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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 29. April 2009 um 15:21 Uhr

 





Rüdigers Neuauflage - Behördenkampf

 

 

 

 

Freitag, den 23. April 2010 um 15:19 Uhr

 

 

Heute erhielt ich von Rüdiger Steinbeck eine Nachricht, dass er wieder in Täuschland weilt.
Ich möchte auf die Rubrik "Hartz4 - Schweinereien" hinweisen, wo ich schon alles Mögliche aufgelistet habe.

Also, der Rüdiger Steinbeck musste durch Höllen gehen, nur weil er Rechte als deutscher Bürger forderte. Er sollte sein Haus verkaufen, weil er 15 qm zuviel an Wohnraum besass. - Man wollte sein Haus zwangsverwerten. Dazu muss ich schreiben, dass Rüdiger leglich einen normal entlohnten Job annehmen wollte. Nein, den wollten sie ihm nicht geben, allerdings solche 1 Euro-Jobs. - Man muss sich einmal vorstellen, dass sein Haus dann für einen lächerlichen Preis weggegangen wäre, während man ihm dann eine hohe Mietzahlung gewähren müsste. - So erhielt er lediglich seinen Sozialsatz, plus ganz geringer Heizkosten.



Es ging um Biegen und Brechen. Ich fuhr damals mit einem mir bekannten User in den Harz, weil ein Richter und eine Amtsärztin eine Einweisung für eine Psychiartrie beschliessen wollten. Und es war gut, dass WIR wenigstens anwesend waren.
Der eingesetzte Richter war überhaupt nicht über die Sachlage im Einzelnen unterrichtet. - Wir klärten ihn darüber auf, um was es ging. - Daraufhin meinte der Richter, warum sich das Volk denn solch eine Behandlung gefallen liesse?


Ja, verstehen kann man es nicht!


Wir haben jedenfalls alles gedreht und der Richter versprach, etwas zu unternehmen, damit mit dem Rüdiger neu verhandelt würde. - Auf einmal ging alles! Rüdiger bekam einen Job als Hausmeister in einer Schule. Er machte dort alles, sogar eine Homepage mit den Schülern für die Schule. - Die Lehrerschaft hätte ihn gerne behalten, weil er sehr beliebt an der Schule war.
Nach einem halben Jahr war der schöne Job beendet und die Hartz4 - Qualen begannen wieder von vorne.
Rüdiger hatte in Österreich eine Freundin, die ihm wohl einen Job besorgte. Er siedelte mit Hund nach Wien um. Während er hier in Täuschland keine Aussichten mehr auf einen normalen Arbeitsplatz hatte, konnte er sich in Österreich mit Arbeit voll eindecken!
Leider endete Rüdigers Job mit einem Konkursverfahren seines Arbeitgebers und kam nun nach Täuschland, nach 21 Monaten wieder zurück.
Sofort hatte er die alten Zecken wieder am Halse. Jetzt nimmt Rüdiger wieder den Kampf gegen die Obrigkeiten auf!

Rüdiger hatte ja vorgehabt, sein altes Haus als Hartz4-Mahnmal zu verwenden. Ich fand das gut. - Dazu benötigten wir allerdings viele Klagen von Betroffenen. Damit hätte man die Wände tapezieren können! - Leider hat da keiner mitgemacht.
Es gibt sehr wenig Solidarität mit anderen Leuten in diesem Lande. Dabei wäre das so wichtig, um eine Veränderung im Lande erreichen zu können!
Es geht doch keinem um eine Schönschrift oder ein fehlerfreies Schriftstück.
Ist es denn eine solch grosse Überwindung, zuzugeben, dass man auch zu dem Kreis der Hartzer-Geschädigten gehört. - Keiner braucht sich zu schämen, für das, was Politiker Euch eingebrockt haben!
Im Gegenteil, mit Eurer Lage haltet Ihr den Politikern den Spiegel vor, für ihr Handeln, Millionen Menschen in die Armut gebracht zu haben!

Nun aber wieder zu Rüdiger Steinbeck. Er hat inzwischen einen Blog eingerichtet, auf dem alles jederzeit aktualisiert wird. Jedes Schreiben wird veröffentlicht!

http://neuauflageruedigersteinbeck.blogspot.com/2010/04/neuauflage-des-rudiger-s-aus-wieda-oha.html

Ich werde auch berichten, wenn etwas neues bekannt wird. Rüdiger zahlt die Hundesteuer nicht, die nicht Gegenstand der Hartz4-Unterstützung ist. Er zahlt ebenfalls die Heizkosten nicht aus dem Jahre 2005 - 2007, die angeblich überzahlt wurden. Dabei hat man ihm lediglich einen ganz kleinen Betrag an Heizkosten überwiesen, weshalb er in seinem Badezimmer wohnen musste.
Sein altes Haus hat er schon zum Verkauf im Internet angeboten. Es hat sich allerdings kein Interessent gemeldet.

Ich hoffe, dass sich Rüdiger in den 21 Monaten Abwesenheit von Täuschland so gut erholt hat, dass er für einen neuen Kampf gerüstet ist. - Das wird er wohl sein!
Als wir ihn 2007 besuchten, erlebten wir einen sehr intelligenten und mutigen Menschen, der sich nicht unterkriegen lässt.

Viel Glück Rüdiger. Mit mir kannst Du rechnen. -

Wäre es nicht schön, wenn alle Hartzer solch eine moralische Unterstützung hätten? - Hier schliesse ich ebenfalls die ganzen unterbezahlten Arbeitnehmer mit ein, die Sklavenarbeiten verrichten müssen.
Würden WIR alle geschlossen zusammenhalten, hätten wir nicht solche Zustände im Lande.

 

 

 

 

 

 

Meine eMail-Adresse:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Ich darf betroffene Arbeitslose - die Hartz4 beziehen, bitten, sich doch hier zu beteiligen. - Es geht auch um Euch.

Ihr sollt doch nur Eure Erfahrungen mit den Hartz Schikanen bekannt geben. - Was hat sich für Euch verschlechtert? Wie fühlt Ihr Euch, seit Ihr durch Hartz4 erniedrigt wurdet? - Keiner braucht seinen echten Namen angeben.- Wenn es Euch nicht betrifft, dann gebt die Angelegenheit bitte weiter an betreffende Personen.

Ich bitte Euch eindringlich, hier mitzumachen. Wir möchten das System anprangern, die, die das erlassen haben, die, die Menschen in diese Notlage brachten, die Auswirkungen auf die Familien, die ganze Hetze gegen die Hartzer ............................ und alles, was dazu gehört!

Keiner braucht sich verstecken. Nicht Ihr habt die Arbeitslosigkeit nicht verschuldet. - Dafür haben unsere ReGierenden gesorgt. - Zuerst wurden die Arbeitsplätze hier in Deutschland abgebaut und als sie fehlten, da schob man den Hartzern die Schuld in die Schuhe, weil sie unqualifiziert, zu dumm und zu faul seien! - SOZIALSCHMAROTZER - Alleine wegen dieser Aussagen solltet Ihr Euch schon alleine äussern.

 

 





Vergangenes neu aufbereitet - starke Persönlichkeiten

 

Im Juni/Juli 2007 hatte Günter Wild mit seiner Frau bei uns Urlaub gemacht. Ich durfte die beiden näher kennenlernen. Sie waren die gleichen Personen, wie Günter das auch öffentlich im Internet darstellte.
Wo Not am Mann war, half Günter mit seiner Frau. Er scheute nicht davor zurück 1.200 km zu fahren, (hin und zurück) um vor Ort Hilfe zu leisten. Er nahm auch Umwege in kauf, um anderen ebenfalls eine Hilfsmöglichkeit zukommen zu lassen und sei es nur um die Präsenz in bestimmten Situationen.
Bei einer solchen Gelegenheit war ich gemeinsam mit dem Ehepaar Wild im Harz, wo ein Richter und eine staatlich eingesetzte Ärztin beurteilen sollten, ob ein Arbeitsloser - Rüdiger Steinbeck - in die Psychiatrie eingewiesen werden sollte.


Es ging u. a. um die Heizkosten eines "Hartzers". Der Mann musste in einem Badezimmer leben und den kleinen Raum beheizen, weil ihm andere Mittel nicht gewährt wurden. Da sein bezahltes und schuldenfreies Haus 13 - 15 qm zu gross für ihn alleine seien, sollte es behördlicherseits zwangsversteigert werden. Nebenbei bemerkt, konnte er die Räumlichkeiten überhaupt nicht nutzen, da das Dach auch nicht mehr ganz dicht war und im Winter ohnehin nicht geheizt werden konnte. Von den damals 345 Euro im Monat konnte er bestimmt sein Haus nicht noch instandsetzen.
Dabei wollte der Mann nichts anderes als einen ordentlich nach Tarif bezahlten Arbeitsplatz haben. - Man setzte den Mann mit unmenschlichen Mitteln derartig unter Druck, dass er in öffentlichen Foren und eigenem Blog die gesamte Korrespondenz zwischen den Behörden und ihm veröffentlichte. - Als dann die Hundesteuer für seinen treuen Hund gezahlt werden sollte, weigerte er sich mit dem Argument, dass in dem Hartz4-Unterhalt nichts für eine Hundesteuer vorgesehen sei! -

Die Aufforderung kam, dass er seinen 12 Jahre alten Schäferhund - sein treuester Begleiter - abschaffen sollte.

Ich hatte das damals wirklich sehr aufmerksam verfolgt. Der Gute wurde den Behörden zu aufsässig. Es ging am Ende nur noch darum, dem Sozialabhängigen die Macht, die man über ihn hatte, zu präsentieren. -

 



Das habe ich seinerzeit erstellt.

 

Nur Rüdiger meinte, dass er nichts zu verlieren hätte. - Das, was er jetzt führte, sei für ihn kein lohnenswertes Leben mehr. Er beschloss in einen Hungerstreik zu treten. Unter Zuhilfenahme der Medien - NDR - SAT1 - RTL präsentierte er seine Hilflosigkeit.
Was machten die Sender daraus? - Eine winzig kleine Reportage -obwohl den ganzen Tag gedreht wurde.  Dieser Rüdiger wurde auch noch als Querulant dargestellt - der sich grundlos gegen die Behörden auflehnte. - 2006 - 2007 war ja die Hochsaison - wo man Arbeitslose in allen Reportagen als faules Übel ächtete! Sie sollten beim restlichen Volk keine Unterstützung finden und als faule Staatsschmarotzer abgestempelt werden.


 

 

 

Ich schäme mich heute noch für meine Mitmenschen, die dem Rüdiger wenig Unterstützung entgegenbrachten. Im Gegenteil - die Kampagnen gegen die Arbeitslosen zeigten Wirkung! Es war einfacher für die Leute, sich dem Tenor der Medien anzuschliessen. Am Ende wetterten sogar selbst die Hartzer gegen ihn, Leute, die sich in der gleichen Situation befanden! -
Aber der Rüdiger setzte alles auf eine Karte und schrieb den Behörden  Briefe, die er auch im Internet - in seinem Blog - veröffentlichte.
"Ich verlasse nur als Leiche mein Heim. - Von meinem Hund trenne ich mich auf keinen Fall.- Ich verlange einen Arbeitsplatz. - Dieses Leben bin ich leid." 
Frist:  29. Juni 2007 - Wenn diese Punkte nicht bis dahin geklärt sind, werde ich mich am Kamin auf meinem Dachboden aufhängen. Zeitpunkt war genannt.


Danach erhielt der Rüdiger ein Schreiben, dass ein Richter und eine Amtsärztin am 28. Juni 2007 zur Prüfung seiner Situation in seinem Haus erscheinen würden, um evtl. eine Einweisung in eine Psychiatrie vorzunehmen. - Rüdiger sagte nicht gross was, forderte auch keinen mehr auf, ihm zur Seite zu stehen. Er war fest zum Handeln entschlossen. -


Günter Wild, seine Frau und ich fuhren deshalb in den Harz - um bei der Begutachtung durch den Richter und einer Amtsärztin anwesend zu sein. - Wir klärten den Richter über die Vorgänge auf, der keinerlei Ahnung hatte, was da vorgefallen war. Ihm stellte es sich zuvor so dar, dass da ein lebensmüder Psychopath eingewiesen werden müsste. - Nun muss ich sagen, dass dieser Richter ja nur die Aufgabe hatte, Personen, die sich selbst gefährden, einzusacken. - Er musste aber feststellen, dass dieser Rüdiger ansonsten ein sehr intelligenter und vernünftiger Mann war. Dazu war er erstaunt, dass wir so selbstlos handelten und ihm beistanden. Schliesslich stammte Günter aus Karlsruhe und ich aus NRW. - Dementsprechend nahm der prüfende Richter an, dass in dem Fall hier Gründe vorliegen müssten, die ihm nicht bekannt gemacht wurden.


Letztendlich erreichten wir gemeinsam, dass der Richter noch einmal versuchen wollte, Rüdigers Situation zu verbessern. Bis dahin sollte er aber nichts mehr von einem Selbstmord erwähnen. - In den nächsten 2 Wochen wurde ein neuer Termin mit den Behörden angesetzt. - Rüdiger bekam danach einen Job, als Hausmeister in einer Schule, wo er Reparaturen vornahm und mit den Schülern am Computer arbeitete. Er fertigte mit den Schülern auch eine eigene Homepage an. - In der Zeit blühte Rüdiger direkt auf. Er wurde ja ordentlich bezahlt, kam mittags gegen 14 Uhr heim und konnte sich zudem noch mit seinen Hund beschäftigen! Die gesamte Lehrerschaft an der Schule, sowie die Schüler wollten sich für sein Dortbleiben einsetzen. Sie mochten den Rüdiger wohl und würdigten auch seine Leistungen, die er vollbrachte.

Leider war der Traum nach einem halben Jahr schon wieder beendet. Man hatte kein Geld mehr dafür. - Stattdessen musste man ihm Hartz4 Unterstützung zahlen!! - Alles begann wieder von vorne.


Aber in diesen Kreisen rechnet man ja völlig anders. - Hartz4 kommt aus der Bundeskasse - während der Hausmeister der Schule aus der Stadt-, Kreis- oder Landeskasse bezahlt wird. - Vergleichsweise mit den Einnahmen einer Familie, wo Vater, Mutter und Kinder eigene Kassen besitzen und jedem eigentlich egal ist, was der andere zahlen muss, so lange wie man nicht selber dafür einstehen muss.
Bei dem letzten Termin - so Mitte Juli etwa - fuhr Günter Wild von Karlsruhe aus wieder mal in den Harz, nahm noch einen Umweg mit in kauf, um einen anderen Mann, der dabei sein wollte, mitzunehmen. - Die Verhandlung vor Gericht erfolgte und Günter fuhr danach wie selbstverständlich wieder nach Karlsruhe zurück, weil er ja arbeiten musste. - Er und seine Frau waren nicht einmal arbeitslos, setzten sich aber trotzdem für die Leute ein.


Es folgten wieder erneute Schikanen der Behörden. - Anfang 2008 siedelte Rüdiger dann nach Österreich über, wo er eine Bekannte hatte. Dort fand er Arbeit, mehr als er bewältigen kann. Schön ist, dass er seinen Hund sogar zum Arbeitsplatz mitnehmen darf. - Er will sich ganz einfach beweisen. - Sein jetziger Chef wollte weder ein Zeugnis von ihm sehen, noch sonst etwas, was hier in Deutschland die erste Voraussetzung für eine Bewerbung für einen Job gewesen wäre. - Man kannte die deutschen Vorgehensweisen - die man dort ablehnte. Entscheidend sind die Resultate der Arbeit, die geleistet werden und keine Zeugnisse von irgendwem und irgendwann.


Hier bei uns im Lande war der Rüdiger praktisch zu alt für einen Arbeitsplatz, weil über 50 und sollte deshalb umsonst bzw. einen 1-Euro-Job ausüben. In Österreich spielte das keine Rolle. Dort kann und darf er arbeiten und wird auch noch vernünftig entlohnt! - Irre was hier im Lande abläuft! -Hin und wieder erhalte ich von Rüdiger noch eine eMail aus dem schönen Wien, wo er jetzt daheim ist. - Ein wahrer Albtraum - was der Mann hinter sich hat und nur - weil er sich den Behörden nicht so einfach beugen wollte.

Einige Monate, nachdem wir Günter Wild  kennenlernen durften, starb er, ausgerechnet er, der sich so selbstlos für seine Mitmenschen ins Zeug legte. Er fiel daheim eine steile Treppe herunter, stand einige Wochen vor seinem 60. Geburtstag.

Nun erhielt ich heute von dem Rüdiger, der jetzt in Wien lebt, eine eMail und er verwies auf seinen Blog. Er möchte aus dem Haus, was jetzt im Harz dahingammelt, ein HARTZ IV - MUSEUM machen - wie ein warnendes Denkmal. Das wäre eine Rache der besonderen Art und es passte grossartig zum Wahljahr!

http://hartzivmuseum.blogspot.com/2009/04/hartz-iv-museum.html

Ich sage jedoch, dass der Rüdiger Eure Hilfe benötigt. Er braucht Eure Erfahrungen, die Ihr mit den Ämtern gemacht habt. Jede Schikane soll aufgegriffen werden. Das gesamte System soll blossgestellt werden.

Es wird berücksichtigt, wer nicht mit seinem Namen veröffentlicht werden möchte. Das Haus soll ein Sammelort für Hartz-Schikanen werden. Dafür stellt Rüdiger es zur Verfügung - so, wie es Museen von den Vorfällen des 3. Reiches gibt. Man kann mir die Berichte auch zuschicken. Rüdiger ist beruflich ordentlich unter Zeitdruck in Austria, so dass ich die Berichte vielleicht zunächst bei mir sammele. Dafür errichte ich auch noch eine passende Ecke ein. Ich möchte die Leser bitten, sich zahlreich an der Aktion zu beteiligen. - Von wegen - man kann nichts ändern! - Man kann, man muss nur wollen! - Auch kleinste Schritte können ans Ziel führen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. Juli 2010 um 13:36 Uhr
 

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