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Montag, den 29. Juni 2009 um 14:23 Uhr

 

 

Hier an dieser Stelle möchte ich einen Bekannten vorstellen, der inzwischen einige Bücher verfasst hat. Ich lernte die Familie Dick durch den Zufall eines weiteren Familienmitgliedes kennen, die mir stets sehr angenehm auffielen und in Erinnerung blieben. - Es war wirklich nicht einfach für die Familie, wie auch der anderen Deutschen, die nach Deutschland übersiedelten, sich hier einzuleben.

Ich wiederhole einfach mal, was mir Herr Dick erst kürzlich erzählte:

 

In Russland bzw. Kirgistan, durften wir keine Russen sein. Da waren wir die deutschen Ausländer. - Hier in Deutschland werden wir nicht als Deutsche wahrgenommen, sondern als ausländische Russen! - Ich denke, dass damit die Schwierigkeiten genannt sind.

 

Gennady (Heinrich) Dick ist am 22. Februar 1955 im Dorf Leninpol (Kirgisien) geboren. 1979 hat er sein Jurastudium erfolgreich an der Universität in Perm abgeschlossen. Nach dem Studium arbeitete er 15 Jahre lang in seinem Beruf als Rechtsanwalt.

Gennady (Heinrich) Dick gehört zu einem der ersten Deutschen aus Russland, der sich mit dem Schreiben von Detektivgeschichten befasst. Seine Kriminalgeschichten, die bei den Lesern auf großes Interesse gestoßen sind, wurden seit 2002 in mehreren russischsprachigen Medien veröffentlicht. Im Jahre 2004 erschien sein erster Band "Einer wird nicht zurückkehren" ("Один живым не вернётся") in russischer Sprache.

1993 kam Gennady Dick mit seiner Familie nach Deutschland. 1994 kam seine Tochter Lisa zur Welt. Seine Frau, Natalia, eine ausgebildete Zahnärztin, fand nach einem Jahr Arbeit und er kümmerte sich um die kleine Lisa und den Haushalt. In dieser Zeit fing er an, intensiv zu schreiben.
Gennady Dick ist Mitarbeiter von vielen großen Zeitschriften und Zeitungen der Russlanddeutschen. Er ist Mitglied des Literaturkreises der Deutschen aus Russland.

Mehrere Sprachforscher, Schriftsteller und Dichter äußerten sich sehr positiv zu den Büchern von Gennady Dick. So schreibt die Dichterin Valentina Wesner über seinen Detektivband:

"Einmal das Detektivbuch von Gennadi Dick für mich entdeckt und aufgeschlagen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand lassen, bevor ich es durchgelesen hatte. Das Buch ist sehr spannend geschrieben: die Entwicklung des Sujets reißt einen voll mit, man wird buchstäblich an das Buch gefesselt. Aber noch wichtiger sind die Gefühle, die man nach dem Lesen jedes Bandteils empfindet. Gefühle? Um welche Gefühle kann in einem Detektivband die Rede sein? würde mich vielleicht so mancher fragen wollen. Aber die sind da! Die allerschönsten und reinsten! Denn die Hauptpersonen zeigen sich in extremen Situationen, dann, wenn es tatsächlich um Leben und Tod geht, von der besten menschlichen Seite. Dicks Helden  lieben und leiden, weinen und lachen, zweifeln und glauben… Und bleiben dabei äußerst menschlich, fair, ehrlich und aufrecht."

Herr Dick hat bisher hauptsächlich bei den russischen Landsleuten geworben und möchte einen Zugang zu deutschen Lesern bekommen, wobei ich ihm behilflich sein möchte. -

Falls Fragen anstehen, so können die an mich gerichtet werden:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

In dem Fall würde ich die eMail weiter reichen. -

Allerdings kann man sich ebenfalls an Herrn Dick selber wenden:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Aber nun zu den Büchern:

 

Geschichten, die wie Sonnenstrahlen auf Tautropfen das alltägliche Leben zum Leuchten bringen: Die vorwitzige Krankenschwester Polina, Ina, die es nicht wagt, ihr Herz zu verschenken, weil es krank ist. Die gezähmte Schwiegermutter. Leid in der Familie, das tapfer getragen wird. Und plötzlich funkelt unverhofft eine tiefe Zuneigung am Wegesrand.
Gennady Dicks Frauengestalten nehmen die Leser fest an die Hand und pflanzen mit ihrer Tapferkeit Mut für den Alltag in die Herzen, Mut an widrigen Lebensumständen nicht zu verzweifeln. Ihre Seele hat über die Jahrhunderte auch in bitterem Leid nie ihre menschliche Wärme verloren und die wohltuende Glut ist bis in diese Geschichten spürbar.



 

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