Das Lokal sollte von einem anderen Trupp beschützt werden. Das wurde mir angeboten. Die kamen auch immer als Gäste. Ich traute dem Frieden nicht. Wie gut, dass ich das nicht geschehen liess, denn so menschenfreundlich waren die auch nicht! - Hinterher erfuhr ich von einem Bekannten, dass auch die mit Rauschgift handelten. - Ob die das wohl riechen?? Und bei mir verkehrten viele junge Leute!!

Meine Güte, was war ich froh, dem ganzen Zirkus entronnen zu sein! - Zuguterletzt stellte der Vater des Türken auch noch Forderungen gegen mich. Er wollte die Einnahmen der Spielautomaten haben. Es ging vor Gericht und ich gewann die Verhandlung. - Ende gut - alles gut! So etwas kann man erleben, obwohl man der harmloseste Mensch der Welt ist. Oder gerade deshalb?? Was war ich hinterher froh, dem ganzen Dreck entronnen zu sein. Ich hatte nur ganz gut verdient in der Zeit und brauchte nicht einmal eine Einkommenssteuererklärung abgeben. War ja nicht mein Lokal. Den Türken habe ich nicht mehr wieder gesehen. Ich frage einen anderen Türken aus unserem Ort, von dem ich wusste, dass die sich kannten. Er sagte mir nur, dass der in der Türkei lebt und dort geheiratet hatte.

 

 

Eine Heldin begegnete mir in meinem Alltag!

Es dreht sich um eine ungewöhnliche Frau, die ich kennenlernen konnte, von der ich berichten möchte.

Ich befand mich zu Rehamassnahmen in einer Klinik. Bei mir am Tisch sass eine nette, freundliche, ältere Frau, mit der ich mal ins Gespräch kam. - Man redet ja unbekannterweise Weise erst mal über die Dinge, die wir allgemein teilten. Es ging um die Anwendungen, um das Essen, das wir erhielten, um die vielen Termine, die wir wahrzunehmen hatten und wer am Wochenende zu Besuch kommen würde.


Die Frau, um die es hier geht, hatte eine neue Hüfte bekommen und stammte aus dem Raum Münster. Sie war Jahrgang 1928. Das erzählte sie mir später, als wir uns mal irgendwo trafen. - Ich meinte, dann hätte sie ja die ganzen schlimmen Zeiten, die Weltwirtschaftskrise und den 2. Weltkrieg bewusst miterlebt. - Sie bestätigte das!
Die Frau, ich weiss nicht mal mehr ihren Namen, hatte ein gepflegtes Äusseres, aber ein ganz bescheidenes Auftreten. Irgendwann erzählte sie mir ihren Werdegang. -

Sie arbeitete schon als Kind auf dem Bauernhof ihrer Eltern, wurde an alle Arbeiten herangezogen. Als sie 8 Jahre alt war, starb ihre Mutter an einer bösen Erkrankung. Sie und ihr Bruder mussten die Lücke übernehmen. Der Vater verlangte das. - Das war 1936!  -

Als sie 11 Jahre alt war, brach der Krieg aus. Ihr Vater wurde als Soldat eingezogen, obwohl die Leute in der Landwirtschaft eigentlich zurückgestellt wurden. Es gab ja noch ihren Bruder, der 16 Jahre alt war, der seinen Vater als Arbeitskraft ersetzen sollte. - Später bekam sie Fremdarbeiter zugewiesen, sie, die selber noch ein halbes Kind war. Dennoch musste sie so früh so erwachsen sein!

Zwischendurch kamen aber immer Leute aus der Partei, um die ganzen Abläufe auf dem Hof zu kontrollieren, so erzählte sie mir. Einer davon sei ein Kumpel ihres Vaters gewesen, der ein scharfer SS-Mann war.


Eines Tages kamen abends spät ein Mann und eine Frau, die an die Scheibe klopften. Es war recht ungewöhnlich, da sie auf einem Dorf wohnten und in der Dunkelheit sich normalerweise keiner dorthin verirrte. - Das muss 1941 gewesen sein, weil sie mir sagte, dass sie die Juden vier Jahre lang versteckt hatte. - Also, ich habe das vorweg genommen, dass diese Personen zwei fremde Juden waren, die sich dort verstecken wollten. Sie erzählten dem Mädchen unter Tränen, dass man sie umbringen wollte. -
Vermutlich kannte sie nicht die Gefahr, in der sie schwebte, als sie ihre Zusage gab. Auf dem Hof gab es einen zugestellten Raum, den sie öffneten, der ohne Fenster war, den sie reinigten und als Behelfsquartier benutzbar machten. - Es durfte nur keiner bemerken - auch ihr Bruder nicht! - Kein einziger durfte davon erfahren. Und sie mussten dauernd auf der Hut sein, weil dieser SS-Heini auch öfter seine Aufwartung dort auf dem Hof machte. Er kontrollierte auch die Fremdarbeiter! Ausserdem kamen ihre Verwandten auch dann und wann, um mal nach dem Rechten zu sehen!


Ihren Bruder zog man eines Tages auch noch ein, damit er Soldat werden konnte. Sie hatte ja die Fremdarbeiter! -

Ich fragte sie zwischendurch, ob sie denn keine Angst gehabt hätte? - Sie verneinte das! - Das kann ja nur an ihrer Naivität gelegen haben, dass sie so furchtlos blieb. Sie brachte den Leuten das Essen. Es fiel ja auch nicht auf, weil die Fremdarbeiter ja auch noch versorgt werden mussten. Alles wurde aufgeteilt. Sie kochte immer Mengen! - Aber stellt Euch nur vor, dass sich zwei Erwachsene unter diesen Umständen vier Jahre lang verstecken mussten, in diesem kleinen Behelfsquartier, ohne ein Fenster. - Mich hat das alles schon beeindruckt.
Ihren Vater sah sie nie mehr wieder. Er starb irgendwo in Russland. Ihr Bruder kam eines Tages als Wrack zurück, der mit dem Leben nicht mehr richtig zurecht kam. - Sie war nach Kriegsende 17 Jahre alt und musste alles mit sich selber abmachen. -

Die Fremdarbeiter gingen auch in ihre Heimat zurück. Sie nahm dafür einige Kriegsheimkehrer auf, die keine Angehörigen mehr hatten, denen sie anfangs zu essen gab, gegen deren Arbeitskraft.


Nun stellt Euch vor und das ging vier Jahre lang gut. - Nach Kriegsende verliessen die beiden Juden den Hof, heimlich, still und leise, ohne dass damals einer davon mitkriegte, dass sie Juden versteckt hatte.


Ihre Verwandten besorgten ihr eines Tages einen Mann, den sie zu heiraten hatte. Durch eine Kriegsverletzung war er stark behindert und sie musste diesen Mann später bis an sein Lebensende pflegen, zusätzlich zu den Arbeiten mit dem Hof! - Was der hatte, weiss ich auch nicht mehr. Jedenfalls war er lange Jahre bettlägerig, bis er starb. Es muss eine böse Kriegsverletzung gewesen sein. Sie bekam allerdings noch zwei Kinder von diesem Mann, eine Tochter und einen Sohn.
Die Tochter hatte sich früh von der Landwirtschaft verabschiedet und war früh von daheim ausgezogen. - Der Sohn wurde schwerer Alkoholiker. Er kam seine Mutter in der Reha zweimal besuchen, mit seiner Ehefrau, nachdem er eine Entziehungskur gemacht hatte. Die Leute wirkten und sprachen sehr ordentlich.

"Haben sich denn die beiden jüdischen Personen später noch einmal bei Ihnen gemeldet und sich bedankt?", fragte ich die Frau. - Nein, meinte sie, das sollte auch später keiner wissen. - Sie schämte sich doch tatsächlich noch für ihr Handeln, weil sie etwas Verbotenes getan hatte. - Man hätte ihr noch vorgeworfen, dass sie den Hof aufs Spiel gesetzt hätte, wenn das herausgekommen wäre! -

Was habe ich diese Frau für ihren erlesenen Charakter bewundert! - Hättet Ihr sie gehört - alles an ihr war ehrlich. Ich konnte nicht ein einziges Wort von dem anzweifeln, was sie auf meine Fragen antwortete. - Sie war eine aussergewöhnlich starke Frau, die vermutlich nie mal an sich gedacht hatte. - Die Landwirtschaft hatten sie bis auf einen kleinen Teil aufgegeben. Dafür hatte ihr Sohn als Alkoholiker schon gesorgt. Aber er hatte auch keine Lust an dem Beruf. Ich weiss nur, dass er erfolgreich selbständig war! -

Ich hatte mir einmal Notizen über dieses Thema angelegt und fand die vorgestern wieder. Es ist doch wohl die Sache wert, über solche heimlichen Heldinnen mal zu berichten, wovon es damals sehr viele gab. Es ist nicht so, dass alle jüdische Personen beherbergt hatten. Alle, die in der Zeit lebten, mussten ein Heldendasein verrichten, damit die Familie überleben konnte. - Das sollte man sich auch einmal vor Augen führen!

 

 


 

 

 

Eine wahre Begebenheit aus dem Leben

Es ist schon etliche Jahre her, ist aber eine wahre Storry.


Mein Mann war beruflich immer "auf Montage", im In- und Ausland. - Seine Einsatzgebiete waren meist Gebirgsbäche, Flüsse, Seen und Talsperren, wo er Stauklappen oder auch Turbinen einrichtete. - Ich weiss nur von vielen Berichten, dass die Wasserkraft wohl zur Stromerzeugung genutzt werden sollte, habe diese Bereiche auch durch meine Besuche kennengelernt.

Aber nun zu der Geschichte:


Mein Mann sollte an einem Fluss in Luxemburg arbeiten. - Die Firma hatte ihm ein Nobelquartier im Schloss Luxemburg reserviert. - Er war mit noch einem Kollegen dort. - Ich muss immer noch lachen, wenn er davon erzählt. - Sie kamen müde und hungrig von der Baustelle und wollten im Hotel essen. -

Sie waren von vielen Kellnern umgeben und immer, wenn sie gerade auf den Geschmack gekommen waren, zog man ihnen den Teller weg und der nächste Gang kam. - Das schilderte mein Mann immer so plastisch, dass man sich die Situation so richtig vorstellen konnte. - Nach 10 - 12 Stunden Arbeit hing der Magen schon mal auf den Schuhsohlen!

Am dritten Tag ihres Aufenthaltes wurde mein Mann ganz früh am Morgen durch unnatürliche Geräusche geweckt. - Er versuchte, die Störfelder zu überhören und zog die Bettdecke über seinen Kopf. - Schliesslich dämmerte es gerade mal.
Es klopfte an seiner Tür. Richtig wütend und schläfrig ging er zur Tür. - Davor stand sein Arbeitskollege - total aufgelöst!

"Hast du schon mal nach draussen gesehen, was da los ist? - Ich glaube, ein Krieg ist ausgebrochen."


Beide Männer gingen zum Fenster. - Mein Gott - was ist das denn? - Eine SS - Parade - direkt vor dem Schloss. Man hörte Schüsse, Explosionen und überall in der Ferne waren Feuerstellen sichtbar!

"Schnell anziehen, wir müssen hier weg", sagte der Kollege meines Mannes. Sie verabredeten, dass sie schnell alle Habseligkeiten zusammenpackten und sich dann beim Empfang treffen wollten, um schnell nach Hause zu fahren!

In dem Foyer war von Aufregung nichts zu spüren. "Waaas, Ihr wollt schon wieder abreisen?"


"Was ist denn da draussen los? Überall Soldaten in SS Uniform, Schüsse, überall brennt es. Hier bleiben wir nicht!"


Und dann kam die Erklärung:

"Hier wird doch nur ein Film gedreht, wie die SS hier in Luxemburg einmarschiert ist! - Wusstet Ihr das denn nicht? Das stand doch in den Zeitungen."


Ich glaube, da fielen den beiden Männern dicke Steine vom Herzen, als sie das hörten! - Stellt Euch mal vor, wenn Ihr so schlaftrunken im Morgengrauen geweckt würdet und das erblicktet! - Wie wäre Eure Reaktion? - Die beiden Männer bekamen erst einmal ein tolles Frühstück serviert und danach hatte sich die ganze Aufregung schon gelegt.

Sie blieben natürlich noch bis zur Beendigung ihrer Arbeiten dort und wurden vorzüglich bedient und behandelt. Natürlich wurde später immer darüber gelacht.

Wenn einer eine Reise macht - dann kann er was erleben!

 


 

 

Wie wenige Sekunden im Leben eine Rolle spielen .......................

 

Hätte ich daheim noch einen Schluck Kaffee zu mir genommen, dann wäre ich nicht mit dem Besoffenen zusammen getroffen, der mir die Vorfahrt nahm ................!

Das gehört jetzt in die Kategorie "WENN und ABER". - Nicht aber folgende Geschichte, die sich tatsächlich so abgespielt hat, wie ich es hier darstelle, die mir mein Vater wieder und wieder erzählt hat, die später auch von anderen Personen bestätigt wurde. - Nicht, dass ich ihm misstraut hätte. Aber die Leser dieser Geschichte wissen garantiert, wie fälschlich die Dinge aus dieser Zeit oft dargestellt werden! - Ich kenne eine Menge alter Herren, die die Zeiten des 2. Weltkrieges verherrlichten, obwohl sie als Soldaten im Einsatz waren und die scheusslichsten Dinge erleben mussten. Den Hunger und die Nöte haben wohl viele vergessen. Ein Verwandter von mir, er ist inzwischen schon tot, erzählte mit glänzenden Augen, wie schön es auf dem U-Boot war, auf dem er diente und zu Weihnachten bekam er sogar ein Stück von einer Gans. Er hatte die Jahre wohl vergessen, wo er innerhalb kürzester Zeit alle Zähne verlor, weil er an Skorbut litt. - Skorbut tritt u. a. als Zeichen einer Mangelernährung, vor allen Dingen bei fehlendem Vitamin C auf.

Ich interessierte mich schon immer für politische Vorgänge und fand in meinem Vater immer einen Ansprechpartner. Es kam dazu, dass ich schon als junges Mädchen fragte, wie Hitler denn solch eine Macht über das Volk bekommen konnte? Wieso man zuliess, dass so viele Juden umgebracht wurden? - Es war mir unverständlich! In der Schule schwieg man die Zeit nämlich tot.

Mein Vater begann mit der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, der danach folgenden Weltwirtschaftskrise, den hohen Arbeitslosenzahlen. Es folgten Jahre voller Entbehrungen.
Auf einmal stand da ein "starker Mann", der vorgab, der Not ein Ende zu setzen. - So kam Hitler an die Macht!! -
Die vielen Arbeitslosen erhielten Arbeit, wurden überall eingesetzt. So wurde das Volk anfangs getäuscht. - Es schien aufwärts zu gehen. Keiner ahnte, zu welchem Zweck das alles geschah. -


Meine Mutter war damals Hausschneiderin in Essen. Gut betuchte Leute holten sich für einige Zeit eine Schneiderin ins Haus, die ihnen die Wäschestücke reparierte und auch neue Kleidung fertigte. - Mutter nähte sehr viel für Juden und sie erwähnte, dass die Leute immer gut zu ihr waren. - Man benachrichtigte meine Mutter von Zeit zu Zeit, wenn man ihre Hilfe brauchte. - Nun, es fiel auf, dass man ihre die Dienste wohl nicht mehr benötigte.
Meine Eltern machten sich auf den Weg, um der Sache mal nachzugehen und sie stellten fest, dass es diese und jene Familien einfach nicht mehr gab. Ein paar konnten ja verzogen sein, aber doch nicht so viele. Aber wie konnte man diesbezüglich nachforschen, in einer so grossen Stadt wie Essen? -
Bei einer der Gelegenheiten, Kundschaft meiner Mutter aufzuspüren, trafen meine Eltern auf ein jüdisches Ehepaar, für die meine Mutter mal gearbeitet hatte. - Sie erfuhren ganz kurz grauenvolle Dinge, die sie kaum glauben konnten, spürten aber die Gefahr, in der sie sich befanden! -


Die jüdischen Bürger sollen abgeholt worden sein und wer mit Juden Kontakte pflegte, würde standrechtlich erschossen! - Es wurde gemunkelt, dass sich diese Menschen in Konzentrationslagern befänden! Sie trugen inzwischen alle einen gelben Stern!
Ich erfuhr diese Sachen nicht nur von meinen Eltern, auch von anderen Zeitzeugen, die ich befragte. - Inzwischen war etwas angeordnet worden, was die Menschen zu spät begriffen! - In jedem Haus sass ein Spitzel, der meist die Hausmeisterrolle übernahm. Er notierte jeden Besucher, der zu einem Mieter des Hauses ging. Selbstverständlich wurde auch nachgeforscht, wer die Person war, wie oft und warum das geschah. - Es reichte schon aus, wenn sich einer auffällig benahm und dem Hausmeister eine Nase nicht passte. - Ratzfatz stand die Gestapo vor der Tür, die alles heraus bekam, mit allen erdenklichen Mitteln, mehr als sich überhaupt zugetragen hatte. Nach und nach verschwanden die Leute, die Nachbarn oder Bekannte! - Keiner wusste Genaues! Es machte sich Angst breit, dass keiner dem anderen mehr traute! - Jeder konnte ja der nächste sein, der abgeholt wurde. - Zu erwähnen wäre noch, dass es ausser dem "Hauswart" auch noch einen übergeordneten Spitzel, den "Strassenwart" gab. - Selbstverständlich waren diese Spitzel Angehörige der Partei - NSDAP - Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei -

Mein Vater wurde nach dem 1. Weltkrieg in eine Lehre als Schlosser gesteckt, ohne nach einer Eignung für den Beruf gefragt zu werden. Er musste dort für Kost und Logie arbeiten, 7 Tage in der Woche und tägl. so lange, wie Arbeit vorhanden war. Das war zu einer Zeit, wo der Lehrherr auch noch Prügel verabreichte, wenn der Lehrling nicht spurtete. Oft genug bekam die auszubildene Person auch noch die Schuld für Dinge, die die Familienmitglieder begangen hatten, ohne sich wehren zu können. - Der Chef konnte, wann auch immer, über den Lehrling verfügen, mit Ausnahme des sonntäglichen Kirchenbesuches! - Der war Pflicht!
Früher erledigten die Schlossereien auch noch das Pferdebeschlagen und viele andere Arbeiten. - Der Schlosser war wohl so ein Überbegriff, für alles, was vorkam! -

Nun aber wieder zur Hitlerzeit! - 1936 nahm mein Vater eine Stelle als Schlosser, bei einer Zeche in Essen an, allerdings nicht in der Grube, sondern über Tage! - Das brachte enorme Vorteile. Meine Eltern, die heiraten wollten, erhielten von der Bergwerksgesellschaft eine sehr schöne Wohnung, für damalige Zeiten schon mit Bad!
Ausserdem erhielten die Beschäftigten günstige Kohle und jeden Tag belegte Brote für die Tätigkeit! - Wo gab es das sonst schon?
Bevor meine Eltern verheiratet wurden, mussten sie natürlich ihre arische Abstammung und ihre Schulzeugnisse nachweisen. - Soweit mir bekannt ist, wurden Leute nicht verheiratet, von denen einer jüdischer Abstammung war! - Es war so weit gekommen, dass man lieber alle zweifelhaften Personen grundlos wegsperrte, als dass es auch nur einigen gelingen könnte, durch das engmaschige Netz des Regimes durchzuschlüpfen! - Auch Personen, die geistige Ausfälle hatten, die vielleicht als "nicht normal" galten, die behindert waren, wurden "abgeholt". Man sah sie nicht mehr wieder! -
Mir wurde später von meinen Eltern einer vorgeführt, der auf einem Friedhof arbeitete, der in eine Gaskammer geschickt und von einem Arzt wieder herausgeholt wurde! - Man hatte ihn jahrelang versteckt, bis der Krieg beendet war, damit er nicht auch noch umgebracht wurde! - Die Bombenangriffe und sehr viel Leid hatten ihn gezeichnet. Als Gärtner auf dem Friedhof fühlte er sich später scheinbar wohl. Er hinterliess einen freundlichen aber sehr naiven Eindruck. - Vermutlich hat er alles verdrängt, was ihn mal belastete.


Ich beschreibe das hier absichtlich, damit die Leser erkennen, in welcher Situation die Bürger schwebten und welche Angst sie tagtäglich ausstehen mussten! - In vielen Abendkursen erlernte mein Vater den Beruf des Kaufmannes und des Technischen Zeichners! Ich habe diese Zeugnisse noch später bewundern können! - Man muss es sich vorstellen:  Tagsüber war er Schlosser und abends ging er jahrelang zur Schule! - Jeder war ja zu der Zeit froh, überhaupt eine Tätigkeit zu haben! - Allerdings ahnte mein Vater in den Jahren seines Lernens nicht, wie wichtig diese Ausbildung einmal für ihn sein würde! - Sie zahlte sich aus!

Vater hatte in der Schmiede, in der er früher tätig war, ein glühendes Stück Eisen ins Auge bekommen und war dadurch auf einem Auge blind. - Da er dazu noch auf der Zeche tätig war, wurde er als Soldat nicht eingezogen, als Hitler am 1. September 1939 den Krieg erklärte!! -
Im Laufe der kommenden Jahre wurde mein Vater von vielen Personen aufgesucht, die ihn in die Partei aufnehmen wollten. Er lehnte immer ab! - Ich weiss jetzt nicht, ob es 1941 oder 1942 war, als ein ehemaliger Schulkollege meines Vaters ihn energisch drängte, doch in die NSDAP einzutreten. - Er war durch die vielen Bedrängungen schon genervt und hatte den Durchblick insoweit, dass das, was da geschah, niemals gutgehen würde! - Er hatte den Mut und sagte zu seinem früheren Schulkollegen, von dem er noch glaubte, dass das keine Folgen für ihn haben würde: "Leckt mich mit Eurer Partei am Arsch!"

Am nächsten Tag hatte mein Vater einen Stellungsbefehl, worauf er sich sofort in Danzig am Hafen, da und dort zu melden hatte. - Nun wurde es ernst. Ihr wisst ja, dass es kein Telefon gab, wo man sich zuvor von allen Personen verabschieden konnte. - Jeder ahnte, dass das ein Himmelfahrtskommando war, keiner sprach es aus!
Vater verabschiedete sich von meiner Mutter und von meiner Schwester sie noch einmal wieder zu sehen!
Irgendwann kam er in Danzig an. Er schilderte immer wieder diese riesigen Menschenmassen am Hafen, die wohl das Land mit einem Schiff verlassen wollten. Als er inmitten von Hundertausend Menschen zu seinem Meldeziel wollte, traf er einen Bekannten, den er von seinen Abendschulen her kannte, in Uniform! (welch ein Wunder!)
"Was machst Du denn hier?" - Ja, mein Vater zeigte ihm seinen Stellungsbefehl. Sein Gegenüber zog die Augenbrauen hoch und meinte: "Warte mal hier. Ich werde sehen, was ich für Dich tun kann!" - Viel Hoffnung blieb meinem Vater nicht, er ahnte, was auf ihn zukam. - Aber nach einer Weile kam sein Retter zurück und meinte, er bekäme einen neuen Stellungsbefehl, zu einer Kaserne in Hamm, wo er die Materialausgabe übernehmen müsse! Den anderen Einsatzbefehl - der übrigens ein Himmelfahrtskommando war - hätte er rückgängig gemacht! - Später wurde festgestellt, dass wirklich keiner von dort zurück kam! -
Ich brauche wohl nicht beschreiben, wie mein Vater das jetzt aufnahm! - Die kommenden Jahre verbrachte er in Hamm. - Als die SS-Angehörigen auch noch die letzten Stücke des Lagers für sich anforderten und nervös absetzten, meinte mein Vater, dass es auch für ihn nun Zeit sei, zu verschwinden! - Er wollte nicht in eine Gefangenschaft geraten, denn er hatte sich nichts vorzuwerfen! Er war noch völlig alleine in der Kaserne, bis dahin, vielleicht Januar 1945! Danach kam er zur Familie, wo sie evakuiert waren! - Jeder wurde sofort erschossen, der desertierte. Die SS fahndete noch überall, bevor sie sich selber absetzten, weil die Russen schon ziemlich nah waren. - Vater erzählte, dass überall Menschen an den Bäumen aufgehängt wurden, die keinen Sinn mehr darin sahen, den übermächtigen Feind aufhalten zu können! Die Panzerketten hörte man schon rasseln! -

Die Geschichte ist allerdings noch nicht zu Ende! - Der Krieg war beendet, überall fahndete man nach Nazis. Viele wurden verurteilt!
Mein Vater arbeitete inzwischen als Schlosser, baute grosse Turbinen. - 1949 stürzte er von einem Gerüst und erlitt so schlimme Knochenbrüche, die ihn für seinen Beruf untauglich machten. Er brauchte 1 1/2 Jahre, bis er wieder laufen konnte. - Was sollte er beruflich machen? - Er wäre allenfalls noch für einen Pförtnerposten tauglich gewesen! - Allerdings vergab man zu der Zeit kaum Stellen. Es lag ja alles noch in Schutt und Asche und fast alle Stellen waren mit Schwerbeschädigten aus dem Kriege besetzt, von denen es ja genug gab! -
Vater versuchte sein Glück und ging in Essen zum Arbeitsamt, mit all seinen Zeugnissen! - Es war damals schlimm, wie die Beamten mit den Arbeitslosen herum sprangen! - Das war noch so, als ich später mit dieser Behörde zu tun hatte. - Jedenfalls sass Vater vor einer Tür, dessen Namensschild ihm wohl was sagte. "Aber davon gibt es in Essen wohl mehrere", dachte er bei sich! - Die Tür ging auf - Vater ging hinein und beide waren einen Moment sprachlos!
Das war der ehemalige Schulkollege, der ihn zu diesem Himmelfahrtskommando geschickt hatte! - Vater reagierte mit Zurückhaltung, während sein Gegenüber in eine übernatürliche Freundlichkeit verfiel! (hatte Angst) - Zu der Zeit landeten ja noch viele vor Gericht, wegen der Kriegsverbrechen! -

War das nicht genau so ein Zufall, den wieder zu treffen, wie das Ereignis in Danzig, wo eine Person meinem Vater das Leben rettete? - In der riesengrossen Stadt Essen, lenkte der Zufall sein Schicksal!


Vater übernahm das Wort, legte seine Zeugnisse vor, erwähnte seinen Arbeitsunfall und die Folgen. - Der überraschte Beamte (zu der Zeit waren diese Posten nur mit Beamten besetzt) bat um Geduld, er käme gleich wieder und verschwand irgendwo hin, mit all den Unterlagen! - Nach 10 Minuten kam er wieder und erklärte, dass er für meinen Vater eine Tätigkeit auf dem Büro bei einer grossen Firma klargemacht hätte. Er könne morgen dort anfangen! - So hatte sich der ehemalige Schulkollege als Wiedergutmachung für ihn eingesetzt. - Das muss man sich mal vorstellen, welche Zufälle das Leben bietet. - In dem Job blieb Vater dann bis zu seiner Pensionierung! - Er versuchte allerdings, sich den Typen beim Arbeitsamt noch einmal vorzunehmen, als die totale Überraschung abgeklungen war! - Das müsste 1951 gewesen sein. Es gab den Schulkollegen dort aber nicht mehr! - Entweder hat man ihn wegen noch anderer Delikte eingesackt, denn diese Typen haben nicht nur einmal so gehandelt oder er bekam durch das überraschende Zusammentreffen mit meinem Vater Angst und verschwand ins Ausland!
Allerdings muss er auch im Amt noch höhere Seinesgleichen gehabt haben, sonst hätte es mit dem Job bei der grossen Firma nicht so schnell geklappt und das zu der Zeit!!

Nun kamen auch noch die lehrreichen Jahre der Abendschulen zum Einsatz, die schon vergessen schienen! - Vater versuchte auch später noch, etwas über seinen damaligen Lebensretter zu erfahren. Er war ja einer der Dozenten gewesen, der an der Abendschule unterrichtet hatte. - Man darf allerdings nicht vergessen, dass er in der Schule wohl ok war, beim Militär aber schon einen höheren Rang besass. - Den erhielt keiner, der nicht ein ganz Getreuer des Regimes war! - Vielleicht hatten ihn die Alliierten einsackt und bestraft, er war im Krieg ums Leben gekommen oder er hatte sich ins Ausland abgesetzt!

Sind das nicht bemerkenswerte Zufälle, die sich wie eine erfundene Geschichte anhören. - So spielt das Leben! - Mein Vater war immer gegen Gewalt und Krieg, hat sich niemals daran beteiligt. -  " Ich habe keinen im Krieg umgebracht und habe keinem was getan. Mir wird auch nichts geschehen!" -
Bedenkt, mein Vater hätte Soldat sein können, ein Feind der Russen. Die handelten meistens sehr entschlossen! - Trotzdem durften die flüchtenden Personen weiter gehen. Der Russe dachte bestimmt an seine eigene Familie.- Meine Schwester laborierte noch lange nach dem Krieg an dem Geschehen. Sie zog sich oft nachts an, weil sie wohl von einem Bombenangriff geträumt hatte. -
Essen wurde auch sehr stark bombardiert, weil es dort Krupp gab, die ja Waffen und Munition, sowie Lokomotiven herstellten. - Eine sehr schlimme Zeit, die viel Leid erzeugte, egal, wer es war.

 


 

 

 

 

 

Was war das peinlich ..........

 

Ich drehe jetzt einmal die Uhr so um einige Jahre zurück.
Mein Sohn hatte mir einen Computer zusammen gebastelt, zu Übungszwecken. Mit der elektrischen Schreibmaschine konnte ich ja umgehen, aber nicht mit dem PC.

 


So lief das Programm ab: "Lebenslang lernen".
Ich wurde ständig überwacht, bzw meine Lernfortschritte. Einmal die Woche kam der Sohn und schaute, wie weit ich war. Bei diesen Gelegenheiten wurde der Deckel vom PC abgeschraubt, es kam mehr Speicher hinein, mal ein neuer Prozessor, alles, was der Sohn übrig hatte. Da ich mir ausgerechnet die Grafikbearbeitung ausgesucht hatte, die ja ein ordentlicher Speicherfresser ist, was ich nicht wusste, stand ich sehr oft vor einer Wand und musste dem Sohn SOS funken.
Trotzdem gab es eines Tages die Überraschung für mich. Ich war reif für eine Online-Verbindung. Mit einem kleinen Modem ging es los! Ihr wisst ja, dass zu der Zeit die Onlinezeit noch nach Verbrauchs-Minuten mit dem Provider abgerechnet wurde. Und man sass immerzu auf heissen Kohlen "Wie teuer das wohl wieder wird". - Und das Telefon war immer besetzt, sobald man online war. Ich bekam allerdings die Warnung mit auf den Weg, niemals auf "Schweineseiten"zu gehen", denn da könnte es passieren, dass ich irgendwann eine Telefonrechnung bekäme, die uns endgültig ruinierte, weil ich mir einen Dialer eingefangen hätte.
"Ich doch nicht, wass soll ich denn auf Pornoseiten machen?" - Das war überzeugend genug! -
Der Sohn kontrollierte dann auch bald jede Woche, schaute nach meinem Verlauf, löschte den, bis er dann nicht mehr so oft kommen musste. Er dachte wohl: "Mutter kann jetzt einigermassen vernünftig damit umgehen und liess die Zügel locker!" Ich wandte mich ohnehin oft genug telefonisch ratsuchend an ihn.
Eines Tages kam mein Schwager mit einer Art Visitenkarte, die aber schon recht unansehenlich und sehr abgegriffen aussah. Es war ein harmloser Schweinkram.  Auf einer Seite ein Text und auf der anderen Seite eine Grafik. Er fragte mich, ob ich ihm das neu anfertigen koennte. Ich sagte zu. Mein erster Auftrag, womit ich mich beweisen konnte. Ich brauchte die Zeichnung von einem Penis und erinnerte mich an die Suchmaschinen im Internet, die ja alles parat hielten, weil ich dieses Gebilde nicht malen wollte. Nachdem ich den Namen PENIS eingegeben hatte, erhielt ich viel an Auswahl. Und die ersten Vorschlaege entpuppten sich schon als Pornografie. Jetzt bekam ich Angst und dachte an die Warnungen von meinem Sohn. - Ausserdem was das wieder alles kostete, pro Minute ?? Pfennige. Die Ladezeiten waren ja auch noch dementsprechend lange.  Ich beendete die Onlineverbindung und rief meinen Schwager an, er moege mir solch ein Exemplar doch zeichnen. Eine geeignete Vorlage hätte ich nicht zur Hand! - Wir lachten  und er brachte mir später seine Zeichnung. Ich scannte sie ein und vervollstaendigte seinen Wunsch. Es war ein gelungenes Werk, was ich vielfach ausdrucken musste. - Dafuer erhielt ich dann eine leckere Flasche Wein! - Mein erster Lohn!
Ich weiss nicht, wie lange jetzt zwischen diesem Ereignis und dem nächsten Besuch meines Sohnes lag. Es muss aber ordentlich Zeit dazwischen vergangen sein. - Er überprüfte bei der Anwesenheit den Verlauf und rief richtig entrüstet:
"Ich hatte Dir doch gesagt, dass Du nicht auf Pornoseiten gehen sollst!"
Ich: "Ich gehe da auch nicht drauf. Was soll ich denn dort?"
Er: "Mutter, streite es nicht ab. Du warst wohl dort."
Ich: "Warum sollte ich lügen. Ich war wirklich nicht dort."
Er: "Dann war Dein Mann daran."
Ich: "Der weiss doch nicht einmal, wie er einen PC anmachen soll."
Er, sehr, sehr verstimmt: "Hier, schaue es Dir selber an. Von diesem PC aus war einer auf Pornoseiten am ..........auf -Dicke Kloeten. de-!"
Ich konnte es mir nicht erklären, war mir aber totsicher, dass mein Mann und ich es nicht waren. Dann noch das Datum. War doch schon so lange her.  War vielleicht einmal einer unserer Besucher, obwohl wir nicht bemerkt hatten.
So ganz nebenbei sagte ich zum Sohn, ich hätte nur einmal nach einer Zeichnung von einem Penis gesucht, hätte aber nichts Passendes gefunden. Das brauchte ich für eine Karte für den Schwager. Und damit war unser Streit aufgeklärt.
Ich hatte mich als Sexmonster und notorische Luegnerin rehabilitiert. Mir wurde auch erzählt, was alles mit dem Begriff, den ich in die Suchmaschine eingegeben hatte, heraus gesucht würde. Darunter fiel auch "dicke Kloeten.de". Meine Guete, was war mir das damals peinlich, vor meinem Sohn so dazustehen. -
Wie oft habe ich das schon in geselligem Beisammensein erzählt. Dieser Anlass sorgte für aufregende und anregende Lachmomente zu später Stunde. -
Ab bestimmtem Alter, was von Familie zu Familie unterschiedlich geregelt wird, muss man seine "Muttermacht" an die "Ableger" abgeben. - Die Früchte meiner Erziehung wurden zurück gegeben. -
"Kann ich nicht lernen wird nicht zugelassen!" - Ich muss! - Es ist nicht so, als wäre ich traurig darüber und wenn ich es nicht wirklich wollte, täte ich es nicht! - Allerdings sieht das familiäre Drängen aufs Lernen nicht wirklich so ernst aus, wie ich es dargestellt habe. - Ich werde immer sanft begleitet und manch ein grober Fehler meinerseits wurde schon ganz, ganz sanft entfernt! -
Wir haben heute nur umgekehrte Verhältnisse! Früher habe ich korrigiert, heute werde ich .............!

 

 

 


 

 

 

 

 

HILFE - ICH WERDE ZU MEINEM EIGENEN FEIND

 

 

 

Hilfe - ich werde zu meinem eigenen Feind. - Das ist ein Thema, was hauptsächlich die Frauen - Welt betrifft.

 

 

 

Das möchte ich einmal etwas näher unter die Lupe nehmen. Es geht darum, dass Mädchen und Frauen schön zu sein haben, sie ein Klischee übergestülpt bekommen, was eigentlich irreal ist!
Film und Fernsehen zeigen an, wie man auszusehen hat. Spätestens mit dem Beginn der Pupertät fühlen sich alle Mädchen zu dick, zu hässlich, zu dünn, haben zuviel oder zu wenig Oberweite, die Beine sind zu lang, zu dick, die Haare sehen blöde aus, jeder Pickel im Gesicht endet als eine Katastrophe ........... einfach alles wird bemängelt. -
Wäre das ein vorüber gehender Zustand, könnte man das abhaken. - Das ist aber leider nicht so. - Die Mädchen oder jungen Frauen schminken sich, färben sich die Haare, zwängen sich in absolut unpassende spitze Schuhe und hungern sich krank! - Warum? - Sie wollen so aussehen, wie die magersüchtigen Models, ihre Idole! -

 

 

 

ZU DICK - ob es stimmt oder nicht, ist nicht entscheidend. - Die Person kauft und macht alles, was die Werbung ihr zum Abnehmen anbietet. Das wird rücksichtslos geschluckt, nur um eine Idealfigur zu bekommen! - Die Werbung freut sich und macht ihre Geschäfte mit den Frauen, obwohl alle Versuche in einer Sackgasse enden. -
Zeigt die Waage 5 kg weniger an, scheint die Person am Ziel angekommen zu sein und das nächste Brötchen, was sie sich dann einverleibt, schlägt wieder zu Buche. - Es handelt sich um den bekannten "JO-JO - Effekt". Bei jeder radikalen Diät baut der Körper zuerst Muskelmasse ab und meldet der Schilddrüse: "Hungersnot angesagt - bitte den Stoffwechsel senken". Alle normalen Vorgänge des Körpers werden auf ein Minimum herabgesenkt. Die Person fühlt sich müede, es stellen sich Kreislaufstörungen ein. Etwa vergleichbar mit einem Ofen, den man nur noch mühsam leicht brennen läesst, gerade so viel, dass er nicht aus geht.

 


Mit normaler Nahrungsaufnahme hat man dann sofort wieder die 5 kg drauf und noch mehr, die man sich zuvor so mühsam abgerungen hat! - Das müsste wirklich verboten werden. - Allerdings rät auch kaum ein Arzt davon ab. - Ohne gleichzeitige sportliche Aktivitäten kann kein Übergewichtiger abnehmen.
Mit dem Verlust der Muskelmasse sinkt der Energieverbrauch ab, mit der Folge dass weiteres Abnehmen immer schwerer wird. Wird die aufgenommene Kalorienzahl weiter gesenkt, ohne dass sportliche Aktivitaeten folgen, wird weitere Muskelmasse abgebaut. Wird nach der Diaet wieder normal gegessen, kommt der Koerper mit weniger Kalorien aus. - Das ist das eigentliche Dilemma! Die Frau bekämpft ihren eigenen Körper. - Aber es geht ja noch weiter. -

 


Alle natürlichen Vorgänge im Körper der Frau werden wie eine Krankheit angesehen. Für jedes Unwohlsein gibt es die Tabletten, jede hormonelle Veränderung, die jede Frau ständig erlebt, wird als ein unliebes Ereignis angesehen und bekämpft. -

 

 

 

Die Schwangerschaft wird oft zu einer Tragödie, weil sie die Figur ruiniert. Der Busen ist nicht mehr so intakt, wie er mal war und ist die Frau erst mal in den Wechseljahren, ja dann fühlt sie sich totkrank. Das muss dann dauerhaft bekämpft werden. -

 

 

 

Ich kenne viele Frauen, die in jeder Lebensphase mit jungen Mädchen konkurrieren möchten. Sie stehen mit ihrem Körper immer auf einem Kriegsfuss und flüchten in "die Krankheiten". Sie nehmen die Leiden als ihren Begleiter an - versäumen kaum eine Arztsendung im Fernsehen. Artikel in den Zeitungen, die auf Krankheiten hinweisen, werden bevorzugt gelesen.

 



http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/muenchhausen.html

 


Diese Entwicklung, das Verlassen der Natürlichkeit in allen Bereichen, ist eine abartige Entwicklung. - Es begann leider damit, als es der Frau nicht mehr ausreichte, nur eine Frau zu sein. - NUR EINE FRAU ist schon eine sehr negative Bezeichnung. - Jede Frau sollte doch zu sich stehen. Ihre Rolle im Leben ist doch wunderbar. Sie kann neues Leben in die Welt setzen und dieses Wesen dann auch noch als vollwertigen Menschen erziehen, bis es selber flügge ist! - Etwas Wunderbares. - Warum muss die Frau auch noch der Ernährer der Familie werden und evtl. einem Karrierewunsch nachkommen? Da bleibt schon sehr viel auf der Strecke! - Eine Frau, die 8 Stunden gearbeitet hat, ist ausgepumpt und hat anschliessend keinen Nerv mehr, sich um die "unwichtigen Details" ihrer Lieben zu kmmern. -

 

 

 

Die Frauen sind schon sehr belastbar, sind aber keine Übermenschen. Irgendwas bleibt dann auf der Strecke. - Da ist einmal der Beruf, das Kind daheim und seine Probleme, der Haushalt und der Ehemann! Dazu noch die ständigen Hormonschwankungen! - Das macht krank, richtig krank! Und gegen alles schluckt sie dann Tabletten? -

 

 

 

Zu alledem kommt dann noch der Blick in den Spiegel, wenn sie sich abgekämpft und müde fühlt. Sie fühlt sich nicht mehr attraktiv genug und bekämpft sich anschliessend. Evtl. hat der Ehemann ihr auch noch geflüstert, ein paar Vitaminpillen - einige empfohlene Teesorten und dann muss es wieder gehen? - Die Frau ist total überfordert, mit ihrer neuen Rolle. Sie meint, Frau und Mann zugleich sein zu können.

 

 

 

Es war früher schrecklich, wo die Frau nur das Hausmütterchen war und der Ehemann die Hosen an hatte. Er bestimmte, was geschah und wenn es noch so unsinnig war. Er teilte auch das Geld ein. - Besser wäre es, wenn das Paar alle Aufgaben, die sich stellen, gemeinsam planen, wenn sich Mann und Frau ergänzen. Da müssen eben die materiellen Wünsche zurück stehen, wenn man ein Kind oder Kinder hat. -

 

 

 

Es ist so wichtig, die Kinder von klein auf an zu begleiten, sie kennen zu lernen, sie zu führen. Jedes Kind ist einmalig. - Und als Eltern wurde man nicht geboren. Man muss es erlernen. Das kann man nicht zwischen dem Karrieremachen erledigen. Jede Situation ist anders, jedes Problem ist anders, jedes Kind ist anders und der Umgang der Kinder ist ein ständig anderer. - Das kann man nicht mal eben pauschal lösen! -
Viele Eltern haben dann niemals gemerkt, dass ihr Kind zu Trinken begonnen hat, dass es Drogen nimmt. - Das ist traurig. Jede aufmerksame Mutter bemerkt jede Kleinigkeit ihres Lieblings. Sie liest es in seinem Gesicht.

 

 

 

Aber um wieder zum Ursprungsthema zurück zu kommen, möchte ich sagen, dass sich die Frau dann auch noch als Versagerin fühlt, wenn ihr Kind nicht nach Wunschvorstellungen gediehen ist. - Sie wird unglücklich und bekämpft sich wieder. - Wie viele Tabletten futtert eine Frau, nur um so funktionieren zu können? - Daran muss sich etwas ändern! - Es kann nicht sein, dass die Rolle der Frau alles beinhaltet. Natürlich muss man sich nach der Decke strecken, wenn man ein Kind oder Kinder hat. Es müssen dauernde Kompromisse geschlossen werden. Das geht nur mit grossen Verständnis und einer ausgeglichenen Stimmungslage. -

 

 

 

Ich bemerke auch mit grosser Sorge den steigenden Egoismus der Menschen: Ich will, ich muss haben! - Das ist unser grösster Feind. Etwas mehr Natürlichkeit würde den Menschen besser bekommen. - Warum denn immer funktionieren müssen? Jeder hat auch mal Schwächen. Damit muss man leben können.

 




 

 

 

 

 

 

 

Als und wie das Unheil begann ........

Ich war seinerzeit den ganzen Tag beruflich auf den Beinen, fuhr dazu noch morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit und abends wieder zurück. Eine einfache Strecke war 12 km. - Die Beschwerden traten dann und wann mal am Knie auf, wenn ich eine Strecke bergauf fuhr. Es handelte sich um ein ganz einfaches Fahrrad, ohne Gangschaltung, was ich benutzte.
Bei Gelegenheit ging ich mal zu einem Orthopäden, der gleich gewisse Dröhnungen für mich parat hatte, verbunden mit allen möglichen Anwendungen seiner physikalischen Praxis. 3 x in der Woche musste ich zur Anwendung kommen, ohne dass sich irgend etwas besserte. - Die Medikamente verweigerte ich, weil ich darauf allergisch reagiere. - Es folgten Spritzen zum Knorpelaufbau und weiss der Himmel nicht alles. Der Orthopäde behandelte mindestens vier Leute zur gleichen Zeit. Ohne dass man was sagen konnte, hatte man seine Spritzen weg. In allen Kabinen lagen die Patienten auf dem Bauch. Man hörte, wie die Sprechstundenhilfen das anordneten. Das war so etwa 1995. Alles nur noch Massenabfertigung!
Ich arbeitete damals bei einem Arzt, der mir zu einem Arztwechsel riet. - Der nächste Orthopäde meinte, dass meine Beschwerden erst im Anfangsstadium seien und er das innerhalb kürzester Zeit beseitigen könnte. - Oh, das hört sich ja nach einem Wunderdoktor an! - Ich wagte mich zu fragen, wie er das denn erreichen wollte? - Er entnahm meinen Worten Zweifel und wurde böse, wies mich zurecht. - Ich lauschte und erfuhr, dass er mich 3 x wöchentlich in seiner physikalische Praxis behandeln wollte, mit Eis und danach mit Bestrahlungen. - Genau das hatte ich doch schon jahrelang hinter mir. - Aber gut - ich wollte es erneut versuchen.
12 Anwendungen waren vorbei, ohne eine Änderung. - Das sagte ich ihm. - Seine Antwort: DANN MÜSSEN SIE EBEN ABNEHMEN und diese "Kleinigkeit" an Abnutzung dürfte sich nicht so stark bemerkbar machen. Ich reagierte aber sehr empfindlich. - Also, ich kam jetzt in die SIMULANTEN SCHUBLADE, weil seine Diagnose und die entsprechende Anwendungen nichts gebracht hatten.

Es hatte sich für mich erledigt. Auf diesen Schwätzer konnte ich gut und gerne verzichten. Meine Chefin riet mir, einen anderen Orthopäden zu suchen. Wir hatten ja schliesslich 8 Stück davon in unserer Umgebung. Sie war neu in unsere Region gezogen und kannte sich nicht so gut aus, unter ihren Kollegen.
Auf ins Branchenbuch und suchte mir den nächsten Orthopäden aus. Meine Güte, recht merkwürdig. Ich konnte sofort vorbei kommen, wo man sonst ziemlich lange Wartezeit bis zu seinem Termin bekommt. - Wartezimmer war auch leer. Ungewöhnlich! - Der Arzt war recht nett und freundlich, untersuchte mich und stellte fest, dass ich nichts am Knie hätte. Alles käme von meinem Rücken und strahlte ins Knie aus. - Er wollte mir ein Stahlkorsett verpassen! Schliesslich renkte er mir noch einige Wirbel und was weiss ich noch wieder ein. Es knackte verdächtig an allen möglichen Gelenken. - Mit dem Rezept zur Stahlkorsettanfertigung verabschiedete er mich. "Jetzt wird es ihnen besser gehen."

Ich ging zu meiner Chefin und zeigte das Rezept. Die fiel aus allen Wolken, dass so etwas angeordnet würde, nachdem ich Kniebeschwerden geäussert hatte. Sie setzte sich mit anderen Kollegen in Verbindung und währenddessen passierte es ...........! Ich ging eine Treppe hinunter, plötzlich starker Schmerz, sah nach MENISKUSRISS aus. - Es folgten Spritzen, damit ich ja noch arbeiten kommen konnte. Aufs Radfahren verzichtete ich dann.
Die Chefin empahl mich einem Kollegen, der das Stahlkorsett, was ich verordnet bekommen hatte, für total unsinnig ansah. - Vermutlich bekam ich seinerzeit auch sofort einen Termin bei ihm und das Wartezimmer war deshalb so leer.

 

 

 

Es folgten wieder diese Anwendungen, heiss und kalt, regelmässige Spritzen, angeblicher Knorpelaufbau. - Als ich wieder einmal alles durch hatte, meinte der Arzt, ich sollte mal zur Kniespiegelung zu ihm ins Krankenhaus kommen. Er führte die OPs bei seinen Patienten auch durch. - Ich hatte dann den Termin, wo der Doktor allerdings verhindert war, befand mich im Krankenhaus zur Aufnahme.

 

 

 

Ich kürze es ab. - Als ich aus der Narkose erwachte, sagte mir die Stationsärztin, dass es in meinem Knie übel ausgesehen hätte. Man hätte den ganzen Müll dort entfernt und alles glatt geschliffen. - Ich humpelte an zwei Krücken umher und glaubte, künftig von den Schmerzen erlöst zu sein.
Das habe ich aber nicht besser gewusst. Schmerzen bestimmten meinen Alltag, beim geringsten Auftreten, vor allen Dingen aber Treppen herunter zu laufen. - In meinem Knie war soviel Spiel, dass sich Nerven, Muskeln oder was weiss ich dort einklemmten und mir so einige Treppenstürze einbrachten.
Ich war wieder in Behandlung. Der Arzt weitere die Anwendungen seiner Schreckenskammer auch noch auf die Streckbehandlungen der Wirbelsäule aus. Das sah richtig nach einem Folterinstrument aus.

 

 

 

Es brachte alles nichts. - Nun, meine Chefin wurde jetzt hellhörig. Eine Kranke wollte sie schliesslich nicht beschäftigen. Sie verlangte von mir, dass der behandelnde Arzt seine ärztliche Schweigepflicht brechen und ihr Auskünfte erteilen dürfte. - Ich lehnte das ab, allerdings aus dem einen Grunde, dass sie mir schon ständig ganz, ganz starke Zäpfchen andrehen wollte. Sie als Ärztin brauchte ja kein Rezept. Sie konnte sich das alles so aus der Apotheke holen. - Nun, es gab genügend Bücher dort, um nachlesen zu können, was es mit den Medikamenten auf sich hatte. - ALLE SCHMERZMITTEL FÜHREN ZU EINER GEWÖHNUNG - Ich hatte Beispiele von Personen vor Augen, die mich diesen Weg nicht einschlagen liessen. - Arbeiten um jeden Preis? - NEIN - auf keinen Fall!

Über Nacht war mein Bein ganz, ganz dick und schmerzhaft geworden und konnte nicht mehr laufen. Ich rief die Chefin an, dass ich unbedingt zum Arzt müsse, käme allerdings noch nicht einmal bis zu dem Orthopäden. Sie wollte wissen, zu wem ich denn ginge. Nun, den Namen des INTERNISTEN, den Arzt meines Vertrauens, nannte ich ihr. Ein Bekannter fuhr mich bis dort vor die Türe. - Ich kam auch sehr schnell dran.

Der Arzt hielt sofort mit dem Orthopäden telefonische Rücksprache. Eine Knochenhautentzündung wurde vermutet. - Aber es war interessant, was ich durch den Internisten erfuhr. - Ich hatte die ganze Zeit schon Cortison-Spritzen bekommen. Und die Knorpelaufbau-Spritzen waren eine Farce. Einmal abgebauter Knorpel kann nicht wieder ergänzt werden. Es waren nur Vitamin-Spritzen.

3 Jahre hatte ich mit diesen Hoffnungen und Dauerenttäuschungen verbracht, ohne dass sich auch nur etwas besserte. Im Gegenteil, es wurde stets schlimmer. - Mein INTERNIST setzte sich für mich ein, dass ich dringlich zu Reha-Massnahmen kam, weil der Orthopäde ihm erklärt hatte, dass man daran nichts mehr ändern könnte - egal, was man versuchte! - Nun hatte ich wenigstens Klarheit.

 

 

 

Ich wurde von dem Bekannten nach Hause transportiert, als auch schon mein Telefon klingelte. Es war meine Chefin. Ich sagte, dass ich höllische Schmerzen hätte und Ruhe benötigte. Es handele sich um eine Knochenhautentzündung. - Sie antwortete mir dann wortwörtlich: WENN SIE MORGEN NICHT ZUM DIENST ERSCHEINEN - HABEN SIE ÜBERMORGEN IHRE KÜ NDIGUNG. ICH KANN IHNEN DOLORMIN ZÄPFCHEN ZUR VERFÜGUNG STELLEN. - Man muss sich einmal vorstellen, dass diese Fachärztin auch jahrelang in einer Klinik gearbeitet hatte. Selbst als Allgemeinmedizinerin müsste ihr der Begriff KNOCHENHAUTENTZÜNDUNG etwas sagen, dass man damit nicht arbeiten kann. Das ganze Bein war ja schon rot entzündet, war nicht nur am Knie sichtbar. - Ich habe dann geantwortet, dass ich mich nicht erpressen lasse. Natürlich wollte sie auch noch Auskunft von meinem INTERNISTEN eingeholt haben, der allerdings nichts sagte. Ich hatte ihm von dem Versuch, den Orthopäden auszuhorchen, schon erzählt. Er schüttelte auch nur noch mit dem Kopf. Ich berichtete ihm ebenfalls von der Odyssee zu den anderen Orthopäden.

Ich erhielt meine Kündigung. 6 Wochen gewährte man mir noch. Es ging recht schnell mit dem Termin zur REHA in einer ORTHOPÄDISCHEN GROSSKLINIK. Alles war sehr grosszügig angeordnet. Allerdings konnte man sich in dem grossen Bau regelrecht verlaufen.
Der erste Untersuchngstermin endete mit Tränen, weil mich der Arzt recht unwirsch prüfte: Wass wollen sie überhaupt hier - und wenn sie glauben, sie bekommen jetzt eine Rente - dann sind sie schief gewickelt. Er nahm recht ruppig mein Bein, drehte es in alle Richtungen, nahm keine Rücksich auf die Schmerzen, die er verursachte.
Ich konnte mich fangen und wetterte mit passenden Argumenten, die ihn unfähig aussehen liessen! - Oh, auf einmal ging es! "ACH - ES IST WOHL DOCH SCHLIMMER ALS ICH DACHTE". - Nach dem Auftakt hatte ich den ersten Punkt gewonnen. - Das war nur ein einfacher Arzt. - Als nächstes musste ich zum Oberarzt, der sich aber schon auf die Bewertungen seines Kollegen stützte. Er wollte es noch besser machen und verordnete mir so eine Schiene und feste Manschette um das KNIE. Damit sollte ich jetzt laufen. - Oh je, das ging überhaupt nicht. Bei jeder Kniebewegung spürte ich den schmerzhaften Druck der Manschette. - Ich legte das Teil wieder ab, musste auch einige Stunden nach Erhalt dieses Folterinstrumentes zum Chefarzt zur Untersuchung. - Ich erklärte, dass ich die Manschette nicht vertragen könnte. - Da meinte der Chefarzt: "Wer hat denn das verordnet? Wenn die Kniescheibe nicht mehr intakt ist, kann man doch so ein Teil nicht verordnen. Da müssen sie ja Schmerzen haben. - Weg damit." - Das wurde natürlich vom angeschlossenen Orthopädieladen eigens für mich angefertigt, kann auch nicht weiter verwendet werden! - Von da ab wurde auf mich eingegangen. - Ich machte überall mit, alles, was ich konnte. - Nur mit dem Laufen sah es schlecht aus. - Man sah das auch ein. - Ich wurde von dort als arbeitsunfähig entlassen - nicht stehen - nicht sitzen - nicht belasten - keine bückenden Tätigkeiten. Man sagte mir, falls ich innerhalb eines Jahres keine Rente bekäme, sollte ich mich noch einmal an diese Klinik wenden.

Die Krankenkasse wollte nicht mehr zahlen. Ich musste zum Medizinischen Dienst. Dort wurde ich von einer blöden Frustkuh von Ärztin schon dementsprechend missmutig empfangen. "WARUM GEHEN SIE EIGENTLICH NICHT ARBEITEN", fragte sie mich gleich. Einmal hatte ich keine Arbeit und dann konnte ich auch nicht arbeiten. Sie empfahl mir vorab Schmerzmittel, weil WIR ohne die ja wohl nicht mehr weiter kommen. - Ich schaltete und sagte: "Frau Doktor, muss ich ihnen sagen, was der Schmerz für ein Signal ist? Das kann ich mal stundenweise - evtl. tageweise ausblenden - aber doch nicht dauerhaft, nur um einer Arbeit nachgehen zu können! Sie verlangen von mir, dass ich mich evtl. Jahrzehnte regelrecht betäube, um funktionieren zu können? - In einer überheblichen Art und Weise deutete sie mit ihren Gesten an, dass ich schweigen sollte. - Dann nahm sie mich ran - was ich nie mehr vergessen habe! Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich mich ja dauerhaft in einer Bittstellerposition befand - wo ich von allen Seiten her Dampf bekam. Ich verwies noch auf das Gutachten der Klinik, was ich durch meinen Internisten zu lesen bekam. Sonst kann man da nicht einsehen, als Patient.

Ich musste mich bücken und mit den Händen die Fussspitzen berühren. Das gelang nicht, so sehr ich mich auch bemühte. - Was machte die Ärztin dann? Sie drückte mir von oben her feste den Rücken nach unten, während es schmerzte, heftig und laut knackte. - Das weitere Problem: Ich kam nicht mehr hoch. Inzwischen diktierte sie, ich hätte mich bis zu einem Winkel von ...?? beugen können, hätte allerdings leichte Probleme beim Aufrichten gehabt. Gehabt? - Ich hing immer noch in der gebückten Position, habe mich Stück fuer Stück mit den Armen, an den Beinen abstützend nach oben langsam aufgerichtet. Jede Annäherung des Aufrichtens verursachte Schmerzen und knackte im Rücken. Irgend etwas war da ausgerenkt worden. Mir standen Tränen vor Schmerzen in den Augen. - Es ging weiter. Meinen Kopf kann ich kaum nach rechts drehen. Ich hatte mich schon lange daran gewöhnt, den ganzen Koerper mit zu drehen, wenn ich dort etwas erblicken wollte. - Diese Ärztin drehte mir auch den Kopf mit aller Gewalt nach rechts. In dem Augenblick hätte ich die lynchen können. Das gleiche Spielchen wieder, wie mit dem Rücken. Ich glaube schon, dass mein Kopf jetzt so stehen bleiben würde, weil es mir trotz meiner Anstrengungen nicht möglich war, die normale Kopfstellung wieder einzunehmen. - Von den Schmerzen ganz zu schweigen.

Diese Ärztin hat lediglich ihren Fragenkatalog, der vorgegeben war, zufriedenstellend ausfüllen wollen. Dafür muss man solche Tortouren dulden? NEIN - heute machte das keiner mehr mit mir. Egal, was auf dem Spiel steht! - Aber weiter zu meinen Erlebnissen:
Während ich tränenüberströmt dort mit mir kämpfte, meinte die Ärztin noch zur Krönung: "SIE HABEN ABER EINE LABILE PSYCHE. SIE GEHEN AM BESTEN ZUERST IN EINE PSYCHIATRISCHE KLINIK. LASSEN SIE SICH VON IHREM ARZT DORT EINWEISEN - SONST MÜSSEN SIE SICH BEIM ARBEITSAMT MELDEN. - Ich bekäme von der Krankenkasse sonst kein Geld mehr.- Damit begann meine ODYSSEE MIT DEM ARBEITSAMT.

Dem gegenüber gab es ja ein Gutachten der Facharztklinik, wo ich zur Reha weilte. Jeder versuchte, mich als SIMULANT abzustempeln, sobald es ums Bezahlen ging. - Ich ging zu meinem Internisten - dem Arzt meines Vertrauens - und berichtete. Er wollte mir zwar helfen, aber ich hatte die Schnauze gestrichen voll. Seine Hilfe als Internist sei nicht einmal gewichtig genug, etwas Konkretes für mich herauszuholen, meinte er allerdings dazu. Besser wäre es, ich suchte mir noch einmal einen anderen Orthopäden. Meine Erfahrungen von über drei Jahren reichte mir. - Ich wusste ja, dass man an diesem Zustand nichts mehr ändern könnte. Mit 60 Jahren sollte ich eine Knieprothese erhalten. Bis dahin müsste ich sehen, wie ich klar käme. Das waren allerdings noch einige Jahre bis dahin.

Es geht aber noch lange weiter ...............

 

 

 

 

Was war das peinlich ..........

 

Ich drehe jetzt einmal die Uhr so um einige Jahre zurück.
Mein Sohn hatte mir einen Computer zusammen gebastelt, zu Übungszwecken. Mit der elektrischen Schreibmaschine konnte ich ja umgehen, aber nicht mit dem PC.

 


So lief das Programm ab: "Lebenslang lernen".
Ich wurde ständig überwacht, bzw meine Lernfortschritte. Einmal die Woche kam der Sohn und schaute, wie weit ich war. Bei diesen Gelegenheiten wurde der Deckel vom PC abgeschraubt, es kam mehr Speicher hinein, mal ein neuer Prozessor, alles, was der Sohn übrig hatte. Da ich mir ausgerechnet die Grafikbearbeitung ausgesucht hatte, die ja ein ordentlicher Speicherfresser ist, was ich nicht wusste, stand ich sehr oft vor einer Wand und musste dem Sohn SOS funken.
Trotzdem gab es eines Tages die Überraschung für mich. Ich war reif für eine Online-Verbindung. Mit einem kleinen Modem ging es los! Ihr wisst ja, dass zu der Zeit die Onlinezeit noch nach Verbrauchs-Minuten mit dem Provider abgerechnet wurde. Und man sass immerzu auf heissen Kohlen "Wie teuer das wohl wieder wird". - Und das Telefon war immer besetzt, sobald man online war. Ich bekam allerdings die Warnung mit auf den Weg, niemals auf "Schweineseiten"zu gehen", denn da könnte es passieren, dass ich irgendwann eine Telefonrechnung bekäme, die uns endgültig ruinierte, weil ich mir einen Dialer eingefangen hätte.
"Ich doch nicht, wass soll ich denn auf Pornoseiten machen?" - Das war überzeugend genug! -
Der Sohn kontrollierte dann auch bald jede Woche, schaute nach meinem Verlauf, löschte den, bis er dann nicht mehr so oft kommen musste. Er dachte wohl: "Mutter kann jetzt einigermassen vernünftig damit umgehen und liess die Zügel locker!" Ich wandte mich ohnehin oft genug telefonisch ratsuchend an ihn.
Eines Tages kam mein Schwager mit einer Art Visitenkarte, die aber schon recht unansehenlich und sehr abgegriffen aussah. Es war ein harmloser Schweinkram.  Auf einer Seite ein Text und auf der anderen Seite eine Grafik. Er fragte mich, ob ich ihm das neu anfertigen koennte. Ich sagte zu. Mein erster Auftrag, womit ich mich beweisen konnte. Ich brauchte die Zeichnung von einem Penis und erinnerte mich an die Suchmaschinen im Internet, die ja alles parat hielten, weil ich dieses Gebilde nicht malen wollte. Nachdem ich den Namen PENIS eingegeben hatte, erhielt ich viel an Auswahl. Und die ersten Vorschlaege entpuppten sich schon als Pornografie. Jetzt bekam ich Angst und dachte an die Warnungen von meinem Sohn. - Ausserdem was das wieder alles kostete, pro Minute ?? Pfennige. Die Ladezeiten waren ja auch noch dementsprechend lange.  Ich beendete die Onlineverbindung und rief meinen Schwager an, er moege mir solch ein Exemplar doch zeichnen. Eine geeignete Vorlage hätte ich nicht zur Hand! - Wir lachten  und er brachte mir später seine Zeichnung. Ich scannte sie ein und vervollstaendigte seinen Wunsch. Es war ein gelungenes Werk, was ich vielfach ausdrucken musste. - Dafuer erhielt ich dann eine leckere Flasche Wein! - Mein erster Lohn!
Ich weiss nicht, wie lange jetzt zwischen diesem Ereignis und dem nächsten Besuch meines Sohnes lag. Es muss aber ordentlich Zeit dazwischen vergangen sein. - Er überprüfte bei der Anwesenheit den Verlauf und rief richtig entrüstet:
"Ich hatte Dir doch gesagt, dass Du nicht auf Pornoseiten gehen sollst!"
Ich: "Ich gehe da auch nicht drauf. Was soll ich denn dort?"
Er: "Mutter, streite es nicht ab. Du warst wohl dort."
Ich: "Warum sollte ich lügen. Ich war wirklich nicht dort."
Er: "Dann war Dein Mann daran."
Ich: "Der weiss doch nicht einmal, wie er einen PC anmachen soll."
Er, sehr, sehr verstimmt: "Hier, schaue es Dir selber an. Von diesem PC aus war einer auf Pornoseiten am ..........auf -Dicke Kloeten. de-!"
Ich konnte es mir nicht erklären, war mir aber totsicher, dass mein Mann und ich es nicht waren. Dann noch das Datum. War doch schon so lange her.  War vielleicht einmal einer unserer Besucher, obwohl wir nicht bemerkt hatten.
So ganz nebenbei sagte ich zum Sohn, ich hätte nur einmal nach einer Zeichnung von einem Penis gesucht, hätte aber nichts Passendes gefunden. Das brauchte ich für eine Karte für den Schwager. Und damit war unser Streit aufgeklärt.
Ich hatte mich als Sexmonster und notorische Luegnerin rehabilitiert. Mir wurde auch erzählt, was alles mit dem Begriff, den ich in die Suchmaschine eingegeben hatte, heraus gesucht würde. Darunter fiel auch "dicke Kloeten.de". Meine Guete, was war mir das damals peinlich, vor meinem Sohn so dazustehen. -
Wie oft habe ich das schon in geselligem Beisammensein erzählt. Dieser Anlass sorgte für aufregende und anregende Lachmomente zu später Stunde. -
Ab bestimmtem Alter, was von Familie zu Familie unterschiedlich geregelt wird, muss man seine "Muttermacht" an die "Ableger" abgeben. - Die Früchte meiner Erziehung wurden zurück gegeben. -
"Kann ich nicht lernen wird nicht zugelassen!" - Ich muss! - Es ist nicht so, als wäre ich traurig darüber und wenn ich es nicht wirklich wollte, täte ich es nicht! - Allerdings sieht das familiäre Drängen aufs Lernen nicht wirklich so ernst aus, wie ich es dargestellt habe. - Ich werde immer sanft begleitet und manch ein grober Fehler meinerseits wurde schon ganz, ganz sanft entfernt! -
Wir haben heute nur umgekehrte Verhältnisse! Früher habe ich korrigiert, heute werde ich .............!

 

 

 


 

 

 

 

 

HILFE - ICH WERDE ZU MEINEM EIGENEN FEIND

 

 

 

Hilfe - ich werde zu meinem eigenen Feind. - Das ist ein Thema, was hauptsächlich die Frauen - Welt betrifft.

 

 

 

Das möchte ich einmal etwas näher unter die Lupe nehmen. Es geht darum, dass Mädchen und Frauen schön zu sein haben, sie ein Klischee übergestülpt bekommen, was eigentlich irreal ist!
Film und Fernsehen zeigen an, wie man auszusehen hat. Spätestens mit dem Beginn der Pupertät fühlen sich alle Mädchen zu dick, zu hässlich, zu dünn, haben zuviel oder zu wenig Oberweite, die Beine sind zu lang, zu dick, die Haare sehen blöde aus, jeder Pickel im Gesicht endet als eine Katastrophe ........... einfach alles wird bemängelt. -
Wäre das ein vorüber gehender Zustand, könnte man das abhaken. - Das ist aber leider nicht so. - Die Mädchen oder jungen Frauen schminken sich, färben sich die Haare, zwängen sich in absolut unpassende spitze Schuhe und hungern sich krank! - Warum? - Sie wollen so aussehen, wie die magersüchtigen Models, ihre Idole! -

 

 

 

ZU DICK - ob es stimmt oder nicht, ist nicht entscheidend. - Die Person kauft und macht alles, was die Werbung ihr zum Abnehmen anbietet. Das wird rücksichtslos geschluckt, nur um eine Idealfigur zu bekommen! - Die Werbung freut sich und macht ihre Geschäfte mit den Frauen, obwohl alle Versuche in einer Sackgasse enden. -
Zeigt die Waage 5 kg weniger an, scheint die Person am Ziel angekommen zu sein und das nächste Brötchen, was sie sich dann einverleibt, schlägt wieder zu Buche. - Es handelt sich um den bekannten "JO-JO - Effekt". Bei jeder radikalen Diät baut der Körper zuerst Muskelmasse ab und meldet der Schilddrüse: "Hungersnot angesagt - bitte den Stoffwechsel senken". Alle normalen Vorgänge des Körpers werden auf ein Minimum herabgesenkt. Die Person fühlt sich müede, es stellen sich Kreislaufstörungen ein. Etwa vergleichbar mit einem Ofen, den man nur noch mühsam leicht brennen läesst, gerade so viel, dass er nicht aus geht.

 


Mit normaler Nahrungsaufnahme hat man dann sofort wieder die 5 kg drauf und noch mehr, die man sich zuvor so mühsam abgerungen hat! - Das müsste wirklich verboten werden. - Allerdings rät auch kaum ein Arzt davon ab. - Ohne gleichzeitige sportliche Aktivitäten kann kein Übergewichtiger abnehmen.
Mit dem Verlust der Muskelmasse sinkt der Energieverbrauch ab, mit der Folge dass weiteres Abnehmen immer schwerer wird. Wird die aufgenommene Kalorienzahl weiter gesenkt, ohne dass sportliche Aktivitaeten folgen, wird weitere Muskelmasse abgebaut. Wird nach der Diaet wieder normal gegessen, kommt der Koerper mit weniger Kalorien aus. - Das ist das eigentliche Dilemma! Die Frau bekämpft ihren eigenen Körper. - Aber es geht ja noch weiter. -

 


Alle natürlichen Vorgänge im Körper der Frau werden wie eine Krankheit angesehen. Für jedes Unwohlsein gibt es die Tabletten, jede hormonelle Veränderung, die jede Frau ständig erlebt, wird als ein unliebes Ereignis angesehen und bekämpft. -

 

 

 

Die Schwangerschaft wird oft zu einer Tragödie, weil sie die Figur ruiniert. Der Busen ist nicht mehr so intakt, wie er mal war und ist die Frau erst mal in den Wechseljahren, ja dann fühlt sie sich totkrank. Das muss dann dauerhaft bekämpft werden. -

 

 

 

Ich kenne viele Frauen, die in jeder Lebensphase mit jungen Mädchen konkurrieren möchten. Sie stehen mit ihrem Körper immer auf einem Kriegsfuss und flüchten in "die Krankheiten". Sie nehmen die Leiden als ihren Begleiter an - versäumen kaum eine Arztsendung im Fernsehen. Artikel in den Zeitungen, die auf Krankheiten hinweisen, werden bevorzugt gelesen.

 



http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/muenchhausen.html

 


Diese Entwicklung, das Verlassen der Natürlichkeit in allen Bereichen, ist eine abartige Entwicklung. - Es begann leider damit, als es der Frau nicht mehr ausreichte, nur eine Frau zu sein. - NUR EINE FRAU ist schon eine sehr negative Bezeichnung. - Jede Frau sollte doch zu sich stehen. Ihre Rolle im Leben ist doch wunderbar. Sie kann neues Leben in die Welt setzen und dieses Wesen dann auch noch als vollwertigen Menschen erziehen, bis es selber flügge ist! - Etwas Wunderbares. - Warum muss die Frau auch noch der Ernährer der Familie werden und evtl. einem Karrierewunsch nachkommen? Da bleibt schon sehr viel auf der Strecke! - Eine Frau, die 8 Stunden gearbeitet hat, ist ausgepumpt und hat anschliessend keinen Nerv mehr, sich um die "unwichtigen Details" ihrer Lieben zu kmmern. -

 

 

 

Die Frauen sind schon sehr belastbar, sind aber keine Übermenschen. Irgendwas bleibt dann auf der Strecke. - Da ist einmal der Beruf, das Kind daheim und seine Probleme, der Haushalt und der Ehemann! Dazu noch die ständigen Hormonschwankungen! - Das macht krank, richtig krank! Und gegen alles schluckt sie dann Tabletten? -

 

 

 

Zu alledem kommt dann noch der Blick in den Spiegel, wenn sie sich abgekämpft und müde fühlt. Sie fühlt sich nicht mehr attraktiv genug und bekämpft sich anschliessend. Evtl. hat der Ehemann ihr auch noch geflüstert, ein paar Vitaminpillen - einige empfohlene Teesorten und dann muss es wieder gehen? - Die Frau ist total überfordert, mit ihrer neuen Rolle. Sie meint, Frau und Mann zugleich sein zu können.

 

 

 

Es war früher schrecklich, wo die Frau nur das Hausmütterchen war und der Ehemann die Hosen an hatte. Er bestimmte, was geschah und wenn es noch so unsinnig war. Er teilte auch das Geld ein. - Besser wäre es, wenn das Paar alle Aufgaben, die sich stellen, gemeinsam planen, wenn sich Mann und Frau ergänzen. Da müssen eben die materiellen Wünsche zurück stehen, wenn man ein Kind oder Kinder hat. -

 

 

 

Es ist so wichtig, die Kinder von klein auf an zu begleiten, sie kennen zu lernen, sie zu führen. Jedes Kind ist einmalig. - Und als Eltern wurde man nicht geboren. Man muss es erlernen. Das kann man nicht zwischen dem Karrieremachen erledigen. Jede Situation ist anders, jedes Problem ist anders, jedes Kind ist anders und der Umgang der Kinder ist ein ständig anderer. - Das kann man nicht mal eben pauschal lösen! -
Viele Eltern haben dann niemals gemerkt, dass ihr Kind zu Trinken begonnen hat, dass es Drogen nimmt. - Das ist traurig. Jede aufmerksame Mutter bemerkt jede Kleinigkeit ihres Lieblings. Sie liest es in seinem Gesicht.

 

 

 

Aber um wieder zum Ursprungsthema zurück zu kommen, möchte ich sagen, dass sich die Frau dann auch noch als Versagerin fühlt, wenn ihr Kind nicht nach Wunschvorstellungen gediehen ist. - Sie wird unglücklich und bekämpft sich wieder. - Wie viele Tabletten futtert eine Frau, nur um so funktionieren zu können? - Daran muss sich etwas ändern! - Es kann nicht sein, dass die Rolle der Frau alles beinhaltet. Natürlich muss man sich nach der Decke strecken, wenn man ein Kind oder Kinder hat. Es müssen dauernde Kompromisse geschlossen werden. Das geht nur mit grossen Verständnis und einer ausgeglichenen Stimmungslage. -

 

 

 

Ich bemerke auch mit grosser Sorge den steigenden Egoismus der Menschen: Ich will, ich muss haben! - Das ist unser grösster Feind. Etwas mehr Natürlichkeit würde den Menschen besser bekommen. - Warum denn immer funktionieren müssen? Jeder hat auch mal Schwächen. Damit muss man leben können.

 




 

 

 

 

 

 

 

Als und wie das Unheil begann ........

Ich war seinerzeit den ganzen Tag beruflich auf den Beinen, fuhr dazu noch morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit und abends wieder zurück. Eine einfache Strecke war 12 km. - Die Beschwerden traten dann und wann mal am Knie auf, wenn ich eine Strecke bergauf fuhr. Es handelte sich um ein ganz einfaches Fahrrad, ohne Gangschaltung, was ich benutzte.
Bei Gelegenheit ging ich mal zu einem Orthopäden, der gleich gewisse Dröhnungen für mich parat hatte, verbunden mit allen möglichen Anwendungen seiner physikalischen Praxis. 3 x in der Woche musste ich zur Anwendung kommen, ohne dass sich irgend etwas besserte. - Die Medikamente verweigerte ich, weil ich darauf allergisch reagiere. - Es folgten Spritzen zum Knorpelaufbau und weiss der Himmel nicht alles. Der Orthopäde behandelte mindestens vier Leute zur gleichen Zeit. Ohne dass man was sagen konnte, hatte man seine Spritzen weg. In allen Kabinen lagen die Patienten auf dem Bauch. Man hörte, wie die Sprechstundenhilfen das anordneten. Das war so etwa 1995. Alles nur noch Massenabfertigung!
Ich arbeitete damals bei einem Arzt, der mir zu einem Arztwechsel riet. - Der nächste Orthopäde meinte, dass meine Beschwerden erst im Anfangsstadium seien und er das innerhalb kürzester Zeit beseitigen könnte. - Oh, das hört sich ja nach einem Wunderdoktor an! - Ich wagte mich zu fragen, wie er das denn erreichen wollte? - Er entnahm meinen Worten Zweifel und wurde böse, wies mich zurecht. - Ich lauschte und erfuhr, dass er mich 3 x wöchentlich in seiner physikalische Praxis behandeln wollte, mit Eis und danach mit Bestrahlungen. - Genau das hatte ich doch schon jahrelang hinter mir. - Aber gut - ich wollte es erneut versuchen.
12 Anwendungen waren vorbei, ohne eine Änderung. - Das sagte ich ihm. - Seine Antwort: DANN MÜSSEN SIE EBEN ABNEHMEN und diese "Kleinigkeit" an Abnutzung dürfte sich nicht so stark bemerkbar machen. Ich reagierte aber sehr empfindlich. - Also, ich kam jetzt in die SIMULANTEN SCHUBLADE, weil seine Diagnose und die entsprechende Anwendungen nichts gebracht hatten.

Es hatte sich für mich erledigt. Auf diesen Schwätzer konnte ich gut und gerne verzichten. Meine Chefin riet mir, einen anderen Orthopäden zu suchen. Wir hatten ja schliesslich 8 Stück davon in unserer Umgebung. Sie war neu in unsere Region gezogen und kannte sich nicht so gut aus, unter ihren Kollegen.
Auf ins Branchenbuch und suchte mir den nächsten Orthopäden aus. Meine Güte, recht merkwürdig. Ich konnte sofort vorbei kommen, wo man sonst ziemlich lange Wartezeit bis zu seinem Termin bekommt. - Wartezimmer war auch leer. Ungewöhnlich! - Der Arzt war recht nett und freundlich, untersuchte mich und stellte fest, dass ich nichts am Knie hätte. Alles käme von meinem Rücken und strahlte ins Knie aus. - Er wollte mir ein Stahlkorsett verpassen! Schliesslich renkte er mir noch einige Wirbel und was weiss ich noch wieder ein. Es knackte verdächtig an allen möglichen Gelenken. - Mit dem Rezept zur Stahlkorsettanfertigung verabschiedete er mich. "Jetzt wird es ihnen besser gehen."

Ich ging zu meiner Chefin und zeigte das Rezept. Die fiel aus allen Wolken, dass so etwas angeordnet würde, nachdem ich Kniebeschwerden geäussert hatte. Sie setzte sich mit anderen Kollegen in Verbindung und währenddessen passierte es ...........! Ich ging eine Treppe hinunter, plötzlich starker Schmerz, sah nach MENISKUSRISS aus. - Es folgten Spritzen, damit ich ja noch arbeiten kommen konnte. Aufs Radfahren verzichtete ich dann.
Die Chefin empahl mich einem Kollegen, der das Stahlkorsett, was ich verordnet bekommen hatte, für total unsinnig ansah. - Vermutlich bekam ich seinerzeit auch sofort einen Termin bei ihm und das Wartezimmer war deshalb so leer.

 

 

 

Es folgten wieder diese Anwendungen, heiss und kalt, regelmässige Spritzen, angeblicher Knorpelaufbau. - Als ich wieder einmal alles durch hatte, meinte der Arzt, ich sollte mal zur Kniespiegelung zu ihm ins Krankenhaus kommen. Er führte die OPs bei seinen Patienten auch durch. - Ich hatte dann den Termin, wo der Doktor allerdings verhindert war, befand mich im Krankenhaus zur Aufnahme.

 

 

 

Ich kürze es ab. - Als ich aus der Narkose erwachte, sagte mir die Stationsärztin, dass es in meinem Knie übel ausgesehen hätte. Man hätte den ganzen Müll dort entfernt und alles glatt geschliffen. - Ich humpelte an zwei Krücken umher und glaubte, künftig von den Schmerzen erlöst zu sein.
Das habe ich aber nicht besser gewusst. Schmerzen bestimmten meinen Alltag, beim geringsten Auftreten, vor allen Dingen aber Treppen herunter zu laufen. - In meinem Knie war soviel Spiel, dass sich Nerven, Muskeln oder was weiss ich dort einklemmten und mir so einige Treppenstürze einbrachten.
Ich war wieder in Behandlung. Der Arzt weitere die Anwendungen seiner Schreckenskammer auch noch auf die Streckbehandlungen der Wirbelsäule aus. Das sah richtig nach einem Folterinstrument aus.

 

 

 

Es brachte alles nichts. - Nun, meine Chefin wurde jetzt hellhörig. Eine Kranke wollte sie schliesslich nicht beschäftigen. Sie verlangte von mir, dass der behandelnde Arzt seine ärztliche Schweigepflicht brechen und ihr Auskünfte erteilen dürfte. - Ich lehnte das ab, allerdings aus dem einen Grunde, dass sie mir schon ständig ganz, ganz starke Zäpfchen andrehen wollte. Sie als Ärztin brauchte ja kein Rezept. Sie konnte sich das alles so aus der Apotheke holen. - Nun, es gab genügend Bücher dort, um nachlesen zu können, was es mit den Medikamenten auf sich hatte. - ALLE SCHMERZMITTEL FÜHREN ZU EINER GEWÖHNUNG - Ich hatte Beispiele von Personen vor Augen, die mich diesen Weg nicht einschlagen liessen. - Arbeiten um jeden Preis? - NEIN - auf keinen Fall!

Über Nacht war mein Bein ganz, ganz dick und schmerzhaft geworden und konnte nicht mehr laufen. Ich rief die Chefin an, dass ich unbedingt zum Arzt müsse, käme allerdings noch nicht einmal bis zu dem Orthopäden. Sie wollte wissen, zu wem ich denn ginge. Nun, den Namen des INTERNISTEN, den Arzt meines Vertrauens, nannte ich ihr. Ein Bekannter fuhr mich bis dort vor die Türe. - Ich kam auch sehr schnell dran.

Der Arzt hielt sofort mit dem Orthopäden telefonische Rücksprache. Eine Knochenhautentzündung wurde vermutet. - Aber es war interessant, was ich durch den Internisten erfuhr. - Ich hatte die ganze Zeit schon Cortison-Spritzen bekommen. Und die Knorpelaufbau-Spritzen waren eine Farce. Einmal abgebauter Knorpel kann nicht wieder ergänzt werden. Es waren nur Vitamin-Spritzen.

3 Jahre hatte ich mit diesen Hoffnungen und Dauerenttäuschungen verbracht, ohne dass sich auch nur etwas besserte. Im Gegenteil, es wurde stets schlimmer. - Mein INTERNIST setzte sich für mich ein, dass ich dringlich zu Reha-Massnahmen kam, weil der Orthopäde ihm erklärt hatte, dass man daran nichts mehr ändern könnte - egal, was man versuchte! - Nun hatte ich wenigstens Klarheit.

 

 

 

Ich wurde von dem Bekannten nach Hause transportiert, als auch schon mein Telefon klingelte. Es war meine Chefin. Ich sagte, dass ich höllische Schmerzen hätte und Ruhe benötigte. Es handele sich um eine Knochenhautentzündung. - Sie antwortete mir dann wortwörtlich: WENN SIE MORGEN NICHT ZUM DIENST ERSCHEINEN - HABEN SIE ÜBERMORGEN IHRE KÜ NDIGUNG. ICH KANN IHNEN DOLORMIN ZÄPFCHEN ZUR VERFÜGUNG STELLEN. - Man muss sich einmal vorstellen, dass diese Fachärztin auch jahrelang in einer Klinik gearbeitet hatte. Selbst als Allgemeinmedizinerin müsste ihr der Begriff KNOCHENHAUTENTZÜNDUNG etwas sagen, dass man damit nicht arbeiten kann. Das ganze Bein war ja schon rot entzündet, war nicht nur am Knie sichtbar. - Ich habe dann geantwortet, dass ich mich nicht erpressen lasse. Natürlich wollte sie auch noch Auskunft von meinem INTERNISTEN eingeholt haben, der allerdings nichts sagte. Ich hatte ihm von dem Versuch, den Orthopäden auszuhorchen, schon erzählt. Er schüttelte auch nur noch mit dem Kopf. Ich berichtete ihm ebenfalls von der Odyssee zu den anderen Orthopäden.

Ich erhielt meine Kündigung. 6 Wochen gewährte man mir noch. Es ging recht schnell mit dem Termin zur REHA in einer ORTHOPÄDISCHEN GROSSKLINIK. Alles war sehr grosszügig angeordnet. Allerdings konnte man sich in dem grossen Bau regelrecht verlaufen.
Der erste Untersuchngstermin endete mit Tränen, weil mich der Arzt recht unwirsch prüfte: Wass wollen sie überhaupt hier - und wenn sie glauben, sie bekommen jetzt eine Rente - dann sind sie schief gewickelt. Er nahm recht ruppig mein Bein, drehte es in alle Richtungen, nahm keine Rücksich auf die Schmerzen, die er verursachte.
Ich konnte mich fangen und wetterte mit passenden Argumenten, die ihn unfähig aussehen liessen! - Oh, auf einmal ging es! "ACH - ES IST WOHL DOCH SCHLIMMER ALS ICH DACHTE". - Nach dem Auftakt hatte ich den ersten Punkt gewonnen. - Das war nur ein einfacher Arzt. - Als nächstes musste ich zum Oberarzt, der sich aber schon auf die Bewertungen seines Kollegen stützte. Er wollte es noch besser machen und verordnete mir so eine Schiene und feste Manschette um das KNIE. Damit sollte ich jetzt laufen. - Oh je, das ging überhaupt nicht. Bei jeder Kniebewegung spürte ich den schmerzhaften Druck der Manschette. - Ich legte das Teil wieder ab, musste auch einige Stunden nach Erhalt dieses Folterinstrumentes zum Chefarzt zur Untersuchung. - Ich erklärte, dass ich die Manschette nicht vertragen könnte. - Da meinte der Chefarzt: "Wer hat denn das verordnet? Wenn die Kniescheibe nicht mehr intakt ist, kann man doch so ein Teil nicht verordnen. Da müssen sie ja Schmerzen haben. - Weg damit." - Das wurde natürlich vom angeschlossenen Orthopädieladen eigens für mich angefertigt, kann auch nicht weiter verwendet werden! - Von da ab wurde auf mich eingegangen. - Ich machte überall mit, alles, was ich konnte. - Nur mit dem Laufen sah es schlecht aus. - Man sah das auch ein. - Ich wurde von dort als arbeitsunfähig entlassen - nicht stehen - nicht sitzen - nicht belasten - keine bückenden Tätigkeiten. Man sagte mir, falls ich innerhalb eines Jahres keine Rente bekäme, sollte ich mich noch einmal an diese Klinik wenden.

Die Krankenkasse wollte nicht mehr zahlen. Ich musste zum Medizinischen Dienst. Dort wurde ich von einer blöden Frustkuh von Ärztin schon dementsprechend missmutig empfangen. "WARUM GEHEN SIE EIGENTLICH NICHT ARBEITEN", fragte sie mich gleich. Einmal hatte ich keine Arbeit und dann konnte ich auch nicht arbeiten. Sie empfahl mir vorab Schmerzmittel, weil WIR ohne die ja wohl nicht mehr weiter kommen. - Ich schaltete und sagte: "Frau Doktor, muss ich ihnen sagen, was der Schmerz für ein Signal ist? Das kann ich mal stundenweise - evtl. tageweise ausblenden - aber doch nicht dauerhaft, nur um einer Arbeit nachgehen zu können! Sie verlangen von mir, dass ich mich evtl. Jahrzehnte regelrecht betäube, um funktionieren zu können? - In einer überheblichen Art und Weise deutete sie mit ihren Gesten an, dass ich schweigen sollte. - Dann nahm sie mich ran - was ich nie mehr vergessen habe! Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich mich ja dauerhaft in einer Bittstellerposition befand - wo ich von allen Seiten her Dampf bekam. Ich verwies noch auf das Gutachten der Klinik, was ich durch meinen Internisten zu lesen bekam. Sonst kann man da nicht einsehen, als Patient.

Ich musste mich bücken und mit den Händen die Fussspitzen berühren. Das gelang nicht, so sehr ich mich auch bemühte. - Was machte die Ärztin dann? Sie drückte mir von oben her feste den Rücken nach unten, während es schmerzte, heftig und laut knackte. - Das weitere Problem: Ich kam nicht mehr hoch. Inzwischen diktierte sie, ich hätte mich bis zu einem Winkel von ...?? beugen können, hätte allerdings leichte Probleme beim Aufrichten gehabt. Gehabt? - Ich hing immer noch in der gebückten Position, habe mich Stück fuer Stück mit den Armen, an den Beinen abstützend nach oben langsam aufgerichtet. Jede Annäherung des Aufrichtens verursachte Schmerzen und knackte im Rücken. Irgend etwas war da ausgerenkt worden. Mir standen Tränen vor Schmerzen in den Augen. - Es ging weiter. Meinen Kopf kann ich kaum nach rechts drehen. Ich hatte mich schon lange daran gewöhnt, den ganzen Koerper mit zu drehen, wenn ich dort etwas erblicken wollte. - Diese Ärztin drehte mir auch den Kopf mit aller Gewalt nach rechts. In dem Augenblick hätte ich die lynchen können. Das gleiche Spielchen wieder, wie mit dem Rücken. Ich glaube schon, dass mein Kopf jetzt so stehen bleiben würde, weil es mir trotz meiner Anstrengungen nicht möglich war, die normale Kopfstellung wieder einzunehmen. - Von den Schmerzen ganz zu schweigen.

Diese Ärztin hat lediglich ihren Fragenkatalog, der vorgegeben war, zufriedenstellend ausfüllen wollen. Dafür muss man solche Tortouren dulden? NEIN - heute machte das keiner mehr mit mir. Egal, was auf dem Spiel steht! - Aber weiter zu meinen Erlebnissen:
Während ich tränenüberströmt dort mit mir kämpfte, meinte die Ärztin noch zur Krönung: "SIE HABEN ABER EINE LABILE PSYCHE. SIE GEHEN AM BESTEN ZUERST IN EINE PSYCHIATRISCHE KLINIK. LASSEN SIE SICH VON IHREM ARZT DORT EINWEISEN - SONST MÜSSEN SIE SICH BEIM ARBEITSAMT MELDEN. - Ich bekäme von der Krankenkasse sonst kein Geld mehr.- Damit begann meine ODYSSEE MIT DEM ARBEITSAMT.

Dem gegenüber gab es ja ein Gutachten der Facharztklinik, wo ich zur Reha weilte. Jeder versuchte, mich als SIMULANT abzustempeln, sobald es ums Bezahlen ging. - Ich ging zu meinem Internisten - dem Arzt meines Vertrauens - und berichtete. Er wollte mir zwar helfen, aber ich hatte die Schnauze gestrichen voll. Seine Hilfe als Internist sei nicht einmal gewichtig genug, etwas Konkretes für mich herauszuholen, meinte er allerdings dazu. Besser wäre es, ich suchte mir noch einmal einen anderen Orthopäden. Meine Erfahrungen von über drei Jahren reichte mir. - Ich wusste ja, dass man an diesem Zustand nichts mehr ändern könnte. Mit 60 Jahren sollte ich eine Knieprothese erhalten. Bis dahin müsste ich sehen, wie ich klar käme. Das waren allerdings noch einige Jahre bis dahin.

Es geht aber noch lange weiter ...............

 

Vorab sei gesagt, dass diese Tipps  keinen Arzt ersetzen können. Ich kann auch nicht dafür haften, wenn durch diese Anwendungen Schäden entstehen. In der Regel sind das Tipps, die normalerweise keinem schaden können. - Nehmen wir die Bauchschmerzen. - Natürlich kann keiner ahnen, wenn es sich um den Blinddarm handelt. - Und die Zahnschmerzen? - Dafür geht man lieber gleich zum Zahnarzt und experimentiert nicht lange damit herum. - Schmerzen sind immer ein Ausdruck dafür, dass es an einer bestimmten Stelle zu Problemen kommt. Allerdings gibt es wirklich viele, auch von mir ausprobierte Anwendungen, die optimal helfen. Das werde ich einmal hinter den Tipps ausführen.

 

Backpulver hilft gegen Fussschweiss

Etwas Backpulver in Turnschuhen verteilen ...............

Habt Ihr auch Probleme mit entsprechenden Saugnäpfen?

Fallen sie wieder von der Wand? Eiweiss hilft.

Vor dem Anheften die Rückseite einstreichen, anpressen und trocknen lassen. Das bekommt so schnell keiner mehr ab.

Backpulver - die grosse Hilfe:

Drei Eßl. Backpulver in den Abfluss und mit Essig nachspülen. Den Stöpsel darauf und den Schlitz des Überlaufschutz zustopfen. Drinnen sprudelt es wie verrückt. Später mit kochendem Wasser nachspülen.

Angebrannte Töpfe mit Backpulver bestreuen, etwas Wasser hinzugeben und wirken lassen.

 

Pflanzenpflege - Was tun bei ...........................

 

Haushaltstipps:

Was tun bei Pflanzenschädlingen?

Wenn Sie Zitronenscheiben oder ausgepreßte Zitronenschalen auf die befallenen Stellen im Beet oder Blumenkasten legen, hält das die Ameisen ab.
Außerdem mögen diese Tierchen auch keinen Zimt. Möchten Sie Ameisenstraßen eindämmen, streuen Sie etwas davon auf den Weg.

Blattläuse bei Zimmerpflanzen
100 Gramm getrocknetes Brennesselkraut mit drei Litern kochendem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen, dann durchseihen.
Die Pflanzen mit dieser Lösung besprühen, mehrfach wiederholen

Blattläuse im Garten
Pflanzen Sie zwischen Ihre Blumen Anis und Koriander.

Auch Lavendel, Tagetes, Bohnenkraut und Knoblauch zwischen den Rosen, vertreiben durch ihren Geruch die Plagegeister.
Sie können aber auch in einen Liter Wasser etwas Schmierseife auflösen und einen Spritzer Spiritus dazugeben Schädlinge in Topfpflanzen
Würmer, Läuse und andere Schädlinge in der Erde einer Topfpflanze werden mit sechs bis acht Streichhölzern, die man mit dem Kopf nach unten in den Topf steckt, bekämpft. Der Schwefel vernichtet die Tiere, ohne der Pflanze zu schaden. Sobald sich der Schwefel an den Köpfen aufgelöst hat, Streichhölzer erneuern.

Schildläuse
Schildläuse können Sie mit folgender Brühe bekämpfen: Einen halben Teelöffel Haushaltsspülmittel und einen Eßlöffel Brennspiritus in einen Liter warmes Wasser geben. Die Pflanzen damit besprühen.
Schildläuse vertreibt man außerdem von den meisten Pflanzen, wenn man aus Seife und Tabakresten einen Sud bereitet und ihn nach dem Erkalten auf die Pflanzen sprüht.
Schildläuse auf Palmen bekommt man wieder weg, wenn man die Unter- und Oberseite der Blätter mit einer Seifenlauge abwischt. Spinnmilben bekämpfen
Die Schalen von zwei Zwiebeln mit einem Liter heißem Wasser überbrühen. Nach dem Erkalten diese Brühe auf die Pflanzen sprühen; die Spinnmilben verschwinden.

Zimmerpflanzen sind während der Heizperiode durch zu trockene Heizungsluft besonders anfällig für einen Befall von Spinnmilben. Wenn man die kleinen Quälgeister rechtzeitig erkennt, kann man vielleicht mit folgender Methode Abhilfe schaffen: Zuerst die betroffene Pflanze mit reichlich Wasser versorgen, einen Klarsichtbeutel überstülpen und fest zubinden. Nach wenigen Tagen sind die Milben der Luftfeuchtigkeit zum Opfer gefallen und die Schutzhülle kann entfernt werden. Während dieser Zeit sollte die Pflanze beobachtet werden, da nicht alle diese Kur vertragen.

Spinnmilben auf Zimmerazaleen: Hier hilft ein ordentlicher Temperaturschock. Dazu wird die Krone des befallenen Bäumchens dreimal je zwei Sekunden lang im Abstand von vier bis fünf Sekunden in 55°C heißes Wasser getaucht. Keine Sorge, die Azaleen nehmen keinen Schaden.

Viele Schädlinge, allen voran Spinnmilben und Thripse, verabscheuen hohe Luftfeuchtigkeit. Eine Sprühflasche für regelmäßige Nebelduschen sollte daher auf keiner Fensterbank fehlen. Haben sich dennoch Schädlingen auf Ihren grünen Lieblingen breit gemacht, hilft es häufig, die betroffenen Pflanzen nach dem Einsprühen für drei bis fünf Tage in eine lichtdurchlässige Plastiktüte zu stellen und fest zu verschnüren. Das feuchte Klima unter der Folie bekommt Spinnmilben & Co. ausgesprochen schlecht, ist für die Pflanzen jedoch der reinste Jungbrunnen. Achten Sie aber bitte nach der Tütenkur auf eine möglichst schonende Rückführung Ihres Zimmergrüns ins "normale Leben". Je länger die Blätter die hohe Luftfeuchtigkeit unter der Folie genießen durften, desto empfindlicher sind sie für die außerhalb herrschende, trockene Luft. Deshalb zunächst die Tüte aufschnüren, dann mehrere Stunden offen stehen lassen und erst danach komplett entfernen.

Zigarrenasche gegen Ungeziefer
Zigarrenasche sollten Sie statt in den Müll in die Blumentopferde Ihrer Zimmerpflanzen oder in die Balkonkästen streuen. Das ersetzt viele Ungezieferverhütungsmittel. Tomaten vertreiben

Mücken
Um lästige Mücken zu vertreiben, pflanzt man eine Tomatenpflanze in einen großen Topf und stellt ihn an die sonnigste Stelle. Die Plagegeister fliehen vor dem Geruch der Pflanze.

Zucker für Wespen
Werden die Wespen im Garten zur Plage, hilft nur eine Flasche mit Zuckersaft: Streichen Sie den Hals von innen mit Marmelade aus und stellen Sie die Flasche etwas abseits hin. Die Wespen fliegen dem süßen Geruch nach, fallen in die Flasche und ertrinken.

Kohlfliege
Salbei verscheucht nicht nur plagende Hals- und Hustenprobleme, sondern auch die lästigen Falter der kleinen Kohlfliege. Spritzungen der Kohlpflanzen mit einem wässrigen Auszug aus Salbeiblättern (1 Handvoll frische Blätter und Triebe auf 1 Liter Wasser, 24 Stunden stehenlassen) irritieren den Falter der Kleinen Kohlfliege.
Der intensive Salbeigeruch hält die Falter davon ab, ihre Eier an den Wurzelhals der Kohlpflanzen zu legen. Während der Hauptflugzeit der Insekten von Ende April bis Anfang Mai empfiehlt sich dann eine Spritztour alle vier bis sechs Tage.

Weiße Fliege bei Zimmerpflanzen
Diese Insekten vermehren sich nur im Warmen; das könnte ihnen zum Verhängnis werden, wenn wir das wollen. Die befallenen Pflanzen kommen kurzerhand für einige Wochen in den kalten Flur oder ins Treppenhaus (unter 16 Grad Celsius ist die gnadenlose Bedingung), und der weiße Spuk ist verschwunden.

Knoblauch hilft gegen Kräuselkrankheit
Die Kräuselkrankheit soll verschwinden, wenn man Knoblauch drumherum pflanzt.
Dasselbe wird empfohlen, wo Bakterien- und Pilzkrankheiten auftreten, ebenso im Ziergarten, wo die Knoblauchpflanzen zwischen den anderen kaum auffallen.

Zusammenfassend:

Heilpflanzen gegen Schädlinge
Blattläuse, Rost und Milben vertreibt eine Lösung aus 100 g Wermut in 1 Liter Wasser, 1:3 verdünnt.
Gegen Pilzkrankheiten läßt man Zwiebelschalen ziehen und spritzt damit den Sommer über alle vier Wochen.
Pfefferminztee stört Erdflöhe und Ameisen.
Kamillentee macht Saatgut keimfrei, das darin gebadet wird.
Kapuzinerkresse und Dill schmecken dem Kohlweißling nicht.
Kartoffelkäferfliehen vor Meerrettich und Flachs.
Das Wasser aufgebrühter Meerrettichblätter wird alle zwei bis vier Wochen im Wechsel mit Schachtelhalmsud auf alle Bäume gespritzt, die unter Monilia zu leiden haben.
Mücken undFliegen meiden den Duft von Basilikum. Marienkäfer gegen Schädlinge
Eine einzige Marienkäferlarve (Blattlauslöwe) frißt in 20 Tagen bis zu tausend Blattläuse, Blasenfüße (Thrips), Schildläuse, Milben und andere Schadinsekten.

Basilikum gegen Fliegen
Auf das Küchenfensterbrett einen Topf mit Basilikum stellen. Das hält die Fliegen fern.

Motten
Motten hält man mit kleingeschnittenen Orangenschalen und Gewürznelken aus dem Kleiderschrank fern.

Fliegen an Zimmerpflanzen
Fliegen um die Zimmerpflanzen sind schnell zu beseitigen, indem man aufgebrühte Teeblätter auf die Pflanzenerde streut.

Krautfäule bei Tomaten
Kupferdraht ist ein altes Hausmittel gegen Krautfäule bei Tomaten. Dabei werden vor dem Auspflanzen die Wurzeln mit nicht isoliertem Kupferdraht umwickelt. Da sich aus dem Metall nur sehr geringe Mengen an Kupfer lösen, ist auch nicht zu befürchten, daß sich Kupfer in den Früchten in erhöhtem Maß anreichert.

Apfelduft läßt Blumen blühen
Viele junge Topfpflanzen blühen früher, wenn man neben sie reife Äpfel legt und eine Plastikfolie darüber zieht. Die Reifegase der Früchte beschleunigen die Knospenbildung. Deshalb stellt man auch nie die Obstschale neben die Blumenvase. Die Blüten welken erheblich früher.

Usambaraveilchen bekommt braune Flecken
Das Usambaraveilchen verträgt keine Sonne. Wenn man die Pflanze mit zu kaltem oder zu warmem Wasser gießt oder die Blätter benetzt, kommt es zu den häßlichen braunen Blattflecken. Auch Staunässe vertragen die Usambaraveilchen nicht. Deshalb sollte man überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer wieder abgießen. Im Winter sollten die Pflanzen nicht unter 18 Grad Celsius stehen.

Zitronenpflanze
Wenn man Zitronenkerne in einen Topf mit Blumenerde steckt, wachsen nach ungefähr zwei Wochen hübsche Pflänzchen - die außerdem auch lästige Fliegen vertreiben.

Hortensien - Das Geheimnis ihrer Blaufärbung
Lust auf einen Farbwechsel?
Man kann rosa blühende Hortensien zu einer schönen Blaufärbung verhelfen. Dafür muß man die Pflanze einfach mit einem speziellen Hortensiendünger versorgen, der im Fachhandel erhältlich ist. Dieser aluminiumhaltige Dünger kurbelt die Bildung des Farbstoffes Delphinidrin an, der die Blaufärbung der Blüten hervorruft.

Holzkohle für Stecklinge
Geben Sie zu Stecklingen, die zum Bewurzeln ins Wasser gestellt werden, einfach ein Stück Holzkohle. Dadurch wird nämlich das Faulen der Wurzeln verhindert.

Mit Kamillentee düngen
Zimmerpflanzen wachsen und gedeihen sehr gut, wenn sie einmal pro Monat mit Kamillentee gegossen werden.

Farn mit schwarzem Tee gießen
Reste von schwarzem Tee eignen sich sehr gut zum Gießen von Farnen. Das Getränk ist durch seinen hohen Anteil an Gerbstoffen ideal für diese Pflanzen, die sehr empfindlich auf Kalk reagieren.


 

 

 

Abführmittel
Als Abführmittel sind Backpflaumen bewährt. Sie werden eingeweicht mehrmals täglich verzehrt. Zusätzlich kann ein kaltes Glas Wasser morgens auf nüchternen Magen die Wirkung verstärken.

 

Abwehrkraft stärken
Der regelmässige Verzehr von roten und gelben Rüben (auch rote Beete und Kohlrüben genannt), Äpfeln und Möhren stärkt in den Wintermonaten die Abwehrkräfte in besonderem Maße.

 

Alpträume und Einschlafprobleme
Gegen Alpträume und Einschlafprobleme vor dem Schlafengehen eine Tasse Tee mit Zitronenmelisse und  Baldrian oder ein Glas warme Milch mit Honig und etwas Anis trinken.

 

Angenehmer Atem
Das Kauen und Verzehren von Petersilie macht den Atem angenehm und mindert Mundgeruch.

 

Appetitlosigkeit
Bei Appetitlosigkeit trinke man Tee aus Kümmel und Schafgarbe.

 

Asthma
Bei Asthma nehme man 3 mal täglich einen Teelöffel voll von 3 Teilen geriebenen Meerrettich und 1 Teil flüssigen Bienenhonig.

 

Asthma
Gegen Asthma mische man 3 Teile geriebenen Meerrettich und 1 Teil flüssigen Bienenhonig. Von diesem Brei nehme man 3 mal täglich einen Teelöffel ein.

 

Ausgezeichneter Brusttee
Wohltuend für Hals und Brust ist folgender Trunk: Gewöhnliche Gerstenkörner werden zusammen mit Feigen und Rosinen aufgekocht. Sud warm zu sich nehmen.

Bauchweh
Bei Bauchweh hilft Kümmeltee. Man überbrüht hierfür einen Teelöffel Kümmelkörner mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn 5 Minuten ziehen.

 

Bettnässen
Gegen Bettnässen wird Tee von Zinnkraut mit Erfolg angewandt. Man unterstützt die Wirkung durch 2-3 Sitzbäder wöchentlich in großer Wanne und setzt dem Badewasser reichlich Salz zu.

Bei Problemen mit Bettnässen trinke man Tee aus Johanniskraut und Schafgarbe.

 

Bienenstich
Bei einem Bienenstich befeuchte man die Wunde und streue etwas Zucker auf, das zieht das Gift heraus.

 

Blasen an Füssen
Bei Blasen an den Füssen lege man nachts ein, in Alkohol getränktes Leinenläppchen auf.

 

Blut und Gewebeerneuerung
Die Blut - und Gewebeerneuerung wird durch den regelmäßigen Genuss von Saft der Roten Beete gefördert.

 

Blutarmut
Gegen Blutarmut hilft früh, mittags und abends eine große Tasse Milch mit je einem Esslöffel Bienenhonig zu trinken. Häufiger Genuss von frischen Spinat und Mohrrüben ist auch von großem Erfolg.

 

Blutarmut
Blutwurst als Kraftnährmittel sollte für Blutarme und Bleichsüchtige viel mehr geschätzt werden. Sie enthält neben großen Mengen von Grundnährstoffen sehr viel Eisen und Lecithin.

 

Blutreinigungskur
Blutreinigung ist auch für Gesunde unbedingt wichtig. Einmal jährlich eine 4-Wochenkur mit Walnussblättertee (zweimal täglich eine Tasse trinken) durchführen.

 

Blutstärkung
Blutstärkend wirkt der regelmäßige Verzehr von roten Rüben (rote Beete).

 

Blähungen
Gegen Blähungen bei Kindern und Erwachsenen sind Aufgüsse von Fenchel oder Kümmel ein vorzügliches Mittel. Man läßt einen Teelöffel auf 1Tasse heissem Wasser gut ziehen und trinkt dieses.

 

Blähungen
Bei Blähungen koche man Milch mit etwas Fenchel und Kümmel auf und trinke es.

 

Brandwunden
Kleine Brandwunden mit Fett einreiben, dann eine rohe Kartoffelscheibe auflegen. Es gibt keine Blasenbildung.

 

Brechmittel
Um auf natürliche Weise einen Brechreiz auszulösen, trinke man lauwarmes Salzwasser.

 

Bronchialkatarrh und Husten
Gegen Bronchialkatarrh und Husten sind einige geschnittene Zwiebeln mit reichlich Kandiszucker gedämpft ein unübertroffenes Hausmittel. Man nimmt von diesem Saft täglich 4 mal einen Teelöffel.

 

Bronchitis
Bei Bronchitis Brust mit Schweineschmalz einreiben, etwas Muskatpulver aufstreuen und über Nacht einwirken lassen.

 

Darmfunktion unterstützten
Der regelmäßige Genuss von, über Nacht eingeweichten, Backpflaumen oder Backobst unterstützt die natürliche Darmfunktion.

 

Durchfall
Gegen Durchfall sind getrocknete Heidelbeeren ein altbewährtes Hausmittel. Man kocht die Beeren mit Wasser auf und nimmt davon 3 mal täglich einen Teller voll.

 

Einschlafprobleme
Ein Glas warmes Wasser, mit zwei Teelöffeln Zucker getrunken, hilft beim Einschlafen.

 

Entzündete Augenlider
Gegen entzündete Augenlider hilft eine Kompresse aus Walnussblättertee. Walnussblätter mit heißem Wasser aufgießen, ziehen lassen bis der Tee lauwarm ist. Ein Tuch mit dem Tee tränken und ca. 10 Minuten auf die Augen legen. Auch etwas Quark auf die geschlossenen Augen reiben, antrocknen lassen und anschließend mit einer Lösung aus warmen Wasser und darin gelöstem Honig abreiben.

 

Entzündete Nägel
Bei Entzündungen der Fuß- und Fingernägel bade man Füße bzw. Hände in frischer, warmer Milch.

 

Erforene Glieder
Zwiebeln werden mit Schalen klein geschnitten und mit siedendem Wasser überbrüht. Nach dem Abkühlen werden mit dem Sud die erforenen Glieder gewaschen.

 

Erfrorene Hände und Füße
Erfrorene Hände und Füße reibt man täglich mit Zitronensaft ein, das mindert das Jucken.

 

Erkältung
Gegen Erkältung mischt man 30 g Lindenblüten und 10 g Scharfgarbe und überbrüht davon einen gehäuften Teelöffel mit kochendem Wasser. 10 Minuten ziehen lassen. Täglich 3 mal 1 Tasse heiß trinken.

 

Erkältung
Zur Inhalation bei Erkältungen hackt man eine Zwiebel fein und kocht sie zwei Minuten in Wasser auf. Den Sud etwas abkühlen lassen und dann 5 Minuten die aufsteigenden Dämpfe einatmen.

 

Erkältung
Holundersaft ist ein bewährtes Mittel bei Erkältungskrankheiten. Mit Honig oder Zucker gesüsst und pur oder in Tee getrunken, entfaltet er seine stärkende Wirkung.

 

Erkältungsbedingte Zahnschmerzen
Gegen erkältungsbedingte Zahnschmerzen stecke man 24 Stunden ein längliches Stück Speck ins Ohr.

 

Ermüdete Füße
Ermüdete Füße wasche man mit starkem Salzwasser ab, was äußerst stärkend und wohltuend wirkt.

 

Müde Füße badet man in leichtem Zitronenwasser.


Nach ausgedehnten Spaziergängen ermüdete Füße badet man in einer wohltuenden Lösung aus 10 Liter Wasser und 3 Teelöffel Natron.

 

Essigeinreibung
Essig, besonders Apfelessig, hat eine stärkende Wirkung. Zur Belebung reibe man Rücken und Körper mit Essigwasser ein. Auch zum Gurgeln ist Essigwasser zu empfehlen.

 

Fieber
Gegen Fieber leichter Art verschaffen Zitronenscheiben, die auf die Schläfen gelegt werden, große Linderung.

 

Brombeer- oder verdünnter Zitronensaft lindern und erfrischen bei Fieber.

 

Umschläge mit kaltem Quark um die Pulsadern senkt Fieber.

 

Fieber kann gesenkt werden, indem die Füße mit einem, in Eigelb getränkten Tuch umwickelt werden.

 

Ein erfrischender Fiebertrank ist Zitronensaft mit Wasser verdünnt. Auch kalte Fuß- und Wadenwickel lindern das Fieber.

 

Bei Fieber ein, in Essig getränktes Tuch um die Füße wickeln und mit einem
trockenen Tuch abdecken. Solange einwirken lassen, bis das Essigtuch getrocknet ist. Bei Bedarf wiederholen. Auch kalte Fuß- und Wadenwickel sind zu empfehlen.

 

Gegen Fieber über Nacht eine Kette aus Rettichscheiben um den Hals binden.

 

Fieber lindert ein Trunk aus einem 1/4 Liter Wasser, 1/4 Liter Milch, 1/8 Liter Weisswein, 250 g Zucker und 6 Esslöffel Zitronensaft. In einem Topf kurz aufkochen und warm verabreichen.

 

 

Fischgräten im Hals
Hängt eine Fischgräte in der Speiseröhre, esse man Brot oder Kartoffelbrei, um die Gräte einzuschließen. Das hilft aber nicht immer. Am besten man weicht die Gräte vorher auf, indem man ein Stück Zitrone kaut und schluckt oder verdünnten Essig trinkt. Anschließend noch etwas Brot essen.

 

Fremdkörper im Auge
Fremdkörper im Auge können durch vorsichtiges Auswaschen mit Zuckerwasser entfernt werden.

 

Fußschweiss
Bei starkem Fußschweiss nehme man täglich eine frisch gepresste Knoblauchzehe in einem Glas warmer Milch zu sich.

 

Gallensteine
Gegen Gallensteine ist häufiger Genuss von Melonen oder auch schwarzem Rettich ein bewährtes Hausmittel.

 

Gegen Frieren
Um sich in der kalten Jahreszeit tagsüber warm zu fühlen, sollte man morgens auf nüchternem Magen im Freien oder vor geöffnetem Fenster Kniebeuge machen und tief durchatmen.

 

Gelenkschmerzen
Auf schmerzende Gelenke lege man heiße Kohlblätter auf, wickle ein Tuch darum und lasse das ganze einwirken, bis die Blätter abgekühlt sind.

 

Gerstenkorn am Auge
Gegen Gerstenkorn am Auge verrührt man 25 g Butter, 25 g weißes Leinöl und ein Eiweiß zu einer Salbe und legt davon reichlich mit einem kleinem Leinenläppchen auf das betreffende Auge.

 

Gerötete oder gebräunte Haut
Gerötete und gebräunte Haut wasche man mit handwarmer Milch. Anschließend eine Kompresse aus Molke auflegen und zuletzt im Wechsel mit warmen und kaltem Wasser waschen und mit einem trockenen Tuch bedecken. Abends werden die betroffenen Stellen mit einer Mischung aus 5 Teilen abgekochtem Wasser und einem Teil Glyzerin eingerieben.

 

Geschwollene Augen
Schwellungen am Auge gehen zurück, wenn man kalte Gurkenscheiben oder erkaltete Teebeutel von schwarzem Tee auf die Schwellung legt.

 

Geschwüre gehen auf
Geschwüre gehen schnell auf, wenn man eine heißgemachte, halbgebratene Zwiebel durchgeschnitten auf die Spitze des Geschwüres legt.

 

Gesundes, wirksames Schlafmittel
Der Schlaf kommt schnell, wenn man kurz vor dem ins Bett gehen einige Speisezwiebeln, in Milch aufgekocht, verzehrt.

 

Gicht und Rheuma
Gicht und Rheuma lindert Selleriesaft. Über einen längeren Zeitraum trinke man täglich den Saft von ausgekochten Knollen.

 

Haarausfall
Gegen starkem Haarausfall koche man 200 g Brennesselwurzeln mit einem halben Liter Essig und einem Liter Wasser eine halbe Stunde. Dreimal wöchentlich den Kopf damit einreiben.


Haarausfall kann durch tägliches Bürsten und Kämmen in alle Richtungen gemindert werden. So wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt.

 

Halsentzündung
Gegen Halsentzündung ist das Gurgeln mit Salzwasser ein einfaches und bewährtes Mittel.


Bei schweren Halsentzündungen, Lungen- und Bronchialkatarrhen und ähnlichen Krankheitszuständen der Bruströhre empfehlen sich lauwarme Umschläge mit einer Salzlösung.


Gegen Halsschmerzen hilft das mehrmalige Einnehmen von Zitronensaft, der mit Honig gesüßt wurde. Auch ein Leinentuch, in kaltem Wasser getränkt oder mit Butter bestrichen, um den Hals geschlagen und mit einem Wollschal umwickelt lindert Halsschmerzen während der Nachtruhe.


Gekochte Pellkartoffeln heiß in ein Tuch schlagen und um den Hals legen. Auch Umschläge aus heißer Milch und Holunderblüten oder angebratenen Zwiebeln lindern Halsweh.


Halsschmerzen lindern, indem man die Zähne mit Natron putzt und das überschüssige Natron ohne zu spülen schluckt.



Hautjucken
Quälendes Hautjucken wird durch Waschungen des Körpers mit Essigwasser wohltuend bekämpft. Man nimmt auf 1 Liter Wasser 3 Esslöffel gewöhnlichen Essig.

Gegen Hautjucken helfen Waschungen mit einer Abkochung aus Eichenrinde.

 

Heiserkeit
Brombeersaft ist hervorragend gegen Heiserkeit (auch für Redner).

Durch einen umgekehrten Trichter, den Dampf heißen Kochsalzwassers einatmen hilft gegen Heiserkeit.

Gegen Heiserkeit wendet man gut gebratene Äpfel, die reichlich gezuckert sind mit großem Erfolg an.

Bei Heiserkeit hilft Leinsamentee mit Zucker. Desweiteren sind Selterswasser mit Honig, der zuvor in heißem Wasser gelöst wird, sowie das Gurgeln mit Glyzerin ( 1 Teelöffel auf 1 Glas Wasser ) sehr hilfreich.

 

Holzsplitter in der Haut
Um einen Holzsplitter zu entfernen, weiche man die betroffene Hautstelle mit warmem Olivenöl ein. Der Splitter lässt sich so leichter entfernen.

 

Honig bei Erkältung
Honig ist ein ausgezeichnetes Mittel bei Erkältungskrankheiten. Sobald man die Krankheit nahen fühlt, tue in eine Tasse heißen Tee einen Esslöffel Honig, rühre gut um und trinke morgens und abends davon.

 

Husten

Gegen Husten werden Weichselkirschenstiele etwas überkocht und dreimal täglich eine kleine Tasse warm genossen.

....... schneide man mehrere Zwiebeln in Scheiben, vermische sie mit Zucker und lasse dies einige Stunden durchziehen. Von dem sich absetzenden Saft jede Stunde einen Teelöffel einnehmen.

.....  wirkt eingekochter Brombeersaft mit Zucker beruhigend.

.....  Brust und Rücken mit Leinöl einreiben und unter einem Wickel einwirken lassen. Auch ein Trunk aus 1 Esslöffel Butter, 1 Esslöffel Wasser und 1 Esslöffel Honig, zusammen aufgekocht und anschließend mit 1 Esslöffel Obstler vermengt, vor dem Schlafengehen eingenommen, lindert.

.....  lässt man  einige feingeschnittene Zwiebeln einige Tage in Branntwein ziehen und trinkt die Flüssigkeit löffelweise.

..... brüht man Tee von jungen, frischen Brennesseln und trinkt davon täglich eine Tasse.

..... bestreiche man ein Tuch mit Schmalz, binde es um den Brustkorb und lasse es über Nacht einwirken.

.....  mengt man Rosinen, dunklen Kandiszucker, Kamille und Huflattich und kocht das ganze in Wasser auf. Stündlich etwas von dem Trunk einnehmen.


Bei Husten, Heiserkeit und Schluckbeschwerden eine Zwiebel klein schneiden und mit Honig verrühren. Das Gemisch ziehen lassen, bis sich Saft bildet. Von diesem Saft mehrmals täglich einen Eßlöffel voll zu sich nehmen. (Schmeckt gar nicht schlecht, sogar Kinder nehmen es ohne Probleme.)


Bei anhaltendem Husten werden Weichelkirschenstiele mit kochenendem Wasser aufgebrüht und davon dreimal täglich eine warme Tasse getrunken.


Bei Husten hilft saurer Apfelmost, der mit Zucker und Fenchel aufgekocht, schluckweise eingenommen wird


Ein guter Hustensirup wird mit Rettich gebraut. Dazu einen schwarzen Rettich aushöhlen und mit Zucker füllen. Anschließend zugedeckt Saft ziehen lassen

 

Hühnerauge
Hühneraugen kann man behandeln, indem ein halbierte Rosine mit einem Pflaster aufgebracht wird. Die Rosine ist täglich zu erneuern, nach einigen Tagen ist das Hühnerauge verheilt.

.....  bedecke man über Nacht mit einer Zitronenscheibe oder einer Auflage aus einer zerdrückten, mit Salz vermengten Zwiebel. Bei Bedarf wiederholen.

Insektenstich
Wird man während eines Spaziergangs von einem Insekt gestochen, suche man ein Spitzwegerichblatt, kaue es gut durch und lege den Brei auf den Stich. So vergeht der Juckreiz.

.....  mindert ein aufgelegter Salzbrei den Schmerz  und verhindert Auftreten der Geschwulst.

.....  ist Zwiebelsaft ein sehr wirksames Mittel. Man reibt die Wunde mit einer zerschnittenen Zwiebel ein, nachdem der Stachel ausgezogen wurde. Der Schmerz verschwindet und es entsteht keine Geschwulst.

Insektenstiche jeder Art lindert Essigwasser.


Schmerzen und Schwellungen von Insektenstichen lassen nach, wenn auf die Stichstelle ein Brei aus Wasser und Natron aufgetragen wird.


Insektenstichen beugt man vor, indem man Gesicht, Hände und Arme mit Nelkenöl einreibt.

 

Juckreiz und Schwellung nach in Insektenstichen lindert eine Auflage aus Quark.


 

Halsschmerzen:

Trinke heiße Milch, in der ein Löffel Honig aufgelöst wurde. Oder trinke heißen Zitronensaft, den du auch mit etwas Honig süßen kannst.

Quarkwickel:  Quark messerrückendick auf ein Tuch streichen, um den Hals legen und mit einem Wollschal umwickeln. Mehrere Stunden wirken lassen. Hilft besonders gut bei Kindern. - (Quark ist ein sehr vielseitiger Helfer - habe ich ausprobiert)

Kartoffelwickel:  Kartoffeln wie Pellkartoffeln kochen, zerstampfen und auf ein Tuch legen. Etwas auskühlen lassen und um den Hals legen. Mit einem Wollschal festbinden. Aber Vorsicht: nicht zu heiße Kartoffeln verwenden, sonst besteht Verbrennungsgefahr.

Lehmwickel: Zwei bis drei Esslöffel Heilerde (Apotheke, Drogerie) mit etwas Wasser zu einem Brei rühren, auf ein Tuch streichen und um den Hals binden. Mit einem Wollschal umwickeln. Erst abnehmen, wenn die Heilerde trocken ist. Das dauert einige Stunden.

Gurgellösungen: Einen Esslöffel 3-prozentige Wasserstoffperoxidlösung (Apotheke) mit einem Glas Wasser mischen und gurgeln. Knoblauch kann Bakterien abtöten. Wer es verträgt, sollte reichlich Knoblauch essen, gefolgt von etwas Petersilie. Das ist gut für den Atem und liefert gleichzeitig eine extra Portion Vitamin C.

 

Husten:

Heiße Zwiebelmilch: 2 große Zwiebeln in ½ Liter heißer Milch 20 Minuten ziehen lassen. Dann die Zwiebeln aussieben. Die warme Milch mit Honig kräftig süßen und trinken.

Kartoffel-Brustwickel: 4-5 heiße Pellkartoffeln auf einem Küchenhandtuch verteilen grob zerquetschen, einschlagen und anschließend mit einem Nudelholz glatt verteilen. Nun bitte die Temperatur am eigenen Unterarm 15 Sekunden lang prüfen, da der Kartoffelbrei sehr heiß ist und zu Verbrennungen führen kann. Der Kranke legt sich mit dem Rücken auf ein großes Handtuch und bekommt das Kartoffelbreipäckchen auf die Brust gelegt. Das Handtuch wird um die Brust herumgeschlagen und auf der Brust festgesteckt. Nun wird der Patient noch mal warm in eine Wolldecke eingepackt. Die Kartoffelwickel bleiben etwa 20 Minuten oder bis sie abgekühlt sind aufgelegt.

 

Nasenbluten:

Watte oder Papiertaschentuch mit weißem Essig oder Zitrone tränken und dann ins blutende Nasenloch stecken. Nun von außen 5 Minuten lang auf die ausgestopfte Nase drücken und weitere 10 Minuten in der Nase lassen. Oder lege einen kalten Waschlappen oder ein kaltes Handtuch für 5 bis 15 Minuten in deinen Nacken.

 

Schnupfen:

In einer Schüssel 1 EL getrocknete Kamillenblüten mit einem Liter kochenden Wasser überbrühen. Nach einigen Minuten, wenn die Blüten ein wenig durchgezogen sind und das Wasser nicht mehr gar so heiß ist, den Kamillendampf einatmen. Dabei solltest du ein großes Handtuch über Schüssel und Kopf legen. (ist eine Quälerei - hilft aber)

 

Hohes Fieber:

Fieber ist keine Krankheit! - Sie ist eine gesunde Reaktion des Körpers auf Infektionen. - Das Fieber schützt die körpereigene Immunabwehr! - Nur bei hohem Fieber eingreifen und zwar so:

Essigsocken: Lange Wollsocken in ein Liter kaltes Wasser mit 1-2 EL Essig tauchen. Die recht langen Socken nun leicht auswringen und anziehen bis über die Waden. Anschließend noch trockene Socken drüberziehen und gut zugedeckt ins Bett legen. Falls nach 10 bis 15 Minuten das Fieber nicht gesunken ist und die Beine immer noch warm sind, darfst du das ganze nach 1 Stunde noch einmal wiederholen. (ausprobiert - hat geholfen - früher bei den Kinderkrankheiten meiner Ableger)

 

Bauchschmerzen:

Bei auftretenden Bauchschmerzen helfen lauwarme Bauchwickel mit einem kleinen Schuss Essig (3 x täglich wechseln - 20 Minuten)  Bitte nur anwenden, wenn bekannt ist, woher sie kommen.

 

 

 

Ich wünsche dir die schönsten Vergnügungen dieser Welt:


sich in Gesundheit aalen,
im Geld schwimmen,
im Erfolg sonnen,
in Liebe tauchen und in Glück baden! 

Würden Medikamente heilen, würden sie verboten!

Die Pharmaunternehmen sägen doch nicht den Ast ab, auf dem sie sitzen!

Das nur zur Empfehlung für das Jahr 2012. -

Es geht auch ohne die gesunden Vorsätze, z. B. mit INGWER! - Wie mag Euch wohl der Hengst stehen? -

Die Männerwelt scheint sich zu verändern! - Kommt mit dem Ingwer das Wiehern in Mode? -

Es liegt an der Frau, wenn ER nicht mehr wiehert, weil sie nicht richtig würzen kann! 

Samstag, 14. Januar 2012

"Mittel zur Verwandlung in einen Hengst"

Übung macht den Meister

Pfeifen Sie auf abstehende Ohren oder ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen. Die Kunst der Verführung bedarf weniger langer Beine oder eines Waschbrettbauches, sondern vielmehr einer gewissen Würze, wobei Fantasie mehr gefragt ist als Abitur.

Was haben die Liebe und eine gute Suppe gemeinsam? Genau - die Zutaten machen daraus einen Höhepunkt. Nur ein bisschen Salz genügt in keinem Falle: In der Würze liegt die Kunst der Verführung; Araber und Asiaten sind uns da jahrhunderteweit voraus.

Der gekonnte Einsatz von Kräutern, Samen und Wurzeln zur Bereicherung der Sinne ist ohne Zweifel eine Fertigkeit, die Übung und eine gewisse Kreativität erfordert. Doch diese Fingerfertigkeit ist keinesfalls so kompliziert, dass sie nicht jeder erlernen könnte. Nach ein paar verzeihlichen Missgriffen gilt an den Töpfen wie im Bett: Übung macht den Meister! Eine Handvoll Zutaten genügt…

Den Philosophen der griechischen Antike haben wir die Erkenntnis zu verdanken, dass im Körper Harmonie herrschen muss, und sie wussten durchaus, wie sie herzustellen ist. Die Ärzte des Altertums trennten - im Gegensatz zu uns - Medizin und Ernährung nicht. Das, was wir heute im Küchenschrank haben, stand früher in der Apotheke: Gewürze. "Dein Arzneimittel sei dein Lebensmittel und dein Lebensmittel dein Arzneimittel", formulierte es der berühmteste Arzt der Antike, Hippokrates.

Das, was Galle, Leber und Magen gut tat, konnte nicht schlecht auch für andere Organe sein, und so galten Würzmittel auch förderlich in Liebesdingen und wurden von Männlein wie Weiblein mit großem Enthusiasmus und viel Glaube an die Wirkung angewendet. Die Liste der Aphrodisiaka war lang und wurde immer länger, und es gibt wohl kaum ein Gewürz, das nicht irgendwann irgendwo auf der Welt an die Speisen kam in der Hoffnung, die eigene Potenz und Vitalität zu fördern: Essen und Trinken waren halt schon immer perfekte Partner der Liebe.

Ingwer, Senf und Pfeffer, Chili und Gewürzpaprika, Piment, Kardamom und Anis, Knoblauch, Schnittlauch und Petersilie, Liebstöckel, Thymian, Estragon, Minze, Kerbel, Macis und Muskatnuss - sie alle haben bis heute einen "guten Ruf" in Liebesangelegenheiten. Skeptiker halten das für Blödsinn. Natürlich haben sie Recht, wenn sie sagen, dass zwei Liebende auch ohne diesen Nonsens in Wallung geraten. Und doch: Vielleicht haben die gut gewürzten Speisen die Liebe zusätzlich beflügelt? Wer kann das schon so genau wissen? Geschadet hat’s noch keinem… Denn von den Liebeszaubereien abgesehen, haben Gewürze und Kräuter heilende Wirkung - und das ist wissenschaftlich nachgewiesen und findet heute noch Anwendung.

Zum Beispiel Ingwer

Der griechische Arzt Dioscorides, dessen "De materia medica" aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.  für anderthalb Jahrtausende das wichtigste Gewürz- und Kräuterbuch des ganzen Abendlandes wurde, lobte den Ingwer, der "in Arabien sehr häufig wächst": Das eigentümliche Gewächs  "erwärmt, befördert die Verdauung, ist dem Magen gesund".

Die antiken Griechen irrten allerdings, was die Herkunft des geschätzten Gewürzes betraf - Ingwer stammt nicht aus arabischen Ländern, sondern aus Indien. Geschäftstüchtigen arabischen Händlern, die den Ingwer aus Indien ans Mittelmeer brachten, gelang es, die wahre Herkunft der Wurzel jahrhundertelang geheim zu halten.

In unseren Breiten tauchte Ingwer erstmalig im 9. Jahrhundert auf und genoss alsbald die Zuneigung derer, die sich das teure Gewürz leisten konnten. Als die Pest wütete, hoffte man, sich mit Ingwer den Tod vom Leibe zu halten. 1483 soll in Hildesheim eine Herrengesellschaft auf einer kleinen Feier fünf Pfund Ingwer verzehrt haben. Über die wahren Gründe der "Ingwerorgie" schweigt der Chronist…

Für Apotheker und Köche

In Indien gibt es auch heute wohl kaum ein Gericht ohne Ingwer, zumal er dort unangefochten als kräftiges Aphrodisiakum gilt. Im alten Ajurveda hießen Aphrodisiaka übrigens "Mittel zur Verwandlung in einen Hengst"!

Zumindest die gesundheitsfördernde Einstufung des Ingwer durch Dioscorides ist unbestritten: Das im Ingwer enthaltene Gingerol steigert die Aktivität der Verdauungsenzyme, bekämpft Ödeme, wirkt antibakteriell bei Entzündungen, regt die Galle an und beeinflusst die Blutfettwerte positiv. Ingwer schützt außerdem vor Erbrechen und wird deshalb gerne gegen Reise- und Seekrankheit eingenommen. Obwohl es über 50 verschiedene Ingwerarten gibt, hat nur das Rhizom der Art Zingiber officinale Eingang in die Arzneibücher gefunden.

Heutzutage ist das prickelnd scharfe Gewürz für Kenner unentbehrlich geworden. Ingwerplätzchen, -brot und -bier versetzen den Gaumen (zumindest den) in Aufruhr. Ingwer verleiht Fleisch und Fisch, Obstsalaten und Schokolade das gewisse Etwas - und natürlich auch den in Indien sehr beliebten "Samosas":

http://www.n-tv.de/leute/essen/Uebung-macht-den-Meister-article5179306.html

Patientenverfügung

Hallo Christel,


einen wunderschönen Ostergruß von mir.


Ich möchte Dir und allen Lesern die Patientenverfügung empfehlen.


http://www.patverfue.de/formular.html
http://www.patverfue.de/dokumente/patverfue.html


Wichtig ist noch eine Bescheinigung vom Arzt, daß Du voll geistig fit bist. Der Beweis ist schon erbracht, weil Du bei ihm vorstellig wirst, hö-hö...


Ich möchte dich noch bitten, die Sache aus deinem Blickwinkel zu betrachten. Ggf. ist da etwas unklar oder könnte verbessert werden.


In Deutschland kann man mittels Zwang und FÜR-DOOF-ERKLÄREN, politische "Querdenker" günstig KALT stellen.


Mit lieben Grüßen, Ulrich

 

Hallo Ulrich,

ja, ich muss Dir recht geben. Diese Patientenverfügung ist wichtiger denn je. Und vor allen Dingen muss sie korrekt ausgefüllt und aufbewahrt werden.

Ich habe da auch schon einmal drauf hingewiesen. Das kann man unseren Nachkommen nicht aufbürden, wenn sie für uns wichtige Entscheidungen treffen müssen, die sie belasten würden!

Man kann das doch gut und bequem vorab erledigen, wie man etwas anordnen, falls man sich selbst nicht mehr entscheiden kann. Jeder schiebt dieses unangenehme Thema weit von sich und doch ist es so wichtig, derartige Entscheidungen zu fällen.

Wenn ich mal eine Frage stellen würde, wer als unrettbarer Pflegefall lange an Geräten angeschlossen bleiben will, dann möchte ich meinen, dass wir ein eindeutiges Ergebnis erhielten. - Keiner möchte das!!

Diese Willenserklärung muss aber vorhanden sein, ansonsten entscheiden Ärzte oder Krankenkassen, möchte ich mal meinen. Privatpatienten würden wohl länger als alle anderen behandelt und mehr - auf dass sie lange leben - wenn es auch kein Leben mehr ist!

Viele von Euch wissen, dass ich einige Jahre in einem Altenheim als Pflegekraft gearbeitet habe. Ich kann Euch sagen, dass dort menschenunwürdige Zustände herrschen!

Ein älterer Arzt sagte mal in meinem Beisein: "Warum lasst Ihr diese Leute nicht in Würde sterben?" Das Resultat war, dass er nicht mehr als Arzt in dieses Altenheim gerufen wurde. - Aber der Mann hatte doch vollkommen recht.

Das Pflegepersonal setzt nur das um, was angeordnet wird. Beschlossen werden die Vorgehensweisen von ganz anderer Stelle. Warum reicht es nicht, den sterbenden Menschen nur ein Schmerzmittel zu geben? Meist haben die auch noch beruhigende Wirkungen. - Nein - warum muss das solche Ausmasse annehmen, dass man pro Mahlzeit eine Hand voll Tabletten reichen muss, nur damit die Organe noch einigermassen funktionieren? Ein Altenheim ist kein Krankenhaus, wo man erwarten könnte, dass der Patient wieder gesund wird.

Viele der Bewohner haben grossflächige offene Stellen, die alleine durch das lange Liegen entstehen. Ich mag das jetzt nicht äussern, was jeden von uns erwarten kann. - Keiner hofft es und doch kann es einen jederzeit treffen!

Man wird es mir jetzt nicht abnehmen oder es für überzogen halten. Wenn Oma oder Opa noch was an den "Füssen" haben, wie ein Haus oder sonstiges Kapital, da bemüht man sich ganz besonders drum. Ich habe es erlebt. - Es wird alles verwertet, was mit der Person zu tun hat, die gepflegt werden muss!

Ich habe gar erlebt, dass man die Person wieder aus dem Altenheim herausholen wollte, weil die Kinder sonst auch noch ihren Wohnraum verloren hätten. - Die haben mit allen Mitteln gekämpft, Opa wurde nicht mehr heraus gegeben. Selbst ein eingesetzter Anwalt schaffte das nicht mehr!! Da könnt Ihr Euch wohl denken, welche Kräfte dahinter sitzen!

Leider ist noch was ganz anderes zu erwarten. Man landet heute schnell in einer Psychiatrie, wenn man zu einem unbequemen Bürger wird. Auch das halten viele Leute nicht für möglich, aber dennoch geschieht das öfter, als man glaubt und auch zu völlig überraschenden Zeitpunkten!

Ich kann mich nur dem Ulrich hier anschliessen und jeden im eigenen Interesse bitten, solche Patientenverfügungen zu sichern und so zu hinterlegen, dass die Angehörigen das schnell finden!

Liebe Ostergrüsse allen Lesen und meinen Dank an Ulrich. 

Christel

 

 

Das ist ein Bericht von "Karl-Gustav Kwasny, den ich vom Kommentarforum hierher kopiert habe.

Tetanusimpfung Schaden höher als Nutzen!

Ein Arzt, der vorsätzlich Behandlungsrisken verschweigt oder unnötige Behandlungen mit verschwiegenen Risiken für den Patienten durchführt, macht sich strafbar, wenn der behandelte Patient dadurch Gesundheitsschäden erleidet.Jeder invasive Eingriff, der nicht die Zustimmung des Patienten oder seines Vertreters hat, ist per Gesetz eine Körperverletzung. Eine wirksame Einwilligung setzt die umfassende Aufklärung des Patienten über die mit dem Eingriff verbundenen Risiken voraus. Jeder Patient kennt diese Fragebögen, Infoblätter und ”Absolutionserklärungen”, mit denen sich meist Kliniken vor Eingriffen mit bekannten und unbekannten Risiken absichern.

An den meisten niedergelassenen Ärzten scheint die Vorstellung, dass sie auch die gleichen Aufklärungspflichten und strafrechtlichen Risiken haben, spurlos vorbei zu gehen. Eine Impfempfehlung der STIKO ist kein Freifahrtsschein, die pflichtgemäße Aufklärung der Patienten zu unterlassen.

In Deutschland gibt es pro Jahr etwa 15 Tetanus-Erkrankungen, von denen etwa 3-4 Fälle, meist bei Patienten höheren Alters, tödlich verlaufen. Bei rund 80 Millionen Bürgern beträgt die Wahrscheinlichkeit an Tetanus zu sterben etwa 3,5/82.000.000 = 0,0000000427 = 0,00000427%.

Bei einer Lebenserwartung von 75 Jahren beträgt das statistische Risiko an einer Tetanuserkrankung zu sterben 75 * 0,00000427 = 0,00032 %. Sollten Sie bei einer Verletzung von Ihrem Haus- oder Kinderarzt, nach der letzten Tetanus-”Impfung” gefragt werden, können Sie fast sicher sein, dass er nicht weiß, über was er eigentlich redet.

Eine Impfung ist eine (in der Wirksamkeit umstrittene) Immunisierung gegen einen Erreger durch die Gabe von Antikörpern (Passivimpfung) oder durch Bildung von Antikörpern (Aktivimpfung), meist provoziert durch eine Injektion ”abgeschwächter” Erreger. Eine ”Tetanus-Spritze” ist nach dieser Definition keine Impfung, da es keine Immunisierung gegen das Bakterium Clostridium tetani beim Menschen gibt und es folgerichtig Unsinn wäre, abgeschwächte Tetanuserreger zu injizieren.

Stattdessen soll der Patient Antikörper gegen eines der Giftstoffe (Toxine) des Tetanusbakteriums bilden, in dem ihm dieses ”abgeschwächte” Toxin injiziert wird. Neuere Forschungen lassen auch an dieser Praxis Zweifel an der prinzipiellen Wirksamkeit aufkommen.

Hinzu kommt, dass das Bakterium Sporen zur Verbreitung bildet, die praktisch überall in unserer Umwelt vorhanden und extrem widerstandsfähig sind. Wir sind dadurch täglich mit diesem natürlichen Erreger konfrontiert und es kommt nur in extrem seltenen Fällen zu Tetanuserkrankungen.

Dies ist, wegen der fehlenden Immunisierung gegen den Tetanuserreger, NICHT durch Impfungen erreicht worden, sondern durch verbesserte Hygiene und moderne Lebensumstände, die in vielen Entwicklungsländern nicht gegeben sind. Auf der aktuellen WHO-Karte über die Tetanus-Verbreitung ist Europa folgerichtig praktisch ”Tetanus-frei”!

Diese Fakten halten unsere Schulmediziner auch im Jahre 2008 nicht davon ab, die jeglicher epidemiologischer Grundlage entbehrenden STIKO-Empfehlungen zur Tetanus-”Impfung”, umzusetzen. Wieviele Prozent der Schürf-, Kratz-, Biß- und sonstigen Wunden wirklich in einer Arztpraxis behandelt werden ist nicht bekannt, aber die allermeisten Patienten werden sicherlich nicht wegen jedem ”Kratzer” zum Arzt gehen. Diese Fälle sind aber auch in den 0,00032% enthalten… Was ist gegen eine Tetanus-”Impfung” einzuwenden, außer, dass deren Notwendigkeit rein statistisch nicht begründbar ist, diese das Gesundheitssystem sehr viel Geld kostet und jede Spritze ein potentielles Infektionsrisiko darstellt?

Die Wahrscheinlichkeit einer schweren Infektion einer Wunde durch andere Keime ist sehr viel wahrscheinlicher und gefährlicher. Wie man fachlich ernsthaft die ”Notwendigkeit” einer Tetanusspritze bei einer Verletzung begründen will, die zu einer unnötigen Schwächung des Organismus durch das Tetanus-Gift führt, bleibt das Geheimnis des behandelnden Arztes.

Kein Geheimnis ist mittlerweile, dass das Adjuvans Aluminiumhydroxid bzw. Aluminiumsulfat, zu finden in den meisten Impfstoffen, ein potentieller Auslöser von Autoimmunerkrankungen verschiedenster Art ist. Die Palette reicht von Enzephalien mit schweren, oft bleibenden neurologischen Schäden, über Rheuma, Diabetes, bis zu selteneren Krankheiten, die durch ein irritiertes Immunsystem verursacht werden.

Dem irritierten Immunsystem sind kaum Grenzen gesetzt, was es angreift. Auch in den Fachinformationen und Beipackzetteln sprechen die Hersteller eine, wenn auch wohl ungewollt, deutliche Sprache.

”Da Nebenwirkungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen, häufig nicht gemeldet werden”, sind sinngemäß die teils schweren Gesundheitsschäden, verniedlichend ”Nebenwirkungen” genannt, in der Praxis wohl als weit verbreiteter bekannt, als unter den Einstufungen ”selten” bis ”sehr selten” zu finden ist.

Die Meldequote von potentiellen Impfschäden beträgt nur etwa 2%. Dadurch darf man davon ausgehen, dass es mindestens ca. Faktor 50 mal mehr Fälle gibt als angegeben! Die Größenordnung potentieller und realer Gesundheitsschäden durch Impfungen, liegt also in der Größenordnung Hunderttausender Betroffener in Deutschland! Da die Tetanus-”Impfung” eine der häufigsten ”Impfungen” in Deutschland ist, geht ein Großteil der potentiellen Impfschäden statistisch auf das Konto dieser Impfungen.

Das steht in keinem Verhältnis zu den ca. 15 Tetanuserkrankungen pro Jahr in Deutschland. Der Grundsatz ”Vor allem nicht schaden” wird hier massivst verletzt. Die Verantwortung für eine medizinisch einwandfreie Impfrisikoaufklärung und deren Nachweis (!) obliegt dem behandelnden Arzt. Die Tetanus-”Impfung” kann man aus diesen Gründen eigentlich nur als potentielle vorsätzliche Körperverletzung werten, da sie medizinisch nicht zu rechtfertigen ist und in den seltensten Fällen eine umfassende Aufklärung über potentielle schwere Impfschäden stattfindet.

Hier ist meine Antwort zu dem Bericht.

Ich komme ursprünglich aus dem Gesundheitsbereich, habe bei einer privaten Krankenversicherung gelernt. Im Gegensatz zu heute, mussten wir allerdings alles lernen, vom Krankheitsgeschehen, was die Krankheiten bedeuten, zu den Medikamenten, wozu sie verordnet wurden und mehr.

Zu der Zeit regulierte noch jede Bezirksdirektion der Versicherung ihre "Schäden" selber. Die Leute reichten ihre Rechnungen vom Arzt ein und ich erstattete ihnen den Betrag, der lt. ihrem gewählten Tarif vorgesehen war. Wir mussten die Krankheitsgeschehen lernen, weil Schäden, die vor Abschluss des Vertrages bekannt waren, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wurden.

So bekam ich einen näheren Einblick in das Geschehen. Wir hatten zu dem Zweck eine ziemlich grosse Bibliothek an Büchern zur Verfügung. Was man nicht wusste, las man nach. Mit der Heirat schied ich aus, wurde Hausfrau und Mutter, habe mich allerdings immer weiter informiert und mein Wissen entsprechend bei meiner Familie angewandt.

Während meiner Lehrzeit gab es ja noch nicht viele Ärzte und die meisten Mütter waren daheim, die ihre Lieben mit Hausmittelchen kurierten.

Sehr wichtig finde ich den Hinweis auf das Selbstheilungssystem. Schon Kinderkrankheiten sind wichtig, um genügend Abwehrstoffe zu bekommen! - Die Natur hat ein ein so faszinierendes System geschaffen, dass sich ständig wieder regeneriert. Impfen wurden von der Natur nicht vorgesehen.

Ich sage es mal ganz simpel: Man muss sich nur etwas auf seine Erkrankung einstellen. Das Immunsystem kümmert sich schon darum. Geschwächte  Personen müssten eventuell zusätzlich behandelt werden. Einige Tage Bettruhe, etwas liebevolle Betreuung, keine schwere Nahrung, viele Tees und sonstige Flüssigkeiten und das eigene Labor und die Apotheke im Körper beginnen gegen die Erkrankung anzugehen!

Zugleich werden Abwehrstoffe gegen die Eindringlinge gebildet und man hat künftig einen Schutz gegen diese Erkrankung. - Ich schreibe jetzt von bakteriellen Erkrankungen, wie grippeähnliche Symptome. Ja, wir haben sogar selber Cortison in unserem Körper.

Ich kann jedem nur raten, sich einmal über das Selbstheilungssystem zu informieren. Es lohnt sich wirklich, zu wissen, was in einem Körper so vor sich geht. Es ist faszinierend. Man bekommt richtige Ehrfurcht vor dem System.

Meine letzte berufliche Tätigkeit war dann in einer Klinik, als Springerin und bin dort in allen Abteilungen tätig gewesen. Von der Verwaltung, in die Patientenaufnahme, Personalbüro und hauptsächlich jedoch in der ärztlichen Abteilung. Ich habe dort sehr viel gelernt und auch gespeichert.

Von der Natur, egal um was es sich jetzt handelt, wurde vorgesehen, dass nichts vorzeitig ausstirbt. Alles erneuert sich immer wieder. Bei Menschen, Tieren und auch Pflanzen geht es um die Sicherung der Nachkommenschaft.

Es gibt verschiedene Krankheiten, die können mit den Genen weiter vererbt werden. Darauf sollte man sich speziell einstellen. - Ich gehe aber von gesund geborenen Kindern aus.

Mit der Muttermilch bekommt es den Schutz, den das Baby benötigt. Es hat ja noch keine Abwehrstoffe bilden können. Wie vortrefflich die Natur an alles gedacht hat, ist schon beeindruckend.

Hat das Kleine doch mal einen Schnupfen, dann muss man ihm nicht gleich Nasentropfen und Medikamente einflössen, bzw Zäpfchen verabreichen. - Es trägt ja die Apotheke in sich! - Man sollte ein natürliches System nicht ständig beeinflussen, da sonst gewisse Abläufe gestört werden können.

Nun komme ich zu dem Thema IMPFEN. - Als die Pockenimpfe früher noch eine Pflicht war, als meine Kinder noch klein waren, las ich und hörte auch einen Bericht im Fernsehen, dass mehr Menschen an einer Pockenimpfe sterben, als Personen daran erkranken.

Es ging nur darum, dass die Impfe notwendig wäre, wenn das Kind später mal ins Ausland ginge. Einmal dachte man 1965 überhaupt noch nicht an eine solche Entwicklung, wie sie heute ist, dass man problemlos ins Ausland reisen könnte. Und wegen der Gefahren, dass ich meine Kinder mit einer Impfe umbringen könnte, wehrte ich mich gegen einen Impfzwang. Man drohte mir schon mit der Polizei. - Ich schrieb dann einen Brief ans Gesundheitsamt:

"Wenn Sie mir eine Garantie geben, dass meinem Kind nichts geschieht, dann will ich es impfen lassen. Sonst zwingt mich keiner dazu! Wenn der Junge später mal ins Ausland gehen will, dann soll er das selber entscheiden, ob er sich impfen lassen will." Nun, ich wusste ja, dass man mir keine Garantie geben könnte. Und auf ausweichende Antworten war ich gefasst.

Die nächste Antwort war dann eine offizielle Vorladung zum Gesundheitsamt mit den Kindern. - Ich habe dort meinen Standpunkt noch einmal vertreten und schliesslich entgegnete man mir, dass die Impfpflicht ohnehin bald abgeschafft würde. - Dann hörte ich nichts mehr davon!!

Wegen der Tetanusimpfung bin ich der gleichen Auffassung.

Meine Kinder haben alle die Masern, Windpocken und Röteln gehabt. Nicht umsonst sind diese Kinderkrankheiten so hochansteckend. Sie hinterlassen eine gewisse Immunität.

Ich habe einmal eine richtig schwere Grippe durchgemacht, habe nur geschlafen und getrunken. Es hat ausgereicht, dass ich jetzt bestimmt 25 Jahre lang keine Erkältung, keinen Husten oder andere ähnliche Wehwehchen mehr hatte.

Ich warne sogar davor, immerzu mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. - Anders, wenn sich der Körper im Dauerstress befindet, wenn Alltagssorgen und Arbeit den Körper ständig zu Höchstleistungen zwingen und vor allen Dingen es an der gesunden Ernährung mangelt, kein ausreichender Schlaf möglich ist. - Dann ist Gefahr im Verzuge!

Warum immer bis an die Grenzen gehen und den Körper mit Schmerzmitteln betäuben? Das ist ein Raubbau an der Gesundheit, die unser höchstes Gut ist.

Eine ärztliche Aufklärungspflicht gibt es. Vor jeder OP muss man unterschreiben, dass man auch mit eventuellen Nebenwirkungen rechnen muss. Es wird auch aufgelistet, was geschehen kann. - Nur leider bekommt man heute nur noch einen Zettel gereicht, den man unterschreiben muss, wo drauf steht, dass man über alle Risiken aufgeklärt wurde. - Ich weiss, dass die meisten Leute einfach unterschreiben, ohne dass der Arzt die Patienten unterrichtet  hat. Keiner hat mehr Zeit in den Krankenhäusern. Die Ärzte werden ebenso ausgebeutet, wie alle anderen auch!

Schlimm ist es in den meisten Facharzt - Praxen geworden. Ich muss wegen meines Mannes schon mal als Begleitperson  mitfahren. - Die Abzockerei steht obenan. Es ist schon alleine problematisch, einen Termin als Kassenpatient zu bekommen und wenn man dann noch diese "Igelleistungen" (das sind die Untersuchungen, die man privat bezahlen muss)  abgelehnt hat, dann muss man noch länger auf einen Termin warten.

Beratende Gespräche? Was ist das? - Nein, die werden leider von den Krankenkassen nicht erstattet. Dafür hat der Arzt keine Zeit. Dafür werden schnell Medikamente verordnet und der Patient glaubt, dass sie ihm helfen.

Dabei muss man sich vor Augen führen, dass Medikamente nicht erfunden werden, um zu heilen! Die Pharmaindustrie schafft sich doch nicht selber ab! Sie wollen verdienen, immer und nach Möglichkeit jedes Jahr mit Wachstum!

Ich habe das Bandbreitenmodell gelesen und mich hat beeindruckt, dass da eine Vorbeugung vorgesehen ist, die Krankheiten verhindern. Das beginnt mit den Kindern. Es soll darauf geachtet werden, dass sie nicht zu dick werden und dass sie eine gesunde Ernährung bekommen!

Auch die Erwachsenen sollen über ihre Fehlentwicklung aufgeklärt werden, statt man ihnen immerzu nur Arzneien verordnet. - In der Beziehung muss sich etwas ändern!

Ich nenne jetzt einmal ein Beispiel von mir. - Jahrelang erhielt ich Spritzen wegen meiner schmerzenden Wirbelsäule und immer wurde ich vertröstet, dass es besser würde. - Nach 3 Jahren, als ich um Aufklärung bat, sagte mir der Orthopäde, dass meine Wirbelsäule nach links gekrümmt sei und das Auswirkungen auf alles andere hätte. - Also waren die drei Jahre Behandlung praktisch für die Katz gewesen. Es war ja auch so, dass sich alle Mängel an meinem Körper auf der linken Seite einstellten. - Aber drei Jahre Cortison, was ich nicht einmal wusste.

Hätte man mir Jahre zuvor mal eine Erhöhung unter den linken Schuh gemacht, wäre das doch zweckmässiger gewesen, als drei Jahre lang Spritzen zu geben, denke ich mir mal. Es war ein Schiefstand zu beobachten und als ich meine Röntgenaufnahme sah, wurde mir auch alles klar. Nur, warum hat man nicht frühzeitig eingegriffen?

Ich habe leider das Vertrauen zu den meisten Ärzten verloren.

Vorbeugung und eine richtige Aufklärung - das sind die ärgsten Versäumnisse unserer Zeit und das muss wieder hergestellt werden. Die Patienten sollen nicht dauernd darüber klagen, dass ihnen verschiedene Medikamente nicht mehr erstattet werden. Sie sollen mal selber überlegen, ob sie nicht an ihrem Körper einen Raubbau begehen. - Keiner will alt sein und dennoch wird man es. Man kann nicht erwarten, dass man mit 65 Jahren noch schwere körperliche Arbeit verrichten kann und dann mit Schmerzmitteln nachhilft, um den Körper zu betäuben.

Ab 30 oder 35 Jahren geht es langsam wieder abwärts. Es stellen sich Abnutzungserscheinungen ein und das Signal Schmerz sollte man ernst nehmen. - In dem genannten Alter geht die Abstiegskurve noch sehr langsam vor sich. Ab dem 50. Lebensjahr geht das wesentlich schneller und vom 60. Lebensjahr will ich erst überhaupt nicht mehr schreiben. Bei den meisten Leuten geht es dann steil nach unten.

Aber das muss man den Leuten mal erklären. Ebenfalls die Ernährung betreffend. Wir brauchen nicht mehr so viel Nahrung, wie zu Zeiten, da wir vielleicht körperlich arbeiteten. Wir brauchen weder viel Fleisch, noch viel Wurst oder Käse. Zu viel von allem macht krank! - In jungen Jahren kann man diese Essenssünden noch verkraften, aber nicht, wenn man älter ist.


 

 

Behandlung 3. Klasse - Privat krankenversichert im Basistarif

 

 

 

Do 28.10.10 22:00

 

Behandlung 3. Klasse - Privat krankenversichert im Basistarif

 

Bislang galten privat Krankenversicherte als Patienten erster Klasse. Das gilt jedoch nicht für diejenigen, die im Basistarif stecken. Nicht jeder Arzt will sie behandeln, oder der Patient muss um die richtige Abrechnung ringen. Dabei ist der Tarif alles andere als billig.

 

Privatpatienten werden besser behandelt als gesetzlich Versicherte, ein Mythos, den wir in unseren letzten Sendungen auf den Prüfstand gestellt haben. Und offenbar haben wir damit einen Nerv getroffen, denn zahlreiche Zuschauer bestätigten uns, dass sie als Privatpatienten oft für Leistungen kämpfen müssen, die ihnen zustehen. Mehrere fragten uns sogar, ob es nicht eine Selbsthilfegruppe für geschädigte Privatpatienten gäbe. Kaum zu glauben. Wir haben das zum Anlass genommen, weiter zu recherchieren und festgestellt: Es gibt offenbar nicht nur Patienten zweiter, sondern sogar dritter Klasse. Caroline Walter und Andrea Böll.

 


http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_28_10/1__beitrag.html

Kein Billigtarif - bis zu 580 Euro monatlich!

 



Schaut Euch den gesamten Beitrag an oder das Video! Es ist wirklich schlimm, wie sich unser Land verändert hat. Mir kommt es bestimmt nicht darauf an, dass ich viele Tabletten vom Arzt bekomme. Aber wenn ich krank werde, muss mir doch geholfen werden! - Vor allen Dingen bietet man den Versicherten eine Möglichkeit an, den Basistarif zu nutzen, wenn man in Notlagen gerät und erfährt dann auch noch, dass einen keiner behandeln will!
Das nenne ich vorsätzlichen Betrug an den Versicherten.

 

 

 

Baistarif-Geschädigte Geschrieben von: Kerstin Hoppe Samstag, den 06. November 2010 um 11:23 Uhr

 

Ich habe eine E-Mail-Adresse für Basistarif-Geschädigte eingerichtet - wir wollen uns zusammentun und versuchen, etwas gegen diesen Betrug zu unternehmen.

 

Wer mitmachen will bitte melden unter:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gruß

 

 

 

Meine Antwort darauf:

 

Private Krankenversicherungen


Liebe Kerstin Hoppe,

bitte meine Anrede nicht als respektlos ansehen. Wir duzen uns hier alle, kennen uns alle nicht persönlich, möchten aber versuchen, etwas zu verändern.

Ich werde die angegebene eMail Adresse noch heute an anderer Stelle, mit einem Begleittext, der dauerhaft sichtbar ist, veröffentlichen.

Keiner der privat Versicherten denkt ja daran, dass es mal nicht mehr weiter geht und ihnen der Zugang zur gesetzlichen Versicherung versperrt ist. Sie sind gezwungen, diesen Basistarif zu wählen. Keiner von ihnen kann diese hohen Beiträge zahlen.

Das Resultat sind dann die Personen, die nicht versichert sind. Ich denke, dass es sehr viele von ihnen gibt.

Das muss dringend geändert werden. Die Politiker müssen doch merken, was sie da fabrizieren. Allerdings habe ich den Verdacht, dass die ärmere Bevölkerung überhaupt keine Beachtung mehr findet. Und wer nichts zuzusetzen hat, landet sehr schnell ganz unten.

Hier muss Hilfe her! Bitte, meldet Euch bei der Kerstin Hoppe und versucht es gemeinsam! Es kann nicht sein, dass die Versicherungen von der Politik gehegt und gepflegt werden, mit den Geldern, die man den Bürgern herausquetscht und die, die man schon ausgesaugt hat, überlässt man dem Schicksal?

Ich werde mich gerne mit einbringen, wenn Hilfe erforderlich wäre.

Vielen Dank für das liebe Angebot und ganz herzliche Grüsse

Christel

 

 

 

 

 

 

Beobachtungen beim Augenarzt

 


Ich war Mittwoch mit meinem Mann zum Augenarzt, als Begleitperson.
Bei ihm mussten Untersuchungen an den Augen durchgeführt werden, wonach er anschliessend nicht mehr Autofahren konnte.

 


Also, ich sass in der Wartezone und beobachtete.

 


Mein Mann wurde auch gefragt, ob er die Vorsorgeuntersuchung gegen den grünen Star machen wollte, den er allerdings selber bezahlen müsse. Er sagte NEIN.
Das Jahr zuvor, wo er wegen seiner Diabetes zur Kontrolluntersuchung musste, regelte ich das ja mit der Krankenkasse. Ich fragte nämlich dort nach, warum sie solche Untersuchungen nicht zahlten? - Man erklärte mir, dass sie nicht dafür da seien, um den Ärzten ihre teuren Geräte zu finanzieren.

 


Gäbe es einen Anwaltspunkt dafür, dass mein Mann eine solche Untersuchung benötigte, dann möge die Augenärztin das verordnen. In dem Fall würde die Kasse das auch zahlen, allerdings nicht den überhöhten Preis, sondern weniger!
Das gab mein Mann an die Praxis weiter, worauf die Ärztin antwortete: Nein, verordnen kann ich Ihnen das nicht! - Also geht es nur ums Abzocken.

 


Mein Mann verschwand aus meinem Blickwinkel und unwahrscheinlich viele ältere Leute kamen nach und nach herein, die alle Termine hatten.
Es stellte sich heraus, dass alle für eine OP an den Augen - GRAUER STAR - ausgesucht waren. Die Patienten kamen zu einem Beratungsgespräch mit der Ärztin, während die Sprechstundenhilfe sich allerdings darum bemühte, ihnen das Geld aus den Taschen zu holen.

 


Ja, für die OP ist eine Untersuchung Voraussetzung, die 60 Euro kostet. Die müssen jetzt vorab gezahlt werden. Die meisten fragten jetzt nach dem WARUM. -
Die Sprechstundenhilfe begründete das mit einem ganz teuren Gerät, wofür die Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen. Fast alle haben das akzeptiert, wenn auch nicht gerne.

 


Ein Mann war wohl in einer Beamtenkasse. Er fragte nach, warum er das denn zahlen müsste? Seine Kasse zahlte das doch! - Er bekam eine andere Version zu hören!
"Ihre Krankenkasse in ?? hat mit der Augenklinik keinen Vertrag!"

 


Ich habe eine solche OP vor zwei Jahren gewählt. - Da kostete die Untersuchung noch 50 Euro. Sie ging ratzfatz über die Bühne. Danach wird die Kunstlinse ausgewählt, die man benötigt.
Die alte Brille kann man entsorgen, denn die passt nicht mehr. Wenn man jetzt nur ein Auge operiert bekommen hat, kann man allenfalls zunächst ein Glas der Brille entfernen. Am besten ist es, nach einigen Wochen das andere Auge auch bearbeiten zu lassen, denn kurz über lang lässt die Sehkraft dort auch nach.
Nachdem alle Spuren der OP`s beseitigt waren, konnte ich sehr gut sehen. Nur bei sehr hellem Licht und Fernsehen trage ich eine Sonnenbrille. - Ich sagte das der Augenärztin, als ich zur Kontrolle kommen musste. - Die meinte, dass das der Preis für mein gutes Sehen sei.

 


Es ist ok, habe mich daran gewöhnt. - Allerdings erhielt ich zugleich die Verordnung einer neuen Brille, die ich beim Optiker abgeben sollte! - Also, die brauchte ich damals nicht, weil ich gut sehen konnte. Seit einem Jahr trage ich eine leichte Brille nur zum Lesen.

 


Ich erkläre das ziemlich ausgiebig, damit die Leser, die evtl. in solch eine Situation kommen, sich darauf vorbereiten können!
Nun aber zu den Patienten, bei denen man solche Eingriffe vornimmt. Von einer Bekannten der Vater wurde noch mit 87 Jahren einer solchen OP überzogen. Er hatte zuvor einen Schlaganfall erlitten. Natürlich brachte das keinen Erfolg, wie bei sehr vielen älteren Leuten ebenfalls nicht, die die 70 lange überschritten haben. Das alte Auge bleibt ja soweit erhalten, lediglich eine Kunstlinse wird eingesetzt.

 


Ich sehe diese Art Operationen als eine Massenabfertigung an. - Bei uns geht das folgendermassen vor sich:
Einmal pro Woche kommt der Operateur einer Augenklinik aus einem Nachbarort. Er mietet sich für ein paar Stunden den OP der Klinik, wo er die Eingriffe durchführt. - Im gleichen Gebäude (Krankenhaus), wo man schon unrentable Abteilungen geschlossen hat, ist die relativ grosse Praxis der Augenärztin. Sie sorgt für den notwendige Patienten - Nachschub.

 


Ich habe mich während der Eingriffe an den Augen mit dem Arzt über alles unterhalten können. Es war kein unangenehmer Eingriff. - Allerdings bezweifelte ich die Erfolge bei sehr alten Patienten. - Ich hätte auch keine 100%ige Zustimmung von dem Arzt erwartet, weil der wiederum seine Augenklinik retten will! - So läuft das, seit die Ärzte Unternehmer geworden sind.

 


Ob die Augenärztin von den Optikern und der Augenklinik auch bedacht wird, kann ich nicht beurteilen. Das wird mir auch nicht erklärt. Jedenfalls habe ich noch nie zuvor eine solche Invasion von "GRAUER STAR OP`s" erlebt.
Man muss befürchten, dass heute alles operiert wird, was auch nur einigermassen vertretbar ist. - Das gilt für alle möglichen Bereiche. Früher wurde operiert, wenn andere Massnahmen nicht mehr helfen. - Heute wird nach dem Nutzen der Klinik operiert.

 


Als ich damals bei Ärzten arbeitete, da luden die Chefärzte von mehreren Kliniken schon die Praxisärzte zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Ich weiss auch von dem Inhalt dieser Treffen. Meine Chefin erzählte es mir damals. - Es gab jedenfalls sehr enge Verknüpfungen zwischen Krankenhäusern, Arztpraxen und Pharma - Unternehmen. Wie heisst das noch? "Eine Hand wäscht ................"
An dieser Stelle endet mein Bericht, weil ich das heute nicht mehr beweisen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Menschen wurden inzwischen so gut erzogen, dass ohne Medikamente nichts mehr läuft. - Ein Schnupfen - eine Erkältung - dauert mit und ohne Arzt oder Medikamente kaum mal eine Woche. Einige Tage Ruhe, einige Tees oder vitaminreiche Getränke und hinter die aufgetretene Krankheit kann ein Haken gemacht werden.

 

Die Menschen essen und trinken zu viel oder falsch, was jeder selber weiss und spürt, aber sie müssen zum Arzt gehen oder in die Apotheke, um sich etwas gegen dieses Unwohlsein zu besorgen! "Haben Sie etwas gegen Sodbrennen oder einem Völlegefühl?" - Natürlich hilft der Apotheker da weiter. - Es geht eigentlich darum: "Ihr könnt immer so weitermachen, selbst wenn Ihr Diabetes bekommt, Gicht und mehr .............. Euch wird geholfen."

 

Das Alter naht, sie spüren, dass sie nicht mehr so belastbar wie einst sind und sie gehen zum Arzt oder in die Apotheke. - Da gibt es so allerlei schöne Pillen zu kaufen, die eine ewige Jugend versprechen. - Und wenn es mit dem Sex nicht mehr klappt, es gibt doch die wunderschönen blauen Pillen.

 

Man kann alle Kategorien herauf und herunter gehen. Der gesamte menschliche Organismus befindet sich in den Händen der Gesundheitsindustrie.

 

Ich könnte jedem Einzelnen nur empfehlen, sich einmal mit dem fantastischen Selbstheilungssystem zu befassen, dass für alles natürliche Lösungen bietet. Wir haben ja eine eigene Apotheke in uns. - Das wird ständig ignoriert. Leider wird mit der Zeit das gesamte Immunsystem gestört, weil immer künstlich dagegen gesteuert wird.

 

Hier mal z. B. etwas, was ich auf Anhieb gefunden habe.

 

http://www.gesundohnepillen.de/kybernetik1.htm

 

 

 

 

 

 

Ob einer mit dem Rauchen aufhören oder abnehmen möchte. Überall bietet man Lösungen an, die man kaufen muss! Und nichts wird damit dauerhaft erreicht, wenn der Wille nicht vorhanden ist. Davon kann ich leiderfahren berichten. - Man möchte schon - aber doch nicht so richtig. - Deshalb wird zu den Hilfsmitteln gegriffen. Meist ist der Rückfall von allem schon vorprogrammiert, ist der richtige Wille dazu nicht vorhanden.

 

Man muss schon etwas dazu steuern, wenn man in einer misslichen Lage ist. Keiner kann so schnell abnehmen, wie es die Werbung suggestiert. - Allenfalls handelt es sich um einen Verlust an Wasser und Muskulatur.

 

Und so einfach das Rauchen aufzugeben, mit Pflaster usw geht auch nicht, wenn der Körper sich in einer Abhängigkeit befindet. Da muss man sich schon was einfallen lassen, um sich mit Tricks abzulenken.

 

Aber ich denke, dass das ein sehr guter Artikel ist.

 

 

 

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Ein schreckliches Ereignis in meinem Leben.

 



Ich beschrieb schon einmal meine Erfahrungen mit ärztlichen Untersuchungen, wollte aber schon immer von einem Ereignis berichten, dass bei mir Alpträume auslöste.
Wenn ich jetzt darüber schreibe, hilft mir das bestimmt auch besser, das als "gewesen" abzulegen.

Also, ich war noch berufstätig, als ich beim Heruntergehen einer Treppe plötzlich höllische Schmerzen bekam. Ein Orthopäde bescheinigte mir einen Muskelfaserriss. Man erklärte mir, dass es ein kleiner Eingriff sei und ich in kürzester Zeit wieder fit wäre. - Nun ja, ich liess die OP durchführen.

 


Als ich aus der Narkose erwachte, meinte eine Ärztin zu mir, dass man ordentlich viel Müll aus meinem Knie geholt hätte (Abrieb von allen möglichen Teilen) und dass ich stellenweise nur noch einen Millimeter Knorpel zwischen den Gelenken hätte. Ich müsste vorsichtig sein und mit dem Knie noch einige Jahre haushalten. - Auf jeden Fall benötigte ich ein neues Knie.

 


In den Folgejahren geschah es häufig, dass ich die Treppe herunterfiel und sich etwas im Knie einklemmte. Mir stellte es sich so dar, als ob das Knie zuviel Spielraum hätte. - Allerdings wurde es mit den Jahren so arg, dass ich oft nicht einmal von der Stelle kam, beim Laufen. Es wurde etwas blockiert!
So kam es auch, dass ich mein neues Knie anversieren musste. - Hauptsache, ich könnte bald mal wieder richtig laufen. Dafür nahm ich alles in Kauf.

Ich kam in eine orthopädische Klinik, ging zu der Zeit an zwei Krücken, die mir Sicherheit boten.
An dem Morgen, da ich operiert werden sollte, sollte ich noch einmal duschen gehen, denn vorerst käme ich nicht mehr dazu. Ich betrat das Bad, mit meinen Krücken und versuchte, an die Dusche zu gelangen, was nicht so einfach war. An der Wand befand sich der Wasserhahn zum An- und Abstellen des Wassers und zum Regulieren der Wärme. - Aber jetzt kommt es:

 


Mitten in dem 4,5 x 4,5 m grossen Raum gab es in der Mitte ein Loch, über dem oben die Brausestrahlen der Dusche zielten. Es kommt aber noch schlimmer. Man konnte sich nicht unter den Duschstrahl stellen, (er war ziemlich hoch) weil von dem Boden, auf dem ich stand, eine ziemlich steile Schräge zu dem Abflussloch führte. - Wie soll man sich da mit zwei Krücken hinstellen können? - Ich blieb also am Rand des Abgrundes stehen und versuchte, den einen oder anderen Wasserstrahl zu erwischen, der wenigstens meinen Waschlappen nass machen würde. - Übrigens war es ein Bad auf dem Flur für zig Leute.

 


Es war ein regelrechter Duschkampf und das in einer orthopädischen Klinik. - Doch auch das war noch nicht alles

 


Das Wasser lief überhaupt nicht ab, sondern aus dem Loch quoll der ganze alte Mist meiner Vorduscher von irgendwann! -

 

Ich hatte vielleicht einen Ekel, schon vor der OP. - Ich zog mir was über und lief erst einmal zu den Schwestern. - Bitte schicken Sie einen Hausmeister in die Dusche. Der ganze Abfluss ist ja verstopft. Alles kam hoch, als ich dort stand. - Nun ich gab meinen Unmut über alles bekannt. - Was für Zustände, wo man gleich operiert werden würde.

 


Man versprach mir, für alles zu sorgen!

 


Daraufhin ergab ich mich meinem Schicksal "Mein Bein wurde abgeschnitten". - Eine gruselige Vorstellung. Doch ich bekam nun die "Leck-mich-am-Arsch-Tablette" und verhielt mich tapfer.

 


Nun aber noch einmal einen Tag zurück. - Nachdem die gesamte Krankengeschichte notiert wurde und die dazugehörigen Familiengeschichten, so wie Fragen nach Erbkrankheiten und wie die Vorfahren gestorben sind, kam gegen Abend eine Narkoseärztin zu mir, die mich fragte, welche Narkose ich denn gerne hätte. "Sie brauchen keine Angst haben, ich werde morgen bei Ihnen die Narkose einleiten!"

 


"Wieso sollte mich das beruhigen. Ich kenne Sie doch überhaupt nicht", habe ich ihr geantwortet.

 


Auf jeden Fall stellte sie mir verschiedene Möglichkeiten vor, die ich auswählen könnte. - Ich hatte schon mal eine Spritze ins Rückenmark bekommen, woraufhin nur meine Beine betäubt waren. Da ging es mir auch hinterher verhältnismässig gut. Ich wollte nur ein wenig zum Schlafen haben, damit ich die sägenden Geräusche, wenn man mir das Bein absägt, nicht hören muss. - Also, wir wurden uns einig! So sollte es geschehen. - Selbstverständlich ging ich davon aus, dass diese Technik auch beherrscht würde, sonst hätte sie es mir sagen müssen. - Auf jeden Fall erhielt ich noch Formulare, die ich vor der OP unterschreiben sollte, dass ich gut über die OP und alle Risiken, die damit verbunden wären, aufgeklärt wurde.
Gegen Abend kam die Schwester und wollten mein Formular abholen. "Ach, Sie haben das ja noch nicht unterschrieben!" -
Ich antwortete: "Bei mir war noch kein Arzt, der mich ausgiebig über alles informiert hat. Somit kann ich doch nichts unterschreiben, dass man mich gründlich aufgeklärt hat."

 


Oh, was wurde die Schwester sauer: "Es ist kein Arzt mehr hier. Wo soll ich jetzt einen herholen?" - Sie rauschte wütend davon!

Eine Weile später kam sie und benachrichtigte mich, dass sie einen Arzt von ganz woanders bestellt hätte. Der käme zu mir, aber dann sollte ich unterschreiben und ihr das Papier bringen.

 


Kurz und gut, der Arzt kam herein und fragte:  "Wo ist denn jetzt die misstrauische Patientin?" -
"Was hat das mit Misstrauen zu tun? Ich soll hier etwas sehr wichtiges unterschreiben, was ich überhaupt nicht kenne. Und vor allen Dingen soll ich hier fälschen und bestätigen, dass ich über alle Risiken unterrichtet worden bin, was überhaupt nicht stimmt!"

 


Dann hatte er doch ein Einsehen, aber ich hatte das Gefühl, dass ich eine Ausnahme war, die so etwas verlangte.

 


Nun aber wieder zu dem OP-Termin. - Ich wurde in den OP geschoben, war ziemlich ruhig und gefasst. Dann sah ich die Narkoseärztin, die sich bemühte, in mein Rückenmark zu pieksen. - Ja, ich erinnerte mich an damals, es wurde auf einmal ziemlich heiss und das wars auch schon. Ich musste nur noch abwarten, bis die Wirkung einsetzte. Inzwischen wurde mir ein Tropf angelegt, worein man mir dann auch das Schlafmittel spritzen wollte. (Valium) - Am laufenden Band spritzte man mit kaltem Wasser auf meine Beine: "Merken Sie noch was ........... und jetzt .......... und jetzt?" Ja, das kalte Wasser hatte ich gespürt, aber an dem Bein, was operiert werden sollte. Das falsche Bein war betäubt.

 


Und dann hörte ich, dass der operierende Arzt direkt nach meiner OP seinen langverdienten Urlaub antreten wollte und der Tag war auch noch der Abschied aus der Klinik. Das Personal unterhielt sich unter sich und ich konnte das hören. - Aber dann sollte ich zählen, kam aber nur bis 4 oder 5 und ich war weg ..................

Das nächste, woran ich mich erinnern konnte, war auf der Intensivstation. Eine sehr nette Schwester fragte mich nach meinem Befinden und ich sagte ihr, dass ich wahnsinnige Schmerzen hätte. - "Ach, Sie haben aber im OP eigentlich genügend bekommen. Ich rufe mal einen Arzt an."
Das Gespräch konnte ich hören. Die Schwester meinte zu dem Arzt: "Nein, das machen Sie mal selber. Da gehe ich nicht heran!"
Und sie erklärte mir, dass es um folgendes ginge:  Ich hatte einen kleinen Schlauch, der aus dem Rückenmark herausragte, der mit Leukoplast auf der Schulter befestigt wurde, worein das betäubende Mittel gespritzt werden sollte. Das kannte sie nicht und deshalb sollte das der Arzt machen.
Irgendwann sprach mich ein Arzt an, der mir erklärte, dass er mir aber nicht viel geben könnte. Mir wäre genügend verabreicht worden. - Mir war jedenfalls alles egal, wenn nur die Schmerzen aufhörten. - Ich bekam irgend etwas, was mir dann auch Linderung brachte, allerdings auch nicht lange. - Allerdings kann ich den Zeitraum nicht bestimmen, weil ich zwischendurch immer wieder in den Schlaf versank.
Am nächsten Morgen kam ich wieder auf die Station, in mein Bett, was ich tags zuvor verlassen musste. - Man verpasste mir einen neuen Tropf und das Elend begann ...................! - Die Schmerzen stellten sich wieder ein, ein Gefühl, als ob einer mit glühenden Eisen in meinem Bein hantieren würde. Es kam soweit, dass ich kurz vor einer Ohnmacht vor Schmerzen war. "Bitte geben Sie mir was. Ich habe schlimme Schmerzen!"
Eine der zwei anwesenden Schwestern und einem jüngeren Pfleger sagte: "Sie kriegen nichts von uns. Sie haben genügend erhalten."
Ich flehte die an: "Bitte holen Sie einen Arzt!" -
"NEIN - es steht auch kein Arzt zur Verfügung!"
"Störe Dich nicht an die, die ist bestimmt medikamentenabhängig. Die wollen immer mehr haben", hörte ich!!!
"Ja, ja", sage eine der Schwestern "die gab ja auch an, dass sie vor der OP schon Schmerzmittel einnahm."

Ich lag da im Bett und wurde bald irre vor Schmerzen und hörte die da so ein blödsinniges Zeug sabbeln. Da kam eine und ging mit einem kalten Waschlappen durch mein Gesicht. - Den riss ich ihr weg und verlangte sofort einen Arzt zu sprechen. Ansonsten rief ich meinen Mann an, der mich sofort in ein anderes Krankenhaus bringen sollte. "Und nun raus hier - alle!"
Der junge Pfleger meinte: "Guck mal, die wird ja schon ganz hysterisch. Das kommt von der Abhängigkeit!"

Ich habe direkt getobt. Einen Augenblick später ging die Tür vorsichtig auf und die Schwester fragte, ob ich denn ein paar Schmerztropfen haben wollte.
"NEIN, ich verlange einen Arzt zu sprechen."

 


Ja und dann kam eine junge Ärztin, die mir erklärte, dass sie soeben erst ihren Dienst angetreten hätte und nichts von meinem ganzen Ablauf kennen würde. Sie erkannte jedoch, dass es mir ziemlich schlecht ging. Und wieder quasselte die Schwester dazwischen, dass ich genügend auf der Intensivstation bekommen hätte. - Ich sagte, dass ich mit der Ärztin sprechen wollte und nicht mit ahnungslosen Schwestern.

Schliesslich willigte die Ärztin ein und gab mir etwas, was mir Linderung verschaffte. - Sie versprach mir, dass sie sich mit meinen Unterlagen beschäftigen würde. - Ich war zunächst zufrieden und schlief ein. - Wie lange das war, weiss ich nicht, wurde aber wieder von den gleichen höllischen Schmerzen geplagt. Nachdem ich klingelte, sah ich wieder die widerwärtige Schwester "Schicken Sie mir sofort die Ärztin" hierher. -
Ach je, was ich wieder zu hören bekam. Ich könnte nicht immer verlangen, weil ich doch süchtig sei und zudem sei ich keine Privatpatientin, die immerzu einen Arzt verlangen könnte. - Dann kam auch noch solch ein Gestell an, mit dem ich im Bett Radfahren sollte. Zu sterben an dieser Stelle wäre eine Gnade gewesen - glaubt es mir!

Jedenfalls liess ich nicht locker und die junge neue Ärztin kam wieder an mein Bett. Mir rollten die Tränen ungewollt herunter!
"Ja, dann will ich mal sehen, was da wohl schiefgelaufen sein kann, dass Sie solche Schmerzen haben!" - Sie schob mich etwas zur Seite und wollte wohl den kleinen Schlauch verfolgen, der aus dem Rückenmark ragte und auf meinen Schultern befestigt war. - Und dann kams:

"Ach du liebe Zeit, der Schlauch ist ja überhaupt nicht angeschlossen. Die ganzen Mittel, die ihnen gespritzt wurden, landeten im Betttuch! Kein Wunder, dass Sie Schmerzen hatten. Ich kann mich nur dafür entschuldigen!"

So erhielt ich meine Drogen und alles wurde erträglich. Bei dem Radfahren im Bett gabs dann immer Probleme, wenn das Knie einen bestimmten Winkel erreichte.
Die Therapeutin meinte, ich solle mir doch mal ein Kreislaufmittel geben lassen, damit ich nicht schlapp machte, bei den Übungen. "Je eher Sie das Ziel schaffen, umso besser." - Ja, mir wurde oft richtig schummerig, wenn ich Übungen mit der Therapeutin machen musste. -

 


Es wurde wohl totgeschwiegen, was man mit mir gemacht hatte. Die Therapeutin erzählte jedenfalls, dass die Schwestern ihr erzählt hätten, dass ich süchtig sei. Auf keinen Fall sollte sie mich ermuntern, dass ich irgendwelche Mittel einnehmen sollte, damit ich meine Übungen schmerzfrei durchführen könnte! - Aber, wie es immer so ist, ich müsste darüber schweigen, weil sie sonst grosse Probleme bekäme.

Nun stellte sich auch noch heraus, dass ich den Fuss des operierten Beines überhaupt nicht mehr bewegen konnte. Es gab auch keine Reaktion mehr von den Reflexen. - Alles tot!
So wurde ich in ein anderes Krankenhaus gefahren, wo man entsprechende Nerven und Muskeln testete, ob da was durchgeschnitten wurde, während der OP. - Man sagte mir dort, dass das wohl ein Jahr dauern könnte, bis das wieder klappte.

Derweil musste ich auch aus dem Bett aufstehen und zur Toilette gehen. Das macht mal, wenn man ein Bein überhaupt nicht bewegen und anheben konnte. - Allerdings brachte man mir bei, das mit meiner Krücke schaffen zu können. Mit dem Teil, was sonst den Arm bekleidet, den verwandte ich, um mein Bein damit anzuheben. Also ich hielt die Krücke verkehrt herum. - Es gab keine Toilette um Zimmer und man musste feste Schuhe anziehen. Wie soll man das aber alles machen, wenn man dann noch nötig zur Toilette musste? - Es war ein ziemlich schrecklicher Zustand. - Man musste nicht nur aus dem Zimmer heraus, sondern auch noch den ganzen Flur entlang. Dort gab es 3 Toiletten für die gesamte grosse Station. - Und zwei der Toiletten waren dauerhaft von Rauchern besetzt. Die eine, die dann schon mal zeitweilig frei war, die triefte und stank wie die Pest.

 


 

Einen Tag lag sogar eine grosse blaue Plastik-Unterlage in der Toilette.

 


 

Da konnte einem schon alles vergehen, bei solchen entsetzlichen, sanitären Zuständen!
Und das dauerte auch noch 3 lange Wochen! - Auf Beschwerden hin erfuhr ich, dass man einige Pflegefälle auf der Station hätte, die schon monatelang dort wären. Man könnte ja nicht hinter jedem hinterher laufen, um zu sehen, was die in die Toiletten werfen. - Ich traf unterdessen Leute, die schon mehrere Male dort operiert wurden. Sie berichteten mir, dass die verstopfte Dusche, wie ich sie vorgefunden hatte, schon seit Jahren so beschaffen war! Da machte keiner was dran. Es sei in Planung, den Teil der Klinik zu erneuern.

Nach drei Wochen kam ich von dort aus gleich in die Reha. Meine Güte, was war das eine Erholung von all den widrigen Umständen, die ich erleben musste. Ich hatte ein schönes Einzelzimmer, mit einer sauberen Toilette und einer gut funktionierenden Dusche, die ich gefahrlos betreten konnte, obwohl ich mein Bein nicht anheben konnte.
Ich habe lange dazu gebraucht, diesen Alptraum, den ich in der Klinik erlebt hatte, wieder abzulegen. - Ein halbes Jahr noch konnte ich keine Nacht mal durchschlafen, weil die durchschnittenen Nerven oder Muskeln mir unentwegt Schmerzen bereiteten. - Der Hausarzt erzählte mir, dass das sehr häufig passiere. Aber auf keinen Fall würde man abhängig, von den Tropfen, die er mir verschrieben hätte. - Das nur noch dazu.

Nach drei Monaten musste ich noch einmal zur Kontrolluntersuchung in die Klinik. - Natürlich nahm man sich von meinen Klagen überhaupt nichts an. - Man erklärte mir, dass man noch eine Fehlstellung des Beines (Schonhaltung) geändert hätte. - Ich sagte, ob das denn der Grund sei, dass ich nicht mehr gerade stehen könnte.

 


 

Da antwortete dieser Arzt: "Ja, dann müssen sie eben das andere Bein auch noch operieren lassen. Dann gehts wieder!" -

 


 

Das fehlte mir auch noch. Es ist wohl so, dass das Bein so viele Jahre anders stand und auf einmal passt alles nicht mehr! -

 

Vergleicht das mal mit den Rädern eines Autos. Da kann man auch nicht wechseln, wie man will, ohne dass das Auto unrund läuft.

 

Jedenfalls kann ich seit dieser Zeit kaum noch stehen. Nur bei mir kommt keiner mehr mit einem Messer an meinen Körper. - Diese Erfahrung reichte mir für den Rest meines Lebens.

Aber ich gab eine passende Bewertung in einen Kasten der Klinik ein. Ich sollte meine Zufriedenheit schildern! - Nun das tat ich auch - entsprechend meiner Erlebnisse!

 

 

 

Ich gönne meinem schlimmsten Feind nicht, solche Erfahrungen machen zu müssen!

 

 


 

 

Deutschland: »Gepanschte« Schweinegrippe-Impfstoffe?

 

Michael Grandt

 

 

 

Die »Welt am Sonntag« meldet in ihrer neuesten Ausgabe, dass in Deutschland, anders wie in vielen anderen Staaten, zum Impfstoff gegen die Schweinegrippe ein anderes Mittel »beigemischt« wird. Aber warum erhalten wir Deutschen offensichtlich einen »gepanschten« Impfstoff und welcher Art sind dessen Nebenwirkungen?

 

 

 

Ich habe an dieser Stelle bereits mehrmals über die Massenhysterie zur Schweinegrippe geschrieben und dass diese, meiner Meinung nach, nur der Pharmaindustrie und ihren politischen Marionetten dient.

 

Jetzt sind sich die verschiedenen Länder nicht einmal einig, wie sie die angebliche Schweinegrippe-Pandemie und mit welchen Impfstoffen sie diese bekämpfen wollen.

 

 

 

Das Volk wird systematisch hysterisiert

 

 

 

Im Herbst, wenn die meisten Urlauber wieder zu Hause sind und die saisonale Grippe die  nördlichen Breiten erreicht, erwarten die Regierungen weltweit eine explosionsartige Ausbreitung der Schweinegrippe. Natürlich will man dagegen gewappnet sein, denn das Volk, seit Monaten durch Politiker, Wissenschaftler und Mainstream-Medien systematisch desinformiert und hysterisiert, erwartet nun schnelle Handlungen der Regierungen. Die Produktion der Impfmittel ist begrenzt und jetzt schon geht das Rennen los, was die Pharmaindustrie freuen dürfte, denn ein alter kaufmännischer Grundsatz lautet: Wenn weniger Angebot als Nachfrage, dann steigen die Preise.

 

 

 

Gepanschter« Impfstoff in Deutschland?

 

 

 

Ab September sollen jedoch weltweit verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz kommen, die von unterschiedlichen Pharmariesen produziert werden und die dadurch Milliarden Gewinne machen: »Celapan« von Baxter wurde von der neuseeländischen Regierung bestellt; der Impfstoff enthält keinen Wirkstoffverstärker. »Pandemrix« vom Baxter-Konkurrenten GlaxoSmithKline (GSK); davon wurden bereits weltweit 249 Millionen Dosen bestellt, davon gehen 50 Millionen nach Deutschland. Es enthält einen Wirkstoffverstärker.

 

Deutschland setzt auf ein Mittel, das »immunverstärkend« sein soll. Im Klartext: Dem eigentlichen Impfstoff wird ein weiteres Mittel, eine »Adjuvanz« beigemischt. Der Grund dafür könnte sein, dass dadurch weniger Hauptwirkstoff pro Spritze verwendet werden muss, der Zusatz hilft also den eigentlichen Impfstoff zu sparen, und das ist – aufgrund des Streites zwischen den Krankenkassen und der Regierung, wer denn nun letztendlich die Kosten für die Massenimpfung gegen die Schweinegrippe tragen soll – sicherlich ein wirtschaftlicher Vorteil.

 

Aber wie kann man dem Normalbürger verkaufen, dass er sich unbedingt impfen lassen muss, ihm dann aber einen »gepanschten« Impfstoff »andreht«, weil bei diesem nur die halbe Substanzmenge des Wirkstoffes nötig und billiger ist? Offiziell heißt es, dies sei natürlich ein Vorteil, denn bei einer Pandemie würden schnell große Mengen Impfdosen für die Bevölkerung benötigt. Natürlich.

 

Aber warum ist der angeblich immunverstärkende Impfstoff dann bisher nur in Europa zugelassen?

 

 

 

Erkrankungen durch Nebenwirkungen sind zu erwarten

 

 

 

Die Bürger sind schon so in Schockstarre, dass die meisten sich gar nicht mehr nach den Nebenwirkungen fragen. Sie wollen schnellstens geimpft werden. Panic as usual!

 

Dabei lassen sich die Nebenwirkungen weder für den immunverstärkten Impfstoff von GlaxoSmithKline noch für den »normalen« Impfstoff von Baxter abschätzen, und wie gut diese wirken, ist noch immer fraglich. So meint Professor Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, dass, statistisch gesehen, bei 25 Millionen Impfungen Erkrankungen zu erwarten sind. Aber welche? Die behandelnden Ärzte und die studiendurchführenden Pharmaunternehmen sollen dies überwachen! Die Pharmaunternehmen überwachen also die Nebenwirkungen der Wirkstoffe, die sie selbst herstellen. Alles ganz ehrlich, ganz offen, natürlich.

 

 

 

http://info.kopp-verlag.de/nc/news/deutschland-gepanschte-schweinegrippe-impfstoffe.html

 

 

 

Mein Gott, liebe Leser, hier ist doch wohl etwas faul . Lest Euch selber alles durch und bildet Euch ein Urteil darüber. Alleine schon die Aussage:  Die Pharmaunternehmen überwachen also die Nebenwirkungen der Wirkstoffe, die sie selbst herstellen?? - Das alleine treibt einen schon zur Weissglut. Dieses Vertrauen bringe ich der Pharmaindustrie nicht entgegen, gerade denen nicht!

 

Die liefern doch keine Arzneien, damit die Leute nicht mehr krank werden! - Das Gegenteil dürfte der Fall sein! - Gäbe es ein wirksames Mittel, um AIDS zu heilen, käme es nicht auf den Markt. Das geschieht auch mit einem Medikament für jede andere Krankheit.

 

Unser Körper ist darauf eingerichtet, selber Eindringlinge abzuwehren und auch dauerhaft zu bekämpfen. Dieses gilt für den gesunden Menschen. Schlimmer ist es, wenn sich der Mensch in einem Dauerstress, ohne richtige Erholung befindet. Da befindet sich der Körper in einem Dauer-Alarmzustand und ist anfälliger für Krankheiten.

 

Nehmen wir den Herzinfarkt: Dem liegt fast immer eine sorgenvolle Zeit und ein recht ungesunder Lebensablauf zugrunde. Das gilt für alle Erkrankungen und vertraut auf Euren Organismus. - Die dauernden künstlichen Eingriffe beschleunigen doch nur die weitere Abhängigkeit von der Pharmaindustrie! Bleibt im Bett, wenn Ihr krank werdet und gönnt Eurem Körper die Ruhe, die er benötigt, um entsprechende Gegenmassnahmen zu ergreifen. - Wir haben die eigene Apotheke in uns!

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Doch lieber aufhören?

 

Qualmen wird teurer

 

Die Raucher in Deutschland müssen in diesem Monat mehr für ihre Zigaretten bezahlen. Auch Drehtabak und Feinschnitt werden teurer, weil die Zigarettenkonzerne ihre Preise anheben. Eine 17-Stück-Schachtel der meistgerauchten Marke "Marlboro" kostet künftig 4,20 Euro und damit 20 Cent mehr als bisher. Für ein Päckchen "Lucky Strike" müssen die Raucher 4,10 Euro statt 3,90 Euro ausgeben, auch bei "JPS" und "West" steigt der Preis um 20 Cent. Selbstdreher müssen für ein 40-Gramm-Päckchen Tabak der Marke "Drum" künftig 5,20 Euro und damit 30 Cent mehr als bisher bezahlen.

 

Die Unternehmen begründen ihre Preiserhöhungen vor allem mit Kostensteigerungen bei Rohstoffen. Sie verweisen darauf, dass sie die Preise seit sechs Jahren stabil gehalten hätten, abgesehen von Steuererhöhungen. Andererseits gelten Zigarettenkonzerne als krisenfeste Unternehmen, die auch in schwierigen Zeiten hohe Gewinne erwirtschaften und alle Werbeeinschränkungen, Steuererhöhungen, aufgezwungenen Warnhinweise und Rauchverbote gut überstanden haben.

 

 

 

Für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen, ein ernstgemeinter Rat:

 

Wer auch immer meint, irgendwelche Hilfmittel benutzen zu müssen, um dem Rauchen Adieu zu sagen, sollte erst keinen Versuch machen. - Derjenige möchte eigentlich nicht aufhören, bzw nur für den Moment! Auch die, die jetzt meinen, dass es doch nur 20 Cent sind, bitte weiter rauchen. Man darf keine Gründe vorschieben, sich einfach nur sagen: "Ich will von der Sucht wegkommen!"

 

Die Hilfsmittel, wie Pflaster, Kaugummi oder sonst was anderes helfen nicht der Psyche. Geschäftemacher benutzen lediglich die kleinen Schwächen der mit sich Kämpfenden. -

 

Führt Euch eines vor Augen:  Nur der wirkliche Wille ist entscheidend, wenn man sein Laster aufgeben will. Mit jedem Tag sollte der Raucher froh sein, dem Qualmen entronnen zu sein, statt es als Verzicht anzusehen!

 

Sich der Raucherei zu entledigen, bedeutet, keinerlei Schmerzen zu erleiden. Es wird lediglich signalisiert, dass dem Körper etwas fehlt. Steckt etwas in den Mund, nur eine Kleinigkeit, die möglichst nicht besonders gut schmeckt, und schon verschwindet das beschriebene Gefühl. - Ich erwähne das absichtlich, weil es sonst zu einer Suchtverlagerung kommt  und die Pfunde nur so nach oben purzeln. - Übrigens tun sie das ohnehin, weil der gesamte Stoffwechsel verlangsamt wird. Man sollte viel trinken und ganz viel frische Luft tanken. Jetzt wäre die beste Zeit zum Aufhören.

 

Bevor ich endgültig mit dem Laster aufgehört habe, habe ich viele, viele Versuche gewagt. Die meisten davon habe ich nur durch irgendwelche Auflagen, Druck von anderen oder oberflächlichen Gedanken durchgeführt.  Das geschah auch mit Hilfsmitteln, wie Pflastern und Akupunktur. - Und nach einer Weile kamen die Gedanken wieder zu den Zigaretten: "Ich könnte doch mal eine rauchen. Es merkt ja keiner, dass ich rückfällig geworden bin."-

 

 

 

Und die eine Zigarette schadet auch überhaupt nicht. Aber ratzfatz landet man wieder bei den alten Gewohnheiten. - Man kann nicht mehr kontrolliert rauchen! So, wie der Alkoholiker nicht mehr kontrolliert trinken kann. Das ist eben die Sucht.

 

Als mein Entschluss reifte, mit der Qualmerei aufzuhören, setzte ich mir einen Termin: Ab ......? ?................ rauche ich nicht mehr, was ich auch in meinem Umfeld angekündigt habe. Dieses war sehr, sehr wichtig, weil ich es allen zeigen wollte, dass es mir ernst sei! Keiner hat da gross dran geglaubt, weil ich einmal sehr viel gequalmt habe und dann noch 40 Jahre lang. - Eigentlich habe ich mich selber mit meiner Ankündigung unter Druck gesetzt.

 

Und ich hatte noch eine halbe Stange Zigaretten im Hause, als der Abschied kam, die ich dann später auf dem Flohmarkt verkaufte. So ernst war mir mein Vorhaben!

 

Es ist auch völlig egal, ob ich vor dem Termin mehr als sonst qualmte. Ich wusste, dass alle mein Vorhaben verfolgen würden! - "Ich will einfach nicht mehr rauchen. Es schadet mir mehr, als es mir nutzt." - Ich habe gefroren und war müde, weil mir das Gift fehlte. So habe ich eben mehr als sonst geschlafen und habe ein paar Brotkrusten gekaut, wenn mir wieder signalisiert wurde, dass dem Körper etwas fehlte. Sofort verschwand das Verlangen. -

 

Dann bemerkte ich, was alles nach Qualm roch und wie schrecklich das stank. Ich wusch alles, beseitigte alle Spuren und war glücklich, es schon so weit geschafft zu haben. -

 

"Eigentlich war es doch überhaupt nicht schlimm", mit diesem Laster aufgehört zu haben und für das Verlangen hatte ich ja die Lösung. Ab und zu steckte ich mir auch ein Bonbon in den Mund, was überhaupt nicht schmeckte, damit ich mich nicht daran gewöhnte. - Aber ich entwickelte mit jedem Tag, der folgte, einen Stolz für meine Meisterleistung und führte mir vor Augen, dass es kein Verzicht sei, sondern eine Wohltat, dem entronnen zu sein!

 

Es war völlig anders, als die früheren Versuche, weil meine Einstellung dazu anders war. - Der Wille kam von mir und wurde nicht durch Druck von anderen ausgelöst. So lange, wie dieser ernsthafte Wille nicht vorhanden ist, braucht man das Rauchen nicht aufgeben. -

 

"Ich möchte gerne aufhören", reicht auch nicht. Und mit Hilfsmittel aufhören, zeugt davon, dass man eigentlich überhaupt nicht will. -

 

Wer dem Qualmen ernsthaft Adieu sagen möchte, der kann sich an mich wenden. Ich könnte ihn oder sie auf diesem Weg begleiten. - Schliesslich bin ich Profi auf dem Gebiet, habe alles durch, bis es endgültig klappte. Und das sind jetzt sechs Jahre her. Ich wollte seitdem auch nicht mehr rauchen. - Mich stört nicht einmal, wenn andere in meinem Beisein paffen, lüfte höchstens öfter.

 

Lasst Euren Entschluss mal reifen. Gemeinsam schafft man das besser. Und wenn man dann noch alles aufschreibt, wie es einem geht, was man fühlt und passende Ratschläge erhält, ist alles halb so schlimm. - Es tut ja nicht weh! - Ein paar Pfunde kommen drauf. Damit muss man sich abfinden! Aber sonst ................ fühlt man sich viel besser!

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Das Gesundheitssystem und was alles dazu gehört.

In der Gesundheitspolitik geht es nicht darum, die beste Lösung für die Patienten zu erreichen. In erster Linie geht es darum, die Lobbyisten zufrieden zu stellen. Alles andere ist nachrangig.

 


Geht es denn um eine dauerhafte Heilung von Patienten? - Garantiert nicht! - Wie kann man Gewinne einfahren, für die grossen Konzerne und ihre Aktionäre? - Mit einer Heilung der Patienten könnten ja nicht unentwegt mehr Medikamente verkauft werden. Mit Naturheilmitteln müsste man finanzielle Einbussen hinnehmen.
Wir haben alle schon am eigenen Leibe erlebt und auch gelesen, welche Nachteile die verordnete Medizin haben können. Ich habe es erlebt, dass man für ein Medikament, dass zu einer Krankheit verordnet wird, gleich zwei andere mitverordnen werden müssen, um schadhafte Auswirkungen der Arznei vorzubeugen.

 

Immer häufiger fällt mir auf, dass neue Krankheiten "erdacht" werden. Zu jedem neu erfundenem Medikament eine passende Krankheit?? Das hört sich jetzt überzogen an, aber seit es der Pharmaindustrie überlassen bleibt,  eigene Studien als notwendige Option anzusehen, schliesse ich nichts mehr aus! Die Einzahlungen in die Gesundheitskassen werden nie mehr ausreichen. Da bin ich mir sicher. Die Alternative ist höchstens, dass wir mehr zahlen müssen, aber immer weniger Leistungen erwarten können.

 

http://www.veilchens-welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=871:keine-unabhaengigen-pharmastudien-in-taeuschland&catid=1:aktuelle-nachrichten

 


In den USA ist man heute schon so weit, dass es für alle möglichen Belange Impfzwänge gibt. In dieser Branche wird besonders aggressiv regiert. Natürlich ist die Politik mit den grossen Konzernen ebenfalls verbündet. Die Unternehmen bestimmen, was die Politik erlassen muss.

Alle natürlichen menschlichen Vorgänge werden kunstvoll als Gefährdung zurechtgestrickt!


Ich erinnere mich gerade an eine Situation meinerseits, als mir folgendes geraten wurde:  "Nehmen Sie starke Medikamente, damit Sie ihren Job ausüben können. Sonst werden Sie zum Sozialfall!"

 


Ich habe mich erinnert:  Schmerz ist ein Signal, dass an irgendeiner Stelle etwas nicht stimmt. Das kann man doch nicht dauernd betäuben. Am Ende rasselt man in die Abhängigkeit und ist noch schlimmer dran als zuvor. Wie viele Jahre soll man das dann machen?? Nein, nicht mit mir, weil ich weiss, was diese Medizin anrichten wird. Die Dosis muss ständig erhöht werden und man braucht nicht sehr lange, bis es "ohne" nicht mehr geht.
Es beginnt ganz harmlos:  Mit einer Erkältung - es werden Mittelchen eingenommen, obwohl der Körper eine eigene Apotheke besitzt. Man muss ihm nur etwas Zeit geben. Er ergreift ausgezeichnete Gegenmassnahmen, damit die gleichen bösen Krankmacher beim nächsten Mal keine Chancen mehr bekommen. Es sind passende Geschütze zur Abwehr bereitgestellt, die die neue Erkrankung verhindern. - Kommen andere Bakterien zum Einsatz, sucht der Körper wieder nach passenden Gegenmassnahmen. -
Ich habe es vielfach gelesen ( auch früher schon ), dass die üblichen Kinderkrankheiten dazu dienen, dass der Körper eine eigene Widerstandskraft entwickelt. Beim sonst halbwegs gesunden Kind sind die Kinderkrankheiten auch recht bald ohne Medikamente überstanden. -

 

Ich bin da nicht sicher, wem das Impfen gegen alles mögliche mehr nützt? Dem Menschen oder der Pharmaindustrie?? Natürlich wird man meine Ausführungen jetzt als ketzerisch bezeichnen!
Ich kann nur eines sagen. Vor über 20 Jahren habe ich einmal eine heftige Lungenentzündung durchgemacht. Einige Tage hatte ich sehr hohes Fieber, habe viel geschlafen, nichts gegessen, aber viel getrunken, wie Teesorten, Wasser, heisse Zitrone, Orangensaft. - Seit dieser Zeit hatte ich noch nicht einmal mehr eine einzige Erkältung, ausser, dass ich vielleicht 2 x am Tag meine Nase putzen musste. -

Ausser meinen kaputten Knochen habe ich nichts! Nun ja, das reicht auch schon! Auch dafür wollte man mich versorgen. Im Laufe vieler Jahre habe ich die Erfahrung machen müssen, dass ich auf die Wirkstoffe in diesen Schmerzmedikamenten allergisch reagiere.
Ich habe Alternativen gewählt, habe Akupunktur ausprobiert und autogenes Training. - So musste ich feststellen, dass Schmerzen als schlimm empfunden werden, wenn man seelisch nicht ausgeglichen ist. - Die Zeit der Arbeitslosen-Schikanen bereitete mir unsagbare Schmerzen. Das war nicht eingebildet. Ich fühlte mich richtig krank. -


Der Akupunkteur gab mir zu verstehen, wie es läuft. Es entsteht ein Missverständnis zwischen Körper und dem seelischen Bereich, der sich als Schmerz bemerkbar macht. Tatsächlich - ich kam von der Anwendung, war müde, ausgeglichen und schmerzfrei. - Nach 15 Sitzungen wusste ich, wie es laufen muss. Man muss auch immerzu neu lernen, mit sich und seinem Körper umzugehen und nicht gleich nach Medikamenten rufen. - Letzteres schafft eine grosse Abhängigkeit!

Ich habe viele Frauen erlebt, die die Wechseljahre als eine Krankheit betrachten. - Man sollte sich vorstellen, dass sich ein Lebensabschnitt dem Ende nähert. Das ist aber doch nicht tragisch. Na gut, man kann keine Kinder mehr bekommen. Die meisten wollen das auch in dem Alter nicht mehr, weil die eigenen Kinder schon flügge sind. - Was liegt denn jetzt näher, als sich jetzt einmal auf sich selber zu besinnen, wo die Familie einen nicht mehr so viel braucht. Es gibt doch so viele andere schöne Dinge, wozu man vielleicht zuvor nie Zeit hatte. -
Nur mal so als Beispiel: Ich konnte mich im Garten erholen, den Pflanzen beim Wachsen und Blühen zuzusehen, selber Versuche zu starten, aus Samen oder Ablegern eine attraktive Pflanze zu bekommen. Ich konnte mich selber damit erfreuen! Kein Gedanke an Wechseljahre oder Hitzewellen usw. - An mir ging das so vorüber und ich konnte nicht verstehen, dass viele Frauen jahrelang Hormontabletten einnehmen mussten. - Der Wechsel ist doch keine Krankheit!!

Der Gedanke ans Älterwerden ........................., natürlich sorgt die Werbung dafür, dass man ewig jung aussehen sollte. Altsein ist ein negativer Begriff.

 

Wenn meine Kinder schon graue Haare bekommen, kann ich doch nicht mehr jung sein! Ich bin fürs Natürliche. - Schaut Euch die Schönheiten einmal alle an, die uns die Werbung präsentiert. Da ist keiner von natürlich aussehend und ich möchte wetten, dass der Onkel Doktor da ordentlich nachgeholfen hat. Die können doch nicht einmal ein normales Leben führen, können keine Mahlzeit essen, die sie nicht hinterher wieder auskotzen müssen. -

Weiter zu den Medikamenten:  Es gibt Fälle, wo es ohne nicht geht. Okay, das kann man nicht ausschliessen, aber man sollte sehen, dass man sich so schnell wie eben möglich wieder von der Einnahme entfernt, damit der Körper alleine und normal reagieren kann. - Der Körper gerät sonst in eine Abhängigkeit und hilft sich nicht mehr selber.

 


In den USA werden die Soldaten ja zuerst gegen alles, was nur eben möglich ist, geimpft. - Zuletzt erhalten sie auch noch ein Psychopharmaka-Präparat, was ihnen die Angst nimmt. - Das Resultat hat man ja im Irak erlebt, wenn nach Belieben gefoltert und getötet wurde. - Ich fragte mich zuerst, wie aus Soldaten Tötungsmaschinen gemacht werden, die gefühllos beim Foltern reagieren. - Ja, die Medikamente schalten den normalen Verstand aus, der eine natürliche Hemmschwelle besitzt! - Sind die Soldaten dann irgendwann "fertig", braucht man sie nicht mehr und überlässt sie sich selber! Aus vielen werden Monster, die nicht mehr normal leben können!


Wir haben einen voll funktionstüchtigen Körper mit der Geburt erhalten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, wo fantastische Dinge ganz natürlich drin ablaufen. Alles läuft periodisch ab, vom Säuglingsalter angefangen bis zum Lebensende. Es gibt nichts Besseres als die Natur. Wer da ständig gegen angeht, begreift nichts! - Schade - Lasst Euch nicht missbrauchen. - Vielleicht hilft es einigen Lesern, das zu verstehen, worum es geht. - Ich würde auch gerne noch einen Bereich für Hausmittel schaffen. Auch ein sehr interessantes Gebiet.

 

Noch eines, was mir sehr wichtig erscheint: Die Anzahl der Psychopharmaka steigt ständig, auch für Kinder. Das alleine müsste doch schon ein Alarmsignal sein, dass mit der Menschheit was nicht mehr stimmt. Lasst Euch nicht weiter drücken und sorgt Euch um Eure Kinder. Sie besitzen noch neue Körper, die sehr gut funktionieren müssen. Gebt ihnen keine Drogen, nur damit sie angepasst reagieren!

 

 

 

 

 

 

Die Gesundheit - der Schmerz und die Medikamente

Von den meisten Menschen wird die Tablette als Freund betrachtet, weil sie hilft, die reale Lage der Erkrankung zu ignorieren. Es geht um den Schmerz, der bekämpft wird und nicht die Ursache!
Schmerzempfinden dient dem Überleben!

Schmerz ist ein sehr wichtiger Freund der Menschen, der Fehlabläufe im Körper anzeigt. Schaltet man ihn durch Betäubung aus, kommt es zu schlimmeren Reaktionen. Nimmt man mal kurzfristig ein Schmerzmittel ein, schadet das dem Körper nicht. Ich meine jetzt z. B. ein Kopfschmerzmittel, das einem gut helfen kann, sich aus bestimmten Situationen heraus zu befreien. Manch einer ist sehr wetterabhängig und ein aufkommendes Tief kann der Person schon zusetzen. - Dazu jedoch später noch etwas. Man kann sich auch Alternativen dazu schaffen.

Ich beginne mal mit dem Zahnschmerz, der auf jeden Fall auf einen defekten Zahn hinweist. Nun glaubt mal nicht, dass ich ein Übermensch bin, der nach der reinen Vernunft lebt. Meine gesundheitlichen Sünden sind vielfältig und leider wurde es mir erst als Rentnerin bewusst, wie falsch diese Lebensführung war. - Heute, wo ich die Zeit dazu habe, wurde mir durch sehr viel Lesestoff und eigenem Erleben klar, wie falsch die Menschen geleitet werden! Leider macht sich keiner Gedanken darüber, der mitten im Leben steht und dem zudem vielleicht auch noch die Zeit fehlt. -
Ich habe mich immer gefragt:  "Was haben die Erwachsenen in meiner Kindheit, so um 1950 herum denn gemacht? Wie haben sie denn gesundheitliche Probleme gelöst?" - Wir gingen nämlich nie zum Arzt, brauchten den auch nicht. Wie kommt das denn??
Es gab keine Werbung für Arzneimittel, die man einnehmen könnte, um sich wohler zu fühlen. Ausserdem fehlte wohl das Geld dafür.
Hatte man Zahnschmerzen, musste man zum Zahnarzt gehen. Allerdings hatten wir auch keine Süssigkeiten, die die Zähne ruinierten. - Das kam erst später, als es allen Leuten schon etwas besser ging. Eine Tafel Schokolade bekam ich damals nur zu Weihnachten und eine zum Geburtstag! - Wir lebten auch!
Vater hatte immer Kastanien in der Hosentasche gegen sein Rheuma. Die Menschen nahmen ihre Jahreszahl und ihre damit verbundenen Wehwehchen noch als natürlichen Verschleiss an. Deshalb ging damals keiner zum Arzt. Man lebte damit. Meist war die Mutter der Arzt in der Familie, die Hausmittelchen verabreichte, so, wie sie es von ihren Eltern erfahren hatte.
Zurück zum Zahnschmerz:  Gingen wir regelmässig beim geringsten Zahnweh zum Zahnarzt, brauchten wir keine Tabletten, keine Kronen, Stiftzähne und künstlichen Gebisse. - Der Schmerz wird bekämpft und nicht das Loch im Zahn!
Die Einnahme von Schmerzmitteln verhindert eine rechtzeitige Korrektur der Zähne. - Die Tablette ist der Bösewicht und nicht der Schmerz!
Ist es nicht so, dass wir mit Einnahme der Tablette erhoffen, dass der Kelch an uns vorüber gehen würde? Wir wissen alle genau, dass aus einem kleinen Loch ein grosses wird und dennoch handeln wir so dumm! - Ich schliesse mich davon nicht aus. -

 

Der Schmerz ist mit einer Warnkontrollleuchte vergleichbar!

 


Ich gebe Euch einmal ein Beispiel an einem Auto, wo wir die Warnleuchte niemals übersehen würden. Klemmt Ihr das Kabel von der Ölanzeige ab, wenn sie aufleuchtet? NEIN - da wird sofort gehandelt, weil man weiss, dass das Auto dringend neues Öl benötigt. - Ebenso wird das Kabel des Spritanzeigers nicht abgezogen, weil man nämlich irgendwann ohne Sprit dasteht und nicht mehr von der Stelle kommt. - So ist das mit dem Schmerz und mit der Betäubung des Schmerzes zu verstehen.
Beachtet man die Botschaften seines Körpers im Laufe des Lebens nicht, zerstört man seinen Körper mutwillig! Er signalisiert Müdigkeit, dass er Erholung braucht und viel Schlaf. Mit dem Schmerz an bestimmten Stellen weist er auf ein Fehlverhalten des Körpers hin.
Jetzt komme ich zu den deutschen Tugenden: Immer mehr geben, als vernünftig ist, fleissig zu sein, komme was wolle, das Wohl der Firma über das eigene Befinden stellen, eigene Schwächen zu verbergen, das Geldverdienen über die eigene Gesundheit stellen! -
Die Vernunft wird praktisch abgestellt, um funktionieren zu können, auch wenn man sich selber schadet. - Es gibt ja Tabletten! Aus Sorge um den Arbeitsplatz wird das eigene Wohl geopfert. Ist das nicht das höchste Gut, das wir besitzen?
Machen wir bei den Kindern weiter. - Sie werden zum Stillsitzen gezwungen, in einen total unnatürlichen Ablauf. Der Weg zum Fernseher wird schon in der Frühe geebnet. Auch hier wird das Kind zu einer unnatürlichen Lebensweise verleitet. Jedes Auffälligwerden des Kindes wird dann später medikamentös als Krankheit behandelt! Ein Kind ist normalerweise sehr lebendig, neugierig auf alles und bewegungsfreudig. Es will von klein auf an lernen, muss alles ausprobieren, anfassen, fühlen riechen und schmecken. - Kinder müssen Fehler machen dürfen! - Alles andere ist unnatürlich und schädlich. Normalerweise muss kein Kind Schmerzmittel einnehmen, weil ihr Körper ja noch relativ "neu" ist. Da funktioniert das körpereigene Selbstheilungssystem noch vorzüglich. - Ein Husten, Schnupfen und was das Kind sonst noch begleitet, muss mit Hausmitteln und Ruhephasen behandelt werden, aber nicht mit Medikamenten.

 

 

 

 

 

Weiter zum Schmerz, der ja sehr viele Facetten aufweisen kann. Es gibt viele bedauernwerte Menschen, die chronische Schmerzen haben und sich nicht zu helfen wissen. Dafür möchte ich auch Anregungen geben, weiss allerdings nicht, inwieweit das auf die Betroffenen wirkt.
Chronische und andauernde Schmerzen bestimmen den Tages- und Lebensablauf. Eine körperliche und seelische Beeinflussung verändert den Menschen. Sehr viele sind durch die Krankheit depressiv, wodurch sich stärkere Schmerzen bemerkbar machen können. Das ist ein Teufelskreis für die Menschen. Ich weiss das aus eigener Erfahrung, weil ich auch noch arbeitslos zu meiner Erkrankung war und von allen Seiten her schikaniert wurde. Meine Psyche war auf dem Tiefstand.

Schmerz heisst auch, dass der Körper nach Änderungen und Einschränkungen der Lebensweise schreit. - Man kann nicht den Garten umgraben, mit Schmerzen herumlaufen, sich beim Arzt eine Spritze abholen und dann im Garten weitermachen! - Das ist Unsinn.
Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass die Muskulatur an betreffenden Stellen auf diese Arbeiten nicht vorbereitet wurde und sie deshalb stark schmerzt. - Das ist jetzt keine Krankheit. Jeder muss sich darüber einmal Gedanken machen und benötigt keine Spritze vom Arzt!
Leute, die Gicht haben, gelangen durch eine falsche Ernährung zu dieser Erkrankung. Die schädlichen Abfallprodukte der Essenssünden lagern sich in den Gelenken ab und verursachen sehr starke Schmerzen. -
Hier kann man keine Tabletten verabreichen, ohne dass die Ernährung total umgestellt wird, denn der Patient kann ja nicht lebenslang diese Schmerzmittel schlucken. - In dem Fall muss der Körper gegen das Gift der Abfallprodukte und gegen die Chemie, die in den Medikamenten enthalten ist ankämpfen. Das sind schon harte Drogen! Jedes Schmerzmittel hinterlässt Schäden, das dauerhaft geschluckt wird. Meist bekommt der Kranke auch noch andere Mittel zusätzlich verordnet, weil u. a. der Magen angegriffen wird, die allerdings ebenfalls ihre Nachteile aufweisen.
Nehmen wir die Diabetes, die Volkskrankheit der "zivisilierten" Länder. So sagt man jedenfalls!
Hier wird meist gegen alle Vernunft gehandelt. Ich werde richtig wütend, wenn ich darüber nachdenke. - Die Erkrankten klagen schon, dass dieses und jenes nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt wird. Bei Hartz4 verlangt man einen Mehrbetrag für die Ernährung! - Das ist natürlich Blödsinn. Jedem gönne ich alles, aber bei dieser Unvernunft mache ich nicht mit!
Mit all dem Zeug, das es für die Diabetiker gibt, möchten die Geschäftemacher erzwingen, dass die Leute ihre Essenssünden beibehalten sollen, damit man an ihnen ja verdienen kann.
Mir geht es darum:  Ist einer Diabetiker, dann soll er dementsprechend danach leben und essen. Er soll sich auf seine Krankheit einstellen - nicht die Geschäftemacher sollen sich auf ihn einstellen! - Es ist sein Körper, mit dem der Kranke sich befassen soll.
Leider ist es umgekehrt. Es gibt den Kuchen und Süssigkeiten für Diabetiker, damit die Leute ja nicht von dem Genuss des Süssen wegkommen. Der Kuchen wurde zwar mit Süssmitteln zubereitet, enthält jedoch das Weissmehl, was dem Diabetiker wieder zusetzt! Also, ist es kein Diabetikerprodukt!
Die Medikamente werden auf die Unvernunft des Patienten ausgerichtet, weil so bessere Geschäfte erzielt werden können! - So wird signalisiert:  Man kann ruhig beim Essen sündigen. Dann spritze ich eben mehr! - Glaubt mir, ich weiss, worüber ich schreibe!
Ich habe auch einmal einige Jahre in einem Altenheim als Altenpflegerin gearbeitet. Da wird Oma mal was "Gutes" in Form von einer Pralinenschachtel mitgebracht, obwohl die Diabetes hat und sie anschliessend in ein Koma fällt, weil sie die Pralinen alle aufgegessen hat. - Oma brauchte eigentlich nur mal Besuch und etwas mehr Zuwendung, keine Pralinen! -
Diese Süssigkeiten sind Gift für die Patienten! Kein normaler Mensch würde freiwillig Gift essen und dennoch vergiften sie mit ihrer Unvernunft den Körper durch falsche Essensgewohnheiten. Können die Leute nicht begreifen, dass man auf Dinge verzichten muss, die einen krank machen? Habe ich ein gebrochenes Bein und trage einen Gipsverband, muss ich mich auch darauf einstellen und kann nicht so laufen, wie ich will.

 

 

 

 

 

 


Sehr schlimme Schmerzen bereitet auch die Gürtelrose = Herpes Zoster. Es ist eine Erkrankung des Nervensystems, wo Nerven durch Viren angegriffen und zerstört werden. - Lebenslange Nervenschmerzen können die Folge hiervon zurückbleiben, als Neuralgie. - Man denke ebenfalls an Krebspatienten!
Ich möchte jetzt auch nicht alle möglichen Krankheiten aufzählen und die Schmerzsymptome erläutern. Ich denke, dass wir uns stets an unserem Körper und seinem Befinden orientieren und uns nicht für alle Lebensaufgaben funktionstüchtig erweisen müssen. Man muss seine Grenzen erkennen können. - Allerdings dürfen wir uns auch nicht aus Sorge um unseren Körper in übertriebenem Masse schonen! - Ein Mittelweg scheint da die Lösung zu sein.

Schmerz wird von den Menschen unterschiedlich stark empfunden. - In Phasen von seelischem Leid tritt der Schmerz stärker in Erscheinung. Das ist lange bekannt. Es gibt einen Zusammenhang, kann das aber im Augenblick nicht wissenschaftlich begründen. Der Körper und die Psyche sollten eine Einheit bilden. Ein seelisch ausgeglichener Mensch kommt mit leichten körperlichen Mängeln auch klar.
Wichtig finde ich, dass wir zu unseren Schwächen und zu unserem Alter stehen. - Man kann eben mit 40 Jahren nicht mehr so funktionieren, wie mit 20 Jahren. Mit fortschreitendem Alter wird die Jahreszahl einfach ignoriert, weil keiner älter sein will. - Dazu hat die Werbung erheblich dazu beigetragen. Sie zeigt 45-jährige, weist sie als 70-jährige aus, nur um ihre Hautcreme verkaufen zu können. - Oder man zeigt uns die künstlichen schönen Damen in der Werbung, wo kaum noch etwas natürlich dran ist! -
Unser Körper und unser Aussehen wird durch die Erbmasse und durch unser geführtes Leben bestimmt. Jede Falte im Gesicht erinnert an das Erlebte. Es ist keine Schande. - Also, weg von der Werbung. Sie ist totales Gift für die menschliche Entwicklung. Dort wird der Mensch nur zu einem einzigen Zweck fehlgesteuert:  Die Kasse des Werbenden muss klingeln. Aus Erfahrung wissen wir eigentlich, dass die Angaben der Geschäftemacher niemals stimmen! - Alles Blendwerk, um abzukassieren! -
Jede Altersstufe hat ihren eigenen Reiz. Dagegen anzukämpfen, ist totaler Unsinn!

Bevor ich Rentnerin wurde, musste ich zu Rehamassnahmen. Dort wurde mir tatsächlich von einem Arzt vorgeschlagen, dauerhaft Schmerzmittel einzunehmen, um einen nichtbehinderten Beruf ausüben zu können. Sonst würde ich vermutlich zu einem Sozialfall. - Ich habe dem Arzt einen Vortrag gehalten, den er wohl so schnell nicht vergessen hat. - Es ging um das Thema "Schmerz" und den Ratschlag, den er mir als Arzt gab! - Ich erzählte ihm, was dauerhafte Schmerzmittel anrichten, dass die Dosis immerzu erhöht werden müsse, dass man in eine Abhängigkeit damit gerät. - Er befände sich als Arzt an der falschen Stelle, sollte seinen Wissensstand mal erweitern.
Ich kam den Rest der Rehamassnahmen dann sehr gut mit dem Arzt aus, nachdem ich einiges abgeklärt hatte. - Vermutlich kuschen die meisten Patienten vor einem Weisskittel. - Ich habe vor solchen Leuten keinen grossen Respekt, die mir empfehlen, dass ich mich zugrunde richten soll, nur um so funktionieren zu können, wie man mich evtl. braucht und damit der Arzt seine Position stärken kann! -
Ich habe stattdessen autogenes Training mitgemacht und sehr viele Kurse, die über Krankheitsgeschehen aufklären. - Immer wieder bemerkte ich, wenn mich Sorgen quälten, wurden meine Schmerzen schlimmer!
Ohne dass ich mich vorher kundig gemacht hatte, fand ich Zugang zu Edelsteinen, bzw. Halbedelsteinen. Ich hielt Trommelsteine in der Hand und fand sie anfangs einfach nur wunderschön. Meine Bewunderung für die Natur stieg mehr und mehr. Der Anblick, die Konsistenz und die Herkunft der Exemplare faszinierten mich. Ich kaufte mir Bücher und las über ihre Entstehung. Meine Bewunderung wuchs.
Auf dem Tisch stand bei mir eine Schale mit diesen tollen Steinen und wenn ich abends beim Fernsehen sass oder irgendwie angespannt war, nahm ich mir ein oder zwei Steine und bewegte sie in der Hand. Das fand ich einfach nur als sehr, sehr angenehm. Die Spannungen fielen von mir ab und ich bemerkte die Ruhe, die bei mir durch die Steine einkehrte. - Manche schwören ja auf bestimmte Steine, die dieses und jenes heilen könnten.
Meine Trommelsteine, die ich benutzte, waren einfacher Art. Ich suchte sie nicht einmal nach Farben aus, wählte lediglich die, die mir auffällig, fürs Auge und für die Hände
angenehm waren, hatte zuvor keine Ahnung von diesen Dingen! Ich habe auch keine Wissenschaft daraus gemacht, habe sie nur auf meinen Körper wirken und ihn entscheiden lassen. -
Ich brauche keine Schmerztabletten für meine Erkrankung, habe meinen Weg selber gefunden! - Mir ist ein ausgeglichenes Seelenheil heute sehr, sehr wichtig!

 


 

 

 


Und vor kurzer Zeit fiel mir dann ein Buch in die Hände über das positive Denken als Schmerztherapie. Da wird empfohlen, dass man bei Eintritt des Schmerzes an etwas Schönes denken und sich ganz auf das schöne Ereignis vertiefen sollte. Man kann tatsächlich den "Schmerz wegdenken". - Wir tun das Falsche, weil wir uns auf den Schmerz konzentrieren. "Gleich kommt der Schmerz wieder" - dann kommt er auch bestimmt.
Jetzt denkt einmal, dass man mit Schmerzen zum Zahnarzt geht und im Wartezimmer sind die plötzlich Schmerzen weg! Das passiert ebenfalls vor einer Operation. Also, man hat sich mit der Situation abgefunden und muss nicht mehr dagegen ankämpfen. - Das ist der Augenblick des *Sichfallenlassens*, der wie befreiend wirkt, obwohl sich noch nichts geändert hat.
Oder nehmen wir die Placebos - diese Scheinmedikamente ohne Wirkstoff. - Sie haben keinen Nutzen, wirken aber bei vielen Kranken. - Ich habe einem Kranken mal einen Löffel voll flüssigen Süssstoff mit Wasser verdünnt verabreicht. - Hat geholfen! - Muss ich mehr
schreiben?
Ich denke, dass meine Steine ähnliches bei mir bewirkt haben. Man benötigt einen "Aufhänger" oder ein Ereignis, von dem man glaubt, dass es einem hilft, das einen ablenkt. -
Das muss nur jeder für sich herausfinden. Bei mir war das vermutlich so, dass durch das reiben und bewegen der Steine Spannungen im Körper verschwanden. Ich habe nicht einmal an eine Heilung oder sonst etwas dabei gedacht. - Es geschah einfach, weil es für mich angenehm war. - Deshalb plädiere ich dafür, alles zur Schmerzbekämpfung zu benutzen, was schön für den Betroffenen ist.

Es ist schwer, das Richtige zu finden. Auf jeden Fall sollte man sich mit angenehmen und schönen Ereignissen ablenken. Mit dem Schmerzeintritt wollen wir den so schnell wie möglich wieder los werden und meinen, dieses nur mit Medikamenten schaffen zu können. - Es gibt andere Lösungen. Es lohnt sich in jedem Fall, Alternativen für sich zu finden! Dauerhaft Medikamente einzunehmen hilft nur einem: Der Pharmaindustrie. Die sind bestrebt, nur die Schmerzen zu lindern, nicht zu heilen. - Und diese Dosis muss immer erhöht werden, wenn Wirkung erzielt werden soll. - Ganz zu schweigen von den vielen Nebenwirkungen! - Die meisten Menschen beschäftigen sich viel zu wenig mit dem Wunderwerk ihres Körpers! - Allerdings muss man sich vor Augen führen, dass man nicht immer 30 Jahre alt bleibt und es danach abwärts geht! - Man merkt es doch selber, dass man nicht mehr so funktioniert, wie es einst der Fall war. Es reicht, auch einmal NEIN zu sagen.

 


 

 

 

 

 

 

 

Das Gesundheitssystem

Ich möchte dieses System einmal von mehreren Seiten aus beleuchten und dazu erklären, warum es zu zerbrechen droht.
Ich beginne einmal mit den Jahren, da kleinere Erkrankungen noch mit Hausmitteln auskuriert wurden, wo der Schnupfen noch keine Grippe, die Kopfschmerzen noch keine Migräne und das "Rheuma" als ein Alterungsprozess angesehen wurde.
Etwa ab 1965 ging es steil nach oben. Viele Ärzte eröffneten ihre Praxis und die Menschen nahmen das auch in Anspruch. - Für alles wurden Mittelchen ausgegeben. - Ob man wollte oder nicht, kaum hatte man dem Arzt seine Wehwehchen mitgeteilt, da schrieb er auch schon das Rezept aus, was einem helfen sollte. -
Egal wie viele Arzneien darauf standen, man ging zur Apotheke und holte diese Hilfsmittel in Tragetüten ab. -
SIE KOSTETEN JA NICHTS - Es gab kaum einen, der nicht jede Menge der Medikamente daheim hortete, die er nie eingenommen hatte. - Schliesslich wurde man ja auch so gesund oder hatte sein Ziel erreicht, einfach nur "krank geschrieben" zu werden.
Das Kind durfte nicht krank werden. Und wenn, dann wird es mit einer Medizin schneller wieder gesund! - Irgendwann begnügte sich keiner mehr mit natürlichen Abläufen oder mit dem Älterwerden. - ES GAB JA FÜR ALLES MEDIKAMENTE - Das alles ist dann so weit ausgeufert, dass nichts mehr als natürlich angesehen wurde. - Das eigene SELBSTHEILUNGSSYSTEM wurde infolge äusserer Einflüsse immer wieder behindert. - Im Grunde genommen wurde der menschliche Koerper in gewisser Weise in eine Abhängigkeit gebracht!
Nur zur Ergänzung: Das Selbstheilungssystem funktioniert eigentlich perfekt. Schaut euch die Tiere in der freien Natur an. Sie gehen zu keinem Arzt und überleben auch, wenn sie nicht durch gewaltsame Einflüsse erkranken. Es beginnt doch schon beim kleinen Menschen. Mit jeder Infektion bilden sich Antikörper. Gegen alle Schädlinge wird vom körpereigenem Labor was unternommen. -
Wenn man mit der Chemiekeule überall dazwischen funkt, bleibt der Mensch abhängig von der Medizin. - Man hat dem Körper das SELBSTFUNKTIONIEREN abgenommen. -
Jeder von Euch hat es erlebt, dass bei jedem Doktor die Pharmaindustrie - Berater sitzen. - Natürlich weiss man nicht, was die mit dem Arzt besprechen. Sie sind aber garantiert nicht wegen ihrer eigenen Erkrankung dort. Ich weiss es aber von einem Beschäftigungsverhältnis. - Die Ärztin hatte sich selbständig gemacht und war dort neu zugelassen worden. Sie berichtete mir zu Beginn ziemlich ehrlich, welche Annehmlichkeiten sie erfahren durfte. - Ich staunte nur. - Die Wochenenden in Luxus Hotels mit Familie - die Urlaube in Nobel - Clubs in speziellen Ländern, je nach Wahl. - Auch die Chefärzte der Krankenhäuser machten sich bemerkbar. Der Stadtdirektor und der Bürgermeister der Stadt machten öfter ihre Aufwartung. Schliesslich war die Ehefrau doch Privatpatientin dort.- Ich arbeitete dort einige Jahre und habe so allerhand mitbekommen! -
ES WIRD HAND IN HAND GEARBEITET - das kann ich als Überschrift stehen lassen, ohne Details auszuplaudern und ohne mir selber und anderen zu schaden. Wenn der Patient z. B. Gicht hat, dann muss er nicht regelmässig und jahrelang immer mehr Tabletten verschrieben bekommen. Der Arzt muss dem Patienten mal eine andere Lebensführung, andere Essgewohnheiten nahelegen. Schmerz ist immer ein Ausdruck dafür, dass da etwas nicht stimmt, dass man da korrigieren muss. Das kann man nicht immer betäuben!
Der Patient, der an Diabetes erkrankt ist, muss in erster Linie mit seiner Krankheit leben, sich dementsprechend verhalten und nicht masslos essen, dafür mehr Medikamente schlucken. - So wollte ich das ausdrücken. -
Nun komme ich aber zu der eigentlichen Gesundheitskasse:

2003 wurde beschlossen, mal wieder die Tabaksteuer zu erhöhen und zwar in drei Schritten. 2006 konnte der Finanzminister mit seinen Rauchern hochzufrieden sein, denn sie erpaffen ihm stolze 14,4 Milliarden Steuereinnahmen! Die Mehreinnahmen sollten für die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen verwandt werden.
Zuvor trug der Bund die Kosten aus Steuermitteln. Man übertrug die Leistungen, wie Mutterschaftsgeld usw. den Krankenkassen, gewährte allerdings zunächst 4,2 Milliarden Zuschuss aus der Tabaksteuer. - Ab 2007 wurde die Zahlung auf 1,5 Milliarden beschränkt und für 2008 strich der Finanzminister die Zugaben ganz!
Für wen paffen die Raucher denn jetzt? Darum könnte man würfeln! - Für die armen Banken, die ihre Kohle verzockt haben oder für den Verteidigungsetat - den Kriegsminister? Eigentlich ist es ja auch egal - wo es landet. Man hat diese Gelder allerdings geraubt und sagt dann: Ihr müsst Euch zusätzlich privat absichern. - Den letzten beissen immer die Hunde!
FAZIT: Die Krankenkassen bekamen mehr Aufgaben zugewiesen, aber weniger Geld!

Die Gier nach den Versichertengeldern:

Man kennt ja europa- und weltweit unser Gesundheitssystem und man weiss, welche Gelder darin schlummern.
2006 hatten sich alleine rund 430 Lobbyisten rund um das Gesundheitsministerium angesiedelt. - In keinem Bereich tummeln sich so viele Lobbyisten, wie in dem Gesundheitsbereich!
Das ist kein Wunder, denn die Gesamtausgaben für alle Leistungen liegen pro Jahr bei 245 Milliarden Euro.

Im Mittelpunkt des Geschehens sollten ja eigentlich die Versicherten stehen, deren Gelder ja eigentlich verwaltet werden. Sie sind allerdings kaum vertreten.
Selbst einige Selbsthilfegruppen und unauffällige Verbände sind schon in den Händen von Pharmaunternehmen, sehr gut getarnt. Also, man schliesst sich einer Selbsthilfegruppe an und auf einmal taucht der Name eines Medikamentes auf, als Wunderdroge empfohlen. Aber die bösen Krankenkassen wollen das nicht zahlen. Und nun sollen die Selbsthilfegruppen tätig werden und für das Unternehmen Ziele erreichen. Nicht hinter jeder Leistungskürzung und dem Verweigern irgendwelcher Medikamente steht ein böser Wille der Krankenkasse. Oft sind es listige Tricks der Pharmaindustrie. -
Macht man mal einen Blick in andere Länder, kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie teuer hier die Medikamente sind! - Das ist kein Zufall und wenn man 2 + 2 zusammen zählt, kann man sich ausrechnen, warum das so abläuft!
Ich habe mich einmal mit einer Patientenbeauftragten des Bundestages in Verbindung gesetzt. Sie sagte selber, dass Patienten keine Lobby besitzen. Ihre Vertreter sind oft ehrenamtliche Leute, die keine wissenschaftlichen Expertisen einreichen können. Dem gegenüber steht ein Heer von Verbänden, Ärzten, Krankenkassen, Privatversicherern, Logopäden, Heilpraktikern, Apothekern und Pharmaunternehmen, die auch gewaltige Einflüsse geltend machen köennen.

Es geht um die Verteilungskämpfe der Gesundheitskassen. Jeder möchte ausreichend von dem Kuchen abbekommen.
Berlin ist die Hauptstadt der Lobbyisten und die Politik ist ihre Beute. Hier üben die Einflüsterer ihre heimliche Macht aus.

Ich muss aber in diesem Zusammenhang einmal auf Parteispenden aufmerksam machen. - Vorab erklärte ich ja, dass ich die Gesundheitsmisere mal von allen Seiten ausleuchten möchte.
Die ALLIANZ VERSICHERUNG spendete z. B. 2006 und ebenfalls 2007 jeweils 290.005 Euro an die bestehenden Parteien. - Warum wohl?
ALTANA an die CDU 2007 = 125.000 Euro Pharma- u. Chemie Unternehmen
Wer will mir jetzt in diesem Zusammenhang noch weiss machen, dass diese Konzerne das nur spenden, weil sie die Minister so gut finden oder die Parteien?
Horst Seehofer sagte einmal sehr, sehr deutlich: "Überliesse man den Lobbyisten das Feld, dann käme das dem gleich, als wenn man einem Vampir eine Blutbank zur Verfügung stellte."

Mein Ergebnis zum Gesundheitssystem:

Und wenn noch so viel in die Kassen hinein gebuttert wird, sich alles verteuert, es wird nie reichen, weil der Sinn und Zweck dieser Kassen verheerende Ausmasse angenommen hat. - Wer will das, was sich da im Laufe von vielen, vielen Jahren eingeschlichen hat, denn wieder in normale Fahrwasser bringen? Wer hätte denn den Mut, die ganzen Verbände aufzulösen, bzw. sie in eine Statistenrolle zu verschieben? -
Was haben diese Lobbyisten denn in den Ministerien zu sitzen?
Warum nennt man die Parteienspenden nicht beim Namen?
Indem man jetzt die Leistungen bei den Patienten kürzt, heilt man doch diese Misere nicht?
Der Arzt muss sich ebenfalls völlig anders verhalten. Man muss nicht gleich Medikamente für alles verschreiben. Der Arzt kann den Patienten auch anregen, bei sich selber eine Korrektur einzulegen. Dazu ist nur ein intensives Gespräch notwendig. Keine Zeit - wird nicht bezahlt? -
Auch hier muss was abgeändert werden, denn letztendlich wird das Geld ja eingespart, wenn der Arzt nichts verschreibt.

Mir ist von mehreren Leuten bekannt, dass reihenweise Operationen durchgeführt werden, die sehr oft fraglich sind. - Nicht die Notwendigkeit einer OP wird ausgeleuchtet, sondern der Zweck, der dahinter steht.
Der Augenarzt weist z. B. sehr viele Patienten zu Star-Operationen. Viele haben mir gesagt, dass es ihnen nichts gebracht hätte. Ältere Leute haben garantiert auch auffälligere Beschwerden, als den grauen Star, weshalb eine solche OP dann unsinnig ist.
Vor Jahren klagten die älteren Leute noch über ihr Rheuma, gingen am Stock. - Heute gehen sie am Stock, weil sie operiert wurden, ein Teil ihrer morschen Knochen erneuert wurde, aber der Rest inoperabel ist.
Es werden viele unnötige Eingriffe gemacht. - Wegen Kleinigkeiten wird der Patient in die "Röhre", zur Computertomographie - zur Kernspintomographie geschickt. Diese Untersuchungen sind wahnsinnig teuer. - Ich habe mehrere Bekannte, die das machen lassen mussten, ohne dass ein böser Verdacht vorhanden war. - Alle wurden entlassen: "Es ist alles in Ordnung."
Das eine oder andere Beispiel mag hier überzogen wirken. Eigentlich soll es doch nur die gesamte Misere aufdecken, warum und wieso diese Gesundheits-Reform keine eigentliche Reform ist. Das sind Dinge, die unsere Kassen belasten.
Man könnte heute noch den Versicherten die Brillen bezahlen, wenn nicht in allen Bereichen alles ausgehöhlt worden wäre. - Mit jeder verordneten Brille musste es ja stets auch ein neues Gestell sein. Ich liess mir mal nur neue Gläser in mein Brillengestell einpassen. Das musste ich aber sehr teuer und selber bezahlen. Das teure Medikament muss nicht das bessere sein. -
Der Arzt, der viel verordnet, muss nicht der bessere Arzt sein. - Ich muss mich nicht unbedingt mit all dem Zeug vollstopfen, sondern schaue einmal, wie mein Körper mit all dem zurecht kommt!
Alles klagt über die Knochendichtemessung, die nicht mehr bezahlt wird. Ich habe an einem Chefarzt - Vortrag eines Orthopäden teilgenommen, nicht im Krankenhaus. - Der erklärte, dass diese Untersuchung relativ unsinnig sei. Ab gewissem Alter seien die Knochen ohnehin nicht mehr so dicht. Er belegte das wirklich mit gutem Anschauungsmaterial. - Das war kein Vortrag, den er zu diesem Zweck leistete. Durch meine Fragestellung beantwortete er mir das. Es war eine sehr neutrale Aussage des Arztes. Ich erinnere mich, dass mehrere Ärzte zusammen sich diese teuren Geräte anschafften und es wurde daraufhin gemessen, was das Zeug hielt. Bei mir auch einmal. - Es kam zu einem unauffälligen Ergebnis! - Das wars - hat keinen anderen Zweck erfüllt, als dass der Arzt sein Gerät bezahlt bekam.

Ich möchte allerdings auf keinen Fall die Ärzte anklagen - sondern decke nur die irrigen Abläufe auf. - Es kann sich nichts bessern, weil man das Grundlegende nicht ändert.- Künftig wird es immer weiter so ablaufen, dass die Versicherten mehr bezahlen müssen und weniger Leistungen erhalten. - Haben die Bürger weniger Geld in der Tasche, so wird auch der Onkel Doktor das Nachsehen haben! - Der wird sich selber retten wollen und wird versuchen, die Patienten auszunehmen.
Wenn wir uns nicht alle zusammentun, wird man den Patienten und den Ärzten das Fell über die Ohren ziehen, weil man die Versicherten zwingen will, sich privat abzusichern! Schliesslich opfern Allianz und sonstige Kumpanen jede Menge Parteispenden! Schaut mal unter den Parteispenden nach, die ich veröffentlicht habe und Euch gehen die Augen auf!

 

 

 

 

 

 

Meinem Mann waren beim Essen seine Dritten im Unterkiefer durchgebrochen. War nicht die erste Reparatur, weil die Zähne nicht mehr richtig sitzen, aber das Geld für neue würde ein grosses Loch in die Haushaltskasse reissen.
Der Beste machte sich kurz nach 8 Uhr auf den Weg zum Zahnarzt, damit die schnell seine Kauleiste richten könnten. - Die Praxis hatte noch geschlossen, so dass mein Mann sein Morgenritual, das Einkaufen, vorvorlegte. Das ist noch ein Relikt aus der Zeit, wo er schon Rentner, ich aber noch ganztags im Beruf stand. Das musste ich ihm lassen, was ich gerne abgab. Einkaufen war noch nie mein Ding. Ich habe mir immer einen Zettel mit fehlenden Dingen aufgeschrieben und bin einmal in der Woche einkaufen gegangen, was mich schon genervt hat.
Weiter in der Zahnangelegenheit:  In dem Supermarkt traf mein Mann den Zahnarzt. Er fragte ihn, ob er denn nicht seine Zähne zur Reparatur mitnehmen könnte. Freundlicherweise erklärte der sich dazu bereit und meinte, sie könnten nachmittags um 15 Uhr wieder abgeholt werden! - War doch alles prima gelaufen ..............

Zu dem vereinbarten Termin erschien mein Bester in der Praxis, bezahlte die 10 Teuro Eintritt, als ihm der Zahnarzt am Empfang die Beisserchen in die Hand drückte, die der Patient selber in den Mund reinschob! - Ich erwähne das absichtlich ausführlich, weil das wichtig ist! -
Er hat nichts anderes daran gemacht, als die Zähne in der Plastikhülle vom Geschäft ein paar Meter in die Praxis zu tragen und die Instandsetzung anzuordnen. (???? unbekannt, wer das durchführte)
Mein Mann gab mir die Rechnung, um die zu überweisen. Irgendwo hier in auf meiner Seite habe ich erwähnt, dass ich bei einer Krankenversicherung gelernt habe, was zwar schon einige "Tage" her ist, aber verblödet bin ich noch nicht.
Originaler Text der Rechnung erfolgt jetzt:

Für die von mir im oben angegebenen Zeitraum erbrachten zahnärztlichen Leistungen erlaube ich mir das nachstehend spezifizierte Honorar zu berechnen.

ZA-Honorar BEMA:                                     276,38                    Position:      89*1, 97b*1, 98c*1
Verbrauchsmaterial (s. u.)                            35,37

abzügl. Festzuschuss der Krankenkasse:     270,75

41,00  € zahlbar ohne Abzug

Es geht mir nicht darum, die 41 Euro Zuzahlung zu kritisieren, sondern die Höhe der Rechnung!! Es ist eine Unverschämtheit! Aber bitte, jetzt mal Klartext.
Was beinhalten die Positionen "89*1, 97b, 98c*1" - die ja berechnet wurden? - Habe mich im Internet schlau gemacht und erfahren:
Kopiert und hier nachzulesen:  Vergütung für Zahnärzte

 

Mit einer Leistung nach der Nr. 97 b sind folgende Leistungen abgegolten: Anatomische Abformung (auch des Gegenkiefers), Bissnahme, Farbbestimmung, Einprobe, Eingliedern, Nachbehandlung.

Bei der Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine implantatgetragene Prothese in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V sind die Nrn. 97 a und 97 b abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als 97 a i und 97 b i zu kennzeichnen.

Nach diesen Angaben soll ein "Abdruck des Kiefers gemacht worden sein, ein Aufbau erfolgt und und ................., wofür die Krankenkasse einen Festzuschuss von 270,75 Euro zahlen soll. - Der Zahnarzt wollte meinem Mann gleich einen Termin für die (angeblich schon berechneten)35,37 Euro
So und nun komme ich ins Spiel, weil ich die Rechnung überweisen sollte. Ich war ja zuletzt, während meiner Berufstätigkeit, in einer Klinik auch für die Rechnungsprüfungen eingeteilt. Bei mir wurde nichts überwiesen, was ich nicht einwandfrei kontrolliert hatte. Das nur zur Kenntnisnahme. -
Ich rief erst einmal bei der Krankenkasse an und fragte, was zu tun sei. Schliesslich wurde ich mit der zuständigen Abteilung verbunden, die aufmerksam zuhörten. Sie hatten auch Reparaturkosten der Zähne von Februar ds. Jrs. von dem Zahnarzt vorliegen, wo meinem Mann das gleiche Missgeschick passiert war. Darüber haben wir eine ähnliche Rechnungshöhe erhalten!
Der Zahnarzt hatte von der Krankenkasse aber nur 24 Euro erstattet bekommen und nicht die über 250 Festkostenzuschuss, die die Rechnung enthielt!
Man hat sich alles notiert, will der Sache aber nachgehen. - So lange, wie der Zahnarzt der Krankenkasse nur diese Kleinbeträge von ca. 20 Euro in Rechnung stellt, können die sich nicht einmischen, weil dann kein Betrug gegen den Kostenträger vorliegt. - Also heisst das ............ abwarten!

Merkwürdig sind ebenfalls diese Sternchen hinter den rot markierten Positionen. Darüber gibt es im Internet nichts, könnte ein interner Code sein. Evtl. könnte das Rotkopierte unter der kleinen Tabelle Hinweise für die Kennzeichnung geben?? - Wie ich kurz überschlug, beinhalt dieses Gesetz lediglich den Heil- und Kostenplan, der von einer Krankenkasse vorab zu genehmigen ist.
Mein Mann konnte den ja nicht vorab einholen, weil er auf die Zähne ja angewiesen war und vorher nicht wusste, wann sie zerbrechen!
Allerdings frage ich mich, wie der Zahnarzt solche geschriebenen Rechnungen verbucht? Ich habe selber einmal Buchführung erlernt und auch praktiziert.
Wenn ich  Rechnungen herausschicke, wie in dem Fall hier vom Zahnarzt 311,75 Euro
den Festkostenzuschuss der Krankenkasse mit 270,75 Euro (?) aufführe, die aber nur ca. 25 Euro bezahlt
der Patient noch 41 Euro überweist, dann erhält er lediglich                                                                                      66,00 Euro erstattet
und hätte einen Verlust von
Leistungen mitgeben, was der Guteste aber abgelehnt hatte. - Hauptsache, er hatte seine Zähne wieder!!   Als Verbrauchsmaterial wurden übrigens Sachen berechnet, die zu einem Gebissabdruck notwendig sind, was nicht durchgeführt wurde. Das sind die erwähnten in der aufgeführten Rechnung. -       245,75 Euro
alleine von dieser Rechnung, für die er auch noch Einkommenssteuer bezahlen muss. - So dumm kann doch keiner sein! Aber was steckt denn sonst dahinter? Ich weiss jetzt aber nicht, ob die Krankenkasse das Verbrauchsmaterial auch noch erstattet hat, glaube ich aber nicht. Das werde ich aber noch erfahren, weshalb der zuständige Mann der Krankenkasse sich evtl. noch heute bei mir melden wird. Er war gestern nicht anwesend!
Jeder soll für seine Arbeit auch entlohnt werden und ich habe eine Menge Verständnis für meine Mitmenschen. Allerdings mache ich bei keinen Betrügereien mit, auch nicht, wenn wir nur 41 Teuros dafür bezahlen müssen. Alleine der Versuch, die Krankenkasse zu betrügen, wofür wir alle einzahlen müssen, das macht mich wütend!

Ich bin mit meinen trüben Erkenntnissen inzwischen so weit, dass ältere Menschen, vor allen Dingen Rentner, auch andere gutmütige Bürger regelrecht abgezockt werden! - Das geht auf das Konto der Gesundheitsreform, die ja alles besser macht.   Ich verstehe auch die Ärzte, dass es ihnen auch an den Kragen geht. Nur das rechtfertigt solch ein Handeln nicht! - Wenn man mit mir spricht, habe ich für alles Verständnis und finde Lösungen, aber ich lasse mich nicht übers Ohr hauen. Das empfinde ich als persönliche Beleidigung! Ganz vom Vertrauensverlust abgesehen.
Ich werde zunächst abwarten, wie sich die Krankenkasse noch dazu äussert. Vermutlich machen die nichts, haben es nur notiert und warten auf die Reaktion des Arztes. - Was tue ich?
Ich kann mir wohl keinen Anwalt zur Klärung der Angelegenheit nehmen, denn für das Geld kriegte mein Mann schon neue Beisserchen. Natürlich kann ich mich an den Zahnarzt wenden, ihm meine Recherchen mitteilen und ihn fragen, wie er dazu steht? Wenn er mir blöde kommt, kann ihm auch so ganz nebenbei erklären, dass ich dem Finanzamt mal einen Tipp geben könnte, denn seine Buchführung müsste ja in einem katastrophalem Zustand sein. Ich kann allerdings auch abwarten, was da noch kommt ...................
Jedenfalls hat der Zahnarzt in diesem Jahr jetzt schon das zweite Mal betrogen, auf die gleiche Weise!
In beiden Fällen wurden die Zähne nur geklebt!!!!
Das lässt mich aus der Haut fahren. - Überall nur noch Betrug! - Leute, befasst Euch mal damit. Schaut bei den Rechnungen etwas genauer auf die Positionen und nicht nur bei den Zahnärzten. - Es ist auch nicht so, dass diese Praxis nun von allen Ärzten angewandt wird!! Was täten wir ohne sie??
Wir wollen doch alle vernünftig miteinander leben. Die Patienten haben doch keine Schuld, dass es den Zahnärzten heute schlechter geht! - Wenn man dem kleinen Mann ans Leder geht, merken das leider alle, die von ihm abhängig sind! Das ist doch ein Grundsatz! - Mal angenommen, die Zähne aller Patienten würden jetzt so sehr gehütet, dass sie bis ins hohe Alter erhalten blieben, könnten die Zahnärzte auch nichts mehr verdienen! - Das hat auch nichts mit der Demografie zu tun, weshalb die Krankenkassen jetzt nicht mehr alles zahlen können!! - Diesen Verlust möchten einige Ärzte mit dem Beschei......... der Patienten ausgleichen.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

30. Oktober 2008

Heute rief eine Dame der Krankenkasse hier an.
"Sie hatten da Probleme mit einer Zahnarzt-Rechnung? Darauf haben wir keinen Einfluss!" -
Ein Abwimmelversuch sollte folgen! Es rief nicht der Abteilungsleiter an, wie angekündigt, sondern eine resolut agierende Dame, die mich nicht ausreden lassen wollte. - Aber ich bin nicht so leicht abzuwimmeln, wenn es um ein Unrecht geht! Ich sagte, dass sie sich bitte vor Augen führen sollte, dass ich nicht wegen der 41 Euro Zuzahlung aufgebracht bin, sondern wegen der gesamten Rechnung. Es geht um das Geld aller Versicherten und ich lasse keinen Betrugsversuch zu, von dem ich Kenntnis habe.
Sie sagte dann, den Zahnarzt schützend: "Da hat sich die Sprechstundenhilfe einfach vertan. Aus den Positionen ergibt sich, dass es sich um ein neu aufbereitetes Gebiss handelt und der Festkostenzuschuss der Krankenkasse beliefe sich in dem Fall in dieser Höhe. - Wenn es allerdings nur eine Reparatur war, dann reklamieren Sie das bei dem Zahnarzt. Dafür sind wir die falsche Ansprechstation." - Sie wollte schon das Gespräch beenden. Ich weiter ..............

Auf der einen Seite wird empört reagiert, wenn Betrügereien aufgedeckt werden. Weist man als Patient auf undurchsichtige Abläufe hin, wird man abgewimmelt. Ich behalte mir auf jeden Fall weitere Massnahmen vor, auch wenn Sie nicht daran interessiert sind. - Das kann kein Versehen sein, denn die Rechnung von Februar 2008 bestand aus ähnlichen Zusammenstellungen, nur das wir damals 37 Euro zuzahlen mussten, statt 41 Euro. - Es geht nicht um die Summe, die zugezahlt werden soll, nur um das ganze Vorgehen des Arztes!

"Uns hat der Zahnarzt für die Februar-Reparatur 54 Euro (so um den Dreh) in Rechnung gestellt, wofür er 27 Euro vergütet bekam! Das war korrekt! - Sie können uns ja mal die Rechnungen einreichen. Mehr können wir nicht tun." (ich erwähnte gestern 24 Euro Erstattung, sind 27 Euro, hatte es falsch verstanden)

Das Geld der Versicherten wird verwaltet, was noch lange nicht heisst, dass alles gerecht zugehen muss. So lange, wie nur die Versicherten betrogen werden, kümmert sich keiner darum. Überall wird nur noch abgewimmelt. - Eines könnt Ihr mir glauben:  Grosses Interesse an Rentnern besteht bei den Krankenkassen ohnehin nicht! Wir gehören nicht zu der Kategorie, die man gerne abwerben möchte!! Da müssten wir 30 Jahre jünger sein, gut verdienen und viel einbezahlen.

Kaum einer ist mehr an korrekten Abläufen interessiert. Ich vergleiche das einfach mal mit anderen Skandalen. So lange, wie nur der kleine Mann einen Schaden hat, kümmert es keinen. - Braucht man mehr Einnahmen, wird einfach erhöht!!!!!!!
Man gebe mir ein Beissholz! - Das wird aber noch nicht das Ende sein, weil mich eine Person abwimmeln wollte. Jetzt wird das Gehirn eingeschaltet und es beginnt zu rotieren. Was dabei herumkommt, kann ich noch nicht sagen, weil sich zwischen meinen Denkprozessen immer neue Lösungen ergeben. Auf einmal kommen die Signale ............ und ich handele! - Ich gebe es aber bekannt. Meist kommt bei mir der Trotz auf: "Jetzt erst recht!" - Allerdings habe ich mir angewöhnt, nicht mehr so spontan zu reagieren. Ich lasse es erst  r e i f e n! - Habe sehr gute Erfolge damit aufzuweisen.
Die grosse Ausbildung hatte ich während meiner Arbeitslosigkeit, wo ich jahrelang um meine Rechte als Mensch kämpfen musste. Ich habe oft genug in den Abgrund geschaut, bis mir mein Überlebenswille den Weg zeigte:  Kämpfen - klug und angepasst reagieren. Von da an ging es aufwärts und keiner hat mir mehr die Suppe versalzen!

 

 

 

 

 

 

 

 

In der virtuellen Welt ist eben auch das möglich. Selbstverständlich haben wir auf Wunsch auch andere Getränke zur Verfügung.

Hier an dieser Stelle werde ich wichtige Bekanntmachungen hineinstellen. Lasst Euch mal überraschen, obwohl ich es selber noch nicht ganz weiss, weil die Ereignisse noch eintreten müssen. Was aber bekannt ist, "dat kommt hier rin".

 

 

„Wir wollen uns nicht aus dem Sudan und anderen UN-Einsätzen zurückziehen. Mit Parteien, die so etwas vertreten, können wir keine Koalition eingehen." - Jürgen Trittihn

Die Grünen sehen als wichtigste Aufgabe der deutschen Politik, dass die Bundeswehr im Ausland tätig ist.

 

 

 

Petition: Das der Bundestag seine Arbeiten und Aufgaben niederlegt und sich auflöst.

Die Handlungen und Maßnahmen der dort arbeiten Menschen mit der Berufsbezeichnung Politiker dienen nicht dem Wohle des Volkes und sind in folgenden Punkten teilweise als Straftat und nicht Grundgesetzkonform. Die Auflösung soll den Weg ebnen, dass sich der Staat Deutschland in einer konstituierende Sitzung neu und souverän gründen kann.

Begründung:

Folgende Punkte sollen nur ein Ansatz der Straftaten geben und werden in den Foren -Diskussionen erweitert.

01. Der EU Vertrag wird nicht in seiner finalen Fassung eingehalten, trotzdem von den
       Politiker befürwortet.
       Das verstößt gegen geltendes EU Recht und gegen das Grundgesetz.
 
02. Bankenrettungspakete national und international unterstützen private Geldhäuser.
       Diese Privaten Geldhäuser arbeiten in der Regel als Wirtschaftsunternehmen.
       Hier liegt der Verdacht der Vorteilnahme und der Förderung von Interessen
       privater Personen vor.
 
03. Genehmigung von Zinsgeschäften und Spekulationen mit den Einlagen der Bürger.
 
04. Inkaufnahme von Hunger und Not an Menschen, Familien und Kinder durch Hartz IV 
       und Sanktionen. (Verstoß gegen das Grundgesetz)
 
05. Billigung von Niedriglöhnen die die Existenz der deutschen Bevölkerung nicht 
       sichern.  (GG)
 
06. Billigung vielfacher Verstöße der Justiz und der Nichtgleichbehandlung nach 
      Grundgesetz. (Alle Menschen bekommen eine gleiche Behandlung. Die Menschen 
      die wenig Geld haben bekommen diese Gleichbehandlung nicht.
 
07. Billigung das gegen die Demonstrations- und Meinungsfreiheit massiv
      eingeschränkt wird.
 
08. Wegen Billigung und Inkaufnahme, Beteiligung an Mord, durch Herstellung und
      Genehmigung von Waffenexporten.
 
09. Da es keine rechtsgültigen Wahlgesetze gibt sind die amtierenden Politiker im
       Deutschen Bundestag nicht legimitiert ihr Amt auszuüben.
 
10. Der Handel mit privaten Daten wird von dem Bundestag genehmigt und forciert.
      Hier liegt ein Straftatbestand vor.
 
11. Die Erpressung von Steuergeldern (Mehrfachbesteuerung von bis zu über 50
       Prozent) unter Androhung von Gewalt, für Gelder die nicht dem deutschen Volk
      dienen oder zugute kommen.
 
12. Konkrete Anfragen von besorgten Bürgern an Politiker und Ministerien werden 
      dutzendweise nicht ausreichen bis gar nicht beantwortet. Gerade im Bezug auf das 
       Grundgesetz und die Erstellung einer Verfassung.
 
13. Verstoß gegen die Staatlichkeit, indem der Bundestag genehmigt das Behörden
       und Ämter in private Institutionen umgewandelt werden.
 
14. Petitionen die zur Aufklärung von Missständen dienen, werden von einer internen 
      Gruppe von Mitgliedern des Bundestag vor- und aussortiert. Verstoß gegen die
      Meinungsfreiheit, Gleichheit, sowie der Täuschung und Vereitelung der Ermittlungen
      offenkundiger Tatsachen.
 
Im Namen aller Unterzeichner.
07751, 31.05.2013 (aktiv bis 30.08.2013)
 
 
Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim:
"Hinter die Kulissen zu schauen heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos"

 

Das wollen wir doch erst einmal festhalten:

 

 


 

Offener Brief von Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz

«In so ein Pulverfass wollen Sie ernsthaft deutsche Soldaten schicken?»

«Patriot»-Flugabwehrraketen für die Türkei – Ziel: dem Oppositionsbündnis ein Quasi-Staatsgebiet zur Verfügung zu stellen

Offener Brief von Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz

 

Sehr geehrter Herr Mißfelder,

die Zitierfähigkeit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» ist sicherlich über jeden Zweifel erhaben. Insofern beziehe ich mich auf die Printausgabe vom 20. November, in der Ihre Äusserungen zu dem offensichtlich bevorstehenden Einsatz deutscher Patriot-Flugabwehrraketen in der Türkei wie folgt wiedergegeben werden:
«Der aussenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mißfelder, warf SPD und Grünen wegen der Äusserungen Verantwortungslosigkeit vor. Er sagte, wenn die Voraussetzungen vorlägen, dann ‹können wir gar nicht anders als unsere Nato-Bündnispflicht zu erfüllen›.»

Noch bevor Sie zaghaft begannen, sich ­politisch zu engagieren, hatte dieses einstige Verteidigungsbündnis seinen Zweck erfüllt. Seit der Selbstauflösung der Warschauer Vertragsorganisation und dem damit verbundenen Wegfall des einzig möglichen Gegners zwischen 1945 und 1991 suchten die Führungsmacht der Nato und die Fraktion der nibelungentreuen Politiker in Europa hektisch nach einer neuen Legitimation für das Bündnis. Diese Suche mündete in das Strategische Konzept von 1999. Die durchsichtigen Klagen Volker Rühes, Deutschland sei von Freunden umzingelt, und die des ehemaligen Nato-Generalsekretärs Manfred Wörner, «out of area or out of business», waren erhört worden. Seitdem ist diese Allianz zum militärischen Werkzeugkasten für die geopolitischen Ziele der USA verkommen und «zieht eine Blutspur hinter sich her», wie ein ehemaliger Staatssekretär und langjähriger Aussenpolitiker Ihrer Partei urteilt. Diesem schliesse ich mich an und ergänze: leider unter Beteiligung eines Vasallen namens Bundesrepublik Deutschland. Das Copyright für diese Bewertung, nicht nur Deutschlands, hält der ebenfalls unzweifelhaft zitierfähige Zbigniew Brzezinski, vergleiche «The Grand Chessboard». Wäre dies nicht der Fall, würde ich es allerdings für mich reklamieren. So weit zum Stand der Dinge bei einer Organisation, der gegenüber Sie Bündnispflichten einfordern. Dass sich die Nato im Zusammenwirken mit den besonnenen Kräften der einstigen Sowjetunion im Kalten Krieg, bei aller Kritik, siehe z.B. «Able Archer» 1983

( http://en.wikipedia.org/wiki/Able_Archer_83 ), insgesamt ein historisches Verdienst durch Kriegsverhinderung erworben hatte, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Bevor ich mich der aktuellen Situation zuwende, will ich aber noch mit einer unerträglichen Variante der Noopolitik

( http://www.questia.com/read/103995568/the-emergence-of-noopolitik-toward-an-american-information ) in diesem Land aufräumen: besonders Vertreter Ihrer Partei begründen eine heute geltende solidarische Pflicht gegenüber den Nato-Partnern immer wieder mit deren angeblich geübter Solidarität gegenüber der Bundesrepublik im Kalten Krieg. Dies ist ein Mythos und zeugt, wo er ernsthaft geglaubt wird (wie heute noch mit besonderer Inbrunst in Teilen der einstigen Frontstadt Berlin), von den, wahlweise, sprichwörtlichen Brettern, nicht nur vor dem Kopf, sondern auch links und rechts von ihm, oder von Politkitsch. Diese «Solidarität» galt nicht der Bundesrepublik, sondern ihrer geographischen Lage an der Nahtstelle der Systeme. Dies erschliesst sich schon allein aus der Kommandostruktur der Nato im damals sogenannten «Allied Command Europe», in der «Central Region», der Dislozierung der präsenten militärischen Kräfte und dem als wahrscheinlich angenommenen Ort eines Angriffs: dem sogenannten «Fulda Gap».

Nachdem beim 50jährigen Jubiläumsgipfel bewusst darauf verzichtet worden war, die Rechtsgrundlagen dem neuen Strategischen Konzept anzupassen, ergeben sich «Bündnispflichten» ausschliesslich aus dem seit 1949 in der Substanz unverändert gebliebenen Nordatlantikvertrag

(http://www.nato.diplo.de/Vertretung/nato/de/04/Rechtliche__Grundlagen/Nordatlantikvertrag.html ),

der einzig verbindlichen Rechtsgrundlage für das Handeln des Bündnisses.

Artikel 3 ist für die aktuelle, situative Einzelentscheidung irrelevant, weil er auf das permanente, langfristige Ziel für alle Vertragspartner gerichtet ist, «die eigene und die gemeinsame Widerstandskraft gegen bewaffnete Angriffe [zu] erhalten und fort[zu]-entwickeln». Somit verbleiben als mögliche Rechtsgrundlagen die Artikel 4 und 5, jedenfalls solange kein Beschluss des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vorliegt.

Die Türkei hat inzwischen die Nato-Partner erfolgreich nach Artikel 4 konsultiert, die ihr offensichtlich nur zu gerne die Behauptung abgenommen haben, dass die Unversehrtheit des türkischen Staatsgebiets bedroht sei. Was von dieser Behauptung zu halten ist, zeigt schon ein einfacher Kräftevergleich der türkischen und der syrischen Streitkräfte, wobei in den Vergleich zusätzlich einfliessen muss, dass sich letztere im syrischen Bürgerkrieg seit fast zwei Jahren im Dauereinsatz befinden.

Besser als tausend Worte führt jedoch diese Karikatur das türkische Begehren ad absurdum ( http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturarchiv_4677.html ).

Die Türkei gebärdet sich als unschuldiges Opfer. Sie ist jedoch in mindestens zweierlei Hinsicht Partei in diesem Konflikt: im Zusammenhang mit der Kurdenfrage und durch die aktive Unterstützung, Bewaffnung und Ausbildung sogenannter Freiheitskämpfer von ihrem Territorium aus, um einen Regimewechsel herbeizuführen. De facto ist sie somit Kombattant. Sie verfolgt im aktuellen Konflikt eine eigene Agenda und weiss sich grossteils im Einklang mit den geopolitischen Interessen der USA

( http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/syrien-und-ihr-denkt-es-geht-um-einen-diktator-11830492.html ).

Artikel 1 des Nordatlantikvertrages lautet: «Die Parteien verpflichten sich, in Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen, jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, dass der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden, und sich in ihren internationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar ist.»

Ein Vertragspartner, der gegen diese Verpflichtung verstösst, hat jedes Recht auf Beistand, oder in Ihrer Diktion «Solidarität», verwirkt.

Im Gegensatz zu den anfänglichen Versuchen des Verteidigungsministers, der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen, gilt: Bei dem Begehren der Türkei, Flugabwehr­raketen auf ihr Hoheitsgebiet an der Grenze zu Syrien zu verlegen, handelt es sich unter Berücksichtigung der durchweg bekannten Umstände vor Ort und der Lageentwicklung innerhalb der letzten beiden Jahre offensichtlich nicht um eine Verlegung von Truppenteilen in das Land eines Vertragspartners, wie dies in Friedenszeiten seit Jahrzehnten in der Nato üblich ist, um – beispielsweise im Rahmen des Staffelaustauschs fliegender Verbände – die Interoperabilität zu verbessern. Andernfalls hätte es ja auch der Inanspruchnahme der Konsultationsklausel nach Artikel 4 nicht bedurft. Der Wunsch der türkischen Regierung zielt ergo auf eine Situation, die sie nutzen möchte, um den Bündnisfall nach Artikel 5 feststellen zu lassen. Diese Situation könnte jedoch nur dann eintreten, wenn die syrische Regierung türkisches Territorium angreifen würde. Dass sie dies tut, im Wissen um die Nato-Vertragsgrundlagen, die militärischen Kräfteverhältnisse und angesichts der inzwischen erfolgten Abnutzung und mangelnden Durchhaltefähigkeit ihrer Streitkräfte, dürfte so wahrscheinlich sein wie das Zusammenfallen von Ostern und Weihnachten auf einen Tag. Allerdings: in der hehren Kunst der Provokation

( http://www.studien-von-zeitfragen.de/Mnemeion/Hehre_Kunst_der_Provokation/hehre_kunst_der_provokation.htm )

haben sich die türkischen Politiker ja bereits geübt

( http://www.n-tv.de/politik/Tuerkei-entdeckt-Jet-Piloten-article6651756.html ).

Das türkische Parlament hat seine Regierung mit einem Vorratsbeschluss zum militärischen Eingreifen im Ausland ausgestattet

(http://www.tagesschau.de/ausland/syrien2310.html).

Die türkische Regierung hat bereits mehrfach versucht, Zwischenfälle für eine Nato-Unterstützung zu instrumentalisieren, deren Verursacher bis heute nicht identifiziert worden sind. Die Spatzen in aller Welt pfeifen von den Dächern, dass an der syrisch-türkischen Grenze eine Flugverbotszone geplant ist, um den «Freiheitskämpfern» eine sichere Basis auf syrischem Boden für ihren weiteren Kampf gegen die Zentralregierung zu verschaffen. Zugleich eine gute Gelegenheit, dem inzwischen von mehreren unserer Verbündeten als «einzig legitimen Repräsentanten des syrischen Volkes» anerkannten

( http://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien-syrien100.html )

Oppositionsbündnis ein Quasi-Staatsgebiet zur Verfügung zu stellen, das durch deutsche Patriot-Flugabwehrraketen gegen die syrische Luftwaffe geschützt wird? Wenn es nach türkischen Wünschen geht, unter dem Einsatzkommando der türkischen Armee

(http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/nato-russland-patriot)?

In so ein Pulverfass wollen Sie ernsthaft deutsche Soldaten schicken?

Sehr geehrter Herr Missfelder, all dies ist Ihnen natürlich bekannt. Aber Sie verschliessen die Augen, weil Ihre Freunde auf der Atlantikbrücke von diesseits und jenseits des Wassers andernfalls grummeln könnten.

Politiker, die sich Atlantis mehr verpflichtet fühlen als ihrem Souverän, seinen Interessen, seiner Verfassung und dem mehrheitlichen Willen der Deutschen zur militärischen Zurückhaltung, müssen von den Schalthebeln der Politik entfernt werden, und seien diese noch so unbedeutend.    •

Mit freundlichen Grüssen
Jochen Scholz*, Verfassungsschützer a.D. (nach Paragraph 7 Soldatengesetz)

*    Jochen Scholz war Oberstleutnand der Bundeswehr und bis zu seiner Pensionierung im deutschen Verteidigungsministerium tätig.

2012  © Zeit-Fragen. Alle Rechte reserviert.

Quelle: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1217&print=1&no_cache=1 Nr. 50 v. 26. 11 2012

 

 

Dieser Mistfelder - ich mag ihn, vergleichbar mit der Pest. - Ein Typ, der im Leben noch nichts geleistet hat, möchte über ein Volk herrschen!

Seine Karriere:  Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal. - Noch nichts im Leben geleistet, ausser blöden Reden, die keiner hören will. Aber verfolgt nur den Link, den ich hier eingefügt habe. Dann wisst Ihr alles! - Man sollte vielleicht Mitleid mit einem haben, der mit 14 Jahren schon der Jungen Union beitritt. Solche Leute sind fürs Leben versaut. - Und noch eines:  Lasst ihn erst einmal einen Beruf erlernen, bevor er überhaupt mitreden kann.

 

Philipp Mißfelder - Eure Armut kotzt mich an

http:

Sehenswert ist auch das Interview mit Jochen Scholz

http://nuoviso.tv/themen/11-september/item/jochen-scholz

 

Montag, 24 Januar 2011.

Der ehemalige Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe, Jochen Scholz, weist im Interview auf die Diskrepanzen zwischen Berichterstattung und den tatsächlichen Gründen der deutschen Beteiligung am Jugoslawienkrieg im Jahre 1999 hin. Erklären kann er diesen Umstand, indem er diesen Krieg im Kosovo in ein lange geplantes Zukunftsszenario der Amerikaner einordnet. Scholz setzt ebenfalls seine Fragezeichen zu den Umständen der Anschläge des 11. September: Wie konnten 19 teppichmesserschwingende Studenten davon ausgehen, dass die komplette Flugabwehr der USA an diesem Tag versagt? Scholz gibt einen tiefen Einblick in die Ungereimtheiten unter militärischem Blickwinkel und erklärt überdies auch noch die wirkliche Bedeutung der "Global Missile Defense" in Polen und Tschechien.

Mit freundlichen Gruessen

seniora.org

 

Betrachtet das bitte nicht unbedingt als einen Brief an Mistfelder, sondern konzentriert Euch auf den Inhalt. - Es geht um diese Bündnisverpflichtungen und das seit Jahren stets zu beobachten war, dass unsere Regierungen unbedingt bei Kriegen mitmachen wollten. Es begann ja schon mit dem 11. 9. 2001, wo man uns einreden wollte, dass wir unser Land am Hindukusch verteidigen müssten. Damals wurde angeblich

 

 


 

 

So werden wir gesteuert! - Und die meisten Bürger merken es nicht einmal.

Das ist professionelle Manipulation mit GEZ-Gebühren!

 

Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft (ZAPP NDR)



 

 

Lügen im gefälschten Fernsehleben - ZAPP Medienmagazin - NDR


 

 

Ich möchte Euch hier einmal mit einer ganz

 

interessanten Seite bekannt machen,

die unser Rechtssystem anprangert!

Man muss nicht juristisch vorgebildet zu sein,

um das alles verstehen zu können.

 

 

 

 

 

Wie Geld funktioniert Teil 1 - Interessante Aspekte des Geldwesens

 

 

Wie Geld funktioniert Teil 2 - Interessante Aspekte des Geldwesens

 

 

Wie Geld funktioniert Teil 3 - Interessante Aspekte des Geldwesens



 


 

Das hat mir einer zugeschickt!

Wenn Du zuviel Wahrheit sprichst..

 

... wollen "die" dich kaltstellen...

 

Quelle:  http://www.patverfue.de/

 

Gefahrenabwehr BETREUUNGSBESCHLUSS :

 

PatVerfü® - spezielle Patientenverfügung
gegen psychiatrischen Zwang vom Amtsgericht Wedding und Spandau bestätigt!

Das Amtsgericht Wedding mit seinem Beschluss 51 XVII/7201 vom 08.11.2010 sowie das Amtsgericht Spandau mit seinem Beschluss 50 XVII T 8890/11 vom 29.03.2011 bestätigen, dass das Vorliegen einer PatVerfü® die Einrichtung einer Betreuung verhindert. Mit der PatVerfü® ist keine Zwangsbegutachtung für eine Entmündigung durch angebliche „Betreuung“ mehr möglich! Das ist eine Information, die der öffentlichen Meinung zugänglich gemacht werden muss, damit sich jeder vor der Willkür der Psychiater mit einer kostenlos im Internet zugänglichen PatVerfü® schützen kann.

Das UN-Hochkommissariat  für Menschenrechte hat bereits am 26.1.2009 gegenüber der UN-Generalversammlung schriftlich bestätigt, dass mit Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention (BRK) in Deutschland zum 1.1.2009 alle Psychiatrie-Sondergesetze mit dieser Konvention unvereinbar sind und jeweils abgeschafft werden müssen. Die sogenannte „öffentlich-rechtliche” zwangsweise Unterbringung und Zwangsbehandlung wird in Deutschland über Landesgesetze geregelt, die in den meisten Bundesländern „Psychisch Kranken Gesetze” (PsychKG), in drei Bundesländern „Unterbringungsgesetz” und in Hessen „Freiheitsentziehungsgesetz” genannt werden.
Die Eingangsvoraussetzung bei diesen Landesgesetzen ist die psychiatrische Begutachtung. Auch diese Begutachtung wird durch die PatVerfü® rechtswirksam unterbunden. Damit ist die PatVerfü® auch gegen diese Gesetze wirksam.


Psychiatrischer Zwang (welcher Art auch immer) ist eine Menschrechtsverletzung. Trotz vorgeblicher Psychiatrie-“Reformen“ sind die Zwangseinweisungen drastisch gestiegen (z. Zt. jährlich über 200.000 Menschen in der BRD). Seit dem 1.1.2009 wird der psychiatrische Zwang jedoch weiterhin ausgeübt, obwohl die psychiatrischen Zwangsgesetze gemäß Art. 14 der BRK illegal geworden sind. Trotzdem können sich inzwischen diejenigen Menschen davor schützen, die von dem neuen Patientenverfügungsgesetz wissen (ab 1.9.2009) und vorsorglich in einer speziellen Patientenverfügung, der PatVerfü®, schriftlich niederlegten, dass sie weder psychiatrisch diagnostiziert noch behandelt werden wollen. Jede/r andere sitzt sonst ohnmächtig in der Falle, wenn versucht wird, Zwang psychiatrisch-gerichtlich anzuordnen.

Der Riegel, der mit der PatVerfü®den psychiatrischen Zwangsmaßnahmen vorgeschoben wurde, ist ein fundamentaler Sieg gegen die Zwangspsychiatrie. Denn es ist nicht über Missbrauch in der Psychiatrie zu sprechen, weil die Zwangspsychiatrie an sich ein Missbrauch ist!

Inzwischen konnte aufgrund des beharrlichen Bestehens auf eine PatVerfü® die zwangsweise Begutachtung für eine sogenannte „Betreuung“ erfolgreich verhindert werden. Das war der Schlüssel, um die „Betreuung“ selbst unmöglich zu machen. Mit Erlaubnis des Betroffenen veröffentlichen wir diesen Beschluss des Amtsgericht Wedding. Der Beschluss dokumentiert, dass auch der sozialpsychiatrische Dienst Berlin-Mitte und der angeblich „sachverständige“ Gutachter verstanden haben, dass gegen die PatVerfü® keine Untersuchung und Diagnose mehr erfolgen darf.

Diesen Beschluss kommentiert Prof. Wolf-Dieter-Narr (Komitee für Grundrechte und Demokratie) in einem Fax an alle Amtsgerichte und an Psychiatrien mit geschlossenen Abteilungen in der BRD:


„Einfach, klar und zutreffend hat sich das Amtsgericht Wedding daran gehalten, was seit dem 1.9.2009 als Patientenverfügung durch den § 1901a rechtskräftig ins BGB eingefügt worden ist: Betreuender, angeblich psychiatrisch helfender Zwang, immer schon ein grundrechtlicher Widerspruch in sich selbst, ist ausgeschlossen.

Damit ist ein hanebüchener Beschluss des Amtsgerichts Witten aus dem Jahr 2009, bestätigt durch das nachfolgend irrende Landgericht Bochum, aufgehoben. Beide vertrauten rechtsblind einem professionsblind interessierten psychiatrischen Gutachter (zur Darstellung des Falls und der darüber hinausgehenden panischen Suche der DGPPN, den gewaltförmiger Psychiatrie nützlichen menschenwidrigen Zwang aufrechtzuerhalten - und das mithilfe eines fadenscheinigen Gutachtens des fahrlässigen Juristen Dirk Olzen aus Düsseldorf - siehe hier: oder die Kurzversion in Recht & Psychiatrie 4/2010).

Es gibt also Richter, in diesem Fall eine Richterin am AG Wedding, die auf der Grundlage unverkürzter Grundrechte ihr Rechtsverständnis nicht durch arrogante Vertreter eines Verbands der Psychiater aushöhlen lassen. Dieser Verband setzt das pseudowissenschaftlich begründete Professionsheil über das von (behinderten) Menschen und ihr unabdingbares Menschenrecht, über sich selbst auch so zu bestimmen, dass z.B. eine psychiatrische Untersuchung und Diagnose grundsätzlich untersagt ist.“

_____________________

Mehr Informationen finden Sie hier:


Ein sozialwissenschaftlich-juristisches Memorandum zur Geltung der Menschenrechte in der Bundesrepublik Deutschland“ (Langversion in: „Irren-Offensive. 30 Jahre Kampf für die Unteilbarkeit der Menschenrechte“, Verlag AG SPAK Bücher, im Internet veröffentlicht unter: www.die-bpe.de/memo.  Kurzversion siehe: Recht & Psychiatrie 4/2010 und hier im Internet:  http://www.die-bpe.de/r-und-p)

www.zwangspsychiatrie.de
www.die-bpe.de/stellungnahme
www.bt-portal.de/fileadmin/BT-Prax/downloads/Statistik_Betreungszahlen/Betreuungszahlen2005.pdf
www.freedom-of-thought.de/gegenanhoerung/gegenanhoerung_vortrag.html

Ergänzende Sendung bei 3SAT:
Zwangseinweisung
DEUTSCHLAND IM HOMOGENISIERUNGSWAHN


Jedes Jahr werden in Deutschland rund 200.000 Menschen in die Psychiatrie eingewiesen - doppelt so viele wie noch vor 15 Jahren. Manche Zwangseinweisung scheint übereilt zu sein. Wissenschaftler schätzen, dass sich jede zehnte Einweisung ohne Rechtsgrundlage vollzieht:


Endlich kann der Zwangspsychiatrie ein Riegel vorgeschoben werden!
Eine neue Patientenverfügung (PatVerfü®) macht´s möglich. Presseerklärung vom 18.6.2009: -> hier klicken

 

 

Pfändung: Jetzt dringend auf P-Konto umstellen

aktualisiert am 14.10.2011, 12:12 Uhr | Bernhard Vetter

 

Pfandsiegel: Gepfändete ohne P-Konto müssen aktiv werden (Foto: imago)

Pfandsiegel: Gepfändete ohne P-Konto müssen aktiv werden (Foto: imago)

 

Personen mit gepfändetem Konto könnten im Januar 2012 plötzlich ohne Bargeld dastehen. Grund sind Änderungen beim Pfändungsschutz, die dann in Kraft treten. Betroffen davon sind all jene Gepfändeten, die noch kein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) besitzen. Das P-Konto wird ab dem nächsten Jahr für diesen Personenkreis quasi zur Pflicht - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Gepfändeten müssen sich deshalb darum kümmern, einen Pfändungsschutz auf ihrem Konto einzurichten. Und das geht nur durch die Umwandlung in ein P-Konto, das alle Banken und Sparkassen anbieten müssen.

 

Alle Gepfändeten ohne P-Konto müssen sich kümmern

 

Die betroffenen Gepfändeten lassen sich in zwei große Gruppen unterteilen: Empfänger von Sozialleistungen und Bezieher von Arbeitseinkommen. Empfänger von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II (Hartz IV), Grundsicherung oder Rente hatten bisher 14 Tage Zeit, die Sozialleistungen vom Konto abzuheben, bevor das Geld für die Pfändung gesperrt wurde. Diese Frist fällt weg.

 

Bezieher von Arbeitseinkommen mussten sich vom Vollstreckungsgericht einen Pfändungsfreibetrag eintragen lassen, über den sie auf ihrem Girokonto verfügen konnten. Diese Bescheide sind entweder bis Jahresende befristet oder veraltet. Das Bundesjustizministerium ist hier nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen der Ansicht, dass die Bescheide unwirksam werden.

 

Erhöhung des Freibetrags oft umständlich

 

Auf dem P-Konto ist automatisch ein Beitrag von 1028,89 Euro vor der Pfändung geschützt. Insoweit ist die Umstellung unproblematisch. Schwierig wird es aber, wenn höhere Beträge geschützt werden sollen, zum Beispiel wenn Unterhaltspflichten bestehen. Hier würde es eigentlich reichen, die entsprechenden Sozialbescheide bei der Bank vorzulegen. Doch dabei kommt es zu Schwierigkeiten.

 

Pamela Wellmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sagte t-online.de, viele Banken akzeptierten die Sozialbescheide nicht und verlangten sogenannte Musterbescheinigungen, die beispielsweise von Schuldnerberatungen ausgestellt werden. "Das Gesetz ist kompliziert und regelt nicht genau, welcher Nachweis anerkannt werden muss", sagte Wellmann. Die Informationen seien außerdem noch nicht bei allen Banken bis zum letzten Mitarbeiter durchgedrungen. Darüberhinaus sei der betreffende Kundenkreis bei einigen Banken unbeliebt, sodass oft kein Interesse an einer einfachen Handhabung bestehe.

 

Die Jagd nach den Bescheinigungen

 

Die Betroffenen sollten sich deshalb auf einen Marathon von Pontius zu Pilatus einstellen, bis sie alle notwendigen Papiere zusammen haben. Ein weiterer Grund, nicht erst bis zum Jahresende zu warten. Vor allem gepfändete Bezieher von Arbeitseinkommen dürften laut Wellmann Probleme haben: "Familienkassen bescheinigen in der Regel nur das Kindergeld, Sozialleistungsträger nur für ihre Klienten, Arbeitgeber kennen das Gesetz oft nicht oder haben Angst vor Haftung. Außerdem spricht man seinen Arbeitgeber nicht immer gern darauf an."

 

Blieben noch Anwälte, die Gebühren nehmen, oder anerkannte Schuldnerberatungsstellen. Doch die seien oft überfüllt oder stellten die Bescheinigungen ebenfalls nur für Klienten aus, die bereits in der Beratung sind. Letzte Station seien die Gerichte, erklärte Wellmann: "Aber dort verlangt man wegen der gesetzlich festgelegten Subsidiarität, dass man es nachweislich zuerst woanders versucht hat." Weniger Handlungsbedarf haben lediglich Personen, denen erst im nächsten Jahr eine Pfändung droht. Sie haben vier Wochen Zeit für die Umwandlung des Kontos.

 

Böse Überraschung im Januar 2012

 

Nach Wellmanns Schätzung wurde erst die Hälfte der betreffenden Konten umgewandelt. Zahlreiche Personen mit laufenden Pfändungen dürften deshalb ab 1. Januar 2012 eine böse Überraschung erleben. Wenn das Konto nicht in ein P-Konto umgewandelt und der entsprechende Extra-Freibetrag eingetragen wurde, können die Kontoinhaber dann nämlich nicht mehr über das Guthaben verfügen.

 

Sie können kein Bargeld abheben, die Miete nicht überweisen - und auch Lastschriften werden nicht mehr ausgeführt. Wellmann rät den Betroffenen deshalb, rasch aktiv zu werden und das Konto in ein P-Konto umzuwandeln. Handelt es sich um ein Gemeinschaftskonto, muss es zunächst auf ein Einzelkonto umgestellt werden, denn das P-Konto ist nur für Einzelpersonen erlaubt. Außerdem darf jede Person nur ein P-Konto führen. Als Nachweis dafür gibt es einen Eintrag bei der Schufa und anderen Auskunfteien.

 

P-Konto ohne Extrakosten

 

Das P-Konto ist oft mit Leistungseinschränkungen verbunden - so gibt es beispielsweise meist keinen Überziehungsrahmen. Höhere Gebühren dürfen die Banken und Sparkassen für das P-Konto aber nicht verlangen, da sie die Leistungen aufgrund gesetzlicher Vorschriften erbringen müssen. Mehrere Finanzinstitute haben deshalb schon Abmahnungen von Verbraucherschützern akzeptiert. War das Girokonto bisher kostenlos, können für das P-Konto aber bei einigen Banken sehr wohl Gebühren anfallen.

 

http://wirtschaft.t-online.de/pfaendung-jetzt-dringend-auf-p-konto-umstellen/id_50509092/index

 

Rückschau: Kontopfändung

Wie sich Schuldner schützen können

 

Sendeanstalt und Sendedatum: BR, Samstag, 8. Oktober 2011

 

Es kann schneller gehen als man denkt: Eine Rechnung nicht bezahlt, die Mahnung ignoriert, dann kommt ein Mahnbescheid vom Gericht, auch den lässt man liegen, daraufhin schickt das Gericht den Vollstreckungsbescheid. Wird man auch dann noch nicht aktiv, kann der Gläubiger nach zwei Wochen das Konto pfänden.


Wichtig: Das Gericht prüft nicht, ob die Forderung berechtigt ist! Man muss selbst Widerspruch einlegen. Tatsächlich werden rund 350.000 Konten jeden Monat in Deutschland gepfändet.

Eine Kontopfändung kann schnell Existenz bedrohend sein, wenn das Geld für Lebensmittel fehlt und Miete, Strom, Heizung nicht überwiesen werden. Doch im Prinzip stehen jedem, egal wie hoch verschuldet, gut 1.000 Euro zum Leben zu. Die dürfen nicht gepfändet werden.

Doch Vorsicht: Wer diesen Pfändungsschutz künftig beanspruchen möchte, muss unter Umständen jetzt aktiv werden.

Das P-Konto

Der Grund: Das Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, erhält ab 2012 eine wichtige Rolle. Für den Kontoinhaber ist hier ein Guthaben von 1.028,89 Euro im Monat automatisch vor Pfändung geschützt.

http://www.daserste.de/ratgeber/geld_beitrag_dyn~uid,rr49wtm2vxn9vnjl~cm.asp

 

 

 

Das Bundesverfassungsgericht am 30.Juni 2009 zum sogenannten Lissabon-Vertrag in seiner Entscheidung 2 BvE 2/08 wörtlich und in Deutschland immer noch rechtsverbindlich:

 

 

“Das Grundgesetz ermächtigt die für Deutschland handelnden Organe nicht, durch einen Eintritt in einen Bundesstaat das Selbstbestimmungsrecht des Deutschen Volkes in Gestalt der völkerrechtlichen Souveränität Deutschlands aufzugeben. Dieser Schritt ist wegen der mit ihm verbundenen unwiderruflichen Souveränitätsübertragung auf ein neues Legitimationssubjekt allein dem unmittelbar erklärten Willen des Deutschen Volkes vorbehalten …

 

 

 

Das Grundgesetz setzt damit die souveräne Staatlichkeit Deutschlands nicht nur voraus, sondern garantiert sie auch. ..

 

 

 

Das Grundgesetz ermächtigt die deutschen Staatsorgane nicht, Hoheitsrechte derart zu übertragen, dass aus ihrer Ausübung heraus eigenständig weitere Zuständigkeiten für die Europäische Union begründet werden können. Es untersagt die Übertragung der Kompetenz-Kompetenz. ..

 

 

 

Auch eine weitgehende Verselbständigung politischer Herrschaft für die Europäische Union durch die Einräumung stetig vermehrter Zuständigkeiten und eine allmähliche Überwindung noch bestehender Einstimmigkeitserfordernisse oder bislang prägender Regularien der Staatengleichheit kann aus der Sicht des deutschen Verfassungsrechts allein aus der Handlungsfreiheit des selbstbestimmten Volkes heraus geschehen.”

 


Ein Gedicht von mir, aber nichts Besonderes. (was mir so spontan einfiel)

 

Wem gehört das deutsche Land und der Bürgergroll



Deutschland - ein Staat - das war einmal.
Inzwischen läuft alles ganz fatal.
Man machte daraus eine Ge - em - be - Ha
und verkauft es jetzt als Schnäppchen gar!

Und alles, wofür wir Jahrzehnte Steuern gezahlt,
womit das Land und die Bürger geprahlt,
unser Eigentum, dass wir geschaffen,
will man uns jetzt einfach wegraffen.

Vieles gehört schon irgendwelchen Investoren,
die hierzulande nichts verloren.
Firmen wurden aufgekauft,
der Inhalt dann gar ausverkauft,
Stück für Stück meistbietend versteigert,
was den Profit noch ordentlich steigert.

Die beschäftigten Arbeitnehmer braucht man nicht,
die bekommen HARTZ 4, als Obliegenheitspflicht.

Man verkaufte die Krankenhäuser, Altenheime und ähnlichen Institute,
man begründete es mit einer Verbesserung der Abläufe zu versuchen.
Zuerst drückte man die Löhne und entliess Leute über 45 brutal,
für die Bewohner und Patienten wurde der Notstand zur Qual.

Das alles hat unser einst schönes Land ruiniert,
während sich von unseren Politikern keiner geniert,
jedem Investor hohe Gewinne zuzusagen,
ohne jemals die Folgen zu tragen.

Alles geht zu Lasten der Steuerzahler,
die müssen sämtliche Verluste tragen.
Der Hofstaat der Politik ist von Lobbyisten umgarnt,
sie locken mit Spenden und Wünschen, - gut getarnt.
Sie betrachten den Staat als ihre Beute,
einschliesslich der darin lebenden Leute.

Den meisten Menschen ist das noch nicht klar,
sie verlassen sich auf die Politiker gar.
Viele haben aber allmählich die Schnauze voll,
es speichert sich so mancher Groll.

Den Reichen werden die Steuern erlassen,
zum Nachteil der grossen Massen.
Sie werden ausgequetscht,
mit psychologischen Tricks auch noch aufeinander gehetzt,
um abzulenken von der miesen Politik,
die uns Bürger bald bricht das Genick.

Die Wichtigtuer dieses Landes,
sind keine Menschen des Verstandes.
Sie gönnen Hartzern monatlich 5 Euro mehr
und eine Empörungslawine erhebt sich vom Arbeitgeber-Heer.

Sie wollen billige und willige Leute,
die sie behandeln können, wie ihre Beute.
Sie schämen sich nicht, öffentlich darüber zu reden,
einen Zwang zur Arbeit zu bewegen.
Jeder soll jede angebotene Arbeit verrichten,
sonst muss er auf seine Unterstützung gar verzichten.

Erst werden die Arbeitsplätze ins billige Ausland geschafft,
wodurch man hier diese Leiden schafft.
Danach nimmt man die arbeitslos gewordenen Leute in die Pflicht,
faul herumsitzen gibt es hier nicht!

Mit Ein-Euro-Jobs und anderen prekären Tätigkeiten,
sollen sie nun den Politikern beweisen,
dass sie zu arbeiten imstande,
und keine Faulpelze sind, hier im Lande.

Welche Eignungen und was Jahrzehnte im Beruf gelernt,
ist bei Hartz4 überhaupt nichts mehr wert.
Wer einmal in dieser Kategorie gelandet,
ist Freiwild und wird sofort geahndet,
als Kostenfaktor wird er nur noch betrachtet,
als Mensch sehr wenig geachtet.

Man stellt ihm viele Fallen und gerät er da hinein,
dann wird es monatelang sein Untergang sein.
Die Unterstützung wird gnadenlos reduziert,
völlig egal, wer dadurch verliert.
Und wenn es die ganze Familie betroffen,
keiner hat Skrupel, man verkündet es offen.

Das Leben ist sehr hart und grausam gelenkt,
während man die Reichen dauernd beschenkt.
Alles besteht nur noch aus Kosten und Zahlen,
womit sich die Typen auch noch prahlen.
Werte, wie Würde und Anstand werden nicht vermessen,
die Politiker haben diese Tugenden völlig vergessen.

Unser Land ist eine Hochburg für Verbrecher geworden,
täglich liest man von diesen Horden,
die unser Land mit kriminellen Taten zersetzen,
mit Lug und Trug die Menschen verletzen.

Uns wird so nach und nach alles genommen,
was wir uns zuvor alles mühsam erklommen.
Dafür wird`s den Banken serviert,
auch wenn der Bürger dadurch verliert.

Uns Bürgern reicht es, wir haben genug,
von diesem elenden Betrug.
Ob Stuttgart21 oder Verlängerung der Kernkraft,
wir Bürger wehren uns, mit aller Macht.
Spätestens bei den nächsten Wahlen,
werdet Ihr die Antwort erfahren.

Das Mass ist derweil mehr als voll,
bei den Bürgern lagert tiefer Groll.
Unerträgliche Lügen aus den Mäulern der ganzen Bagagen,
können wir einfach nicht mehr ertragen.

Verschwindet von Eurem Posten,
Ihr verschafft uns doch nur Kosten.
Ihr seid unwürdig, ein Volk zu regieren,
es mit massiven Lügen zu dirigieren!

Wir wollen diesen Dreck nicht mehr ertragen,
hört man überall in diesen Tagen!
Nehmt die Beine in die Hand
und verschwindet in ein anderes Land.

 

Christel

 


 

 

Selenz` Kommentar 29. September 2010                   www.hans-joachim-selenz.de

Partei-Finanzen auf dem Prüfstand
(* siehe : Selenz` Kommentar 10. März 2010  „Kreative Parteienfinanzierung“)

Die SPD greift die CDU wegen deren Wahlkampf-Finanzierung massiv  an. Thomas Oppermann, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion, äußert sich dazu bei „Madsack im Gespräch“:
„Die Vorgänge  in Wolfsburg, wenn die Berichtserstattung darüber  zutreffend  ist,  sind  schon eine große  Katastrophe  für  unser  demokratisches  Gemeinwesen.  Dass  da  Leute  sich  eine  öffentliche
Einrichtung quasi unterworfen haben, um sie zu einer Parteizentrale der CDU auszubauen, ist ein unerhörter Vorgang. Das muss natürlich genau aufgeklärt werden.  Ich weiß nicht, was Christian Wulff gewusst hat und kann das auch nicht wissen….. Ich bin sicher, dieser Vorgang ist so gravierend,  dass  er  lückenlos  aufgeklärt  werden  muss.  Die  Staatsanwaltschaft  ermittelt  bereits…..        
Der Bundestagspräsident ermittelt ebenfalls. Denn es  spricht einiges dafür, dass hier auch durch die  Inanspruchnahme  von öffentlichen Ressourcen  eine  verdeckte Finanzierung des Wahlkampfes
der CDU stattgefunden hat. Und dann wären erhebliche Strafzahlungen die konsequente Antwort“.

Dem Genossen Oppermann spielt hier das Gedächtnis einen bösen Streich. Bevor er sich aus dem Fenster lehnt, sollte er in den eigenen Laden schauen. In seiner Ausgabe 5 aus dem Jahre 1998 berichtete der STERN unter der Überschrift „Sozialdemokraten: Neues aus dem roten Intriganten-Stadl“ darüber, wie die SPD ihre Wahlkämpfe managte. Bodo Hombach wird darin ganz offen als
„Schröders Wahlkampfberater“  bezeichnet. Wikipedia  schreibt  dazu:  „In  den  1980er  und  1990er Jahren leitete Hombach eine Reihe von Wahlkämpfen der NRW- und der Bundes-SPD, die schließlich 1998 zur Übernahme der Bundesregierung führten. Er galt als geschickter Wahlkampfstratege und Schöpfer des bekannten Slogans „Wir in Nordrhein-Westfalen“.“ Hombach war in den Jahren 1991  bis  1998 Geschäftsführer  der Preussag Handel GmbH  in Düsseldorf. Die WestLB  und  ihre Tochter Preussag AG fungierten damals als Personal- und Finanz-Spielwiesen der NRW-SPD.   

In  meinem  Buch  „Wildwest  auf  der  Chefetage“  habe  ich  meine  Beobachtungen  während  des Schröder-Wahlkampfes  in  Niedersachsen  festgehalten:  „Doris  (Schröder-Köpf)  hörte  unserem
Gespräch aufmerksam zu. Zwischendurch unterhalten wir uns über Bodo Hombach. Seine Lobbyarbeit  für die SPD hatte die Ausmaße eines Fulltime-Jobs angenommen. Das war von der NRW-
SPD, die ihn auf diesen Posten bugsiert hatte, sicherlich auch so geplant. Die SPD sparte auf diese Weise eine Menge Geld. Als MdL in Düsseldorf konnte er in seiner Funktion und mit seinen Verbindungen auch einiges für die Stahlgesellschaft bewegen. Seinen Geschäftsbereich managte er zudem professionell. Wenn wir allerdings aus der Preussag raus sind, wird sich  trotzdem einiges ändern  müssen. Wir  sind dann  schließlich keine SPD-Firma mehr“. Als Schröders „NRW-Parteifreunde“ in  der  Endphase  des  Wahlkampfs  in  Niedersachsen  versuchten,  die  Preussag  Stahl  AG  hinter seinem Rücken ins Ausland zu verkaufen, griff Bodo Hombach sogar öffentlich ein. Mit dem wenig feinen,  aber  zutreffenden Begriff „Riesenscheiße“ bezeichnete Gerhard Schröder  im  Januar 1998 den Versuch  der NRW-Genossen,  ihm  auf  der  Zielgeraden  die Beine wegzureißen. Der  STERN 5/1998 schreibt dazu ganz arglos:„Bodo Hombach, Schröders Wahlkampfberater, kann es ebenfalls nicht fassen:„Die hätten mitten in der heißen Wahlkampfphase einen Clown aus Schröder gemacht, und die Arbeiter hätten ihm zu Recht die Stahlbarren in die Fenster der Staatskanzlei geschmissen". Zuvor hatte Hombach bereits erfolgreich einige Wahlkämpfe von Johannes Rau geleitet (s. o.).

Bereits am 19. Februar 1998, dem Tag an dem der Stahlbereich von der Preussag abgetrennt wurde, setzte  ich Bodo Hombach  den Stuhl  vor  die Tür. Es war  die Endphase  des Wahlkampfes  an  der Leine: „Von dort (Düsseldorf) ist sogar extra auch Bodo Hombach gekommen. Schließlich steht die Wahl vor der Tür“.…..„Für Bodo gibt es an diesem Abend noch eine Überraschung. Ich bitte ihn, sich nach der Herauslösung der Stahlgesellschaft aus der Preussag umgehend zu entscheiden, was er in Zukunft machen wolle. Eine weitere Bezahlung als Wahlkampfmanager von Gerhard Schröder
sei bei der neuen Salzgitter AG nicht mehr drin, obwohl er seinen Geschäftsbereich in der Düsseldorfer  Zentrale  der Handelstochter  durchaus  im Griff  hat. Entweder Geschäftsführer  im Handel
oder Politiker. „So habe ich das noch nie gesehen“, ist sein spontaner Kommentar.“ Die Republik ist in weiten Teilen längst eine Beute der etablierten Parteien. Heute sponsert die staatlich kontrollierte Salzgitter AG sogar ganz dreist und offen die Partei-Postille der niedersächsischen CDU (*). 

Peine, den 29. September 2010                                            gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

 

 

Selenz` Kommentar 10. März 2010                          www.hans-joachim-selenz.de

Kreative Parteienfinanzierung


Die  Stellung  der  Politischen  Parteien  in Deutschland wird  durch Artikel  21  des Grundgesetzes definiert.  Danach  wirken  die  Parteien  bei  der  politischen Willensbildung  des  Volkes mit.  Ihre Gründung  ist frei.  Ihre  innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Über die Herkunft und die Verwendung  ihrer Mittel müssen  sie öffentlich Rechenschaft  ablegen. Ebenso über  ihr Vermögen. Die Höhe der  staatlichen Zahlungen  an die Parteien  richtet  sich nach deren Zweitstimmenanteilen  bei  der  Bundestagswahl,  bzw.  den  Landtagswahlen.  Für  die  ersten  vier Millionen  Stimmen  kassieren  die  Parteien  je  85  Cent.  Für  alle  weiteren  Stimmen  beträgt  die
Zuwendung  70 Cent.  Im Durchschnitt  finanzieren  sich  die  Parteien  in Deutschland  zu  etwa  15 Prozent [1]  durch Parteispenden. Natürliche ebenso wie juristische Personen dürfen in unbegrenzter Höhe  spenden. Die  Parteien  erhalten  zudem  für  ihre  Spendeneinnahmen  noch  einen  staatlichen Zuschuss. Der bringt für jeden Euro, den die Parteien durch Spenden oder auch durch die Beiträge ihrer Mitglieder selbst kassieren, zusätzlich 38 Cent  in die Parteikasse. Die Parteien müssen sich weiterhin laut Grundgesetz mindestens zur Hälfte selbst finanzieren. Die staatlichen Zu-Zahlungen an die Parteien dürfen also die Spendeneinnahmen und die Mitgliedsbeiträge nicht überschreiten.

Die etablierten Parteien haben sich in diesem Finanzrahmen inzwischen bestens eingerichtet. Die SPD nimmt über ihre Medienholding DDVG (Deutschen Druck- und Verlags-Gesellschaft), nicht nur Millionensummen ein. Gleichzeitig kann sie - ganz nebenbei - durch  ihre SPD-Medien sogar noch die politische Willensbildung beeinflussen. Viele Leser wissen nämlich gar nicht, dass „ihre“ Zeitung ein SPD-Blatt ist. Ob den Müttern und Vätern des Grundgesetzes allerdings eine derartige
Mitwirkung einer Partei an der Willensbildung des Volkes vorschwebte, ist durchaus fraglich. Der SPD-Anteil an einer DDVG-Zeitung  sollte zumindest auf der Titelseite offen angezeigt werden.
Dann könnte sich das lesende Volk sehr viel leichter seinen eigenen politischen Willen bilden.

Die CDU hat derart sprudelnde Geldquellen wie die DDVG nicht vorzuweisen. Dafür kassiert sie in aller Regel zusammen mit der CSU deutlich mehr an Spenden als die SPD. Und das sowohl von juristischen wie auch von natürlichen Personen. Manchmal sogar von Toten. Denn Geld benötigen politische Parteien praktisch  immer. Drum sind die Kassen zu oft  leer. Um sie wieder zu  füllen, kommen daher sowohl Partei-Genossen als auch Partei-Freunde bisweilen auf die tollsten Ideen.

Der jüngst bekannt gewordene Coup der CDU, Ihre Spitzenleute in den Ländern nach dem Motto „Rent a Ministerpräsident“ zu vermieten, kam nicht gut an. Da geht man in Niedersachsen intelligenter vor. Vom Harz bis an das Meer kassiert man still und leise. Seit die neue First Lady Bettina Wulff  in der Staatskanzlei regiert, ist das Spendenwesen bei der CDU neu organisiert. Sie ist seit Juni 2009 Pressereferentin der Rossmann GmbH. Ganz offiziell. In der März-Ausgabe der CDU-Postille für Niedersachsen füllt die Drogerie-Kette zwei komplette Reklameseiten. Das Motto von Firmenchef  Dirk  Rossmann  lautet:  „Unsere  Besten“.  Sein  CDU-Sponsoring  lässt  sich  Unternehmer Rossmann  etwas  kosten. Das  ist  seine Privat-Sache. Es  ist  sein Geld. Damit  ist  es OK.
Auch die Doppelseite von Vattenfall - Motto: „Strom für saubere Luft“ - ist nicht zu beanstanden. 

Unter einem ganz anderen Motto wirbt die Salzgitter AG. Ebenfalls mit zwei Reklameseiten. Das Atomium  in Brüssel glänzt dort mit  einem  filigranen Anbau. Der Slogan  signalisiert  technische Kompetenz: „Was auch  immer sie vorhaben“. Politisch  ist das Vorhaben  indes durchaus problematisch. Im Gegensatz zu Rossmann und Vattenfall hält das Land Niedersachsen aktuell nämlich 26,48 Prozent der Aktien der Salzgitter AG. Niedersachsen hat damit eine Sperrminorität an dem
Dax-Unternehmen. Gerhard Schröder kaufte die Salzgitter AG am 9. Januar 1998 vom Chef der West  LB,  Friedel Neuber. Das  Landesunternehmen  finanziert mithin  das  Parteiblatt  der Regierungspartei CDU. Im Aufsichtsrat sitzt aktuell Dr. Lothar Hagebölling, Chef der Staatskanzlei  in Hannover. Hat Herr Hagebölling da ein wenig nachgeholfen? Waren Manager und Aufsichtsräte zu servil? „Was auch immer Sie vorhaben“ - das Motto der Salzgitter AG  erscheint jedenfalls in ganz neuem Licht. Und die Parteienfinanzierung zwischen Harz und Meer wird immer kreativer.  

Peine, den 10. März 2010                                                   gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

 


 

 

Wohin mit den "Unter-Drei-Jährigen" ?

Kinder werden heute nicht mehr geboren, weil sich Paare eine Familie wünschen.
Kinder erfüllen heutzutage zwei gesellschaftliche Funktionen:
- Sie dienen der Wohlstandssicherung einer durch Kindermangel bedrohten Gesellschaft.
- Und sie geben berufstätigen Frauen, indem sie zu Müttern werden, das Gefühl, ein vollwertiger Mensch zu sein.
Das hat Konsequenzen!

 

Denn es schafft Konfliktsituationen, die zu Lasten unserer Kinder gehen und die verdeutlichen, dass wir Väter bei diesem "Vorhaben" zu Randfiguren degradiert werden. Randfiguren deswegen, weil Väter nach Zeugung nicht mehr benötigt werden - allenfalls noch als Zahlesel. Denn die Betreuung der Kinder ist von vornherein Müttersache!

Ihnen steht 'de lege artis' immer das Sorgerecht zu.
Unverheiratete Väter können ihren Kindern insoweit nur nach Maßgabe des § 1626a BGB nützlich sein.

Das ist nicht ganz unproblematisch hatte das BVerfG in seinem Urteil vom 29. Januar 2003 festgestellt und gleichzeitig der Politik den Auftrag erteilt, zu prüfen, ob sich im Wege des gesellschaftlichen Wandels die These aufrechterhalten läßt, dass Mütter von vornherein als einzige zuverlässige Bezugsperson für Neugeborene in Betracht kommen, während (die ansonsten umherstreunenden ?) nichtehelichen Väter sich zunächst mit einem sorgfältigen Kassensturz um ihre Zukunft Gedanken machen sollen.

Gegen eine Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz hatte das BVerfG darüber hinaus keine Bedenken.....

Anders sieht das ganz offensichtlich der europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGHMR).
Dieser hat nämlich in seinem Urteil (Zaunegger ./. Deutschland) festgehalten, dass die Nichtbeachtung des Verhältnismäßigkeitsprinzips bei der Anwendung des § 1626a BGB zu einer Verletzung des Gleichheitssatzes führt und insoweit gegen europäisches Menschenrecht verstößt.
Ein solches Urteil läßt sich vor dem Hintergrund der Entscheidung des BVerfG nur als schallende Ohrfeige für das höchste deutsche Gericht werten.

 

Die Sorgerechtszuweisung an unverheiratete Väter von der willkürlichen Zustimmung einer Mutter abhängig zu machen ohne das Regelinstrumentarium, dass dem bei der Erteilung oder dem Entzug des geminsamen Sorgerechts verheirateter Eltern vergleichbar ist, anzuwenden, ist Unrecht!

Das konnte man die Spatzen schon lange vorher von den Dächern trillern hören und jede Großmutter mit einem Funken Rechtsgespür wusste es auch.


Das BVerfG benötigte viel wissenschaftliches Geschreibsel, um an dieser Erkenntnis eines jeden durchschnittlich gebildeten Normalbürgers vorbei zu urteilen!

Aber auch die Exekutive, also die sich mit dem Problem bei der Eintragung des Sorgerechts beschäftigenden Register bei den Jugendämtern, ignorieren weiterhin die Rechtsprechung des höchsten europäischen Gerichts mit der Begründung, es sei über einen Einzelfall entschieden worden, was auf den Bestand und die Gültigkeit des § 1626a BGB keinen unmittelbaren Einfluss hätte!

Man verstößt insoweit nicht nur gegen Menschenrechte, sondern mißachtet auch Art. 20 Abs. 3 GG, wonach die vollziehende Gewalt (Exekutive!) und die Rechtsprechung an Gesetz und Recht gebunden sind.

In diesem Zusammenhang hat das BVerfG schon mehrfach darauf hingewiesen, dass bei der Auslegung der Verfassung und des einfachen Rechts die Rechsprechung des EuGH und im Hinblick auf Konventionsrecht die des EuGHMR zu beachten sind. Diese Interprätationsprärogative der Hüter des europäischen Rechts bewirkt nicht zuletzt, dass unter "Recht" i.S.d. Art. 20 Abs. 3 GG auch europäisches Recht und die Rechsprechung der Gerichte dazu zu verstehen ist.

Was also, muss man sich nach Allem fragen, steckt wirklich dahinter, wenn Deutschland an seinem familienfeindlichen Unrecht fest hält und den nichtehelichen Vater von der elterlichen Veranwortung weiterhin ausschliesst, sich aber gleichzeitig mit allen Mitteln bemüht, unter dreijährige Kinder aus den Familien zu nehmen, um sie staatlicher Obhut und Verwaltung zuzuführen?

Elternpflichten will in unserem Land offensichtlich der Staat übernehmen.
Dabei soll es aber bei den gewohnten Rollen verbleiben: zwar überträgt die Mutter -die nun nicht mehr betreut- ihre Unterhaltspflicht auf den Staat. Sie bleibt aber in der Regel sorgeberechtigt, während der -nichteheliche- Vater unabhängig von der Höhe seines Einkommens barunterhaltspflichtig bleibt (notfalls im Wege einer fiktiven Unterhaltsfestsetzung).

 

Mit anderen Worten:
die Mutter darf arbeiten - der Vater muss arbeiten!

Oder:
Die Sache ist die, der Umstand ist der!
Die Kinder kriegt sie, bezahlen muss er!

Es besteht somit ein zwingendes Erfordernis genügend dumme Väter zu finden, denen nicht schon bei der Zeugung alle Alarmsirenen heulen! Dumm müssen sie sein, um nicht zu erkennen, dass ihnen das gemeinsame Kind genommen wird, damit eine Mutter, die sich weigert, dem Vater die Betreuung zu überlassen, sich unter Verwirklichung eines erfüllten Berufslebens ihrer Unterhaltspflicht straflos entziehen kann.

Eine gesellschaftspolitisches Vorhaben, das Erbrechen auslöst!


Väter mit dem redlichem Wunsch nach einer Familie mit Kindern: Laßt Euch nicht verarschen.
Feministischer Profilierungswahn wird Euer Leben zerstören.

Deswegen: Kein Kind ohne Sorgerechtsvereinbarung! Keinen Barunterhalt ohne Sorgerecht!

 

 

 

 

 

 

 

 

Es reicht uns! - Wenn Euch das Volk nicht passt, dann sucht Euch ein anderes!

Wir wollen in Würde und ohne Angst leben!

Wenn Ihr Krieg wollt, dann geht doch hin und meldet Euch!

Lasst uns und unsere Kinder in Frieden leben!

 

 

 

 

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Wir haben genug von Euren Taten!

Wir haben seit Jahren die Gürtel enger geschnallt,

während Ihr Eure erweitert habt!

Dem Volk das Sparen verordnen

und selber prasst Ihr ständig drauf los!

 

 

 

 


 

 


 

 

Der Aufbau einer Truppe gegen den „inneren Feind“ ist weit fortgeschritten -

Von ULRICH SANDER, 26. Oktober 2009 -

Deutschland verfügt über eine neue unbekannte Heimatarmee. 441 Kommandos aus jeweils zwölf ständig einsetzbaren Reservisten sind in sämtlichen kreisfreien Städten, Landkreisen und Regierungsbezirken eingerichtet worden. Sie stehen unter dem Kommando der Bundeswehrführung und haben kurzfristig Zugriff auf weitere rund 80.000 bis 100.000 speziell ausgebildete Reservisten. Eingebunden in die zivilen Katastrophenschutzstäbe, erhalten sie Einsicht in die Bereitschaftsstände von zivilen Behörden, Polizei, technischem Hilfswerk und Feuerwehr. Sie sollen vor allem den Katastrophenschutz verbessern. (1) Doch was ist außerdem ihre Aufgabe? Und wie kam es zu dieser zusätzlichen Armee mit einer Truppenstärke von ca. 5300 Männern und Frauen - plus X? Am 17. Februar 2005 wurde des Nachts vom Bundestag das Gesetz über die Neuordnung der Reserve der Streitkräfte und zur Rechtsbereinigung des Wehrpflichtgesetzes beschlossen. Ohne mündliche Aussprache – und fast ohne Berichterstattung der Medien. Der Kern des Gesetzes ist die Anhebung des Alters auf 60 Jahre, bis zu dem Zeitsoldaten als Reservisten zu Einsätzen mobilisiert werden können, die sich dazu bereit erklärten. Reservistinnen und Reservisten sollen in den Umbau – man sagt hier Transformation - der Bundeswehr von einer Verteidigungsarmee zu einer weltweit agierenden Interventionsarmee aktiv einbezogen werden. Mit § 6c des Gesetzes wird der Einsatz der Bundeswehr im Inneren der Bundesrepublik Deutschland geregelt. Er weist Reservistinnen und Reservisten entsprechende Aufgaben zu. (2)

Und hier noch ganz wichtig:


Von verschiedenen Hilfsorganisationen wurde bereits Kritik an dem Konzept der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit  - ZMZ Äußeres besteht darin, dass sich das Risiko für die zivilen Kräfte erhöht, Ziel von gewalttätigen Aktionen zu werden, da sie vor allem für die Bevölkerung vor Ort oft nur schwer von den militärischen Akteuren zu unterscheiden sind und somit als potentielle Feinde wahrgenommen werden. Außerdem wird durch die Zusammenarbeit von zivilen mit militärischen Akteuren die Neutralität der zivilen Helfer und Helferinnen in Frage gestellt, sodass diese möglicherweise in den Konflikt mit einbezogen werden. Oft besteht die Aufgabe ziviler Organisationen unter anderem darin, als Vermittler zwischen den Konfliktparteien zu agieren, wofür eine neutrale Haltung natürlich unverzichtbar ist. Zudem besteht die Gefahr, dass zivile Akteure in ihrer Forderung nach Gewaltfreiheit nicht mehr ernst genommen werden, wenn sie sich selber auf den Schutz des Militärs verlassen und mit ihm kooperieren. Des weiteren haben zivile nichtstaatliche Akteure eine Verantwortung gegenüber ihren Mitgliedern und Spendern sowie ihren meist humanitären Zielen. Vor allem bei einem unrechtmäßigen Handeln des Militärs müssen sie sich daher deutlich von diesem distanzieren.
Ein weiterer Kritikpunkt ergibt sich aus der Finanzierung von ZMZ–Einsätzen: Diese werden teilweise vom Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, nationalen und internationalen Organisationen sowie Privatpersonen finanziert. Somit fließt diesen Einsätzen und damit auch dem Militär Geld zu, das ansonsten für zivile Organisationen oder für den Einsatz von zivilen Friedensfachkräften verwendet werden könnte.

Es begann beim G8-Gipfel 2007

In diesem Beitrag soll der bisher unterentwickelten Kritik an der ZMZ Inneres Raum gegeben werden. In größerem Umfang wurde sie bekannt beim Einsatz bei sogenannten Großereignissen wie dem G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm und dem Nato-Gipfel im Frühjahr 2009 in Kehl und Straßburg. In einer Antwort der Bundesregierung an den Bundestag schließt das Bundesverteidigungsministerium nicht aus, dass die ZMZ-Kommandos bei Demonstrationen zum Einsatz kommen. Dies obliege allein den Landesbehörden. Selbst der Militäreinsatz anlässlich von Streiks im Transport-, Energie- oder Gesundheitswesen sowie bei der Müllabfuhr wird nicht ausgeschlossen - eine Entscheidung darüber sei „dem jeweiligen Einzelfall vorbehalten“. (7)

 

Ich habe nur Ausschnitte des Artikels gewählt. Bitte alles lesen. Für mich ist das eine Bestätigung meiner Annahme. Ich hatte Ende 2005 einen Artikel gefunden, wo das Wehrdiensthöchstalter von 45 auf 60 Jahre hochgesetzt werden sollte und fand dann Anfag 2006 auch die Bestätigung dafür auf der Seite der Bundeswehr. Auf meiner alten Homepage gab ich auch Links für diese Tatsache bekannt. Leider funktionierte bald keiner mehr davon. Obwohl ich im Internet danach suchte, fand ich keinen weiteren Hinweis mehr darauf!
Erinnert Ihr Euch 2007 an Heiligendamm?? Das war ein kleiner Vorgeschmack von dem, was künftig auf uns einprasseln wird. -
Leider kann ich mich hier an dieser Stelle nicht so auslassen, wie ich es tun möchte.

Wer ist jetzt der "schwarze Block"?? - Dämmert es jetzt? 
Bitte beachtet die Finanzierung von ZMZ-Einsätze:  Sie werden teilweise sogar von der nationalen und internationalen Wirtschaft finanziert!!!!!!!!!! Pfui, sage ich nur!
Und das Ganze nennt man dann noch Demokratie!


Also liebe Reservisten, macht Euch bereit. - Demnächst dürft Ihr gegen Eure eigenen Mitbürger, Verwandte, Freunde und Bekannte auf Befehl losprügeln, wenn die gegen Missstände im Lande demonstrieren oder gar streiken. - Das verursacht der Wirtschaft nämlich einen Schaden, den man abwehren muss. Und dafür stellen grosse Konzerne dann auch Taler zur Verfügung!
Man reiche mir ein Beissholz. Führt Euch bitte dieses alles genau vor Augen. - Welch widerwärtigen Zustände in diesem Land. Natürlich hat man das den Amis nachgemacht! - Es nennt sich Heimatschutz. -
Liebe Reservisten, überlegt Euch bitte Euer Tun genau. - Ähnliche Vorgänge hatten wir schon einmal! - Ich hoffte, dass allen dieses Beispiel reichte und es sich nicht wiederholen würde.
Ich möchte alle Leser bitten, den originalen Artikel überall hin zu verbreiten, damit den Bürgern mal die Augen aufgehen!

 

Vielleicht passt hierzu auch noch die Meldung, dass Daimler vorab, vor einer Einstellung, schon eine Blutabgabe fordert. So möchten das die Konzerne gerne:
Die Arbeitnehmer in allen Bereichen mit Videos kontrollieren können, sie an Streiks zu hindern, ihnen alle Rechte nehmen und vor allen Dingen schon vor dem Einstellen auf Krankheiten untersuchen zu können. Vielleicht wäre es heimlich auch noch möglich, etwas über das Erbgut in Erfahrung zu bringen. - Beim Widersetzen käme dann die "Fast geheime Armee" ins Spiel, die mit entsprechenden Rechten ausgerüstet würde!

Glaubt nicht, dass ich übertreibe. - Wenn Ihr Sklaven werden wollt, dann lasst es mit Euch geschehen!

Und wenn nicht? - Na, den Weg kennt Ihr ja! - Ich sehe es deutlich vor Augen, was geschehen wird und mir treibt es Tränen in die Augen, wenn ich sehe, mit welcher Gleichgültigkeit meine Mitmenschen durchs Leben gehen!

 

http://www.hintergrund.de/index.php/politik/inland/eine-fast-geheime-armee.html

 

 


 

 

10 Schritte aus Naomi Wolfs "10 einfache Schritte in die US-faschistische Diktatur und die Situation in Deutschland":


1. Schaffung eines furchteinflößenden Feindes im In- und Ausland

 

Diese Rolle spielen die sattsam bekannten islamistischen Terroristen, die angeblich überall sind und jederzeit und überall zuschlagen könnten.  - Eingetroffen!


 

2. Schaffung von Konzentrationslagern (Gulags)

Das brauchen wir in Deutschland nicht zu tun, da hat der Große Bruder schon vorgesorgt mit seinen z.T. geheimen CIA-Gefängnissen und seinen für Millionen Insassen bereitstehenden detention camps. Viehwaggons als Transportmittel sind out, Flugzeuge sind in. -Zumindest ist man behilflich geworden!
Oder sind hier schon einige bekannt?
- Ich schätze ja!

3. Einsatz von Schlägertrupps


Diese Funktion wird in Deutschland wohl zunehmend der - ursprünglich links-autonom orientierte und längst vom Verfassungsschutz unterwanderte und subtil gesteuerte - Schwarze Block erfüllen. Die Verheizung von Polizeikräften am 02.06.2007 in Rostock hatte den Effekt, wenn nicht sogar den Zweck, dass nun für den Durchschnittsbürger nicht nur nachvollziebar wird, wenn Forderungen nach erweiterten Befugnissen für die Polizei und nach immer extremeren Sicherheitsmaßnahmen lauter werden, sondern dass er sie sogar begrüßt. Bei den Einwohnern der Hansestadt ist aus dem anfänglichen Entsetzen über die Ausschreitungen vor ihrer Haustür ein tiefes Misstrauen gegen alle Demonstranten geworden. (NDR)
Durch die krawallfördernde Strategie des Polizeieinsatzes am 02.06.2007 wurde darüberhinaus der Eindruck erweckt, die Polizei habe gar nicht genug Möglichkeiten, sich selbst und die Bürger vor solcher Randale zu schützen. Rufe nach noch schwererer Bewaffnung der Polizei werden laut, Unterbindungsgewahrsam wird erneut gefordert, die Ausrüstung der Polizei mit wirksamen Distanzwaffen, der Einsatz der Bundeswehr im Inneren etc. Prompt fordern Kommentatoren in verschiedenen Online-Diskussionen den Einsatz von Gummigeschossen, wie sie auch von der ungarischen Polizei gegen die Bevölkerung eingesetzt wurden. Nicht mehr lange, und dann ist die Bevölkerung soweit, dass sie auch den Einsatz von Mikrowellenwaffen akzeptiert, die längst entwickelt sind und ab 2010 offiziell eingesetzt werden sollen. Eingetroffen - NPD spielt auch eine grosse Rolle!

4. Einrichtung eines internen Überwachungssystems


Polizei und Geheimdienste vernetzen ab Herbst 2007 ihre Datenbanken, sämtliche Telefongespräche und die Internetnutzung aller Bürger werden für zwei Jahre gespeichert. Hinzu kommen biometrische Datenspeicherung aller Bürger und die RFID-Überwachung. Alles zur Sicherheit des Bürgers vor Terroristen und Chaoten. Und zu seiner Kontrolle. - Eingetroffen!

5. Schikanierung von Bürgergruppen

 

Bürger, die sich auf missliebige Weise politisch engagieren, können dann mit Leichtigkeit kriminalisiert, verfolgt und schikaniert werden. In den USA gibt es bereits lange Listen mit Zehntausenden von US-Bürgern, denen nicht mehr gestattet wird, ein Flugzeug zu benutzen US-Bürger brauchen dann für jeden bezahlten Job eine Genehmigung des Heimatschutzministeriums. Das Gesetz dafür wurde gerade verabschiedet. Noch gibt es ein solches Arbeitsverbot auf Gesetzesgrundlage in Deutschland nicht. Eine etwaige weitere Entwicklung in diese Richtung sollte sorgfältig beobachtet werden. -
HARTZ 4 - Faulenzer - Sozialschmarotzer - Zwangsarbeitsforderungen - Umzugszwang - Beoachtungen durch Detektive - dürfen die Stadt ohne Genehmigung nicht verlassen- müssen immer erreichbar sein - werden schikaniert
- Eingetroffen, gibt es!

6. Willkürliche Verhaftungen

 

Finden in Deutschland bisher noch nicht statt, die Gesetzlage erlaubt es noch nicht. Doch die Instrumente des Unterbindungsgewahrsams und der Vorbeugehaft werden sicher bald bei Bedarf für jeden zur Verfügung stehen, der in Deutschland in den Verdacht gerät, ein Terrorist oder Chaot zu sein. - Gibt es schon - eingetroffen!

7. Gleichschaltung einflussreicher Personenkreise

 

Dieser Prozess scheint in Deutschland noch nicht so weit fortgeschritten zu sein wie in den USA, wo eine kritische politische Haltung einer erfolgreichen Karriere bereits sehr im Wege steht. Ansätze dazu gibt es aber auch schon in Deutschland, besonders im Bereich der Medien und PR-Agenturen. - Eingetroffen!

8. Kontrolle der Presse

 

Dieser Prozess dagegen ist in Deutschland bereits sehr weit fortgeschritten, wie an der überwiegend einseitigen Berichterstattung über die Vorgänge in Rostock zu sehen ist. Es herrscht für den Bedarfsfall bereits ein flächendeckendes System weitgehend gleichgeschalteter Berichterstattung in den privaten und öffentlich-rechtlichen Medien vor, aus denen der Großteil der Deutschen seine Informationen bezieht. Eingetroffen!

9. Kritik gilt als Landesverrat

 

Wer an der herrschenden Politik Widerspruch übt oder z.B. gegen die nationalen Sicherheitsinteressen opponiert, macht sich des Landesverrates schuldig. Dieser schwerwiegende Straftatbestand rechtfertigt in Amerika sogar die Todesstrafe. Es zeichnen sich Tendenzen ab, die Anwendbarkeit dieses Gesetzes zu erweitern, wie Naomi Wolf nachweist. Noch ist Deutschland von einer derartigen Situation weit entfernt. - Es wird dran gearbeitet.

10. Abschaffung des Rechtsstaats

 

Das Ende des Rechtsstaates erfolgt nicht per Staatsstreich, sondern zunächst peu à peu. Dazu wird per Gesetz immer mehr Macht aus der Hand demokratisch gewählter Organe in die Hand Einzelner verlagert, vor allem in Fragen der Inneren und Äußeren Sicherheit. Dann braucht nur noch eine Notsituation abgewartet oder herbeigeführt zu werden, und aus ist es erstmal mit der Demokratie, denn Sicherheit bzw. (inter)nationale Interessen gehen vor.


Die Vogelgrippe diente dem Austesten. - Mit der Schweinegrippe wurde es jetzt ernst. -

In den USA wurde am 24. Oktober 2009 der Notstand ausgerufen!


Die Notstandssituation könnte z.B. eine weltweite Wirtschaftskrise sein, ausgelöst z.B. durch den bevorstehenden und nur mühsam hinausgezögerten Kollaps des Dollars. Dann sind die Menschen so in Panik und auch in Europa und Amerika derart mit dem nackten Überleben beschäftigt, dass sie nur allzu dankbar sein werden für neue Orientierungsangebote und strenge Regeln, solange sie (wieder) satt werden und konsumieren können. - Ist es inzwischen so weit? - Finanz- und Wirtschaftskrise! Wartet mal ab, was nach den Wahlen noch geschieht. - Derzeit gibt es nur noch Wahlkampf und Heimlichkeiten! - Die Amis geben das Kommando und unsere Politiker springen über die Stöckchen, die geworfen werden! -

Ist bekannt, dass sich viele Staaten vom Dollar als Weltleitwährung abwenden? - Japan - China - Iran - Russland - bei den Golfstaaten mache ich noch Fragezeichen. Die erwähnten Länder schmeissen die Dollars, die sie besitzen, durch die Welt und kaufen damit Festwerte.

Vielleicht melden sich die Leser einmal hierzu, was sie von der Situation und dem 10-Punkte-Plan halten.


Das habe ich vor 2 Jahren veröffentlicht. Nun könnt Ihr vergleichen und die Liste abharken, wie weit wir sind. Das können nicht alles Zufälle sein, was die Naomi Wolf da schreibt. Übrigens gibt es das Buch von ihr zu kaufen, mit gleichem Titel.

 

 

 

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Das wurde mir zum Veröffentlichen zugeschickt. Ein Artikel von Prof. Selenz.

 

Selenz` Kommentar 15. September 2009

 

www.hans-joachim-selenz.de

 

Von Platzhirschen und ihren Staatsanwälten

 

*Braunschweiger (BS) Zeitung 04.09.2009 / **STERN 44/2005 / *** BS-Zeitung 17.01.2008


Heute verhandelt der BGH in Leipzig die Urteile im Volkert/Gebauer-Prozess. Ein Rückblick:
Juni 2005.
Anwalt Wolfgang Kubicki wird im Zuge der vermeintlich jungen VW-Affäre in Wolfsburg vorstellig. Er vertritt einen der Beschuldigten - Wolfgang Gebauer. Im Gespräch mit den VW-Managern glaubt er, seinen Ohren nicht zu trauen. Man erklärt ihm in aller Seelenruhe: „Die hiesige Staatsanwaltschaft macht was wir wollen. Die haben wir im Griff. Wir sind hier Platzhirsch.“ In seinem ganzen Leben habe er noch nie ein solches Gespräch geführt, so Kubicki. Und bei den Staatsanwälten muss er hören: „Wo sollen wir da überhaupt suchen? Der Konzern ist ja so groß wie eine Stadt“. Kubicki: „Da mussten wir dann mal selber Beweise sammeln“ (*).
Parallel zu Kubicki wurde auch ein alter Zeuge des VW-Skandals aktiv (**) - Polizeispitzel G06. Ihn hatte die Polizei Hannover als V-Mann in die Rotlichtszene eingeschleust. Allerdings schon im Jahre 2000. G06 hatte erstaunliche Beobachtungen gemacht und seine Auftraggeber detailliert informiert. Beispielsweise über Sex- und Drogen-Exzesse bei VW. Auch der Name von VW-Gesamtbetriebsratschef und VW-Aufsichtsrat Klaus Volkert findet sich schon 2000 in den Polizeiakten. Bordellbetreiber Graser organisierte die von VW bezahlten Sex-Treffen. 2001 informierte die Polizei VW. Aber auch dort blieb man untätig. Jeder Polizei-Novize weiß indes, dass man sich als Organ einer Aktiengesellschaft nicht in Bordellen amüsieren darf. Zumindest nicht auf Kosten der Firma. Bei VW handelte es sich allerdings um eine Firma unter staatlicher Kontrolle. Da wäre ein Sex-Skandal fatal für das Ansehen der Landesregierung als Gesellschafter gewesen. In Hannover war bereits der Preussag-Skandal aktiv vertuscht worden. Die WestLB/Preussag-Gruppe hatte hochrangige Politiker beider großen Parteien in unsäglichste Abhängigkeit gebracht. Man funktionierte dazu u. a. einen Jet zum Bordell um. Damit war die Justiz komplett abgeschaltet. Die Folge: Konkurs der Babcock Borsig AG, Tausende Arbeitslose, 5 Milliarden Euro Finanzschaden.
Auch den Fall VW ließ man laufen. Graser lieferte später sogar die Damen für das VW-Konzern-Bordell in Braunschweig. Wirtschaftskriminalität quasi unter Justiz-Aufsicht. Verständlich also, dass Spitzel G06 sauer war, als er in der Presse las, was sich bei VW abgespielt hatte. Das wussten er und die heimische Justiz schon seit Jahren. G06 verlangte Nachschlag. Ein Polizei-Spitzel wird nach dem Wert seiner Information bezahlt. Führt diese zu offiziellen Ermittlungen, erhöht sich sein Salär. Und G06 wollte wissen, warum die Justiz untätig blieb. „Reichte der Filz bis in Justiz-kreise“, fragte der STERN**. Fakt ist, dass es die VW-Affäre nach 2000 nie gegeben hätte, wenn die Justiz auch nur ansatzweise korrekt gearbeitet hätte. Ein „Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenunterdrückung“ (Aktenzeichen 1141 UJS 63508/05) verlief im Sande. Der Vorgang landete schließlich in Braunschweig - bei den Staatsanwälten der Platzhirsche….
Am 16. Januar 2008 warf Kubicki diesen Staatsanwälten dann in Braunschweig sogar öffentlich Strafvereitlung im Amt vor. Niemand stoppte den kecken Anwalt. Die Anwälte des Staates veränderten lediglich ihre Gesichtsfarbe und schwiegen be- bzw. ge-treten. Auch über diesen einmaligen Eklat in einem deutschen Gerichtssaal berichtete nur die Braunschweiger Zeitung***.
Deutsche Staatsanwälte sind - wie in der Nazizeit - weisungsgebunden und werden von der Politik kontrolliert. Polit-Skandale, wie der bei VW, werden unter den immer noch tiefbraunen Polit/Justiz-Teppich geschoben. Der Deutsche Richterbund spricht explizit von „Regierungskriminalität“ HAZ 11.08.2003) und fordert, die Weisungsgebundenheit deutscher Staatsanwälte aufzuheben. Der Richter am Finanzgericht Niedersachsen, Norbert Schlepp, stellte zu diesem Krebsgeschwür des deutschen Rechtssystems fest: „Diese Anordnungsbefugnis der Exekutive gegenüber den Staatsanwälten hat in den Jahren ab 1933 dazu geführt, dass Verbrechen der Nationalsozialisten nicht strafrechtlich geahndet wurden. Die weisungsgebundenen Staatsanwälte durften derartige Verbrechen nicht anklagen. Das Rechtssystem, das damals die Staatsanwälte an ihrer Arbeit gehindert hat, existiert als solches immer noch.“ In dieser braunen Sollbruchstelle des deutschen Rechtssystems haben Platzhirsche ihre Staatsanwälte im Griff - zum Schaden der Allgemeinheit.

 

Peine, den 15. September 2009 gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

sehr geehrte Damen und Herren,

an die Exzellenzen der Botschaften



im geschlossenen Verteiler.



Zuerst ein Wort an die TV und Printmedien, diese abschließende Darstellung wird mit dieser E-Post nicht mehr aufzuhalten sein. Sie werden feststellen dass wir Sie zu Recht auffordern, darüber öffentlich und wahrheitsgemäß zu berichten. Sie werden auch feststellen, dass wir das Recht dazu besitzen.



Wir sprechen unseren Dank aus an alle politischen und nicht politischen Insider, alle Helferinnen und Helfer, die uns in unserer Arbeit unterstützt haben.



Unser abschließender Bericht über diese Bundesrepublik Deutschland ist niederschmetternd:



Wir können zwei Putsche und einen Volkshochverrat am gesamten Deutschen Volke nachweisen , begangen durch den BRD Parteienstaat u. a. am 03. Oktober 1990.



Sie lesen richtig. die Bundesrepublik Deutschland ist nicht der souveräne Staat Deutschland.



An unsere „Freunde“ des Deutschen Reiches gerichtet: Lesen Sie aufmerksam, dann erfahren Sie in welchem Zusammenhang Herr J. Baker am 17. Juli 1990 erklärt haben könnte, dass Artikel 23 aufgehoben ist.



An die Exzellenzen der Botschaften gerichtet: Geben Sie uns, dem restlichen deutschen Volk die Würde zurück, gemäß dem 2+4 Staatsvertrag endlich ein wirkliches Vollmitglied in Ihren Reihen innerhalb einer Internationalen Gemeinschaft zu sein.



To the Excellencies of the embassies: Please give us, the rest of the german people, back the dignity according to the 2+4 treaty to be finally a real full member within the international community.



With best regards, mit den besten Grüßen,



Gregor Braun und Peter Hentschel



Der erwiesene Kalte Putsch des BRD Parteienstaates am 03. Oktober 1990



Wir bitten um großzügige Weiterleitung.

 

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Ich denke, dass ich mich einmal dafür bedanken muss, was Sie alles unternehmen, um dieses Land zu befreien.

 

 

 

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Zunächst noch unseren grossen Dank an den Verfasser dieses unglaublich präzise geschaffenen  Artikels. Unsere Hochachtung gilt diesem Mann. Schaut Euch bitte auch auf seiner Seite um. Da gibt es Dinge zu lesen und Zusammenhänge, von denen man teilweise überhaupt nichts weiss.

 

http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com/2009/03/die-deutsche-ursache-der-weltweiten.html

 


 

 

2-13: Die deutsche Ursache der weltweiten Finanzkrise

Deutschland hat die letzten sechzig Jahre in zunehmendem Maße wirtschaftliche und finanzielle Unterstützungsleistungen an die USA, an Israel, an die EG, die NATO und die UN geleistet. 2008 erreichten diese Belastungen ein Ausmaß, das nicht mehr zu stemmen war. Die faulen Kredite der amerikanischen Lehman-Bank brachten das Faß zum Überlaufen, sie machten den deutschen Landesbanken zu schaffen und waren vom deutschen Steuerzahler schließlich nicht mehr aufzubringen - beziehungsweise ihm nicht genügend schnell anzudrehen. Man schätzte die Ersparnisse der Deutschen auf 3,4 Billionen €, und an die wollte man eigentlich ran, doch den deutschen Sparern und Anlegern konnten die US-Anlagen einfach nicht schnell genug als Fonds und Dachfonds, als Zertifikate, Turbos, Minis, Calls und Puts, Calls for Difference und TFDs verkauft werden, der Bedarf an Käufern überstieg die Nachfrage bei weitem, so dass letztlich die Banken selbst auf ihren minderwertigen Papieren sitzen blieben und noch drauf saßen, als diese sich als wertlos erwiesen.

Um die Finanzkrise aus diesem Blickwinkel zu verstehen, muss man zur Situation Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkrieges zurückkehren. Die USA sahen Deutschland damals als einen Konkurrenten auf dem Weltmarkt, auf den man aufpassen muss, damit er nicht technologisch überholt oder zu viele Ressourcen verbraucht. Das besiegte Deutschland interessierte die USA in erster Linie als Militärstützpunkt, als Geldlieferant, als Risikoversicherer und als Workshop für bestimmte Produkte.


Abb. 38: Das Segelschulschiff „Eagle“, ein Schwesterschiff der Gorch Fock, 1936 bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut, wurde 1946 von den Amerikanern als Reparation konfisziert und dient auch heute noch der amerikanischen Coast Guard. Das Herumsegeln mit konfisziertem Eigentum ist typisch für die USA.

Etwa 90 Mio Deutsche hatten den Zweiten Weltkrieg überlebt. Viele Gebäude waren ruiniert, aber tausende von Firmen waren doch noch vorhanden, und viele Firmen hatten rechtzeitig wichtige Produktionsgüter für den Wiederaufbau nach dem Krieg in Sicherheit gebracht. Mit dem Ende der Kriegshandlungen war das Leid für die deutsche Bevölkerung nun aber keineswegs zu Ende. Deutschland war soweit nur als Beute erlegt, das eigentliche Ausbluten und Schlachten begann zu diesem Zeitpunkt aber erst. Es begann mit dem Abmontieren von Fabriken, wurde mit feindlichen Übernahmen fortgesetzt und hat mit den heutigen Schrott-Immobilien für deutsche Sparer längst noch nicht aufgehört. Die Deutschen bluten heute immer noch an sehr viel mehr Stellen, als den meisten bewußt ist.

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs verbrachten die Alliierten alles was Wert hatte aus Deutschland, alle Schiffe, Flugzeuge und ganze Fabriken. Unter dem Militärgesetz Nr. 52 der alliierten Militärregierung war die Konzernzerschlagung und die direkte Demontage vorgesehen.[1] Aus dem Deutschen Patentamt in Berlin wurden 347.000 Patentschriften erbeutet und in die USA verschafft, und die New York Times berichtete 1947 stolz, diese seien Billionen Dollar wert.[2] Die Amerikaner nutzten und lizenzierten diese Patente fortan selbst. Als die Amerikaner Deutschland 1952 mit dem Marshallplan und 1,4 Mrd $ „förderten“, erwarben sie mit dem Geld deutsche Betriebe und kauften Aktienmajoritäten. Auch in den noch an den Kriegsfolgen leidenden umliegenden europäischen Ländern erwarben sich die Amerikaner mit den ca. 13 Mrd $ Fördergeldern des Marshallplans (3,1 Mrd $ für England, 2,6 Mrd $ für Frankreich, usw.) viele Anteile. Der russische Außenminister Molotow nannte den Marshallplan deswegen ein Instrument zur Versklavung Europas. Man überzog Europa mit einem Netzwerk wirtschaftlicher Einflussnahme.[3] Auch 1959 noch hielt in Deutschland die Konzernzerschlagung und direkte Demontage an. Die wichtigsten deutschen Industrien werden seitdem von den Amerikanern praktisch beherrscht. Größere Firmen durften nach dem Krieg nur mit maßgeblicher alliierter Beteiligung den Betrieb wieder aufnehmen. Zum Vergleich ist es in Russland ausländischen Investoren weitgehend untersagt, mehr als 50 Prozent an einer Firma zu besitzen.[4]

Bis 1963 gehörten den Amerikanern 700 deutsche Firmen, 2004 waren es schon 2.600,[5] und 2007 waren über die Hälfte der DAX-Konzerne in ausländischem Besitz.[6] Und die Übernahme geht immer noch weiter: Gerade hat die amerikanische KKR die deutsche Demag, den Triebwerkhersteller MTU und das Duale System gekauft, Flowers und Texas Pacific wollen die Berliner Bank kaufen, Nomura will kommunale Wohnungsunternehmen, Blackstone sucht in der Abfallbranche. Internationale Verträge sorgen dafür, dass Amerikaner deutsche Firmen erwerben und die Gewinne in die USA verbringen dürfen. Opel hat so nie einen Pfennig oder Cent Steuern in Deutschland gezahlt, da die Gewinne stets an GM in den USA abgeführt wurden. Die GM-Verluste wurden aber nach Deutschland ausgelagert und hier von der Steuer abgesetzt, so dass der deutsche Steuerzahler bereits Milliarden an GM gezahlt hat.[7] 2003 kamen dann die US-Hedgefonds, um die Firmenübernahmen weiter zu beschleunigen. Eine Juristin der Investmentbranche formulierte 2003 mit einem eigenen Schreibtisch im Finanzministerium das Gesetz mit, welches den US-Hedgefonds den Weg auf den deutschen Markt ebnete.[8] Und es ist für die USA nicht schwer, Firmen in Deutschland und das ganze Land zu kaufen, weil ihre Federal Reserve Bank einfach soviel Geld druckt, wie dafür gebraucht wird, während Deutschland seine Gelddruck-Hoheit an die Europäische Zentralbank abgegeben hat und sich deswegen nicht finanziell gegen den Aufkauf wehren kann. Die USA verleibten sich auf diesem Weg erhebliche Reparationswerte ein, gleichwohl ihr Festland praktisch keinen Schaden genommen hatte.

Auch Reparationszahlungen waren vorgesehen, weswegen man für Deutschland zunächst eine sehr hohe direkte Steuer ansetzte. Für die Festsetzung der Steuerquote war nach dem Krieg der alliierte Kontrollrat in der Elßholzstraße in Berlin zuständig, der für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Recht, Kultur, Volksbildung usw. 12 Fachbereiche unterhielt. Im Kontrollratsgesetz vom 11.2.1946 legte man fest, dass der Steuersatz bereits ab einem Jahreseinkommen von 7.200 RM bei 48% liegen sollte, ab 60.000 RM waren 90%und für Einkommen über 100.000 Reichsmark waren 95% vorgesehen. Nach der Einführung der DM waren es bis 1951 dann 95% für Einkommen über 250.000 DM im Jahr. 1955, also 10 Jahre nach Kriegsende und schon nach Gründung der BRD hatte man einen durchschnittlichen Steuersatz von 63,45%.[9] Die Steuern wurden dann zunehmend von der Lohnsteuer auf andere Steuern umverteilt, so dass der direkte Steuersatz immer niedriger erschien, während die gesamte Abgabenlast hoch blieb.

1949 verlangten die Siegermächte von Deutschland Reparationsleistungen in Höhe von 50 Mrd $ zuzüglich Zinsen.[10] Dabei muss man bedenken, dass der ganze Haushalt der Bundesrepublik im Jahre 1953 nur 15 Mrd DM betrug. Ein Abkommen wurde mit Israel unterzeichnet, eines mit England und den USA.

Am 27.2.1953 vereinbarte Konrad Adenauer zusammen mit seinem Banker Hermann J. Abs in London mit den Siegermächten USA und England ein Reparationsabkommen, das sog. Londoner Schuldenabkommen. 65 Gläubigerstaaten nahmen an den Verhandlungen teil, 40 davon mit einer eigenen Delegation. Das Volumen betrug 13,5 Mrd DM. Zurückgezahlt werden sollten zunächst 300 Mio DM pro Jahr, später 500 Mio DM pro Jahr. Dieser Betrag sollte durch Devisenerlöse im Export zustande kommen. Dazu kamen Zinsen auf die Ursprünglichen Forderungen von 3%. Nach einer Wiedervereinigung sollten die Zinsen erhöht werden. Die Länder erhielten Schuldscheine in US-Dollars, die sogenannten Young-Anleihen (Bonds, Bundesschuldverschreibungen). 5 Jahre danach (1958) zahlte Deutschland jährlich 765 Mio DM.[11]

In Luxemburg wurde schon ein Jahr zuvor, 1952, das „Wiedergutmachungsabkommen“ mit Israel unterzeichnet, worin sich die Bundesrepublik zur Lieferung von Waren und Dienstleistungen im Wert von 3 Mrd DM verpflichtete.[12] An den Staat Israel sind dann bis 2005 allerdings etwa mehr, nämlich etwa 276,5 Mrd € gezahlt worden (oder 500,7 Mrd DM [109]). Alle Schiffe und Trockendocks Israels, alle Züge, alle Kraft- und Elektrizitätswerke, das Telefonnetz und anderes mehr wurden von Deutschland finanziert.[13] Dazu kommen militärische Patrouillenboote, U-Boote und Seezieltorpedos zu 20% der Herstellungskosten, Noratlas-Transportflugzeuge, Panzermotoren und –bauteile, Infrarotgeräte zur Zielerfassung und –bekämpfung, elektronische Störsysteme und Scharfschützengewehre.[14] An die Jewish Claims Commission in den USA wurden zudem 61,8 Mrd $ an Wiedergutmachung gezahlt, und es sollen noch weitere 14 Mrd $ folgen.[15] 320 Mio $ will die Bundesregierung auch noch der Claims Conference bis 2018 als „Hilfe“ für deren Arbeit zahlen, nachdem sie schon zwischen 2002 und 2008 einen Betrag von 100 Mio € an spezifischen Entschädigungsforderungen gezahlt hat, so für die während des Krieges zerstörten Synagogen. Zudem beschloss das Kabinett im November 1978, Israelis „zu einmaligen Bedingungen“ und rückwirkend bis 1956 den Eintritt in die deutschen Rentenkassen zu ermöglichen.[16]

Abb. 39: Öffentliche Verschuldung. Schon bis zum Jahresende 2003 waren es 1.345 Mrd € Schulden.

Die Israelis, die zu Kriegszeiten vom Naziregime verfolgt wurden oder deren Nachkommen erhalten seitdem von Deutschland Rentenzahlungen, sog. „Lebensschadensrenten“ von durchschnittlich ca. 800 € pro Monat, in Höhe von insgesamt bisher 82-88 Mrd DM.[17] Der Fond „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ zahlte kurzfristig 10 Mrd DM an ehemalige Zwangsarbeiter und stellte 2004 noch einmal 25,5 Mio € zur Verfügung, diesmal für Opfer von Medizinversuchen. Für die Wanderausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ stellte Wolfgang Thierse kurzfristig 400.000 € bereit.[18] Das Berliner Holocaust-Riesenmahnmal kostet ihn jährlich 2 Mio € an Unterhalt. 2006 erhöhte er den Betrag nochmal um 355.000 €.[19] Und 2007 gab es den Spatenstich zum Nazi-Museum „Topographie des Terrors“ für 60 Mio €. Und nach seinem Erfolg mit dem Geld für Zwangsarbeiter und den verlorenen Versicherungspolicen legte der New Yorker Anwalt Ed Fagan 2004 bereits eine Forderungen zu geraubter Nazi-Kunst in Höhe von 1,25 Mrd US $ vor und plante 2005 eine Forderung an die Bundesregierung zu unbezahlten Goldfonds aus dem Jahre 1920 in Höhe von 57 Mrd $.[20] [21] Was da noch auf Deutschland zukommen soll, lässt sich auch daran erkennen, dass die israelische Regierung eine Studie beauftragt hatte, mit der 2005 herausgefunden wurde, welcher finanzielle Verlust der Holocaust für die Juden bedeutet habe. Dabei wurde davon ausgegangen, dass 9 Mio Juden enteignet wurden und ihr „Verdienstausfall“ wurde berechnet. Der Regierungsbericht kommt zu dem Ergebnis, dass der Verlust zwischen 240 Mrd und 330 Mrd US $ betragen würde, und es heißt, Deutschland sei soweit zu billig davon gekommen.[22] Gnädigerweise hätte man Gesundheitsschäden noch nicht mitgerechnet. Am höheren Wert orientiert wird damit jedem der neun Millionen ein Vermögen von 39.000 $ zugerechnet. Umgelegt auf 80 Mio Deutsche, die das ersetzen sollen, bedeutete das 3.000 $ pro Person, womit solch eine Reparationsleistung allerdings bei den heute unter Deutschen bestehenden Vermögensverhältnissen etwa die ärmeren 30 Mio Deutsche ihre gesamten Ersparnisse kosten würde. Noch nicht berücksichtigt ist bei dieser Aufstellung auch, dass die Jüdischen Gemeinden in Deutschland aus deutschen Steuergeldern finanziert werden. So zahlt beispielsweise Hamburg jährlich 850.000 € an die örtliche Jüdische Gemeinde mit ihren 3.100 Mitgliedern.[23] Hochgerechnet auf die 86.000 in Deutschland in solchen Gemeinden organisierten Juden kann man wohl davon ausgehen, dass für diese jährlich 25 Mio € an Steuergeldern aufgewendet werden.[24] Und die Verluste durch die weiter laufenden Enteignungen deutscher Hauseigentümer sind soweit ebenfalls noch nicht berücksichtigt. Da man heute davon ausgeht, dass alle Verkäufe jüdischen Eigentums zur Nazizeit widerrechtlich waren, erhalten Juden heute alles, was sie damals verkauft haben, gratis wieder zurück. Diejenigen aus der deutschen Nachkriegsgeneration, die ein Haus geerbt haben, das einmal in jüdischem Besitz war, müssen es ersatzlos an die Jewish Claims Commission abgeben, auch noch nach 2005. Nicht genug damit, für vier Jahre beispielsweise, die ein Haus so als Erbe der Eltern im Besitz eines Deutschen war, möchte die Jewish Claims Commission zusätzlich 100.000 € Nutzungsausfall gezahlt bekommen. Kein Wunder also, dass die Anzahl der Millionäre in Israel bereits deutlich über dem Weltdurchschnitt liegt. Allein 2005 hat die Anzahl der israelischen Millionäre um 20% auf 7.400 Personen zugenommen.[25] Nachdem die Nazi-Führungsriege gehenkt, die Menschen befreit und das Land geplündert wurde bleibt festzustellen, dass heute in Deutschland eine unschuldige neue Generation mit gewaltigen Strafzahlungen belegt ist.

Auch andere Länder erhalten Zahlungen. Abgesehen davon, dass Polen nach dem Krieg die Gebiete Schlesien und alles Land jenseits der Oder erhielt, bekam der Staat in neuerer Zeit auch 2 Mrd € und ihm wurden 3,3 Mrd € an Schulden erlassen. Zwischen 2007 und 2013 erhielt Polen von Deutschland 16,6 Mrd € an EU-Geldern.[26] So wie es aussieht, hat nie in der Geschichte der Menschheit ein Volk an andere Völker soviel gezahlt wie die Deutschen.

Die Rücklagen für die Altersvorsorge der Deutschen sind dagegen verschwunden. Das vor über 100 Jahren von Bismarck begründete Rentensystem war ursprünglich kapitalfinanziert, d.h. die eingezahlten Gelder wurden für die Einzahler verwahrt und gewinnbringend investiert, vornehmlich in der deutsche Industrie. 1957 stellte Bundeskanzler Adenauer das System aber in einer „Rentenreform“ auf ein Umlagesystem um, in dem die jeweils jüngere Generation direkt für die Renten der älteren Generation aufkommt.[27][28]

1995 betrugen die Rentenausgaben aller gesetzlichen Rentenversicherungen für die etwa 16 Mio deutschen Rentner zusammen 297 Mrd €. 2002 gab allein die BfA für die Rente für 9,1 Mio Menschen 115 Mrd € aus, inklusive Verwaltungskosten. 45% der Altersrenten der BfA lagen 2002 bei einem Betrag von unter 1.000 €. Die Zahlungen der BfA können heute nicht mehr durch die Einzahlungen allein aufgebracht werden, und es ist ein Zuschuss aus dem Bundeshaushalt nötig. Der Bundeszuschuss 2004 für die Rentenversicherer lag bei 59 Mrd €. Der Verband der deutschen Rentenversicherungsträger VDR führt allerdings an, von den 297 Mrd € seien 102 Mrd € versicherungsfremde Leistungen, so z.B. 23,5 Mrd € für Kriegsfolgelasten. Aber auch für Familienlastenausgleich und Transferleistungen West-Ost wird die Rentenkasse genutzt. Der bayerische Landesvorsitzende der Allianz der Mitte (ADM-Partei) meint sogar, im Jahre 2002 wären nach vorläufigen Berechnungen den Renten 393 Mrd € versicherungsfremde Leistungen entnommen worden, [29] doch kann der Betrag ja eigentlich nicht höher sein als das Jahresgesamtbudget.

Aus dem Rentensystem werden auch sämtliche Versorgungsleistungen für Umsiedler, Ostflüchtlinge und Aussiedler geleistet, die niemals etwas in das System eingezahlt haben. Etwa 5 Mrd € werden jährlich an die etwa 500.000 Asylanten im Lande gezahlt.[30] Besser gestellt sind die etwa 100.000 jährlich neu einwandernden Spätumsiedler, die sofort die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten, auch wenn sie kein Deutsch sprechen. So werden jedes Jahr etwa 20.000 Einwanderer aus Russland willkommen geheißen (18.700 waren es im Jahr 2000). Jedem spendiert der deutsche Staat großzügig ein Startgeld von 25.000 € [31], und es gibt zudem zinslose Kredite. Es gibt 6-köpfige Familien aus Spätumsiedlern aus Russland und ihren Angeheirateten, die so auf einen Schlag ein Startgeld von 150.000 € kassierten, mit dem sie sich sofort ein Haus kaufen konnten, wobei sie zusätzlich noch die normale Eigenheimzulage als Förderung kassierten.[32] Einige Orte haben auf diesem Wege ganze Straßenzüge mit schmucken neuen Häusern erhalten. Und wenn dann auch gleich noch die Sozialhilfe greift, ist eigentlich schon mal eine ganz ordentliche Existenz gesichert, aber die Kosten für den deutschen Steuerzahler sind immens.

Großzügig ist der deutsche Staat nur gegenüber Nichtdeutschen, was einmal mehr die Frage aufwirft, wessen Interessen denn die Bundesregierung eigentlich vertritt. Das bereits vor 1963 in Kraft gesetzte deutsche Fremdrentengesetz FRG wird jedenfalls vom Gedanken der Eingliederung von Fremden geprägt, d.h. die Berechtigten sollen Zahlungen erhalten, als hätten sie ihr Versicherungsleben nicht im Herkunftsland, sondern in Deutschland verbracht.[33]

Die eigenen Vertriebenen gehören nicht zu den Berechtigten. Eine Deutsche, die als 17-jähriges Mädchen im Sudetenland den II. Weltkrieg überlebte und dann anschließend über 7 Jahre zur Zwangsarbeit im Osten versklavt und gefangen gehalten wurde, erhält heute als Rentnerin vom deutschen Staat gerade einmal 50 Cent Rente pro Jahr der Zwangsarbeit, also 3,50 € pro Monat. Hätte sie einen israelischen Pass, so würde sie 600 $ bis 1.000 $ im Monat überwiesen bekommen, wo auch immer in der Welt sie lebt. Wenn das Geld so an die Nachkommen der Naziopfer in alle Welt verteilt wird, erfolgt kein Aufsehen, nur wenn Geld in dieser Höhe mal als Rentenzahlung an einen normalen Deutschen nach Florida oder Mexiko geht, regen sich die Medien auf.[34] Perfide ist, dass die Vertriebenen- und Flüchtlingsämter in erster Linie die Angelegenheit von Ausländern oder in der Fremde Lebenden behandeln und weniger die der deutschen Flüchtlinge.

Abb. 40: Der Bundeshaushalt 2004. Das Parlament verfügt mit dem Bundeshaushalt nur über einen Teil der Einnahmen, die dem Bürger abgenommen werden. Manche Steuern (z.B. die Gewerbesteuer) sind den Gemeinden oder dem Land vorbehalten, andere wie die Sozialabgaben für Rente und Krankenversicherung (ca. 55 Mrd €) gehen direkt an die entsprechenden Träger.
Dadurch wurden 40 Mrd DM Kapitalrücklagen frei.

 


 

 

 

Vor 40 Jahren hat der Bund nur 23% für Sozialausgaben und Zinsen benötigt, 2003 waren es bereits 28% des Haushalts für die Zinsen allein.[35] Ende 2004 hatte der deutsche Staat 1.400 Milliarden Euro Schulden und musste dafür jährlich 80 Milliarden Euro an Zinsen aufbringen.[36] [37]Allein 40 Mrd € hatte nur der Bund 2004 jährlich zur Tilgung der Schulden zu bezahlen (siehe Abb. 40). Die Neuverschuldung 2002 betrug 78 Mrd €, d.h. praktisch, dass um die Schuldzinsen zahlen zu können, der Staat neue Schulden gemacht hat. Die Neuverschuldung wäre eigentlich für jeden Unternehmer ein Indikator, dass da etwas gefährlich falsch läuft und dass hier ein Kollaps droht.

Die Wiedervereinigung wirft Fragen auf, die bis heute nicht geklärt sind. Im Rahmen der Wiedervereinigung musste die deutsche Rentenversicherung BfA den Großteil ihres Anlagevermögens verkaufen, um mit dem Erlös Wohnungen für die abziehenden Sowjet-Soldaten zu finanzieren. Waren diese Zahlungen an Russland (61,65 Mrd DM[38]) und an Polen (10 Mrd DM) als Ablöse für die DDR nur einmalig?[39] Wie kann es sein, das nach der Wende die Treuhandgesellschaft, die den Staatsbesitz der DDR mit über 8.000 Firmen übernahm, Firmen, die den Osten mit Traktoren und den Westen mit Möbeln, Radios, Fernsehern, Kühlschränken und Bekleidung versorgten, die seinerzeit zehntstärkste Industrienation der Welt, sie diese Firmen nur mit einem Verlust von 270 Mrd DM an Privateigentümer verkaufen konnte? In ihrem Abschlussbericht zur Situation der DDR wies die Deutsche Bundesbank damals Schulden von nur rund 12 Mrd $ aus? Eigentlich hätte die Regierung der BRD die von der DDR zwischen 1945 und 1949 verstaatlichten Betriebe den Eigentümern zurückgeben müssen, anstatt sie unter dem Vorwand zu behalten, dies sei sowjetische Vorbedingung für die Wiedervereinigung gewesen. Mit dieser „Wiedervereinigungslüge“ ergaunerte sich die CDU damals etwa 600 Mrd DM, wie Constanza Paffrath in ihrer Doktorarbeit recherchierte.[110] Angeblich, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Doch ist diese ungeheure Summe wirklich in den Wiederaufbau geflossen, oder war das der Kaufpreis für die DDR, den die BRD an die Alliierten zu zahlen hatte, wie der Finanzmanager Andreas Clauss behauptet?[111] Hat der IWF damals, damit dieses Vermögen aus Deutschland abfließen konnte, den weltweiten Kapitalverkehr neu geordnet und für einen freien Kapitalverkehr über die Grenzen hinweg gesorgt, so dass Milliardenbeträge aus Deutschland abfließen konnten, ohne irgendwie gemeldet und kontrolliert zu werden? Und hat der während der Wiedervereinigung amtierende deutsche Staatssekretär im Finanzministerium und spätere Bundespräsident, Horst Köhler, da mitgespielt?

Heute fließen jedes Jahr 90 Mrd € an Unterstützung und 28 Mrd € an Krediten von West- nach Ostdeutschland.[40] Etwa 40 Mrd € davon gehen an die 4 Mio Rentner im Osten, für die 3 Mio Arbeitslosen werden ebenfalls etwa 40 Mio € gezahlt, 10 Mrd € werden für Sozialhilfe, Wohn- und Kindergeld aufgebracht. Die Zahlungen für die Beamten und Verwaltungsdienste sind im Bundeshaushalt integriert und dürften nochmals 40 Mrd € ausmachen. Nicht aber der Geldfluss im Rahmen des Sozialsystems von West- nach Ostdeutschland ist „unerträglich“ oder „unleistbar“, denn dieses Geld wird in Deutschland ausgegeben und kehrt in den hiesigen Kreislauf zurück. Nachteilig ist dagegen der Abfluss von Geldern ins Ausland und an die EG, da diese Gelder nicht unbedingt in den deutschen Geldkreislauf zurückkehren.

Im Rahmen der Wiedervereinigung hatte Bundeskanzler Helmut Kohl für Deutschland zugestimmt, die DM zugunsten des Euro abzuschaffen, obwohl sich die DM gegenüber anderen Währungen eine internationale Stellung als Reservewährung erarbeitet hatte. Dafür hatte die damalige Bundesbank als unabhängige nationale Bank gesorgt, während in anderen Ländern die Banken eher den Weisungen der Politik folgten oder sogar denen eines privaten Kartells, wie in den USA. Man sorgte also dafür, dass die unabhängige Bundesbank ihre Funktion an eine politisch weisungsgebundene Europäische Zentralbank abgab. Auf eine Deckung des Euro in Gold verzichtete man, stattdessen wurden Dollars als Devisenreserven eingelagert, die jedoch inzwischen keine bestimmte Goldmenge mehr garantierten. Durch die Abgabe der Macht über die Zinserhöhung, die Wechselkurse und das Gelddrucken hat Deutschland damals auf seine wichtigsten Instrumente zur Wirtschaftssteuerung verzichtet.[41]

Neben dem Verlust der Währungshoheit hat das für Deutschland den Nachteil, dass seitdem die gesamten deutschen Exportüberschüsse von jährlich etwa 200 Mrd € nicht mehr Deutschland allein zugute kommen sondern allen Ländern der Euro-Zone, die zusammen nur 10 Mrd € Exportüberschüsse erwirtschaften. Für Deutschland bedeutet das ein jährliches Defizit von 190 Mrd € gegenüber der Zeit mit der DM! Die mit dem Euro bezahlenden Länder können mit dem Euro nun in ganz Europa einkaufen, während die DM in Deutschland eingelöst werden musste. Der Finanzminister und Wirtschaftsexperte von damals, Prof. Dr. Schiller und auch sein Bankenexperte Prof. Dr. Hankel, haben die heute bestehenden Finanzprobleme vorausgesagt und sich seinerzeit mit aller Kraft gegen die Abgabe dieser hoheitlichen Funktionen ausgesprochen, konnten sich aber nicht gegen den damaligen Bundeskanzler Kohl durchsetzen.[42]
Aus den frei gewordenen Mitteln konnte damals die Wiederbewaffnung der Bundeswehr finanziert werden. Welche enormen Verluste diese Umstellung aber für die heutige Generation bedeutet, kann man sich durch einen Vergleich der für eine Rente von 800 € nötigen Einzahlungen unter den verschiedenen Systemen klar machen: Für eine kapitalfinanzierte Rente von 800 € mit 65 Jahren bei einem privaten Kapitalversicherer braucht ein 20-jähriger lediglich 100 € im Monat als betriebliche Altersversorgung aufzuwenden, während unter dem heutigen Umlagesystem bei einem durchschnittlichen Monatsgehalt dafür fast 400 € pro Monat Sozialabgaben von Arbeitgeber und Arbeitnehmer notwendig sind. Und durch das ungünstiger werdende Verhältnis von Einzahlern zu Rentnern verschärft sich die Situation weiter. 2005 kamen auf einen Rentner 3,2 Beitragszahler. 2050 kommen auf einen Rentner nur noch 1,7 Beitragszahler.

Abb. 41: aus Preußische Allgemeine Zeitung, Folge 17, 26.4.03, S. 3.

Direkt an die EG zahlt Deutschland durchschnittlich jährlich 22,5 Mrd € netto (vgl. Abb. 41).[43] Laut einer Untersuchung von Prof. Willekes von der Universität Heidelberg hat Deutschland zwischen 1990 und 2002 netto 278,9 Mrd € mehr an die EU gezahlt als erhalten. Nach dem Beitritt der Oststaaten sollten es über 30 Mrd € pro Jahr werden.[44][45] Es wird klar, dass der Hauptzweck der CDU weniger „christlich-demokratisch“ ist, sondern mehr darin besteht, Deutschland uneingeschränkt zum Zahlmeister für die EU, die NATO, die UN und zahlreiche andere Organisationen zu machen. Es ist eigentlich die Czahlmeister Deutschland Union.

Bis 1983 hatte die Bundesrepublik alle Forderungen aus dem Londoner Schuldenabkommen von 1953 bezahlt, doch durch die Wiedervereinigung lebte die Schuld erneut auf, und am 3.10.1990 versprach die Bundesrepublik, die Verpflichtungen aus dem Londoner Schuldenabkommen erneut zu bedienen. Bis zum 3.10.2010 sollte diese Schuld nun getilgt sein, wenn nicht eine Goldklausel zu weiteren An­sprüchen führt.

Zusammen mit den 50 Mrd € im jährlichen US-Außenhandelsdefizit (bzw. dem deutschen Exportüberschuss gegenüber den USA), den 80 Mrd € für die Schuldentilgung, den 6 Mrd € für das in Deutschland stationierte US Militär (s.u.) und den 31,5 Mrd € für die Bundeswehr bzw. NATO, sind es heute etwa 167,5 Mrd €, die Deutschland jährlich an die USA zahlt. Man mache sich klar, dass mit diesem Geld 10 Mio Deutsche, also beispielsweise alle Arbeitslosen und Studenten, eine zusätzliche Apanage von 16.585 € jährlich oder von 1.382 € monatlich erhalten könnten.

Rund 30.000 britische und 71.000 amerikanische Soldaten sind noch auf deutschem Boden stationiert. Das sind mehr als einem freundlichen Austausch im Rahmen einer Zusammenarbeit entspricht, dieser Umfang entspricht einer vollen Besatzungsstärke wie im Irak. Das Recht zur Stationierung und ihre absolute Bewegungsfreiheit haben sich die alliierten Streitkräfte im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung heimlich verlängert. Und nach § 120 der Verfassung übernimmt Deutschland die Besatzungskosten. Die alliierten Soldaten kosten Deutschland etwa 6,9 Mrd $ jährlich, von denen 1,2 Mrd $ durch die Übernahme von Stationierungskosten getragen werden, 5,7 Mrd $ wurden 2000 als „foreign development assistance“ gezahlt.[46] Während Japan nur 78% der Kosten der der dort stationierten amerikanischen Soldaten übernehmen muss,[47] ist für Deutschland im Artikel 120 des Grundgesetzes festgelegt, dass Deutschland die Aufwendungen für die Besatzungskosten voll trägt.[48]

Dem kommt Deutschland auch voll nach. In Grafenwöhr wurde 2005 der Neubau eines Truppenübungsplatz für 3.400 amerikanische Soldaten begonnen, wobei allein die militärische Infrastruktur 650 Mio € kostete.[49] Die Militärflughäfen Spangdahlem (Eifel) und Ramstein (Pfalz) wurde 2005 für die Nutzung durch die US Air Force für 400 Mio € ausgebaut, [50] weil die Basis am Flughafen Frankfurt Main nicht mehr als Haupt-Tor für den Einsatz in Europa ausreichte.[51] Und nach Aussagen des sächsischen Innenministeriums dient der für 350 Mio € ausgebaute Großflughafen Leipzig nicht nur der DHL der deutschen Post, sondern vor allem der NATO als internationales Drehkreuz.[52] Die DHL hat in diesem Rahmen Versorgungsflüge in den Irak und nach Afghanistan übernommen, und seit 2008 fliegen täglich durchschnittlich 1.500 US-Soldaten von Leipzig zu ihren Einsätzen ab. Deutschland will in Leipzig für die NATO-Response Force bis zum Jahr 2012 sechs Antonow-Transportflugzeuge anschaffen und stationieren, von denen jedes 120 Tonnen Kriegsgerät weltweit zu einem beliebigen Einsatzort bringen kann. Die Kosten dafür wurden mit 7,2 Mrd € beziffert. Die eigenen Streitkräfte kosten Deutschland dabei „nur“ 31,5 Mrd € jährlich. [53]

Zusammen mit den Kosten für die in Deutschland stationierten US-Soldaten hat Deutschland damit fast ebenso hohe Militärausgaben wie Russland mit 35,4 Mrd €. Mit Blick auf die angrenzenden Länder ist heute eigentlich jede Sorge unberechtigt, Deutschland könnte von einem Nachbarn angegriffen werden, und auch das Feindbild Terrorismus und die Verfolgung von Taliban in den Wüsten Afghanistan taugen kaum dazu, die ausgegebenen Milliarden für Kriegsschiffe, U-Boote und hunderte von Panzern zu rechtfertigen.

Für die von den USA geführten Kriege ist zudem auch immer wieder eine Beteiligung fällig; 6 Mrd $ zahlte Deutschland für den 1. Golf-Krieg 1991, [54] und für den letzten Überfall auf den Irak ist schon mal die Schuldzuweisung der Amerikaner da: ein deutscher BND-Mann hätte falsch über die Massenvernichtungswaffen informiert. Dieser Mann war der heutige Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der damals Regierungsbeauftragter für die Nachrichtendienste der Bundesregierung war. Damit ist klar, warum Steinmeier Nachfolger von Joschka Fischer wurde. Anfang 2004 hatte Bundeskanzler Schröder bei seinem Besuch in Washington Unterstützungszahlung für den Irakkrieg in Milliardenhöhe zugesagt. Deutschland bildet seitdem irakische Offiziere und Polizisten aus, hat hunderte LKW an die neue irakische Armee geliefert, dient für die Amerikaner als Nachschubdrehscheibe und versorgt die verletzten GIs. Weitere deutsche Milliarden wurden für die Osterweiterung der NATO zugesagt.[55] 250 Mio € werden jährlich an die Terror-Spezial­einheit KSK ausgegeben. Die zwei U-Boote zum halben Preis und den Satz Patriot-Raketen im Wert von 1 Mrd € als Geschenke an Israel noch gar nicht mitgerechnet.

Andere Länder erhalten Entwicklungshilfe. Für die Zeit zwischen 2005 und 2008 sind 320 Mio € Aufbauhilfe für Afghanistan geplant,[56] zusätzlich zu den 821.000 € für Liberia, den 683.000 € für Norduganda und den 500.000 € für Somalia usw. Die restlichen bedürftigen Länder der Welt erhielten gegenüber Afghanistan zusammengenommen im Jahr 2003 nur 71,5 Mio €.[57]
An die verschiedenen Organisationen der Vereinten Nationen (UN) gehen dann noch mal 0,9 Mrd $ jährlich.[58] Kleinigkeiten wie 4,7 Mio € an die Türkei für die Behandlung der Angehörigen der in Deutschland arbeitenden und versicherten Türken gar nicht zu erwähnen.[59] Doch Geld wird auch noch ganz anders verschoben, als Kredit, als Zinszahlung, als Bezahlung und als Gewinnabführung. Irgendwie funktioniert der ganze freie Markt und Welthandel gegen Deutschland.

Die Banken spielen beim Verschieben deutschen Geldes ins Ausland eine besondere Rolle, die man unter dem Gesichtspunkt sehen muss, dass viele der rund 30.000 Pleiten deutscher Firmen pro Jahr vermeidbar wären, wenn die Banken den deutschen Unternehmen mit Krediten weiterhelfen würden, anstatt das Geld ins Ausland zu verschieben. Oft ist bei den insolventen deutschen Firmen sogar die Auftragslage gut und es fehlt den Unternehmen nur das nötige Geld, um das Material für Aufträge vorzufinanzieren. Doch nach einer Umfrage der Handwerkskammer Münster 2004 werden 27% der Kreditanträge der Handwerksbetriebe von ihren Hausbanken abgelehnt. Eine Umfrage des Münchener ifo-Instituts bei 1000 Firmen Anfang 2004 hatte zum Ergebnis, dass 79% der Befragten angaben, nicht zu hohe Löhne, sondern Kapitalmangel und die Kreditvergabepraxis der Banken seien Schuld am deutschen Innovationsmangel.[60] So sahen nach einer GEM-Umfrage 2003 in Deutschland auch nur 13% gute Chancen für Unternehmensgründungen, während es in Finnland z.B. 48% waren.[61]
Bundeskanzler Kohl hat Deutschland zudem im Abkommen von Edingburgh dazu verpflichtet, auf immer 40% aller EU-Kosten und Subventionen zu übernehmen. Kanzlerin Merkel hat dann 2005 unter dem Jubel der Presse 2 Mrd € mehr zugesagt.

Die Deutsche Bank spielt dabei ganz vorne mit. Die Deutsche Bank ist eine Art deutsche Zentralbank, auch wenn sie nicht selbst Euros drucken darf. Sie dient den meisten deutschen Banken als Zwischenstation für die Abwicklung von Geldgeschäften mit dem Ausland, sie berät die Bundesregierung und andere Banken, und sie gewährt anderen deutschen Banken Kredite, wenn diese solche brauchen.

Letztlich erweist sie sich aber weniger als Bank der Deutschen sondern mehr als Interessenvertretung von englischen und amerikanischen Banken in Deutschland mit dem Ziel, deutsches Geld und deutschen Besitz umzuwidmen. Ihr Machtzentrum hat die Deutsche Bank denn auch in London mit dem Group Executive Committee, und dort spricht man explizit von einer „De-Germanization“ der Deutschen Bank. So war die Deutsche Bank maßgeblich am Verkauf von Mannesmann an Vodafone beteiligt, und die Deutsche Bank war es, angeführt von Josef Ackermann, die 2003 Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinen Finanzminister Hans Eichel dahingehend beriet, Zweckgesellschaften wie die IKB für den Handel mit Risikopapieren einzurichten.[62] Der deutsche Staat folgte dieser Weisung und förderte diese Spezialbanken noch mit dem Erlass der Gewerbesteuer. Der „verstärkte Einsatz neuer Finanzierungsinstrumente“ wurde im Koalitionsvertrag von SPD und CDU beschlossen.

Das Bundesministerium der Finanzen ließ sich 2003 dann ein Gutachten dazu erstellen, wie es denn den Kreditbedarf Mittelstandes besonders fördern könnte. Das Gutachten wurde an die Boston Consulting Group vergeben. Man hatte der Boston Consulting Group aber womöglich nicht gesagt, dass es bei der Fragestellung darum ging, den deutschen Mittelstand zu fördern, nicht den amerikanischen. Heraus kam dann nämlich die Empfehlung, doch in amerikanischen Asset Backet Securities (ABS) zu investieren, die man heute als Schrottimmobilien bezeichnen würde. Danach warf sich das Bundesfinanzministerium mächtig ins Zeug, deutsche Banken in ABS investieren zu lassen.[63]

Der ministerielle Aufseher der Bankenkontrolleure der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz der BaFin, das SPD-Mitglied Dr. Jörg Asmussen, war praktischerweise gleichzeitig Beiratsmitglied der IKB-Bank und Mitglied im Gesellschafterbeirat der Lobbyorganisation für den Verkauf von ABS in Deutschland, der True Sale International GmbH, und erleichterte im Jahr 2006 den Kauf der ABS, indem er sein Ministerium anwies, dabei keine unnötigen Prüf-und Dokumentationspflichten entstehen zu lassen. Nach dieser Glanzleistung wurde er zum Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen befördert.[64] Die IKB kaufte in der Folge massenweise Asset Backed Securities. Der amerikanische Investmentguru Jim Cramer meinte bei einem Fernsehauftritt in den USA dazu, die deutschen Bankiers seien echte Deppen, denen könne man alles verkaufen.[65]Als die Immobilienfonds 2007 einbrachen, sperrte die Deutsche Bank der IKB die Kredite,[66] und in der Konsequenz brach die IKB zusammen. Der deutsche Staat rettete die IKB darauf mit 10 Mrd € und verkaufte sie dann für 150 Mio € an den amerikanischen Private Equity Fond Lonestar.

 


 

 

 

Auch bei der Einrichtung der DEPFA als Zweckgesellschaft für die Hypo Real Estate half die Deutsche Bank mit. Die DEPFA, 1922 für den deutschen Kleinwohnungsbau gegründet, hat heute ihren Hauptsitz in Irland und weitere Büros in den USA und in Israel. Eins ihrer Aufsichtsratsmitglieder ist der Rechtsanwalt Bern Knobloch, Sohn der Präsidentin vom ZdJ. Die Bank übernahm mit ihrem US-Ableger First Albany Securities in New York, Chicago und an anderen Orten gewaltige Mengen wertloser ABS in Höhe von rund 400 Mrd €. 2008 hatte die DEPFA plötzlich über ein Finanzloch in der Größe von 50 Mrd € zu klagen und wollte mit einer deutschen Staatsbürgschaft gerettet werden.[67] Anfang 2009 wurde davon gesprochen, dass das Finanzloch 1.000 Mrd € groß sei.

Der Staat unterstützte die Deutsche Bank auch in anderer Weise mit seiner Steuergesetzgebung. Die Deutsche Bank hat neben Niederlassungen in Deutschland und den USA auch welche in den Steuerparadiesen Luxemburg, Jersey, der Schweiz, in Dubai, und in Irland. In Deutschland zahlt die Deutsche Bank keine Steuern mehr. Im Jahr 2000 erhielt sie umgekehrt vom deutschen Finanzamt ca. 8 Mrd €.[68] Aber natürlich erhalten die Shareholder stets ihre Dividenden und die Topmanager ihre fürstlichen Gehälter. Während die Firmen und Konzerne 1967 noch 42% zum Steueraufkommen beitrugen waren es 2003 nur noch 8%. Und mit der Kapitalsteuer-„Reform“ 2007 wurden die Unternehmen noch einmal weiter entlastet, um den Standort Deutschland für Firmen attraktiver zu machen.

Auf Weisung des Staates haben die deutschen Banken mit den sogenannten Basel II-Vorschriften die Kreditvergabe an deutsche Unternehmen deutlich erschwert. Die Banken verweigern den deutschen Unternehmern seitdem oft auch kleinste Kredite, während sie das Geld großzügig und vorzugsweise an amerikanische und englische Firmen weiterreichten. Während die Kreditbedingungen für deutsche Unternehmen verschärft wurden, gab die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 2002 der amerikanischen Fluglinie UAL 500 Mio $ Kredit aus Geldern, die eigentlich für deutsche Mittelstandsfirmen gedacht waren. Da nach dem erklärten Krieg gegen den Terrorismus die Passagiere internationale Flüge mit amerikanischen Fluggesellschaften meiden, sind die amerikanischen internationalen Fluglinien deswegen in eine schlimme Krise geraten. Da ist deswegen derzeit kein Geschäft zu machen. Die Hessische Landesbank gab der amerikanischen Fluglinie UAL 216 Mio $, die Norddeutsche Landesbank 131 Mio $, die HypoVereinsbank 97 Mio $, die Bayerische Landesbank 75 Mio $ und die Deutsche Bank 47 Mio $. Auch die HSH Nordbank und die Dresdner Bank gaben über 30 Mio $ Kredit.[69] Nachdem UAL Insolvenz anmeldete und alle deutschen Gelder verloren waren, fanden die Entlassungen vor allem bei den deutschen Banken statt.

Auch die deutsche WestLB, deren Eigentümer zu 43% das Land Nordrhein-Westfalen ist und die eine Dachorganisation von vielen hundert Sparkassen deutscher Sparer und kleiner Unternehmen ist, arbeitet offensichtlich in erster Linie zum Wohl des Auslands: Anstatt deutsche Firmen vor der Insolvenz zu bewahren, investierte und verlor sie lieber einige 100 Mio $ mit der amerikanischen Flugzeugleasingfirma Boullion Aviation. Dem britischen TV-Geräteverleiher Boxclever, der schon praktisch pleite war, gab die WestLB noch einen Kredit von 1,3 Mrd Pfund (etwa 2 Mrd €) und musste dann 2002 mit einem Jahresverlust von 1,7 Mrd €, dem größten in der Geschichte der Bank, fast selbst Insolvenz anmelden.[70] Das Geschäft mit Boxclever war von der amerikanischen Finanzmanagerin Saunders für die WestLB eingefädelt worden. Nachdem die WestLB 2003 nochmal 860 Mio € in Boxclever investiert hatte, gab sie den Verlustbringer Anfang 2004 wieder für 518 Mio € zurück.[71] Trotz dieser Pleite erhielt der Chef der WestLB, Jürgen Sengera, später eine Abfindung von ca. 3,5 Mio €.[72] Zu dieser Zeit war Peter Steinbrück (SPD) Finanzminister in Nordrhein-Westfalen und kassierte für seine Tätigkeit im Aufsichtsrat bei der WestLB pro Jahr 25.000 € zusätzlich. Er fühlte sich offensichtlich den Firmen und Arbeitern bei der britischen Boxclever mehr verpflichtet als den Firmen und Arbeitern, die ihn gewählt hatten. Kein Wunder also, dass Peter Steinbrück erst Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und dann Finanzminister für Deutschland wurde. So jemanden wünscht man sich natürlich in England als Finanzminister von Deutschland.

Die verlorenen Gelder stammen großenteils aus dem Bundesvermögen der Salzgitter AG, der Preussag AG, aus Zonenrandförderungsgeldern und aus dem Verkauf von 7.500 bundeseigenen Wohnungen. Der damalige Chef des Aufsichtsrates der Preussag AG und spätere Chef der WestLB, Friedel Neuber, verwandelte in kürzester Zeit ein Bundesvermögen von 12 Mrd € in 5,4 Mrd € Schulden.[73] Als Prof. Dr. Selenz 1998 als Vorstand der Preussag AG eine fehlerhafte Bilanz unter solchen Umständen nicht unterschreiben wollte, warf Neuber Selenz einfach hinaus.[74] Das Stahlunternehmen Preussag kaufte dann den Reiseanbieter TUI und damit das marode englische Reiseunternehmen Thomas Cook, als die Schulden dieses Unternehmens bei der WestLB erdrückend waren. So half man der WestLB und Thomas Cook, aber zu Lasten des Bundesvermögens und damit des Steuerzahlers. Das alles geschah im Einvernehmen mit der Politik. Der Ex-MdB Wolf-Dieter Zumpfort berichtete im ARD-Bericht aus Berlin am 19.9.2003 freimütig, dass hierfür über eine Clearingstelle in der Schweiz „Geld in Umschlägen unter dem Tisch an Politiker und Beamte“ verteilt wurde. Doch obwohl die WestLB 2008 krisengeschüttelt war, schien sie noch genügend Geld übrig zu haben, denn Ende 2008 mietete sie noch die oberen drei Etagen im neuen New Yorker World Trade Center für die nächsten 15 Jahre an, für 800.000 € pro Monat.[75] Die Finanzierung des neuen World Trade Centers muss wohl sichergestellt werden.

Als es Ende 2003 in der Presse breit hieß, dass der amerikanische Chiphersteller AMD 2,4 Mrd € in Dresden investieren wollte, wurde das als Indikator dafür hingestellt, was für ein investitionswürdiger Standort Deutschland doch sei. Näher hingeschaut bedeutete das aber, dass AMD von den 2,4 Mrd € nur 900 Mio selbst investierte, und 1,5 Mrd € als Landes- und Bundesbürgschaften in Form von deutschen Fördergeldern an AMD gegeben wurden. Bei dieser asymmetrischen Investition würde man eigentlich die Aktienmehrheit in deutscher Hand sehen wollen. Oder man hätte für ein paar Euro weniger eine eigene Fabrik bauen können.[76] [77]

Auch bei anderen großen Firmen gibt es durch die Freundschaft und die Konsenshaltung mit der amerikanischen und englischen Politik ganz neue kreative Wege, die von deutschen Arbeitern erzeugten Vermögen ins Ausland zu verschaffen. So kaufte die Telekom im Sommer 2000 die marode amerikanische Firma Voice­stream, die eigentlich höchsten 10 Mrd € wert war, für völlig überteuerte 40 Mrd €.

Interessant ist nun, dass durch dieses Vergrößern des Besitzes der Telekom andere Aktionäre mit ins Boot kamen, so dass die Telekom, die zuvor zu 58% der Bundesrepublik Deutschland gehörte, seitdem nur noch zu 44% in deren Besitz ist.[78] Die BRD hat durch diesen Kauf die Mehrheit an der Telekom abgegeben. 4,5% an der Telekom hat dann Mitte 2006 schon mal der amerikanische Equity Fond Blackstone übernommen. Durch den Geldtransfer von 40 Mrd € von der deutschen Telekom konnten in den USA dann allerlei strukturelle Verbesserungen bei VoiceStream durchgeführt werden, während es in Deutschland bei der Telekom Entlassungen gab. So weit zur Einkaufsstrategie der Telekom.

Man muss sich einmal vorstellen, was für ein Riesenbetrag diese 40 Mrd € sind. Ein Vergleich mit den Werten des Bundeshaushaltes 2004 (siehe Abb. 40) zeigt die Größenordnung. Ohne solche Verluste wären keine Reformen nötig und es wäre für viele Vorhaben ausreichend Geld vorhanden. Warum hat die staatseigene Telekom dem Bund nicht einen Kredit in einer Höhe eingeräumt, der die Zinszahlungen ins Ausland wesentlich erniedrigt hätte?

Nicht nur beim Einkaufen, auch beim Verkaufen macht die Telekom nicht unbedingt Gewinn. Im Oktober 2005 trennte sich die Telekom von ihrem 49% Anteil an dem Servicenummernanbieter Digame, der Telefonabstimmungen durchführt. Bei einem Umsatz von rd. 60 Mio € erzielte Digame in 2004 einen Gewinn von rund 4 Mio € und der Wert der Firma wurde auf mind. 50 Mio € taxiert. Doch die Telekom erhielt beim Verkauf an die Beteiligungsgesellschaft Spütz nicht nur nichts, sie legte beim Verkauf noch 39 Mio € drauf und trat auch ihre 10%-Beteiligung an der holländischen Holding Twister mit an die Spütz AG ab. Kontrolliert wird die Spütz AG von dem israelischen Geschäftsmann Jacob Agam. Die Zeitung „Die Welt“ schrieb, Jakob Agam hätte der Telekom Antisemitismus vorgeworfen und mit einer Klage vor US-Gerichten gedroht. Nach einem verlustreichen Kauf durch Ron Sommer nun ein verlustreicher Verkauf an Jakob Agam.[79]

Der Verkauf von Mannesmann an Vodafone, von Digame an Spütz und vom Dualen System an KKR zeigt, wie deutsche Riesen von ausländischen Zwergen übernommen werden können. Die Übernahme des Dualen Systems ist dabei beachtenswert, weil es sich hier auch wieder um reines Staatseigentum handelt. Die Firma „Das Duale System Deutschland“, der Grüne Punkt, wurde als Monopol in Deutschland angelegt und die deutschen Einzelhändler wurden staatlich verpflichtet, Verpackungen mit dem grünen Punkt zurückzunehmen. Gleichwohl Fachleute den Wert der Firma auf 1,6 Mrd € schätzten und die Firma allein auf ihrem Bankkonto 836 Mio € auswies, verkaufte der Staat 2004 das Duale System Deutschland für lediglich 260 Mio € an den amerikanischen Hedgefond KKR. Der Hedgefond KKR nahm zum Erwerb einen Kredit auf, den er dann aus der erworbenen Firmenkasse des Dualen Systems Deutschland zurückzahlte.[80] Nach diesem Prinzip plant der Staat inzwischen auch den Verkauf deutscher Wälder an ausländische Firmen und Fonds.

Es gibt Hinweise darauf, dass es auf der Basis bester Kenntnisse der wirtschaftlichen Verhältnisse von Berufsgruppen und Einzelpersonen gezielte finanzielle Abschöpfungsprogramme gibt. In Zahnarztkreisen wurden beispielsweise 1987 von Finanzberatern geschlossene Immobilienfonds mit Abschreibungsmodellen als Alterssicherung vertrieben, bei denen zunächst eine 30-jährige Garantie der Stadt Berlin für die Förderung der Sozialwohnungen im Fond bestand. Rund 4 Mrd DM wurden so zusammengetragen. Nach 15 Jahren zog der Berliner Finanzsenat die Garantie jedoch zurück, die Einlagen in typischer Höhe von jeweils 50.000 DM gingen verloren, und heute sollen die Betroffenen sogar Beträge von 25.000 € als Nachschuss aufbringen und einzahlen. Mancher Zahnarzt verliert dadurch seine gesamte private Altersvorsorge. Pikanterweise war dem Berliner Finanzsenat aber schon 1984 klar, also vor dem Start des Fonds, dass die Förderungen nur 15 Jahre lang laufen sollten.[81]

Die US-Bank Lehman Brothers ist schon etwas besonderes, was sich allein daran zeigt, dass sie in den USA zwischen 2000 und 2008 die Anzahl von 360 Strafgerichtsverfahren durchzustehen hatte. Als die US-Bank Lehman Brothers 2008 Pleite ging, verloren etwa 50.000 deutsche Rentner und Sparer bei der Citibank, der Dresdner Bank und den Sparkassen ihre kleinen Ersparnisse eines ganzen Arbeitslebens. Der durch die Pleite von Lehman verursachte Schaden entstand allerdings schwerpunktmäßig außerhalb der USA, und da die USA sich ausländischen Kunden nicht verpflichtet fühlen, bestand für die USA bei der Pleite auch kein Anlass, die Bank zu retten. Insgesamt wurde laut einer Aufstellung des Finanzministeriums in Deutschland ein Schaden von 800 Mrd € verursacht.[108] Allein 300 Mrd $ verursachte die Bleite der amerikanischen Lehman Bank, und bei Lehman Brothers waren die Zertifikate von vornherein nie für eine Rückzahlung vorgesehen, sondern die Einnahmen wanderten direkt in einen Bilanzausgleich.[82] Verwundert beginnen die Sparer deswegen heute langsam zu verstehen, dass sich die Zeiten geändert haben und gegenüber früher die Räuber bei einem Bankraub nun auf der anderen Seite des Tresens stehen.

Diese Zertifikate wurden in den neunziger Jahren von US-Banken wie Lehman Brothers, Goldman Sachs oder Meryll Lynch entwickelt und ermöglichten ein besonders einträgliches Geschäft mit Anlegern außerhalb der USA. Amerikanern ist der Handel mit diesen Zertifikaten nämlich untersagt. Später gaben auch europäische Banken Zertifikate heraus. Zertifikate zeigen Kursbewegungen, die zwar einen Bezug zu einer Aktie, einem Index oder einem Rohstoff haben, die ansonsten aber finanzmathematisch relativ frei definiert werden können. Damit sind der Kreativität der Derivate-Entwickler keine Grenzen mehr gesetzt. Es können Schwellen und Hebel eingebaut sein, die das Geld ruck-zuck vom Anleger zur Bank befördern. Die Investmentlegende Warren Buffett nannte die Derivate „finanzielle Massenvernichtungswaffen.“[106] Sollte eine Kursbewegung doch einmal ungünstig für die Banken sein, so dürfen diese den Kurs einfach aussetzen. Am besten für die Banken ist aber, dass Zertifikate den Sparern im Falle einer Pleite nicht ersetzt zu werden brauchen, sie gehören nicht zu den abgesicherten, geschützten Vermögenseinlagen. Die Lehmann-Zertifikate wurden in Deutschland insbesondere von der Deutschen Bank an ihre Anleger und Sparer vermittelt, wobei rund 30.000 Rentner geschädigt wurden. Aber im November 2007 erhielt der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, in New York den großen Orden der Lehmann-Bank verliehen, den Herbert H. Lehman Human Relations Award.

Als Schutzinstitution für die die Investoren sollte eigentlich die deutsche Bankenaufsicht wirken, die BaFin, das Bundesministerium der Finanzen. Die BaFin hatte aber nie etwas gegen den Verkauf von Zertifikaten in Deutschland, woran erkennbar ist, dass die BaFin eher als Schutzeinrichtung für die US-Banken arbeitet denn als Schutzeinrichtung für die deutschen Sparer, was wenig verwundert, wird die BaFin doch nicht durch Steuergelder sondern durch Umlagen der von ihr beaufsichtigten Banken finanziert. Auch die Landesbehörden der BaFin, die Ordnungsämter der Landräte, prüfen die lokalen Finanzvertriebe wie AWD, MAGUS , usw. praktisch nie auf das Vorliegen von Strukturvertrieben und Schneeballsystemen ab, sondern prüfen allenfalls die armen Handelvertreter, die Opfer der Provisionssysteme sind.

Die Vernachlässigung der Interessen der deutschen Anleger ist bei der BaFin praktisch Routine. Als die isländische Kaupthing-Bank Ende 2008 Pleite ging, sahen sich 30.000 deutsche Kunden als Geschädigte. Aber völlig unnötig, denn in Österreich, Norwegen, Finnland und Schweden erhielt jeder Kaupthing-Kunde sein Geld zurück, wenn er es wollte. In Deutschland sperrte die BaFin aber die Konten der Kaupthing-Bank und so konnten die deutschen Anleger ihr Geld nicht zurückerhalten.[83]

Auch anderes spricht dafür, dass die deutschen Behörden keineswegs die Interessen der deutschen Sparer vertreten sondern eher den US-Banken und amerikanischen Organisationen helfen, die Deutschen kräftig auszuplündern. Beispielsweise verdienen US-Banken heute auch daran, wenn deutsche Hauseigentümer ihre Kredite und Hypotheken nicht mehr bedienen können, und sie haben so manches Haus in Deutschland für rund 38% des Wertes bekommen. Die Hypo Bank ließ den US-Investor Lone Star verdienen und verkaufte ihm 1350 Kreditportefolios,[84] weitere bekam Goldmann Sachs.[85] Für 38% des Preises hätte vielleicht auch mancher in Schwierigkeiten geratene Erbauer eines Eigenheimes weitermachen können, aber Geld und Besitz sollten wohl umgewidmet werden. Die beim Verkauf entstandenen Gewinne landeten so in den USA oder auf den Cayman Islands, wo sie steuerfrei waren, die Verlustabschreibungen schlugen derweilen in Deutschland zu Buche und verursachten hier jahrelange Steuerfreiheit oder gar Rückzahlungen vom Finanzamt, also Gelder vom Steuerzahler.[107] Eine verschärfte Form dieses Geschäfts ist bei der Hypo Real Estate Bank der Verkauf von gut bedienten Hypotheken an US-Inkassounternehmen wie die Hudson Advisors GmbH, eine Firma, die gar kein Interesse an Rückzahlungen hat, sondern die die Kredite umgehend kündigt. Obwohl beispielsweise Sybille R. aus Wahlitz bei Magdeburg den Kredit für die Renovierung ihres Hauses planmäßig zurückzahlt hatte, leitete das US-Inkasso­unternehmen die Zwangsversteigerung ihres Hauses ein. Und die deutsche Justiz spielte auf der Seite der US-Unternehmen mit und billigte diesen Vorgang.[86]

Rechtsanwälte und Justiz helfen auch noch auf anderen Wegen bei einer Neuverteilung deutschen Immobilienbesitzes mit. New Yorker Anwälte führen in Deutsch­­­land unter den Besitzern älterer Häuser und Grundstücke aus der Zeit vor 1945 systematisch Analysen der Grundbücher über die Besitzverhältnisse dahingehend durch, ob man diese Häuser und Grundstücke nicht zugunsten jüdischer Vorbesitzer beanspruchen könnte. Den New Yorker Anwälten gelingt es dabei in Erfahrung zu bringen, wie es um die betreffenden Privatvermögen der Hausbesitzer steht, und neben der Enteignung stellen sie dann Forderungen für Nutzungsausfall, mit denen sie das Privatvermögen zielgenau abschöpfen. Es erfolgt dann über deutsche Gerichte eine ersatzlose Enteignung. Als Dieter S. im Jahre 2001 ein Haus in Görlitz mit acht Wohnungen von seinem Vater erbte, war das Haus völlig heruntergekommen und praktisch unbewohnbar. Anstatt es abreißen zu lassen renovierte er es in vier Jahren aufwändig, um dann die Wohnungen vermieten zu können. Doch als er mit dem Renovieren fertig war, meldeten sich die Gerichte und verlangten die Hergabe des Hauses, weil es zur Nazizeit in jüdischem Besitz gewesen sei. Sein Vater hatte das Haus zwar von einer Bank erworben, doch das zählte nicht, denn eine Vorbesitzerin war Jüdin. Das geerbte Haus wurde Dieter S. per Gerichtsbeschluss abgenommen. Die Renovierungskosten erhielt er nicht erstattet. Damit aber nicht genug, die Jewish Claims Commission verlangte nun für die Zeit, die das Haus im Besitz von Dieter S. war, eine Nutzungsausfallentschädigung von 100.000 € und beanspruchte damit quasi die gesamten Lebensersparnisse und Altersrücklagen des Rentners. Und die Gerichte gaben der Jewish Claims Commission Recht, Dieter S. musste 50.000 € zahlen.

 

 


 

 

Diese gezielten Abschöpfungen machen klar wie gefährlich es ist, seine finanziellen Verhältnisse Banken und anderen Organisationen wie der Schufa oder der Creditreform gegenüber genau anzugeben. Doch dies ist keinesfalls ein Einzelfall. Zu hunderten werden ahnungslose Bürger Opfer von deutschen Gesetzen und Verordnungen, die man nur als kriminell bezeichnen kann. Laut Beschluss des Bundesgerichtshofes soll z.B. Karl-Heinz Fröhlich den Rest eines Kredites zurückzahlen, den sein Großvater zur Kaiserzeit 1920 aufgenommen hatte. Sein Großvater hatte den Kredit für einen Gutshof aufgenommen, den er damals betrieb. Als ihm jedoch 1950 von der DDR das Gut ohne Entschädigung enteignet wurde, konnte der Großvater den Kredit nicht mehr vollständig zurückzahlen. Karl-Heinz Fröhlich soll nun, laut Gerichtsbeschluss, für seinen Großvater aufkommen.[87] Rund 700 deutsche Familien waren 2008 mit solchen Forderungen konfrontiert und teils mit gerichtlicher Zwangsvollstreckungen bedroht. Und der Bundestag der Deutschen hat diesen Forderungen 2001 per Gesetz Legitimität gegeben. Kriminell ist dieses Gesetz auch insofern zu nennen, als dass wahrscheinlich kein Abgeordneter selbst betroffen ist, etliche Abgeordnete aber durch Aufsichtsrats­tantiemen der Banken davon profitierten.

Fonds und Versicherungen helfen ebenfalls mit, dass Geld der deutschen Anleger ins Ausland zu transferieren. Viele Institutionen preisen die amerikanischen Geldanlagen als besonders lukrativ an. Was Schiffsbeteiligungen anbelangt, so werden zwar kaum mehr Schiffe in Deutschland produziert, doch 60% der heute schwimmenden Öltanker sind mit dem Geld deutscher Anleger finanziert. Als Währung gilt dabei der US-Dollar, d.h. sämtliche Darlehen, Einkäufe und Verkäufe werden in US-Dollar getätigt.

Vor einigen Jahren versuchte die US-Filmindustrie noch daraufhin zu wirken, dass in Europa sämtliche Filmsubventionen verboten werden.[88]Dann fand man eine bessere Lösung und ließ sich die Filme von deutschen Anlegern finanzieren. Zeitweilig wurde jeder fünfte Film aus den Hollywoodstudios mit deutschem Anlegerkapital finanziert und die Studios erhielten oben­drein noch deutsche Staatssubventionen. Zwischen 5,5 Mrd € und 9 Mrd $ sind so zwischen 1998 und 2005 aus Deutschland nach Hollywood geflossen.[ 89, 105][90] Oft resultierten Filme zur Holocaust-Thematik wie „Schindlers Liste“ oder „Der Pianist“, zwischen 1989 und 2003 allein wurden mehr als 170 Filme mit Holocaust-Themen gedreht,[91] manche Quellen verzeichnen sogar 429 Titel.[92] Manchmal fielen Filme zu diesem Thema aber auch so schlecht und unglaubwürdig aus, dass sie die Kinos gar nicht erst erreichen, so wie ein Film von Jerry Lewis, in dem er einen Clown spielt, der Kinder in KZ-Gaskammern führt.[93] Etwa die Hälfte des Geldes für US-Filmfonds stammte aus Inhaber-Schuldverschreibungen für Filmfonds, die letztlich über steuerliche Abschreibungen in Deutschland finanziert waren. Doch nachdem die für Medienfonds zuständige Bayerische Finanzverwaltung das nun bald 10 Jahre geduldet, wenn nicht gefördert hat, findet sie heute (2009), die Verlustzuweisungen seien eigentlich nicht anzuerkennen und fordert Steuernachzahlungen von den Anlegern. Warum auch sollte die Bayerische Finanzverwaltung ihre Versprechungen gegenüber den Filmfreunden halten, wenn die Berliner Finanzverwaltung ihre Versprechen gegenüber den Immobilien für die Zahnärzte gebrochen hat?

Auch die gepriesene Exportmeisterschaft der deutschen Wirtschaft verdient genauere Betrachtung. Besteuerung und Preis sprechen dafür, dass es sich hier eigentlich um verdeckte Reparationszahlung, Subventionen, Schutzgeldzahlung oder um eine Weltmeisterschaft im Spendieren handelt. Die Besteuerung spricht dafür, weil es auf Exporte keine Steuern gibt. Während die Deutschen im Inland auf alles 19% Umsatzsteuer zahlen müssen, erhalten Ausländer die deutschen Produkte ohne Aufpreis, und die Mehrwertsteuer wird ihnen sogar zurückerstattet, sollten sie diese versehentlich gezahlt haben. Regierungen im Ausland können ihre Verkaufssteuern aufschlagen und verdienen. Der Preis spricht des weiteren dafür, weil es sich bei vielen Exporten um ein Zuschussgeschäft handelt: Die Preise deutscher Fahrzeuge in den USA beispielsweise sind dort bis zu 50% niedriger als in Deutschland, trotz sehr viel besserer Ausstattung, trotz Spezialanpassung an die amerikanischen Sicherheitsvorschriften und trotz Verschiffung im Container. Ein Golf, der in Deutschland 20.000 € kostet, ist in den USA so für lediglich 10.000 € zu haben. 5,5 Mio Fahrzeuge werden jährlich in Deutschland produziert, ein Drittel der europäischen Gesamtproduktion, 20% der Weltproduktion.[94] Wenn 1998 insgesamt 130.000 Mercedes in die USA 20 Tausend € unter Wert verkauft (bzw. verschleudert) wurden, dann wurden den USA so 2,6 Mrd € geschenkt, und wenn 600.000 VWs 10.000 € unter Preis verkauft wurden sind das noch mal 6 Mrd €. Es erstaunt deshalb nicht weiter, dass die Luxusfahrzeuge der Maybach-Klasse zum Stückpreis von einer halben Million Euro nur zu 10% nach Deutschland verkauft werden.[95] Da 71% der deutschen Fahrzeugproduktion exportiert werden, dürften dem Ausland so mind. 20 Mrd € spendiert werden.

Die Reformen der Bundesregierung dienen so nicht dem Wohlergehen der einfachen Bürger, sondern dem der großen Firmen. Der Redakteur Karl Weiss von der Berliner Umschau schätzt, dass durch die „Reformen“ von den großen Firmen heute pro Jahr 100 bis 150 Mrd € weniger an Steuern erhoben werden als vor der Kanzlerschaft von Helmut Kohl.[96]

Damit da von den großen Firmen, den Kapitalgesellschaften, genügend viel abfließen kann, hat die Steuerreform von Finanzminister Hans Eichel anno 2000 dafür gesorgt, dass steuerlich versierte Kapitalgesellschaften praktisch keine Steuern mehr zu zahlen brauchen. Kapitalgesellschaften können ihre Buchgewinne an Beteiligungen (z.B. durch gestiegene Aktienkurse) steuerfrei realisieren, Buchverluste (z.B. durch gefallene Aktienkurse) dagegen dürfen sie steuerlich abschreiben. Erst als Vodafone 2004 die unverschämte Summe von 52 Mrd € abschreiben wollte, fiel der Öffentlichkeit auf, was für eine Vorzugsbehandlung hier legitimiert wurde. Allein bei den DAX30-Firmen schätzt man steuerlich legitimierte Buchwertverluste von 100 Mrd € pro Jahr. Siemens z.B. zahlte 2002 in Deutschland keine Steuern, ließ sich vielmehr 349 Mio € vom Finanzamt ausbezahlen, zahlte aber im Ausland Steuern.[97] Auch so kann man das Geld vom deutschen Steuerzahler ins Ausland pumpen. Seit der Steuerreform 2000 dürfen deutsche Konzerne ihre ausländischen Verluste mit den inländischen Gewinnen verrechnen, was den Steuerzahler viele Milliarden kostet. Und wenn ein großer Konzern Firmenanteile verkauft, so kann er die Gewinne steuerfrei kassieren, macht das ein kleiner Handwerker mit seinem Betrieb am Ende seines Erwerbslebens, so ist er voll steuerpflichtig. Die großen Firmen werden die nächsten Jahre keine Steuern zahlen, die Steuerlast wird zu den kleineren Firmen, zur Einkommenssteuer und Lohnsteuer der einfachen Arbeitnehmer verschoben. Kein Wunder, wenn es dem in Deutschland immer schlechter geht.[98]

Während im Fernsehen Bilder von kriminellen Bürgern gezeigt werden, die an der Grenze zur Schweiz von der Polizei geschnappt wurden, wie sie 10.000 € ins Ausland schmuggeln wollen, entgeht der Aufmerksamkeit völlig, wie die großen Firmen und Banken mit der Unterstützung und dem Wohlwollen des Staates Millardenbeträge ins Ausland abfließen lassen. Während der Staat für die Öffentlichkeit mit der Lupe nach den kleinen deutschen Termiten am Bau sucht, übersieht er dabei aber geflissentlich, wie ausländische Elefanten das ganze Haus niedertrampeln.

2008 schien es so, als sei den Finanzfahndern ein großer Wurf gelungen. Die hessischen Finanzfahnder, in deren Frankfurter Raum alle großen deutschen Banken ihre Zentrale haben, erhielten 326 Akten und 357 Ordner zu gewaltigen Geldtransaktionen nach Liechtenstein. Steuerliche Zusatzeinnahmen in Milliardenhöhe standen in Aussicht. Als bekanntester Vermögensverschieber wurde der ehemalige Postvorstand Klaus Zumwinkel in den Medien mit Strafverfolgung bedroht. Soweit sollte das die kleinen Steuerzahler im Land abschrecken und den Anschein erwecken, man würde auch die Großen rigoros verfolgen. Doch einflussreiche Kreise fühlten sich bedroht, und das Imperium reagierte. Man erreichte, dass die komplette Steuerfahndungsabteilung des Finanzamtes Hessen mit ihren 70 Mitarbeitern aufgelöst wurde, die Beamten wurden auf andere Posten versetzt, einige in den Ruhestand, andere als Querulanten sogar in die Psychiatrie abgeschoben. Die Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen wurde von ihrer Justizministerin mit Zwangsversetzung bedroht und gab auf. Zumwinkel und alle anderen Geldverschieber kamen glimpflich davon.[99]

Bezüglich der Mehrwertsteuer lässt der Staat an den Grenzen ein seltsames Geschehen zu, mit dem ihm jährlich geschätzte 20 Mrd € verloren gehen.[100] Die Mehrwertsteuer ist als Verbrauchssteuer von der Regierung nur für den deutschen Bürger gedacht, Unternehmer und die Besucher aus anderen Ländern brauchen sie nicht zu zahlen. So gibt es überall in den Grenzorten Geschäfte mit Hinweisschildern, dass den Ausländern da die Mehrwertsteuer zurückerstattet wird (MOMS, VAT). Gegen Vorlage einer Rechnung erhält der Betreffende bei diesen Stellen die Mehrwertsteuer sofort in Bar zurückerstattet. Man mag es als Deutscher schade finden, dass es uns nirgendwo im Ausland auch so gut ergeht, doch der Clou sind die Schwindeleien im größten Umfang, gegen die der Staat nur wenig unternimmt. So werden beispielsweise in vollbeladenen LKWs dieselben Waren im Kreis immer wieder von Deutschland aus über die Grenze und zurück gefahren, und jedes Mal wird erneut die Mehrwertsteuerrückerstattung vom deutschen Finanzamt kassiert. Bei einer Ladung mit 500 Computern macht das bei jedem Grenzübertritt eine Einnahme von ca. 80.000 € aus.
„Stupid German Money“ nannte man das in den USA. Der von Kulturstaatsminister Bernd Neumann ins Leben gerufene Deutsche Filmförderfonds DFFF unterstützte beispielsweise 2007 Tom Cruise für seinen Anti-Hitler-Film mit 5 Mio €. Diese Fördersumme übersteigt die Produktionskosten der meisten deutschen Filme bei weitem. Firmen können heute die Kosten für die Verlagerung von Firmenteilen ins Ausland in Deutschland geltend machen, während sie die im Ausland erzielten Gewinne nicht in Deutschland zu versteuern brauchen. Auch die Kosten für die Entlassung von Arbeitern und Kursverluste lassen sich in Deutschland von der Steuer absetzen. Viele der größten Firmen im Lande haben sich so regelrecht zu verdeckt antisozialen Organisationen entwickelt. Anders kann man es nicht nennen, wenn eine Firma wie Infineon erst 1 Mrd € an Subventionen für ihre Fabrik in Ostdeutschland bekommt, dann aber 2003 erklärt, sie wolle ins Ausland umziehen. Die abwandernde Körber AG erhielt ebenfalls einige Millionen € an Subventionsgeldern. Eine Fachhochschule in Ost-Berlin entwickelte für sie eine Hochleistungsschleifmaschine, und die will die Körber AG aber jetzt von der Schweiz aus verkaufen und den Standort Berlin aufgeben. Müller Milch erhielt 31 Mio € Subventionen für den Stellenaufbau in Ostdeutschland, schloss aber zwei Standorte in Westdeutschland und der Eigentümer verlegte seinen privaten Wohnsitz in die Schweiz. Und so zahlt die Bundesrepublik jedes Jahr ca. 25 Mrd € an Subventionen auch an solche deutschlandfeindliche Firmen. Für Firmen gibt die BRD insgesamt mehr an Subventionen aus als für die ganze Sozialhilfe zusammen genommen. Ein Großteil von den 70 Mrd € jährliche Unternehmenssteuern fließt so an Unternehmen zurück, die nichts Besseres zu tun haben, als das Geld ins Ausland weiterzureichen. Es ist aber bei so einem Umzug nicht nur der Verlust an Steuereinnahmen und Arbeitsplätzen zu sehen, man muss auch sehen, dass diese Firmen alle Patente und Rechte mit ins Ausland nehmen, die von deutschen Ingenieuren entwickelt wurden.

 

 


 

 

Das Geld wandert überall hin, wenig bleibt im Lande. Die FraPort AG, also die Firma, die den Frankfurter Flughafen betreibt, hat 4 Mrd € ihrer Anleger in Manila in den Sand gesetzt, weil die Philippinen den dort von der FraPort gebauten Flughafen nicht bezahlen wollen. Schlecht für die Geldanleger. Nicht so schlecht für die Vorstandsmitglieder von FraPort, die sich 2003 trotzdem eine nette Aufstockung ihrer Gehälter von jährlich 500.000 € auf 750.000 € genehmigten. War ja auch längst überfällig. Wer kann schon mit nur 500.000 € pro Jahr auskommen? Und 2008 unterstützt die Bundesregierung die FraPort da gern mit 41,9 Mill €, als Bundesgarantie zum Schutz vor Risiken im Ausland.[101]

Bei den geschäftlichen Verlusten der Wirtschaft bei Auslandsgeschäften scheint die Ursache aber weniger im Peter-Prinzip zu bestehen oder darin, dass es inkompetente Nieten in Nadelstreifen an die Spitze von Großkonzernen geschafft haben,[102] es scheint eher so zu sein, dass bewusst korrupte Manager und Endscheider an Schlüsselstellen installiert werden, damit man mit ihrer Hilfe gezielt Geld abfließen lassen kann. Wie sonst wären nach den ja für die Firmen gigantischen Pleiten die hohen Abfindungen für diese Manager zu erklären und wie sonst, dass diese danach regelmäßig schnell die nächste Chance erhalten, ihr unheilvolles Management in einer anderen Firma fortzusetzen. Angesichts dieser gigantischen Fehlleistungen ist es schierer Hohn, wenn da einige äußern, die hohen Managergehälter seien wegen der gewaltigen Personalverantwortung der Manager durchaus gerechtfertigt. So wie es angesichts der heutigen Massenentlassungen aussieht, beziehen die Topmanager ihre Topgehälter eher proportional zu ihrer Skrupellosigkeit.

Der französische Historiker Emmanuel Todd erinnert sich an den Skandal der Credit Lyonnais und meint, dass ein massives finanzielles Engagement in den Vereinigten Staaten immer der Ankündigung einer Katastrophe gleichkommt.[103] Wie wird sich also z.B. Siemens entwickeln, wenn im Aufsichtsrat inzwischen schon drei der Herren nicht mehr aus Deutschland sind? Zuletzt trat im August 2003 der in New York lebende Jerry I. Speyer in den Siemens-Aufsichtsrat ein, um hier seine Kollegen John D. Coombe und Sir Ian Vallance zu unterstützen. Wie viele Deutsche sitzen eigentlich im Aufsichtsrat von General Electric?

Die Abschöpfung der Deutschen zugunsten insb. des US-Auslands wird sich jedenfalls so schnell nicht ändern. Das machte eine Anfrage des CDU-Parlamen­tariers Martin Hohmann klar. Der fragte 2003: [104]

1. Ist die Bundesregierung angesichts der Wirtschaftsentwicklung und des Rückgangs der Staatseinnahmen bereit, ihre Zahlungen an die Europäische Union zu verringern? - Die Antwort war: Die deutsche Verpflichtung gegenüber der Europäischen Union wird ohne Abstriche eingehalten.
2. Ist die Bundesregierung bereit, sich auch für deutsche Zwangsarbeiter einzusetzen, nachdem für ausländische und jüdische Zwangsarbeiter 10 Milliarden DM zur Verfügung gestellt worden sind? - Die Antwort war: Man könne die beiden Fälle nicht vergleichen. Die Bundesregierung wird sich gegenüber Rußland, Polen und der Tschechischen Republik auch nicht für eine symbolische Entschädigung und ein Zeichen der Genugtuung für die deutschen Zwangsarbeiter einsetzen.
3. Ist die Bundesregierung angesichts der Wirtschaftsentwicklung und des Rückgangs der Steuereinnahmen bereit, ihre Entschädigungszahlungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz (also an - vor allem jüdische - Opfer des Nationalsozialismus) der gesunkenen Leistungsfähigkeit des deutschen Staates anzupassen? - Die Antwort war: Nein, der Respekt vor dem damaligen Leiden dieser Menschen gebiete, das Entschädigungsniveau uneingeschränkt aufrechtzuerhalten.“

Und sein Fazit fasste Hohmann anschließend so zusammen:

„Mich haben diese Antworten nachdenklich gemacht und sie bestätigen die in unserem Land weit verbreitete Anschauung: Erst kommen die anderen, dann wir. Überspitzt gesagt: Hauptsache, die deutschen Zahlungen gehen auf Auslandskonten pünktlich und ungeschmälert ein. Dafür müssen die Deutschen den Gürtel halt noch ein wenig enger schnallen.
Offen gestanden, ich würde mir einen Konsens wünschen, wie er in vielen anderen Ländern der Welt besteht. Dort lautet dieser Konsens: Der eigene Staat muss in erster Linie für die eigenen Staatsbürger da sein. Wenn schon eine Bevorzugung der Deutschen als nicht möglich oder nicht opportun erscheint, dann erbitte ich wenigstens Gleichbehandlung von Ausländern und Deutschen.“


Was ist die Konsequenz aus der Finanzkrise und was müsste geschehen? Zumindest zwei Konsequenzen sind zu ziehen. Der erste Punkt betrifft die Übernahme von Pleitefirmen: Banken, Versicherungen und große Firmen ab vielleicht 10.000 Mitarbeitern, 1 Mrd Umsatz und/oder Gewinn, das bleibt zu erkunden und festzulegen, gehören nicht in Privathand sondern müssen dem Gemeinwohl dienen. Das Eigentum kann dabei durchaus auf Aktionäre verteilt bleiben und die können ihre jährliche Dividende erhalten, aber das oberste Kommando gehört verstaatlicht, die Aufsichtsräte aufgelöst und durch einen staatlichen Finanzkontrolleur für diese Firma ersetzt, der auch alle Lobbyisten ersetzt und einziger Mittler zur Politik ist. Der Staat sollte sich dabei nicht unbedingt in die Produktion einer Firma einmischen, aber die Belegschaft sollte ab der Übernahme durch den Staat von ganz oben runter nach dem Bundesangestelltentarif BAT bezahlt werden, während der staatliche Finanzkontrolleur dafür sorgt, dass die Gewinne der Firma dem Staat zufließen und nicht sonst irgendwo im Ausland verschwinden.

Kleinere Firmen bis zur Limitgröße sollten freier als jetzt „kapitalistisch“ agieren dürfen, und der Start neuer Firmen und damit neuer Produkte und Dienstleistungen besonders gefördert werden. Angehende Unternehmer sollten nach positiver Prüfung ihres Businessplans durch ein regionales Wirtschaftsgremium ein Startgeld und eine Erstfinanzierung erhalten.

Der zweite Punkt betrifft die Auflösung der Staatsverschuldung und die Kreditvergabe. Die Entstehung von Geld und Kredit muss zurück in Staatshand, die Verschuldung des Staates bei Privatbanken beendet werden. Der Staat muss selbst das Geld erschaffen dürfen, das benötigt wird, um einen ungestörten Warenaustauch zu ermöglichen. Geldmenge, Zinsen und Wechselkurse müssen durch ihn oder eine unabhängige, nationale Institution, so wie einst die Bundesbank, so kontrolliert werden, dass weder Inflation noch Deflation entsteht. Vor allem aber dürfen die Entscheidungen darüber, welche Firmen und Projekte Kredite erhalten, nicht mehr von ausschließlich am Profit orientierten Personen und Prinzipien (Basel II) vorgenommen werden, sondern regionale und überregionale Wirtschaftsgremien sollen darüber entscheiden dürfen, wo es weiter geht und wo nicht.

Die Kontrolle und der Gewinnzufluss aus den großen Firmen sollte es ermöglichen, die Mehrwertsteuer europaweit auf einen einheitlichen Wert zu reduzieren oder sie sogar abzuschaffen und lediglich noch regionale Steuern zur Regelung des Konsums (Alkohol, Tabak, Mineralöl, Schadstoffe) zu erheben. Durch die voranschreitenden Rationalisierungseffekte sollte eine fortschreitende Reduktion der Arbeitsstunden pro Woche und die Zahlung eines Bürgergeldes in Aussicht stehen.

 

[1] http://www.arge-deutsche-geschichte.de/zeitgeschichte/bizone.htm
[2] New York Times Ausgabe vom 30.11.1947.
[3] Karlheinz Deschner: Der Moloch, eine kritische Geschichte der USA, Heyne, München, 6. Aufl. 1999, S. 273.
[4] Irina Wolkowa: 42 strategische Sektoren. Neues Deutschland, 5.4.2008.
[5] Werner Rügerner: Vernichtungsinvestitionen. Junge Welt, 17.4.2004
[6] Ausland hält erstmals Mehrheit an DAX-Firmen, www.welt.de, 17.12.2007.
[7] Affäre Opel. http://www.mmnews.de/, 7.3.2009.
[8] Sascha Adamek und Kim Otto: Der gekaufte Staat. Kiepenheuer & Witsch, 2008.
[9] Ralf Küttelwesch: Morgenthaus Schatten, Preußische Allgemeine Zeitung, 51/52, 2003.
[10] BWL-Bote, 29.01.2002, www.bwl-bote.de
[11] Prof. Dr. Eckhardt Wanner: 55 Jahre Londoner Schuldenabkommen – das Ende einer historischen Finanzmisere. www.die-bank.de, 03/März 2008.
[12] Ulrich W. Sahm: Geraubtes jüdisches Eigentum, www.hagalil.com, 04/2005.
[13] Nana Sagi: Wiedergutmachung für Israel. Die deutschen Zahlungen und Leistungen. Stuttgart, 1981, S. 208.
[14] Siehe Artikel von Orfried Nassauer vom 11.10.2006.
[15] Ofer Aderet: Deutschland zieht Ermittlungen gegen die Claims Conference in Erwägung. www.hagalil.com,16.06.2008.
[16] Ronald Schröder: Steht unser System vor dem Kollaps? Preußische Allgemeine Zeitung, 29.11.2003.
[17] Nach einer Aussage von Charles Biedermann, Chef des Archivs vom Suchdienst des Roten Kreuzes in Arolsen
[18] Wehrmachts-Schau mit Steuergeldern, Preußische Allgemeine Zeitung, 21.2.2004.
[19] Mehr Geld vom Bund für Holocaust-Mahnmal. Märkische Oderzeitung, 10.11.2006.
[20] Some German Bond Owners Want Money. Associated Press, 19.4.2005.
[21] Benedikt Fehr: Streit um deutsche Goldanleihen geht weiter. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2006.
[22] Israel sets Holocaust Damage at $240 Billion. Associated Press, 21.4.2005.
[23] Stadt schließt Staatsvertrag mit Jüdischer Gemeinde. www.abendblatt.de, 21.06.2007.
[24] www.hagalil.com
[25] Überdurchschnittlich viele israelische Millionäre. www.israelnetz.de, 22.06.2006.
[26] Kalter Krieg zwischen Deutschland und Polen. www.merkur-online.de, 8.9.2006.
[27] Dorothea Siems: Der deutsche Sozialstaat – Zahlen und Fakten. Die Welt Online, 27.6.2004.
[28] Claude Michael Jung: „Alte wollt ihr ewig leben“? Berliner Umschau, 24.01.2007.
[29] Senioren-Zeitschrift Kanapee, Augsburg im Oktober 2007.
[30] 438.873 Asylbewerber in 1998. Vgl. Statistisches Bundesamt, Asylbewerberleistungsstatistik.
[31] Laut der israelische Zeitung NAI soll das deutsche Startgeld für jüdische Aussiedler sogar 140.000 € betragen. Auf Nachfrage bei der Zeitung, auf welche Quelle sie sich da beziehe, antwortet die Redaktion allerdings nicht. Siehe: nai Nachrichten aus Israel, Jerusalem, Israel, nai online am 23.06.03, http://www.nai-israel.com/aktuelles/headlines.asp?CatID=14&ArticleID=1617
[32] So z.B. in Freilheim in Bayern.
[33] Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Band 8a: Leistungen nach dem Fremdrentengesetz.
[34] Wohnen in Florida, ntv-online, 15.08.2003
[35] Reinhard Dörfler: Deutsche Gründlichkeit, Wirtschaft, 11/2003, S.3.
[36] tagesschau.de: 1,3 Billionen Schulden – Tendenz steigend. 26.2.2004
[37] Das entspricht einem Zinssatz von 5,7% und ist damit recht hoch angesetzt. Über die von der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH gehandelten Bundesobligationen erzielt der Staat auch günstigere Konditionen von nur ca. 3,5%.
[38] Das ehemalige Mitglied des DDR-Volkkammer Holger Fröhner, der auf DDR-Seite mit über die Wiedervereinigung abgestimmt hat, meint, dass Russland 123 Mrd DM erhalten hat. Die „Altschulden“ als Verlust würden sich auf rd. 400 Mrd DM belaufen, die dem Bund von verschiedenen Banken, der Deutschen Kreditbank/Deutsche Bank/Dresdner Bank (124,5 Mrd €), der Genossenschaftsbank Berlin (17,5 Mrd DM), der Berliner Stadtbank/Berliner Bank (11,5 Mrd DM), der Deutschen Handelsbank/BfG (6,5 Mrd DM), den Sparkassen der Volksbanken (10,5 Mrd DM) der Deutschen Außenhandelsbank/WestLB (7 Mrd DM) geliehen worden seien.
[39] Paul C. Martin: Zahlmeister Deutschland. Langen-Müller/Herbig, München, 1991.
[40] Tabuzone Ost, Der Spiegel, 15/2004, S. 24 ff.
[41] Herbert Enkel: Der Weltgeldbetrug. 2007.
[42] Wilhelm Hankel: Die Euro-Lüge. 2008.
[43] Anders als die PAZ 2003 schreibt die BZ nur von 10,4 Mrd € netto. Brutto sollen es lt. dem Redakteur Karl Weiss der Berliner Umschau über 100 Mrd € sein. www.rbi-aktuell.de.
[44] Der Bundesbankbericht für 1997 weist einen Abfluß von 28,4 Mrd DM aus, während Frankreich nur 1,5 Mrd DM überwiesen hat, Österreich 1,4 Mrd DM, die Niederlande 4,4 Mrd DM, Schweden 2,2 Mrd DM, Großbritannien 3,48 Mrd DM. Deutschland trug damit 60% der EG-Kosten. Merkur Nr. 284 vom 10.12.98.
[45] Gerold Büchner und Bettina Vestring: Merkel erkauft Gipfel-Erfolg. Berlin Online, 23.12.2005.
[46] www.defenselink.mil, 2008.
[47] Zum Vergleich: In einem Pentagon-Papier werden die Stationierungskosten für 67.000 Soldaten im Irak auf 14 Mrd $ geschätzt. Jochen Bittner: Widerstand aus tausend Zellen. 12.08.2004.
[48] So bei Wikipedia zum Thema „Besatzungskosten“ im Mai 2008. Nach einer amerikanischen Quelle werden von Deutschland mit 0,922 Mrd € aber nur 21% übernommen. www.defenselink.mil
[49] www.regierung.oberpfalz.bayern.de
[50] Mainzer Allgemeine Zeitung, 8.7.2004.
[51] US-Streitkräfte geben Rhein-Main-Airbase endgültig auf. Financial Times Deutschland, 30.12.2005.
[52] Elmar Getto: Leipziger Flughafen wird Drehkreuz für Großwaffen- und Lufttransporte. Berliner Umschau, 6.12.2005.
[53] In ähnlicher Weise ist Italien betroffen. In Vincenca, 80 km westlich von Venedig, soll 2008 ein großer amerikanischer Militärstutzpunkt für 4.000 Soldaten ausgebaut werden, und Italien will das mit einigen 100 Mio € finanzieren. Die Proteste der Bevölkerung vor Ort werden ignoriert. Kordula Doerfler: Vincenza kämpft gegen Ausbau der US-Militärbasis. http://www.bazonline.ch/, 05.10.2008.
[54] Dago Langhans, Washington, www.friedensbewegung.info.
[55] http://www.german-foreign-policy.com/de/news/article/1077924106.php, 28.2.2004
[56] http://www.welt.de/: Milliarden-Unterstützung für Afghanistan, 30.4.2004.
[57] Auswärtiges Amt: Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts, Bilanz 2003, www.auswaertiges-amt.de
[58] www.bundesfinanzministerium.de, 07.07.2006.
[59] Deutscher Bundestag, Drucksache 15/337.
[60] Lausitzer Rundschau, http://www.lr-online.de/, 24.03.2004.
[61] Markus Hinterberger: Ich-AGs polieren Gründerstatistik auf. Financial Times Deutschland, 1.4.2004.
[62] H.-J. Knipper, R. Langraf, M. Maisch: Indeskretion nach Spitzentreffen. Handelsblatt, 24.2.2003.
[63] Jörg Asmussen: Verbriefung aus Sicht des Bundesfinanzministeriums. Kreditwesen, 19/2006.
[64] Prof. Dr. Hans-Joachim Selenz: Brandstifter Asmussen? http://www.mmnews.de/, 07.01.2009.
[65] Ellen Hodgson Brown: Der Dollar Crash. Kopp, 2008, S. 567.
[66] Jürgen Elsässer: Die gefährlichste Bank Deutschlands. Neues Deutschland, 08.10.2008.
[67] Hans-Jürgen Maurus: Depfa – das schwarze Loch der Hypo Real Estate. http://www.tagesschau.de/, 31.10.2008.
[68] Hans Weiss & Ernst Schmiederer: Asoziale Marktwirtschaft, Kiepenheuer&Witsch, Köln, 2004.
[69] Beat Balzli: Teure Turbulenzen, Der Spiegel, 44/2003, S.100 f. Interessant, dass der Spiegel „KfW=Kreditanstalt für Wiederaufbau“ nicht ausschreibt. Die richtigen Assoziationen sollen wohl nicht geweckt werden.
[70] Neues Deutschland online: Ein Ketchua gegen die WestLB, 8.7.03.
[71] FTD: WestLB hat Boxclever verkauft, Die Welt online, 16.4.2004.
[72] Die Welt, 24.6.2003, S. 9
[73] Preußische Allgemeine Zeitung, Folge 28, 12.07.2003.
[74] H.J. Selenz: Wildwest auf der Chefetage. Noch unveröffentlichtes Buch.
[75] Annika Joeres: Auf der Kippe. FR-Online, 03.01.2009.
[76] Die Welt online, 16.11.2003.
[77] Werner Rügerner: Vernichtungsinvestitionen. Junge Welt, 17.4.2004
[78] Telekom/VoiceStream: US-Sicherheitsbehörden einverstanden. Heise online, 18.01.2001.
[79] Lutz Frühbrodt: Teure Nummer. Ein zweifelhaftes Geschäft bei der Telekom. www.welt.de, 11.10.2006.
[80] Albrecht Müller: Wie kommt man schnell zu Geld. www.nachdenkseiten.de, 1.12.2006.
[81] Jarka Kubsova: Investoren klagen gegen das Land Berlin. Financial Times Deutschland, 4.6.2007.
[82] Rolf-Herbert Peters: Kurz vor Schluss abkassiert. http://www.stern.de/, 11.12.2008.
[83] Streit um Kaupthin-Geld. http://www.telebörse.de/, 27.2.2009.
[84] Anette Sydow: Die Schuldensammler. Die Welt online, 29.04.2005.
[85] Die Welt, 7.5.2004, S. 23.
[86] Christiane Cichy: Finanzkrise – Wie deutsche Banken Kreditnehmer in Bedrängnis bringen. MDR TV, 21.10.2008.
[87] TV-Sendung „FAKT“ im Ersten Deutschen Fernsehen am 24.11.2008, www.mdr.de.
[88] Regisseur Wim Wenders in einem Interview bei Phönix TV am 12.12.2003.
[89] Matthias Kurp: Medienfonds als “Stupid German Money”, www.medienmaerkte.de, 5.2.2004.
[90] Bund fördert Cruise-Film. www.n-tv.de, 5.7.2007.
[91] D. Sterritt: The one serious subject Hollywood doesn’t avoid. The Christian Science Monitor, 22.11.2002.
[92] Richard Corliss: Beyond Holo-Kitsch. http://www.time.com/, 04.01.2009.
[93] Thom Bennett: Jerry Lewis’ “The day the clown cried revealed”, 14.3.2001.
[94] Christoph Stein: Satt und depressiv. Telepolis, 30.5.2006.
[95] Michael O.R. Kröher: Kolossale Karossen. Manager Magazin, 9/2003.
[96] Karl Weiss: Die Legende vom Sparen, Berliner Umschau, 01.03.2006, www.rbi-aktuell.de
[97] Hans Weiss und Ernst Schmiederer: Asoziale Marktwirtschaft, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2004.
[98] Ulrich Berger und Christoph Stein: Zwischen Baum und Borke. Telepolis, 05.07.2004.
[99] politik-global.net, 05.01.2009.
[100] Frank Thewes: Fette Beute beim Fiskus. FOCUS Magazin 36/2004, S. 27.
[101] Fraport erhält 41,9 Millionen vom Bund, AP, 16.4.2008.
[102] Günther Ogger: Nieten in Nadelstreifen.
[103] Emmanuel Todd: Weltmacht USA. Ein Nachruf. Piper, München, 2004.
[104] Aus dem Wortlaut der Rede von Martin Hohmann zum Nationalfeiertag 2003, Website der Neuhofer CDU, 31.10.2003.

[105] Derivatives take a Buffetting. http://www.telegraph.co.uk/, 8.3.2003.

[106] Markus Gotzu und Karsten Röbisch: Schock für Filmfondsanleger. Financial Times Deutschland, 1.4.2009.

[107] Dr. Dietmar Siebholz: Politik, Banken und Finanzkrise. http://www.goldseiten.de/, 11.4.2009.

[108] Aufregung um 800-Milliarden-Liste der Bafin. Financial Times Deutschland, 25.4.2009.

[109] http://www.pol-ag.de/html/wiedergutmachung.html

[110] Report-ARD über die Wiedervereinigungslüge, ARD, 30.8.2008, sowie Constanza Paffrath: Macht und Eigentum, Dissertation, Uni Duisburg, 2008.

[111] Andreas Clauss: Vortrag Crashkurs Geld und Recht. 3. Anti-Zensur-Konferenz, Chur, Februar 2009.

 

 

 

 

 

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