Meine Bilder - (Bild stopp - Maus auf Bild)

   

Who's Online  

Aktuell sind 23 Gäste und keine Mitglieder online

   

Menschenrechte  

Artikel 19 - Meinungs- und Informationsfreiheit

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Erläuterung zu Artikel 19

Das Recht, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äussern und das Recht, unangefochten Informationen zu suchen und zu bekommen, gehört nach wie vor zu den häufig verletzten Menschenrechten. Staatliche Zensur der Presse, das Verbot der Veröffentlichung von Büchern, die Verfolgung von Schriftstellern/-innen und Medienschaffenden ist leider immer noch an der Tagesordnung. Viele Machthabende fürchten um ihre Position, wenn sich die Menschen gut informieren können und ihre abweichenden Ansichten kundtun. Der Schutz dieser Rechte stellt daher ein wichtiges Element für eine funktionierende Demokratie dar und ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschenrechte ausüben zu können.

Allerdings darf das Recht der Meinungsäusserung nicht absolut verstanden werden und seine Ausübung unterliegt einer besonderen Verantwortung: Eine Schranke findet das Recht etwa bei der Achtung des Rufes anderer Personen, bei der rassistischen Hetze oder beim Aufruf zu Gewalthandlungen.

   

NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der Gleiche.

Es sind nur die Schweine, die sich ändern.

 

   

 

6. Woche 2015

 

Wolle mer se reilasse?
Die Deflation ist da.


Nun haben wir den Salat. Die EZB hat nicht nur das Inflationsziel verfehlt, es ist ihr noch nicht einmal gelungen, die Deflation fernzuhalten.



Der Spiegel schreibt: "In der Euro-Zone herrscht erstmals seit dem Krisenjahr 2009 eine Deflation". und liefert zur Begriffserklärung vier naive Bildchen und dazu einen ebenso naiven, erklärenden Text.



Deflation bedeute, heißt es da, dass die Preise in einem Land über längere Zeit sinken, was verschiedene Ursachen haben könne. Zum Beispiel eine geplatzte Immobilienblase oder den staatlichen Beschluss, stark zu sparen. Sinkende Preise seien schlecht, weil die Einnahmen der Unternehmen sinken und daher Mitarbeiter entlassen müssen, usw.


Über die wahren Ursachen und die wahren Verursacher der Deflation wird vorsichtshalber nicht aufgeklärt, stattdessen wird der rapide Verfall des Ölpreises ins Feld gefühlt, der allerdings mit Deflation nichts zu tun hat, denn Deflation ist ein Phänomen, das von fehlender Liquidität ausgelöst wird, nicht von sinkenden Preisen.


Denn so wie Inflation - also die Aufblähung der Geldmenge - von Teuerung (dem Anstieg der Preise bei unveränderter Liquidität) unterschieden werden muss, müssen auch die Deflation, also das Schwinden der liquiden Geldmenge, und das Sinken der Preise bei unveränderter Liquidität voneinander unterschieden werden.


Da der sinkenden Ölpreis, trotz der Gegenbewegung des Euro-Kurses, in Deutschland Liquidität freisetzt, die bisher für den Energieaufwand gebunden war, sollte davon eigentlich ein Wachstumsschub ausgehen, der alle Sektoren außerhalb des Energiesektors beflügelt, auch die Verluste bei der Mehrwertsteuer auf Öl und Benzin sollten durch zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen in anderen Sektoren zumindest ausgeglichen werden. Die deutsche Öl- und Gasförderung stellt schließlich nur minimale Mengen für den Eigenbedarf zur Verfügung, der Preiseinbruch für die Produzenten ist in der volkswirtschaftlichen Gesamtbetrachtung daher noch nicht einmal eine Fußnote wert.


Was also ist Deflation?


Diese Frage habe ich im Rahmen der Aufsatzreihe:"Grundlagenwissen zum besseren Verständnis des Geldes und der vom Geld hervorgerufenen Probleme" bereits im Mai 2003 beantwortet und später in "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre - Band III, Über das Geld" mit verarbeitet.Ich finde, dieser kurze Aufsatz passt unverändert zur heutigen Situation - und verrät ein bisschen mehr über die Deflation als der Spiegel und die übrigen Mainstream-Medien. Hier ist er also nochmals, mit geringfügigen Ergänzungen:



Deflation



Inflation und Teuerung haben wir im Kapitel "die natürlichen Feinde des Geldes" bereits besprochen, doch es gibt noch ein Phänomen, das höchste Beachtung verdient:


Die Deflation.


Deflation ist selten.

Zwischen deflationären Phasen vergehen Jahrzehnte der Teuerung und Inflation, aber in der kollektiven Erinnerung der Menschheit ist die Deflation tief eingegraben. Die letzte schwere Deflation nennen wir heute noch "Die Weltwirtschaftskrise" und ihr "Schwarzer Freitag" ist längst zum Synonym für Bankrott und wirtschaftlichen Ruin geworden.


Deflation sieht so aus, als gewönne das Geld auf wundersame Weise Tag für Tag an Wert. Es sieht so aus, als würden die Preise sinken, als seien die Feinde des Geldes, Inflation und Teuerung endgültig besiegt.


Natürlich ist das Unfug.

Erklärt wird die Deflation mit einer Stimmung des Abwartens bei den Konsumenten, die heute nicht kaufen wollten, weil sie fest damit rechnen, dass morgen alles noch billiger zu haben sei.


Aber auch das ist Unfug, der in den Medien verbreitet wird, um die Deflation als eine unvermeidliche Erscheinung des Schicksals und der Weltenläufte darzustellen, so ähnlich, als sei die Deflation eine Art Viruserkrankung, die rund um den Globus das Wirtschaftsleben befällt und lähmt.

Selbstverständlich wird Deflation von Menschen gemacht.


Die einfachste Methode zur Herstellung von Deflation ist es, die Kaufkraft der Bevölkerung, einschließlich der Kaufkraft ihres Staates und ihrer Versorgungssysteme zu beschneiden, indem die Geldversorgung gestört wird.


Bitte unbedingt hier weiterlesen.  



Das ist ein Artikel von vielen, die mich seinerzeit schon von Herrn Kreutzer überzeugten. Seine Art, auch einem Laien wie mir etwas übers Geld und den Hintergründen beizubringen, ist sehr hoch einzuschätzen. Seine Aufsätze überzeugen durch Logik und enormem Wissen, auf das man sich verlassen kann.

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   

Top-Video  

 Ukrainian Agony -
Der verschwiegene Krieg (Teaser)

Bei seinen Vor-Ort-Reportagen konnte Mark Bartalmai ein gänzlich anderes Bild zeichnen, als wir es aus den westlichen Mainstreamnachrichten kennen.
Erscheint im JULI

   

Nachgefragt  

Was ist Terrorismus?

Es gibt keine allgemein akzeptierte wissenschaftliche Definition von Terrorismus. Schwierigkeiten bereitet insbesondere die Abgrenzung von Terrorismus und politischem Widerstand. Typischerweise werden Personen und Bewegungen, die von einer Seite als gewalttätige, aber legitime Untergrund- oder Widerstandskämpfer angesehen werden, aus einem anderen Blickwinkel als Terroristen bezeichnet, und umgekehrt. Die verschiedenen juristischen Definitionen des Begriffs, ob im nationalen Strafrecht von Staaten oder im internationalen Recht, sind häufig aus ähnlichen Gründen umstritten.

Quelle Wikipedia  Terrorismus

   

Interessant  

Treiben USA und EU Europa in einen Krieg mit Rußland?

Jürgen Elsässer, Chefredakteur des COMPACT Magazin, zu Gast in Wien spricht über die gefährlichen Entwicklungen Europas als militärisches Machtbündnis, den "Verlust" der österreichischen Neutralität welche leichtfertig von unseren Politikern - entgegen der Verfassung - aufgelöst wurde ( Boykott gegen Russland = Wirtschaftskrieg).


   

Gefährliche Geheimnisse 2015 - Wie USA und EU den Freihandel planen

In diesen Wochen verhandeln die USA und die EU hinter verschlossenen Türen über ein Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll. Die Geheimverhandlungen bedrohen massiv die Rechte der Bürger in Europa.

   
© veilchens-welt.eu - veilchens-welt.de